Elementarische Welt

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Die elementarische Welt im eigentlichen Sinn ist die Welt der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer und der sie bearbeitenden Elementarwesen, die die physische Welt aufbauen - allerdings nicht mit sinnlichen, sondern mit geistigen Wahrnehmungsorganen gesehen. Im erweiterten Sinn wird dieser Ausdruck als Synonym für den Astralplan insgesamt verwendet (Lit.: GA 116, S. 31), in dessen unteren Regionen jene Astralwesen beheimatet sind, die sich durch die vier Elemente offenbaren. Im Gegensatz zur sinnlichen Welt mit ihren weitgehend erstarrten Formen ist die elementarische Welt in ständiger Bewegung und Gestalt-Metamorphose begriffen:

„Die Sinneswelt ist die Welt der abgeschlossenen Formen; die Geister der Form regieren in der Sinneswelt. Die elementarische Welt ist die Welt der Beweglichkeit, die Welt der Metamorphose, der Verwandlung. Wie man sich selber, wenn man sich in der elementarischen Welt erfühlen will, fortwährend verwandeln muß, so verwandeln sich alle Wesen fortwährend in der elementarischen Welt. Es gibt keine geschlossene, keine abgegrenzte Form in der elementarischen Welt; alles ist in fortwährender Metamorphose.“ (Lit.:GA 147, S. 53)

Der Begriff «elementarische Welt»

Steiners Gebrauch des Begriffs der elementarischen Welt ist allerdings noch wesentlich differenzierter. In seiner Schrift "Die Schwelle der geistigen Welt" schreibt er:

"Der Mensch steht als ätherisches Wesen in einer ätherischen (elementarischen) Welt." (Lit.: GA 17, S. 24)

Die elementarische Welt wird hier also der Ätherwelt gleichgesetzt oder zumindest als Teil derselben beschrieben. Was zunächst wie ein Widerspruch erscheinen mag, klärt sich durch einen Hinweis Rudolf Steiners an anderer Stelle. Danach fallen die niedersten 3 Regionen der Astralwelt mit den 3 obersten Bereichen der physisch-ätherischen Welt (im nachstehenden Ztat zusammenfassend als physischer Plan bezeichnet) zusammen und genau hier ist das Kamaloka, die Region des Fegefeuers, zu finden, die kosmisch der Mondsphäre bzw. der sublunaren Sphäre entspricht:

"Wenn wir vom physischen Plan ausgehen, so haben wir hier (es wird gezeichnet) sieben Unterabteilungen des physischen Planes; dann kämen sieben Unterabteilungen des Astralplanes. Von diesen fallen die drei untersten mit den drei obersten des physischen Planes zusammen. Wir müssen den Astralplan mit dem physischen Plan so zusammengeschoben betrachten, daß die drei obersten Partien des physischen Planes zugleich die drei untersten Partien des Astralplanes sind. Wir können von einer Randzone sprechen, das ist die, welche unsere Seelen nach dem Tode nicht verlassen können, wenn sie durch Begierden noch an die Erde gefesselt sind. Man nennt sie Kamaloka." (Lit.: GA 101, S. 223)

GA 101 223.gif

Es fällt demnach die astrale Region der Begierdenglut mit dem Lichtäther, die Region der fließenden Reizbarkeit mit dem Klangäther und die Region der Wünsche mit dem Lebensäther zusammen.

In der Meditation kann man versuchen, sich eine erste Vorstellung von der hellsichtigen Erkenntnis der elementarischen Welt zu bilden. Rudolf Steiner vergleicht die Wahrnehmung der elementarischen Welt zunächst mit dem Aufsteigen von Erinnerungsvorstellungen:

„Man erlebt eine Welt, welche der Sinneswahrnehmung und dem gewöhnlichen Verstandesdenken unbekannt bleibt, wenn man nicht durch den sinnlichen Leib, sondern außerhalb desselben durch den elementarischen Leib wahrnimmt. Will man diese Welt mit etwas vergleichen, das dem gewöhnlichen Erleben angehört, so bietet sich die Welt der Erinnerungen, der Gedächtnisvorstellungen dar. Wie diese aus dem Innern der Seele aufsteigen, so geschieht es auch mit den übersinnlichen Erlebnissen des elementarischen Leibes. Nur weiß die Seele bei einer Erinnerungsvorstellung, daß sich diese auf ein früheres Erlebnis innerhalb der Sinnenwelt bezieht. Die übersinnliche Vorstellung trägt ebenso eine Beziehung in sich. Wie sich die Erinnerungsvorstellung durch sich selbst als etwas ankündigt, was man nicht als bloßes Phantasiegebilde bezeichnen kann, so auch die übersinnliche Vorstellung. Sie ringt sich aus dem seelischen Erleben heraus, aber sie offenbart sich sogleich als ein inneres Erlebnis, welches sich auf etwas Äußeres bezieht. Durch die Erinnerungsvorstellung wird etwas in der Seele gegenwärtig, was man erlebt hat. Durch die übersinnliche Vorstellung wird inneres Seelenerlebnis, was irgendwann oder irgendwo in der übersinnlichen Welt vorhanden ist. Es offenbart sich also durch die Wesenheit der übersinnlichen Vorstellungen selbst, daß man sie so ansehen kann wie sich innerlich erschließende Mitteilungen aus einer übersinnlichen Welt.“ (Lit.:GA 16, S. 29)

Die elementarische Welt ist nach Rudolf Steiner aber auch die Welt der lebendigen Gedankenwesen, die uns beständig umgeben und aus der wir unsere Gedanken schöpfen, wodurch sie aber zu Gedankenleichnamen abgetötet werden.

