33 1/3-Zyklen

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"Welche Aussichten für das Ostern nach dreiunddreißig Jahren verspricht das Weihnachten von diesem Jahre? - Denn alle Dinge im geschichtlichen Werden erstehen nach dreiunddreißig Jahren in verwandelter Gestalt aus dem Grabe, durch eine Gewalt, die zusammenhängt mit dem Heiligsten und Erlösendsten, das die Menschheit durch das Mysterium von Golgatha bekommen hat. (...) Werde man sich bewußt, daß eine Generation zu der nachfolgenden so hinzuschauen hat, daß sie zu gedenken hat: Im Weihnachtssterne lehre ich dich pflanzen in deiner Seele als Geburt dasjenige, was auferstehen wird im Ostersterne nach dreiunddreißig Jahren. Weiß ich diesen Zusammenhang zwischen dieser und der folgenden Generation, dann habe ich gewonnen - so kann sich jeder sagen - einen Impuls in aller Arbeit, der hinausreicht über den Tag." (Lit.: GA 180, Vortrag vom 23.12.1917).[1]

Drei mal den Christus-Zyklus von 33 1/3-Jahren gerechnet, ergibt jeweils 100 Jahre.[2] "Man erkennt die Intensität eines Impulses, den der Mensch ins geschichtliche Werden hineinlegt, auch in seiner Wirksamkeit durch drei Generationen hindurch, ein ganzes Jahrhundert hindurch." (GA 180, Vortrag vom 26.12.1917). 1979 jährte sich der Beginn des Michaels-Zeitalter zum 100-mal (3 x 33 1/3). Im Jahre 2012/13 wurde dem 100-jährigen Geburtstag des Schrittes von der theosophischen zur Anthroposophischen Gesellschaft gedacht. 2017/2018 jährt sich der Beginn der sozialen Dreigliederungsbemühungen zum hundertsten Male. 2023/24 jährt sich zum hundertsten Male die erste Kulmination der Anthroposophie zu Rudolf Steiners Lebenszeiten (1923/24). 2033 jährt sich ihr dämonischer Gegenpart mit ebenfalls 100 Jahren ("1933"). Was wird das für Folgen haben? Was wird dann sein? Die Inkarnation Ahrimans im Fleische eines europäischen Herrsches, wie Joachim Stiller meint?

Einzelnachweise

  1. http://www.sozialimpuls.info/Assets/PDF_Dateien/Steiner-23-12-1917.pdf
  2. Vgl. Wilhelm Hoerner: Zeit und Rhythmus, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2006, S. 228 - 229

Literatur

  • Rudolf Steiner: <<Et incarnatus est...>>. Die Umlaufzeiten geschichtlicher Ereignisse. Ein Vortrag, gehalten in Basel, vom 23.12.1917 (aus: GA 180), Dornach 1988
  • Wilhelm Hoerner: Zeit und Rhythmus, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2006

Etwas abweichend davon:

  • Hans Peter van Manen: Versuch zum Geist-Besinnen. Der 33-Jahre-Rhythmus in der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft, Vlg. am Goetheanum, Dornach 1990