Sinneswahrnehmung

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Die Sinneswahrnehmung ist ein spezieller Fall der Wahrnehmung überhaupt. In seiner Sinneslehre hat Rudolf Steiner zwölf physische Sinne unterschieden, durch die wir die sinnliche Welt wahrnehmen. Am Zustandekommen der Sinneswahrnehmung sind aber nicht nur Vorgänge der sinnlichen Welt, sondern auch solche höherer Welten wesentlich mitbeteiligt. Und entsprechend ist beim Menschen nicht nur der physische Leib tätig, sondern auch die höheren Wesensglieder wirken mit, wie es Rudolf Steiner am Farbwahrnehmungsprozeß exemplarisch gezeigt hat.

Sinneswahrnehmung und Ideenwelt

Bei der Sinneswahrnehmung strömt in die Sinne zunächst Ätherisches von außen ein, das durch die von innen aufsteigende abstrakte Ideenwelt abgetötet wird und dadurch nur abgeschattet als physische Welt erscheint. Diese von innen aufsteigende Ideenwelt ist, wie schon Platon richtig bemerkt hatte, der Schattenwurf unserer vorgeburtlichen Existenz:

Abtötung des von außen einströmenden Ätherischen durch die von innen aufsteigende abstrakte Ideenwelt

"Machen wir uns klar: Wir lassen im wachenden Zustande niemals diese Welt nur in uns einströmen. Wenn wir auch ein nur wenig aktives Denken in Ideen entwickeln, so bringen wir doch gewissermaßen aus dem Inneren heraus diesen auf uns einstürmenden Tönen, Farben, Gerüchen, Geschmäcken, überhaupt allen Sinnesqualitäten, den aus unserem Inneren aufsteigenden Gegenstoß der Ideenwelt entgegen. Und wer nun wiederum nicht nach der abstrakten Wortpsychologie der Gegenwart denkt, sondern wer wirklich beobachten gelernt hat, der kann sich fragen: Wie begegnen sich in unseren Sinnesorganen die von außen einstürmenden Wahrnehmungsinhalte und der Gegenstoß von innen, die Ideenwelt? - Sehen Sie, wenn wir bloß hingegeben wären an die Welt der Wahrnehmungen, dann lebten wir eigentlich als Menschen in unserem ätherischen Leibe und mit dem ätherischen Leibe in einer ätherischen Welt. Sie brauchen sich nur vorzustellen, wie Sie, hingegeben durch die Augen an die Farbenwelt, in einer wogenden, ätherisch wogenden Farbenwelt leben würden, wie Sie, hingegeben durch Ihre Ohren an die tönende Welt, in einem wogenden Tonmeer leben würden, das allerdings nicht ätherisch zunächst ist, aber es würde ätherisch sein, wenn Sie nicht den Gegenstoß durch die Ideen liefern würden. Nämlich so, wie die Töne zunächst für uns Menschen sind, so sind sie das Ätherische. Wir schwimmen im Luftmeere und dadurch im verdichteten Ätherischen. Es ist also Ätherisches, das nur bis zur Luft materiell verdichtet ist; die Töne sind nur der luftförmig-materielle Ausdruck wiederum vom Ätherischen. Und so ist es mit den Wärmequalitäten, mit den Geschmacks-, mit den Geruchsqualitäten, mit allen Sinnesqualitäten. Denken Sie sich also weg den Gegenstoß der Ideenwelt von innen, denken Sie sich, Sie lebten in einem ätherischen Meere als ätherische Wesenheit, Sie würden niemals zu jener menschlichen Konsistenz kommen, mit der Sie eigentlich zwischen Geburt und Tod in der Welt dastehen. Wodurch nur können Sie zu dieser Konsistenz kommen? Dadurch, daß Sie darauf hinorganisiert sind, dieses Ätherische abzutöten, abzulähmen. Und wodurch lähmen wir es ab? Wodurch töten wir es ab? Durch den Gegenstoß der Ideen! Es ist wirklich so: Es käme gewissermaßen von außen her - wenn ich schematisch zeichnen soll - die Welt des Wahrnehmungsinhaltes in lebendiger Ätherität (rot), und wir würden als ätherische Wesen schwimmen in lebendiger Ätherität, wenn wir nicht hineinsenden würden von innen den Gegenstoß der Ideenwelt (blau), die so, wie sie zwischen Geburt und Tod Ideenwelt ist, das Ätherische ertötet und uns die Welt als physische Welt erscheinen läßt. Wir hätten eine ätherische Welt um uns, wenn wir nicht durch die Ideenwelt ertöteten dieses Ätherische, es herunterbrächten zur physischen Gestaltlichkeit. Die Ideenwelt, so wie wir sie als Mensch haben, sie verbindet sich in unseren Gesamtorganen mit den Sinnesqualitäten, lähmt diese Sinnesqualitäten ab und bringt sie herunter bis zu dem, was wir eben als physische Welt erleben...

