Geld

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Geld (ahd. gelt ,Vergeltung, Vergütung, Einkommen‘ oder ,Wert‘[1]) ist im gesunden sozialen Organismus nur ein Wertäquivalent, ein Wertmesser für eine Waren- oder Dienstleistung.

Die soziale Funktion des Geldes

"Das Geld ist nichts anderes als der äußerlich ausgedrückte Wert, der durch Arbeitsteilung erwirtschaftet ist und der von einem auf den anderen übertragen wird." (Lit.: GA 340, S. 57)

"Was ist eigentlich für den heutigen sozialen Organismus das Geld? Es ist das Mittel, um gemeinsame Wirtschaft zu führen. Stellen Sie sich nur einmal die ganze Funktion des Geldes vor. Sie besteht darinnen, daß ich einfach für dasjenige, was ich selber arbeite, Anweisung habe auf irgend etwas anderes, was ein anderer arbeitet. Und sobald Geld etwas anderes ist als diese Anweisung, ist es unberechtigt im sozialen Organismus." (Lit.: GA 329, S. 140)

"Die Funktion, die Bedeutung, die das Geld heute hat, muß geändert werden. Das Geld wird in Zukunft eine Art wandelnde Buchführung sein, gleichsam ein Aufschreiben dessen, was man hervorgebracht hat und was man dafür eintauschen kann. Dies alles ist nicht etwas, was erst in Jahrzehnten angestrebt werden kann, sondern unmittelbar angestrebt werden kann, wenn nur genügend viele Menschen es verstehen. Alles andere ist im Grunde Wischiwaschi." (Lit.: GA 331, S. 173)

"Geld nimmt man ein. Mit Geld wirtschaftet man. Durch das Geld befreit man sich von der Gediegenheit des produktiven Prozesses selbst. Man abstrahiert gewissermaßen das Geld im Wirtschaftsprozesse, wie man im Gedankenprozeß die Gedanken abstrahiert. Aber geradesowenig wie man aus abstrakten Gedanken irgendwelche wirklichen Vorstellungen und Empfindungen hervorzaubern kann, so kann man aus dem Gelde etwas Wirkliches hervorzaubern, wenn man übersieht, daß das Geld bloß ein Zeichen ist für Güter, die produziert werden, daß das Geld gewissermaßen bloß eine Art Buchhaltung ist, eine fließende Buchhaltung, daß jedes Geldzeichen stehen muß für irgendein Gut." (Lit.: GA 332a, S. 60)

"Also es handelt sich da darum, daß man wirklich auf das Prinzip sieht, daß man aus der Wirklichkeit heraus denkt, nicht aus vorgefaßten grauen Theorien heraus denkt. Sehen Sie, manchmal haben diejenigen, die gesund aus der Wirklichkeit heraus denken, von einzelnen Erscheinungen her schon ein sehr gesundes Urteil. Ich habe Ihnen heute ausgeführt, daß die Geldherrschaft eigentlich verwirrend wirkt über die wirklichen sozialen Zustände. Das muß man nur durchschauen. Sie wirkt tatsächlich so, daß das Geld Machtverhältnisse, tyrannisierte Verhältnisse bewirkt, daß an die Stelle alter Eroberermächte und dergleichen einfach Geldmacht tritt. In Europa durchschaut man solche Dinge noch wenig. Ein amerikanisches Sprichwort gibt es, das sagt ungefähr: Reich geworden durch bloße Kapitalwirtschaft bedeutet, nach drei Generationen wiederum in Hemdsärmeln herumgehen! — Da wird das Imaginäre der Kapitalwirtschaft ganz deutlich hingestellt, dieses Sich-Auflösen, dieses Imaginäre. Man kann Milliardär werden, und nach drei Generationen gehen die Nachkommen selbstverständlich in Hemdsärmeln herum, weil das Geld der Herrscher wird über den Menschen." (Lit.: GA 332a, S. 67)

Geld ist realisierter Geist

"Wir sehen also im Verfolg der Arbeitsteilung den Kapitalismus auftreten, wir sehen im Verfolg des Kapitalismus, und zwar ziemlich bald, auftreten die Geldwirtschaft. Das Geld ist gegenüber den besonderen wirtschaftlichen Geschehnissen ein vollständiges Abstraktum. Wenn Sie fünf Franken in der Tasche haben, können Sie sich dafür ebensowohl ein Mittagsmahl kaufen und ein Abendbrot, wie Sie sich einen Anzugsteil kaufen können. Für das Geld ist es irrelevant, was dafür erworben wird, gegen was es sich im volkswirtschaftlichen Prozeß austauscht. Das Geld ist das für die einzelnen Volkswirtschaftsfaktoren, insofern sie noch von der Natur beeinflußt sind, absolut Gleichgültige. Deshalb wird das Geld aber der Ausdruck, die Handhabe, das Mittel für den Geist, um einzugreifen in den volkswirtschaftlichen Organismus, der in der Arbeitsteilung steht.

