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	<title>AnthroWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625670</id>
		<title>Widersacher</title>
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		<updated>2026-04-16T11:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Der Eingriff der Widersacher in die Menschheitsentwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; sind [[Geistige Wesen]] die ursprünglich den [[Hierarchien]] entstammen, aber in ihrer eigenen Entwicklung teilweise zurückgeblieben, teilweise aber auch vorausgeeilt sind und sich nun dem regelrechten [[Schöpfer]]ischen Werden der Welt hemmend entgegen stellen und daher mit gewissem Recht als [[Das Böse|böse]] bezeichnet werden - sie sind es aber nicht im absoluten Sinn. Sie haben sich nicht aus [[Freier Wille|freiem Willen]] gegen [[Gott]] erhoben, sondern wurden gleichsam zu ihrer besonderen Aufgabe &#039;&#039;abkommandiert&#039;&#039;, wie es [[Rudolf Steiner]] öfter ausdrückt. Durch den Widerstand, den sie leisten, erfüllen sie auch wichtige positive Aufgaben in der [[Weltentwicklungsstufen|Weltentwicklung]] und ohne ihre Hilfe könnte der [[Mensch]] niemals zur [[Freiheit]] gelangen, zu der ihn die [[Das Gute|guten]] [[Götter]] bestimmt haben. In [[Gnosis|gnostischen]] Schriften wie der [[Pistis Sophia]] oder dem [[Apokryphon des Johannes]] wird der im [[Mensch]]en wirkende Widersacher ganz allgemein als [[antimimon pneuma]] ({{ELSalt|άντίμιμον πνεύμα}} „Gegengeist“) bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Böhlig: &#039;&#039;Mysterion und Wahrheit: Gesammelte Beiträge zur spätantiken Religionsgeschichte&#039;&#039;, E. J. Brill, Leiden 1968 [https://books.google.at/books?id=a543AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;lpg=PA162&amp;amp;dq=antimimon+pneuma&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uOLWU0AhuW&amp;amp;sig=IzMr-a2KAwjIyGZvzmlNLn8BEhA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjFyI2O-53RAhUYcVAKHaI1AZgQ6AEIMjAC#v=onepage&amp;amp;q=antimimon%20pneuma&amp;amp;f=false google]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Widersachermächten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner - Luzifer und Ahriman 1923.png|mini|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis&#039;&#039;, Pastell auf Transparentpapier, 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersachermächte werden in den verschiedensten [[Religion|religiösen]] Überlieferungen genannt, so auch in der [[Christlich]]en Tradition. Rudolf Steiner unterscheidet folgende Widersachermächte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;rote Teufel&#039;&#039; sei [[Luzifer]] (bibl. [[Schlange|die Schlange]] und [[Diabolos]]) &lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;schwarze Teufel&#039;&#039; sei [[Ahriman]], [[Mephistopheles]] (bibl. [[Satan]]) &lt;br /&gt;
*die [[Asuras]] (werden auch als die Scharen des [[Sorat]] betrachtet)&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;[[Fürst der Finsternis]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Fürst dieser Welt]]&#039;&#039; ist [[Satan]] (nach [[Rudolf Steiner|Steiner]] also [[Ahriman]], (vgl. auch: Joh. 14,30, dort ist eindeutig [[Ahriman]] gemeint)) &lt;br /&gt;
*der [[Sonnendämon]] das ist [[Sorat]], (das Tier [[666]] aus der [[Apokalypse des Johannes]]) &lt;br /&gt;
*der [[Antichrist]] das ist je nach Lesart entweder [[Sorat]] oder (seltener) auch [[Ahriman]]. (Davon abweichend konstatiert [[Hermann Keimeyer]] hier nochmals eine eigenständige Wesenheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Eingriff der Widersacher in die Menschheitsentwicklung  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:DSCI0319.JPG|mini|hochkant|400px|Die drei bisherigen bösen Prinzipien]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir haben öfters zurückgeblickt in die Zeiten, die der großen atlantischen Flut vorangegangen sind, in denen unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, in den Vorfahrenleibern auf dem alten [[Atlantis|atlantischen]] Kontinent gelebt haben zwischen [[Europa]], [[Afrika]] und [[Amerika]]. Und wir haben zurückgeblickt auf jene noch älteren Zeiten, die wir als die [[Lemuria|lemurischen]] Zeiten bezeichnen, in denen die [[Seele|Menschenseelen]], die jetzt verkörpert sind, auf viel niedrigerer [[Daseinsstufe|Stufe des Daseins]] standen als heute. Auf diesen Zeitraum wollen wir heute noch einmal zurückkommen. Wir wollen uns zunächst sagen: Der Mensch hat seine heutige Stufe des [[Empfindung|Empfindungslebens]], des [[Wille|Willenslebens]], der Intelligenz, ja seine heutige Gestalt dadurch errungen, daß im Erdendasein mitgewirkt haben diejenigen geistigen Wesenheiten (siehe [[Hierarchien]]), die höher stehen im Weltenall als der Mensch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun müssen wir uns heute einmal recht deutlich vor die Seele führen, daß andere Geister und andere Wesenheiten noch eingegriffen haben als diejenigen, welche die menschliche Entwickelung vorwärtsbringen. Es haben in einer gewissen Weise geistige Wesenheiten eingegriffen, die feindlich gegenüberstehen den vorwärtsschreitenden geistigen Mächten. Und wir können für jeden dieser Zeiträume, sowohl für das lemurische wie auch für das atlantische Zeitalter, wie auch für unsere [[Nachatlantische Zeit]], in der wir leben, angeben, welche geistigen Wesenheiten sozusagen die Hemmungen gebracht haben, welche geistigen Wesenheiten feindlich gegenübertraten denjenigen, die die Menschheit bloß vorwärtsbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lemuria - luziferische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im [[Lemuria|lemurischen Zeitalter]], in dem ersten, das uns heute beschäftigt in dem Erdensein, haben in die menschliche Entwickelung die [[Luziferisch|luziferischen]] Wesenheiten eingegriffen. Sie stellen sich in einer gewissen Beziehung feindlich gegenüber denjenigen Mächten, die dazumal den Menschen bloß vorwärtsbringen wollten. In dem atlantischen Zeitalter stellten sich feindlich den vorwärtsschreitenden Mächten die Geister gegenüber, die wir als die Geister des Ahriman oder auch des Mephistopheles bezeichnen. Ahrimanische Geister, mephistophelische Geister, das sind diejenigen, die eigentlich, wenn man die Namen genau nimmt, in der mittelalterlichen Anschauung die Geister des Satans genannt wurden, der nicht zu verwechseln ist mit Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserem Zeitalter werden nach und nach noch andere geistige Wesenheiten hemmend den vorwärtsschreitenden in den Weg treten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wissen, wie der Mensch sich auf dem [[Alter Saturn|alten Saturn]] dadurch entwickelt hat, daß die [[Throne]] ausgegossen haben ihre eigene Substanz, und daß da die erste Anlage gelegt worden ist zu dem menschlichen [[Physischer Leib|physischen Leib]]. Wir wissen, daß dann die [[Geister der Weisheit]] auf der [[Alte Sonne|Sonne]] ihm den Äther- oder [[Lebensleib]], daß die [[Geister der Bewegung]] auf dem [[Alter Mond|alten Monde]] den [[Astralleib|astralischen Leib]] eingeprägt haben. Nun war es an den [[Geister der Form|Geistern der Form]], auf der [[Erde]] dem [[Mensch|Menschen]] das [[Ich]] zu geben, damit der Mensch dadurch, daß er sich von seiner Umgebung unterscheidet, in einer gewissen Weise ein selbständiges Wesen werden könne. Aber wenn der Mensch auch durch die Geister der Form ein selbständiges Wesen geworden wäre gegenüber der Außenwelt, gegenüber dem, was ihn auf der Erde umgibt, er würde durch diese Geister der Form niemals ein selbständiges Wesen ihnen selbst gegenüber geworden sein; er wäre von ihnen abhängig geblieben, er wäre an Fäden von ihnen gelenkt und geleitet worden. Daß das nicht eingetreten ist, das ist die in gewisser Beziehung sogar wohltätige Wirkung der Tatsache, daß sich in der lemurischen Zeit die luziferischen Wesenheiten entgegengestellt haben den Geistern der Form. Diese luziferischen Wesenheiten haben dem Menschen die Anwartschaft auf seine Freiheit gegeben. Allerdings haben sie dem Menschen damit auch die Möglichkeit des [[Das Böse|Bösen]] gegeben, die Möglichkeit des Verfalls in sinnliche [[Leidenschaft]] und [[Begierde]]. In was haben denn eigentlich diese luziferischen Geister eingegriffen? Sie haben eingegriffen in das, was da war, und zwar in dasjenige, was zuletzt dem Menschen gegeben worden ist, in den astralischen Leib, was damals in gewisser Beziehung des Menschen Innerstes war. Darin haben sie sich festgesetzt, davon haben sie Besitz ergriffen. Von diesem astralischen Leib hätten sonst, wenn die luziferischen Wesenheiten nicht gekommen wären, nur Besitz ergriffen die Geister der Form. Sie hätten diesem astralischen Leib jene Kräfte eingeprägt, die dem Menschen das Menschenantlitz geben, die den Menschen eben zum Ebenbild der [[Götter]], der Geister der Form machten. Das alles wäre aus dem Menschen geworden, aber der Mensch wäre abhängig geblieben von diesen Geistern der Form zeit seines Lebens, durch alle Ewigkeiten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die [[Luziferisch|luziferischen]] Geister haben dem Menschen die sinnliche Begierde gegeben; die höheren Wesenheiten haben ihre Gegenmittel ergriffen in dem Sinne, daß der Mensch nunmehr nicht unbedingt dieser Sinneswelt verfallen konnte, indem sie ins Gefolge der sinnlichen Begierden und sinnlichen Interessen [[Krankheit]] und Leiden gesetzt haben, so daß in der Welt genau ebenso viele Leiden und Schmerzen sind wie bloßes Interesse für die physische, sinnliche Welt. &#039;&#039;&#039;Beide halten sich vollständig das Gleichgewicht, von keinem ist mehr in der Welt vorhanden: ebenso viele sinnliche Begierden, ebenso viele sinnliche Leidenschaften wie Krankheit und Schmerzen.