Also wir haben auf der einen Seite diesen Tatbestand, daß wir durch die Ideenwelt herabdämpfen das ätherische Gewoge der Sinnesqualitäten. Womit hängt das nun im weiteren zusammen? Es hängt im weiteren damit zusammen, daß unsere Ideenwelt, die wir als Mensch zwischen Geburt und Tod erleben als von innen aufsteigend, nicht in ihrer wahren Gestalt erscheint. Das können die Menschen nicht durchschauen, daß sie an den Ideen so, wie man sie erlebt als Mensch im physischen Leibe, nicht die wahre Gestalt dieser Ideen haben. Die Menschen sind noch so grob organisiert in der gegenwärtigen Zivilisation, daß sie gar nicht darauf kommen, sich zum Beispiel einmal zu sagen: Du fährst aus dem Schlafe auf, du hast einen ganzen Traum erlebt, der dir symbolisch ausgedrückt hat, was draußen auf der Straße «Feurio!» schreit. - Man erlebt symbolisch etwas, was draußen ganz anders ist. Was wir in den Ideen haben, ist eben sehr verschieden von dieser Ausbildung eines äußeren Ereignisses in der Traumphantasie; aber in der Ideenwelt haben wir dennoch auch etwas, was nichts anderes ist als das Hereinscheinen einer ganz anderen Welt. Und welche Welt ist es? Davon haben wir oftmals gesprochen. Es ist die Welt, die der Mensch durchgemacht hat vor der Geburt, oder sagen wir vor der Empfängnis. Das ist dasjenige, was hier im Leben abgeschattet ist bis zur abstrakten Ideenwelt, konkret erlebt. Zwischen dem Tod und einer neuen Geburt leben wir in der Realität dessen, was hier in der Ideenwelt nur in diesen Schattenbildern der Begriffe, der Vorstellungen, der Ideen vorhanden ist. So wie die äußere Welt in den Traum hereinscheint, so scheint die vorgeburtliche Welt herein in unsere Welt zwischen Geburt und Tod, indem sie nachwirkt in der Bildung von Ideen. Aber während alles lebt in dem, was die Ideen sind zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, während da das, was in der Ideenwelt real ist, unsere eigene Wesenheit berührt, während wir da, indem wir uns selber berühren, unser ideelles Substantielles berühren, so wie wir jetzt unseren physischen Leib berühren, schattet sich herein in dieses irdische Leben von dieser Substantialität der Ideenwelt nur dasjenige, wovon wir nicht einmal wissen, daß wir aus ihm im Irdischen die Realität des eigenen Ich schöpfen. Aber wir verwenden diesen Schatten unserer geistigen Existenz dazu, um uns gerade die Existenz auf Erden möglich zu machen. Was geben uns denn die Götter mit, indem sie durch die Geburt uns hereinsenden in diese Welt? Sie geben uns mit das Schattenbild jener Existenz, die wir haben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Dieses Schattenbild sind die Ideen, und diese Ideen dienen uns hier, um überhaupt physisch Mensch zu werden, sonst würden wir als ätherische Wesen im ätherischen Meer schwimmen. Wir töten ab das ätherische Leben mit den Schattenbildern unseres Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt." (Lit.: GA 198, S. 217ff)

Phantome der Sinnesempfindungen

"Etwas höchst Eigentümliches zeigt sich, wenn man den Wahrnehmungsvorgang hellseherisch beobachtet. Sagen wir, irgend etwas wirke auf unser Auge, wir nehmen Licht oder Farbe wahr, wir haben also in unserem Bewußtsein die Empfindung des Lichtes oder der Farbe: das Merkwürdige, was man nun entdeckt durch die Geistesforschung, ist, daß im Menschenwesen nicht nur dieses Licht und diese Farbe auftreten, sondern daß da wie im Gefolge von Licht und Farbe gleichzeitig mit unserer Empfindung von Licht- und Farbenbildern, man möchte sagen, eine Art von Licht- oder Farbenleichnam in uns auftritt. Unser Auge veranlaßt uns, daß wir die Licht- und Farbenempfindung haben. Man könnte also sagen: das Licht strömt zu und bereitet uns die Lichtempfindung, aber tiefer in unser Wesen hineinschauend, entdecken wir, daß, während in unserem Bewußtsein das Licht sitzt, unser Menschenwesen durchzogen wird von etwas, was in diesem Menschenwesen sterben muß, damit wir die Lichtempfindung haben können. Keine Wahrnehmung, keine Empfindung von außen können wir haben, ohne daß sich gleichsam durchdrückt durch diese Empfindung eine Art Leichenbildung, die wie im Gefolge dieser Empfindung auftritt. Geistesforschung muß eben sagen: Da schaue ich mir den Menschen an, ich weiß, jetzt empfindet er rot. Ich sehe aber, daß dieses Rot, das in seinem Bewußtsein lebt, von sich gleichsam etwas ausgießt, sein ganzes Wesen, insofern es in seine Haut und in die Grenzen seines Ätherleibes eingeflossen ist, durchdringt mit etwas, was wie der Leichnam der Farbe ist, was etwas ertötet in dem Menschen. Denken Sie nur einmal, daß wir eigentlich immer, indem wir der physischen Welt gegenüberstehen und unsere Sinnesorgane offen haben, die Leichname aller unserer Wahrnehmungen wie Phantome, aber wirksame Phantome, in uns aufnehmen. Immer stirbt etwas in uns, indem wir die Außenwelt wahrnehmen. Es ist das ein höchst eigentümliches Phänomen. Und der Geistesforscher muß sich fragen: Ja, was geschieht denn da? Was ist denn die Ursache von diesem höchst eigenartigen Phänomen?