"Wir sind nämlich in Wirklichkeit überall, wo wir stehen, gehen und liegen, nicht nur in der Welt von Luft und Licht und so weiter, sondern wir sind immer in einer flutenden Gedankenwelt. Sie können sich das am besten vorstellen, indem Sie sich die Sache so zurechtlegen: Wenn Sie durch den Raum gehen als gewöhnlicher, physischer Mensch, gehen Sie atmend hindurch, Sie gehen durch den lufterfüllten Raum. So aber bewegen Sie sich gewissermaßen auch durch den gedankenerfüllten Raum. Die Gedankensubstanz, die erfüllt den Raum um Sie herum. Und diese Gedankensubstanz ist nicht ein unbestimmtes Gedankenmeer. Das ist nicht so etwas wie ein nebuloser Äther, wie man es sich zuweilen gern vorstellen möchte, sondern diese Gedankensubstanz ist eigentlich das, was wir die elementarische Welt nennen. Wenn wir von Wesen der elementarischen Welt sprechen im weitesten Sinne des Wortes, dann bestehen diese Wesen der elementarischen Welt aus dieser Gedankensubstanz, richtig aus dieser Gedankensubstanz. Es ist nur ein gewisser Unterschied zwischen den Gedanken, die da draußen herumschwirren, die eigentlich lebendige Wesen sind, und den Gedanken, die wir in uns haben. Ich habe hier schon öfter darauf hingewiesen, was da für ein Unterschied ist. In meinem demnächst erscheinenden Buch, das ich gestern schon erwähnt habe, werden Sie wiederum Hinweise finden auf diesen Unterschied.

Sie können sich nämlich die Frage vorlegen: Wenn wir da draußen im Gedankenraum irgendsoein Wesen, ein elementarisches Wesen haben und in mir ich doch auch Gedanken habe - wie verhalten sich meine Gedanken zu den Gedankenwesen, die da draußen im Gedankenraum sind? Sie bekommen eine richtige Vorstellung von diesem Verhältnis der eigenen Gedanken zu den Gedankenwesen draußen im Raum, wenn Sie sich das Verhältnis vorstellen eines menschlichen Leichnams, der, nachdem der Mensch gestorben ist, zurückgeblieben ist, zu dem lebendigen Menschen, der herumwandelt. Dabei müssen Sie allerdings solche Gedanken ins Auge fassen, die Sie an der äußeren Sinneswelt im wachen Bewußtsein gewinnen. Unsere Gedanken sind nämlich Gedankenleichen. Das ist das Wesentliche. Die Gedanken, die wir von der äußeren Sinneswelt so durch das wache Bewußtsein mit uns schleppen, das sind eigentlich Gedankenleichen, sind abgelähmte, abgetötete Gedanken; draußen sind sie lebendig. Das ist der Unterschied.

Nun sind wir also eigentlich dadurch in die Gedankenelementarwelt eingespannt, daß wir, indem wir aus der Umwelt unsere Wahrnehmungen aufnehmen und diese Wahrnehmungen zu Gedanken verarbeiten, die lebendigen Gedanken töten. Und indem wir sie dann in uns haben, diese Gedankenleichen, denken wir. Daher sind unsere Gedanken abstrakt. Unsere Gedanken bleiben gerade aus dem Grunde abstrakt, weil wir die lebendigen Gedanken töten. Wir gehen wirklich mit unserem Bewußtsein eigentlich so herum, daß wir Gedankenleichen in uns tragen und diese Gedankenleichen unsere Gedanken, unsere Vorstellungen nennen. So ist es in der Wirklichkeit." (Lit.: GA 177, S. 99ff)

In den Aufzeichnungen einer esoterischen Stunde vom 15. März 1911 in Berlin wird die elementarische Welt auf die untersinnliche Welt beschränkt, die durch die Ebene der sinnlichen Welt von der darüber liegenden übersinnlichen Welt geschieden ist. Tatsächlich umspannt die Astralwelt übersinnliche und untersinnliche, durch die Widersachermächte stark beeinflusste Bereiche. In der Nachschrift von unbekannter Hand in der Notizsammlung Elisabeth Vreedes heißt es:

"In der Rosenkreuzerlehre wurde die untersinnliche Welt immer die elementarische Welt genannt, die Welt der Elemente des Feuers, der Luft, des Wassers, der Erde." (Lit.: GA 266b, S. 160)

An dieser Stelle werden auch Anweisungen geben, sich durch die Meditation elementarer geometrischer Figuren in die imaginitavie Erkenntnis dieser Welt einzuleben. Diese Übungen machen den Geistesschüler allerdings, da sie ihn mit niedersten Astralkräften zusammenbringen, zugleich notwendigerweise egoistisch. Daher sollte man sie niemals ausführen, ohne zugleich allumfassendes Mitleid zu üben (siehe unten).