Ohne daß das Geld geschaffen wird, ist es überhaupt nicht möglich, daß der Geist eingreift in den volkswirtschaftlichen Organismus, wenn wir von der Arbeitsteilung sprechen. So können wir sagen: Da wird dasjenige, was ursprünglich zusammen ist im volkswirtschaftlichen Zustand, was jeder einzelne in seinem Egoismus erarbeitet, das wird verteilt auf die Gesamtheit. - So ist es ja in der Arbeitsteilung. Im Kapital werden Einzelheiten wiederum zusammengefaßt zu einem Gesamtprozeß. Die Kapitalbildung ist eine Synthese, durchaus eine Synthese. So wird derjenige, der in dieser Art als Kapitalbildner aufgetreten ist, der durch die Notwendigkeit des Auftretens des Geldes eben sein Kapital in Geldkapital verwandeln kann, der wird zum Leiher für einen, der nichts anderes hat als Geist. Der empfängt das Geld. Das ist der richtige Repräsentant von durch den Geist aufgebrachten wirtschaftlichen Werten.

Wir müssen die Sache durchaus volkswirtschaftlich betrachten. Es mag religiös und ethisch das Geld eine noch so schlimme Sache sein; im volkswirtschaftlichen Sinn ist das Geld der in dem volkswirtschaftlichen Organismus drinnen wirksame Geist. Es ist nicht anders. Also, es muß im volkswirtschaftlichen Prozeß das Geld geschaffen werden, damit überhaupt der Geist seinen Fortschritt findet von dem Ausgangspunkt aus, wo er sich nur an die Natur wendet. Er würde in primitiven Zuständen bleiben, wenn er sich nur auf die Natur anwenden würde. Er muß, um nun auch die Errungenschaft des Geistigen in den volkswirtschaftlichen Prozeß wiederum hineinzugießen, als Geld sich realisieren. Geld ist realisierter Geist. Es kommt aber gleich wieder das Konkrete herein. Zunächst ist das Geld ein Abstraktum, von dem man sagen kann: Es ist gleich, ob ich mir um fünf Franken einen Teil des Anzugs kaufe oder die Haare schneiden lasse - es braucht ja nicht ein einziger Haarschnitt zu sein -, ich meine, für das Geld ist es gleichgültig. Aber indem das Geld an die Person des Menschen und damit an den Geist des Menschen zurückkommt, in dem Moment wird das Geld dasjenige, was nun wiederum in seiner konkreten besonderen Tatsache volkswirtschaftlich tätig ist. Das heißt: der Geist ist in dem Geld drinnen volkswirtschaftlich tätig." (Lit.: GA 340, S. 57ff)

Abnützung des Geldes

Hauptartikel: Altwerden des Geldes

So wie sich die Waren im Laufe der Zeit abnützen, so wird sich im gesunden sozialen Organismus auch das Geld, das deren Wertmesser ist, abnützen müssen:

"Das Geld wird im gesunden sozialen Organismus wirklich nur Wertmesser sein; denn hinter jedem Geldstück oder Geldschein steht die Warenleistung, auf welche hin der Geldbesitzer allein zu dem Gelde gekommen sein kann. Es werden sich aus der Natur der Verhältnisse heraus Einrichtungen notwendig machen, welche dem Gelde für den Inhaber seinen Wert benehmen, wenn es die eben gekennzeichnete Bedeutung verloren hat. Auf solche Einrichtungen ist schon hingewiesen worden. Geldbesitz geht nach einer bestimmten Zeit in geeigneter Form an die Allgemeinheit über. Und damit Geld, das nicht in Produktionsbetrieben arbeitet, nicht mit Umgehung der Maßnahmen der Wirtschaftsorganisation von Inhabern zurückbehalten werde, kann Umprägung oder Neudruck von Zeit zu Zeit stattfinden. Aus solchen Verhältnissen heraus wird sich allerdings auch ergeben, dass der Zinsbezug von einem Kapitale im Laufe der Jahre sich immer verringere. Das Geld wird sich abnützen, wie sich Waren abnützen. Doch wird eine solche vom Staate zu treffende Maßnahme gerecht sein. «Zins auf Zins» wird es nicht geben können. Wer Ersparnisse macht, hat allerdings Leistungen vollbracht, die ihm auf spätere Waren-Gegenleistungen Anspruch machen lassen, wie gegenwärtige Leistungen auf den Eintausch gegenwärtiger Gegenleistungen; aber die Ansprüche können nur bis zu einer gewissen Grenze gehen; denn aus der Vergangenheit herrührende Ansprüche können nur durch Arbeitsleistungen der Gegenwart befriedigt werden. Solche Ansprüche dürfen nicht zu einem wirtschaftlichen Gewaltmittel werden. Durch die Verwirklichung solcher Voraussetzungen wird die Währungsfrage auf eine gesunde Grundlage gestellt. Denn gleichgültig wie aus andern Verhältnissen heraus die Geldform sich gestaltet: Währung wird die vernünftige Einrichtung des gesamten Wirtschaftsorganismus durch dessen Verwaltung. Die Währungsfrage wird niemals ein Staat in befriedigender Art durch Gesetze lösen; gegenwärtige Staaten werden sie nur lösen, wenn sie von ihrer Seite auf die Lösung verzichten und das Nötige dem von ihnen abzusondernden Wirtschaftsorganismus überlassen." (Lit.: GA 23, S. 132f)

Im Mittelalter gab es bis ca. 1413 "Alterndes Geld" in Form der Brakteaten-Währungen. Die Wirtschaft und Kultur dieser Zeit blieb daher von Währungskrisen weitgehend verschont.

Die gegenwärtig viel diskutierte Tobin-Steuer sowie der "Carrying costs" (Durchhaltekosten)-Ansatz von J.M. Keynes könnten erste Schritte zu einem alternden Gelde sein. Die gegenwärtige Inflation reicht hierzu nicht aus, da sie teils niedriger ist, als das gleichzeitige Wirtschaftswachstum. In wirtschaftlichen Versuchen, meist nach Silvio Gesell wurde nachgewiesen, dass das "Alternde Geld" grundsätzlich realisierbar ist. Gegenwärtig gibt es solche Ansätze aber nur in Komplementärwährungen in konkreter Umsetzung. Derzeit erheben auch einige Schweizer Banken einen Negativzins auf Spareinlagen wegen der starken Valuta-Aufwertung des Schweizer Frankens. Diese Lösung passt auf die besonderen Schweizer Verhältnisse, da die Schweiz als Steueroase gilt. Auch der deutsche Staat gibt bereits kurzfristig laufende Staatsanleihen mit 0 % Zins aus. Die gleichzeitige Inflation mit einberechnet, ergibt auch dies einen Negativzins. Eine Folge des Negativzinses ist die resultierende steigende Konsumneigung, welche die Wirtschaft anzukurbeln geeignet ist.

Wahre Geldwertstabilität

Die gegenwärtige Weltwirtschaft wird beherrscht von ihrem durch sämtliche Staaten vagabundierenden, anonymen, gesichtslosen Kapital. Dieses türmt sich auf zu gigantischen Spekulationsblasen. Es ist immer und jederzeit auf der Suche nach dem schnellsten und zugleich höchstmöglichen Profit. Dies nennt man auch Kasinokapitalismus. Im heilsamen sozialen Organismus aber muss die Währung einen tatsächlichen Gegenwert repräsentieren – sie darf nicht losgelöst existieren von der Sphäre der Warenzirkulation. „Und so werden wir finden, dass auf diesem, ich möchte sagen, die fliegende Buchhaltung der Weltwirtschaft darstellenden Geld, so etwas Ähnliches wird stehen müssen wie auf einer so und so viel Quadratmeter großen Bodenfläche herstellbarer Weizen, der dann mit den anderen Dingen verglichen wird. (...) Damit haben Sie zurückgeführt die Währung auf die brauchbaren Produktionsmittel, an denen körperliche Arbeit geleistet wird – Produktionsmittel irgendeines Wirtschaftsgebiets -, und das ist die einzige gesunde Währung: die Summe der brauchbaren Produktionsmittel.“ (Lit.: GA 340, S. 209 – 210). Auch der auf die Arbeit angewandte Geist, der das Kapital bildet, darf nicht völlig losgelöst wirtschaften von der real vorhandenen Warenmenge. Daher sind Tauschringe und Komplementärwährungen bei den Menschen auch so beliebt, denn sie behalten immer den konkreten Bezug zu den Waren und Dienstleistungen, aus denen sie hervorgegangen sind.

