Mond

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Mond (zunehmend)
Der Mond
Das Planetensiegel des Mondes nach Rudolf Steiner

Der Mond (hebr. ‏לבֿנה‎, Lavanah; astronomisches Zeichen: zunehmend und zugleich das Zeichen für Silber , abnehmend ) ist gleichsam die zurückgebliebene Schlacke des alten Mondes, der dritten Wiederverkörperung unseres Planetensystems (siehe → Weltentwicklungsstufen). Die siderische Umlaufzeit des Mondes beträgt 27,3217 Tage, die synodische Periode der Mondphasen durchschnittlich etwa 29,53 Tage.

Die Mondsphäre ist das Herrschaftsgebiet der Angeloi. Der führende Erzengel ist Gabriel.

Die Trennung des Mondes von der Erde

Hauptartikel: Mondentrennung

In seiner heutigen Form ist der Mond laut Rudolf Steiner in der lemurischen Zeit entstanden. Damals drohte die Erde durch die verhärtenden Kräfte des Mondes vollkommen in ihrer Entwicklung zu erstarren. Darum wurde der Mond aus der Erde herausgelöst und nahm von hier die schlimmsten physischen, ätherischen und astralischen Kräfte mit sich. Seitdem geht ein gewisser herabziehender Einfluß vom Mond aus. Um diese Kräfte auszugleichen, hat sich Jahve, einer der sieben Elohim, mit dem Mond verbunden und sendet von hier mit dem reflektierten Sonnenlicht sein Weisheitslicht herab, um dadurch auf Erden die Liebe vorzubereiten. Am Ende der Erdentwicklung werden die hemmenden Kräfte des Mondes überwunden sein.

"Später aber ist einmal ein Zustand, ein Ereignis gekommen, das von ganz besonderer Wichtigkeit war. Diese Geschichte hätte nämlich lange fortgehen können; da wäre aber alles nicht so geworden, wie es jetzt auf der Erde ist. Da wäre alles so geblieben, daß plumpe Tiere mit luftfähigen Tieren zusammen einen lebendigen Erdenkörper bewohnt hätten. Aber es ist eines Tages eben etwas Besonderes eingetreten. Sehen Sie, wenn wir diese lebendige Bildung der Erde da nehmen (siehe Zeichnung), so trat das ein, daß sich eines Tages von dieser Erde wirklich, man kann schon sagen, ein Junges bildete, das in den Weltenraum herausging. Diese Sache geschah so, daß da ein kleiner Auswuchs entstand; das verkümmerte da und spaltete sich

Tafel 3 aus GA 354, S 35

zum Schluß ab. Und es entstand statt dem da hier ein Körper draußen im Weltenraum, der das Luftförmige, das da in der Umgebung ist, innerlich hatte, und außen die dickliche Flüssigkeit hatte. Also ein umgekehrter Körper spaltete sich ab. Während die Mondenerde dabei blieb, ihren innerlichen Kern dickflüssig zu haben, außen dickliche Luft zu haben, spaltete sich ein Körper ab, der außen das Dickliche hat und innen das Dünne. Und in diesem Körper kann man, wenn man nicht mit Vorurteil, sondern mit richtiger Untersuchung an die Sache herangeht, den heutigen Mond erkennen. Heute kann man schon ganz genau wissen, so wie man zum Beispiel das Natrium in der Luft finden kann, aus was die Luft besteht. So kann man ganz genau wissen: Der Mond war einmal in der Erde drinnen! Was da draußen als Mond herumkreist, war in der Erde drinnen und hat sich von ihr abgetrennt, ist hinausgegangen in den Weltenraum.

Und damit ist dann aber eine ganze Veränderung eingetreten sowohl mit der Erde wie mit demjenigen, was hinausgegangen ist. Vor allen Dingen: Die Erde hat da gewisse Substanzen verloren, und jetzt erst konnte sich das Mineralische in der Erde bilden. Wenn die Mondensubstanzen in der Erde drinnen geblieben wären, so hätte sich niemals das Mineralische bilden können, sondern es wäre immer ein Flüssiges und Bewegtes gewesen. Erst der Mondenaustritt hat der Erde den Tod gebracht und damit das Mineralreich, das tot ist. Aber damit sind auch erst die heutigen Pflanzen, die heutigen Tiere und der Mensch in seiner heutigen Gestalt möglich geworden." (Lit.: GA 354, S. 35f)

Durch den Mondaustritt kam es auch erst zur Geschlechtertrennung.