Da muß man betrachten, wie es sich eigentlich mit dem verhält, was da wie Licht an uns heranstürmt. Dieses Licht hat eben vieles hinter sich. Es ist gleichsam das, was das Licht offenbart, nur der Vorposten desjenigen, was an uns heranstürmt. Hinter dem Licht steht allerdings nicht jene Wellenbewegung, von der die äußere Physik phantasiert, sondern hinter dem Licht, hinter allen Wahrnehmungen, hinter allen Eindrücken steht zunächst das, was wir nur erfassen, wenn wir geisteswissenschaftlich die Welt anschauen durch Imaginationen, durch schöpferische Bilder. In dem Augenblick, wo wir alles sehen würden, alles wahrnehmen würden, was in dem Licht oder in dem Tone oder in der Wärme lebt, würden wir hinter dem, was uns zum Bewußtsein kommt, die schöpferische Imagination wahrnehmen und in dieser sich wieder offenbarend die Inspiration, und in dieser die Intuition. Es ist dasjenige, was uns zum Bewußtsein kommt als Licht- und Tonempfindung, gleichsam die oberste Schicht, gleichsam nur der Schaum dessen, was an uns heranschwingt, aber es lebt darin, was, wenn es uns zum Bewußtsein käme, zur Imagination, Inspiration, Intuition in uns werden könnte.

Also eigentlich haben wir nur ein Viertel von dem, was an uns heranstürmt, wirklich in der Wahrnehmung gegeben, die anderen drei Viertel dringen in uns ein, ohne daß es uns zum Bewußtsein kommt. Während wir also dastehen und eine Farbenempfindung haben, dringen, gleichsam durch die Fläche der Farbenempfindung, die schöpferische Imagination, die Inspiration, die Intuition in uns ein, versenken sich in uns. Wenn wir sie näher untersuchen, diese drei letzteren Eindringlinge, so finden wir, daß, wenn diese Imagination, Inspiration, Intuition so, wie sie sich durch die Sinnesempfindung in unseren Organismus hereindrängen wollen, wirklich in diesen hereinkämen, sie so wirken würden, daß sie auch noch während der Zeit unseres physischen Erdendaseins zwischen Geburt und Tod eine solche Vergeistigung in uns hervorrufen würden, wie ich sie gestern angedeutet habe als ein mögliches Ergebnis der Verführung Luzifers. Es würden diese Imagination, Inspiration, Intuition so auf uns wirken, daß wir den Drang bekämen, alles, alles liegen zu lassen, was noch an Anlagen für unser Streben nach fernen Zukünften, zum Menschenideal, in uns vorhanden ist, und wir würden uns vergeistigen wollen mit all dem, wie wir sind. Wir würden geistige Wesenheiten werden wollen auf dem Vollkommenheitsgrade, den wir bis dahin erlangt haben durch unser Vorleben. Wir würden uns gewissermaßen sagen: Mensch zu werden, das ist uns eine zu große Anstrengung, da müßten wir noch einen schwierigen Weg in die Zukunft gehen. Wir lassen das, was noch an Möglichkeiten zum Menschen hin in uns liegt. Wir werden lieber ein Engel mit all den Unvollkommenheiten, die wir an uns tragen, denn da kommen wir in die geistige Welt unmittelbar hinauf, da vergeistigen wir unser Wesen. Wir werden dann allerdings unvollkommener, als wir nach unseren Anlagen werden könnten im Kosmos, aber wir werden eben geistige, engelartige Wesen.