Die elementarische Welt als Seelenwelt

„Namen, welche die Erlebnisse der menschlichen Seele in der elementarischen und in der geistigen Welt ausdrücken sollen, werden sich den Eigentümlichkeiten dieser Erlebnisse anpassen müssen. Man wird bei solcher Namengebung zu berücksichtigen haben, daß das Erleben schon in der elementarischen Welt in ganz anderer Art verläuft als in der Sinneswelt. Es beruht dies Erleben da auf der Verwandlungsfähigkeit der Seele und ihrem Beobachten von Sympathien und Antipathien. Notwendigerweise wird die Namengebung etwas von dem Wechselvollen dieser Erlebnisse annehmen müssen. Sie wird nicht so starr sein können, wie sie für die Sinneswelt sein muß. Wer dieses in der Natur der Sache Liegende nicht berücksichtigt, wird leicht einen Widerspruch in der Namengebung dieser Schrift und derjenigen in meiner «Theosophie» und «Geheimwissenschaft» finden können. Der Widerspruch löst sich auf, wenn man bedenkt, daß in diesen beiden Schriften die Namen so gewählt sind, daß sie die Erlebnisse der Seele charakterisieren, welche diese bei ihrer vollen Entwickelung zwischen Geburt (Empfängnis) und Tod einerseits und zwischen Tod und Geburt andrerseits hat. Hier jedoch sind die Namen mit Rücksicht auf die Erlebnisse gemacht, welche das hellsichtige Bewußtsein hat, wenn es die elementarische Welt und die geistigen Gebiete betritt.

Man ersieht aus «Theosophie» und «Geheimwissenschaft», daß bald nach dem Ablösen des physisch-sinnlichen Leibes von der Seele mit dem Tode auch derjenige Leib von ihr abgelöst wird, welcher in dieser Schrift der ätherische genannt ist. Die Seele lebt dann zunächst in der Wesenheit, welche hier als der astralische Leib bezeichnet ist. Der ätherische Leib verwandelt sich nach seiner Ablösung von der Seele innerhalb der elementarischen Welt. Er geht in die Wesenheiten über, welche diese elementarische Welt bilden. Bei dieser Verwandlung des ätherischen Leibes ist die Seele des Menschen nicht mehr dabei. Wohl aber erlebt die Seele als ihre Außenwelt nach dem Tode die Vorgänge dieser elementarischen Welt. Dieses Erleben der elementarischen Welt von außen ist in «Theosophie» und «Geheimwissenschaft» als Durchgang der Seele durch die Seelenwelt geschildert. Man wird sich also vorstellen müssen, daß diese Seelenwelt die gleiche ist mit der, welche hier, vom Gesichtspunkte des übersinnlichen Bewußtseins aus, die elementarische genannt wird.“ (Lit.:GA 17, S. 92f)

Wahrnehmung der elementarischen Welt

Würde der Mensch beim Einschlafen nicht alsbald das Bewusstsein verlieren, könnte er die elementarische Welt als aller ersten nichtsinnlichen Weltbereich erleben. Hat der Mensch durch geistige Schulung gelernt, das Bewusstsein auch im Schlaf aufrecht zu erhalten, kann er zum bewussten Beobachter der elementarischen Welt werden:

