Charles Howard Hinton

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Charles Howard Hinton

Charles Howard Hinton (* 1853; † 30. April 1907 in Washington D.C.) war ein britischer Mathematiker, Autor früher Science Fiction und Exzentriker. Er hat das Wort Tesserakt als Bezeichnung für den vierdimensionalen Hyperwürfel geprägt und wurde besonders bekannt für seine Versuche zur Visualisierung der Geometrie höherer Dimensionen. Darüber hinaus war er stark an Theosophie interessiert. Rudolf Steiner bezog sich in seinen 1905 gehaltenen Vorträgen über die vierte Dimension (GA 324a) ausführlich auf Hinton. Sein Buch «Wissenschaftliche Erzählungen» (Scientific Romances) besteht aus 3 Kurzgeschichten, die zur Phantastischen Literatur oder zur frühen Science Fiction gezählt werden. Das Buch enthält die Geschichten Eine flache Welt ("A Plane World"), Was ist die vierte Dimension? ("What is the Fourth Dimension?") und Der König von Persien. Hintons Einfluss auf H. G. Wells und dessen Roman Die Zeitmaschine ist deutlich zu erkennen.

Leben und Werk

James Hinton (1822-1875), der Vater von Charles Howard Hinton.

Charles Howard Hinton wurde 1853 geboren als Sohn des Chirurgen James Hinton (1822-1875), der sich unter anderem neben seiner chirurgischen Tätigkeit in mehreren Aufsätzen, die 1879 gesammelt von seinem Sohn herausgegeben wurden, mit der Kunst des Denken („The Art of Thinking“) beschäftigt hatte, die durch keinerlei religiöse oder juristische Vorschriften beschränkt werden und sich auch nicht in bloßer logischer Ableitung erschöpfen dürfe - eine Denkweise, die Charles Hinton nachhaltig prägte.

„Denn Logik ist der Ausdruck dessen, was alle auf eine bestimmte Weise tun, die jeder perfekt tun kann, der im Gebrauch der logischen Formen ausgebildet wurde [...] Denken freilich ist nicht bloß ein mechanischer Prozess; es ist eine große Kunst, die führende aller Künste; nein, es ist beides - Kunst und Arbeit; es hat die Attraktivität der Kunst und die positiven Resultate der Wissenschaft. Nur die können Denker genannt werden, die eine natürliche Gabe, eine spezielle Begabung für die Arbeit haben, und außerdem dazu angeleitet wurden, diese beflissen zu kultivieren.“

James Hinton: Chapters on The Art of Thinking, S 43

Während seines Studiums in Oxford lehrte Charles Hinton gleichzeitig am Cheltenham Ladies College. 1877 erhielt er den Bachelor. Von 1880 bis 1886 unterrichtete er an der Uppingham School in Rutland. Seinen Master of Arts erhielt er 1886 in Oxford.

Sein ganzes Leben lang war Hinton fasziniert von dem Problem der vierten Dimension und suchte nach Evidenzerlebnissen, die die tatsächliche Existenz der vierten Dimension bestätigen konnten. Schon 1884 schrieb er seinen grundlegenden Aufsatz What Is the Fourth Dimension? Um sich eine solide Vorstellung der vierten Dimension zu erarbeiten, schulte Hinton sein Anschauungsvermögen immer wieder an dem Übergang von der zweiten zur dritten Dimension, also von der Ebene zum dreidimensionalen Raum, wovon etwa seine Schrift A Plane World (1884) zeugt, die von der im gleichen Jahr von Edwin Abbott Abbotts Novelle Flatland. A Romance of Many Dimensions inspiriert war. Analog dachte sich Hinton den Übergang von der dritten zur vierten Dimension und hoffte, dass man in ähnlicher Weise zu einer realen übersinnlichen Anschauung des vierdimensionalen Raumes vordringen könne. Wenn die 4. Dimension wirklich existiere, so gäbe es zunächst zwei Alternativen:

„Die eine ist, dass es vier Dimensionen gibt, wir aber nur eine dreidimensionale Existenz haben. Die andere ist, dass wir tatsächlich eine vierdimensionale Existenz haben, aber uns dessen nicht bewusst sind. Wenn wir nur dreidimensional sind, obwohl es tatsächlich vier Dimensionen gibt, dann müssten wir in Relation zu den Wesen, die in der vierdimensionalen Welt existieren, so erscheinen, wie Linien und Flächen für uns. Das heißt, wir wären bloße Abstraktionen. In diesem Fall würden wir nur im Bewusstsein dieser Wesen existieren, und unsere Erfahrungen wären nur die Gedanken dieser Geister - ein Schluss, zu dem unabhängig davon auch die idealistischen Philosophen gekommen sind.“

Charles Howard Hinton: What Is the Fourth Dimension?

Im Zuge seiner Untersuchung stieß Hinton auf eine Abhandlung des Astrophysikers Karl Friedrich Zöllner über den vierdimensionalen Raum (1878), die in dem von dem britischen Physiker William Crookes (1832-1919) herausgegebenen Quarterly Journal of Science erschienen war. Wie Crookes suchte Zöllner einen naturwissenschaftlichen Zugang zur Erklärung spritistischer Phänomene; die Annahme einer wirklich existierenden vierten Dimension eröffnete ihm dazu einen weitreichenden Freiraum für Spekulationen.

In A Picture of Our Universe (1884) entwarf Hinton die Vorstellung eines gekrümmten Raumes, der durch die Annahme höherer Dimensionen möglich schien uns stellte auch Überlegungen zur Natur des Äthers an, beschäftigte sich ähnlich wie Oskar Simony (1852-1915) mit der Auflösung von Knoten im vierdimensionalen Raum und wie durch diesen auch spiegelsymmetrische Objekte ineinander übergeführt werden können, was in der dreidimensionalen Welt nicht bzw. nur durch Umstülpung möglich ist (so wie etwa ein linker Handschuh nur durch Umstülpung auch für die rechte Hand passt).

Den Gegensatz von Materialismus und Idealismus können der Mensch überwinden, meinte Hinton, wenn wir uns bewusst würden, dass unsere wahre Existenz in einer höheren - nämlich höherdimensionalen - Welt liege. So schrieb er 1885 in Many Dimensions:

„Es gibt zwei Seiten der Religion - die induktive und die deduktive. Zum Bereich der Deduktion gehört die Theologie mit ihrer zentralen Aussage und ihren mannigfaltigen Konsequenzen. Induktive Religion aber besteht darin, inmitten der rätselhaften Fakten des Lebens, jene größeren Existenzen zu ergreifen, in die die individuellen Organisationen eingebunden sind und denen sie dienen, dabei, wie in jeder Wissenschaft, von den Details zum Ganzen fortschreitend. Und die Verbindung zwischen dem Materialismus und der Lebensführung liegt in der Doktrin von der beschränkten Natur unserer gegenwärtigen räumlichen Wahrnehmung. Denn, wenn wir unsere Raumvorstellung auf ihren wahren Platz erheben, fällt der Gegensatz zwischen unseren gegenwärtigen materialistischen und unseren gegenwärtigen idealistischen Vorstellungen über das Leben weg.“

Charles Howard Hinton: Many Dimensions

Privat hatte Hinton zu dieser Zeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen. In England wurde er der Bigamie überführt, denn er war sowohl mit Mary Ellen (der Tochter von Mary Everest Boole und George Boole, dem Begründer der modernen mathematischen Logik), als auch mit Maud Wheldon verheiratet. Er verbüßte einen Tag seiner Strafe und ging 1886 zuerst nach Japan und von dort 1893 als Dozent für Mathematik an die Universität Princeton.

In A New Era of Thought (1888) spekulierte Hinton weiter über die Eigenschaften des Äthers und des Ätherleibs, den er als Zeitleib auffasste, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen präsent seien. Die Ätherleiber seien dabei nicht so voneinander getrennt, wie die physischen Körper, sondern alle unzerstörbar miteinander verbunden und gemeinsam eingebettet in die in sich einige Ätherwelt. Der Zusammenhang zwischen dem Ätherleib und dem äußeren Leben des Organismus würde sich dabei mehr dem inneren emotionalen Erleben als der äußeren Anschauung eröffnen.