&#039;&#039;&#039; Das war die gegenseitige Aufeinanderwirkung der luziferischen Geister und der Geister der Form im lemurischen Zeitalter. Wären diese luziferischen Geister nicht gekommen, dann würde der Mensch nicht so früh in die irdische [[Sphäre]] hinuntergestiegen sein. Seine Leidenschaft, seine Begierde für die sinnliche Welt hat es auch gemacht, daß er früher seine Augen aufgeschlossen erhalten hat, daß er früher den ganzen Umkreis des sinnlichen Daseins hat sehen können. Der Mensch hätte, wenn es regelmäßig nach den fortschreitenden Geistern gegangen wäre, erst von der Mitte der atlantischen Zeit an die Umwelt gesehen. Aber er hätte sie dann geistig gesehen, nicht so wie heute, er hätte sie so gesehen, daß sie ihm überall der Ausdruck von [[Geistige Wesenheiten|geistigen Wesenheiten]] gewesen wäre. Dadurch, daß der Mensch verfrüht herunterversetzt worden ist in die irdische Sphäre, daß ihn seine irdischen Interessen und Begierden heruntergedrängt haben, dadurch kam es anders, wie es sonst gekommen wäre in der Mitte der atlantischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantis - ahrimanische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dadurch haben sich hineingemischt in das, was der Mensch hat sehen und begreifen können, die [[Ahrimanisch|ahrimanischen]] Geister, diejenigen Geister, die eben auch mit dem Namen &#039;&#039;mephistophelische Geister&#039;&#039; bezeichnet werden können. Dadurch verfiel der Mensch in Irrtum, verfiel in das, was man eigentlich erst die bewußte [[Sünde]] nennen könnte. Also von der Mitte der atlantischen Zeit an wirkt auf den Menschen die Schar der ahrimanischen Geister ein. Wozu hat nun diese Schar der ahrimanischen Geister sozusagen den Menschen verführt? Sie hat ihn dazu verführt, daß er das, was in seiner Umgebung ist, für stofflich, für materiell hält, daß er nicht durch dieses [[Stofflich|Stoffliche]] hindurchsieht auf die wahren Untergründe des Stofflichen, auf das [[Geistig|Geistige]]. Würde der Mensch in jedem [[Stein]], in jeder [[Pflanze]] und in jedem [[Tier]] das Geistige sehen, er würde niemals verfallen sein in Irrtum und damit in das Böse, sondern der Mensch würde, wenn nur die fortschreitenden Geister auf ihn gewirkt hätten, bewahrt geblieben sein vor jenen [[Illusionen]], denen er immer verfallen muß, wenn er nur auf die Aussage der Sinneswelt baut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was haben nun dagegen diejenigen geistigen Wesenheiten, welche den Menschen in seinem Fortschreiten erhalten wollen, gegen diese Verführung, gegen Irrtum und Illusion aus dem Sinnlichen unternommen? Sie haben dagegen unternommen, daß der Mensch tatsächlich nunmehr erst mit Recht - natürlich ist das langsam und allmählich gekommen, aber hier liegen die Kräfte, warum das gekommen ist - sozusagen in die Lage versetzt wird, aus der sinnlichen Welt heraus wiederum die Möglichkeit zu gewinnen, über Irrtum und Sünde und das Böse hinwegzukommen, das heißt, sie haben dem Menschen die Möglichkeit gegeben, sein [[Karma]] zu tragen und auszuwirken. Haben also diejenigen Wesenheiten, welche die Verführung der luziferischen Wesenheiten gutzumachen hatten, Leiden und Schmerzen, ja auch das, was damit zusammenhängt, den Tod in die Welt gebracht, so haben diejenigen Wesenheiten, welche auszubessern hatten, was aus dem Irrtum über die sinnliche Welt fließt, dem Menschen die Möglichkeit gegeben, &#039;&#039;&#039;durch sein Karma allen Irrtum wieder zu beseitigen&#039;&#039;&#039;, alles Böse wiederum zu verwischen, das er in der Welt angerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Zukunft - Asuras  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserer Zeit gehen wir jenem Zeitalter entgegen, in dem nun andere Wesenheiten sich an den Menschen heranmachen werden, Wesenheiten, welche immer mehr und mehr in der Menschenzukunft, die vor uns liegt, in die menschliche Entwickelung eingreifen werden. Genau ebenso wie die luziferischen Geister im lemurischen Zeitalter eingegriffen haben, die ahrimanischen Geister im atlantischen Zeitalter, so werden nach und nach auch in unserem Zeitalter Wesenheiten eingreifen. Machen wir uns einmal klar, was das für Wesenheiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Wesenheiten, die im &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeitalter&#039;&#039;&#039; eingegriffen haben, von denen mußten wir sagen: sie haben sich im &#039;&#039;&#039;astralischen Leib&#039;&#039;&#039; des Menschen festgesetzt, haben seine &#039;&#039;&#039;Interessen, seine Triebe und Begierden&#039;&#039;&#039; in die irdische Sphäre heruntergezogen. In was genauer gesagt, haben sich diese luziferischen Wesenheiten festgesetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verstehen können Sie das nur, wenn Sie jene Gliederung zugrunde legen, welche Ihnen in meinem Buche «[[Theosophie]]» gegeben ist. Da ist gezeigt, daß wir am Menschen zunächst seinen physischen Leib zu unterscheiden haben, dann seinen Äther- oder Lebensleib und seinen astralischen Leib, oder, wie ich ihn dort genannt habe, den Empfindungsleib oder Seelenleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn wir diese drei Glieder betrachten, so sind es genau die drei Glieder, die dem Menschen gegeben waren vor seiner irdischen Laufbahn. Was da genannt ist der physische Leib, das ist auf dem alten Saturn veranlagt worden, was genannt ist der Ätherleib, das ist auf der Sonne veranlagt, und dasjenige, was da genannt ist der Seelen- oder Empfindungsleib, ist auf dem alten Monde veranlagt. Jetzt sind auf der Erde nach und nach dazugekommen die [[Empfindungsseele]], die eigentlich eine unbewußte Umänderung, eine unbewußte Bearbeitung des [[Empfindungsleib|Empfindungsleibes]] ist. In der Empfindungsseele hat sich verankert [[Luzifer]]; da hinein hat er sich geschlichen, da sitzt er drinnen. Weiter ist entstanden durch die unbewußte Umarbeitung des [[Ätherleib]]es die [[Verstandesseele]]. Genaueres ist darüber gesagt in der Abhandlung über «[[Die Erziehung des Kindes]]». In diesem zweiten Glied der menschlichen Seele, der Verstandesseele, also in dem umgearbeiteten Stück des Ätherleibes, da hat sich festgesetzt [[Ahriman]]. Da ist er drinnen und führt den Menschen zu falschen Urteilen über das Materielle, führt ihn zu Irrtum und Sünde und [[Lüge]], zu allem, was eben aus der Verstandes- oder Gemütsseele kommt. In alledem zum Beispiel, daß der Mensch sich der Illusion hingibt, mit der [[Materie]] sei das Richtige gegeben, haben wir Einflüsterungen des Ahriman, des Mephistopheles zu sehen. Drittens kommt an die Reihe die [[Bewußtseinsseele]], die in einer unbewußten Umarbeitung des [[Physischer Leib|physischen Leibes]] besteht. Es ist Ihnen ja erinnerlich, wie diese Umarbeitung geschah. Gegen das Ende der atlantischen Zeit trat der Ätherleib des Kopfes ganz hinein in den physischen Kopf und gestaltete allmählich den physischen Leib so um, daß er eine selbstbewußte Wesenheit wurde. An dieser unbewußten Umarbeitung des physischen Leibes, an der Bewußtseinsseele, arbeitet der Mensch heute noch immer im Grunde genommen. Und in der Zeit, die jetzt kommen wird, werden sich hineinschleichen in diese Bewußtseinsseele und damit in das, was man das menschliche [[Ich]] nennt - denn &#039;&#039;&#039;das Ich geht auf in der Bewußtseinsseele&#039;&#039;&#039; -, diejenigen geistigen Wesenheiten, die man die [[Asuras]] nennt. Die Asuras werden mit einer viel intensiveren Kraft das Böse entwickeln als selbst die satanischen Mächte der atlantischen oder gar die luziferischen Geister der lemurischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das [[Das Böse|Böse]], das die luziferischen Geister den Menschen zugleich mit der Wohltat der [[Freiheit]] brachten, das