Leibfreies Erleben

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Ein leibfreies Erleben, das sich weder der Sinne noch des an das Gehirn gebundenen Verstandes bedient, ist die unabdingbare Voraussetzung für jede rein geistige Erfahrung und eine auf diese aufbauende, auf erster Stufe schon durch das reine Denken zu gewinnende geistige Erkenntnis, die auf dem geistigen Schulungsweg durch Meditation zur Imagination, Inspiration und Intuition gesteigert werden kann.

"Es ist ja ganz richtig, daß das gewöhnliche Denken ganz an das Gehirn gebunden ist. Und das lernt man gerade dann erkennen, wenn man dieses leibfreie Denken, zu dem man sich nur durch meditative Entwickelung erheben kann, kennenlernt. Dieses Denken, das ebenso in die Willkür gestellt ist wie die Handbewegungen, wie die Beinbewegungen, das man durch Anstrengung vollführen kann, unter dem man ermüdet, das man nach einer bestimmten Zeit so unterlassen muß, wie man unterlassen muß die Anstrengung des äußeren Leibes, wenn man dieses Denken so kennenlernt, so von innen kennengelernt hat, dann hat man überhaupt erst ein Erlebnis von dem schaffenden Denken, von dem schaffenden Vorstellen. Dann ergreift man in dem Menschen ein Wesen, das ätherisch-denkerisch ist und das zugleich dasjenige ist, das durch die Geburt oder sagen wir durch die Empfängnis aus übersinnlichen Welten heruntergestiegen ist, und eben als Plastiker, als Architekt am menschlichen Leibe mitgearbeitet hat. Wir haben dasjenige erfaßt, was am menschlichen Leib arbeitet, und wir haben damit lebensvoll uns zurückversetzt in das, was wir Menschen waren, bevor wir in diesen physischen Leib heruntergestiegen sind und den Leib angenommen haben, der uns gegeben worden ist durch die Vererbung von Vater, Mutter und so weiter. Wir haben ein Erlebnis von dem Vorgeburtlichen oder von dem Leben vor der Empfängnis, ein Erlebnis von dem, was unser übersinnliches Dasein war vor dem jetzigen physischen Dasein." (Lit.: GA 334, S. 235)

Das Erleben des leibfreien Zustandes ist allerdings höchst dramatisch, denn im geistigen Rückblick auf auf den Leib erkennt man erst die in ihm waltenden Zerstörungskräfte, die uns das irdische leibgebundene Ich-Bewusstsein geben.

"Was ist es aber, wenn wirklich jenes Ereignis eintritt, das man die Initiation nennen kann, durch welches der Geistes forscher sich innerlich unabhängig von seinem physisch-leiblichen Wesen erlebt? Da hat er wirklich seine Leiblichkeit außer sich, weiß sich außerhalb dieser Leiblichkeit, hat sie nicht um sich; und wie erscheint sie ihm? Man darf nicht glauben, daß das so nett und niedlich ist, daß man außerhalb seiner Leiblichkeit schwebt und seinen Leib im Bette liegen hat, unversehrt und beruhigend. So ist es nicht. Sondern was man wahrnimmt, wenn man sich in der entsprechenden Weise vorbereitet hat, ist etwas sehr Merkwürdiges. Das ist das, daß man den Leib nicht in den Kräften kennenlernt, in denen er lebt; sondern in den Kräften lernt man ihn kennen, die schon während des ganzen Lebens als die zersetzenden, als die Todeskräfte vorhanden sind, lernt das kennen, was durch das ganze Leben hindurch am Leibe an dessen Zerstörung arbeitet. Wenn man sich wissenschaftlich, gelehrt ausdrücken will, kann man sagen: man lernt den im Leibe latenten Tod kennen. Überall lernt man die Tendenzen des Leibes kennen, auseinanderzusprühen, sich den Elementen der Erde einzugliedern; man lernt den Leib kennen, wie er sich auflösen will [...]

