Semiten

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Die Semiten, zu denen u.a. die Hebräer, Aramäer und Araber zählen, sind nach dem Bericht der Bibel jene Völker, die sich von dem Stammvater Sem, dem ältesten der Söhne Noahs ableiten. Sie stehen unter der Leitung Jahves, des Monden-Elohims, der mit den Geistern des Mars zusammenwirkt und dadurch besonders auf das durch die Generationen rinnende Blut wirken kann.

„Im Semitentum haben Sie eine Modifikation des gesamten Menschentums, so, daß sich ausschließt von den anderen Elohim Jahve oder Jehova und dieses Volk mit einem besonderen Charakter veranlagt, indem er zusammenwirkt mit den Geistern des Mars, um die besondere Modifikation dieses Volkes hervorzubringen. Jetzt werden Sie auch das Besondere einsehen, das in dem semitischen Volk und seiner Mission liegt. In einem gewissen, tiefen okkulten Sinn konnte der Schreiber der Bibel sagen, daß Jahve oder Jehova dieses Volk zu seinem Volke gemacht habe, und wenn Sie jetzt das dazu nehmen, daß hier ein Zusammenwirken stattfindet mit den Marsgeistern, und daß die Marsgeister ihre Angriffe vorzugsweise auf das Blut richten, dann werden Sie auch begreifen, warum gerade die fortgehende Wirkung des Blutes von Geschlecht zu Geschlecht, von Generation zu Generation für das semitisch-hebräische Volk von ganz besonderer Wichtigkeit ist, und warum im semitischen Volk der Gott Jahve sich als der Gott bezeichnet, der mit dem Blute herunterrinnt von Abraham, Isaak, Jakob und so weiter. Das ist der Weg, wie das Blut rinnt durch alle diese Geschlechter. Indem sich Jahve bezeichnet: «Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs», sagt er: Ich wirke in eurem Blute. — Was immer im Blute wirkt, was im Blute ausgefochten werden muß, das Zusammenwirken mit den Marsgeistern, das ist eines der Mysterien, die uns tief hineinführen in die weise Führung der gesamten Menschheit der Erde.“ (Lit.:GA 121, S. 113f)

Die semitischen Völker stehen, was das Gleichgewicht zwischen den luziferischen und ahrimanischen Kräften betrifft, im polaren Gegensatz zu den griechischen Völkern:

„Wenn wir das Zeitalter der menschlichen Entwicklung ins Auge fassen, in dem sich die Menschheit dem Mysterium von Golgatha näherte, da finden wir, daß der Gleichgewichtszustand zwischen dem luziferischen und ahrimanischen Kräftewesen ein außerordentlich labiler ist, ein schwankender ist, kein rechtes Gleichgewicht eigentlich da ist. Wir haben auf der einen Seite jene Menschheitsströmung, die sich dem Mysterium von Golgatha zu bewegt, und die uns historisch erscheint in der Entwickelung der semitischen Völker, Diese Menschheitsströmung ist insbesondere zugänglich für das luziferische Wesen, wodurch ahrimanische Wirkungen stark im Unterbewußten erzeugt werden.

Dagegen das griechische Wesen ist stark zugänglich für die historischen ahrimanischen Kräfte, wodurch starke luziferische Wirkungen im Unterbewußten erzeugt werden. Man versteht die semitische und die griechische Kultur, die ja polarische Gegensätze sind, nur dann vollständig, wenn man dies Schwanken in der Weltentwickelung des Menschen zwischen Ahrimanischem und Luziferischem gehörig ins Auge faßt.“ (Lit.:GA 184, S. 221f)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie, GA 121 (1982), ISBN 3-7274-1210-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  2. Rudolf Steiner: Die Polarität von Dauer und Entwickelung im Menschenleben. Die kosmische Vorgeschichte der Menschheit., GA 184 (2002), ISBN 3-7274-1840-0 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
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Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
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