"Mit dem Selbständigwerden des leiblichen Menschen war aber die vorherige enge Verbindung des Erdenmenschen und der geistig-seelischen Welt bis zu einem gewissen Grade gelöst Wenn nunmehr die Seele den Leib verließ, so lebte dieser etwas wie eine Fortsetzung des Lebens weiter. — Wäre nun die Entwickelung in dieser Art fortgeschritten, so hätte die Erde unter dem Einfluß ihres festen Elementes verhärten müssen. Der auf diese Verhältnisse zurückblickenden übersinnlichen Erkenntnis zeigt sich, wie sich die Menschenleiber, da sie von ihren Seelen verlassen sind, immer mehr verfestigen. Und nach einiger Zeit würden die zur Erde zurückkehrenden Menschenseelen kein brauchbares Material gefunden haben, mit dem sie sich hätten vereinigen können. Alle für den Menschen brauchbaren Stoffe wären verwendet worden, um die Erde anzufüllen mit den verholzten Überresten von Verkörperungen.

Da trat ein Ereignis ein, welches der ganzen Entwickelung eine andere Wendung gab. Alles, was im festen Erdenstoffe zur bleibenden Verhärtung beitragen konnte, wurde ausgeschieden. Unser gegenwärtiger Mond verließ damals die Erde. Und was vorher unmittelbar in der Erde zur bleibenden Formbildung beigetragen hatte, das wirkte jetzt mittelbar in abgeschwächter Art vom Monde aus. Die höheren Wesen, von denen diese Formbildung abhängt, hatten beschlossen, ihre Wirkungen nicht mehr vom Innern der Erde, sondern von außen dieser zukommen zu lassen. Dadurch trat in den leiblichen Menschengebilden eine Verschiedenheit auf, welche man als den Anfang der Trennung in ein männliches und weibliches Geschlecht bezeichnen muß. Die feinstofflichen Menschengestalten, die vorher die Erde bewohnten, ließen durch das Zusammenwirken der beiden Kräfte in sich selber, des Keimes und der belebenden Kraft, die neue Menschenform, ihren Nachkömmling, hervorgehen. Jetzt bildeten sich diese Nachkömmlinge um. In der einen Gruppe solcher Nachkömmlinge wirkte mehr die Keimkraft des Geistig-Seelischen, in der anderen Gruppe mehr die belebende Keimkraft. Das wurde dadurch bewirkt, daß mit dem Herausgang des Mondes von der Erde das Erdenelement seine Gewalt abgeschwächt hatte. Das Aufeinanderwirken der beiden Kräfte wurde nunmehr zarter, als es war, da es in einem Leibe geschah. Demzufolge war auch der Nachkömmling zarter, feiner. Er betrat die Erde in einem feinen Zustande und gliederte sich erst allmählich die festeren Teile ein. Damit war für die auf die Erde zurückkehrende Menschenseele wieder die Möglichkeit der Vereinigung mit dem Leibe gegeben. Sie belebte ihn jetzt zwar nicht mehr von außen, denn diese Belebung geschah auf der Erde selbst. Aber sie vereinigte sich mit ihm und brachte ihn zum Wachsen. Diesem Wachstum war allerdings eine gewisse Grenze gesetzt. Durch die Mondenabtrennung war für eine Weile der Menschenleib biegsam geworden; aber je mehr er auf der Erde weiter wuchs, desto mehr nahmen die verfestigenden Kräfte überhand. Zuletzt konnte sich die Seele nur immer schwächer und schwächer an der Gliederung des Leibes beteiligen. Dieser verfiel, indem die Seele zu geistigseelischen Daseinsweisen aufstieg." (Lit.: GA 13, S. 230ff)

Mondphasen

Zur Neumond-Zeit wirken die Jahve-Kräfte auf den Kopfmenschen, bei Vollmond auf den unteren Menschen und in den dazwischenliegenden Phasen auf den mittleren Menschen. Die Mondkräfte wirken sehr stark einerseits auf das menschliche Gehirn, anderseits auf die Fortpflanzungsorgane. Die etwa 28 paarigen Nervenstränge, die vom Rückenmark ausgehen, entsprechen den 2 x 14 = 28 Mondphasen von Neumond zu Neumond. Überzählige Nervenstränge ergeben sich aus der Differenz zwischen Mondenjahr und Sonnenjahr.