Man betrachte eine Kerzenflamme. Die Kerze brennt herab. Das Brennmaterial wird zerstört. Solange das Brennmaterial noch da ist, solange kann die Flamme da sein. Aber durch was nur ist die Flamme da, wodurch allein ist sie vorhanden? Einzig und allein dadurch, daß das Brennmaterial nach und nach herabbrennt, daß es sich auflöst. Würde man vermeiden wollen, daß das Brennmaterial sich auflöst, so müßte man die Flamme auslöschen. Man kann gar nicht verlangen, daß die Kerze intakt bleibe und die Flamme doch da sei. Man kann den Anblick und den Nutzen der Flamme nur haben, indem das Brennmaterial sich verzehrt.

Wie eine solche brennende Flamme, im Vergleiche, erscheint einem im übersinnlichen Anblick der eigene physische Leib in seinem Aufgezehrtwerden. Wie das Brennmaterial, das herunterbrennt, erscheint der Leib; und es erscheint einem auch die Flamme. Man weiß, was durch dieses im Leibe eben Vorhandene vor sich geht, daß im Leibe stets die Tendenz vorhanden ist, sich aufzuzehren. Wie bei der Kerze durch das Verzehren des Brennmaterials die Flamme entsteht, so entsteht im Menschen aus seinen Todeskräften das, was man im gewöhnlichen Leben sein Ich-Bewußtsein nennt. Man würde dieses Ich nie erleben können, wenn man nicht den Tod in seinem Leibe trüge. So ist es für den Menschen [...]

Wir tragen nicht nur die Kräfte des Wachstums, wir tragen die Kräfte des Todes in uns; und daß wir sie in uns tragen, daß wir die Tendenz des Todes in uns haben, das gibt uns für das Leben zwischen Geburt und Tod die Möglichkeit des Ich-Bewußtseins." (Lit.: GA 63, S. 127ff)

Im leibfreien Erleben verblasst das Ich, da das zunächst leibgebundene Ich-Bewusstsein erlischt, zur bloßen Erinnerung.

"Man merkt das an einem ganz bestimmten inneren Vorgange, an dem Vorgange, daß man im Ich, wenn man jetzt als Geistesforscher heraus ist aus dem physischen Leibe, in der Tat eine Verwandlung vor sich gehen fühlt. Das Ich wird etwas, von dem man nicht gern hat, daß es dies wird. Aus einem Gedanken, der einen sonst im Leben immer begleitet, ohne den man wach gar nicht da ist, wird das Ich, dieses Ich, das man sonst im normalen Leben hat, zu etwas, das man dann nicht in sich hat, das man sich gegenüber sieht, wirklich wie aus dem Bilde des körperlichen Todes flammenhaft hervorgehend: das Ich wird zu einer Erinnerung. Das ist der bedeutsame Übergang von dem außer-geistigen Erkennen zum geistigen Erkennen, daß man das Ich als bloße Erinnerung in sich hat, wovon man weiß: Es ist da, man kann darauf hinschauen wie auf eine Erinnerung, aber man kann es jetzt nicht in sich haben. - So lernt man geisteswissenschaftlich den Tod und seine Verknüpfung mit dem Ich, so wie es im normalen Menschenleben ist, kennen." (Lit.: GA 63, S. 130)

Auch das an den Leib gebundene Denken verglimmt:

"Rückt man in der Geistesforschung vor zum leibfreien Erleben in der Seele, dann macht man die weitere Entdeckung, daß man das, wodurch man sich eigentlich im gewöhnlichen Erleben als Mensch fühlt: das Denken, das Vorstellen, nicht in das leibfreie Erleben hineinnehmen kann. Die Alltagsgedanken, die Gedanken auch der gewöhnlichen Wissenschaft, die sich an die Erfahrung der äußeren Sinne anlehnen, muß man draußen lassen; die glimmen ab, möchte ich sagen, indem man sich in das leibfreie Erkennen hineinbegibt [...]

