Hans Büchenbacher

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Hans Büchenbacher, Philosoph und Anthroposoph (*12.09.1887 Fürth/Bayern (Deutschland) - †28.06.1977 Arlesheim (Schweiz)) war Münchener Zweigleiter, als das Attentat auf Rudolf Steiner im Hotel "Vier Jahreszeiten", auf seine Initiative hin verhindert werden konnte.

Hans Büchenbacher kämpfte zeitlebens an vorderster Front für die anthroposophische Sache. Von Rudolf Steiner als offizieller Redner berufen, vertrat er zunächst den öffentlichen Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus, später wirkte er an prominenter Stelle innerhalb des Gesellschaftslebens und nach seiner Emigration aus Deutschland 1935 setzte er sich am Goetheanum und in dessen Umkreis, besonders in Basel, für die Anthroposophie und ihre philosophische Grundlegung ein.

Werke (Auswahl)

  • Unser Leben nach dem Tode (zusammen mit Chambers Arthur Gustav Adolf Fricke), 1928
  • Natur und Geist – Grundzüge einer christlichen Philosophie, 2. Aufl. Haupt Verlag, Bern 1954, PDF (Agraffen-Verlag)
  • Kleine Sternbildkunde, 1961
  • Die "Philosophie der Freiheit" und die Gegenwart, 1962
  • Erfahrung und Denken in den vier Schichten der Wirklichkeit, Philosophisch-anthroposophische Arbeitsgemeinschaft, Basel 1978, PDF (Agraffen-Verlag)
  • Karmische Fäden. 2 Teile, 1995

Literatur

  • Martins, Ansgar (Hrsg.), Hans Büchenbacher: Hans Büchenbacher. Erinnerungen 1933 - 1949: Zugleich eine Studie zur Geschichte der Anthroposophie im Nationalsozialismus, Mit Kommentaren und fünf Anhängen herausgegeben von Ansgar Martins, Info3-Verlag, 2014, ISBN 3957790077, Rezension

Weblinks