Romanus

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Romanus ist eine Gestalt aus den Mysteriendramen Rudolf Steiners und entspricht dem ehernen König in Goethes Märchen, das die Vorlage der Dramen bildet. Er ist einer der Tempelbrüder des Geisteslehrers Benedictus. Sein Urbild erweist sich hier als Geist der Tatkraft. Sein Name entspricht seiner inneren Wesenheit, zu der er sich in den Jahren durchgearbeitet hat, welche zwischen „Die Pforte der Einweihung“ und „Der Seelen Erwachen“ liegen. In „Der Hüter der Schwelle“ wird für ihn der Name Friedrich Trautman gebraucht, welcher als sein Name in der äußerlichen Welt gedacht ist. Er wird da mit diesem Namen eingeführt, weil er innerhalb der vorkommenden Vorgänge mit seinem Innenleben nur eine geringe Bedeutung hat. Seine Individualität kommt in „Die Prüfung der Seele“ als der zweite Zeremonienmeister des mittelalterlichen Mystenbundes vor.