Islam

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Die erste Sure Al-Fatiha aus einer Koranhandschrift von Hattat Aziz Efendi.

Der Islam (arabisch إسلام ‚sich hingeben, sich unterwerfen‘) ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert in Arabien durch den Propheten Mohammed gestiftet wurde. Mit 1,6 Milliarden[1] Anhängern ist sie nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger)[2] heute die zweitgrößte Weltreligion.

Unter dem Zeichen des Halbmonds

Staaten mit einem islamischen Bevölkerungsanteil von mehr als 5 %
Grün: Sunniten, Rot: Schiiten, Blau: Ibaditen (Oman)

Mit dem Islam lebte die alte mosaische Mondenreligion Jahves sechs Jahrhunderte nach Christus wieder auf und erweckte damit auch wieder die Impulse der ägyptisch-chaldäischen Kultur, aber so, dass alles, was damals noch aus dem alten Hellsehen geschöpft wurde, nun, aller imaginativen Bildhaftigkeit entkleidet, ins Intellektuelle übersetzt ist. Aus dieser Neigung zur Abstraktion hat sich auch das Bilderverbot im Islam entwickelt, das im Koran selbst noch nicht enthalten ist.

"In einer gewissen Weise ragt also das, was in der vorchristlichen Epoche während der althebräischen Kultur da war, auch wieder, den Christus-Impuls gleichsam überschneidend, in die nachchristliche Zeit hinein, so daß sich dasjenige, was sich in der Jahve-Weltanschauung vorbereitet hat, in einer gewissen Weise nachher wieder aufgetreten ist und, trotzdem die anderen Faktoren bestehen, dennoch in die späteren Faktoren hineinspielt. Das Wiederauftauchen der alten Jahve-Mond-Religion ist zu sehen in der Religion des Halbmondes. In dieser Weltanschauung des Mohammed ist zunächst unberücksichtigt geblieben der Christus-Impuls, daß diese Mahomed-Religion wirklich eine Art Wiederaufleben war dessen, was man im Einheitsgotte des Mosaismus finden konnte." (Lit.: GA 124, S. 171f)

Der Koran

Hauptartikel: Koran

Der Koran oder Qur'an [qurˈʔaːn] (القرآن al-qurʾān, „die Lesung, Rezitierung, Vortrag“), die heilige Schrift des Islam, soll nach dem Glauben der Muslime dem Propheten Mohammed oder arab. Muhammad محمد (* um 570 in Mekka; † 8. Juni 632 in Medina) 610 n. Chr. in seinem 40. Lebensjahr durch den Erzengel Gabriel als das authentische Wort Gottes (arab. Allah) offenbart worden sein. Der Koran umfasst 6.236 Verse (Aya, pl. Ayat arabisch آية, DMG Āya pl. آيات, DMG Āyāt Zeichen, Vers, wovon sich auch bei den Schiiten der Titel Ayatollah ableitet), die auf 114 namentlich benannte Suren unterschiedlicher Länge verteilt sind, von denen 113, mit Ausnahme der 9. Sure (Koran 9:{{{2}}}), die als Mahnung herabgesendet wurde, mit der Basmala (بسم الله الرحمن الرحيم bi-smi llāhi r-rahmâni r-rahīm, „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen.“) beginnen. In der 27. Sure wird diese Eröffnungsformel im 30. Vers nochmals wiederholt, so dass auch sie insgesamt 114 Mal im Koran aufscheint.

Der Koran ist die Hauptquelle der Schari'a, eingedeutscht Scharia (شريعة / šarīʿa im Sinne von „Weg zur Tränke“, „deutlicher, gebahnter Weg“; auch: „religiöses Gesetz“, „Ritus“; abgeleitet aus dem Verb schara'a / شرع / šaraʿa /„den Weg weisen, vorschreiben (auch Gesetz)“), des unabänderlichen göttlichen Gesetzes, das nach islamischer Auffassung im Prinzip für alle Menschen gilt und dem sich auch die Nichtmuslime unterwerfen sollten. Eine weitere Quelle des islamischen Gesetzes ist die Sunna (arabisch سنة,Pl. سنن sunan, DMG sunan, „Brauch, gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm“), die auf den Hadîthen (arabisch: حديث pl. أحاديث) beruht, in denen überliefert ist, was Mohammed gesagt, getan, geduldet oder nicht geduldet hat.

