Diskussion:Freiheit

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Gibt es da nicht mehr zu sagen? Ist nicht Freiheit ein ganz zentrales Thema, allgemein für den Menschen, für sein Selbstverständnis, und auch für die (anthroposophische) Wissenschaft. ??? Hgp (Diskussion) 21:48, 14. Jun. 2013 (CEST)

[Der Artikel hat keinen ausreichenden Level und bedarf der Überarbeitung, sorry. Hgp (Diskussion) 00:14, 15. Jun. 2013 (CEST)]

Selbstverständlich gibt es da noch viel mehr zu sagen. Das ist ja noch bei vielen Artikeln der Fall, besonders bei denen, die von zentraler Bedeutung sind. Das geht halt nur Schritt für Schritt und alle Autoren sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. --Wolfgang Peter (Diskussion) 12:08, 16. Jun. 2013 (CEST)


In GA 235 finden sich noch ein paar interessante Aussagen zum Thema, z.B.:

"Lesen Sie nach in meiner «Philosophie der Freiheit», was für einen großen Wert ich darauf gelegt habe, daß nicht gefragt werde nach der Freiheit des Willens. Der sitzt unten, tief unten im Unbewußten, und es ist ein Unsinn, nach der Freiheit des Willens zu fragen; sondern man kann nur von der Freiheit der Gedanken sprechen. Ich habe das in meiner «Philosophie der Freiheit» wohl auseinandergehalten. Die freien Gedanken müssen dann den Willen impulsieren, dann ist der Mensch frei." (Lit.: GA 235, S. 046ff)

"Es handelt sich dabei darum, daß man die Freiheit entwickelt hat zunächst im Gedanken. Im Gedanken geht der Quell der Freiheit auf. Der Mensch hat einfach ein unmittelbares Bewußtsein davon, daß er im Gedanken ein freies Wesen ist." (Lit.: GA 235, S. 054)

oder diese hier:

"Durch diese Theorie von der allgemeinen Kausalität, wie man es nennt, von der allgemeinen Verursachung, durch diese Theorie macht sich der Mensch heute vielfach blind dagegen, daß er deutlich in sich das Bewußtsein der Freiheit trägt. Die Freiheit ist eine Tatsache, die erlebt wird, sobald man nur wirklich zur Selbstbesinnung kommt.

Nun gibt es auch Menschen, die da der Anschauung sind, daß nun einmal das Nervensystem eben ein Nervensystem ist und aus sich die Gedanken herauszaubert. Dann wären die Gedanken natürlich gerade so, sagen wir, wie die Flamme, die unter dem Einflüsse des Brennstoffes brennt, notwendige Ergebnisse, und von Freiheit könnte nicht die Rede sein.

Aber diese Menschen widersprechen sich ja, indem sie überhaupt reden. Ich habe schon öfters hier erzählt: Ich hatte einen Jugendfreund, der in einer gewissen Zeit einen Fanatismus hatte, dahingehend, recht materialistisch zu denken, und so sagte er auch: Wenn ich gehe, zum Beispiel, da sind es meine Gehirnnerven, die von gewissen Ursachen durchzogen sind, die bringen die Wirkung des Gehens hervor. - Das konnte unter Umständen eine lange Debatte abgeben mit diesem Jugendfreund. Ich sagte ihm zuletzt einmal: Ja, aber sieh einmal, du sagst doch, ich gehe. Warum sagst du denn nicht: mein Gehirn geht? Wenn du wirklich an deine Theorie glaubst, imso mußt du niemals sagen: Ich gehe, ich greife, sondern: Mein Gehirn greift, mein Gehirn geht. Also, warum lügst du denn ?" (Lit.: GA 235, S. 54ff)

  1. Rudolf Steiner: Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge. Erster Band, GA 235 (1994), ISBN 3-7274-2350-1 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org

Vielleicht passt das ja noch zum Determinismus. --Nimos (Diskussion) 18:08, 18. Jun. 2013 (CEST)

Ich kann dem Bedenken nur zustimmen, wenn es sich verschärft bei einer Reduzierung von Freiheit auf Wahlfreiheit. Hgp (Diskussion) 23:38, 18. Jun. 2013 (CEST)

Die ultimative Aufforderung, wähle zwischen dem Guten und dem Bösen, paßt weder auf Freiheit, noch auf Liebe. Das Wählen muß daher noch ein anderes sein als so def. Freiheit oder Liebe? Hgp (Diskussion) 00:04, 19. Jun. 2013 (CEST)
Ich habe zu diesem Aspekt der Wahlfreiheit zwischen gut und böse, noch einige Überlegungen hinzugefügt.--Michael.heinen-anders (Diskussion) 03:49, 19. Jun. 2013 (CEST)