Ich-Träger

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Ich-Leib)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Aura des Menschen mit Ich-Leib bzw. Ich-Träger

Der Ich-Träger oder Ich-Leib, die Ich-Organisation, die durch das Ich gebildet wird, ist das vierte Wesensglied des irdisch verkörperten Menschen und Ausdruck für das unsterbliche Ich, das durch die Inkarnation in den Leib eingreift, um an der Umwandlung seiner Leibeshüllen (physischer Leib, Ätherleib und Astralleib) zu arbeiten und sich dadurch weiterentwickelt.

"Es hat sich durch die vorangegangenen Betrachtungen ergeben, daß die Wesenheit des Menschen aus den vier Gliedern sich aufbaut: Physischer Leib, Lebensleib, Astralleib und Ich-Träger. Das «Ich» arbeitet innerhalb der drei andern Glieder und wandelt diese um. Durch solche Umwandlung entstehen auf einer niedrigeren Stufe: Empfindungsseele, Verstandesseele und Bewußtseinsseele. Auf einer höheren Stufe des Menschendaseins bilden sich: Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch. Diese Glieder der Menschennatur stehen nun in den mannigfaltigsten Verhältnissen zu dem ganzen Weltall Und ihre Entwickelung hängt mit der Entwickelung dieses Weltalls zusammen." (Lit.: GA 13, S. 137)

Gedanken-Leib und wirkliches Ich

Der Ich-Träger ist nicht identisch mit dem wirklichen Ich des Menschen, sondern nur dessen Spiegelbild, das aus den gedankenhaften Erinnerungsvorstellungen gewoben ist, weshalb ihn Rudolf Steiner auch als Gedanken-Leib bezeichnet. In Anlehnung an die theosophische Terminologie nannte er ihn in seinen frühen Schriften und Vorträgen auch «Mentalkörper», verwendete diese Bezeichnung aber später kaum mehr.

„Der Vergleich mit dem Spiegelbild kann naturgemäß nur als ein Vergleich genommen werden. Denn das Spiegelbild hört auf, wenn der Mensch seine Lage zum Spiegel entsprechend ändert. Das Gewebe, das wie aus Erinnerungsvorstellungen gewoben ist und darstellt, was man in der Sinnenwelt für sein eigenes Wesen ansieht, hat eine größere Selbständigkeit als ein Spiegelbild. Es hat auf seine Art eine Wesenheit für sich. Und doch ist es dem wahrhaften Seelensein gegenüber wie ein Bild der eigenen Wesenheit. Das wahrhafte Seelensein empfindet, daß es dieses Bild zu seiner Selbstoffenbarung nötig hat. Es weiß, daß es etwas andres ist, daß es aber nie dazu gelangt wäre, von sich wirklich etwas zu wissen, wenn es sich nicht zuerst als sein eigenes Abbild in jener Welt erfaßt hätte, die ihm nach seinem Aufstieg in die geistige Welt eine Außenwelt geworden ist.

Das Gewebe von Erinnerungsvorstellungen, das man nunmehr als sein früheres «Ich» anschaut, kann man den «Ich-Leib» oder auch «Gedankenleib» nennen. Das Wort «Leib» muß in einem solchen Zusammenhange in einem erweiterten Sinne dem gegenüber genommen werden, was man sonst gewohnt ist, einen «Leib» zu nennen. «Leib» bedeutet hier eben alles, was man an sich erlebt, und von dem man nicht sagt, man ist es, sondern man hat es an sich. Erst wenn das hellsichtige Bewußtsein dahin gelangt ist, dasjenige, was es bisher als sich selbst bezeichnet hat, wie eine Summe von Erinnerungsvorstellungen zu erleben, kann es eine Erfahrung von dem im wahrhaften Sinne gewinnen, was sich hinter der Erscheinung des Todes verbirgt. Denn es ist jetzt an die Wesenheit einer wahrhaft wirklichen Welt herangelangt, in welcher es sich selber als ein Wesen erfühlt, das wie in einem Gedächtnisse festhalten kann, was im Sinnesdasein erlebt wird. Dieses im Sinnensein Erlebte bedarf, um sein Dasein weiter zu leben, einer Wesenheit, von welcher es so festgehalten werden kann, wie die Erinnerungsvorstellungen im Sinnensein von dem gewöhnlichen Ich festgehalten werden. Die übersinnliche Erkenntnis offenbart, daß der Mensch innerhalb der Welt geistiger Wesenheiten ein Dasein hat, und daß er es selbst ist, der sein Sinnendasein innerhalb seiner wie eine Erinnerung aufbewahrt. Die Frage, was kann nach dem Tode alles das sein, was ich jetzt bin, beantwortet sich für die hellseherische Forschung so: du wirst sein, was du von dir selbst bewahrst kraft deines Daseins als ein Geistwesen unter andern Geistwesen.“ (Lit.:GA 16, S. 57ff)

In dem wirklichen Ich, das sich im Ich-Träger auf leibliche Weise widerspiegelt, lernt man dann auch jene Macht erkennen, die das eigene Schicksal bewirkt:

„Man lernt in sich etwas erkennen, was der Seele im eigenen Innern als ein zweites Wesen erscheint. Besonders offenbart sich dies, wenn man damit die Gedanken verbindet, welche zeigen, wie man im gewöhnlichen Leben dies oder jenes im Schicksal herbeiführt. Man kann doch wahrnehmen, dieses oder jenes wäre mit dir nicht geschehen, wenn du selbst in einer früheren Zeit nicht dich in einer gewissen Art verhalten hättest. Was dem Menschen heute geschieht, ergibt sich ja vielfach aus dem, was er gestern getan hat. Man kann nun mit dem Ziele, sein Seelenerleben weiter zu führen, als es in einem gewissen Zeitpunkt ist, einen Rückblick anstellen in das bisherige Erleben. Man kann dabei alles aufsuchen, welches zeigt, wie man spätere Schicksalsvorfälle vorher selbst vorbereitet hat. Man kann versuchen, mit einem solchen Rückblick auf das Leben bis zu jenem Zeitpunkte zu kommen, in welchem beim Kinde das Bewußtsein so erwacht, daß es sich im späteren Leben an das erinnert, was es erlebt hat. Stellt man einen solchen Rückblick so an, daß man mit ihm die Seelenstimmung verbindet, welche die gewöhnlichen selbstischen Sympathien und Antipathien mit schicksalsmäßigen Vorfällen ausschaltet, so steht man, wenn man erinnerungsmäßig den bezeichneten Zeitpunkt des Kindeslebens erreicht, sich so gegenüber, daß man sich sagt: da hat wohl die Möglichkeit erst begonnen, daß du dich in dir fühlst und an deinem Seelenleben bewußt arbeitest; dieses dein «Ich» war aber auch vorher da, es hat zwar nicht wissend in dir gearbeitet, aber dich sogar zu deiner Wissensfähigkeit wie zu allem andern, wovon du weißt, erst gebracht. Was keine verstandesmäßige Überlegung erkennen kann, das führt die geschilderte Stellung zu dem eignen Lebensschicksale herbei. Man lernt auf die Schicksalsvorfälle blicken; mit Gelassenheit; man sieht sie unbefangen an sich herantreten; aber man erschaut sich selbst in der Wesenheit, welche diese Vorfälle heranbringt. Und wenn man sich in solcher Art schaut, so stellen sich der Seele die Bedingungen des eignen Schicksals, die schon mit der Geburt gegeben sind, verbunden mit dem eigenen Selbst dar. Man ringt sich durch, zu sagen, wie du an dir gearbeitet hast in der Zeit, nachdem dein Bewußtsein erwacht ist, so hast du auch schon an dir gearbeitet, bevor dein gegenwärtiges Bewußtsein erwacht ist. Ein solches Sich-Hindurcharbeiten zu einem übergeordneten Ichwesen in dem gewöhnlichen Ich führt nicht nur dazu, sich sagen zu können, mein Gedanke bringt mich dazu, ein solches übergeordnetes Ich theoretisch zu ersinnen, sondern es führt dazu, das lebendige Wesen dieses «Ich» in seiner Wirklichkeit als Macht in sich zu erfühlen, und das gewöhnliche Ich als ein Geschöpf dieses Anderen in sich zu empfinden. Dieses Fühlen ist ein wahrhafter Anfang des Schauens der Geistwesenheit der Seele. Und wenn es zu nichts führt, so liegt das nur daran, daß man es beim Anfang bewenden läßt. Dieser Anfang kann ein kaum bemerkbares, dumpfes Empfinden sein. Er wird dies vielleicht lange bleiben. Doch wenn man stark und kräftig das weiter verfolgt, was zu diesem Anfang geführt hat, bringt man es zuletzt zum Schauen der Seele als Geistwesenheit.“ (Lit.:GA 16, S. 62ff)