Die zentralen Glaubensüberzeugungen

Einen knappen Überblick über die zentralen islamischen Glaubensüberzeugungen gibt der Vers 136 der 4. Sure:

„O ihr, die ihr gläubig geworden seid, glaubt an Allah und Seinen Gesandten und an das Buch, das Er auf Seinen Gesandten herabgesandt hat, und an die Schrift, die Er zuvor herabsandte. Und wer nicht an Allah und Seine Engel und Seine Bücher und Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist wahrlich weit irregegangen. (136)“

– (Koran 4:136)

Daraus lassen sich im Gesamtkontext des Korans sechs wesentliche Glaubensartikel ableiten:

  1. Der Glaube an Allah als den einigen und einzigen Gott.
  2. Der Glaube an seine Engel.
  3. Der Glaube an seine Offenbarung durch die früheren Schriften, nämlich die Tora und die Evangelien, und den Koran, der dem Propheten Mohammed geoffenbart wurde.
  4. Der Glaube an die Gesandten Allahs, die Propheten, deren bedeutendste Adam, Abraham, Moses, Jesus und zuletzt Mohammed waren.
  5. Der Glaube an das Leben nach dem Tod und an das Jüngste Gericht, bei dem die Toten gerichtet werden und entweder dem Feuer der Hölle (Dschahannam) verfallen oder der Auferstehung teilhaftig werden und in das Paradies eingehen.
  6. Der Glaube an die Prädestination, wonach Allah für das gesamten Weltgeschehen vom Anfang bis zum Ende ein genaues Maß (Qadar; arabisch قدر ‚Zumessung, Maß, Menge‘) vorgesehen hat.

Monotheismus

Die christliche Lehre von der Dreifaltigkeit Gottes und die Gottessohnschaft Jesu Christi und die Menschwerdung Gottes wird von den Anhängern des Islam zurückgewiesen und der unverrückbare Glaube an die Einheit Allahs (arabisch اﷲ, DMG Allāh) streng betont (tauhid) . So heißt es im Koran in der 112. Sure (Al-Ichlas, arabisch الإخلاص, DMG al-ʾiḫlāṣ ‚Der Glaube ohne Vorbehalt‘) nach der Übersetzung von Friedrich Rückert:

Sprich: Gott ist Einer, (1)
Ein ewig reiner, (2)
hat nicht gezeugt und ihn gezeugt hat keiner, (3)
und nicht ihm gleich ist einer. (4)

Die fünf Säulen des Islams

Die fünf „Säulen“ (arabisch اركان arkān) des Islams sind die Grundpflichten, die jeder gläubige Moslem in seinem Leben zu erfüllen hat:

Das Glaubensbekenntnis (Shahâda)

Die Schahada (arabisch الشهادة, DMG aš-šahāda, aus arabisch شهد  schahida, DMG šahida ‚bezeugen‘) ist das Glaubensbekenntnis des Islams:

Lā ilāha illa ʾllāh(u) لا إله إلا الله : „Es gibt keine Götter[3] außer Gott
Muḥammadun rasūlu ʾllāh(i)محمد رسول اللهMohammed ist der Gesandte Gottes.

Die Schiiten fügen meist noch hinzu:

ʿAlīy walīyu ʾllāh(i)علي ولي اللهAli ist der Freund Gottes.

Das Gebet (Salāt)

Das Pflichtgebet (Salāt صلاة) in Richtung (Qibla قبلة) Mekka, dem Standort der Kaaba, zu dem der Muezzin ruft, ist fünfmal täglich zu festgesetzten Zeiten verrichten:

bei Sonnenaufgang
zur Mittagszeit
am späten Nachmittag
bei Sonnenuntergang
nach Sonnenuntergang

Die Almosensteuer (Zakāt)

Die Almosensteuer (Zakāt, زكاة) variiert zwischen 2,5  und 10 % vom Einkommen oder Gesamtvermögen je nach Einkommensart (Handel, Viehzucht, Ackerbau) und wird für Kranke und Bedürftige verwendet, zum Bau der Koranschulen, zur Befreiung Gefangener oder auch für den Dschihad (arabisch جهاد dschihād ‚Anstrengung, Kampf‘), der aber nicht primär als äußerer bewaffneter Kampf gegen die "Ungläubigen" verstanden wird, sondern der Verbreitung der islamischen Glaubenswahrheiten dient und vor allem auch im mystischen Sinn als innerer Kampf gegen die eigenen Untugenden geübt wird.