Mondenlicht

Die Mondsichel und das Bild Luzifers

Im Mondlicht, in dem vom Mond zurückgeworfenen Sonnenlicht, erscheint für den okkulten Blick ein Bild Luzifers.

"Von der Sonne erscheint uns Eigenlicht, von dem Monde nicht, und das zurückgeworfene Licht, das uns vom Monde zustrahlt und von dem Luzifer der Träger ist, Luzifer, Phosphoros kündigt uns an, daß dieses Licht ausgeschlossen ist von dem Mond. Das, was Luzifer ist, kann nur dadurch in einem Bild, in einer Maja vom Monde herein erscheinen, daß Sonnenlicht zurückgestrahlt wird. Wenn also zum Beispiel die Mondsichel Sonnenlicht zurückstrahlt, so ist zunächst auf dem Mond selber nichts von luziferischen Geistern der Weisheit, sondern das, was von der Sonne herströmt von den luziferischen Geistern der Weisheit, das wird als Licht zurückgeworfen. Richtet man nun den okkulten Blick nach dem Mond hinauf, dann verschwindet das, was der physische Bück sieht, dann verschwindet die leuchtende Mondsichel, denn die ist nur für physische Augen da; aber an der Stelle, wo die Mondsichel ist, da zeigt sich dem okkulten Blick das reale Wesen, das dem Lichtschein im Kosmos zugrunde liegt, zeigt sich das Bild des Luzifer, allerdings wie ein Spiegelbild. Denken Sie sich also das Bild des Luzifer für den okkulten Bück an die Stelle der Mondsichel gesetzt, dann müssen Sie sagen: Dieser Mond verdankt seine Entstehung dem Umstand, daß normale Geister der Weisheit Verzicht geleistet haben auf ihren Wohnplatz auf der Sonne, aufgeschlagen haben ihren Wohnplatz auf dieser Kolonie und dort bändigen, was von den luziferischen Geistern ausstrahlt. Daher zeigt sich für den okkulten Blick der Geist der Weisheit hier oberhalb der Mondsichel, bändigend das luziferische Prinzip. Wie ein guter Geist der Weisheit, der da bändigt das luziferische Prinzip unter sich, so zeigt der okkulte Tatbestand sich symbolisch vor der Imagination.

Die Okkultisten haben daher eine Gestalt hingestellt, die man gewöhnlich auffaßt als einen Erzboten des höheren Geistes der Weisheit, der Luzifer bezähmt, und an Stelle der Mondsichel ist hingestellt der Luzifer, der gefesselt, der gebändigt wird. Das ist ein okkultes Bild. Sie finden auch unter unseren okkulten Bildern eines, das darstellt, wie der Erzbote bändigt Luzifer." (Lit.: GA 136, S. 196f)

Vollmond und Osterfest

"Dieses Mondenlicht, wenn es der Okkultist zu ergründen sucht, dann erinnert es ihn zunächst an die strafende Stimme Jahves im Paradies nach der Versuchung Luzifers, dann erinnert es ihn freilich auch wiederum an die Wunderbare, geheimnisvolle Tatsache, wie der Buddha in einer Silbermondnacht seinen Geist ausgehaucht hat in das kosmische Weltenall. Was sagt uns das Mondenlicht, das da ist in der Finsternis der Nacht wie der Traum im Schlaf des Menschen? - Der Okkultist erfährt, daß von den Kräften der wirkenden Sonne, von den immer wieder und wiederum die Erdenevolution erneuernden Kräften der Sonne, stets so viel hinweggenommen wird, als Licht der Sonne zurückgestrahlt wird vom vollen Mond. Die Menschenseele mag sich hineinträumen in die mondbeglänzten Zaubernächte, der Okkultist weiß, daß so viel genommen wird von der Kraft des Sonnenlichtes und der Sonnenwärme, als zurückstrahlt der volle Mond von diesem Sonnenlicht zur Erde.

