Gertrud Spörri und Valborg Werbeck-Svärdström: Unterschied zwischen den Seiten

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'''Gertrud Spörri''' (* [[Wikipedia:8. Dezember|8. Dezember]] [[Wikipedia:1894|1894]] in [[Wikipedia:Bäretswil|Bäretswil]]; † [[Wikipedia:16. Juli|16. Juli]] [[Wikipedia:1968|1968]] in [[Wikipedia:Rüti ZH|Rüti ZH]]) war eine Schweizer [[Wikipedia:Theologie|Theologin]], Mitbegründerin und erste Priesterin der [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]], später Mitarbeiterin beim [[Wikipedia:Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|IKRK]].
'''Valborg Werbeck-Svärdström''' (* [[Wikipedia:22. September|22. September]] [[Wikipedia:1879|1879]] in [[Wikipedia:Gäfle|Gäfle]]/[[Wikipedia:Schweden|Nordschweden]] als Valborg Svärdström; † [[Wikipedia:1. Februar|1. Februar]] [[Wikipedia:1972|1972]] in [[Wikipedia:Bad Boll|Bad Boll-Eckwälden]]) war eine schwedische [[Wikipedia:Gesang|Sängerin]] und [[Wikipedia:Gesangspädagogik|Gesangspädagogin]].


== Leben ==
Valborg Werbeck-Svärdström trat schon mit 11 Jahren öffentlich in einem Schülerkonzert auf, mit 15 kam sie ans Konservatorium und wurde mit 21 Jahren Mitglied der [[Wikipedia:Stockholmer Hofoper|Stockholmer Hofoper]].


Gertrud Spörri ist mit einer Schwester und einem Bruder im [[Wikipedia:Zürcher Oberland|Zürcher Oberland]] aufgewachsen. Ihr Vater führte eine kleine Weberei, wo sie bald als Sekretärin mithalf.
Sie galt zu ihrer Zeit als „die neue [[Wikipedia:Jenny Lind|Jenny Lind]]“ – die schwedische Nachtigall. Sie feierte als Konzert- und Opernsängerin große Erfolge in vielen Ländern Europas.


Über die Schwester ihres (kurzzeitigen) Verlobten lernte sie die [[Anthroposophie]] kennen und reiste an den freien Wochenenden oft nach [[Wikipedia:Dornach SO|Dornach]]. Zwischen 1918 bis 1920 holte sie an einer Privatschule die [[Wikipedia:Matura|Matura]] nach und begann in Basel das Studium der (evangelischen) Theologie.
1906 heiratete sie den Hamburger Schriftsteller und Musiker [[Wikipedia:Louis Michael Julius Werbeck|Louis Michael Julius Werbeck]].


Sie gehörte zu den ersten Theologiestudenten, die [[Rudolf Steiner]] um Rat nach einer Verbindung von Theologie und Anthroposophie fragten. 1921 traf sie mit [[Johannes Werner Klein]] zusammen und arbeitete nun voll für die Gründung der Christengemeinschaft mit, wo sie von 1922 bis 1933 als Priesterin (ab 1929 als „Oberlenkerin“) zunächst in [[Wikipedia:Stuttgart|Stuttgart]], später in [[Wikipedia:München|München]] und [[Wikipedia:St. Gallen|St. Gallen]] wirkte.  
Valborg Werbeck-Svärdström hat in jahrzehntelanger Forschung im künstlerischen,  
[[Anthroposophie|anthroposophischen]], pädagogischen und therapeutischen Bereich „Die Schule der Stimmenthüllung“ – so auch der Titel ihres Buchs – entwickelt. In Gesprächen mit [[Rudolf Steiner]] erhielt sie Ermutigung und Anregungen für ihre Arbeit wie auch Bestätigung ihrer Erkenntnisse.


Als sie sich [[Herman Weidelener]], einem Priesterkollegen, der aus (seiner Meinung nach) höherer Einsicht die kultischen Formen verändert hatte, anschloss, wurde sie von [[Friedrich Rittelmeyer]] aus ihren Ämtern entlassen, worauf sie aus der Christengemeinschaft austrat.
Einer ihrer Schüler war [[Eugen Kolisko]].
 