Fasten (Saum)

Das Fasten (Saum, صوم) findet alljährlich im Monat Ramadān statt und beginnt mit der Morgendämmerung, wenn man einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden kann (Koran 2:187) und dauert bis zum vollendeten Sonnenuntergang. Während dieser Zeit darf nichts gegessen oder getrunken werden, auch kein Wasser. Man darf auch nicht rauchen und muss auch im ehelichen Verkehr enthaltsam bleiben.

Die Pilgerreise (Haddsch)

Die Kaaba in Mekka

Die Pilgerfahrt (Haddsch, حج) nach Mekka soll jeder Moslem nach Maßgabe seiner finanziellen und gesundheitlichen Möglichkeiten einmal in seinem Leben antreten. In Mekka hat man siebenmal gegen den Uhrzeigersinn die Kaaba (arabisch الكعبة, DMG al-Kaʿba ‚Kubus; Würfel‘), das zentrale Heiligtum des Islams, ein quaderförmiges Gebäude im Innenhof der Heiligen Moschee, zu umschreiten. Die Kaaba gilt den Muslimen als das erste „Haus Gottes“ (arabisch بيت الله bayt Allāh) und soll bereits von Adam (آدم) errichtet worden sein, wäre aber später in Vergessenheit geraten und zur Ruine verfallen. Erst Abraham (إبراهيم / Ibrahîm) habe sie nach göttlichem Willen gemeinsam mit seinem Sohn Ismael (إسماعيل), dem Stammvater der arabischen Völker, wiedergefunden und neu aufgebaut. Die Kaaba steht auf einem etwa 25 cm hohen und 30 cm vorspringenden weißen Marmorsockel. Die vier Ecken des Gebäudes, das 13,10 m hoch, 11,03 m breit und 12,62 m lang ist und dessen Wände mit einem schwarzen, mit Koranversen goldbestickten Brokatvorhang (der Kiswa كسوة) umkleidet sind, zeigen ungefähr in die vier Himmelsrichtungen.[4] In der östlichen Ecke, der „schwarzen Ecke“, ist in Augenhöhe der Schwarzen Stein angebracht. Die Verehrung dieses Schwarzen Steins reicht bis in den altarabischen Steinkult zurück.

Der geistige Hintergrund

Während sich das Christentum bei den heidnischen Völkern und insbesondere auch bei den Germanen leicht verbreiten ließ, indem man unmittelbar an alte spirituelle Traditionen anknüpfen konnte, etwa an den Mithrasdienst oder bei den Germanen an das Fest, das dann zum christlichen Weihnachtsfest wurde, mussten, wie Rudolf Steiner betont, die semitischen Völker anders angefasst werden:

"Das tat Mohammed. Er hat einen ersten großen Lehrsatz aufgestellt, in dem er sagte: Alle Götter außer dem Einen sind keine Götter. Nur derjenige, den ich euch lehre, ist der einzige Gott. - Dieser Lehrsatz kann nur verstanden werden als Opposition zum Christentum. Von Anfang an hatte bei der Eroberung des physischen Planes das Christentum die Aufgabe, bis in die menschliche Persönlichkeit hinein zu wirken; es baut nicht auf alte Kräfte auf, sondern es will durch Manas wirken.

Wir sehen, daß im Mohammedanismus jetzt in bewußter Weise nicht mehr angeknüpft werden soll an die alten, noch spirituellen Religionsformen des Heidentums, sondern es soll nur noch durch die physische Wissenschaft der richtige Weg gefunden werden, um den physischen Plan zu erobern. Wir sehen, wie diese physische Wissenschaft die Heilkunst ergreift, die ausging von Arabien und die sich dann später ausgebreitet hat in andere Länder. Die arabischen Ärzte gingen lediglich vom physischen Plan aus, anders als die Heiler bei den alten Ägyptern, bei den Druiden und selbst bei den alten Germanen. Alle diese waren dadurch zu ihrem Heilberuf gekommen, daß sie durch Askese und andere Übungen ihre psychischen Kräfte ausgebildet hatten. Heute noch sehen wir Ähnliches in den Praktiken und Vorgängen des Schamanismus, nur sind dieselben heute degeneriert. Also psychische Kräfte wurden bei diesen frühen Heilern ausgebildet. Mohammed führte diejenige Heilkunst ein, welche ihre Heilmittel nur aus dem physischen Plan selbst nimmt. Diese Heilkunst wurde da ausgebildet, wo man von spirituellen Wesenheiten nichts wissen wollte, sondern nur von einem einzigen Gott. Alchimie und Astrologie im alten Sinne wurden abgeschafft und zu neuen Wissenschaften gemacht: Astronomie, Mathematik und so weiter. Diese sind später auch zu den Wissenschaften des Abendlandes geworden. In den Arabern, die nach Spanien kamen, sehen wir auf dem physischen Gebiete gebildete Männer, vor allem Mathematiker. Die wirklichen Anhänger dieser Richtung sagten: Ehrerbietig verehren wir das, was in Pflanze, Tier und so weiter lebt, aber der Mensch soll das nicht nachstümpern, was nur Gott allein zu schaffen berufen ist. - Daher finden wir in der maurischen Kunst auch nur Arabesken, Formen, die nicht einmal Pflanzenform haben, sondern die nur phantasiegestaltet sind.