Die Vorgänge in den USA unter dem Stichwort "Fiscal cliff" (Fiskalische Klippe) drohen derzeit ganz aktuell die Weltwirtschaft in den Keller zu ziehen. Wahre Währungsstabilität sieht eben ganz anders aus.

Ahriman-Mammonismus-Egoismus

"Der Mammonismus des Geldes ist Ahrimans Angriffswaffe da, wo der Mensch schwach ist - im natürlichen Egoismus des Menschen. Im zwanzigsten Jahrhundert erreicht die nackte, nämlich die materielle Macht durch die Trinität Ahriman-Mammonismus-Egoismus einen Höhepunkt (...)". (Lit.: H.G. Schweppenhäuser: Das Mysterium des Geldes, S. 114)

Und die Krisenhaftigkeit des 21. Jahrhunderts wird uns hoffentlich einen Ausweg aus dem Gelddilemma eröffnen.

Vom Geld (alleine) kann man nicht leben!

„... Wenn gesagt wird, daß die Menschen Interesse gewinnen müssen, der einzelne für den anderen, so darf das nicht nur im Sinne der Gesinnung betrachtet werden, wie es in den Sonntagnachmittagpredigten angegeben wird, sondern das muß so betrachtet werden, wie es tief hineinweist in die soziale Struktur der Gegenwart. Nehmen sie einen konkreten Fall. Wie viele Menschen gibt es heute, die eine ganz abstrakte, konfuse Vorstellung von dem leben, von ihrem eigenen, persönlichen Leben haben!

Wenn sie sich zum Beispiel fragen: Wie lebe ich? – sie tun es ja meistens nicht, aber wenn sie es schon einmal täten -, dann sagen sie sich: Nun, von meinem Gelde. – Unter denen, die sich sagen: Von meinem Gelde – sind sehr viele, die haben dieses Geld zum Beispiel ererbt von ihren Eltern und glauben nun, sie leben von ihrem Gelde, das sie ererbt von ihren Vätern haben. Aber, meine lieben Freunde, von Geld kann man nicht leben! Geld ist nicht irgend etwas, wovon man leben kann. Da muß erst angefangen werden, nachzudenken. Und diese Frage hängt innig zusammen mit dem wirklichen Interesse, das man von Mensch zu Mensch hat.

Wer da glaubt, dass er von dem Gelde, das er ererbt oder das er auf irgendeine andere Weise bekommen hat, außer, wie es heute normalerweise der Fall ist, dass man Geld durch Arbeit bekommt, wer so lebt und glaubt, dass er vom Gelde leben kann, der hat kein Interesse für seine Mitmenschen, weil vom Geld niemand leben kann. Der Mensch muss essen, und was gegessen wird, das muß von irgendwelchen Menschen erarbeitet werden. Der Mensch muss sich kleiden. Dasjenige, was er anzieht, müssen Leute arbeiten. Damit ich einen Rock anziehen kann oder ein Beinkleid, müssen Menschen stundenlang ihre Arbeitskraft verwenden, das zustandezubringen. Die arbeiten für mich. Davon lebe ich, nicht von meinem Gelde.