Später arbeitete sie in verschiedenen sozialen Tätigkeiten zunächst in Deutschland, dann ab 1939 in der Schweiz, unter anderem für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und in einer [[Wikipedia:Tuberkulose|Tuberkulose]]-Heilstätte. Nach einer Hüftoperation starb sie im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer [[Wikipedia:Thrombose|Thrombose]] in der Nähe ihres Geburtsortes.
 
== Werke ==
 
=== Als Autorin ===
 
* ''Die Frau im Priesterberuf'', Verlag der Christengemeinschaft, Stuttgart 1929
* ''Die Frau am Altar'', Verlag der Christengemeinschaft, Stuttgart 1931
* ''Der Jünger''. Typoskript, Augsburg 1934
* ''Die göttliche Bestimmung des Menschen'', Manu Verlag, Augsburg 1948
* ''Der Tuberkulose-Kranke im Sanatorium'', Raunhardt (Praxis der Individualfürsorge, Heft 3), Zürich 1953
* ''Uroffenbarungen der Liebe im Werden der Menschheit'', Rose Verlag, München 1965
 
=== Als Herausgeberin ===
 
* [[Wikipedia:Heinrich Zschokke|Heinrich Zschokke]]: ''Eine Selbstschau. Das Schicksal und der Mensch'', bearbeitet von Gertrud Spörri, Schweizer Bücherfreunde, Zürich 1939
* [[Wikipedia:Max Huber|Max Huber]]: ''Das Internationale Rote Kreuz. Idee und Wirklichkeit''. Aus Ansprachen und Aufsätzen ausgewählt und hg. v. Gertrud Spörri, Niehans, Zürich 1951
 
== Literatur ==
 
* Rudolf F. Gädeke: ''Gertrud Spörri'', in: ''Die Gründer der Christengemeinschaft'', Verlag am Goetheanum (Pioniere der Anthroposophie 10), Dornach 1992, S. 98–109


== Weblinks ==
== Weblinks ==


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* [http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&id=612 Biographischer Eintrag] in der Online-Dokumentation der anthroposophischen ''Forschungsstelle Kulturimpuls''
*[http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&id=765 Biographischer Eintrag] in der Online-Dokumentation der anthroposophischen ''Forschungsstelle Kulturimpuls''


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[[Kategorie:Sänger]]
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[[Kategorie:Gestorben 1972]]
[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Schweizer]]
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{{Personendaten
|NAME=Spörri, Gertrud
|NAME=Werbeck-Svärdström, Valborg
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|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Theologin, Priesterin und Sozialarbeiterin
|KURZBESCHREIBUNG=schwedische Sängerin und Gesangspädagogin
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Version vom 27. März 2008, 09:56 Uhr

Valborg Werbeck-Svärdström (* 22. September 1879 in Gäfle/Nordschweden als Valborg Svärdström; † 1. Februar 1972 in Bad Boll-Eckwälden) war eine schwedische Sängerin und Gesangspädagogin.

Valborg Werbeck-Svärdström trat schon mit 11 Jahren öffentlich in einem Schülerkonzert auf, mit 15 kam sie ans Konservatorium und wurde mit 21 Jahren Mitglied der Stockholmer Hofoper.

Sie galt zu ihrer Zeit als „die neue Jenny Lind“ – die schwedische Nachtigall. Sie feierte als Konzert- und Opernsängerin große Erfolge in vielen Ländern Europas.

1906 heiratete sie den Hamburger Schriftsteller und Musiker Louis Michael Julius Werbeck.

Valborg Werbeck-Svärdström hat in jahrzehntelanger Forschung im künstlerischen, anthroposophischen, pädagogischen und therapeutischen Bereich „Die Schule der Stimmenthüllung“ – so auch der Titel ihres Buchs – entwickelt. In Gesprächen mit Rudolf Steiner erhielt sie Ermutigung und Anregungen für ihre Arbeit wie auch Bestätigung ihrer Erkenntnisse.

Einer ihrer Schüler war Eugen Kolisko.

Weblinks


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