Da ersehen Sie wiederum an einem Beispiel, wie wichtig das ist, was man nennt: die Schwelle der geistigen Welt, und wie wichtig die Wesenheit ist, die man den Hüter der Schwelle nennt. Denn da steht er schon an dem Punkt, von dem ich eben jetzt gesprochen habe. Er läßt in unser Bewußtsein nur die Empfindung selber herein und läßt nicht dasjenige hereinkommen, was als Imagination, als Inspiration, als Intuition, wenn es in unser Bewußtsein eintreten würde, einen unmittelbaren Drang nach Vergeistigung, so wie wir sind, mit Verzicht auf alles folgende Menschheitsleben in uns erzeugen würde. Das muß uns verhüllt werden, davor wird die Türe unseres Bewußtseins zugeschlossen, aber in unsere Wesenheit dringt es ein. Und indem es in unsere Wesenheit eindringt, ohne daß wir es mit dem Lichte unseres Bewußtseins durchleuchten können, indem wir es hinuntersteigen lassen müssen in die finsteren Untergründe unseres Unterbewußtseins, kommen die geistigen Wesenheiten, deren Gegner Luzifer ist, von der anderen Seite in unser Wesen herein, und es entsteht jetzt in uns der Kampf zwischen Luzifer, der seine Imagination, Inspiration, Intuition hereinsendet, und denjenigen geistigen Wesenheiten, deren Gegner Luzifer ist. Diesen Kampf würden wir immer schauen bei jeder Empfindung, bei jeder Wahrnehmung, wenn nicht für das äußere Wahrnehmen die Schwelle der geistigen Welt gesetzt wäre, der gegenüber sich nur der hellseherische Blick nicht verschließt.

Daraus ersehen Sie, was sich eigentlich alles abspielt in dem Inneren der Menschennatur. Das Ergebnis dieses Kampfes, der sich da abspielt, ist das, was ich als eine Art von Leichnam, von partiellem Leichnam in uns charakterisiert habe. Dieser Leichnam ist der Ausdruck für das, was in uns ganz materiell werden muß, wie ein mineralischer Einschluß, damit wir nicht in die Lage kommen, es zu vergeistigen. Würde sich dieser Leichnam durch den Kampf von Luzifer und seinen Gegnern nicht ausbilden, so würden wir statt dieses Leichnams das Ergebnis der Imagination, Inspiration und Intuition in uns haben, und wir würden unmittelbar in die geistige Welt aufsteigen. Dieser Leichnam bildet das Schwergewicht, durch das uns die guten geistigen Wesenheiten, deren Gegner Luzifer ist, in der physischen Welt zunächst erhalten, so erhalten, daß wir darin gleichsam verhüllt haben, was als Drang in uns entstehen müßte nach Vergeistigung, damit wir anstreben nach dieser Verhüllung das wirkliche Ideal der menschlichen Natur, all die Entfaltung der Anlagen, die in uns sein können. Dadurch, daß also dieser Einschluß, gleichsam dieses Leichnamphantom sich in uns bildet, daß wir, indem wir wahrnehmen, uns immer sozusagen durchdringen mit etwas, was zu gleicher Zeit Leichnam ist, dadurch ertöten wir in uns während des Wahrnehmens dieses immer aufsteigende Drängen nach Vergeistigung. Und während sich dieser Einschluß bildet, entsteht das, was ich öfter angedeutet habe und was wichtig ist, daß man es einsieht in seiner ganzen Bedeutung. Sehen Sie, wenn Sie in einen Spiegel hineinschauen, so haben Sie eine Glasscheibe vor sich, aber durch diese Scheibe würden Sie hindurchschauen, wenn sie nicht mit einem Spiegelbelage belegt wäre. Dadurch, daß die Glasscheibe einen Spiegelbelag hat, spiegelt sich, was vor dem Spiegel ist. Wenn Sie vor Ihrem physischen Körper so stehen würden, daß Sie erleben würden, wie außer den Wahrnehmungen auch die Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen hineingehen, dann würden Sie durch den physischen Leib hindurchschauen, und Sie würden ein solches Gefühl erleben, daß Sie sich etwa sagen würden: Ich will mit diesem physischen Leibe nichts zu tun haben, ich beachte ihn gar nicht, sondern ich erhebe mich, so wie ich bin, in die geistige Welt. Wirklich, es stünde der physische Leib vor Ihnen wie der Glasspiegel, der keinen Belag hat. Aber nun ist der physische Leib durchdrungen mit diesem Leichnam. Das ist wie der Belag des Spiegels. Und jetzt spiegelt sich alles das, was darauf fällt, aber eben nur so, wie wir es in den Sinneswahrnehmungen haben. Dadurch entstehen die Sinneswahrnehmungen." (Lit.: GA 153, S. 107ff)

Sinneswahrnehmung und Nerventätigkeit

Damit die Sinneswahrnehmung zum bewussten seelischen Erleben werden kann, wird ein Teil der in die Sinnesorgane einströmenden elementarischen (astralen) Welt von den Sinnesorganen aufgehalten und in unser Bewusstsein heraufgespiegelt. Die Welt offenbart sich uns dadurch in Form der für jedes Sinnesorgan spezifischen Sinnesqualitäten.