"Wenn nun der Mensch so mit einer ihm künstlich aufrechterhaltenen Ich-Kraft sich in den Makrokosmos hineinlebte, stieg er tatsächlich in höhere Welten hinauf. Die erste Welt, durch die er zu gehen hatte, war diejenige Welt, welche sich dem Menschen zeigen würde, wenn er im Einschlafen nicht das Bewußtsein verlöre. Wir wollen, damit wir uns recht genau in dieser Beziehung verstehen, einmal diesen Moment des Einschlafens ebenso ins Auge fassen, wie vorher den Moment des Aufwachens. In der Tat ist ja das Einschlafen ein Hinaufleben in den Makrokosmos. Im gewöhnlichen normalen Leben können besondere abnorme Verhältnisse eintreten, durch die der Mensch in die Lage kommt, ein gewisses Bewußtsein von dem Vorgang des Einschlafens zu haben. Wenn er dies hat, dann zeigt sich ihm ungefähr das Folgende. Er empfindet eine Art von Seligkeit. Diese kann er ganz genau unterscheiden von seinem Tagesbewußtsein. Es ist ein Leichterwerden, ein Hinaufschweben, wie ein Aus-sich-Herauswachsen. Aber dieser Moment ist verbunden mit einem gewissen peinigenden Gefühl der Erinnerung an die im Leben dem Charakter anhaftenden Fehler und Schwächen. Was da als eine peinigende Erinnerung an die persönlichen Fehler auftaucht, das ist ein ganz abgeschwächter Abglanz des Gefühls, das der Mensch hat, wie wir ja schon beschrieben haben, wenn er vorbeikommt an dem kleinen Hüter der Schwelle und wahrnimmt, wie unvollkommen er ist mit seiner kleinen Seele gegenüber den großen Tatsachen und großen Wesenheiten des Makrokosmos. Dann folgt eine Art Zucken. Das ist das Herausgehen des eigentlichen inneren Menschen in den Makrokosmos. Es sind das seltene Erlebnisse, aber immerhin solche, die manche Menschen haben, wenn sie mehr oder weniger bewußt waren im Momente des Einschlafens. Aber derjenige, welcher nur das gewöhnliche normale Bewußtsein hat, der verliert ja dieses Bewußtsein in dem Momente des Einschlafens. Alle Eindrücke des Tages, wie Farben-, Licht-, Toneindrücke und so weiter, schwinden hinunter aus dem Bewußtsein und der Mensch ist nun umgeben mit finsterer Dunkelheit, statt mit all den Farben- und sonstigen Eindrücken des Tages. Wenn der Mensch nun das Bewußtsein aufrechterhalten würde, so wie es der vorbereitete Eingeweihte aufrechterhält, so würde er in dem Moment, wo die äußeren Eindrücke des Tages verschwinden, nicht nichts sehen, das heißt, er würde nicht schwarze Finsternis um sich herum haben, sondern er würde das wahrnehmen, was man in der Geisteswissenschaft nennt die elementarische Welt, die Welt der Elemente.

Diese Welt der Elemente ist also das, was sich zunächst dem einschlafenden Menschen verbirgt. Geradeso wie das Innere des Menschen sich beim Aufwachen dadurch verbirgt, daß der Mensch gleich abgelenkt wird auf die Eindrücke der Außenwelt, so verbirgt sich beim Einschlafen die nächste Welt, der der Mensch angehört, die erste Stufe des Makrokosmos, die elementarische Welt. In diese elementarische Welt lernt der Mensch hineinschauen, wenn er in der angedeuteten Weise wirklich hinaufsteigt in den Makrokosmos. Diese elementarische Welt gibt ihm zunächst ein Bewußtsein davon, wie alles das, was in unserer Umgebung ist, was sich da ausbreitet an sinnlichen Wahrnehmungseindrücken, doch ein Ausfluß, eine Offenbarung ist von Geistigem, wie hinter dem Sinnlichen Geistiges steckt. Wenn der Mensch als ein Einzuweihender diese elementarische Welt wahrnimmt, also nicht dadurch, daß er ins Unbewußte hineinschläft, dann ist für ihn gar kein Zweifel mehr darüber vorhanden, daß hinter der sinnlichen Welt geistige Wesenheiten, geistige Tatsachen stehen. Nur solange der Mensch nur die sinnliche Welt wahrnimmt, träumt er davon, daß da hinter dieser sinnlich-physischen Welt allerlei weiteres abstraktes Sinnliches sei, etwa wirbelnde Atome oder dergleichen. Von solchen wirbelnden Atomen, von solchen, man möchte sagen, von den gewöhnlichen sinnlichen Wahrnehmungen ausgepreßten Stoffatomen kann für denjenigen nicht mehr die Rede sein, der eindringt in die elementarische Welt. Nicht das, was man im Materialismus als Stoff sich vorstellt, steckt hinter der Farbe, hinter dem Ton und so weiter, sondern es steckt dahinter Geistiges. Nur zeigt sich allerdings das Geistige auf dieser ersten Stufe der geistigen Welt, die da betreten wird, noch nicht in seiner Gestalt als Geist selber, sondern es zeigt sich noch so, daß der Mensch nicht geistige Eindrücke vor sich hat, sondern andere Eindrücke. Es ist noch nicht irgend etwas, was man eine wahre geistige Welt nennen kann, in die man da eintritt, sondern es ist in erheblichem Grade etwas, was man als eine Art von neuem Schleier der geistigen Tatsachen und geistigen Wesenheiten bezeichnen muß.