„Der Zusammenhang zwischen dem Ätherleib und dem Leben eines Organismus, wie wir ihn kennen, wird eher im emotionalen Bereich als in der äußeren Beobachtung gefunden. Für die ätherische Form bilden alle Teile gleichermaßen ein Ganzes; aber Teile dieser Form korrespondieren mit der Zukunft des materiellen Wesens, andere mit dessen Vergangenheit. Derart wäre die Sorge für die Zukunft und die Beachtung der Vergangenheit der Weg, auf dem materielle Wesen die Einheit des Ätherleibs offenbaren, der ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft ist.“

Charles Howard Hinton: A New Era of Thought

1897 baute Hinton für das Baseball-Team der Universität eine mit Schießpulver betriebene Baseballwurfmaschine. Als er von Princeton an die University of Minnesota wechselte, nahm er die Maschine mit. Er blieb bis 1900 in Minnesota und ging dann an das US-Marineobservatorium in Washington D.C.

In The Recognition of the Fourth Dimension (1902) versuchte Hinton elektrischen und magnetische Phänomene und insbesondere durch Induktion erregte geschlossene Kreisströme als Resultat vierdimensionaler Wirbelbewegungen um eine 2-dimensionale "Achse" zu erklären. Diese 2-dimensionale Achse dachte sich Hinton konkret als Kugeloberfläche, an der das Innrere der Kugel nach außen und das Äußere nach innen umgestülpt wird. Eine derartige „Drehung“ oder Umstülpung in die eine Richtung sollte die positive, eine Drehung in die Gegenrichtung die negative elektrische Ladung erzeugen.

„Die Bewegungen und die Mechanik des vier-dimensionalen Raumes sind eindeutig und klar verständlich. Ein Wirbel mit einer Oberfläche als Achse ermöglicht das geometrische Bild eines geschlossenen Stromkreises, und es gibt Drehbewegungen, die durch ihre Polarität eine mögliche Definition der statischen Elektrizität erlauben.“

Charles Howard Hinton: The Recognition of the Fourth Dimension

Gegen Ende seines Lebens arbeitete Hinton als Patentprüfer in Washington Noch kurz vor seinem Tod schrieb er 1907 An Episode of Flatland. Am 30. April 1907 starb Hinton völlig unerwartet an einer Gehirnblutung. Seine Publikationen wurden vom zeitgenössischen Laienpublikum begeistert aufgenommen und viel gelesen, in der akademischen Fachwelt fand er hingegen kaum Anerkennung.

Die Zeit als vierte Dimension

In dem schon genannten Artikel What is the fourth dimension? (Was ist die vierte Dimension?, 1880), bezeichnet Hinton die Zeit als vierte Dimension. In den 3-dimensionalen Raum projeziert erscheint die Zeit als Bewegung bzw. Verwandlung der dreidimensionalen körperlichen Objekte. Diese Grundidee wurde von Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie und in anderer, lebendigerer Form auch von Rudolf Steiner aufgegriffen. Um seine Ideen zu veranschaulichen, nimmt Steiner als Ausgangspunkt Platons Höhlengleichnis:

"Plato sagt: Man denke sich einmal in einer Höhle Menschen sitzen, und zwar sind sie alle so gefesselt, daß sie den Kopf nicht drehen und nur nach der gegenüberliegenden Wand schauen können. Hinter ihnen befinden sich Menschen, die die verschiedensten Gegenstände vorübertragen. Diese Menschen und diese Gegenstände sind dreidimensional. Alle diese [gefesselten] Menschen starren also auf die Wand und sehen nur das, was als Schattenbild [von den Gegenständen] auf die Wand geworfen wird. So würden Sie alles, was hier im Zimmer ist, nur als Schatten an der gegenüberliegenden Wand als zweidimensionale Bilder wieder sehen.

