Menschwerdung Gottes

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Die Menschwerdung Gottes ist die zentrale Tatsache des Christentums und trennt dieses von den beiden anderen abrahamitischen Religionen, dem Judentum und dem Islam, die diese Vorstellung ablehnen.

Nach anthroposophischer Auffassung, die ein Ergebnis der geistigen Forschung Rudolf Steiners ist, begann die Menschwerdung Gottes nicht unmittelbar mit der Geburt des nathanischen Jesusknaben, von der das Lukas-Evangelium berichtet, sondern erst mit der Jordan-Taufe stieg der Christus, der Sohn Gottes, zur Inkarnation in dessen Leibeshüllen herab, nachdem in diesen zuvor seit dem 12. Lebensjahr das Ich des salomonischen Jesus, des wiedergeborenen Zarathustra, gewohnt hatte, der einige Monate vor dem nathanischen Jesus geboren worden war.