werden sie alles im Verlaufe der Erdenzeit ganz abstreifen. Dasjenige Böse, das die ahrimanischen Geister gebracht haben, kann abgestreift werden in dem Ablauf der [[Karma|karmischen]] Gesetzmäßigkeit. Das Böse aber, das die asurischen Mächte bringen, ist nicht auf eine solche Weise zu sühnen. Haben die guten Geister dem Menschen Schmerzen und Leiden, Krankheit und Tod gegeben, damit er sich trotz der Möglichkeit des Bösen aufwärts entwickeln kann, haben die guten Geister die Möglichkeit des Karma gegenüber den ahrimanischen Mächten gegeben, um den Irrtum wieder auszugleichen - gegenüber den asurischen Geistern wird das im Verlaufe des Erdendaseins nicht so leicht sein. Denn diese asurischen Geister werden bewirken, daß das, was von ihnen ergriffen ist - und es ist ja des Menschen tiefstes Innerstes, die Bewußtseinsseele mit dem Ich -, daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde. Es wird Stück für Stück aus dem Ich herausgerissen werden, und in demselben Maße, wie sich die asurischen Geister in der Bewußtseinsseele festsetzen, in demselben Maße muß der Mensch auf der Erde zurücklassen Stücke seines Daseins. Das wird unwiederbringlich verloren sein, was den asurischen Mächten verfallen ist. Nicht, daß der ganze Mensch ihnen zu verfallen braucht, aber Stücke werden aus dem Geiste des Menschen herausgeschnitten durch die asurischen Mächte. Diese asurischen Mächte kündigen sich in unserem Zeitalter an durch den Geist, der da waltet und den wir nennen könnten den &#039;&#039;&#039;Geist des bloßen Lebens in der Sinnlichkeit und des Vergessens aller wirklichen geistigen Wesenheiten und geistigen Welten&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen: Heute ist es erst mehr theoretisch, daß die asurischen Mächte den Menschen verführen. Heute gaukeln sie ihm vielfach vor, daß sein Ich ein Ergebnis wäre der bloßen physischen Welt. Heute verführen sie ihn zu einer Art theoretischem [[Materialismus]]. Aber sie werden im weiteren Verlauf - und das kündigt sich immer mehr an durch die wüsten Leidenschaften der Sinnlichkeit, die immer mehr und mehr auf die Erde herniedersteigen - dem Menschen den Blick umdunkeln gegenüber den geistigen Wesenheiten und geistigen Mächten. Es wird der Mensch nichts wissen und nichts wissen wollen von einer geistigen Welt. Er wird immer mehr und mehr nicht nur lehren, daß die höchsten sittlichen Ideen des Menschen nur höhere Ausgestaltungen der tierischen Triebe sind, er wird nicht nur lehren, daß das menschliche Denken nur eine Umwandlung dessen ist, was auch das Tier hat, er wird nicht nur lehren, daß der Mensch nicht bloß seiner Gestalt nach mit dem Tier verwandt ist, daß er auch seiner ganzen Wesenheit nach vom Tier abstamme, sondern der Mensch wird mit dieser Anschauung Ernst machen und so leben.&amp;quot; {{Lit|{{G|107|240ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zerstörerische Wirkung der Widersacher in der Natur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern die äußere Natur etwas ist, das erst nach und nach im Zuge der irdischen Entwicklung aus dem Menschenwesen herausgesetzt wurde, ist auch diese äußere Natur durch die Folgen des [[Sündenfall]]s betroffen. Sie hat dadurch zerstörende Elemente in ihr Wesen aufgenommen. Besonders die [[Äther]]kräfte der Natur sind davon betroffen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;600px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Luzifer]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Ahriman]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Asuras]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Elektrizität]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Magnetismus]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Dritte Kraft]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Licht]] ist das [[Ätherisch]]e Bild der [[Astralwelt]]. [[Elektrizität]] ist Licht im untermateriellen Zustand, wodurch eine unterphysische Astralwelt als Reich [[Luzifer]]s entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klangäther]] ist das ätherische Bild des [[Niederes Devachan|niederen Devachans]]. [[Magnetismus]] ist in den untermateriellen Zustand gefesselter Klangäther. Dadurch entsteht ein unterphysisches niederes Devachan als Reich [[Ahriman]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensäther]] ist das ätherische Bild des [[Oberes Devachan|oberen Devachans]]. Furchtbare Vernichtungskräfte, die [[Rudolf Steiner]] zusammenfassend als die sog. [[Dritte Kraft]] ([[Atomkraft]]) bezeichnet hat, entstehen, wenn diese Kräfte durch die Asuras in den unterphysischen Bereich gebannt werden. Es entsteht ein unterphysisches oberes Devachan als Reich der [[Asuras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Kräfte werden die [[Erde (Planet)|Erde]] nach und nach zerstören. Einmal wird das sogar im positiven Sinn nötig sein, damit die Menschheit ihre weitere Entwicklung in einem geistigeren Dasein durchmachen kann. Es besteht allerdings die große Gefahr, dass diese Zerstörung zu rasch voranschreitet und an ihr Ziel gelangt, ehe die Menschheit ihr Entwicklungsziel auf Erden erreicht hat. Verhindert werden kann das nur, indem der neu belebende Christusimpuls in der Natur wirksam wird. Dass das so ist, dazu ist aber auch die bewusste Mitarbeit des Menschen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wirkung der Widersacher in der Hüllennatur des Menschen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche [[Ich]] entwickelt sich in dem Maß weiter, als es ihm gelingt, seine niederen [[Wesensglieder]] umzuarbeiten und zu vergeistigen. Dieser Arbeit des menschlichen Ichs treten die Widersacher hemmend entgegen. Jede der Widersachermächte setzt dabei den Schwerpunkt ihres Wirkens in einem ganz bestimmten Wesensglied. Das heißt keineswegs, dass die einzelnen Widersacher in den anderen Wesensgliedern nicht wirkten. Tatsächlich erstreckt sich die Wirkung &#039;&#039;aller&#039;&#039; Widersacher auf &#039;&#039;alle&#039;&#039; niederen Wesensglieder, nur hat jeder sein besonderes Zentrum, von dem aus er hauptsächlich wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Luzifer]] ergreift vor allem den [[Astralleib]] und behindert seine Umwandlung zur [[Empfindungsseele]]. &lt;br /&gt;
*[[Ahriman]] setzt sich im [[Ätherleib]] fest und hemmt seine Umarbeitung zur [[Verstandes- oder Gemütsseele]]. &lt;br /&gt;
*Die [[Asuras]] greifen primär den [[Physischer Leib|physischen Leib]] an und stören die regelrechte Entwicklung der [[Bewusstseinsseele]]. Da die Gestalt des physischen Leibes der unmittelbarste sinnliche Ausdruck des menschlichen Ichs und das zunächst wesentlichste Instrument zur Entfaltung des [[Ich-Bewusstsein]]s ist, hemmen sie zugleich am direktesten die Ich-Entwicklung. Das geht so weit, dass geradezu Teile des menschlichen Ichs abgesplittert und dauerhaft der sinnlichen Welt einverleibt werden und so für die künftige Entwicklung verlorengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der [[Bewusstseinsseele]] erwacht der Mensch zur vollbewussten moralischen Verantwortlichkeit. Durch den bewussten Willen zum Guten verbinden wir uns mit dem Christus. Zugleich kann sich aber auch durch die Bewusstseinsseele erstmals der volle bewusste Wille zum [[Das Böse|Bösen]] entfalten, durch den wir uns mit den Asuras verbünden. Die Asuras, gefallene Geister der Persönlichkeit, sind die eigentlichen Geister des [[Egoismus]]. Einmal schon trat ihr Einfluss in der Menschheitsgeschichte deutlich bei den typischen machiavellistischen Renaissancemenschen hervor, etwa bei den Borgia-Päpsten oder manchen spanischen Conquistadores. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den schlimmsten Wirkungen Luzifers und Ahrimans wird der Mensch durch göttliche Hilfe bewahrt. Luzifer verführt uns zur sinnlichen Begierde; damit wir dieser nicht vollkommen verfallen, haben uns die guten Götter [[Krankheit]], [[Leid]]en und [[Tod]] gegeben. Durch Ahriman verfällt der Mensch in Irrtum und Lüge. Der [[Christus]] ermöglicht es den Menschen, diese Fehler durch das [[Karma]] in den [[Reinkarnation|aufeinanderfolgenden Erdenleben]] wieder auszugleichen. Eine solche unmittelbare göttliche Hilfe gegenüber den Asuras kann es nicht geben. Der Mensch muss sich zuerst aus freiem Entschluss dem [[Das Gute|Guten]] zuwenden und kein Gott kann ihm dabei helfen. Ist aber der Entschluss aus freiem Willen gefasst, dann kann der Christus durch seine [[Gnade]] helfend eingreifen. Nur eine Hilfe ist für solche möglich, die aus eigener Kraft nicht mehr den Weg zum Guten finden können - die durch andere Menschen, die bereit und befähigt sind, jener Karma auf sich zu nehmen und diesen ihre eigene für das Erdenleben vorbereitete Hüllennatur für die irdische [[Inkarnation]] zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die polare Wirkung von Luzifer und Ahriman auf den Menschen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also in der Welt braucht es die luziferischen Kräfte, damit wir nicht schon mit drei Jahren Greise sind. In der Welt braucht es die ahrimanischen Kräfte, damit wir nicht fortwährend Kinder blei­ben. Diese zwei entgegengesetzten Kräfte müssen im Menschen sein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr style=&amp;quot;background:#800080; color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;ahrimanisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;luziferisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;körperlich:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verhärtung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verjüngung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verkalkung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verweichung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;seelisch:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Pedanterie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Phantastik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Philisterhaftigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Schwärmerei&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Materialismus&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Mystik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Trockener Verstand &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Theosophie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;geistig:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Aufwachen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Einschlafen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun handelt es sich darum, daß diese zwei entgegengesetzten Kräfte ausgeglichen sein müssen. Worinnen liegt nun die Ausgleichung? Es darf nichts von diesen Kräften überhand nehmen.&amp;quot; {{Lit|{{G|349|226}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umgang mit den Widersachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Keimeyer]] gab hierzu einen Ratschlag (bezogen auf alle [[Widersachermächte]]):&lt;br /&gt;
Die Widersacher können bekämpft werden, nämlich &amp;quot;[[Luzifer]] (läßt sich) bannen durch Moralität,&lt;br /&gt;
[[Ahriman]] (läßt sich) bannen durch ausgewogene Urteilskraft, [[Asuras]]-[[Sorat]] (läßt sich) bannen durch das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat&amp;quot; ([[Hermann Keimeyer]]). Das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat läßt sich erzeugen durch eine Visualisierung einer entsprechenden [[Meditation]] ([[Imagination]]). Auch der moderne [[Manichäismus]], wie er etwa durch [[Bernard Lievegoed]] dargestellt wurde, bietet Möglichkeiten dem Bösen (also den [[Widersachermächte]]n) insgesamt adäquat zu begegnen. Zur zukünftigen Bedeutung des [[Manichäismus]] zählt die Erkenntnis, &amp;quot;dass es nicht Weltaufgabe ist, das Böse ausschließlich zu vernichten, sondern daß es zu erlösen und durch Milde zu verwandeln ist&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76).&lt;br /&gt;
Dabei geht es letztlich um die &amp;quot;Verwandlung des Bösen in ein noch höheres Gutes&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76). Dies ist jedoch gegenwärtig noch Zukunftsmusik. Die manichäische Wandlung des Bösen gelingt heute allenfalls partikulär, wird aber in der Zukunft der Menschheit noch eine bedeutende Rolle spielen, spätestens ab der sechsten [[Kulturepoche]] wird man mehr davon sehen.&lt;br /&gt;
Als die erste Widersachermacht, die in diesem Sinne reif ist zu ihrer Erlösung, muss [[Luzifer]] betrachtet werden. Nach [[Sergej O. Prokofieff]] nähert sich [[Luzifer]] bereits heute dem Stadium seiner Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorträgen zu den [[GA 120|Offenbarungen des Karma]], geht Rudolf Steiner wie folgt auf die Frage des Umgangs mit [[Luzifer]] und [[Ahriman]] ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und Herr werden über die luziferischen und ahrimanischen Einflüsse können wir durch nichts anderes als durch Erkenntnis. Einmal durch Selbsterkenntnis, indem wir uns immer fähiger machen - auch im Leben zwischen Geburt und Tod -, unsere Schwachheiten in allen drei Seelenmerkmalen kennenzulernen, in Denken, Fühlen und Wollen...&lt;br /&gt;
Sodann durch Erkenntnis der Außenwelt, die sich ergänzen muß mit der Selbsterkenntnis; beide müssen zusammenwirken. Selbsterkenntnis und Erkenntnis der Außenwelt müssen wir mit unserem Wesen vereinigen.|120|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann es zur Überwindung [[Luzifer]]s und [[Ahriman]]s durch [[Liebe]] und [[Weisheit]] kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir selber Luzifer entgegenwirken sollen, wenn wir seine Angelegenheiten in der Zukunft besorgen sollen, wird es bei uns nur die Liebe sein können, die an die Stelle der Taten des Luzifer treten kann; die Liebe aber wird es sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir immer mehr diese Dunkelheit hinwegbringen (durch Weisheit), wenn sie schwindet, und wir dazu gelangen, den ahrimanischen Einfluß auf diese Weise völlig zu überwinden, dann werden wir in der Lage sein, die Welt so zu erkennen, wie sie wirklich als Erdenwelt ist.|120|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]], [[Ahriman]]; [[Ahrimanisch]], [[Luzifer]]; [[Luziferisch]], [[Sorat]], [[Asuras]], [[Satan]], [[Diabolos]], [[Mammon]], [[Antichrist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ahriman - Profil einer Weltmacht&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1996, ISBN 3-8251-7090-X&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Luzifer - Facetten eines Verführers&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7063-2&lt;br /&gt;
*Flensburger Hefte Nr. 26: &#039;&#039;Michael - Januskopf Bundesrepublik&#039;&#039;, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 1989, ISBN 3-926841-22-2&lt;br /&gt;
*Pietro Archiati: &#039;&#039;Mit Engeln und Verstorbenen leben&#039;&#039;. Die Menschheit an der Schwelle zum Geist, Archiati Vlg., Bad Liebenzell 2011, ISBN 978-3-86772-205-6&lt;br /&gt;
*Erhard Fucke: &#039;&#039;Im Spannungsfeld des Bösen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der Anthroposophie Rudolf Steiners&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1801-X&lt;br /&gt;
*Michael Heinen-Anders: &#039;&#039;Aus anthroposophischen Zusammenhängen&#039;&#039;, BOD, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3032-2&lt;br /&gt;
*Michael Kalisch: &#039;&#039;Das Böse. Polarität und Steigerung&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 3-7725-1761-7&lt;br /&gt;
*[[Anton Kimpfler]]: &#039;&#039;Mensch werden mit den Widersachermächten. Unser Weg zwischen Luzifer und Ahriman&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2010, ISBN 3-8251-7506-5&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Das Gute tun&#039;&#039;. Ankommen im 21. Jahrhundert, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7725-0021-3&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Über die Rettung der Seele&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1994, ISBN 3-7725-1455-3&lt;br /&gt;
*Hans Peter van Manen: &#039;&#039;Wiederkunft und Heimsuchung. Von der Wiederkunft Christi und dem Kommen des Antichrist&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2011, ISBN 978-3-7235-1378-1&lt;br /&gt;
*Robert Powell: &#039;&#039;Christus und der Mayakalender&#039;&#039;, Informationslücke-Vlg., Basel 2009, ISBN 978-3-9523-5211-3&lt;br /&gt;
*Sergej O. Prokofieff: &#039;&#039;Die okkulte Bedeutung des Verzeihens&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1991, ISBN 3-7725-1126-0, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Alfred Schütze: &#039;&#039;Das Rätsel des Bösen&#039;&#039;, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1982, ISBN 3-596-25511-2&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Solowjew]]: &#039;&#039;Eine kurze Erzählung vom Antichrist&#039;&#039;. Eingeleitet und kommentiert von Ingo Hoppe, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8251-7765-2&lt;br /&gt;
*[[Herbert Wimbauer]]: &#039;&#039;Die Stunde der Verführer. Vom Wesen und Wirken des dreivereinten Bösen in der Apokalypse des XX. Jahrhunderts&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: I Luzifer / II Zur Bodhisattva Frage&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: III Ahriman&#039;&#039;, Selbstverlag, 1990&lt;br /&gt;
*[[Peter Tradowsky]]: &#039;&#039;Und das Licht schien in die Finsternis...&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2008&lt;br /&gt;