Ich-Organisation und Selbstbewusstsein

Das Ich baut sich die seinem Wesen entsprechende Ich-Organisation auf. Dadurch entsteht aber noch kein Selbstbewusstsein, es wird dadurch nur vorbereitet. Das Selbstbewusstsein leuchtet erst auf, wenn das Ich die von ihm durchformte Ich-Organisation wieder abbaut. Erst im rhythmischen Wechsel von Auf- und Abbau kann sich das Selbstbewusstsein immer reicher entfalten.

„Die physische Stofflichkeit erfährt eine Weiterbildung ihres Wesens, indem sie zum Weben und Leben im Ätherischen übergeht. Und Leben hängt davon ab, daß der organische Körper dem Wesen des Irdischen entrissen und vom außerirdischen Weltall herein aufgebaut wird. Allein dieser Aufbau führt wohl zum Leben, nicht aber zum Bewußtsein und nicht zum Selbstbewußtsein. Es muß sich der Astralleib seine Organisation innerhalb der physischen und der ätherischen aufbauen; es muß ein Gleiches das Ich in bezug auf die Ich-Organisation tun. Aber in diesem Aufbau ergibt sich keine bewußte Entfaltung des Seelenlebens. Es muß, damit ein solches zustande kommt, dem Aufbau ein Abbau gegenüberstehen. Der astralische Leib baut sich seine Organe auf; er baut sie wieder ab, indem er die Gefühlstätigkeit im Bewußtsein der Seele entfalten läßt; das Ich baut sich seine «Ich-Organisation» auf; es baut sie wieder ab, indem die Willenstätigkeit im Selbstbewußtsein wirksam wird.

Der Geist entfaltet sich innerhalb der Menschenwesenheit nicht auf der Grundlage aufbauender Stofftätigkeit, sondern auf derjenigen abbauender. Wo im Menschen Geist wirken soll, da muß der Stoff sich von seiner Tätigkeit zurückziehen.

Schon die Entstehung des Denkens innerhalb des ätherischen Leibes beruht nicht auf einer Fortsetzung des ätherischen Wesens, sondern auf einem Abbau desselben. Das bewußte Denken geschieht nicht in Vorgängen des Gestaltens und Wachstums, sondern in solchen der Entgestaltung und des Welkens, Absterbens, die fortdauernd dem ätherischen Geschehen eingegliedert sind.

In dem bewußten Denken lösen sich aus der leiblichen Gestaltung die Gedanken heraus und werden als seelische Gestaltungen menschliche Erlebnisse.“ (Lit.:GA 27, S. 16f)

Ich-Organisation und Wärmeorganisation

Durch die Wärmeorganisation verbindet sich die Ich-Organisation mit dem physischen Leib.

„Und gerade beim vierten Menschen, beim Wärmemenschen - ich rede also vom physischen Menschen, der dem physischen Leib zugeordnet ist, vom flüssigen Menschen, der dem ätherischen Leib zugeordnet ist, vom gasförmigen Menschen, das heißt von der Tätigkeit alles Gas- oder Luftartigen, der dem astralischen Leib zugeordnet ist -, in bezug auf den Wärmemenschen ist es ja keinen Augenblick zweifelhaft, daß in dem Raume, den der Mensch physisch einnimmt, und sogar noch darüber hinaus, eine differenzierte Wärme vorhanden ist. Wenn Sie messen hinter dem Ohr oder unter der Achsel, werden Sie einen ganz differenzierten Wärmeorganismus finden. Die Wärmegrade sind überall verschieden. Gerade wie Sie sprechen können, daß an einem bestimmten Orte im Menschen die Leber ist, so können Sie davon sprechen, daß die Darmorgane an einem ganz bestimmten Orte sind; beide haben ganz verschiedene Temperaturen. Die Lebertemperatur ist eine ganz andere, da die Leber eine ganz spezielle Wärmeorganisation hat. Diese Wärmeorganisation ist ursprünglich zugeteilt der Ich-Organisation. Aber jetzt haben Sie eigentlich erst die Möglichkeit, den Menschen sich vorzustellen, den Menschen, insofern er die Stoffe, die sonst auf der Erde vorhanden sind, als feste, flüssige, gasförmige und wärmeartige in sich trägt. Das Wärmeartige wird dirigiert von der Ich-Organisation aus. Nun aber, wenn irgend etwas einen gewissen Wärmezustand hat, so wirkt dieser Wärmezustand auf das, was die betreffende Warme durchdringt, und hier kommt man in den wirklichen Zustand der Ich-Organisation. Dasjenige, was die Ich-Organisation sonst im menschlichen Organismus tut, das geschieht auf dem Umwege über die Wärmeorganisation. Nehmen wir also an, ich gehe, ich gehe einfach. Indem ich gehe, greife ich von meiner Ich-Organisation aus in die Wärmeorganisation meines Organismus ein. Dasjenige, was die Wärme, in dem Maße wie die Beine ausgefüllt sind mit Flüssigkeiten, die die festen Bestandteile der Beine ausfüllen - was die Wärme darin tut, ist zwar indirekt eine Folge der Ich-Organisation, aber direkt greift die Ich-Organisation nur ein in den Wärmeorganismus. Wir haben also im ganzen Organismus, in der festen, flüssigen, gasförmigen und Wärmeorganisation überall zu sehen das Eingreifen der Ich-Organisation, aber nur auf dem Umwege über die Wärmeorganisation. Wir haben wiederum im ganzen Organismus zu sehen das Eingreifen des astralischen Leibes, aber direkt greift der Astralleib nur ein in die Luftorganisation, die wir haben, und so weiter. Sie können sich das andere ausmalen.

