Ganztodtheorie

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Ganztodtheorie, auch Thnetopsychitismus (von griech. θνητός thnetós „sterblich“ und ψυχή, psychḗ „Seele“, ursprünglich „Atem, Hauch“) genannt, nimmt an, dass im Tod der ganze Mensch - Leib und Seele - stirbt. Die Unsterblichkeit der Seele wird also bestritten und der Geist des Menschen - entsprechend des Dogmas von 869 - nicht erwähnt. Die aus christlichem Glauben erwartete Auferstehung beim Jüngsten Gericht wird als eine Neuschöpfung des ganzen Menschen nach dessen vollständiger Auslöschung verstanden.

Frühchristlicher Thnetopsychitismus

Eine solche mit dem Ganztod verknüpfte Interpretation des christlichen Auferstehungsglaubens wurde schon im Frühchrichstentum von einzelnen, zusammenfassend als Thnetopsychiten bezeichneten christlichen Gruppierungen in Arabien vertreten und namentlich von Origenes geschickt widerlegt. So berichtet etwa Eusebius von Cäsarea († um 340) in seiner Kirchengeschichte:

„Um diese Zeit traten in Arabien wieder andere Männer auf, um eine von der Wahrheit abweichende Lehre aufzustellen. Sie behaupteten, daß die menschliche Seele für eine Weile in der gegenwärtigen Zeit mit dem Körper in der Todesstunde sterbe und verwese, bei der Auferstehung aber mit dem Körper wieder zum Leben erwache. Als nun damals eine nicht unbedeutende Synode einberufen wurde, wurde wiederum Origenes eingeladen, der hier über die Streitfrage vor dem Volke sprach und in einer Weise auftrat, daß die, welche sich zuvor hatten täuschen lassen, ihre Gesinnung wieder änderten.“

Eusebius von Cäsarea: Kirchengeschichte (Historia Ecclesiastica) VI,37 [1]

Der arabische frühchristlichen Thnetopsychitismus wurzelte wohl vor allem in alttestamentarischen Vorstellungen, nach denen die Seele unmittelbar mit dem physisch-materiellen Blut gleichgesetzt oder zumindest mit diesem untrennbar verbunden gedacht wurde. So soll Dionysius im Gespräch des Origenes mit Bischof Herakleides und dessen Bischofskollegen die Frage aufgworfen haben: „Ist die Seele das Blut?“[1]

„Dieser Thnetopsychitismus wird nicht nur in der Masse der Gläubigen, sondern auch im Episkopat Anhänger gehabt haben. Er wurzelt zunächst in primitiven Vorstellungen. Eine Sterblichkeit auch der Seele anzunehmen, war dort leicht möglich, wo man wie in der semitischen Welt den Menschen streng ganzheitlich und die Seele noch nicht immateriell verstand, sie mit dem Blut gleichsetzte oder im Blut wohnhaft dachte und vom Anblick der Leiche ausging, wo man ferner dem philosophischen Unsterblichkeitsbegriff wehren wollte, der für diese Kreise die Gefahr des Präexistentianismus und Pantheismus einschloß, und wo man schließlich den Unterschied zwischen dem erschaffenen Menschen und dem ewigen Gott theologisch überspitzte.“

Josef Anton Fischer/Adolf Lumpe: Die Synoden von den Anfängen bis zum Vorabend des Nicaenums, S. 136[2]

Origenes war die Ansicht, „daß nach dem Abscheiden von hier die Seele nichts empfindet, sondern im Grab ist, im Körper“[2], wohlbekannt und hielt ihr mit den Worten der biblischen Schrift unter Berufung auf 2 Kor 4,16 LUT und Röm 7,22 LUT sowie Gen 2,7 LUT und Gen 1,26 EU entgegen, dass der Mensch aus zwei Menschen bestehe, einem inneren, der nach dem Bild Gottes geschaffen sei und der Seele bzw. dem höheren Seelenteil entspreche, und einem äußeren, aus der Ackererde gebildeten, der mit dem Leib bzw. mit dem niederen Seelenteil identisch sein. Nur dieser äußere Mensch verfalle dem Tod. Weiters wies Origenes nach, dass jedem Teil des vergänglichen äußeren Menschen ein unvergängliches geistiges Urbild im inneren Menschen entspreche und es mithin auch ein unsterbliches, immaterielles „Blut der Seele“ gebe[3].

