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Schema del Paradiso dantesco, Natalino Sapegna

Die Zahl Neun (9) (griech. ἐννέα ennea) gilt als Zahl der Vollkommenheit, da sie dreimal die heilige Drei enthält. Eine Neunheit schöpferischer Wesenheiten taucht daher häufig in mythologisch-religiösen Überlieferungen auf.

Nach dem alten geozentrischen Weltbild, wie es etwa Dante in seiner Göttlichen Komödie schildert, gibt es neun Kreise des Himmels, nämlich die sieben Planetensphären, achtens den Tierkreis und neuntens den Kristallhimmel, der auch als Primum mobile bezeichnet wird. Darüber gelagert ist noch jenseits von Raum und Zeit als 10. Sphäre das Empyreum als der eigentliche Sitz Gottes und der Seligen.

In der ägyptischen Mythologie gibt es die Enneade von Heliopolis, die eine Neunheit von Schöpfergöttern umfasst.

Es gibt auch neun geistige Hierarchien, die als erhabene Wesenheiten über dem Menschen stehen, der selbst die werdende 10. Hierarchie ist. Neun ist auch die vollständige Zahl der Wesensglieder des Menschen. Rechnet man das Ich, das in der Verstandes- oder Gemütsseele aufleuchtet, gesondert, so kommt dieses als 10. Glied dazu.

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