Nun, sehen Sie, auf diese Art bekommen Sie aber noch für etwas ganz anderes die Möglichkeit. Wenn Sie so dasjenige nehmen, was man heute in der Physiologie und der Anatomie Ihnen bietet, was man da so schön zeichnet und für den ganzen Menschen hält, wenn Sie dieses nehmen, so werden Sie niemals die Möglichkeit gewinnen, von diesem Menschen, den es in Wirklichkeit gar nicht geben kann, zum Seelischen hinüberzukommen oder gar zum Geistigen. Wo in aller Welt sollte etwas Seelisches oder Geistiges auch nur irgend etwas zu tun haben mit diesem Menschen, den heute die Physiologie oder Anatomie zeichnet? Daher sind auch alle möglichen scheinbar gut ausgedachten Theorien entstanden über das Wechselverhältnis vom Seelisch-Geistigen zum Leiblichen. Die geistreichste, weil blödsinnigste - das ist in unserer Zeit zumeist zusammengehörig -, ist diejenige vom psychophysischen Parallelismus. Man sagt, beides verlaufe gleichzeitig und gehe einander parallel, es wird gar nicht eine Brücke gesucht. Aber in dem Augenblicke, wo Sie bis herauf zu der organisierten Wärmedifferenzierung gehen und in der organisierten Wärmedifferenzierung das Eingreifen der Ich-Organisation haben, kommen Sie darauf, sich zu sagen: Ja, in dem Wärmeäther ist es sogleich denkbar, daß die Ich-Organisation eingreift und damit auf dem Umwege der Wärmeorganisation in den ganzen Menschen bis zu der scharf konturierten physischen Organisation. - Die Brücke zwischen Physischem und Seelischem im Menschen konnte man nur aus dem Grunde nicht finden, weil man nicht berücksichtigte, daß der Mensch diese aufeinanderfolgende Organisation hat, in die wiederum die geistig-seelische Organisation eingreift. Es ist in der Tat so, daß, wenn Sie zum Beispiel Angst haben, der einfache seelische Tatbestand zunächst auf Ihre Wärmenatur wirken kann. Sie können sich natürlich nicht denken, daß der seelische Tatbestand des Erlebens der Angst Ihre Glieder zittern macht, das ist undenkbar, und so müssen Sie schon so etwas finden wie den psychophysischen Parallelismus. Aber Sie können sich denken, daß durch die Angst die seelische Organisation, die im Wärmeäther verankert ist, affiziert wird, und daß in der betreffenden Änderung des Wärmezustandes die Angst sich auslebt. Dadurch überträgt sich die Wärmeorganisation auf die Luftatmung, auf den flüssigen und hinunter bis in den festen Menschen. Sie finden nur auf diese Weise die Möglichkeit, vom Physischen nach dem Seelischen eine Brücke zu schlagen.“ (Lit.:GA 316, S. 17ff)

Ich-Organisation und Wasserstoff

Die Ich-Organisation hängt besonders mit dem Wasserstoff zusammen:

„Sie werden sehen, daß in ebensolcher Weise, wie die physische Organisation mit dem Kohlenstoff, die ätherische Organisation mit dem Sauerstoff, die astralische Organisation mit dem Stickstoff, so die Ich-Organisation mit dem Wasserstoff zusammenhängt.“ (Lit.:GA 312, S. 114)

Die Beziehung der Ich-Organisation zum Mineralischen

„Gehen wir einmal von der Ich-Organisation des Menschen aus. Hat man zunächst, sagen wir, durch imaginative Erkenntnis aus der Initiationswissenschaft eine Anschauung von der menschlichen Ich- Organisation, dann kann man sich fragen: Zu was im heutigen menschlichen Organismus steht denn diese Ich-Organisation in besonderer Beziehung? - Diese Ich-Organisation steht in besonderer Beziehung zu demjenigen, was im Menschen mineralisch ist. Wenn Sie daher ein Mineralisches, ein wesentlich Mineralisches aufnehmen, zum Beispiel Salz auf die Zunge bringen, sogleich ist es die Ich-Organisation, die sich über dieses Mineralische hermacht. Dann wird das Mineralische weiterbefördert, kommt in den Magen. Die Ich-Organisation bleibt dabei, auch wenn die Salzsubstanz im Magen ist; die Ich-Organisation bleibt dabei. Das Salz geht weiter, macht ja allerdings Veränderungen durch, geht durch den Darm, geht weiter: aber niemals wird Ihr Salz von der Ich-Organisation verlassen. Die benehmen sich wie recht zusammengehörige Dinge, die Ich-Organisation und das Salz, das in den Menschen hineinkommt.

Sehen Sie, so ist es nicht, wenn Sie zum Beispiel ein Spiegelei essen, das hat noch etwas von Zusammenhalt mit der Eiweißsubstanz. Da kümmert sich nur ein wenig die Ich-Organisation, wenn Sie die Spiegeleisubstanz auf der Zunge haben. Dann kümmert sich schon sehr wenig der astralische Leib noch darum, während es hinunterschlüpft in den Magen. Dann geht es weiter; dann wirkt intensiv der Ätherleib, dann der physische Leib. Diese zerklüften in Ihnen selber die Eiweißsubstanz, die Sie mit dem Spiegelei in Ihren Organismus hineinbekommen. Und jetzt wird das Spiegelei in Ihnen selber ganz mineralisch gemacht. Es wird zerklüftet. Alles Lebendige wird aus ihm ausgetrieben. Es wird in Ihnen zerklüftet. An den Darmwänden hört diese äußerlich aufgenommene Eiweißsubstanz auf, irgendwie noch Eiweiß zu sein, wird ganz mineralisch. Da geht es nun über jetzt wieder in die Ich-Organisation, und von da aus wird das mineralisierte Eiweiß von der Ich-Organisation aufgenommen.