Die griechische Macht ist von Rom abgelöst worden, aber die griechische Bildung ist auf die Römer übergegangen. Die Araber haben das, was sie haben, von Mohammed erhalten. Mohammed führte die Wissenschaft ein, die nur von den Gesetzen des physischen Planes durchzogen ist. Die christlichen Mönche bekamen Anregungen von den Mauren. Zwar wurden die Mauren durch politische Macht zurückgeschlagen, aber der Monotheismus, der eine Vertiefung der physischen Wissenschaft mit sich bringt, ist durch die Mauren nach Europa gekommen und hat zu einer Reinigung des Christentums von allem Heidnischen geführt.

Durch das Christentum wurde das Gefühlsleben der Menschen bis zum Kama-Manas hingeführt. Durch den Mohammedanismus wurde der Verstand, der Geist, heruntergeführt vom spirituellem Leben zum abstrakten Auffassen der rein physischen Gesetze." (Lit.: GA 092, S. 16ff)

Mit dem Islam lebte die alte Mondenreligion Jahves sechs Jahrhunderte nach Christus wieder auf und erweckte damit auch wieder die Impulse der ägyptisch-chaldäischen Kultur, aber so, dass alles, was damals noch aus dem alten Hellsehen geschöpft wurde, nun, aller imaginativen Bildhaftigkeit entkleidet, ins Intellektuelle übersetzt ist. (Lit.: GA 124, S. 169ff) Aus dieser Neigung zur Abstraktion hat sich auch das Bilderverbot im Islam entwickelt, das im Koran selbst noch nicht enthalten ist.

Der Islam ist, nach unüberprüften Notizen[5], eine ahrimanische Erscheinung:

"Der Mohammedanismus ist die erste ahrimanische Manifestation, die erste ahrimanische Offenbarung nach dem Mysterium von Golgatha. Der Gott Mohammeds, Allah, Eloha, ist ein ahrimanischer Abklatsch oder Abglanz der elohistischen Wesenheiten, der Elohim, aber monotheistisch erfasst. Er bezeichnet sie immer in einer Einheit. Die mohammedanische Kultur ist ahrimanisch, aber die Gemütsverfassung der Islamiten ist luziferisch." (Lit.: GA 300a, S. 130) (unüberprüfte Notizen von Teilnehmern einer Fragenbeantwortung)

Die jenseitige Welt jedoch, von der Mohammed spricht und die er für das Paradies (Dschanna) hält, hat luziferischen Charakter:

"Wir müssen schon Mohammed tiefer nehmen, wir müssen uns schon klar sein, dass dasjenige, was in seiner Seele lebte, wirklich ein solcher Verkehr mit der geistigen Welt war, wie ihn Goethe für seinen Faust suchte. Aber was hat Mohammed gefühlt? Was hat er gefunden? Ich kann das heute nur andeuten, ein andermal will ich es noch genauer ausführen. Was hat Mohammed gefunden ? Nun, Sie wissen, Mohammed strebte zunächst nach einer Welt, für die er einen Ausdruck hatte: es ist nur ein Wort: der Gott. Die Welt wird zu einem Monom, zu einem monistischen Ausdruck des Gottes. Diese Welt hat nichts von dem Wesen des Christentums, selbstverständlich. Aber Mohammed schaut doch hinein in die geistige Welt, er kommt hinein in die elementare Welt, von der ich heute gesprochen habe. Er verspricht seinen Gläubigen, dass sie eintreten werden, wenn sie durch die Pforten des Todes gegangen sein werden, in diese geistige Welt. Aber er kann ihnen nur von der geistigen Welt erzählen, die er kennen gelernt hat. Was ist das für eine geistige Welt? Diese geistige Welt, von der Mohammed seinen Gläubigen erzählt, das ist die luziferische Welt, die er als das Paradies ansieht —, die Welt, die gerade erstrebt werden soll. Und wenn man aus dem Abstrakten in das Reale kommt, und man hinzufügt, interpretierend, den Sinn des Islam-Strebens in die geistige Welt hinein, erkennt man, was die Geisteswissenschaft auch verkündet. Aber diese geistige Welt ist die Welt, in der Luzifer seine Herrschaft hat; uminterpretiert wird die luziferische Welt zu dem Paradiese, zu der Welt, die gerade erstrebt werden soll von den Menschen." (Lit.: GA 272, S. 91ff)

