Phlegmatiker

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Der Phlegmatiker (von griech. φλέγμα phlegmaSchleim“) ist ein Mensch, bei dem das phlegmatische Temperament die anderen, stets auch vorhandenen Temperamente überwiegt. Nach der Temperamentenlehre des Hippokrates von Kòs ist er ein Mensch, der behäbig, schwerfällig und träge und interesselos wirkt. Im positiven Sinn zeichnet er sich durch Gemütsruhe, Geduld und Ausdauer aus. Die Schritt ist schlurfend, die Gestik sehr sparsam, äußerst ökonomisch und überwiegend abwärts sinkend. Dem Phlegmatiker ist das Wasserelement zugeordnet. Er neigt häufig zu Drüsenerkrankungen.

Von den vier Wesensgliedern ist beim Phlegmatiker der Ätherleib vorherrschend.

Wie bei allen vier Temperamenten kommt auch der Phlegmatiker nie in reiner Form vor, da immer auch andere Temperamente (lat. temperamentum = „das richtige Maß, die richtige Mischung“) beigemischt sind, die einen mildernden Ausgleich schaffen. In der Praxis hat man also immer nur mit bestimmten Akzentverschiebungen zu tun.

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