Und so können wir immer sagen: Die Ich-Organisation gibt sich nur mit Mineralischem ab. Aber jedes Mineralische wird durch die Ich-Organisation im menschlichen Organismus etwas anderes, als es außerhalb ist. Es darf nichts im menschlichen Organismus so bleiben, wie es außerhalb dieses menschlichen Organismus ist. Dafür muß die Ich-Organisation in radikaler Weise sorgen. Nicht nur, daß solche Substanzen wie, sagen wir, Kochsalz und dergleichen, von der Ich- Organisation erfaßt und innerlich zu etwas ganz anderem gemacht werden, als sie äußerlich sind, sondern es darf nicht einmal, wenn der Mensch von einem gewissen Wärmezustande umgeben ist, der äußere Wärmezustand den Menschen irgendwie durchdringen. Sie dürfen nicht Ihre Finger ausgefüllt haben von dem, was sich als äußere Wärme ausbreitet. Die Wärme darf auf Sie nur als Reiz wirken, und Sie müssen die Wärme, die Sie in sich haben, selber erzeugen. In dem Augenblick, wo Sie bloß Gegenstand sind, sich nicht Ihre Wärme oder Kälte selber erzeugen, sondern wo irgendwo in Ihnen die Wärme so weiterwirkt, wie zum Beispiel bei irgendeinem äußeren Gegenstande, da werden Sie krank - von der äußeren Wärme selbst, nicht einmal bloß von der Substanz, sondern von der äußeren Wärme. Denken Sie sich einmal, da wäre irgendein Tuch oder ein Schwamm, und da wäre ein Ofen. Die Ofenwärme, die darf ganz ruhig sich ausbreiten, durch das Tuch oder den Schwamm durchgehen. Das Tuch oder der Schwamm setzt nur fort, was da als Ofenwärme sich ausbreitet. Das darf die Ofenwärme nicht tun, wenn sie bis zur Haut kommt. Wenn die Ofenwärme den Sinnenreiz ausübt, dann muß die Reaktion kommen: die Innenwärme muß von innen aus erzeugt werden. Erkältungszustände beruhen gerade darauf, daß man nicht sich bloß reizen läßt, um seine innere Eigenwärme zu erzeugen, sondern daß man die äußere Kälte etwas unter die Haut kommen läßt, so daß man sich selber nicht in die Welt stellt als der voll tätige Mensch, der sich mit seinem Wirken, seinen Impulsen selbst ausfüllt, sondern der sich wie einen Gegenstand hinstellt und durch sich die Wirkungen der Außenwelt durchziehen läßt. - Das ist das Wesen der Ich-Organisation, daß es in sich aufnimmt das Mineralische, aber es innerlich ganz und gar ändert, in etwas anderes verwandelt.

Erst wenn wir gestorben sind, ist das Mineralische wiederum Mineralisches der äußeren Natur. Während wir auf der Erde leben, das Mineralische innerhalb unserer Haut haben, verändert die Ich-Organisation das Mineralische fortwährend. Das Pflanzliche, das wir aufnehmen, wird durch die astralische Organisation, durch den astralischen Leib fortwährend verändert. So daß wir sagen können: Die Ich-Organisation des Menschen metamorphosiert gründlich um alles Mineralische, nicht nur das fest Mineralische, auch das Wäßrige, auch das Luftförmige, auch das Wärmeartige.“ (Lit.:GA 233, S. 130ff)

Ich-Träger und Ich-Aura

Dem Hellseher erscheint der Ich-Träger in der Aura als eine an der Nasenwurzel hinter der Stirne gelegene, etwas in die Länge gezogene eiförmige bläuliche Kugel. Es handelt sich dabei um die ursprünglich makrokosmische Ich-Aura, die erst gegen Ende der atlantischen Zeit in den Menschen eingezogen ist.

"Der Ich-Leib zeigt sich dem Hellseher als eine blaue Hohlkugel zwischen den Augen, hinter der Stirn. Wenn der Mensch anfängt, daran zu arbeiten, so gehen Strahlen von diesem Punkte aus." (Lit.: GA 95, S. 154)

"Wiederum drückt sich dies für den Seher in einer eigentümlichen Weise aus. Wenn er den Astralleib untersucht, ist alles in fortwährender Bewegung bis auf einen einzigen kleinen Raum; der bleibt, wie eine etwas in die Länge gezogene eiförmige bläuliche Kugel, etwas hinter der Stirne, bei der Nasenwurzel. Sie findet sich nur beim Menschen. Bei dem Gebildeten ist sie nicht mehr so wahrnehmbar wie bei dem Ungebildeten; am deutlichsten ist sie bei den in der Kultur tiefstehenden Wilden. An dieser Stelle ist in Wahrheit nichts, ein leerer Raum. Wie die Mitte der Flamme, die leer ist, durch den Lichtkranz blau erscheint, so erscheint auch diese dunkle leere Stelle blau, weil das aurische Licht ringsherum strahlt. Das ist der äußere Ausdruck für das Ich." (Lit.: GA 95, S. 17)

"Der Ich-Träger, das vierte Glied der menschlichen Wesenheit, ist gleich einer Art Ovalfigur, deren Ursprung bis hinein in das Vorderhirn zu verfolgen ist. Dort ist dieselbe für den Hellseher als eine bläulich- leuchtende Kugel sichtbar. Von der strömt aus in Ovalform, wie ein Raum-Ei, könnte man sagen, das in den Menschen hineinspielt, eine Art von Bläue. Wie ist dieser Ich-Träger zu sehen? Erst wenn der Hellseher imstande ist, sich auch den Astralleib des Menschen abzusuggerieren, erst dann vermag er den Ich-Träger wahrzunehmen. Die drei andern Leiber hat der Mensch mit den drei Reichen der Natur, dem Mineralreich, Pflanzen- und Tierreich gemeinsam. Durch den Ich-Träger aber unterscheidet er sich von diesen, dadurch ist er die Krone der Schöpfung." (Lit.: GA 109, S. 183)

Dieser makrokosmischen Ich-Aura strömt von unten eine innere, mikrokosmische Ich-Aura entgegen. Im Herzen verschlingen sich diese beiden Aurenteile.

"Während der ätherische und astralische Aurenteil bis zum Gehirn heraufgeht und da der astralische Aurenteil aufgehalten wird, der ätherische wie als Korona heraustritt, sehen wir, daß der Ichteil des Menschen als innerliche Aura schon aufgehalten wird in der Herzgegend. Die eigentliche innere Ich-Aura wird schon in der Herzgegend aufgehalten, dringt nur bis in die Herzgegend herauf und verbindet sich mit einem der äußeren Aurenteile der entsprechenden makrokosmischen Aurenteile. Im Herzen verschlingen sich in der Tat zwei Elemente, das eine Element, welches aus dem Makrokosmos hereinkommt und welches mit der Ich-Aura zusammengeknüpft wird, die von unten herauf kommt, aber schon beim Herzen sich staut, schon beim Herzen aufgehalten wird. So wie die astralische Aura im Gehirn aufgehalten wird, so wird die Ich-Aura im Herzen aufgehalten und berührt sich dort mit einem äußeren Ich-Auren-Element. Daher kommt das eigentliche Ich- Bewußtsein des Menschen im Grunde genommen den Tatsachen nach nicht im Gehirn zustande. Was ich Ihnen gesagt habe für den alten atlantischen Menschen, daß sein Ich hineingezogen ist, das haben wir noch genauer vorzustellen als ein Hineinziehen des äußeren makrokosmischen Ich, das seit der alten atlantischen Zeit nun vorgedrungen ist bis zum Herzen, sich da verbunden hat mit einer anderen Ich-Strömung, die von unten heraufströmt und die im Herzen zusammenkommt, so daß wir im Herzen organisiert haben den Ort, wo durch das Werkzeug des Blutes das eigentliche Ich des Menschen, wie es in unserm Bewußtsein auftritt, zustande kommt." (Lit.: GA 129, S. 200f)

Der Ich-Träger im Schlafzustand

Im Schlafzustand verlassen Ich-Träger und Astralleib den im Bett zurückbleibenden belebten Leib.