Papst Gregor der Große, der auch den Begriff des Fegefeuers in die christliche Theologie einführte, beschrieb sehr ausführlich das Leben der Seele nach dem Tod.

„Über die Fortexistenz der Seele nach dem Tode belehrt uns die Vernunft, wenn sie mit dem Glauben verbunden ist. Der allmächtige Gott schuf drei geistige Naturen: eine, die mit keinem Fleische bekleidet ist, eine zweite, die zwar mit dem Fleische bekleidet ist, aber mit dem Fleische nicht stirbt, und eine dritte, die mit dem Fleische bekleidet ist und mit dem Fleische auch stirbt. Die geistige Natur, die nicht mit dem Fleische bekleidet ist, ist die der Engel; jene, die mit dem Fleische bekleidet ist, aber mit dem Fleische nicht stirbt, ist die der Menschen; jene endlich, die mit dem Fleische bekleidet ist und mit dem Fleische auch stirbt, ist die der Haustiere und aller Tiere. Wie also der Mensch als ein Mittelwesen erschaffen wurde, so daß er niedriger steht als der Engel und höher als das Tier, so hat er auch etwas gemeinsam mit dem Höheren und etwas gemeinsam mit dem Niedrigen; er besitzt nämlich die Unsterblichkeit des Geistes wie der Engel und die Sterblichkeit des Fleisches wie das Tier, bis auch diese Sterblichkeit des Fleisches aufgeht in der Herrlichkeit der Auferstehung. So wird das Fleisch durch seine innigste Verbindung mit dem Geiste auf ewig erhalten, wie auch hinwiederum der Geist trotz seiner Verbindung mit dem Fleische für Gott erhalten bleibt. Jedoch auch bei den Verdammten hört das Fleisch nicht gänzlich auf, unter den Peinen zu existieren; denn immerwährend sterbend lebt es fort, so daß diejenigen, welche mit Geist und Fleisch gesündigt haben, immer dem Wesen nach fortleben und doch nach Fleisch und Geist ohne Ende sterben.“

Gregor der Große: Vier Bücher Dialoge (Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) IV,3 [3]

Um nicht nur abstrakt zu schildern, beruft sich Gregor dabei ausgiebig auf hellsichtige Erfahrungen, die ihm berichtet wurden.

„Du hast dich vorher[4] beklagt, daß du die Seele eines Sterbenden bei ihrem Scheiden nicht gesehen hast; aber schon darin lag ein Fehler, daß du mit den Leibesaugen etwas Unsichtbares zu sehen suchtest. Denn viele von den Unsrigen, die ihr Geistesauge durch einen reinen Glauben und durch vieles Gebet klar erhielten, haben oftmals Seelen vom Leibe scheiden sehen. Deshalb will ich nun erzählen, einmal, wie dahinscheidende Seelen gesehen wurden, sodann, was diese selbst alles bei ihrem Scheiden gesehen haben, damit so Beispiele dem zweifelnden Geiste glaubhaft machen, was die Vernunft nicht völlig zu fassen vermag.Schon im zweiten Buche dieses Werkes[5] habe ich gesagt, daß der ehrwürdige Benedikt, wie ich von seinen treuen Jüngern erfahren habe, weit von Capua entfernt, sah, wie die Seele des Germanus, des Bischofs jener Stadt, mitten in der Nacht von den Engeln in einer feurigen Kugel zum Himmel getragen wurde; und während er der auffahrenden Seele nachsah, tat sich sein Geist auf und wie in einem einzigen Sonnenstrahl übersah er die ganze Welt.“

Gregor der Große: Vier Bücher Dialoge (Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum) IV,7 [4]

Scholastik

Zur Zeit der Scholastik vertraten vor allem die Anhänger des Averroës die von Thomas von Aquin heftig bekämpfte Lehre von der Sterblichkeit der individuellen menschlichen Seele.

Vertreter der Ganztodtheorie im 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde die Ganztodtheorie von einigen protestantischen Theologen wieder aufgegriffen, unter anderem von Paul Althaus, Karl Barth, Oscar Cullmann, Carl Stange und Werner Elert sowie von dem Prozessphilosophen Charles Hartshorne vertreten.[6] Darüber hinaus findet sie sich bei einigen Religionsgemeinschaften wie den Gemeinden Christi, den Siebenten-Tags-Adventisten, der Bibelforscherbewegung und den Christadelphians.