Diese elementarische Welt zeigt sich uns so, daß auf sie nun wirklich anwendbar sind die Bezeichnungen, welche seit alters her gewählt worden sind für die Welt der Elemente. Man kann das, was man da sieht, dadurch bezeichnen, daß man die Worte wählt: das Feste, das Flüssige, das Luft- oder Gasförmige und die Wärme, oder Erde, Wasser, Luft, Feuer. Doch seien wir uns klar, daß diese Worte der sinnlichen Welt entnommen sind, sie sind für die sinnliche Welt geprägt. Unsere Sprache ist ja ganz ein Ausdrucksmittel für die sinnliche Welt. Wenn wir irgendein Wort gebrauchen, so bedeutet es dieses oder jenes in der sinnlichen Welt. Soll also der Geisteswissenschafter die höheren Welten beschreiben, so muß er in Worten reden, welche der gewöhnlichen Sprache entnommen sind, so daß er daher, namentlich in diesen Gebieten, in die wir jetzt kommen, nur vergleichsweise reden kann. Er kann sich nur bemühen, die Worte so zu wählen, daß nach und nach eine Vorstellung hervorgerufen wird von dem, was da in geistigem Anschauen wahrgenommen wird. Wir dürfen, wenn wir diese elementarische Welt beschreiben wollen, nicht die Ausdrücke wählen von den begrenzten Dingen, die um uns herum sind im Tagesleben, sondern wir müssen die Worte wählen von gewissen Eigenschaften, welche die Dinge im Tagesleben haben, von Eigenschaften, die immer einer ganzen Reihe von Dingen gemeinschaftlich sind. Sonst kommen wir nicht zurecht. Und da haben wir im Tagesleben gewisse Dinge, die wir als fest bezeichnen; wir haben andere Dinge, die wir als flüssig bezeichnen, wieder andere, die wir als luft-, als gasförmig bezeichnen, und dann kennen wir noch das, was wir wahrnehmen, wenn wir die Oberfläche der Dinge empfinden oder einen Luftzug empfinden, die Wärme. Wenn wir um uns herum während des Tageslebens wahrnehmen, so zeigen sich uns alle Dinge, wie sie sonst auch sein mögen, in solchen Zuständen: in festem, in flüssigem Zustande, in luft- oder gasförmigem Zustande und als Wärme. Ein Körper kann aber durch alle diese Zustände hindurchgehen. Das Wasser zum Beispiel kann fest sein wie das Eis, kann aber auch flüssig sein, dann, wenn das Eis schmilzt, kann gasförmig sein, wenn es verdunstet. Dabei sind alle diese Zustände durchsetzt von dem, was wir Wärme nennen. So ist es im Grunde genommen bei jedem Ding und Wesen in der äußeren sinnlichen Welt.

In der elementarischen Welt ist es nun nicht so, daß wir Gegenstände darinnen haben, wie sie uns in der sinnlichen Welt entgegentreten; hier haben wir das wirklich darin, was in der sinnlichen Welt bloß Eigenschaften sind. Wir nehmen da etwas wahr, wogegen man sozusagen nicht ankann. Man könnte es etwa so beschreiben: Bei «fest» steht etwas vor mir, sei es ein Wesen, sei es ein Ding, in das ich nicht eindringen kann; ich kann es nur dadurch betrachten, daß ich ringsherum gehe; es hat noch ein Inneres und ein Äußeres. Solche Wesenheiten und Dinge der elementarischen Welt nennt man «erdig». Dann gibt es Dinge und Wesenheiten der elementarischen Welt, die man bezeichnen kann mit dem Wort «flüssig». Da ist es so, daß man sie in der elementarischen Welt bis zu einem gewissen Grade durchschauen kann. Man dringt in das Innere; man hat so ein Gefühl, ähnlich dem Gefühl, das man in der physischen Welt hat, wenn man die Hand in Wasser taucht. Man kann in das Innere dieser Dinge und Wesenheiten eintauchen, während man bei «Erde» etwas hat, woran man sich stößt wie an etwas Hartem. Das bezeichnet man also in der elementarischen Welt als Wasser. Wenn in geisteswissenschaftlichen Büchern von Erde und Wasser geredet wird, so ist das gemeint, was ich Ihnen eben beschrieben habe, nicht physisches Wasser. Physisches Wasser ist nur ein äußeres Gleichnis für das, was man sieht, wenn man diese Stufe der Entwicklung erreicht hat. In der elementarischen Welt ist Wasser etwas, was sich sozusagen ergießt, was durchgreifbar ist, natürlich nicht für die physischen Sinne, sondern für die höheren Sinne des Eingeweihten, für das geistige Wahrnehmungsvermögen.