Nun sagt Plato: So ist es überhaupt in der Welt. In Wahrheit sitzen die Menschen in der Höhle. Nun sind die Menschen selbst und alles übrige vierdimensional; aber was die Menschen davon sehen, sind nur Bilder im dreidimensionalen Raum.

So stellen sich alle Dinge dar, die wir überhaupt sehen. Gemäß Plato sind wir darauf angewiesen, nicht die wirklichen Dinge, sondern die dreidimensionalen Schattenbilder zu sehen. Meine Hand sehe ich nur als Schattenbild, sie ist in Wahrheit vierdimensional, und alles, was die Menschen davon sehen, ist ebenso das Abbild davon, wie das, was ich Ihnen eben als Abbild des Tessaraktes gezeigt habe. So suchte Plato schon damals klarzumachen, daß die Körper, die wir kennen, eigentlich vierdimensional sind, und daß wir von ihnen nur Schattenbilder im dreidimensionalen Raum sehen." (Lit.: GA 324a, S. 78f)

"Was bloßes Bild ist, hat auch eine gewisse Realität, besitzt ganz bestimmte Eigenschaften, unterscheidet sich aber wesentlich von dem wirklichen Gegenstande. Sie werden nicht ableugnen können, daß auch das Spiegelbild ein bloßes Bild ist. Sie sehen im Spiegel sich, und Sie sind außerdem auch noch da. Ist nun [nicht noch] ein drittes [das heißt ein wirksames Wesen] da, so könnten Sie tatsächlich nicht wissen, was Sie sind. Aber das Spiegelbild macht dieselben Bewegungen, die das Original macht; das Bild ist abhängig von dem wirklichen Gegenstande, dem Wesen; es hat selbst keine Fähigkeit [sich zu bewegen]. Es kann also unterschieden werden zwischen Bild und Wesen dadurch, daß nur ein Wesen aus sich selbst heraus Bewegung, Veränderung zustande bringen kann. Von den Schattenbildern auf der Wand werde ich gewahr, daß sie sich selbst nicht bewegen können, sie also keine Wesen sein können. Ich muß aus ihnen herausgehen, wenn ich zu den Wesen kommen will.

Wenden Sie das nun auf die Welt überhaupt an. Die Welt ist dreidimensional. Nehmen Sie diese dreidimensionale Welt einmal für sich, so wie sie ist; fassen Sie sie in Gedanken ganz [für sich selbst], und Sie werden finden, daß sie starr bleibt. Sie bleibt noch dreidimensional, auch wenn Sie die Welt in einem bestimmten Zeitpunkte sich plötzlich eingefroren denken. Es gibt aber nicht in zwei Zeitpunkten ein und dieselbe Welt. Die Welt ist in den aufeinanderfolgenden Zeitpunkten durchaus verschieden. Denken Sie sich, daß diese Zeitpunkte fortfielen, so daß das bleibt, was da ist. Ohne die Zeit geschähe gar keine Veränderung mit der Welt. Die Welt bliebe eine dreidimensionale auch dann, wenn sie gar keine Veränderung durchmachte. Die Bilder auf der Wand bleiben auch zweidimensional. Aber die Veränderung deutet auf eine dritte Dimension hin. Daß sich die Welt fortwährend ändert, und daß sie auch ohne Veränderung dreidimensional bleibt, deutet darauf hin, daß wir die Veränderung in einer vierten Dimension suchen müssen. Den Grund, die Ursache der Veränderung, die Tätigkeit müssen wir außerhalb der dritten Dimension suchen, und damit haben Sie die vierte der Dimensionen zunächst einmal erschlossen. Damit haben Sie aber auch die Rechtfertigung für das Bild Platos. So fassen wir die ganze dreidimensionale Welt auf als die Schattenprojektion einer vierdimensionalen Welt." (Lit.: GA 324a, S. 79f)

Die Zeit ist für Steiner der symptomatische Ausdruck für die die Projektion des Lebendigen - als vierte Dimension aufgefaßt - in die drei Dimensionen des physikalischen Raumes. Nach Steiner sind alle Wesen, für die die Zeit eine innere Bedeutung hat, räumliche, sich gesetzmäßig verwandelnde Abbilder vierdimensionaler Wesen.