*Adolf Baumann: &#039;&#039;Wörterbuch der Anthroposophie&#039;&#039;, mvg-Verlag, München 1991&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Anonymus d&#039;outre Tombe (=Valentin Tomberg): &#039;&#039;Die großen Arcana des Tarot&#039;&#039;, zwei Bände; Herder Vlg., Basel 1993, ISBN 3-906371-05-0&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]], Dornach 1988, S. 240 ff. {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Offenbarungen des Karma&#039;&#039;, [[GA 120]] (1992), ISBN 3-7274-1200-3 {{Vorträge|120}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der innere Aspekt des sozialen Rätsels. Luziferische Vergangenheit und ahrimanische Zukunft&#039;&#039;, [[GA 193]], Dornach 1989 {{Vorträge|193}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Mysterium des Bösen&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1993, ISBN 3-7725-0089-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hermetika-aorim.de/archiv/060105_marti_boese.htm Ernst Marti: Das dreifache Böse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widersacher|!101]] &lt;br /&gt;
[[en:Adversaries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625669</id>
		<title>Widersacher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625669"/>
		<updated>2026-04-16T11:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; sind [[Geistige Wesen]] die ursprünglich den [[Hierarchien]] entstammen, aber in ihrer eigenen Entwicklung teilweise zurückgeblieben, teilweise aber auch vorausgeeilt sind und sich nun dem regelrechten [[Schöpfer]]ischen Werden der Welt hemmend entgegen stellen und daher mit gewissem Recht als [[Das Böse|böse]] bezeichnet werden - sie sind es aber nicht im absoluten Sinn. Sie haben sich nicht aus [[Freier Wille|freiem Willen]] gegen [[Gott]] erhoben, sondern wurden gleichsam zu ihrer besonderen Aufgabe &#039;&#039;abkommandiert&#039;&#039;, wie es [[Rudolf Steiner]] öfter ausdrückt. Durch den Widerstand, den sie leisten, erfüllen sie auch wichtige positive Aufgaben in der [[Weltentwicklungsstufen|Weltentwicklung]] und ohne ihre Hilfe könnte der [[Mensch]] niemals zur [[Freiheit]] gelangen, zu der ihn die [[Das Gute|guten]] [[Götter]] bestimmt haben. In [[Gnosis|gnostischen]] Schriften wie der [[Pistis Sophia]] oder dem [[Apokryphon des Johannes]] wird der im [[Mensch]]en wirkende Widersacher ganz allgemein als [[antimimon pneuma]] ({{ELSalt|άντίμιμον πνεύμα}} „Gegengeist“) bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Böhlig: &#039;&#039;Mysterion und Wahrheit: Gesammelte Beiträge zur spätantiken Religionsgeschichte&#039;&#039;, E. J. Brill, Leiden 1968 [https://books.google.at/books?id=a543AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;lpg=PA162&amp;amp;dq=antimimon+pneuma&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uOLWU0AhuW&amp;amp;sig=IzMr-a2KAwjIyGZvzmlNLn8BEhA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjFyI2O-53RAhUYcVAKHaI1AZgQ6AEIMjAC#v=onepage&amp;amp;q=antimimon%20pneuma&amp;amp;f=false google]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Widersachermächten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner - Luzifer und Ahriman 1923.png|mini|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis&#039;&#039;, Pastell auf Transparentpapier, 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersachermächte werden in den verschiedensten [[Religion|religiösen]] Überlieferungen genannt, so auch in der [[Christlich]]en Tradition. Rudolf Steiner unterscheidet folgende Widersachermächte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;rote Teufel&#039;&#039; sei [[Luzifer]] (bibl. [[Schlange|die Schlange]] und [[Diabolos]]) &lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;schwarze Teufel&#039;&#039; sei [[Ahriman]], [[Mephistopheles]] (bibl. [[Satan]]) &lt;br /&gt;
*die [[Asuras]] (werden auch als die Scharen des [[Sorat]] betrachtet)&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;[[Fürst der Finsternis]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Fürst dieser Welt]]&#039;&#039; ist [[Satan]] (nach [[Rudolf Steiner|Steiner]] also [[Ahriman]], (vgl. auch: Joh. 14,30, dort ist eindeutig [[Ahriman]] gemeint)) &lt;br /&gt;
*der [[Sonnendämon]] das ist [[Sorat]], (das Tier [[666]] aus der [[Apokalypse des Johannes]]) &lt;br /&gt;
*der [[Antichrist]] das ist je nach Lesart entweder [[Sorat]] oder (seltener) auch [[Ahriman]]. (Davon abweichend konstatiert [[Hermann Keimeyer]] hier nochmals eine eigenständige Wesenheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Eingriff der Widersacher in die Menschheitsentwicklung  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DSCI0319.JPG|mini|hochkant|400px|Die drei bisherigen bösen Prinzipien]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir haben öfters zurückgeblickt in die Zeiten, die der großen atlantischen Flut vorangegangen sind, in denen unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, in den Vorfahrenleibern auf dem alten [[Atlantis|atlantischen]] Kontinent gelebt haben zwischen [[Europa]], [[Afrika]] und [[Amerika]]. Und wir haben zurückgeblickt auf jene noch älteren Zeiten, die wir als die [[Lemuria|lemurischen]] Zeiten bezeichnen, in denen die [[Seele|Menschenseelen]], die jetzt verkörpert sind, auf viel niedrigerer [[Daseinsstufe|Stufe des Daseins]] standen als heute. Auf diesen Zeitraum wollen wir heute noch einmal zurückkommen. Wir wollen uns zunächst sagen: Der Mensch hat seine heutige Stufe des [[Empfindung|Empfindungslebens]], des [[Wille|Willenslebens]], der Intelligenz, ja seine heutige Gestalt dadurch errungen, daß im Erdendasein mitgewirkt haben diejenigen geistigen Wesenheiten (siehe [[Hierarchien]]), die höher stehen im Weltenall als der Mensch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun müssen wir uns heute einmal recht deutlich vor die Seele führen, daß andere Geister und andere Wesenheiten noch eingegriffen haben als diejenigen, welche die menschliche Entwickelung vorwärtsbringen. Es haben in einer gewissen Weise geistige Wesenheiten eingegriffen, die feindlich gegenüberstehen den vorwärtsschreitenden geistigen Mächten. Und wir können für jeden dieser Zeiträume, sowohl für das lemurische wie auch für das atlantische Zeitalter, wie auch für unsere [[Nachatlantische Zeit]], in der wir leben, angeben, welche geistigen Wesenheiten sozusagen die Hemmungen gebracht haben, welche geistigen Wesenheiten feindlich gegenübertraten denjenigen, die die Menschheit bloß vorwärtsbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lemuria - luziferische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im [[Lemuria|lemurischen Zeitalter]], in dem ersten, das uns heute beschäftigt in dem Erdensein, haben in die menschliche Entwickelung die [[Luziferisch|luziferischen]] Wesenheiten eingegriffen. Sie stellen sich in einer gewissen Beziehung feindlich gegenüber denjenigen Mächten, die dazumal den Menschen bloß vorwärtsbringen wollten. In dem atlantischen Zeitalter stellten sich feindlich den vorwärtsschreitenden Mächten die Geister gegenüber, die wir als die Geister des Ahriman oder auch des Mephistopheles bezeichnen. Ahrimanische Geister, mephistophelische Geister, das sind diejenigen, die eigentlich, wenn man die Namen genau nimmt, in der mittelalterlichen Anschauung die Geister des Satans genannt wurden, der nicht zu verwechseln ist mit Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserem Zeitalter werden nach und nach noch andere geistige Wesenheiten hemmend den vorwärtsschreitenden in den Weg treten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wissen, wie der Mensch sich auf dem [[Alter Saturn|alten Saturn]] dadurch entwickelt hat, daß die [[Throne]] ausgegossen haben ihre eigene Substanz, und daß da die erste Anlage gelegt worden ist zu dem menschlichen [[Physischer Leib|physischen Leib]]. Wir wissen, daß dann die [[Geister der Weisheit]] auf der [[Alte Sonne|Sonne]] ihm den Äther- oder [[Lebensleib]], daß die [[Geister der Bewegung]] auf dem [[Alter Mond|alten Monde]] den [[Astralleib|astralischen Leib]] eingeprägt haben. Nun war es an den [[Geister der Form|Geistern der Form]], auf der [[Erde]] dem [[Mensch|Menschen]] das [[Ich]] zu geben, damit der Mensch dadurch, daß er sich von seiner Umgebung unterscheidet, in einer gewissen Weise ein selbständiges Wesen werden könne. Aber wenn der Mensch auch durch die Geister der Form ein selbständiges Wesen geworden wäre gegenüber der Außenwelt, gegenüber dem, was ihn auf der Erde umgibt, er würde durch diese Geister der Form niemals ein selbständiges Wesen ihnen selbst gegenüber geworden sein; er wäre von ihnen abhängig geblieben, er wäre an Fäden von ihnen gelenkt und geleitet worden. Daß das nicht eingetreten ist, das ist die in gewisser Beziehung sogar wohltätige Wirkung der Tatsache, daß sich in der lemurischen