Antike

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Als Antike (von lat. antiquus „alt, altertümlich, altehrwürdig“; eng. classical antiquity) im engeren Sinn wird die von etwa 800 v. Chr. bis 600 n. Chr. währende erste Phase der griechisch-lateinischen Kultur bezeichnet, an die sich das bis zum 15. Jahrhundert dauernde Mittelalter als zweite Phase anschließt, die etwa mit der Expansion des Islam begann.

Als Hellenismus (von griech. Ελληνισμός hellēnismós „Griechentum“) wird gemeinhin die Epoche vom Regierungsantritt Alexanders des Großen (336 v. Chr.) bis zum Aufgehen des ptolemäischen Ägyptens im Römische Reich 30 v. Chr. bezeichnet, in der das griechische Kulturgut praktisch in der gesamten damaligen Kulturwelt verbreitet wurde.

Die kulturelle Nachwirkung des Hellenismus reicht noch weit in die die letzte Phase der Antike, die Spätantike, hinein, die in der Regel ab dem Regierungsantritt des römischen Kaisers Diokletian 284 n. Chr. gerechnet wird und etwa ab 500 n. Chr. allmählich in das Frühmittelalter übergeht.

Im erweiterten Sinn wird zur Antike auch noch die gesamte ägyptisch-chaldäische Zeit (2907 - 747 v. Chr.) und die letzte Zeit der urpersischen Kultur (etwa ab 3500 v. Chr.) gerechnet und deckt sich damit weitgehend mit dem Altertum.

Siehe auch

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