"Wir haben ja auf geisteswissenschaftlichem Felde immer wieder Gelegenheit, die komplizierte Menschennatur ins Auge zu fassen, wenn wir uns erinnern an dasjenige, was wir alle wissen: daß wir in anthroposophischer Hinsicht den Menschen gliedern in den physischen Leib, in das, was wir den Ätherleib, den Astralleib und den eigentlichen Ich-Träger nennen. Und wenn wir ins Auge fassen, daß im Grunde dasjenige, was wir das Selbst nennen, mit allen diesen Gliedern der Menschennatur zu tun hat, so werden wir leicht dazu kommen, daß Selbsterkenntnis etwas außerordentlich Kompliziertes ist.

Um die einfachste, niederste Art der Selbsterkenntnis gleich vorwegzunehmen, erinnern wir uns daran, daß wir bei diesen vier Gliedern der menschlichen Natur allerdings unterscheiden müssen - je nach dem gegenwärtigen Verhältnisse dieser Glieder - den wachenden und den traumlos schlafenden Menschen, daß wir sagen müssen, daß beim schlafenden Menschen der physische und der Ätherleib verlassen sind vom Astralleib und dem Ich-Träger und die beiden letzteren außerhalb des Leibes sind. Wir wissen aber gleichzeitig, daß für den gegenwärtigen Menschheitszyklus normal ist, daß das Ich des Menschen nur dann seiner selbst bewußt werden kann, wenn es sich der physischen Organe bedient, um auf dem physischen Plan die Wahrnehmungen zu machen. So sprechen wir zwar im geisteswissenschaftlichen Sinne von einem Ich-Träger, der dauert durch diejenigen Zustände hindurch, die wir als den bewußtlosen Schlaf bezeichnen. Wir müssen aber von diesem Ich-Träger sagen, daß er die heutige Seite des Bewußtseins und Selbstbewußtseins nur entwickeln, also ins unmittelbare Beobachtungsfeld hereinbekommen kann, wenn er sich der physischen Organe bedient, also am Morgen wieder hineinsteigt in den physischen und Ätherleib." (Lit.: GA 108, S. 32f)

Der Mensch konnte sich nur dadurch individualisieren, dass sein Ich und sein Astralleib von den Hüllen des physischen Leibes und des Ätherleibs umschlossen und dadurch von der Astralwelt und der geistigen Welt weitgehend abgetrennt wurden. Dadurch erwachte das äußere sinnliche Bewusstsein. Das ursprüngliche traumhafte Bewusstsein von den höheren Welten ging aber dadurch verloren. Im Schlaf kehren Ich und Astralleib zwar in diese höheren Welten zurück, aber das Traumbewusstsein ist bereits zu verdunkelt und das individuelle Ich-Bewusstsein noch nicht stark genug, um sie wahrnehmen zu können. Erst durch die Verbindung mit dem Christus kann das Ich-Bewusstsein so gestärkt werden, dass es künftig auch die höheren Welten auf neue, selbstbewusste Art erleben wird.

"Blicken wir noch einmal weit zurück bis dahin, wo der menschliche Astralleib mit dem Ich eingesenkt waren in den Schoß des allgemein Göttlich-Astralischen. Die Herausentwickelung geschah ja so - wenn Sie diesen Gang der Entwickelung verfolgen -, daß wir sie uns schematisch beschreiben können. Da war ursprünglich Ihr ganzes Astralisches eingebettet in das allgemeine Astralische, und durch die Vorgänge, die wir eben geschildert haben, bildeten sich das Physische und Ätherische wie Schalen herum. Dadurch wurden die einzelnen Menschen als abgesonderte Partien aus dem allgemein Astralischen herausgeschnürt, wie wenn Sie eine flüssige Substanz vor sich haben, und Sie schöpfen Teile heraus. Parallel ging mit dieser Bildung des physischen Leibes die Abschnürung des einzelnen menschlichen Bewußtseins vom göttlichen Bewußtsein. So daß wir, je weiter wir vorwärtsschreiten, sagen können: Wir sehen, wie - in die Schale des physischen Leibes eingeschlossen - die einzelnen individuellen Menschen sich herausbilden als Partien, die sich absondern aus der allgemeinen Astralität. Freilich muß der Mensch dieses Selbständigwerden dadurch bezahlen, daß sein astralisches Bewußtsein verdunkelt wird; dafür schaut er aus der Schale seines physischen Leibes hinaus und sieht den physischen Plan. Aber das alte hellseherische Bewußtsein geht ihm nach und nach verloren.

So sehen wir das entstehen, was des Menschen Inneres ist, selbständiges individuelles Menscheninneres, was Ich-Träger ist. Wenn Sie heute den schlafenden Menschen betrachten, haben Sie in dem physischen Leibe und Ätherleibe, die im Bette zurückbleiben, dasjenige, was aus diesen Schalen, die sich da gebildet hatten im Laufe der Zeit, durch die Verdichtung entstanden ist. Was sich früher abgesondert hat aus dem allgemein Astralischen, kehrt jede Nacht zurück, um sich zu stärken in der allgemeinen göttlichen Substanz. Es geht natürlich nicht so weit darin auf, als es dazumal darin aufgegangen war, sonst wäre es ja hellseherisch. Es bewahrt sich seine Selbständigkeit. Diese selbständige Individualität ist also etwas, was im Laufe der Erdentwickelung entstanden ist.

Wem verdankt denn dieses selbständige, individuelle Menscheninnere, welches außerhalb des physischen Leibes und Ätherleibes Stärkung sucht, sein Dasein? Es verdankt sein Dasein dem physischen Leibe und dem Ätherleibe des Menschen, der sich nach und nach im Laufe der Erdenentwickelung gebildet hat. Er hat das herausgeboren, was bei Tag untertaucht in die physischen Sinne und hinaussieht in die physische Welt, was aber bei Nacht in einen bewußtseinslosen Zustand untersinkt, weil es sich herausgelöst hat aus dem Zustande, in dem es früher war. Der okkulte Sprachgebrauch nennt das, was heute im Bette liegt, den eigentlichen Erdenmenschen. Das war der «Mensch». Und das, in dem das Ich drinnen steckt Tag und Nacht, was aber herausgeboren ist aus dem physischen und Ätherleib, nannte man das «Menschenkind» oder den «Menschensohn». Menschensohn ist Ich und astralischer Leib, wie sie herausgeboren sind im Laufe der Erdenevolution aus dem physischen und Ätherleibe. Dafür ist der technische Ausdruck «Menschensohn».

Wozu ist der Christus Jesus auf die Erde gekommen? Was sollte durch seinen Impuls der Erde mitgeteilt werden?