Der andere Teil der astralen Welt, der ungehindert durch die Sinnesorgane hindurchströmt, baut die Sinnesorgane auf. Erst dort, wo die Sinnesorgane in die Sinnesnerven übergehen, werden die astralen Kräfte vollkommen aufgehalten. Von hier an strömen nur mehr die Kräfte der noch höheren geistigen Welten durch.

Die Kräfte der unteren geistigen Welt bauen den Nerv bzw. überhaupt das ganze Nervensystem, das nach kosmischen Gesetzmäßigkeiten ausgestaltet wird, auf. Die 12 Paar Gehirnnerven entsprechen dem Jahreslauf der Sonne durch den Tierkreis. Und hierin ist auch die Zwölfzahl der physischen Sinnesorgane begründet. Die 31 Paar Rückenmarksnerven spiegeln, mit einer gewissen Abweichung, den Mondumlauf wider. Diese Abweichung (die siderische Umlaufzeit des Mondes beträgt etwa 27,3 Tage, die synodische Umlaufzeit von Neumond zu Neumond ungefähr 29,5 Tage) ist für den Menschen höchst bedeutsam, denn er kann sich dadurch bis zu einem gewissen Grad von den kosmischen Verhältnissen emanzipieren.

Ein Teil der Strömungen der unteren geistigen Welt werden dort, wo der Nerv in das Gehirn übergeht, in das Bewusstsein gespiegelt, wodurch wir befähigt werden, die der Wahrnehmungswelt zugrunde liegenden Naturgesetze zu erkennen.

Weiter gehen noch die Kräfte der höheren geistigen Welt, der Vernunftwelt. Sie gehen großteils in das Gehirn hinein und bauen es auf. Was von diesen Kräften ins Bewusstsein reflektiert wird, gibt uns unser inneres geistiges Leben, unsere Vernunft.

Die Kräfte noch höherer übersinnlicher Welten durchströmen den Menschen, aber sie können von ihm normalerweise nicht aufgehalten werden. Sie wirken daher weder organbildend, noch findet sich in unserem wachen Bewusstsein der Schatten ihrer Tätigkeit. Nur durch geistige Schulung können die Kräfte der Urbilderwelt (Buddhiplan) aufgehalten werden und unsere geistigen Wahrnehmungsorgane ausbilden. Was von diesen Kräften der Urbilderwelt ins Bewusstseingespiegelt wird, gibt uns die Möglichkeit von der Sinneswahrnehmung zur ersten Stufe der geistigen Wahrnehmung, der Imagination, überzugehen. Durch die Imagination lernen wir die astrale Welt in ihrer wahren Gestalt kennen, die sich in der Sinneswahrnehmung nur in der sinnlichen Abschattung offenbart.

"Wir wollen uns die Frage vorlegen: Wodurch kommt es zustande, daß wir im Aufwachen plötzlich um uns herum die Sinneswahrnehmungen haben, Farben, Töne, Lichteindrücke und andere Sinneswahrnehmungen? - Wir wollen das einmal in bezug auf eine bestimmte Farbe ins Auge fassen. Nehmen wir an, wir sehen am Morgen, wenn wir aufwachen, auf eine blaue Fläche. Wir haben also als ersten Sinneseindruck die Farbe Blau. Wie kommt das zustande? Über die Art, wie das geschieht, ist nämlich das gewöhnliche, normale Bewußtsein des Menschen ganz im unklaren; es stellt sich die Sache ganz verkehrt vor. Dieser Sinneseindruck kommt dadurch zustande, daß, indem das Ich hereingeht aus dem Makrokosmos in den Mikrokosmos, zunächst etwas wie ein Hindernis da ist für das Hereinströmen all der Kräfte, die da draußen in der geistigen Welt sind, ein Hindernis da ist zunächst für alles dasjenige, was wir nennen die elementarische Welt. Also dasjenige, was wir gestern und vorgestern als die elementarische Welt charakterisiert haben, das ist etwas, was zunächst aufgehalten wird. Nicht ganz wird es aufgehalten, aber so wird es aufgehalten, daß nur ein Teil der elementarischen Welt eigentlich einströmt. Wenn wir eine Fläche mit blauer Farbe vor uns haben, dann ist das so, daß durch diese Fläche hindurch, die wir als blaues Farbenbild vor uns haben, hindurchströmen alle die Kräfte aus den höheren Welten, die wir beschrieben haben, mit Ausnahme eines Teiles der elementarischen Welt. Dasjenige, was da zurückgehalten wird von der elementarischen Welt, das ist so, daß es dem Menschen zum Bewußtsein kommt wie ein Spiegelbild, wie eine Rückstrahlung, und diese Rückstrahlung ist eben die blaue Farbe. Alles, was wir gestern beschrieben haben von den Elementen des Feuers, der Luft, des Wassers und der Erde als der elementarischen Welt angehörig, das strömt hindurch. Es strömt durch das Auge alles das ein, was es an Elementen in der Welt gibt, mit Ausnahme dessen, was wir gerade sehen. Dadurch kommt also die Sinneswahrnehmung zustande, daß unser Auge zurückhält aus der elementarischen Welt das Licht, daß unser Ohr zurückhält aus der elementarischen Welt den Ton, daß unsere übrige Organisation zurückhält zum Beispiel einen Teil der Wärme und so weiter. Was nicht zurückgehalten wird, das strömt ein.

