Heptagramm

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Das Septagramm als Symbol des mystischen Lammes (Zeichnung aus GA 96, S. 314)

Das Heptagramm (von griech. hepta = sieben) oder Septagramm ist ein regelmäßiger Siebenstern, der aus den Diagonalen eines regelmäßigen Siebenecks gebildet wird. Das kann auf zwei verschiedene Arten geschehen:

Heptagramme

Der Siebenstern als Symbol des mystischen Lamm Gottes

Der Siebenstern ist das okkulte Symbol des mystischen Lamms, des Christus.

7 ist die Zahl der Zeit und damit zugleich auch die Zahl der ätherischen Welt und des daraus entnommenen Ätherleibs, den die Realität der Zeit ist in der Ätherwelt begründet. Sieben ist zugleich die Zahl der Vollendung, denn alle Entwicklung im Kleinen und im Großen vollzieht und vollendet sich durch sieben Stufen.

„Die Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit. Sie können wiederum sich das am Menschen selber klarmachen. Er ist in der Vierzahl als Geschöpf, und er ist in der Fünfzahl, insofern er ein gutes oder ein böses Wesen sein kann. Wenn er alles ausgebildet haben wird, was im Keime in ihm enthalten ist, dann wird er ein siebengliedriges, in seiner Art vollkommenes Wesen sein. Die Siebenzahl herrscht in der Welt der Farben, im Regenbogen, sie herrscht in der Welt der Töne, in der Skala. Überall, auf allen Gebieten des Lebens können Sie die Siebenzahl als eine Art von Vollkommenheitszahl darstellen. Es steckt weder Aberglaube noch Zauberei dahinter.“ (Lit.:GA 101, S. 179)

Die Chaldäische Reihe

Hauptartikel: Chaldäische Reihe
Die Chaldäische Reihe

Die Chaldäische Reihe, die im Tetrabiblos des Ptolemäus überliefert wurde, ihren Ursprung aber schon bei den Chaldäern hat und noch heute die Reihenfolge unserer Wochentage bestimmt, beruht auf folgender Anordnung der Planeten, die den Spitzen des Siebensterns zugeordnet werden:

Saturn (Samstag) - Sonne (Sonntag) - Mond (Montag) - Mars (Dienstag) - Merkur (Mittwoch) - Jupiter (Donnerstag) - Venus (Freitag).

Diese Reihung entspricht zugleich den sieben Weltentwicklungsstufen, die unser Planetensystem im Zuge seiner Entwicklung durchläuft.

Europäischer Siebenstern

Siebenstern (Trientalis europaea)

Der Europäische Siebenstern (Trientalis europaea, Syn.: Lysimachia europaea U.Manns & Anderb.), kurz auch nur Siebenstern, ist eine auf der Nordhalbkugel auf basenarmen, sauren Böden weit verbreitete Pflanzenart aus der Unterfamilie der Myrsinengewächse (Myrsinoideae) der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) mit weißen Blüten mit meist sieben Blütenblättern, die von Mai bis Juni aufblühen. Der Siebenstern ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die den Winter mit einer kleinen Knolle überdauert, aus der im Frühjahr ein 10 bis 25 Zentimeter hoher Stängel austreibt.

Siehe auch

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole, GA 101 (1987), Stuttgart, 15. September 1907
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
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