So ist der Vollmond das stetige Symbolum dessen, was der Sonne genommen wird. Und wenn die Sonne in jedem neuen Frühling mit ihren Kräften neuerdings heraufdringt in das irdische Leben, so weiß der Okkultist, daß, wenn das auch für die äußere Beobachtung wenig wahrnehmbar ist, mit jedem neuen Frühling die Sonne schwächere Kräfte hat, als sie im alten, vorhergehenden Frühling hatte, und daß ihr ebensoviel von ihren Kräften genommen ist, als Vollmondlicht über die Erde hingeschienen hat. So ist der Vollmond, der da erscheint nach dem Frühlingsbeginne, so geheimnisvoll, so seelenbeschwingend er auch den Menschen erscheint, zugleich ein ernster, strenger Mahner an die irdisch-kosmische Tatsache, daß Kräfte der Sonne mit jedem neuen Frühling hingeschwunden sind, und daß der Mensch nimmermehr das in seiner Erdenmission erreichen könnte, was er erreichen würde, wenn der Sonne diese Kräfte nicht genommen würden. Diese Tatsache zu empfinden, stellt ein gewaltiges Fragezeichen in den Kosmos, dieses Fragezeichen empfindend, verhielten sich in ihrem Herzen die alten Okkultisten.

So sagten sich die alten Okkultisten: Wir blicken hinauf zur Sonne, deren Geheimnisse Zarathustra einstmals den Menschen verkündet hatte. Wir blicken hinauf zu dem Monde, dessen Geheimnis in der Jahve-Religion seinen bedeutendsten Ausdruck gefunden hat. Wenn wir die beiden Himmelszeichen schauen, dann wissen wir: Zusammenwirken von Sonne und Mond bedeutet Erdenniedergang. — Dann schauten diese alten Okkultisten hin auf einen Punkt der Erdenentwickelung selbst, auf jenen Punkt, wo aufging aus der Erde selber in der Fülle der Zeit der Geist der Sonne in dem Leibe des Jesus von Nazareth. Damals, als Christus starb am Kreuz von Golgatha und der Geist des Christus sich mit der Erde verband, da war das kosmische Ereignis im Erdenleben geschehen, daß eine Gegenkraft geschaffen wurde gegen alles das, was der Mond an Kräften der Sonne wegnimmt, während diese Sonne aus dem Kosmos her auf die Erde wirkt. Indem der Christus- Geist in einer Menschenseele seinen Wohnsitz aufgeschlagen hat und von da aus über das ganze Erdensein im Laufe der zukünftigen Erdenentwickelung verbreitet wird, ist Ersatz geschaffen für das, was die Mondenkräfte fortwährend entziehen den von der Sonne in die Erde eindringenden Sonnenkräften. Daher versteht diese Menschenseele ihre Beziehung zum Kosmos, wenn sie moralisch-spirituell zu den Tagen, die aus dem Kosmos hereindiktiert sind, aus sich heraus hinzusetzt den dritten Tag, den Tag des Todes und der Auferstehung von Golgatha. Und wenn sie so nahe aneinanderrücken, die fortschreitenden kosmischen Sonnenkräfte, die in ihrer unendlichen Güte der Erde immer neues Leben geben wollen, und der strenge Mondengeist, der ob der Wesenheit des Luzifer und seiner Kräfte wegnehmen muß der Sonne, insoferne sie nur die natürliche Sonne ist, ihre Kräfte, so kann hinzufügen zu den beiden als dritten Tag, moralisch-spirituell, wie die Antwort auf die große kosmische Frage, die Menschenseele diesen Ostertag." (Lit.: GA 150, S. 33f)

Mondenwirkungen in der Natur

Die Ätherströme, die von regelrecht entwickelten Geistern der Weisheit vom Mond herabgesendet werden, haben auf Erden das Silber erzeugt. Silber ist gleichsam verdichtetes Mondenlicht.