Argumentation

Die Vertreter einer Ganztodtheorie sehen in der Trennung von Leib und Seele ein eher griechisches, namentlich platonisches philosophisches Konzept, das in alt- und neutestamentlichen Texten weniger manifest sei. Dort werde keine Unsterblichkeit der Seele gelehrt, sondern letztlich auf eine Auferstehung gehofft, was überflüssig wäre, wenn die Seele ihrer eigenen Natur nach weiterleben würde. Ihre Fortexistenz wird vielmehr als ein Gnadenakt verstanden, der nur durch Christus möglich ist und der insbesondere nötig sei, weil Sünde und Tod die ganze Existenz des Menschen treffe.

„Neben Anstößen aus der Exegese und systematischen Überlegungen wurde diese theologische Position von der philosophie- und theologiegeschichtlichen Einsicht favorisiert, daß der Einfluß platonisch-neuplatonischer Anthropologie die Offenbarungswahrheit von der Auferstehung der Toten durch die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele unterwandert, verfälscht und ihres ursprünglichen Sinnes beraubt habe. Auferstehung, reduziert auf die Auferstehung des Körpers, sei durch die Annahme der Unsterblichkeit einer letztlich mit dem Menschen identischen Seele zu einem an sich überflüssigen, rein dogmatischen Postulat geworden. Demgegenüber muß aus christlicher Sicht unmißverständlich daran festgehalten werden, daß Tod Tod des ganzen Menschen bedeutet und daß es keine unsterbliche Seele gibt, die als der eigentliche Mensch aufgrund ihrer Natur den Tod überdauert. Allein die Botschaft von der Auferweckung der Toten läßt den Menschen über die Grenze des Todes hinaus hoffen.“ (Lit.: Heinzmann, S. 236f.)

Kritik

Einige Kritiker der Ganztodtheorie sehen dabei die personale Identität unterbrochen und verweisen auf Bibelstellen, welchen eine Unterscheidung von Leib und Seele entnehmbar ist, etwa Mt 10,28 LUT; Apg 20,10 LUT, sowie auf Stellen, welche eine ewige Existenz der Seele nahelegen, etwa Mt 25,46 LUT. Die Ganztodtheorie widerspricht auch der Weiterexistenz Jesu Christi, denn an welchem Ort ("Mein Reich ist nicht von dieser Welt" Joh 18,36), sollte der Christus als Herr des Karma denn existieren, wenn eine Ewigkeit der Ich-Seele reine Illusion wäre.

In dem offiziellen, von Joseph Kardinal Ratzinger verfassten Schreiben der Glaubenskongregation zu einigen Fragen der Eschatologie vom 17. Mai 1979 wird die Ganztodtheorie wie auch die mittlerweile weit verbreitete und federführend von Gisbert Greshake vertretene theologische Lehre der unmittelbaren «Auferstehung im Tod» abgelehnt:

„3. Die Kirche hält an der Fortdauer und Subsistenz eines geistigen Elementes nach dem Tode fest, das mit Bewußtsein und Willen ausgestattet ist, so daß das "Ich des Menschen" weiterbesteht, wobei es freilich in der Zwischenzeit seiner vollen Körperlichkeit entbehrt. Um dieses Element zu bezeichnen, verwendet die Kirche den Ausdruck "Seele", der durch den Gebrauch in der Heiligen Schrift und in der Tradition sich fest eingebürgert hat. Obwohl sie nicht übersieht, daß dieser Ausdruck in der Heiligen Schrift verschiedene Bedeutungen hat, ist sie doch der Auffassung, daß es keinen stichhaltigen Grund dafür gibt, ihn abzulehnen, zumal ja irgendein sprachlicher Ausdruck zur Stütze des Glaubens der Christen einfach notwendig ist.“

Kongregation für die Glaubenslehre: Schreiben zu einigen Fragen der Eschatologie[5]

Die Seelenunsterblichkeit aus anthroposophischer Sicht

Hauptartikel: Unsterblichkeit der Seele

Rudolf Steiner hat darauf hingewiesen, dass die Unsterblichkeit der Seele dem Menschen nicht von vornherein und unverlierbar geben ist, sondern dass er sie aktiv erwerben und ebenso aktiv bewahren muss.