Dann gibt es etwas, was sich vergleichen läßt mit dem, was in der physischen Welt gas- oder luftförmige Dinge sind, das bezeichnet man mit «Luft» in der elementarischen Welt. Und dann gibt es das, was man als Wärme oder Feuer bezeichnet. Da müssen Sie sich, wenn von elementarischem Feuer die Rede ist, auch wiederum klarmachen, daß das, was man in der physischen Welt mit dem Wort «Feuer» bezeichnet, nur ein Gleichnis ist. Was man in der elementarischen Welt Feuer nennt, ist schon leichter zu beschreiben als die anderen drei Zustände. Die anderen drei Zustände der elementarischen Welt kann man wirklich eigentlich nur dadurch beschreiben, daß man sagt, Wasser, Luft und Erde sind Gleichnisse für diese drei Zustände. Das Feuer des elementarischen Lebens läßt sich schon leichter beschreiben, denn es ist verwandt mit dem, was der Mensch als innere Seelenwärme kennt, jenes eigentümliche Gefühl von Wärme, welche man zum Beispiel wahrnimmt, wenn man mit einem geliebten Menschen zusammen ist. Was sich da in die Seele ergießt an Wärme, das Erglühen in Begeisterung oder Freude, das muß man natürlich unterscheiden von dem gewöhnlichen Feuer, das die Finger verbrennt, wenn man hinlangt. Auch im gewöhnlichen Leben fühlt der Mensch, daß das physische Feuer eine Art Gleichnis dieses Seelenfeuers ist. Dieses Seelenfeuer, welches, wenn es uns wirklich ergreift, unseren Enthusiasmus entfacht, ist also etwas, was wir schon besser kennen als die anderen Zustände. Und wenn Sie sich nun vergegenwärtigen eine Art Vergleich zwischen dem äußeren Feuer, das die Finger verbrennt, und diesem seelischen Feuer, sozusagen etwas, was in der Mitte zwischen beiden steht, dann bekommen Sie eine Vorstellung von dem, was man elementarisches Feuer nennt. Wenn der Mensch als Einzuweihender sich hinauferhebt in die elementarische Welt, so fühlt er in der Tat, wie wenn von gewissen Gebieten etwas zu ihm hinströmen würde, das ihn innerlich befeuert, ihn innerlich mit Feuer durchdringt, und von einem anderen Orte der elementarischen Welt hat er den Eindruck, daß es ihn weniger mit Feuer erfüllt. Er hat das Gefühl, als stecke er in dem betreffenden Wesen darin, das ihm das Feuer zusendet, er ist mit ihm vereinigt, er fühlt sein inneres Feuer als Feuer der elementarischen Wesenheit. So also sehen Sie, daß der Mensch in eine höhere Welt eintritt, welche ihm Eindrücke gibt, die er allerdings vorher in der sinnlichen Welt nicht gekannt hat. Diese elementarische Welt ist es nun, vor der sich sozusagen das Tor zuschließt, wenn man im gewöhnlichen normalen Bewußtsein einschläft. Und das muß aus dem Grunde so sein, weil der Mensch ja, wie wir gesehen haben, ganz hinausfließt in diese elementarische Welt; er ist in allem darinnen. Er trägt aber, dadurch, daß er in diese Welt hinausfließt, sein eigenes Wesen in diese Welt hinein. Er verliert sein Ich; es ergießt sich in diese Welt hinein. Das, was nicht Ich ist, seine astralischen Eigenschaften, seine Begierden oder Leidenschaften, sein Wahrheits- oder Lügensinn, alle seelischen Eigenschaften trägt der Mensch in diese Welt hinein; sein Ich verliert er. Gerade das Ich ist es aber, das uns im gewöhnlichen Leben zügelt, das Ordnung und Harmonie in unser Astralisches bringt. Indem das Ich sich verliert, machen sich ungeordnet alle möglichen Triebe, Begierden und Leidenschaften, die der Mensch noch in der Seele hat, geltend und dringen jetzt mit hinein in jene Wesen, die der Mensch in der elementarischen Welt findet. Der Mensch durchdringt nicht nur sich mit alle dem, was er da draußen erlebt, sondern er trägt tatsächlich von sich in die Wesen der elementarischen Welt das hinein, was er selber in seiner Seele hat. Dieses Hineintragen ist eine Wirklichkeit; es ist nicht etwa so, daß sich der Mensch das bloß vorstellt, sondern es ist so, daß der Mensch, wenn er zum Beispiel eine schlechte Eigenschaft hat, diese seine schlechte Eigenschaft wirklich an ein entsprechendes Wesen der elementarischen Welt überträgt; sie ist dann in dem betreffenden Wesen darin. Hat der Mensch also eine besondere schlechte Eigenschaft, dann wird er angezogen von einem solchen Wesen der elementarischen Welt, welches sich gerade zu dieser Eigenschaft hingezogen fühlt. Durch den Verlust des Ich würde der Mensch also im Hinausdringen in den Makrokosmos sein ganzes astralisches Wesen hingießen an solche Wesenheiten, welche die elementarische Welt als schlechte Wesenheiten durchsetzen. Und die Folge davon würde sein, daß der Mensch, weil er mit diesen Wesen zusammenkommt, aber schwächer ist als diese Wesen - denn er hat ja sein Ich verloren, diese haben aber ein starkes Ich -, ihnen Nahrung zuführt mit seinen Eigenschaften, wofür sie ihn in negativem Sinne belohnen würden. Er gibt ihnen geradezu Nahrung aus seinem astralischen Wesen, sie aber geben ihm, was ihnen von seinen Eigenschaften besonders eigen ist; und daß er in ihnen gelebt hat, das zeigt sich, wenn beim Erwachen sein Ich zurückkehrt, in einem verstärkten Hang zum Schlechten, zum Bösen.