Dieser «Menschensohn», der sich losgeschnürt hat aus dem Schoße der Gottheit, der sich losgelöst hat aus dem Zusammenhange, worin er früher war, aber dafür sich das physische Bewußtsein erobert hat, er soll durch die Kraft des Christus, der auf der Erde erschienen ist, wiederum zum Bewußtsein der Geistigkeit kommen. Er soll nicht nur sehen mit physischen Sinnen in der physischen Umgebung, sondern es soll ihm aufleuchten durch die Kraft seiner eigenen inneren Wesenheit, die ihm jetzt unbewußt ist, das Bewußtsein des göttlichen Daseins. Durch die Kraft des Christus, der auf die Erde gekommen ist, soll der Menschensohn wiederum zum Göttlichen erhöht werden. Vorher konnten nur einzelne Auserlesene auf die Art der alten Mysterien-Einweihung hineinschauen in die göttlich-geistige Welt." (Lit.: GA 103, S. 115ff)

Ausreifung des Ich-Trägers im 21. Lebensjahr

Der Ich-Träger ist erst um das 21. Lebensjahr ausgereift. Nach dem ursprünglichen Schöpfungsplan der Elohim sollte das Ich-Bewusstsein erst in diesem Lebensalter erwachen. Tatsächlich erwacht es aber durch den luziferischen Einfluss bereits viel früher, nämlich etwa um das 3. Lebensjahr. Dadurch ensteht eine oft schmerzliche Disharmonie zwischen dem inneren seelischen Erleben und der äußeren Organisation des Menschen.

"Was liegt denn dann vor, wenn wir die beiden Tatsachen zusammenhalten: Diejenige, daß der eigentliche Ich-Träger des Menschen geboren wird im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahre, mit derjenigen, daß wir uns seelisch als ein Ich bezeichnen vom dritten und vierten Jahre an? Da liegt vor, daß der Mensch im gegenwärtigen Zyklus seiner Entwickelung über sich selbst ein Meinen, ein Gefühl hat, das nicht seiner inneren Organisation, so wie diese geworden ist, entspricht. Denn das Bewußtsein des Ich tritt mit dem dritten und vierten Jahre auf, die Organisation für das Ich aber erst im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahr. Diese Tatsache ist von fundamentaler Wichtigkeit für das Verstehen des Menschen. Wenn man diese Tatsache abstrakt hinstellt als geisteswissenschaftliche Erkenntnis, dann wird man darüber nicht besonders aufgeregt sein; aber weil diese Tatsache wahr ist, sind zahlreiche Erlebnisse vorhanden, die der Mensch sehr gut kennt, aber nicht im Lichte dieser Tatsache schaut. Alles, was der Mensch erleben kann an Zwiespalt zwischen äußerlicher Organisation und innerer Erfahrung, an Leiden und Schmerzen im Leben dadurch, daß ihm gewisse Dinge vermöge seiner Organisation nicht möglich sind, an Disharmonie zwischen dem, was er wünschen und wollen und dem, was er ausführen kann, die Tatsache, daß er Ideale haben kann, die über seine Organisation hinausführen, all das führt zurück auf die Tatsache, daß das Bewußtsein unseres Ich einen ganz anderen Weg geht als der Träger unseres Ich. In dieser Hinsicht sind wir ein zweifacher Mensch: ein äußerer Mensch, der darauf hinorganisiert ist, seine Ichheit im zwanzigsten oder einundzwanzigsten Jahre zu entwickeln, und ein innerer Seelenmensch, der sich schon im vierten und fünften Jahre auf sein Seelenleben hin von seiner äußeren Organisation emanzipiert. Emanzipation des Ich-Bewußtseins von der äußeren Organisation findet statt im Kindesalter...

Wenn wir in alldem Umschau halten, was der Okkultist lehren kann, so kommen wir zu einer eigentümlichen Erkenntnis. Wir kommen nämlich dazu, einzusehen, daß Krankheit, Gebrechlichkeit der menschlichen Organisation, daß alles dasjenige, was Siechtum, Alter, Tod allein möglich macht, davon herrührt, daß wir eigentlich eine Zweiheit sind. Wir sterben, weil wir in einer gewissen Weise organisiert sind und in unserer Organisation keine Rücksicht nehmen auf unsere Ich-Entwickelung. Daß wir mit unserem Ich einen selbständigen Weg gehen, der sich nicht kümmert um unsere Organisation, daran erinnert uns diese Organisation, wenn sie der Ich-Entwickelung in Krankheit, Siechtum, Tod ein Hemmnis entgegensetzt...

Daß wir schon im zartesten Alter das Ich-Bewußtsein haben, das ist eben auf die luziferischen Kräfte zurückzuführen. Wie griffen die luziferischen Kräfte ein? Die luziferischen Kräfte sind Wesenheiten, welche auf dem Monde zurückgeblieben sind und daher keinen Sinn haben für die Erdenmission, für das, was sich erst auf der Erde entwickeln sollte vom einundzwanzigsten Jahre ab, das Ich. Sie nahmen den Menschen so, wie er herübergekommen ist vom Monde und legten m ihn als Keim die selbständige seelische Entwickelung. So daß in der Verfrühung des Ich-Bewußtseins, in diesem eigentümlichen Zwiespalt der menschlichen Natur die luziferischen Kräfte liegen. Das Erkennen einer solchen Tatsache gibt erst heute die Anthroposophie. Fühlen kann das jeder Mensch, der nur naturgemäß empfinden kann. Denn jeder Mensch kann fühlen, daß in ihm etwas ist, was ihn von seiner vollen Menschlichkeit trennt. Alles, was wir unberechtigten Egoismus in unserer Natur nennen, Abgeschlossenheit von dem eigentlichen Tun der Menschheit, rührt daher, daß das Ich nicht den richtigen Weg der Organisation mitgeht." (Lit.: GA 143, S. 120ff)

Die Ausbildung des Ich-Trägers seit der atlantischen Zeit

Während der Erdentwicklung wurde der physische Leib des Menschen durch die Elohim, die Geister der Form, zum Ich-Träger umgebildet.

"Wenn uns der physische Leib des Menschen auf der Erde entgegentritt, so müssen wir ihn Ich-begabt denken, und wir müssen ihn so denken, daß er, weil er Ich-begabt ist, während der Erdenzeit eine bestimmte, ihm angemessene Form erhalten hat. Während der Mondenzeit aber hat er nur die ihm angemessene innere Bewegung erhalten. Diese ihm angemessene Form während der Erdenzeit mußte er erhalten durch die Gaben der Geister der Form, in Gemäßheit der Tatsache, daß ein Ich in ihn verpflanzt werden mußte. Wir können also sagen, dieser physisch geformte Erdenleib ist so geformt, weil er Ich-Träger werden mußte. Mit dem Ich gaben die Geister der Form dem menschlichen physischen Leib die Form, die er eben hat und die dem Ich-Träger angemessen ist." (Lit.: GA 174a, S. 130f)

Auf dem alten Mond, der unserer Erdentwicklung vorangegangen ist, konnte der Ich-Träger noch nicht ausgebildet werden.

"Als nach der Ruhepause, welche der Mondphase folgte, die Erde zur jetzigen Entwickelungsperiode wieder hervortrat, barg sie in sich an Stoffen und Wesenheiten das, was die jetzige Sonne, die Erde und der Mond enthalten. Der Mensch war auf der Seite der Stofflichkeit so weit verfeinert, daß sein Astralleib fähig wurde, ein Ich aufzunehmen, indem sich dieser Astralleib zu einem Ich-Träger formte. Auf der andern Seite hatte sich der Geist so weit verdichtet, daß er, einem Wassertropfen vergleichbar, als Ich die niederen Leiber befruchten konnte...

