Shakti

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Shakti als Durga, die den Büffeldämon, Verkörperung des Übels, besiegt.

Shakti (Sanskrit, f., शक्ति, śakti, Kraft) steht im Hinduismus für die weibliche Urkraft des Universums und ist die aktive Energie, die auch durch die Kundalini-Schlange symbolisiert wird. Ihr Beiname Gauri bedeutet die Goldene. Als Kriyashakti ist sie die Selbsthervorbringungskraft, über die der Mensch vor dem Sündenfall verfügte und die er auf neue Weise in der sechten Wurzelrasse wiedergewinnen wird. Oft wird Shakti gleichgesetzt mit dem weiblichen Gegenpart (bzw. der weiblichen Seite) zu den drei indischen Hauptgöttern.

Sarasvati ist die Göttin der schönen Künste (aller Lehrformen und Künste) und die Gattin Brahmas. Als Göttin des Glücks, des Reichtums und der Schönheit tritt Lakshmi, Gattin des Vishnu, auf. Shivas Gattin, Parvati, kann in folgenden Erscheinungsformen auftreten: Uma (voll weibliche Grazie) oder als Durga die Kriegerin. Wenn das Unheil im Universum steigt, dann verbinden sich die drei (Sarasvati, Lakshmi, Parvati) zu Kali, der anderen Seite Shaktis, die alles auf ihrem Weg zerstört.

Im Shaktismus kommt der Shakti eine zentrale Rolle als beherrschende Gottheit zu und in einigen philosophischen Richtungen des Shaktismus gilt die Shakti als kinetischer Aspekt des Brahman, des einzig wahrhaft Seienden, die die manifestierte Welt und alle ihre Erscheinungen hervorbringt, selbst ist und beherrscht.

In einem Gedicht von Friedrich Rückert (Die Göttin Gauri) wird Shakti als Schutzpatronin der Handwerker beschrieben.

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