"Finden Sie Veränderungen innerhalb der dritten Raumesdimension selbst, so müssen Sie schließen, daß eine vierte Dimension zugrunde liegt, und damit kommen wir zu den Wesen, die eine Veränderung innerhalb ihrer drei Raumdimensionen durchmachen.

Es ist nicht wahr, daß wir eine Pflanze ganz erkannt haben, wenn wir sie nur in ihren drei Dimensionen erkannt haben. Eine Pflanze verändert sich fortwährend, und diese Veränderung ist ein wesentliches, ein höheres Merkmal derselben. Der Würfel bleibt; er ändert seine Form nur, wenn Sie ihn zerschlagen. Ein Pflanze ändert ihre Form selbst, das heißt, es gibt etwas, was die Ursache dieser Veränderung ist und was außerhalb der dritten Dimension liegt und Ausdruck der vierten Dimension ist. Was ist das? Sehen Sie, wenn Sie diesen Würfel jetzt haben und ihn abzeichnen, so würden Sie sich vergeblich bemühen, wenn Sie ihn in verschiedenen Momenten anders zeichnen wollten; er wird immer derselbe bleiben. Wenn Sie die Pflanze abzeichnen, und Sie vergleichen nach drei Wochen das Bild mit Ihrem Modell, so hat es sich verändert. Diese Analogie stimmt also vollständig. Alles Lebende weist auf ein Höheres hin, worin es sein wahres Wesen hat, und der Ausdruck für dieses Höhere ist die Zeit. Die Zeit ist der symptomatische Ausdruck, die Erscheinung der Lebendigkeit [aufgefaßt als vierte Dimension] in den drei Dimensionen des physischen Raumes. Mit anderen Worten: Alle Wesen, für die die Zeit eine innere Bedeutung hat, sind Abbilder von vierdimensionalen Wesen. Dieser Würfel ist nach drei oder sechs Jahren immer noch derselbe. Der Lilienkeim ändert sich. Denn für ihn hat die Zeit eine reale Bedeutung. Daher ist das, was wir in der Lilie sehen, nur die dreidimensionale Abbildung des vierdimensionalen Lilienwesens. Die Zeit ist also ein Abbild, eine Projektion der vierten Dimension, der organischen Lebendigkeit, in die drei Raumdimensionen der physischen Welt." (Lit.: GA 324a, S. 82f)

Später stellte Hinton ein Gedankenexperiment vor, das dem Menschen ermöglichen sollte den vierdimensionalen Raum (Hyperraum) zu sehen. Er stellte sich einen großen Würfel vor, zusammengesetzt aus 36x36x36 (insgesamt 46656) jeweils ein Inch großen, kleineren Würfeln, und gab jedem der kleineren Würfel einen lateinischen Namen. Gerüchte besagen, dass Nachahmer dieses Gedankenexperiments verrückt geworden seien. Seine Thesen verpackte Hinton in seinen Scientific Romances (Wissenschaftliche Erzählungen, 1888) aber:

Hinton ist kein Erzähler, er ist ein einsamer Vernünftler, der sich instinktiv in einer Welt von Spekulationen verschanzt, die ihn, den Schöpfer und Quell, nie im Stich läßt.

Jorge Luis Borges

Werke (Auswahl)

  • What Is the Fourth Dimension? (1884) [1]
  • A Plane World (1884) [2]
  • A Picture of Our Universe (1884) [3]
  • Many Dimensions (1885) [4]
  • An Unfinished Communication (1885) [5]
  • Scientific Romances (1886, 1896) Band 1 (1886) Band 2 (1896)
  • A New Era of Thought (1888) [6]
  • The Fourth Dimension (1904) [7]
  • The Recognition of the Fourth Dimension (1902) [8]
  • An Episode of Flatland or How a Plane Folk discovered the Third Dimension (1907) [9]
Auf deutsch veröffentlicht

Literatur

Steiner big.jpg
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Weblinks

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