Das erste bedeutende kosmische Ereignis ist die Abtrennung der Sonne von der Erde. Diese Abtrennung war notwendig, um den höheren geistigen Wesenheiten, welche bis jetzt mit der Menschheit verbunden und nun zu höherer Tätigkeit reif geworden waren, einen passenden Schauplatz zu verschaffen...

Es war eine trübe Zeit, als die Sonne aus der Erde ausgeschieden, der Mond dagegen noch in ihr war. Den Menschen drohte ein Aufgehen in der bloßen Form, ein Ersterben alles Geistigen, aller Entwickelungsmöglichkeiten. Sonne und Erde, miteinander verbunden, hätten eine so rasche Entwickelung des Menschen nach dem Geistigen hin veranlaßt, daß die Menschen sich nicht hätten körperlich entwickeln können. Wären die Mondkräfte mit den Erdkräften in Verbindung geblieben, so wäre alles Leben in bloßer Form erstarrt. Zu Statuen wären die Menschen geworden, ein «kristallisiertes Menschenvolk», wie Goethe im «Faust» II sagt, wäre entstanden.

Durch das Abtrennen der Sonnen- und Mondkräfte von der Erde ist jenes Gleichgewicht zwischen Leben und Form gegeben worden, das für die Menschheitsentwickelung notwendig war. Nur weil diese Kräfte nunmehr von außen auf den Menschen wirken, kann der Mensch sich richtig entwickeln. Die von der Sonne kommenden Kräfte schaffen und befruchten das Leben. Was dieses Leben in feste Formen gießt, kommt von dem Monde. Dem Monde verdanken wir die Entstehung des physischen Leibes, wie wir ihn heute haben, was sich aber hineinsenkt in diesen Leib, das Leben, kommt von der Sonne.

Diese beiden Strömungen von Sonne und Mond wirken deshalb immer in der richtigen Weise, weil eine der Sonnenwesenheiten sich mit dem Monde verbunden hat. Die Wesenheiten, die auf der Götterstufe standen, sind mit der Sonne ausgeschieden; eine dieser Wesenheiten hat sich jedoch abgegliedert und den heutigen Mond zum Wohnsitz genommen. Diesen mit dem Mond verbundenen Geist nennt man Jehova, den Gott der Form oder die Mondgottheit. Dieser Gott Jehova oder Jahve formte die drei Leiber des Menschen so, daß sie fähig wurden, den Ich-Tropfen aufzunehmen. Den Menschenleib formte Jehova zu seinem Bilde, «zum Bilde Gottes schuf er ihn» (1. Moses, 1,27)." (Lit.: GA 100, S. 210ff)

Die Entwicklung des physischen Leibes war gegen Ende der atlantischen Zeit weitgehend abgeschlossen. Danach mussten auch die anderen Wesensglieder zu einem geeigneten Ich-Träger umgestaltet werden.

"Erinnern wir uns daran, wie es in der letzten atlantischen Zeit war. Wir haben ausgeführt, daß in den physischen Leib hinein sich gesenkt hat der Ätherkopf, daß da der Mensch die erste Anlage empfangen hat, zu sich «Ich-bin» zu sagen. Als die atlantische Flut eintrat, war der physische Leib des Menschen von der Gewalt dieses «Ich-bin» durchdrungen; das heißt, der Mensch war damals so weit, das physische Werkzeug vorbereitet zu haben für das Ich-Bewußtsein oder das Selbstbewußtsein. Damit wir uns ganz genau verstehen: Wenn wir in die Mitte der atlantischen Zeit zurückgingen, würde kein Mensch in der Lage gewesen sein, ein solches Selbstbewußtsein zu entwickeln, um aus sich selbst heraus «Ich bin ein Ich!» oder «Ich bin » auszusprechen. Das konnte nur dadurch eintreten, daß jener Teil des Ätherkopfes, von dem wir gesprochen haben, sich verband mit dem physischen Teile des Kopfes. Damals, bis zum Untergang der Atlantis durch die atlantische Flut, bildete der Mensch das erste aus, was ausgebildet werden mußte, um ein Träger dieses Selbstbewußtseins werden zu können: er bildete die physische Gehirnanlage und die andere Gestaltung des Körpers aus. Also der physische Leib wurde bis zur atlantischen Flut hin reif, ein Ichträger zu sein...

In der ersten Kulturepoche der nachatlantischen Zeit macht der Mensch zuerst seinen Ätherleib zum Ich-Träger, wie er vorher seinen physischen Leib dazu gemacht hatte. Das war die alte indische Kultur. Sie besteht im wesentlichen darin, daß der Mensch die Fähigkeit erlangt, nicht nur ein physisches Werkzeug zu haben für das Ich, sondern auch einen dazu geeigneten Ätherleib...

Nun schreiten wir weiter. Die Kultur des alten Persertums besteht darin, daß das Ich in den Empfindungsleib gesenkt wird. Die Kultur der Assyrer, Babylonier, Chaldäer, Ägypter besteht darin, daß das Ich hinaufsteigt bis in die Empfindungsseele...

Eine Logik, das, was Nachdenken im Ich selber ist, wo man im Ich Begriffe verbindet und trennt, wo man also logisch urteilt, nicht abliest von den Dingen, das tritt erst in der vierten Kulturepoche ein. Daher nennen wir diese vierte Epoche die Epoche der Verstandesseele. Und wir selbst sind in einer Epoche - ungefähr trat die Menschheit ein in diese Epoche um die Mitte des Mittelalters, vom 10., 11., 12. Jahrhundert angefangen -, wir selbst sind in der Epoche des Eintretens des Ich in die Bewußtseinsseele. So spät ist das erst gekommen. In die Bewußtseinsseele trat das Ich ein erst ungefähr um die Mitte des Mittelalters...

Wenn wir aber den Blick weiter schweifen lassen, erblicken wir im Geiste noch etwas anderes. Da steigt dann der Mensch auf in der nächsten Kulturepoche zu Manas oder dem Geistselbst. Das wird eine Zeit sein, in welcher die Menschen in weit höherem Grade als heute eine gemeinsame Weisheit haben werden, sozusagen in gemeinsame Weisheit eingetaucht sein werden. Es wird beginnen etwas davon, daß man empfinden wird, daß das Ureigenste des Menschen zu gleicher Zeit das Allgemeingültigste ist. Das, was man im heutigen Sinne als individuelles Gut des Menschen auffaßt, ist noch nicht ein individuelles Gut auf einer hohen Stufe. Heute ist mit der Individualität, mit der Persönlichkeit des Menschen noch im hohen Grade verknüpft, daß die Menschen sich streiten, daß die Menschen verschiedene Meinungen haben und behaupten: Wenn man nicht verschiedener Meinung sein dürfte, würde man ja kein selbständiger Mensch sein. Gerade weil sie selbständige Menschen sein wollen, müssen sie zu verschiedenen Meinungen kommen. Aber das ist ein untergeordneter Standpunkt der Anschauung. Am friedlichsten und harmonischsten werden die Menschen sein, wenn der einzelne Mensch am individuellsten sein wird. Solange die Menschen noch nicht vom Geistselbst vollständig überschattet sind, gibt es Meinungen, die voneinander verschieden sind. Diese Meinungen sind noch nicht im wahren Innersten des Menschen empfunden." (Lit.: GA 103, S. 170ff)