Die islamischen Paradiesesvorstellungen hängen nach Rudolf Steiner insbesondere mit dem äußerst beglückenden Erleben des Lebenspanoramas zusammen, das dem Menschen in den ersten Tagen nach dem Tod vor die Seele tritt:

"Denn dasjenige, was man in dem Erleben dieses Tableaus hat, was man in diesen Bildern hat, in denen sich einem das Erleben vor die Seele stellt, das ist selbst für diejenigen Dinge, die schmerzlich waren, als sie wirklich erlebt wurden in der Vergangenheit, ein subjektives Glücksgefühl. Dasjenige, was verbunden ist mit dieser imaginativen Erkenntnis, ist ein ungeheuer starkes subjektives Glücksgefühl.

Aus diesem subjektiven Glücksgefühl sind alle diejenigen religiösen Ideale und Schilderungen hervorgegangen, die, wie zum Beispiel die Schilderungen des Mohammedanismus, das Leben außer dem Erdenleben sich in glückbringenden Bildern vorstellen. Das ist aus dem Erlebnis dieses Glücksgefühls in der Imagination hervorgegangen." (Lit.: GA 227, S. 47)

Kritik

Rudolf Steiner hat sich wiederholt dezidiert kritisch über den Islam geäußert, das darf bei einer Darstellung des Islam aus anthroposophischer Sicht nicht übersehen werden. Der Islam ruht im wesentlichen auf drei Säulen: dem Koran, den Hadithen und der Scharia. Im Mittelalter prägten vor allem die Kreuzzüge das Bild des Islam in Europa. Zweimal standen die Türken vor Wien – und aufgrund dieser vorausgegangen Dramatik, scheint sich uns der Islam wie ein Gegenpol zum Christentum auszunehmen. Vor allem, wenn man alle wesentlichen Aussagen Rudolf Steiners hierzu zusammenstellt, so ergibt sich das entsprechende Bild.

"Nach dem Christentum - das ist ganz klar für den, der die Begründung des Christentums kennt - kann eine neue Religion nicht mehr begründet werden. Man würde das Christentum unrichtig verstehen, wenn man glauben würde, daß eine neue Religion begründet werden könne." (Rudolf Steiner, GA 211: Das Sonnenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung", S. 139; vgl dazu auch: Otto Julius Hartmann, Menschheit auf dem Wege, Vlg Die Kommenden, Freiburg i. Br. 1960, S. 97 - 99).

Im übrigen äußert sich Steiner sehr differenziert, aber auch bestimmt über den Islam. Hier Auszüge aus einem Vortrag Steiners vor den Priestern der Christengemeinschaft zum Islam: "Da fiel sein (Johannes) prophetischer Blick auf jene Lehre, welche nun im Osten entsteht – um 666 -, und welche zurückgreift in jenes Mysterienwesen, das nichts weiß vom Sohn: die mohammedanische Lehre. Die mohammedanische Lehre kennt nicht diese Struktur der Welt, von der ich Ihnen gesprochen habe, sie kennt nicht die zwei Reiche, das Reich des Vaters und das Reich des Geistes, sie kennt nur allein den Vater. Sie kennt nur die starre Lehre: Es gibt nur einen Gott, Allah, und nichts, was neben ihm ist, und Mohammed ist sein Prophet. – Von diesem Gesichtspunkt aus ist die mohammedanische Lehre die stärkste Polarität zum Christentum, denn sie hat den Willen zum Beseitigen aller Freiheit für alle Zukunft, den Willen zum Determinismus, wie es nicht anders sein kann, wenn man die Welt nur im Sinne des Vatergottes vorstellt.Und der Apokalyptiker empfindet: Da kann der Mensch sich nicht selber finden. Da kann der Mensch nicht durchchristet werden. Da kann der Mensch nicht sein Menschentum in sich ergreifen, wenn er nur erfaßt diese ältere Lehre vom Vater.-" (GA 346, S. 107)."In dezidierter Weise sah der Apokalyptiker innerlich voraus, was den Menschen drohte. Das Christentum wird nach zwei Richtungen hin in ein Scheinchristentum verfallen – oder besser gesagt, es wird in ein in Nebel gehülltes Christentum hineingeraten; und das, was ihm droht als ein solches Überflutetsein, das wird bezeichnet durch das Jahr 666, das in der geistigen Welt das bedeutsame Jahr war, wo überall eintritt, was im Arabismus, im Mohammedanismus lebt. Er bezeichnet dieses Jahr 666 mit aller Deutlichkeit. Diejenigen, die apokalyptisch lesen können, die verstehen das schon. Der Apokalyptiker sah voraus, wie dasjenige wirken würde, was da hereinbricht, wenn er in dem gewaltigen Worte die Zahl 666 als die Zahl des Tieres bezeichnet.“ (Rudolf Steiner, GA 346, S. 108).

