Herrschaftsgebiete der Hierarchien

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Die Planetensphären als Herrschaftsgebiete der geistigen Hierarchien (GA 110, S 103)

Die räumlichen Herrschaftsgebiete der Hierarchien von den Engeln bis hinauf zu den Thronen sind die Planetensphären in aufsteigender Folge, wenn man der Betrachtung das geozentrische Ptolemäische System zugrunde legt. Sie überscheiden sich mit den Herrschaftsgebieten der Erzengel, die ebenfalls den Planetensphären zugeordnet sind. Die höchsten Hierarchien, die Cherubim und Seraphim, haben den ganzen Tierkreis als Wirkungsfeld. Der Mensch als zehnte Hierarchie hat während seines irdischen Lebens die Erde zu seinem Herrschaftsgebiet. Im Leben zwischen Tod und neuer Geburt durchwandert er, zunächst aufsteigend, dann wieder absteigend, alle Planetensphären bis hinauf zum Tierkreis.

Im einzelnen ergibt sich folgende Zuordnung, die sich an der okkulten Reihenfolge der Planeten orientiert, bei der Merkur und Venus in ihrer Reihung gegenüber der in der heutigen Astronomie gegebenen Anordnung vertauscht sind:

"Hiermit ist das gegenwärtige physische System gezeichnet, es ist nur ein Zeitpunkt gewählt, wo, wenn die Erde, der Merkur und die Venus auf der einen Seite der Sonne stehen, die anderen Planeten Mars, Jupiter und Saturn auf der anderen Seite stehen. Das ist hier gezeichnet, weiter gar nichts. Hier ist Erde, Merkur, Venus, und auf der anderen Seite der Sonne Mars, Jupiter, Saturn. Also es handelt sich nur um eine Perspektivenänderung. Dieses System ist durchaus zu denken, aber nur, wenn diese Konstellation da ist. Sie war tatsächlich da in einer Zeit, in der oberhalb des Saturn die Zwillinge waren. Da konnte man nun hellseherisch besonders gut beobachten die Herrschaftsverhältnisse der geistigen Hierarchien. Da zeigte sich denn, daß rings um die Erde herum bis zum Mond die Sphäre der Engel ist. Wirklich, wenn man nicht das physische System zugrunde legt, sondern diese eigentümliche Konstellation, dann ist um die Erde der Kreis der Engel bis zum Mond, dann weiter bis zum Merkur der Kreis der Erzengel, dann bis zur Venus der Kreis der Geister der Persönlichkeit, bis zur Sonne zunächst der Kreis der Gewalten oder Exusiai oder Geister der Form; dann kommt der Kreis, wie ich ihn charakterisiert habe gestern, der Virtutes oder Mächte, dann der Kreis der Herrschaften und dann derjenige der Throne (siehe Zeichnung S. 103)." (Lit.: GA 110, S. 102)

Seraphim und Cherubim Tierkreis
Throne Saturnsphäre
Kyriotetes Jupitersphäre
Dynameis Marssphäre
Exusiai Sonnensphäre
Archai Venussphäre
Archangeloi Merkursphäre
Angeloi Mondensphäre
Mensch Erdensphäre

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt, GA 110 (1981)
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
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Weblinks

  1. GA 110: Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt - Sechster Vortrag