"Innere Aktivität, inneres aktives Mittun mit dem, was der Mensch aus sich macht, sogar was er aus sich macht als einem unsterblichen Wesen, das ist notwendig. Der Mensch muß arbeiten an seiner Unsterblichkeit. Das ist dasjenige, was sich die meisten Menschen gern wegzaubern lassen möchten. Sie glauben, eine Erkenntnis kann einen nur etwas von dem lehren, was ja sowieso ist, kann einen höchstens lehren, der Mensch sei unsterblich [...]

Das ist im Grunde genommen in Wahrheit ja die christliche Lehre. Daher soll der Mensch nicht bloß, wie es ein neueres Bekenntnis durchaus will, den Glauben an Christus haben, sondern er soll das Pauluswort beherzigen: «Nicht ich, sondern der Christus in mir.» Die Kraft des Christus in mir, entwickelt muß sie werden wollen und ausgebildet muß sie werden! Der Glaube als solcher kann durchaus den Menschen nicht retten, sondern einzig und allein das innere Zusammenarbeiten mit dem Christus, das innere Sich-Erarbeiten der Christuskraft, die ja immer da ist, wenn man sie sich erarbeiten will, die aber erarbeitet werden muß. Initiative, Aktivität, das ist es, womit die Menschheit sich wird erfüllen müssen. Und einsehen wird sie müssen, daß der bloß passive Glaube den Menschen einfach zu leicht macht, so daß allmählich die Unsterblichkeit auf der Erde sterben würde. Das ist das Bestreben des Ahriman." (Lit.: GA 205, S. 186f)

Die persönliche Unsterblichkeit - das über den Tod hinaus fortdauernde Bewusstsein von der Persönlichkeit - hat der sich der Mensch überhaupt erst durch die Bewusstseinsseele errungen (Lit.: GA 237, S. 163ff).

Der Seelentod, das Absterben bzw. die völlige Auflösung der Seele, droht jenen Menschen, die ihre Seele während des Erdenlebens nur mit irdisch vergänlichem Wissen erfüllen. Sie wird zur Zeit des Jüngsten Gerichts der zweite Tod, wenn nicht nur der physische Leib, sondern auch der Ätherleib in seiner der Erdentwicklung entsprechenden Form endgültig abgelegt wird, besonders hart treffen, da sie nicht über die notwendige Seelensubstanz verfügen, durch die sie ihre weitere Entwicklung auf dem Neuen Juptiter - dem Neuen Jerusalem aus der Apokalypse des Johannes - fortführen können. Nur an denjenigen, die ihren Astralleib erfüllt haben mit der Christus-Wesenheit, wird der zweite Tod unbemerkt vorüber gehen.

„Diejenigen, deren Ätherleib ganz im Einklang ist mit dem astralischen Leib, die werfen ohne Schmerzen diesen Ätherleib ab, denn sie bleiben in ihrem astralischen Leibe, der erfüllt ist von der Christus-Wesenheit, und sie empfinden es als Entwickelungsnotwendigkeit, daß der Ätherleib abgestreift wird. Denn sie fühlen in sich die Fähigkeit, ihn wiederum selbst aufzubauen, weil sie Christus in sich aufgenommen haben. Diejenigen aber, die in diesem Ätherleib die Begierde nach dem haben, was vergangen ist, die können diesen Ätherleib auch nicht behalten, wenn alles astralisch wird. Er wird ihnen genommen werden, wird aus ihnen gerissen werden, und jetzt empfinden sie das als ein zweites Sterben, als den «zweiten Tod». Dieser zweite Tod geht an den anderen, die ihren Ätherleib mit dem astralischen Leib durch Aufnahme des Christus-Prinzips harmonisch gemacht haben, unvermerkt vorüber. Über sie hat der zweite Tod keine Macht. Die anderen empfinden aber den zweiten Tod beim weiteren Hinüberleben in jene folgende astralische Gestalt. Dann ist die Menschheit in jenem Zustand, wo diejenigen, die das Ziel der Entwickelung erreicht haben, ihren astralischen Leib ganz durchdrungen haben mit Christus. Sie sind reif, hinüberzuleben nach dem Jupiter, sie entwerfen auf unserer Erde den Plan zur Jupiterentwickelung. Das ist der Plan, der genannt wird das neue Jerusalem. Sie leben in einem «neuen Himmel» und einer «neuen Erde»: das ist Jupiter. Dieser neue Jupiter wird begleitet sein wie von einem Trabanten von denjenigen, die ausgeschlossen sind von dem Leben im Geistigen, die den zweiten Tod erlebt haben, die daher keine Möglichkeit haben, das Jupiterbewußtsein zu erlangen.“ (Lit.:GA 104, S. 246f)