Mein Geld hat keinen anderen Wert, als dass es mir die Macht gibt, des anderen Arbeit zu benützen. Und so wie die sozialen Verhältnisse heute liegen, fängt man erst an, Interesse für seine Mitmenschen zu haben, wenn man sich diese Frage in der entsprechenden Weise beantwortet, wenn man im Geiste sieht, soundso viele Menschen müssen soundso viele Stunden arbeiten, damit ich in der sozialen Struktur drinnen leben kann. Nicht darum handelt es sich, dass man sich selber wohltut, indem man sich sagt: Ich liebe die Menschen. – Man liebt nicht die Menschen, wenn man glaubt, man lebe von seinem Gelde, und sich nicht im geringsten vorstellt, wie die Menschen für einen arbeiten, damit man nur des Lebens Minimum überhaupt hat ..." (Lit.: GA 186, 2. Vortrag vom 30. Nov. 1918)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die Kernpunkte der Sozialen Frage, GA 23 (1976) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Die Befreiung des Menschenwesens als Grundlage für eine soziale Neugestaltung. Altes Denken und neues soziales Wollen., GA 329 (1985) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Betriebsräte und Sozialisierung, GA 331 (1989), ISBN 3-7274-3310-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner: Soziale Zukunft, GA 332a (1977), ISBN 3-7274-3325-6 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  5. Rudolf Steiner: Nationalökonomischer Kurs, GA 340 (1979) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  6. Rudolf Steiner: Die soziale Grundforderung unserer Zeit - in geänderter Zeitlage, GA 186 (1990) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  7. Hans-Georg Schweppenhäuser: Das kranke Geld. Vorschläge für eine soziale Geldordnung von morgen, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1982
  8. Hans Georg Schweppenhäuser: Die organische Geldordnung, Institut für soziale Gegenwartsfragen e.V. Berlin, Freiburg i.Br., 1975, PDF
  9. Das Mysterium des Geldes. Geisteswissenschaftliche Erkenntnisse zum Verständnis einer organischen Geldordnung, Vlg. Die Kommenden, Freiburg i.Br. 1981, ISBN 3-7823-0172-2 Rez. in: Erziehungskunst 2/1983, S. 114-115 (Stefan Leber) (Rezension Stefan Leber)
  10. Dieter Suhr: Alterndes Geld. Das Konzept Rudolf Steiners aus geldtheoretischer Sicht, Novalis Vlg., Schaffhausen 1988
  11. Dieter Suhr: Gleiche Freiheit - Allgemeine Reziprozitätsdefizite in der Geldwirtschaft, Augsburg: Lothar Mette Verlag, 1988, Nachdruck "Fragen der Freiheit" Heft 259/260, 2001, PDF
  12. Stefan Leber et al.: Wesen und Funktion des Geldes. Kaufen, Leihen und Schenken im volkswirtschaftlichen Prozess, Sozialwissenschaftliches Forum Band 3, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1989, ISBN 3772509045, Buchbesprechung und Inhaltsangaben von Peter Exner, 2004
  13. Mehr als Geld - Wirtschaft gestalten, Flensburger Hefte Nr. 111, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 2011
  14. Ware Mensch. In den Ketten des Geldes, Flensburger Hefte Nr. 119, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 2013
  15. Günter Hoffmann: Tausche Marmelade gegen Steuererklärung, Piper Vlg., München 1998
  16. Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation - Ein Tauschmittel das jedem dient, Goldmann Vlg., München 1991
  17. Margrit Kennedy: Geld geht auch anders. Gute Gründe, Geld neu zu gestalten, in: Erziehungskunst, 01/2012, S. 10-13, PDF (Das Heft enthält weitere Beiträge anderer Autoren zum Thema Geld)
  18. Michael Heinen-Anders: Aus anthroposophischen Zusammenhängen Band II, BOD, Norderstedt 2012
  19. Caspar Dohmen: Good Bank. Das Modell der GLS Bank, Orange-Press, Freiburg i.Br. 2011
  20. Christian Felber: Retten wir den EURO, Deuticke Vlg., Wien 2012
  21. Rudolf Isler: Nachhaltigkeit?! Wege aus der Krise durch freie Initiativen, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2013
  22. Christian Kreiß: Profitwahn. Warum sich eine menschengerechtere Wirtschaft lohnt, Tectum Vlg., Marburg 2013
  23. Themenheft Die Drei: Die Zähmung des Geldes - Aufgaben einer modernen Kapitalwirtschaft, Themenheft Nr. 2, 2007, [1]
  24. Stephan Eisenhut: Kapital und Postmaterialismus. Die materialistische Kapitalauffassung bei Karl Marx und in der neoliberalen Wirtschaftskultur der Gegenwart im Vergleich mit der postmaterialistischen Kapitaltheorie Rudolf Steiners, 2006, PDF
  25. Christoph Strawe: Das Ringen um eine soziale Geldordnung im Spiegel der Geldtheorien, Rundbrief Dreigliederung Nr. 4/2004, S. 1-9, PDF
  26. Gerard Klockenbring: Geld - Gold - Gewissen, Vortrag Christengemeinschaft, 1974, ISBN 3878381840, Volltext

Weblinks

Pressemeldungen

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Einzelnachweise

  1. Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 18. Aufl., Walter de Gruyter & Co. Berlin 1960, S. 244.)