Nun können Sie das ergänzen, was wir in den vorhergehenden Vorträgen gesagt haben. Wir haben gesagt: Das Auge wird am Licht für das Licht gebildet. Wenn das Auge das Licht wahrnimmt, so wird es natürlich nicht von dem gebildet, was gesehen wird, sondern von demjenigen, was es hineinläßt, und das ist ein Teil der elementarischen Welt. So daß wir also sagen können (es wird gezeichnet): Wenn hier all die Kräfte aus den übersinnlichen Welten einströmen, werden hier gewisse Kräfte im Auge zurückgehalten, und analog ist es bei den anderen Sinnen. Was nicht hineinströmt in uns selber, was zurückgehalten wird, das ist die Summe unserer Sinneswahrnehmungen. Wir sehen, hören und so weiter also das, was wir nicht in uns selber hineinlassen. Dasjenige aber, was wir in uns hineinlassen, das ist das, was die physische Organisation, zum Beispiel des Auges, gebildet hat. Also gewisse Kräfte halten wir zurück, gewisse Kräfte lassen wir durch. Diejenigen Kräfte, die wir durchlassen, sind Kräfte der elementarischen Welt, die bilden unser Auge; so daß wir, wenn wir unseren Augapfel ansehen, sagen können: In der elementarischen Welt, die wir gerade nicht sehen, weil sie durchgelassen wird, haben wir zugleich dasjenige, was unseren Sinn des Auges bildet; auch unsere anderen Sinne werden auf dieselbe Weise aus der elementarischen Welt heraus gebildet. So sind wir als Sinneswesen aus der elementarischen Welt heraus gebildet. Die elementarische Welt, die wir sehen, wenn wir uns dazu fähig machen, in sie hineinzuschauen, die bildet uns unsere Sinne.

Da aber, wo der Sinn nach innen begrenzt ist, an der Hinterwand des Auges, da befindet sich gleichsam ein zweiter Spiegel, da fließen in uns hinein alle anderen Kräfte aus einer weiteren Welt, außer denen, die widergespiegelt werden. Ich sage «gleichsam», aber es ist das eine völlige Erklärung. An der Hinterwand des Auges werden zurückgehalten und widergespiegelt die elementarischen Kräfte selber; dadurch hören sie auf zu wirken, und es strömen dahinter nur noch die Kräfte der geistigen Welt durch, und das sind diejenigen Kräfte, die uns zum Beispiel unseren Sehnerv bilden. Ebenso wie das Auge den Sehnerv hat durch das Einströmen der geistigen Welt, ebenso hat das Ohr den Hörnerv durch das Einströmen der geistigen Welt und so weiter. Unser gesamtes Nervensystem wird somit aus der geistigen Welt heraus gebildet. Aus ihr heraus strömen uns diejenigen Kräfte und Wesenheiten zu, die die Bildner unseres Nervensystems sind. Und unsere Nerven sind so angeordnet wie die Gesetze der Planetenwelt draußen; denn die Planetenwelt haben wir gleichsam wie den äußeren Ausdruck einer Art Uhr auffassen können für das, was da als geistige Tatsachen und geistige Wesenheiten wirkt.

Nun wäre es naheliegend, daß wir uns fragten: Wenn das der Fall sein sollte, wenn da wirklich an unseren Nerven diese Welt wirken würde, welche sich ausdrückt in äußeren Zeichen in unserem Planetensystem, dann müßte unserem Nervensystem etwas zugrunde liegen an Regelmäßigkeit, was entsprechen würde dem äußeren Sonnensystem. Wir müßten gleichsam in unserem Nervensystem eine Art inneren Sonnensystems haben. Denn es sind, wenn wir durch die elementarische Welt hindurchgegangen sind, die Kräfte der geistigen Welt, die sich ausdrücken im Planeten-Sonnensystem. Die Kräfte aus der Himmelswelt strömen herein und organisieren unser Nervensystem. Versuchen wir einmal, uns zu fragen, ob denn nun wirklich unser Nervensystem sich ausnimmt wie eine Art Spiegelbild dessen, was draußen im Makrokosmos sich ausdrückt in den Planeten und Tierkreisbildern.