So sehen wir, daß es eine weise Einrichtung ist, daß der Mensch das Bewußtsein verliert, wenn er in die elementarische Welt eintritt, daß er sich nicht mit seinem Ich in diese Welt hineinlebt, sondern im normalen Schlafe davor behütet wird. Daher mußte derjenige, der in den alten Mysterien in die elementarische Welt hineingeführt worden ist, vorher sorgfältig vorbereitet werden, indem ihm von den Gehilfen des Einweihenden Kraft zugeführt wurde, bevor er in diese Welt eintrat. Die Vorbereitung für diese Welt geschah dadurch, daß dem betreffenden Menschen vorher starke Prüfungen auferlegt wurden, durch die er namentlich befähigt wurde zu der moralischen Kraft der Überwindung. Darauf wurde besonderer Wert gelegt. In ähnlicher Weise, wie bei dem angehenden Mystiker Wert gelegt wurde auf die Eigenschaft der Demut, wurde bei demjenigen, der sich hinausleben wollte in den Makrokosmos, besonderer Wert darauf gelegt, daß er stark war in der Kraft des inneren Überwindens. Daher wurden einem Menschen, der zugelassen werden sollte zu solcher Mysterieneinweihung, Prüfungen auferlegt, durch die er alle möglichen Widerwärtigkeiten des Lebens schon im physischen Dasein überwinden sollte. Starke Gefahren wurden ihm in den Weg gebracht, und durch die Überwindung dieser Gefahren sollte er seinen Willen stärken. Ein Überwinder sollte er werden, der von starker Seele ist und dadurch vorbereitet, daß er dann, wenn diese Wesenheiten ihm gegenübertreten, stark genug ist, um keine Anfechtungen zu erleben, um sie zurückdrängen zu können und nicht sich an sie zu verlieren. In Furchtlosigkeit und in Überwindung wurde der auferzogen, der zu solchen Mysterien zugelassen werden sollte." (Lit.: GA 119, S. 156ff)

Elementarwesen

Hauptartikel: Elementarwesen

Die Elementarwesen sind die Bewohner der elementarischen Welt. Gemeinsam bilden sie den übersinnlichen elementarischen Lebensleib der Erde. Daneben gibt es auch höhere Wesenheiten, deren Tätigkeit über das Erdgebiet hinausreicht. Sie hängen mit vergangenen und zukünftigen Weltentwicklungsstufen zusammen.

„Wer den geschilderten Tatbestand durchschaut, der kommt zur Anerkennung eines ätherischen Menschenwesens «hinter» dem physisch-sinnlichen Menschen, und einer übersinnlichen ätherischen (elementarischen) Welt hinter der physisch-wahrnehmbaren.

In der elementarischen Welt findet das hellsichtige Bewußtsein Wesenhaftes, das bis zu einem gewissen Grade Selbständigkeit hat, wie das physische Bewußtsein in der Sinnenwelt Gedanken findet, welche unselbständig und unwesenhaft sind. - Das Einleben in diese elementarische Welt führt dann dazu, die teilweise selbständigen Wesenheiten in einem größeren Zusammenhange zu sehen. Wie wenn man erst die Glieder eines physischen Menschenleibes in ihrer teilweisen Selbständigkeit betrachtete und dann erkannte, daß sie innerhalb des Gesamtleibes als Teile vorhanden sind, so fassen sich für das übersinnliche Bewußtsein die Einzelwesen der elementarischen Welt als Lebensglieder eines großen Geistleibes zusammen, welcher dann im weiteren Verlaufe des übersinnlichen Erlebens als der elementarische (übersinnliche) Lebensleib der Erde erkannt wird. Innerhalb dieses Lebensleibes der Erde erfühlt sich das ätherische Menschenwesen selbst als ein Glied.

Es ist dieses Fortschreiten in der Geist-Anschauung ein Einleben in das Wesen einer elementarischen Welt. Diese Welt ist belebt von Wesenheiten der mannigfaltigsten Art. Will man das Treiben dieser wesenhaften Kräfte zum Ausdruck bringen, so kann man das nur, indem man ihre mannigfaltigen Eigenarten in Bildern zeichnet. Es gibt da Wesenheiten, die man verwandt findet mit allem, was nach Dauer, nach Festigkeit, nach Schwere drängt. Man kann sie als Erdenseelen bezeichnen. (Und wenn man nicht überklug sich dünkt und sich nicht fürchtet vor dem Bilde, das doch auch nur auf die Wirklichkeit deuten, sie nicht selber sein soll, so kann man von «Gnomen» sprechen.) Man findet Wesen, die man wegen ihrer Beschaffenheiten als Luft-, Wasser-, Feuerseelen bezeichnen kann.

Dann aber zeigen sich auch andere Wesenheiten. Diese treten zwar so auf, daß sie als elementarische (ätherische) Wesen erscheinen, doch man erkennt an ihnen, daß in ihrer ätherischen Wesenheit etwas steckt, was höherer Art ist als die Wesenhaftigkeit der elementarischen Welt. Man lernt verstehen, daß man dem wahren Sein dieser Wesen mit dem Grade von übersinnlicher Erkenntnis, der nur für die elementarische Welt ausreicht, ebensowenig beikommen kann, wie man der wahren Wesenheit des Menschen mit dem bloßen physischen Bewußtsein beikommen kann.