"Stehengebliebene Geister der Weisheit, die nicht ihr Ziel erreicht haben, die haben wir als die Träger des Lichtes in der lichtlosen Geistsubstanz der Fixsterne anzuerkennen. Und wenn wir uns nun darüber klar sind, daß uns also eigentlich von den Fixsternen, somit auch von unserer Sonne, physisch Leuchtendes nur entgegendringt, weil sich den normalen Geistern der Weisheit die zuriickgebliebenen beigesellen und zu Trägern des Lichtes, zu Luzifer, zu Phosphoros werden, so werden wir uns jetzt auch klar darüber sein, daß derselbe Grund, der die Sonne sichtbar macht, der uns von dem Fixstern das Licht zusendet, auch der ist, der die ätherischen Lebensströme nach der Erde schickt und das Gold bewirkt. Deshalb war es notwendig, daß eben von dem Monde aus die anderen Kräfte entgegenwirken, welche — als Ätherströme nimmt der okkulte Blick das wahr — zum Silber führen." (Lit.: GA 136, S. 195f)

In der Sprache entspricht dem Mond der Vokal EI. Im Pflanzenwachstum werden die Wachstumsknoten bzw. der Fruchtknoten durch den Mondeneinfluss gebildet, und unter den Bäumen entspricht die Kirsche dem Mond.

Mond und Saturn

"... wenn nur diese Blei-Saturnkraft wirken würde, wenn nur diese Blei-Saturnkraft dem Menschen die Ichfähigkeit, die Erinnerungsfähigkeit geben würde, dann würde der Mensch sich ja dem Kosmos vollständig entfremden. Wenn nur diese Saturnkraft da wäre, würde der Mensch zwar dasjenige, was er mit seinen physischen Augen gesehen hat, in seiner Erinnerungskraft aufnehmen können und es für das irdische Leben bleibend sein lassen, allein er würde sich entfremden dem Kosmos. Er würde gewissermaßen ein Eremit im Erdendasein werden, vom Saturn zur Erinnerungsfähigkeit inspiriert.

Tafel 16 aus GA 232, S 153

Da lernte der Schüler erkennen, daß dieser Saturnkraft eine andere entgegengesetzt sein muß: das ist die Kraft des Mondes. Nehmen wir an, die beiden stünden gerade so, daß die Saturnkraft und die Mondenkraft von entgegengesetzter Seite, aber ineinanderfließend, an die Erde, also auch an den Menschen herankommen. Was der Saturn dem Menschen nimmt, gibt der Mond; was der Saturn dem Menschen gibt, nimmt der Mond. Und so, wie die Erde im Eisen eine Kraft hat, die der Mensch innerlich in sich verarbeiten kann, eine Kraft, die der Saturn in dem Blei hat, so hat der Mond diese selbe Kraft in dem Silber.

Auch das Silber, wie es in der Erde ist, es ist bereits bei einem Zustande angelangt, durch den es in den Menschen nicht hineinkommen kann. Aber die ganze Sphäre, die der Mond einnimmt, ist tatsächlich durchzogen von fein verteiltem Silber. Der Mond wirkt, namentlich wenn sein Schein in der Richtung vom Löwen herkommt, so, daß der Mensch durch diese Silberkraft des Mondes die entgegengesetzte Wirkung hat von der Bleikraft des Saturn, daß er also dem Makrokosmos nicht entfremdet wird, trotzdem er aus dem Weltenall herein gnadevoll mit der Erinnerungskraft inspiriert wird. Und es war dann ein besonders feierlicher Augenblick, wenn der griechische Schüler hingeführt wurde, wenn sich in dieser Weise Saturn und Mond gegenüberstanden und zu sehen waren, und dann in der Feierlichkeit der Nacht dem Schüler klar gemacht worden ist: Siehe hinauf zu dem ringumgebenen Saturn. Ihm verdankst du dasjenige, was du als in dir geschlossener Mensch bist. Und schaue nach der anderen Seite zu dem silberstrahlenden Monde. Ihm verdankst du, daß du die Saturnkraft ertragen kannst, ohne daß du dich vom Kosmos herauslösest." (Lit.: GA 232, S. 153f)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriß, GA 13 (1989), ISBN 3-7274-0130-3 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen, GA 136 (1996), ISBN 3-7274-1361-1 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Die Welt des Geistes und ihr Hereinragen in das physische Dasein, GA 150 (1980), ISBN 3-7274-1500-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  4. Rudolf Steiner: Mysteriengestaltungen, GA 232 (1998), ISBN 3-7274-2321-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  5. Rudolf Steiner: Die Schöpfung der Welt und des Menschen. Erdenleben und Sternenwirken, GA 354 (2000), ISBN 3-7274-3540-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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