GA 283

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Das Wesen des Musikalischen und das Tonerlebnis im Menschen

Acht Vorträge, drei Fragenbeantwortungen und zwei Schlußworte, gehalten in den Jahren 1906 und 1920 bis 1923 in verschiedenen Städten, mit einem Verzeichnis der Wortlaute über Musik im Werk Rudolf Steiners

Inhalt

Erster Vortrag, Köln, 3. Dezember 1906
Schopenhauersche Gedanken als Ausgangspunkt für eine okkulte Betrachtung der Musik - Der Aufstieg der Menschenseele durch eine spirituelle Entwicklung - Das Devachan als die Welt der Sphärenmusik - Irdische Musik als Nachklang der in höheren Welten wahrgenommenen Klänge - Die tiefere Bedeutung von Dur und Moll.

Zweiter Vortrag, Berlin, 12. November 1906
Goethes und Schopenhauers Ansichten über die Bedeutung der Künste - Die drei Bewusstseinszustände des Menschen - Das Verweilen der Menschenseele im Devachan und das Erleben der Sphärenmusik während des traumlosen Schlafes - Die irdische Musik als unbewusste Erinnerung dieses Erlebens - Bewusstmachung dieser Zusammenhänge durch die okkulte Entwicklung.

Dritter Vortrag, Berlin, 26. November 1906
Die Vererbung des musikalischen und des mathematischen Talentes in den Familien Bach und Bernoulli - Das Verhältnis der Individualität zu den vererbten Anlagen - Das Werden des Menschenwesens in den vergangenen Erdenzeiten - Die Entwicklung der Gehör-, Sprach- und Gleichgewichtsorgane.

Vierter Vortrag, Leipzig, 10. November 1906
Die Anschauungen Goethes über die Kunst und Schopenhauers über die besondere Stellung der Musik - Die Weiterentwicklung dieser Gedanken durch Richard Wagner - Die Bedeutung der Musik vom okkulten Standpunkt aus betrachtet - Die Umwandlung der niederen Wesensglieder durch die Wirkung der Musik. Fragenbeantwortung.

Erste Fragenbeantwortung, Dornach, 29. September 1920
Die Entwicklung der Musik in der Zukunft - Die Erweiterung unseres Tonsystemes durch ein neues Erleben des einzelnen Tones - Das Eindringen neuer Impulse in die Menschheitsentwicklung und die damit verbundenen Schwierigkeiten - Der Zusammenhang des Musikalischen mit dem Atmungsprozeß und mit der Gliederung des Menschenwesens.

Zweite Fragenbeantwortung, Dornach, 30. September 1920, abends
Vom Wesen des Künstlerischen - Das Erleben des einzelnen Tones - Die Beziehungen zwischen Farbe, Sprache und Gesang - Das Abgleiten der dramatischen Kunst ins Naturalistische - Die Entstehung der Eurythmie aus der okkulten Beobachtung des Menschenwesens - Goethes Verhältnis zur Tonlehre - Kurze Bemerkung zu Gesangsmethoden. Kunst und Kunstbetrachtung. - Abstraktheit mancher Fragestellungen - Märchenbetrachtung, Märchendeutung.

Dritte Fragenbeantwortung, Dornach, 20. Dezember 1920
Die Bedeutung der Holzsorten beim Bau von Musikinstrumenten - Probleme der Akustik und der Raumgestaltung - Geologische Verhältnisse einer Landschaft und die Musikalität ihrer Bewohner - Die neu erbaute Geige des Dr. Thomastik.

Vierte Fragenbeantwortung, Dornach, 7. Februar 1921
Der Zusammenhang der menschlichen Wesenheit mit den kosmischen Welten dargestellt in einer chinesischen Legende - Die Bedeutung der Musik für die alten Kulturen.

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Das Wesen des Musikalischen und das Tonerlebnis im Menschen, GA 283 (1989), ISBN 3-7274-2831-7 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.