Viktor Stracke

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Viktor Stracke (* 12. August 1903 in Graz; † 29. Oktober 1991 in Graz) gehörte zu den Anthroposophen, die Rudolf Steiner noch persönlich erlebten.

Durch die Arbeit seiner Tante Emma Stolle, die beim künstlerisch-handwerklichen Ausbau des Goetheanums mithalf, kam Viktor Stracke 1920 nach Dornach und schloß sich dem Kreis der Tätigen an. Die Kenntnisse aus seiner Ausbildung an der Bundesgewerbeschule für Maschinenbau und Elektrotechnik, die er kurz zuvor in Graz begonnen hatte, waren ihm bei seinem Arbeitsfeld - Einrichten der elektronischen Anlagen und der Bühnenbeleuchtung - hilfreich. Viktor Stracke war es auch, der den Anstoß zu den "Arbeitervorträgen" Rudolf Steiners gab, als er nach Problemen unter der Arbeiterschaft diesen bat, vor den Arbeitern zu sprechen. Steiner wiederum sorgte dafür, daß Stracke seine Ausbildung beenden konnte und ein Stipendium erhielt. Nach der Abschlußprüfung zum Ingenieur 1926 kehrte Viktor Stracke nach Dornach zurück, fand dort zunächst aber nur einen Posten als Nachtwächter. Während der Kriegszeit studierte er Architektur und erhielt eine Anstellung beim Stadtplanungsamt in Graz, die er bis 1965 innehatte. 1957 begann seine Vortragstätigkeit und die Leitung der Einführungskurse in die Anthroposophie.

Werke (Auswahl)

  1. Das Geistgebäude der Rosenkreuzer: Wie kann man die Figuren der Rosenkreuzer heute verstehen?, Verlag am Goetheanum, 2. Aufl., Dornach 1991, ISBN 978-3723505540
  2. Das Vaterunser und die Figuren der Rosenkreuzer, Verlag für Anthroposophie 2015, ISBN 978-3037690529