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Theurgie

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Die Theurgie (griech. θεουργια, theourgia) war eine in der Spätantike entwickelte spirituelle magisch-rituelle Technik, die dazu dienen sollte, wieder mit geistigen Wesen in Verbindung zu treten und mit ihrer Hilfe göttliche Werke zu tun. Die theurgischen Rituale beruhten vor allem auf der genauen Kenntnis der geheimen Namen der angerufenen Wesenheiten, der Wahl der rechten, durch kosmische Einflüsse bestimmten Stunde, dem richtigen Räucherwerk und einer passend gewählten kultischen Kleidung. Als Mittler wurden oft in Trance befindliche Medien benutzt.

Obwohl Plotin selbst die Theurgie noch weitgehend ablehnte, hingen ihr später viele Neuplatoniker an, insbesondere Iamblichos von Chalkis. Auch Kaiser Julian Apostata befürwortete und praktizierte die Theurgie.

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