Darüberhinaus gibt es noch eine bezeichnende Stelle zum Islam in den Lehrerkonferenzen, wo Steiner versucht die Wesenheit Allahs zu erfassen:"Der Mohamedanismus ist die erste ahrimanische Manifestation, die erste ahrimanische Offenbarung nach dem Mysterium von Golgatha. Der Gott Mohammeds, Allah, Eloha, ist ein ahrimanischer Abglanz der elohistischen Wesenheiten, der Elohim, aber monotheistisch erfaßt. Er bezeichnet sie immer in einer Einheit.Die mohammedanische Kultur ist ahrimanisch, aber die Gemütsverfassung der Islamiten ist luziferisch."(Rudolf Steiner, GA 300a, Konferenz vom 9.6.1920, S. 130).

Es ist allerdings auch die positive Bedeutung des Islam bei der Eindämmung des Gondhishapur-Impulses zu beachten, auch darauf hat Rudolf Steiner hingewiesen. So sagt Steiner aber in diesen Vorträgen auch: "Indem Mohammed eine phantastische Religionslehre verbreitete, vor allen Dingen über diejenigen Gegenden, über die man verbreiten wollte die gnostische Weisheit von Gondhishapur, nahm er sozusagen dieser gnostischen Weisheit das Feld weg." (Rudolf Steiner, GA 184: Die Polarität von Dauer und Entwicklung im Menschenleben..., S. 283).

Der Islam beruft sich über Mohammed auf eine Inspiration durch den Erzengel Gabriel. Dieser soll Mohammed den Koran diktiert haben. Eine fortwirkende Inspiration durch die Erzengel kennt der Koran allerdings nicht. Er bleibt also insoweit eine reine Buchreligion.

Entwicklungsmöglichkeiten lässt allerdings auch der Islam zu – obwohl er aufgrund einer strengen Prädestinationslehre, die zuweilen an Calvin erinnert, zum Fatalismus gegenüber der anthroposophischen Entwicklungsidee durch Reinkarnation und Karma neigt, soweit er diese überhaupt anzuerkennen mag.

Der von Rudolf Steiner sehr verehrte Johann Wolfgang von Goethe schrieb allerdings in seinem West-östlichen Diwan u.a.:

„Wofür ich Allah höchlich danke?
Dass er Leiden und Wissen getrennt.
Verzweifeln müsste jeder Kranke,
Das Übel kennend, wie der Arzt es kennt.“

“Närrisch, dass jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!
Wenn Islam Gott ergeben heißt,
In Islam leben und sterben wir alle.“

Der Islam wird bei Goethe so zur Universalreligion, was sich allerdings erst anhand von Goethes Sufismusrezeption, die über die mystischen Dichtungen des Islam erfolgte, ergibt:

„Gesteht's! Die Dichter des Orients Sind größer als wir des Okzidents. Worin wir sie aber völlig erreichen, Dass ist im Hass auf unsresgleichen.“