"Die Erdenzeit ist dazu da, den Menschen geeignet zu machen, das Menschen-Ich besonders zu entwickeln. Im letzten Drittel der atlantischen Zeit hat der Mensch die erste Anlage dazu empfangen, sein Ich, das im ersten Keime war, heranzuziehen an den physischen Kopf. Aber der bedeutendste Impuls wurde ausgeübt auf das Ich durch das Ereignis von Golgatha. Alle vorhergehenden Epochen wirkten aber schon im voraus darauf hin. Wenn wir zurückschauen auf das letzte Drittel der atlantischen Entwickelung, so sehen wir, wie damals ein gewisser Punkt im Ätherkopf und im physischen Kopf sich nicht deckten, während heute der Ätherleib des Kopfes .ungefähr gleich ist dem physischen Kopfe. Dadurch kam der Mensch nach und nach dazu, sein Ich zu entwickeln. Der ganze Rest der atlantischen Entwickelung wurde dazu verwendet, den Menschen geeignet zu machen, ein richtiger Ich-Träger zu werden. Selbst in der letzten Zeit der atlantischen Kultur war das Gehirn noch ganz weich, ungefähr so, wie heute der Wasserkopf noch als atavistisches Erbteil zu finden ist. Nur durch das Hereinrücken des Ätherkopfes konnte das physische Gehirn fest genug werden. Als nun im alten indischen Zeitraum der Ätherkopf vollkommen im physischen Kopf drin war, konnte dieser Kopf doch noch nicht ein vollkommener Ich-Träger sein. Deshalb sehnte sich der alte Inder nach der geistigen Welt und mußte dazu erzogen werden, daß sich das Ich nach und nach in ihm entwickeln konnte.

Der Mensch besteht zunächst aus den vier Wesensgliedern: aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Wollen wir aber genauer eingehen auf die nachatlantische Entwickelung, müssen wir die neungliedrige Wesenheit des Menschen in Betracht ziehen. Das ist der Unterschied zwischen orientalischer und nordischer Mysterienlehre. Das Ich arbeitet nun, um den Astralleib zu Manas oder Geistselbst, den Ätherleib zu Budhi oder Lebensgeist und den physischen Leib zu Atma - durch den Atem - umzugestalten. Das Ich bildet also den Astralleib, den Ätherleib und den physischen Leib um. Aber ehe das bewußt vor sich gehen kann, muß es durch höhere Wesenheiten geschehen.

Heute geschieht ein bewußtes Hineinarbeiten nur in den Mysterienschulen, in den Einweihungsschulen. Es ist zum Beispiel im letzten Drittel der atlantischen Zeit nur in unbewußter Weise der physische Leib soweit umgestaltet worden, daß er ein Ich-Träger werden konnte. Das, was nun in dem Astralleib umgewandelt worden ist, nennt man Empfindungsseele, der so umgewandelte Ätherleib ist die Verstandesseele und der so unbewußt umgearbeitete physische Leib ist die Bewußtseinsseele. Und erst dann, wenn der Mensch die Bewußtseinsseele entwickelt hat, kann nach und nach, unbewußt anfangs, das Geistselbst in ihn hineingearbeitet werden. Nach und nach wird nun in den Kulturepochen unserer Erdenentwickelung das ausgebildet, daß sich Manas hineinschiebt in den Astralleib. Die Bewußtseinsseele muß, nachdem sie vorbereitet worden ist im letzten Drittel der atlantischen Zeit, in den nächsten Kulturepochen wieder umgebildet werden durch das Jahve-Christus- Prinzip.

In der altindischen Zeit wird der Ätherleib durchzogen von dem nun in den Menschen eingezogenen Ich, in der persischen wird der Astralleib vom Ich durchzogen, in der ägyptischen die Empfindungs - seele, in der griechisch-lateinischen die Verstandesseele, in unserer Kultur die Bewußtseinsseele, in der Zeit «Philadelphia» das Geistselbst oder Manas. Dann werden die Menschen, die sich durch die theosophisch-spirituellen Lehren fähig gemacht haben, den Christus zu erkennen, imstande sein, ihn in einer neuen Daseinsform, in seinem feinen Ätherleibe zu sehen, denn er wird wiederkommen. Durch Weisheit, durch Theosophie wird das Ich so erzogen, daß es Manas oder Geistselbst empfängt und den Christus wiederzuerkennen imstande sein wird." (Lit.: GA 104a, S. 124ff)

Literatur

  1. Martin Basfeld: Wärme: Ur-Materie und Ich-Leib: Beiträge zur Anthropologie und Kosmologie., Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 978-3772516306
  2. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriß, GA 13 (1989), ISBN 3-7274-0130-3; Tb 601, ISBN 978-3-7274-6011-1 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen, GA 16 (2004), ISBN 3-7274-0160-5; zusammen mit GA 17 in Tb 602, ISBN 978-3-7274-6021-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner/Ita Wegman: Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen, GA 27 (1991), ISBN 3-7274-0270-9; Tb 701, ISBN 978-3-7274-7010-3 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  5. Rudolf Steiner: Vor dem Tore der Theosophie, GA 95 (1990), ISBN 3-7274-0952-5 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  6. Rudolf Steiner: Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis, GA 100 (1981), ISBN 3-7274-1000-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  7. Rudolf Steiner: Das Johannes-Evangelium, GA 103 (1995), ISBN 3-7274-1030-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  8. Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  9. Rudolf Steiner: Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie, GA 108 (1986), ISBN 3-7274-1081-7 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  10. Rudolf Steiner: Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen, GA 109 (2000), ISBN 3-7274-1090-6 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  11. Rudolf Steiner: Weltenwunder, Seelenprüfungen und Geistesoffenbarungen, GA 129 (1992), ISBN 3-7274-1290-9 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  12. Rudolf Steiner: Erfahrungen des Übersinnlichen. Die drei Wege der Seele zu Christus, GA 143 (1994), ISBN 3-7274-1430-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  13. Rudolf Steiner: Mitteleuropa zwischen Ost und West, GA 174a (1982), ISBN 3-7274-1741-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  14. Rudolf Steiner: Die Weltgeschichte in anthroposophischer Beleuchtung und als Grundlage der Erkenntnis des Menschengeistes, GA 233 (1991), ISBN 3-7274-2331-5 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  15. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaft und Medizin, GA 312 (1999), ISBN 3-7274-3120-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  16. Rudolf Steiner: Meditative Betrachtungen und Anleitungen zur Vertiefung der Heikunst, GA 316 (2003), ISBN 3-7274-3160-1 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
Steiner big.jpg
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.