Siehe auch

Literatur

  • Josef Anton Fischer/Adolf Lumpe: Die Synoden von den Anfängen bis zum Vorabend des Nicaenums, Ferdinand Schönningh Verlag, Paderborn - München - Wien - Zürich 1997, ISBN 3-506-74674-X
  • Reinhard Brandt/ Peter Godzik/ Ulrich Kühn: Hoffnungsbilder gegen den Tod, Hannover: Lutherisches Verlagshaus 1994.
  • Gisbert Greshake / J. Kremer: Resurrectio mortuorum, 1986, 273ff et passim.
  • Gisbert Greshake, Gerhard Lohfink: Naherwartung - Auferstehung - Unsterblichkeit. Untersuchungen zur christlichen Eschatologie, Herder Verlag 1975, ISBN 3-451-02071-4
  • Heino Sonnemans: Unsterblichkeit - Auferstehung : zur griechischen und christlichen Anthropologie und Eschatologie, Herder Verlag, Freiburg 1984
  • Oscar Cullmann: Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?, Kreuz-Verlag 1962
  • Fritz Heidler: Ganztod oder nachtodliche Existenz?, in: Theologische Beiträge Nr. 4/1985, S. 169-175.
  • Christian Henning: Wirklich ganz tot? Neue Gedanken zur Unsterblichkeit der Seele vor dem Hintergrund der Ganztodtheorie, in: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie 43/2 (2001), 236–252.
  • Christian Herrmann: Unsterblichkeit der Seele durch Auferstehung, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2000.
  • Eberhard Jüngel: Tod, Gütersloh 1979.
  • Siegfried Kettling: "Wo sind unsere Toten?", in: Akzente für Theologie und Dienst, 1987; jetzt unter dem Titel Glanz und Elend der Ganztod-Theorie in: Peter Godzik (Hrsg.): Der Weg ins Licht. Lesebuch zu letzten Fragen des Lebens, Rosengarten b. Hamburg: Steinmann 2015, S. 98-119.
  • T. Mahlmann: "Auferstehung der Toten und ewiges Leben", in: K. Stock (Hg.): Die Zukunft der Erlösung. Zur neueren Diskussion um die Eschatologie, Gütersloh 1994, 108-131.
  • Wolfhart Pannenberg: Systematische Theologie, Bd. 3, Vandenhoeck & Ruprecht 1993, 599ff.
  • Albrecht Peters, Der Tod in der neueren theologischen Anthropologie, in: ders., Rechenschaft des Glaubens. Aufsätze, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1984, S. 239-277.
  • Reinhard Slenczka, Ziel und Ende: Einweisung in die christliche Endzeiterwartung: "Der Herr ist nahe". Neuendettelsau: Freimund, 2008, 192ff.
  • Richard Heinzmann: Anima unica forma corporis. Thomas von Aquin als Überwinder des platonisch-neuplatonischen Dualismus. in Philosophisches Jahrbuch, 93. Jahrgang, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 1986, S. 236f. [6]
  • Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist – Erster Teil, GA 205 (1987), ISBN 3-7274-2050-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge. Dritter Band, GA 237 (1991), ISBN 3-7274-2370-6 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
Steiner big.jpg
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fischer/Lumpe 1997, S. 137
  2. Fischer/Lumpe 1997, S. 138
  3. Fischer/Lumpe 1997, S. 139
  4. gemeint ist hier Gregors Dialogpartner Petrus (IV,5).
  5. II,35
  6. Vgl. beispielsweise Paul Althaus: Die letzten Dinge, 111ff u.ö.. Karl Barth: Dogmatik im Grundriß, Zürich, 7. Aufl. 1987, S. 138 u.ö. Wikipedia:Karl Barth: Die Kirchliche Dogmatik, Bd. III/2, Zollikon-Zürich 1948, S. 524ff u.ö.; Paul Tillich: Systematische Theologie, Bd. 3, Stuttgart 1966, S. 450ff.459ff. Carl Stange: Die Unsterblichkeit der Seele, Studien des apologetischen Seminars 12, Gütersloh 1925. Charles Hartshorne: The logic of perfection, Lassalle, Ill. 1962, S. 257u.ö.
Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Ganztodtheorie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation und der Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.