Der offensichtliche Widerspruch zwischen Steiner und Goethe an diesem Punkt lässt sich bei einer Betrachtung der potentiellen Entwicklungsmöglichkeiten des Islam überwinden. So schreibt Pietro Archiati in seinem Buch „Unterwegs zum Menschen. Die Weltreligionen als Wege des Menschen zu sich selbst“ über den Islam: „Das heutige Zusammenleben von Islam und Christentum kann als positive, entwicklungsfördernde gegenseitige Herausforderung erlebt werden. Der Islam ist dazu da, um dem traditionellen Christentum das eigene Versagen wie in einem Spiegel vorzuhalten. Er fordert das Christentum auf, ernst zu machen mit dem Christentum selbst. Er fordert alle auf nicht nur eine christliche Theorie zu haben, sondern auch die Lebenspraxis damit zu durchdringen. Die Herausforderung des Christentums dem Islam gegenüber ist andererseits die Herausforderung der individuellen Freiheit. Aber diese Herausforderung wird nicht wirksam durch die Theorie über die individuelle Freiheit, sondern durch die Wirklichkeit der Freiheit selbst, die sich nur in wahrhaft freien Menschen zeigen und durch sie ausstrahlen kann. (...) Dasjenige, was das vergangene Christentum heute mit dem Islam erlebt und noch viel stärker erleben wird, kommt daher, dass der Mensch des Islam sehr lange an die Pforte des Christentums gepocht hat in der unbewussten, aber realen Suche nach der Liebe. Der Islam ist bitter enttäuscht worden, weil er das Wesen der Liebe nicht gefunden hat! So können wir auch das Aggressive des Islam dem christlichen Abendland gegenüber aus der bitteren Enttäuschung und Entbehrung erklären. Das wahre Ich dieser Menschen hat das Menschliche gesucht und es nicht gefunden dort, wo die Voraussetzungen da waren, dass es hätte vorhanden sein können. Auch der islamische Mensch sucht wie jeder Mensch das Wesen der Liebe im anderen Menschen. Und was sucht das traditionelle Christentum, herausgefordert vom Islam? Es sucht dasjenige, was es verloren hat: auch das kosmisch-göttliche Wesen der Liebe, auch den Christus. So haben die Christen und die Muslims die Suche nach dem Wesen der Liebe gemeinsam! Indem dank der Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum ein Bewusstsein davon entsteht, dass dasjenige, was wir alle gemeinsam haben – die Suche nach dem wahren Menschentum, die Suche nach dem Christus-Wesen -, viel tiefer und gewaltiger ist als dasjenige, was wir nicht gemeinsam haben, entsteht eine große Zukunftshoffnung der Menschheit! Es entsteht die Hoffnung, dass sowohl der Mensch im Christentum wie auch der Mensch im Islam den Impuls immer tiefer würdigen wird, wodurch zum ersten Male nach zweitausend Jahren die reale Christus-Wesenheit wiedergefunden werden kann in der Menschheit. Wo wird Christus real wiedergefunden in der heutigen Menschheit? Ich kenne nur einen geistigen Impuls, von dem ich sagen darf: Hier wird Christus wiedergefunden, das ist die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners! Im Westen, wo Christentum und Islam in oft tragischer Weise Karma miteinander auszutragen haben, höre ich die Stimme, die ruft: O Muslim, o Christ, sucht das Wesen der Liebe, sucht die Christus-Wesenheit dort, wo sie zu finden ist! Wo eine Wissenschaft des Geistes, wo ein Bewusstsein der Wesenhaftigkeit und der Substantialität des Geistes so real wiedergewonnen wird, dass für den Menschen, der diese Geisteswissenschaft ergreift, die reale Begegnung mit dem Wesen des Christus in seiner übersinnlichen Wiederkunft möglich wird. Das ist die Hoffnung jedes Christen, dies ist die Hoffnung jedes Muslim.“ (Pietro Archiati).

Dies ist das Ringen und Suchen des Sufismus, wie auch die Mahdi-Erwartung des schiitischen Islam.

Günter Röschert äußert sich dazu wie folgt: "Kein ernsthafter Religionswissenschaftler stellt die Kennzeichnung des historischen Christentums als abrahamitische Religion in Frage. Über Isaak ist das Christentum mit Abraham spirituell-geschichtlich verbunden. Abraham hatte im zweiten vorchristlichen Jahrtausend die geistige Qualität des Mondes (Jahve-Elohim, Anm.) zu vertreten. Der durch Melchisedek initiierte Erzvater bereitete das intellektuelle Denken in der Menschheit vor, aber er schaute auch das Akasha-Bild des Christus in der Sonnensphäre. Der Halbmond des Islam ist dazu bestimmt, als Schale die Gralshostie aufzunehmen, aber nicht durch Konversion, sondern in geistiger Realität." Man denke in diesem Zusammenhang z.B. an die Begegnung zwischen Parzifal und seinem islamischen Halbbruder Feirefiz in Wolfram von Eschenbach's "Parzifal".