Nun, Sie wissen alle, daß unsere Zeit geregelt wird durch die Stellung der Erde zur Sonne und durch den Durchgang der Sonne im Jahreslauf durch die zwölf Tierkreisbilder. Scheinbar wandert die Sonne während eines Jahres durch die zwölf Tierkreisbilder. Das ist eine Haupteinteilung des Jahres, die Einteilung in zwölf Monate, bewirkt durch die Gesetzmäßigkeit, welche im Sonnensystem zwischen Planeten und Tierkreisbildern herrscht. Die Zahl Zwölf ist eine solche Zahl, welche die Gesetzmäßigkeit dieser Stellungen und Bewegungen ausdrückt. Wir haben zwölf Monate im Jahr, und wir haben für die Monate, welche die längsten sind, die Zahl Einunddreißig, einunddreißig Tage. Das ist wiederum etwas, was herausgeholt ist aus der Stellung unserer Himmelskörper zueinander, wiederum etwas, was zusammenhängt mit unserem Zeitsystem. Die längsten Monate haben einunddreißig Tage, die anderen dreißig Tage und der Monat Februar achtundzwanzig oder neunundzwanzig Tage. Hier herrscht eine gewisse Unregelmäßigkeit, aber diese Unregelmäßigkeit hat ihre guten Gründe. Wir können uns nur hier nicht besonders darauf einlassen.

Versuchen wir einmal, diese merkwürdige Zeiteinteilung da draußen in der großen Weltenuhr uns vor die Seele zu führen und uns zu sagen: Wenn nun wirklich dasjenige, was dieser großen Welt des Kosmos zugrunde liegt, auch die Bildungskräfte für unser Nervensystem liefert, dann müßten sich die Zahlen im Nervensystem spiegeln. - Nun, wir haben zwölf Paar Gehirnnerven und einunddreißig Paar Rückenmarksnerven, das heißt, es spiegeln sich tatsächlich die kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die beherrscht werden durch die Zahl Zwölf und die Zahl Einunddreißig, in unserem Nervensystem.

Und daß eine gewisse Unregelmäßigkeit herrscht, ist deshalb, weil der Mensch ein selbständiges Wesen werden soll durch sein Nervensystem und weil er unabhängig werden soll von dem, was äußerlich im Räume sich abspielt. Der Mensch hat seine einunddreißig Rückenmarksnervenpaare. Ebenso wie sich die Zwölfzahl der Monate nach dem Durchgang der Sonne durch den Tierkreis regelt, so müßte sich die Zahl der Tage im Monat eigentlich nach dem Mond richten; das würde nur Achtundzwanzig Tage ergeben. Und wenn wir nicht drei Nervenpaare sozusagen im Überfluß hätten, wodurch wir uns als freie Menschen unabhängig machen können, so würden wir auch tatsächlich der Zahl Achtundzwanzig unterworfen sein. Damit sehen Sie in ein tiefes Geheimnis hinein, in einen wunderbaren Zusammenhang zwischen dem, was da draußen in den großen Symbolen des Raumes sich ausdrückt, die eine Abspiegelung sind von Wesenheiten und Wirksamkeiten in der geistigen Welt, und dem, was wir in unserem Nervensystem haben.

Nun kommen wir zu dem dritten Teil der Spiegelung. Unser Nervensystem wird also aufgebaut von der geistigen Welt. Da, wo jeder Nerv einmündet in das Gehirn oder in das Rückenmark, bei dieser Einmündungsstelle findet wieder eine Spiegelung statt. Da wird zurückgehalten die geistige Welt, und hindurch dringt jetzt das, was wir in der Vernunftwelt kennengelernt haben: die Kräfte der Hierarchien; und es baut uns die Vernunftwelt dasjenige auf, was hinter den Nerven liegt, unser Gehirn und Rückenmark; so daß wir in Gehirn und Rückenmark das Resultat all der Tätigkeit haben, die zuletzt herrührt aus der Vernunftwelt. Derjenige, der hellseherisch überschaut die geistige Welt, findet auch in den kleinsten Widerspiegelungen im Gehirn und in dem Nervensystem genaue Abbilder der großen Weltenvorgänge.

