Verstand

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Der Verstand (von ahd. firstȃn, „dicht davorstehen“; griech. ἐπιστήμη epistêmê „Erkenntnis, Wissen, Wissenschaft“, lat. intellectus, intelligentia, „Intelligenz“ bzw. „ratio“) ist der auf das diskursive, d.h. schrittweise voranschreitende logische Denken gerichtete Teil der Verstandes- oder Gemütsseele, deren andere Seite das Gemüt ist, welches die Gefühls- und Willenssphäre umfasst. Im Verstand liegt das Vermögen Begriffe und Vorstellungen zu bilden, die Begriffe zu Urteilen zu verbinden und aus diesen weitere logische Schlüsse zu ziehen. Übergeordnet dem Verstand, der sich auf die Erkenntnis des Einzelnen richtet, ist die Vernunft, als die auf das Geistige gerichtete Tätigkeit der Bewusstseinsseele, durch die das Einzelne erst im großen Weltzusammenhang erfasst werden kann.

Siehe auch

Literaturhinweise

Weblinks