Man erlebt zunächst, was der Schlaf macht. Das ist schon ein bedeutsames Erlebnis, zu wissen, wie es der Schlaf macht. Man lernt nunmehr sogar in recht bescheidener Weise selbst dem materialistischen Denker recht geben, welcher sagt: Zum Denken ist das Gehirn notwendig, und einem Gedanken müssen gewisse Bewegungen in unserem Gehirn zugrunde liegen. Ganz wahr, absolut wahr! Und ein jeder Einwand, der dem Materialismus gegenüber sagen würde, daß die Gedanken auch ohne das Gehirn da sein können, ist von der Hand zu weisen. Denn das Denken ist nicht das, wodurch wir uns in die geistige Welt einleben, wenn wir als Geistesforscher uns in die geistigen Gebiete begeben. Die Gedanken finden wir dort nicht. Aber das andere finden wir, wodurch der Gedanke im Gehirn erst entsteht. Was aber bringt das Gehirn in ganz bestimmte Bewegungen, damit es zum Gedankenspiegel wird? Das sind erst die geistig-seelischen Kräfte. Hinter dem Denken - nicht im Denken arbeiten die geistig-seelischen Kräfte, welche der Geistesforscher findet. Daher stimmt er mit dem überein, was der materialistische Forscher, wenn er in den Grenzen seines Gebietes bleibt, sagen kann: daß die Alltagsgedanken Konsequenzen des Gehirnes sind. Aber was im Gehirn vorgeht, wodurch die Leiblichkeit erst zum Spiegel, und zwar jedesmal zum Spiegel des Denkens geformt wird, das ist das Wirken des Geistig-Seelischen dahinter. Wir kommen als Geistesforscher wirklich hinter das Alltagsleben in das schöpferische Gebiet der Welt hinein. Daher lernen wir dann auch das Schlaf leben verstehen, werden Teilnehmer, wie das, was hinter dem Schlafe ist, in der Nacht die abgenutzten Teile unseres Gehirnes ausbessert. Bei dieser Regenerationsarbeit an dem Leibe werden wir Zuschauer; wir lernen die Tätigkeit, die Aktivität des Schlafens kennen. Wir lernen die Gedanken, die uns bei Tage von der einen Seite entgegentreten, als Geistesforscher von der anderen Seite aus kennen; und jedesmal, wenn ein Gedanke auftreten und im Spiegelbilde im Gehirn erscheinen kann, lernen wir ihn von der anderen Seite aus kennen, wenn der Leib nächtlich schläft, wenn er innerhalb des Gehirnes wirkt und lebt und das Gehirn während des Tageslebens zu seiner Tätigkeit anregt. Man lernt auf diese Weise das Denken von der anderen Seite her kennen. Das ist der eine Teil, wie man das Denken kennenlernt." (Lit.: GA 63, S. 131f)

Indem wir im leibfreien Zustand schmerzlich erfahren, wie das gehirngebundene Denken nicht mehr möglich ist, stellt sich aber noch ein anderes Erleben ein, das uns bereits auf das nächste Erdenleben verweist:

"Man erlebt das, was geeignet ist, zwar jetzt nicht in den Leib einzugreifen, weil der Leib es verhindert, aber was einen Keim bildet für eine neue Leiblichkeit, die wir uns auferbauen für ein nächstes Erdenleben, wenn wir nach dem Tode durch ein Leben in einer rein geistigen Welt durchgegangen sind." (Lit.: GA 63, S. 135)

Auch der Wille, der nun nicht mehr den Leib ergreifen kann, verändert sich im leibfreien Erleben so, dass man sich dadurch des eigenen Karmas bewusst wird:

"Jetzt, wo man sich von der äußeren Welt zurückgezogen hat, bleibt einem der Wille in einer ganz ähnlichen Weise, wie einem vorhin das Ich gewesen ist: was man gewollt hat, das bleibt einem wie eine Erinnerung. Ich schildere, wie sich die Erlebnisse ergeben. Man muß in diesem Falle die imaginative Anschauung schildern; das erscheint vielleicht phantastisch, aber die Dinge müssen so dargestellt werden. Dann erlebt man in seinem gepreßten Willen etwas wie eine in diesem Willen selber drinnen steckende Moral. Eine Handlung, die uns für das äußere sinnliche Bewußtsein als böse gelten muß, erlebt man in diesem Willen so, daß sie zu dem gehört, was man selbst auszugleichen hat. Man erlebt so den Willen in der Erinnerung, daß die Kraft des Ausgleiches, was geschehen muß, weil die unmoralische Handlung das fordert, drinnen steckt in dem Willen. Man kann gar nicht anders als sagen: Was du an Unrecht getan hast, das muß sich neben dich hinstellen wie ein gespenstiger Feind, der solange neben dir stehen bleibt, bis du ihn durch ausgleichende Taten weggeschafft hast. Wer den Willen in sich erlebt und im Gedächtnis erlebt, was er selbst gewollt hat, dem stellen sich mit absoluter Sicherheit seine Unrechte hin, die solange wirken, bis er sie durch ausgleichende Willensimpulse weggeschafft hat. Man erlebt auf diese Weise das, was man mit einem orientalischen Namen oft bezeichnet als das innere Wirken des Karma." (Lit.: GA 63, S. 137f)

Man erlebt auf diese Weise im Grunde das, was der Mensch sonst erst nach dem Tod erlebt.

"Was ich so anzudeuten versuchte, kann man nennen Erforschen des Todes, weil es heißt: dasjenige erleben, was die Pforte des Todes als des Menschen Unsterbliches durchschreitet. Man sieht aus alledem, daß die wahre Todesforschung eine intime, innere Forschung ist, daß sie aber um so mehr eine allgemein menschliche ist, als sie auf das reflektiert, was in allen Menschen zu finden ist. Denn wahrhaftig: das, wodurch wir dieser besondere persönliche Mensch im Leben zwischen Geburt und Tod sind, das haben wir durch unsere äußere Leiblichkeit und von der äußeren Welt; das geht nicht mit uns durch die Pforte des Todes. Das geht mit uns durch die Pforte des Todes, was hinter dem Physisch-Sinnlichen liegt, was das Physisch-Sinnliche hervorruft und für das Erleben zwischen Geburt und Tod zur äußeren und zu unserer eigenen Erscheinung bringt." (Lit.: GA 63, S. 138f)

Es stellt sich nun allerdings die Frage, ob das übersinnliche Bewusstsein nicht ebenso eines, allerdings anders gearteten Spiegels bedarf, wie es für das physisch-sinnliche Bewusstsein der Fall ist. Tatsächlich gibt es diesen Spiegel und er besteht in der vom Ätherleib getragen Totalerinnerung an das bisherige Erdenleben seit dem Erwachen des Ich-Bewusstseins um das dritte Lebensjahr, dem sogenannten Lebenspanorama:

"Diese Frage beantwortet die Initiationsforschung in der Weise, daß der Mensch in dem Moment, wo er aus dem physischen Leibe mit seinem Geistig-Seelischen heraussteigt und im Geistig-Seelischen allein lebt, allerdings auch eine Widerlage braucht, etwas, was ihm nun Spiegel ist. Und Spiegel wird ihm nun etwas, was tatsächlich in einer gewissen Beziehung als solcher Spiegel innerhalb des Lebens noch vor dem Tode, wenn es in der Geistesforschung erlebt wird, nur leidvoll zu ertragen ist. Da stehen wir wieder an einem der Punkte, an dem darauf hingewiesen werden muß, daß Geistesforschung nicht etwa bloß in Seligkeiten hineinführt, sondern auch in tragische Gemütsstimmungen, in das, was, man darf sagen, nur mit einem großen inneren Schmerz zu ertragen ist. Aber mit diesem Schmerz muß eben für den eigentlichen Forscher die höhere Erkenntnis erkauft werden. Das, was sich dann als Widerlage bietet, ist das eigene, individuelle Erleben, das wir durchgemacht haben von dem Punkte der Kindheit an, bis zu dem wir uns sonst zurückerinnern können, das wir sonst ja auch im Erinnerungsbilde haben. Aber wir haben es so im Erinnerungsbilde im alltäglichen Leben, daß wir gleichsam drinnenstecken, daß wir mit ihm vereinigt sind. Unsere Gedanken, unsere Erlebnisse, unsere Schmerzen, alles, woran wir uns erinnern, sind wir ja im Grunde genommen selbst; wir stecken darinnen, sind eins mit ihm. Aber beim Geistesforscher tritt das ein, daß das, was man sonst in der Erinnerung hat, wie aus einer Hülle aus ihm herausschlüpft. Das, womit man sonst eins ist, und wovon man sich sagt: du hast es erlebt, und du fühlst dich jetzt in deinen Gedanken, Empfindungen und Gefühlen mit dem vereinigt, was du erlebt hast - das fühlt man jetzt wie ein äußeres Traumbild, wie eine Fata Morgana vor sich hingestellt. Man fühlt wie vergrößert aus einem heraustretend das, woran sich das Geistig-Seelische spiegelt. Da kommt man darauf, daß man im geistig-seelischen Erleben, in der Initiation - nicht indem man durch die Pforte des Todes geschritten ist - , es ertragen muß, statt der äußeren physischen Eindrücke, statt dem, was uns die Sinne geben, wie eine materielle Grundlage oder wie eine substantielle Grundlage des Erlebens sein eigenes Leben zu haben. Auf diesem hebt sich, wie auf einer Spiegelscheibe, das ab, was man geistig wahrnehmen kann. Da lernt man sich kennen, inwiefern man ein guter oder schlechter Spiegel für die geistige Welt geworden ist. Da lernt man vor allen Dingen kennen, was es heißt: wirklich vor sich zu haben, was man durchlebt hat. Denn das ist jetzt die spiegelnde Fläche, von der sich alles übrige abhebt, was sich in der geistigen Welt darbietet. Statt also seinen Leib als sein Werkzeug zu haben zum Wahrnehmen, hat man jetzt als ein Werkzeug seine eigene Ichheit, seine Erinnerungs-Ichheit, die eigenen Erlebnisse. Die eigenen Erlebnisse müssen verschmelzen, dem Bewußtsein nach, mit dem, was man geistig erlebt; die müssen zurückspiegeln, was man geistig erlebt. Und es stellt sich nun für diese Forschung dar, daß man jetzt gewahr wird, wie in dem Augenblick, wo man sein eigenes Inneres nicht mehr, wie im alltäglichen Leben, innerhalb seines Leibes erlebt, sondern es in der eben geschilderten Weise wie eine Fata Morgana äußerlich vor sich hat -, wie in diesem Augenblick dieses Innere wie eine ätherische Wesenheit sich darstellt, die immer größer und größer wird, weil sie innerlich verwandt ist mit dem gesamten geistigen Kosmos. Man fühlt sich wie aufgesogen werdend von dem geistigen Kosmos. Man fühlt, wenn man also die angedeuteten Erlebnisse durchgemacht hat, wie wenn im Leben des Menschen zwischen Geburt und Tod etwas vorhanden wäre, wie zusammengerollt in den Kräften des physischen Leibes. In dem Augenblicke, wo man in der Initiation den physischen Leib verlassen hat, wird das von den Kräften des physischen Leibes zusammengehaltene Etwas als der ätherische Leib frei. Das aber, was frei geworden ist, hat dann das Bestreben, sich in die geistige Welt zu verbreiten, wird dadurch immer unwahrnehmbarer und unwahrnehmbarerund man steht immer vor der Gefahr, wenn man so geistig wahrnimmt, daß das eigene Selbst, das Gedanken-Selbst, sich auflöst im geistigen Kosmos, und daß man dadurch seinen Anblick verliert, weil nach der Auflösung das Spiegelbild nicht mehr da ist." (Lit.: GA 63, S. 156ff)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Geisteswissenschaft als Lebensgut, GA 63 (1986), ISBN 3-7274-0630-5 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Vom Einheitsstaat zum dreigliedrigen sozialen Organismus, GA 334 (1983), ISBN 3-7274-3340-X pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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