Zeit die luziferischen Wesenheiten entgegengestellt haben den Geistern der Form. Diese luziferischen Wesenheiten haben dem Menschen die Anwartschaft auf seine Freiheit gegeben. Allerdings haben sie dem Menschen damit auch die Möglichkeit des [[Das Böse|Bösen]] gegeben, die Möglichkeit des Verfalls in sinnliche [[Leidenschaft]] und [[Begierde]]. In was haben denn eigentlich diese luziferischen Geister eingegriffen? Sie haben eingegriffen in das, was da war, und zwar in dasjenige, was zuletzt dem Menschen gegeben worden ist, in den astralischen Leib, was damals in gewisser Beziehung des Menschen Innerstes war. Darin haben sie sich festgesetzt, davon haben sie Besitz ergriffen. Von diesem astralischen Leib hätten sonst, wenn die luziferischen Wesenheiten nicht gekommen wären, nur Besitz ergriffen die Geister der Form. Sie hätten diesem astralischen Leib jene Kräfte eingeprägt, die dem Menschen das Menschenantlitz geben, die den Menschen eben zum Ebenbild der [[Götter]], der Geister der Form machten. Das alles wäre aus dem Menschen geworden, aber der Mensch wäre abhängig geblieben von diesen Geistern der Form zeit seines Lebens, durch alle Ewigkeiten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die [[Luziferisch|luziferischen]] Geister haben dem Menschen die sinnliche Begierde gegeben; die höheren Wesenheiten haben ihre Gegenmittel ergriffen in dem Sinne, daß der Mensch nunmehr nicht unbedingt dieser Sinneswelt verfallen konnte, indem sie ins Gefolge der sinnlichen Begierden und sinnlichen Interessen [[Krankheit]] und Leiden gesetzt haben, so daß in der Welt genau ebenso viele Leiden und Schmerzen sind wie bloßes Interesse für die physische, sinnliche Welt. &#039;&#039;&#039;Beide halten sich vollständig das Gleichgewicht, von keinem ist mehr in der Welt vorhanden: ebenso viele sinnliche Begierden, ebenso viele sinnliche Leidenschaften wie Krankheit und Schmerzen.&#039;&#039;&#039; Das war die gegenseitige Aufeinanderwirkung der luziferischen Geister und der Geister der Form im lemurischen Zeitalter. Wären diese luziferischen Geister nicht gekommen, dann würde der Mensch nicht so früh in die irdische [[Sphäre]] hinuntergestiegen sein. Seine Leidenschaft, seine Begierde für die sinnliche Welt hat es auch gemacht, daß er früher seine Augen aufgeschlossen erhalten hat, daß er früher den ganzen Umkreis des sinnlichen Daseins hat sehen können. Der Mensch hätte, wenn es regelmäßig nach den fortschreitenden Geistern gegangen wäre, erst von der Mitte der atlantischen Zeit an die Umwelt gesehen. Aber er hätte sie dann geistig gesehen, nicht so wie heute, er hätte sie so gesehen, daß sie ihm überall der Ausdruck von [[Geistige Wesenheiten|geistigen Wesenheiten]] gewesen wäre. Dadurch, daß der Mensch verfrüht herunterversetzt worden ist in die irdische Sphäre, daß ihn seine irdischen Interessen und Begierden heruntergedrängt haben, dadurch kam es anders, wie es sonst gekommen wäre in der Mitte der atlantischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantis - ahrimanische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dadurch haben sich hineingemischt in das, was der Mensch hat sehen und begreifen können, die [[Ahrimanisch|ahrimanischen]] Geister, diejenigen Geister, die eben auch mit dem Namen &#039;&#039;mephistophelische Geister&#039;&#039; bezeichnet werden können. Dadurch verfiel der Mensch in Irrtum, verfiel in das, was man eigentlich erst die bewußte [[Sünde]] nennen könnte. Also von der Mitte der atlantischen Zeit an wirkt auf den Menschen die Schar der ahrimanischen Geister ein. Wozu hat nun diese Schar der ahrimanischen Geister sozusagen den Menschen verführt? Sie hat ihn dazu verführt, daß er das, was in seiner Umgebung ist, für stofflich, für materiell hält, daß er nicht durch dieses [[Stofflich|Stoffliche]] hindurchsieht auf die wahren Untergründe des Stofflichen, auf das [[Geistig|Geistige]]. Würde der Mensch in jedem [[Stein]], in jeder [[Pflanze]] und in jedem [[Tier]] das Geistige sehen, er würde niemals verfallen sein in Irrtum und damit in das Böse, sondern der Mensch würde, wenn nur die fortschreitenden Geister auf ihn gewirkt hätten, bewahrt geblieben sein vor jenen [[Illusionen]], denen er immer verfallen muß, wenn er nur auf die Aussage der Sinneswelt baut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was haben nun dagegen diejenigen geistigen Wesenheiten, welche den Menschen in seinem Fortschreiten erhalten wollen, gegen diese Verführung, gegen Irrtum und Illusion aus dem Sinnlichen unternommen? Sie haben dagegen unternommen, daß der Mensch tatsächlich nunmehr erst mit Recht - natürlich ist das langsam und allmählich gekommen, aber hier liegen die Kräfte, warum das gekommen ist - sozusagen in die Lage versetzt wird, aus der sinnlichen Welt heraus wiederum die Möglichkeit zu gewinnen, über Irrtum und Sünde und das Böse hinwegzukommen, das heißt, sie haben dem Menschen die Möglichkeit gegeben, sein [[Karma]] zu tragen und auszuwirken. Haben also diejenigen Wesenheiten, welche die Verführung der luziferischen Wesenheiten gutzumachen hatten, Leiden und Schmerzen, ja auch das, was damit zusammenhängt, den Tod in die Welt gebracht, so haben diejenigen Wesenheiten, welche auszubessern hatten, was aus dem Irrtum über die sinnliche Welt fließt, dem Menschen die Möglichkeit gegeben, &#039;&#039;&#039;durch sein Karma allen Irrtum wieder zu beseitigen&#039;&#039;&#039;, alles Böse wiederum zu verwischen, das er in der Welt angerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Zukunft - Asuras  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserer Zeit gehen wir jenem Zeitalter entgegen, in dem nun andere Wesenheiten sich an den Menschen heranmachen werden, Wesenheiten, welche immer mehr und mehr in der Menschenzukunft, die vor uns liegt, in die menschliche Entwickelung eingreifen werden. Genau ebenso wie die luziferischen Geister im lemurischen Zeitalter eingegriffen haben, die ahrimanischen Geister im atlantischen Zeitalter, so werden nach und nach auch in unserem Zeitalter Wesenheiten eingreifen. Machen wir uns einmal klar, was das für Wesenheiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Wesenheiten, die im &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeitalter&#039;&#039;&#039; eingegriffen haben, von denen mußten wir sagen: sie haben sich im &#039;&#039;&#039;astralischen Leib&#039;&#039;&#039; des Menschen festgesetzt, haben seine &#039;&#039;&#039;Interessen, seine Triebe und Begierden&#039;&#039;&#039; in die irdische Sphäre heruntergezogen. In was genauer gesagt, haben sich diese luziferischen Wesenheiten festgesetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verstehen können Sie das nur, wenn Sie jene Gliederung zugrunde legen, welche Ihnen in meinem Buche «[[Theosophie]]» gegeben ist. Da ist gezeigt, daß wir am Menschen zunächst seinen physischen Leib zu unterscheiden haben, dann seinen Äther- oder Lebensleib und seinen astralischen Leib, oder, wie ich ihn dort genannt habe, den Empfindungsleib oder Seelenleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn wir diese drei Glieder betrachten, so sind es genau die drei Glieder, die dem Menschen gegeben waren vor seiner irdischen Laufbahn. Was da genannt ist der physische Leib, das ist auf dem alten Saturn veranlagt worden, was genannt ist der Ätherleib, das ist auf der Sonne veranlagt, und dasjenige, was da genannt ist der Seelen- oder Empfindungsleib, ist auf dem alten Monde veranlagt. Jetzt sind auf der Erde nach und nach dazugekommen die [[Empfindungsseele]], die eigentlich eine unbewußte Umänderung, eine unbewußte Bearbeitung des [[Empfindungsleib|Empfindungsleibes]] ist. In der Empfindungsseele hat sich verankert [[Luzifer]]; da hinein hat er sich geschlichen, da sitzt er drinnen. Weiter ist entstanden durch die unbewußte Umarbeitung des [[Ätherleib]]es die [[Verstandesseele]]. Genaueres ist darüber gesagt in der Abhandlung über «[[Die Erziehung des Kindes]]». In diesem zweiten Glied der menschlichen Seele, der Verstandesseele, also in dem umgearbeiteten Stück des Ätherleibes, da hat sich festgesetzt [[Ahriman]]. Da ist er drinnen und führt den Menschen zu falschen Urteilen über das Materielle, führt ihn zu Irrtum und Sünde und [[Lüge]], zu allem, was eben aus der Verstandes- oder Gemütsseele kommt. In alledem zum Beispiel, daß der Mensch sich der Illusion hingibt, mit der [[Materie]] sei das Richtige gegeben, haben wir Einflüsterungen des Ahriman, des Mephistopheles zu sehen. Drittens kommt an die Reihe die [[Bewußtseinsseele]], die in einer unbewußten Umarbeitung des [[Physischer Leib|physischen Leibes]] besteht. Es ist Ihnen ja erinnerlich, wie diese Umarbeitung geschah. Gegen das Ende der atlantischen Zeit trat der Ätherleib des Kopfes ganz hinein in den physischen