Ganz durch uns durch aber geht, ohne daß wir sie aufhalten können, dasjenige, was wir die Urbilderwelt nennen, die Welt der geistigen Urbilder der Dinge. Wodurch können wir denn im gewöhnlichen Leben ein Bewußtsein von irgend etwas haben? Dadurch, daß wir es aufhalten können. Wir bekommen ein Bewußtsein von einem Teil der elementarischen Welt, indem wir einen Teil der elementarischen Welt aufhalten. Wir sind selber ein Produkt dieser elementarischen Welt in unseren Sinnesorganen. Wir werden uns unserer Sinne bewußt, indem wir einen Teil der elementarischen Welt aufhalten. Wir sind ein Produkt der geistigen Welt in unseren Nerven. Wenn wir uns unserer Nerven bewußt werden, werden wir uns in gewisser Weise der geistigen Welt bewußt, natürlich nur in Abbildern, indem wir einen Teil der geistigen Welt aufhalten. Was kennt denn der Mensch von der elementarischen Welt? Er kennt von der elementarischen Welt dasjenige, was ihm durch die Sinne widergespiegelt wird. Und was kennt der Mensch von der geistigen Welt? Er kennt das, was ihm seine Nerven widerspiegeln, das ist das, was man gewöhnlich die Naturgesetze nennt. Die Naturgesetze sind nichts anderes als ein Schattenbild, ein abgeschwächtes Spiegelbild der geistigen Welt. Und das, was der Mensch als sein inneres geistiges Leben, als seine Vernunft kennt, das ist ein abgeschwächtes Spiegelbild der äußeren Vernunftwelt. Was man in unserer Sprache Intellekt, Verstand nennt, das ist ein Abbild der Vernunftwelt, aber ein schwaches, schattenhaftes Abbild.

Was müßten wir also können, müssen wir uns jetzt fragen, wenn wir in die Lage kommen wollten, mehr zu sehen als das, was wir eben angeführt haben? Wenn wir mehr sehen wollten, so müßten wir in der Lage sein, mehr aufzuhalten. Wollten wir einen Einfluß erleiden von der Urbilderwelt, dann müßten wir die Urbilderwelt in irgendeiner Weise aufhalten können. Wir können nur dadurch physische Sinnesorgane haben, daß wir die elementarische Welt in uns einlassen und sie dann aufhalten. Dadurch bildet sich zum Beispiel unser Auge. Wir können ein Nervensystem nur dadurch haben, daß wir die geistige Welt einlassen in uns und dann aufhalten. Wir können nur dadurch eine Denkkraft haben, daß wir die Vernunftwelt einlassen und dann aufhalten. Dadurch bildet sich unser Gehirn. Sollen sich noch höhere Organe bilden, dann müssen wir die Möglichkeit haben, eine weitere, eine noch höhere Welt aufzuhalten. Wir müssen ihr etwas entgegenschicken können, wie wir in unserem Gehirn der Vernunftwelt dasjenige entgegenschicken, was sie aufhält, damit sie sich spiegelt. Der Mensch muß also etwas tun, wenn er sich höherentwickeln will. Der Mensch muß etwas tun, um eine höhere Welt aufhalten zu können, um aus ihr Kräfte zu bekommen, die sonst einfach durch ihn durchgehen. Denn die Kräfte der Urbilderwelt gehen einfach durch ihn durch. Er muß nun selber einen Spiegelungsapparat schaffen. In dem Sinn, wie das der heutige Mensch kann und soll, schafft einen solchen Spiegelungsapparat die geisteswissenschaftliche Methode, welche in der Bearbeitung der Seele behufs der Erkenntnis der höheren Welten ausgeht von der sogenannten imaginativen Erkenntnis. Was der Mensch gewöhnlich erkennt, das ist die äußere physische Welt.

Wenn der Mensch zu höherer Erkenntnis gelangen will, dann muß er also etwas tun, um sich zunächst höhere Organe zu schaffen. Er muß eine höhere Welt, als die Vernunftwelt ist, in sich zum Stillstand bringen, und das geschieht dadurch, daß der Mensch eine neue Tätigkeit ausführt. Sie können leicht begreifen, daß es unmöglich ist, mit demjenigen, was der Mensch im normalen Bewußtsein ausführt, zu höherer Erkenntnis zu kommen, denn was der Mensch im normalen Bewußtsein ausführt, erschöpft sich in dem, was wir angeführt haben. Der Mensch muß also etwas tun, um in sich eine neue Tätigkeit auszubilden, die nun sich der Urbilderwelt entgegenstellen und sie aufhalten kann. Das geschieht auf die Weise, daß der Mensch zum Beispiel lernt, solche inneren Erlebnisse durchzumachen, die nicht zu den gewöhnlichen Bewußtseinserlebnissen gehören. Und ein solches inneres Erlebnis, das ja eine Art typischen Erlebnisses ist, finden Sie beschrieben in meiner «Geheimwissenschaft» in dem Aufbau der Vorstellung des Rosenkreuzes." (Lit.: GA 119, S. 196ff)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Makrokosmos und Mikrokosmos, GA 119 (1988), Achter Vortrag, Wien, 28. März 1910
  2. Rudolf Steiner: Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen Tod und neuer Geburt, GA 153 (1997), ISBN 3-7274-1530-4 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
  3. Rudolf Steiner: Heilfaktoren für den sozialen Organismus, GA 198 (1984), Dreizehnter Vortrag, Dornach, 10. Juli 1920