Die vorher genannten Wesen, die im Bilde Erd-, Wasser-, Luft-, Feuerseelen genannt werden können, stehen mit ihrer Tätigkeit in gewisser Beziehung innerhalb des elementarischen Lebensleibes der Erde. Sie haben in demselben ihre Aufgaben. Die charakterisierten Wesenheiten höherer Art haben eine Tätigkeit, welche über das Erdgebiet hinausreicht. Lernt man sie im übersinnlichen Erleben weiter kennen, so wird man selbst mit seinem Bewußtsein über das Erdgebiet geistig hinausgeführt. Man schaut, wie sich dieses Erdgebiet aus einem anderen herausgebildet hat, und wie es die geistigen Keime in sich entwickelt, daß aus ihm in der Zukunft ein weiteres Gebiet, gewissermaßen eine «neue Erde», entstehen kann. In meiner «Geheimwissenschaft» ist gesagt, warum man dasjenige, woraus sich die Erde gebildet hat, als einen alten «Mondplaneten» bezeichnen kann, und warum man die Welt, nach welcher die Erde in Zukunft hinstreben wird, als «Jupiter» bezeichnen kann. Das Wesentliche ist, daß man im «alten Monde» eine langvergangene Welt sieht, aus welcher die Erdenwelt durch Umwandlung sich gebildet hat, und daß man im geistigen Sinne als «Jupiter» eine zukünftige Welt versteht, nach welcher die Erdenwelt hinstrebt.“ (Lit.:GA 17, S. 26ff)

Meditationsübungen

"Zu dem Element der Erde dringt man durch, wenn man über Dreiecke, Vierecke, Fünfecke, geometrische Figuren überhaupt meditiert. Man soll das dann so machen, daß man sich diese Figuren mit dem Finger der einen Hand in das Innere der andern Hand schreibt, daß man dann jeden Gedanken an die Hand und das Schreiben fallenläßt und nur die Empfindung des Hineinschreibens in die Handfläche wie frei schwebend im Raum sich denkt und sich in diese Empfindung vertieft. So ergreift man allmählich das Element der Erde.

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Das Element des Wassers wird dadurch ergriffen, daß man sich einen fixen, materiellen Punkt denkt und einen andern, beweglichen Punkt, der sich in einem Kreise um den ersteren herumbewegt. Dann soll man sich das ebenso wieder in die Hand schreiben und so damit verfahren wie mit der ersten Figur. Den zweiten Punkt soll man als fortgesetzt weiter drehend denken.

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Bei dem Elemente Luft denke man sich zwei fixe Punkte, die voneinander wegfliehen wollen, aber vorher eine Art Halbkreis umeinander beschreiben und dann ins Unendliche auseinanderstreben. Wenn wir mit dieser Figur genau so vorgehen wie mit der vorangegangenen, dann ergreifen wir das Element Luft, fühlen nicht bloß die Luft an uns vorbeistreichen, sondern ergreifen sie wirklich.

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Bei dem Elemente Feuer denke man sich eine geschlossene Figur wie eine Schleife oder Achterfigur. Man soll besonders empfinden, daß in der Mitte ein Schnittpunkt sich befindet, wo die Kurve sich selbst berührt.

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Diese Übungen soll man unausgesetzt und längere Zeit nacheinander fortsetzen. Sie sind nicht leicht; man muß sich erst eine gewisse Praxis aneignen erstens in dem Fühlen der Empfindungen im Raum, ohne die Hand in Anspruch zu nehmen, und zweitens in dem Festhalten der Figur. Dann aber führt diese Übung zum Erfassen der elementaren Welt; man lernt diese ergreifen.

Es ist aber eine Regel ohne Ausnahme, daß diese Übungen zugleich egoistisch machen. Deshalb sollte man sie niemals ausführen, ohne nicht zu gleicher Zeit allumfassendes Mitgefühl für alles, was Menschen freut und schmerzt, in der Seele zu entwickeln." (Lit.: GA 266b, S. 160f)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen, GA 16 (2004), ISBN 3-7274-0160-5 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Die Schwelle der geistigen Welt, GA 17 (1987), ISBN 3-7274-0170-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole, GA 101 (1992) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner: Der Christus-Impuls und die Entwickelung des Ich-Bewußtseins, GA 116 (1982)
  5. Rudolf Steiner: Makrokosmos und Mikrokosmos, GA 119 (1988), Sechster Vortrag, Wien, 26. März 1910
  6. Rudolf Steiner: Die Geheimnisse der Schwelle, GA 147 (1997), ISBN 3-7274-1470-7 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  7. Rudolf Steiner: Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis, GA 177 (1999), ISBN 3-7274-1771-4 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  8. Rudolf Steiner: Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band II: 1910 – 1912, GA 266b (1996), ISBN 3-7274-2662-4 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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