Siehe auch:

Anmerkungen

  1. Vgl. den aktuellen Bericht des Pew Forum unter: Muslims. Abgerufen am 2014-06-18. (en)
  2. Vgl. den aktuellen Bericht des Pew Forum unter: Christians. Abgerufen am 2014-06-18. (en)
  3. Aliha آلهة / āliha /„Gottheiten, Götter“ ist die Pluralform
  4. Vgl. Rubin 1990, 85 ff. und Rubin 1986.
  5. Aus verschiedenen,von Rudolf Steiner nicht durch gesehenen unvollständigen Nachschriften und handschriftlichen Notizen derTeilnehmer zusammengestellt und herausgegeben von Erich Gabert(+ )und Hans Rudolf Niederhäuser unter redaktioneller Mitarbeit von Anton Rodi von Teilnehmern einer Fragenbeantwortung, GA 300a, S. 130

Literatur

  • Rudolf Steiner: Die okkulten Wahrheiten alter Mythen und Sagen, GA 92 (1999) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Exkurse in das Gebiet des Markus-Evangeliums, GA 124 (1995) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Die Polarität von Dauer und Entwicklung im Menschenleben, GA 184 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Das Sonnenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung, GA 211 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Initiations-Erkenntnis, GA 227 (2000), ISBN 3-7274-2271-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes «Faust», Band I: Faust, der strebende Mensch , GA 272 (1981) pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Lehrerkonferenzen, Bd. I, GA 300a pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  • Johann Wolfgang von Goethe: West-östlicher Diwan
  • Wolfram von Eschenbach: Parzifal
  • Pietro Archiati: Unterwegs zum Menschen. Die Weltreligionen als Wege des Menschen zu sich selbst, ISBN 3-937078-56-8;
  • Günter Röschert: Für die Sache Gottes - Der Islam in anthroposophischer Sicht, ISBN 3-929606-10-0
  • Rudolf Frieling: Christentum und Islam, Fischer TB, ISBN 3-596-25503-1
  • Jan Pohl (Hg.): Die Welt des Islam. Ein Lesebuch, Vlg. am Goetheanum, ISBN 3-7235-0548-1
  • Otto Julius Hartmann, Menschheit auf dem Wege, Vlg Die Kommenden, Freiburg i. Br. 1960, S. 97 - 99
  • Seyyed Hossein Nasr: Ideal und Wirklichkeit des Islam, ISBN 3-424-01127-4, S. 201 f.;
  • Eric-Emmanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, ISBN 3-596-16117-7
  • Tanja Al Hariri-Wendel: Symbole des Islam, Schirner Verlag, ISBN 3-930944-86-3
  • Malise Ruthven: Der Islam. Eine kurze Einführung, Reclam TB, ISBN 3-15-018057-0
  • Hamed Abdel-Samad: Der Untergang der islamischen Welt. Eine Prognose, Knaur TB (2011)
  • Hamed Abdel-Samad: Der islamische Faschismus. Eine Analyse, Droemer-Knaur, München 2014
  • Hamed Abdel-Samad: Mohamed. Eine Abrechnung, Droemer-Knaur, München 2015
  • Ibn Warraq: Warum ich kein Muslim bin, Vlg. Matthes & Seitz, Berlin 2004
  • Boualem Sansal: Allahs Narren. Wie der Islamismus die Welt erobert, Merlin Vlg., Gifkendorf, 4. Auflage 2014
  • Sabatina James: Scharia in Deutschland. Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen, Knaur TB (2015)
  • Flensburger Hefte Nr. 69: Islamische Impressionen. Brücken zwischen Orient und Okzident, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 2000
  • Zeitschrift INFO 3 - Anthroposophie im Dialog Februar 2015: Themenausgabe Herausforderung ISLAM (2/2015)
  • Hans Magnus Enzensberger: Versuche über den Unfrieden, Suhrkamp TB (2015)
  • Ergun Mehmet Caner / Emir Fethi Caner: Das ISLAM-Handbuch. Antworten auf die wichtigsten Fragen aus christlicher Sicht, Vlg. R. Brockhaus, Wuppertal 2004
  • Idries Shah: Die Sufis. Botschaften der Derwische, Weisheit der Magier, Vlg. Diederichs, München 1994
  • Tilman Nagel: Angst vor Allah? Auseinandersetzungen mit dem Islam, Vlg. Duncker & Humblot, Berlin 2014
  • Der Koran. Aus dem Arabischen übersetzt von Max Henning. Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel, Reclam Vlg., Stuttgart 1991 (empfohlene Ausgabe des Koran in deutsch)


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Weblinks

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