Kopf und gestaltete allmählich den physischen Leib so um, daß er eine selbstbewußte Wesenheit wurde. An dieser unbewußten Umarbeitung des physischen Leibes, an der Bewußtseinsseele, arbeitet der Mensch heute noch immer im Grunde genommen. Und in der Zeit, die jetzt kommen wird, werden sich hineinschleichen in diese Bewußtseinsseele und damit in das, was man das menschliche [[Ich]] nennt - denn &#039;&#039;&#039;das Ich geht auf in der Bewußtseinsseele&#039;&#039;&#039; -, diejenigen geistigen Wesenheiten, die man die [[Asuras]] nennt. Die Asuras werden mit einer viel intensiveren Kraft das Böse entwickeln als selbst die satanischen Mächte der atlantischen oder gar die luziferischen Geister der lemurischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das [[Das Böse|Böse]], das die luziferischen Geister den Menschen zugleich mit der Wohltat der [[Freiheit]] brachten, das werden sie alles im Verlaufe der Erdenzeit ganz abstreifen. Dasjenige Böse, das die ahrimanischen Geister gebracht haben, kann abgestreift werden in dem Ablauf der [[Karma|karmischen]] Gesetzmäßigkeit. Das Böse aber, das die asurischen Mächte bringen, ist nicht auf eine solche Weise zu sühnen. Haben die guten Geister dem Menschen Schmerzen und Leiden, Krankheit und Tod gegeben, damit er sich trotz der Möglichkeit des Bösen aufwärts entwickeln kann, haben die guten Geister die Möglichkeit des Karma gegenüber den ahrimanischen Mächten gegeben, um den Irrtum wieder auszugleichen - gegenüber den asurischen Geistern wird das im Verlaufe des Erdendaseins nicht so leicht sein. Denn diese asurischen Geister werden bewirken, daß das, was von ihnen ergriffen ist - und es ist ja des Menschen tiefstes Innerstes, die Bewußtseinsseele mit dem Ich -, daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde. Es wird Stück für Stück aus dem Ich herausgerissen werden, und in demselben Maße, wie sich die asurischen Geister in der Bewußtseinsseele festsetzen, in demselben Maße muß der Mensch auf der Erde zurücklassen Stücke seines Daseins. Das wird unwiederbringlich verloren sein, was den asurischen Mächten verfallen ist. Nicht, daß der ganze Mensch ihnen zu verfallen braucht, aber Stücke werden aus dem Geiste des Menschen herausgeschnitten durch die asurischen Mächte. Diese asurischen Mächte kündigen sich in unserem Zeitalter an durch den Geist, der da waltet und den wir nennen könnten den &#039;&#039;&#039;Geist des bloßen Lebens in der Sinnlichkeit und des Vergessens aller wirklichen geistigen Wesenheiten und geistigen Welten&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen: Heute ist es erst mehr theoretisch, daß die asurischen Mächte den Menschen verführen. Heute gaukeln sie ihm vielfach vor, daß sein Ich ein Ergebnis wäre der bloßen physischen Welt. Heute verführen sie ihn zu einer Art theoretischem [[Materialismus]]. Aber sie werden im weiteren Verlauf - und das kündigt sich immer mehr an durch die wüsten Leidenschaften der Sinnlichkeit, die immer mehr und mehr auf die Erde herniedersteigen - dem Menschen den Blick umdunkeln gegenüber den geistigen Wesenheiten und geistigen Mächten. Es wird der Mensch nichts wissen und nichts wissen wollen von einer geistigen Welt. Er wird immer mehr und mehr nicht nur lehren, daß die höchsten sittlichen Ideen des Menschen nur höhere Ausgestaltungen der tierischen Triebe sind, er wird nicht nur lehren, daß das menschliche Denken nur eine Umwandlung dessen ist, was auch das Tier hat, er wird nicht nur lehren, daß der Mensch nicht bloß seiner Gestalt nach mit dem Tier verwandt ist, daß er auch seiner ganzen Wesenheit nach vom Tier abstamme, sondern der Mensch wird mit dieser Anschauung Ernst machen und so leben.&amp;quot; {{Lit|{{G|107|240ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zerstörerische Wirkung der Widersacher in der Natur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern die äußere Natur etwas ist, das erst nach und nach im Zuge der irdischen Entwicklung aus dem Menschenwesen herausgesetzt wurde, ist auch diese äußere Natur durch die Folgen des [[Sündenfall]]s betroffen. Sie hat dadurch zerstörende Elemente in ihr Wesen aufgenommen. Besonders die [[Äther]]kräfte der Natur sind davon betroffen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;600px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Luzifer]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Ahriman]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Asuras]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Elektrizität]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Magnetismus]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Dritte Kraft]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Licht]] ist das [[Ätherisch]]e Bild der [[Astralwelt]]. [[Elektrizität]] ist Licht im untermateriellen Zustand, wodurch eine unterphysische Astralwelt als Reich [[Luzifer]]s entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klangäther]] ist das ätherische Bild des [[Niederes Devachan|niederen Devachans]]. [[Magnetismus]] ist in den untermateriellen Zustand gefesselter Klangäther. Dadurch entsteht ein unterphysisches niederes Devachan als Reich [[Ahriman]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensäther]] ist das ätherische Bild des [[Oberes Devachan|oberen Devachans]]. Furchtbare Vernichtungskräfte, die [[Rudolf Steiner]] zusammenfassend als die sog. [[Dritte Kraft]] ([[Atomkraft]]) bezeichnet hat, entstehen, wenn diese Kräfte durch die Asuras in den unterphysischen Bereich gebannt werden. Es entsteht ein unterphysisches oberes Devachan als Reich der [[Asuras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Kräfte werden die [[Erde (Planet)|Erde]] nach und nach zerstören. Einmal wird das sogar im positiven Sinn nötig sein, damit die Menschheit ihre weitere Entwicklung in einem geistigeren Dasein durchmachen kann. Es besteht allerdings die große Gefahr, dass diese Zerstörung zu rasch voranschreitet und an ihr Ziel gelangt, ehe die Menschheit ihr Entwicklungsziel auf Erden erreicht hat. Verhindert werden kann das nur, indem der neu belebende Christusimpuls in der Natur wirksam wird. Dass das so ist, dazu ist aber auch die bewusste Mitarbeit des Menschen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wirkung der Widersacher in der Hüllennatur des Menschen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche [[Ich]] entwickelt sich in dem Maß weiter, als es ihm gelingt, seine niederen [[Wesensglieder]] umzuarbeiten und zu vergeistigen. Dieser Arbeit des menschlichen Ichs treten die Widersacher hemmend entgegen. Jede der Widersachermächte setzt dabei den Schwerpunkt ihres Wirkens in einem ganz bestimmten Wesensglied. Das heißt keineswegs, dass die einzelnen Widersacher in den anderen Wesensgliedern nicht wirkten. Tatsächlich erstreckt sich die Wirkung &#039;&#039;aller&#039;&#039; Widersacher auf &#039;&#039;alle&#039;&#039; niederen Wesensglieder, nur hat jeder sein besonderes Zentrum, von dem aus er hauptsächlich wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Luzifer]] ergreift vor allem den [[Astralleib]] und behindert seine Umwandlung zur [[Empfindungsseele]]. &lt;br /&gt;
*[[Ahriman]] setzt sich im [[Ätherleib]] fest und hemmt seine Umarbeitung zur [[Verstandes- oder Gemütsseele]]. &lt;br /&gt;
*Die [[Asuras]] greifen primär den [[Physischer Leib|physischen Leib]] an und stören die regelrechte Entwicklung der [[Bewusstseinsseele]]. Da die Gestalt des physischen Leibes der unmittelbarste sinnliche Ausdruck des menschlichen Ichs und das zunächst wesentlichste Instrument zur Entfaltung des [[Ich-Bewusstsein]]s ist, hemmen sie zugleich am direktesten die Ich-Entwicklung. Das geht so weit, dass geradezu Teile des menschlichen Ichs abgesplittert und dauerhaft der sinnlichen Welt einverleibt werden und so für die künftige Entwicklung verlorengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der [[Bewusstseinsseele]] erwacht der Mensch zur vollbewussten moralischen Verantwortlichkeit. Durch den bewussten Willen zum Guten verbinden wir uns mit dem Christus. Zugleich kann sich aber auch durch die Bewusstseinsseele erstmals der volle bewusste Wille zum [[Das Böse|Bösen]] entfalten, durch den wir uns mit den Asuras verbünden. Die Asuras, gefallene Geister der Persönlichkeit, sind die eigentlichen Geister des [[Egoismus]]. Einmal schon trat ihr Einfluss in der Menschheitsgeschichte deutlich bei den typischen machiavellistischen Renaissancemenschen hervor, etwa bei den Borgia-Päpsten oder manchen spanischen Conquistadores. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den schlimmsten Wirkungen Luzifers und Ahrimans wird der Mensch durch göttliche Hilfe bewahrt. Luzifer verführt uns zur sinnlichen Begierde; damit wir dieser nicht vollkommen verfallen, haben uns die guten Götter [[Krankheit]], [[Leid]]en und [[Tod]] gegeben. Durch Ahriman verfällt der Mensch in Irrtum und Lüge. Der [[Christus]] ermöglicht es den Menschen, diese Fehler durch das [[Karma]] in den [[Reinkarnation|aufeinanderfolgenden Erdenleben]] wieder auszugleichen. Eine solche unmittelbare göttliche Hilfe gegenüber den Asuras kann es nicht geben. Der Mensch muss sich zuerst aus freiem Entschluss dem [[Das Gute|Guten]] zuwenden und kein Gott kann ihm dabei helfen. Ist aber der Entschluss aus freiem Willen gefasst, dann kann der Christus durch seine [[Gnade]] helfend eingreifen. Nur eine Hilfe ist für solche möglich, die aus eigener Kraft nicht mehr den Weg zum Guten finden können - die durch andere Menschen, die bereit und befähigt sind, jener Karma auf sich zu nehmen und diesen ihre eigene für das Erdenleben vorbereitete Hüllennatur für die irdische [[Inkarnation]] zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die polare Wirkung von Luzifer und Ahriman auf den Menschen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also in der Welt braucht es die luziferischen Kräfte, damit wir nicht schon mit drei Jahren Greise sind. In der Welt braucht es die ahrimanischen Kräfte, damit wir nicht fortwährend Kinder blei­ben. Diese zwei entgegengesetzten Kräfte müssen im Menschen sein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr style=&amp;quot;background:#800080; color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;ahrimanisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;luziferisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;körperlich:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verhärtung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verjüngung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verkalkung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verweichung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;seelisch:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Pedanterie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Phantastik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Philisterhaftigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Schwärmerei&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Materialismus&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Mystik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Trockener Verstand &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Theosophie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;geistig:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Aufwachen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Einschlafen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun handelt es sich darum, daß diese zwei entgegengesetzten Kräfte ausgeglichen sein müssen. Worinnen liegt nun die Ausgleichung? Es darf nichts von diesen Kräften überhand nehmen.&amp;quot; {{Lit|{{G|349|226}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umgang mit den Widersachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Keimeyer]] gab hierzu einen Ratschlag (bezogen auf alle [[Widersachermächte]]):&lt;br /&gt;
Die Widersacher können bekämpft werden, nämlich &amp;quot;[[Luzifer]] (läßt sich) bannen durch Moralität,&lt;br /&gt;
[[Ahriman]] (läßt sich) bannen durch ausgewogene Urteilskraft, [[Asuras]]-[[Sorat]] (läßt sich) bannen durch das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat&amp;quot; ([[Hermann Keimeyer]]). Das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat läßt sich erzeugen durch eine Visualisierung einer entsprechenden [[Meditation]] ([[Imagination]]). Auch der moderne [[Manichäismus]], wie er etwa durch [[Bernard Lievegoed]] dargestellt wurde, bietet Möglichkeiten dem Bösen (also den [[Widersachermächte]]n) insgesamt adäquat zu begegnen. Zur zukünftigen Bedeutung des [[Manichäismus]] zählt die Erkenntnis, &amp;quot;dass es nicht Weltaufgabe ist, das Böse ausschließlich zu vernichten, sondern daß es zu erlösen und durch Milde zu verwandeln ist&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76).&lt;br /&gt;
Dabei geht es letztlich um die &amp;quot;Verwandlung des Bösen in ein noch höheres Gutes&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76). Dies ist jedoch gegenwärtig noch Zukunftsmusik. Die manichäische Wandlung des Bösen gelingt heute allenfalls partikulär, wird aber in der Zukunft der Menschheit noch eine bedeutende Rolle spielen, spätestens ab der sechsten [[Kulturepoche]] wird man mehr davon sehen.&lt;br /&gt;
Als die erste Widersachermacht, die in diesem Sinne reif ist zu ihrer Erlösung, muss [[Luzifer]] betrachtet werden. Nach [[Sergej O. Prokofieff]] nähert sich [[Luzifer]] bereits heute dem Stadium seiner Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorträgen zu den [[GA 120|Offenbarungen des Karma]], geht Rudolf Steiner wie folgt auf die Frage des Umgangs mit [[Luzifer]] und [[Ahriman]] ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und Herr werden über die luziferischen und ahrimanischen Einflüsse können wir durch nichts anderes als durch Erkenntnis. Einmal durch Selbsterkenntnis, indem wir uns immer fähiger machen - auch im Leben zwischen Geburt und Tod -, unsere Schwachheiten in allen drei Seelenmerkmalen kennenzulernen, in Denken, Fühlen und Wollen...&lt;br /&gt;
Sodann durch Erkenntnis der Außenwelt, die sich ergänzen muß mit der Selbsterkenntnis; beide müssen zusammenwirken. Selbsterkenntnis und Erkenntnis der Außenwelt müssen wir mit unserem Wesen vereinigen.|120|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann es zur Überwindung [[Luzifer]]s und [[Ahriman]]s durch [[Liebe]] und [[Weisheit]] kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir selber Luzifer entgegenwirken sollen, wenn wir seine Angelegenheiten in der Zukunft besorgen sollen, wird es bei uns nur die Liebe sein können, die an die Stelle der Taten des Luzifer treten kann; die Liebe aber wird es sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir immer mehr diese Dunkelheit hinwegbringen (durch Weisheit), wenn sie schwindet, und wir dazu gelangen, den ahrimanischen Einfluß auf diese Weise völlig zu überwinden, dann werden wir in der Lage sein, die Welt so zu erkennen, wie sie wirklich als Erdenwelt ist.|120|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]], [[Ahriman]]; [[Ahrimanisch]], [[Luzifer]]; [[Luziferisch]], [[Sorat]], [[Asuras]], [[Satan]], [[Diabolos]], [[Mammon]], [[Antichrist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ahriman - Profil einer Weltmacht&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1996, ISBN 3-8251-7090-X&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Luzifer - Facetten eines Verführers&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7063-2&lt;br /&gt;
*Flensburger Hefte Nr. 26: &#039;&#039;Michael - Januskopf Bundesrepublik&#039;&#039;, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 1989, ISBN 3-926841-22-2&lt;br /&gt;
*Pietro Archiati: &#039;&#039;Mit Engeln und Verstorbenen leben&#039;&#039;. Die Menschheit an der Schwelle zum Geist, Archiati Vlg., Bad Liebenzell 2011, ISBN 978-3-86772-205-6&lt;br /&gt;
*Erhard Fucke: &#039;&#039;Im Spannungsfeld des Bösen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der Anthroposophie Rudolf Steiners&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1801-X&lt;br /&gt;
*Michael Heinen-Anders: &#039;&#039;Aus anthroposophischen Zusammenhängen&#039;&#039;, BOD, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3032-2&lt;br /&gt;
*Michael Kalisch: &#039;&#039;Das Böse. Polarität und Steigerung&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 3-7725-1761-7&lt;br /&gt;
*[[Anton Kimpfler]]: &#039;&#039;Mensch werden mit den Widersachermächten. Unser Weg zwischen Luzifer und Ahriman&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2010, ISBN 3-8251-7506-5&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Das Gute tun&#039;&#039;. Ankommen im 21. Jahrhundert, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7725-0021-3&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Über die Rettung der Seele&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1994, ISBN 3-7725-1455-3&lt;br /&gt;
*Hans Peter van Manen: &#039;&#039;Wiederkunft und Heimsuchung. Von der Wiederkunft Christi und dem Kommen des Antichrist&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2011, ISBN 978-3-7235-1378-1&lt;br /&gt;
*Robert Powell: &#039;&#039;Christus und der Mayakalender&#039;&#039;, Informationslücke-Vlg., Basel 2009, ISBN 978-3-9523-5211-3&lt;br /&gt;
*Sergej O. Prokofieff: &#039;&#039;Die okkulte Bedeutung des Verzeihens&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1991, ISBN 3-7725-1126-0, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Alfred Schütze: &#039;&#039;Das Rätsel des Bösen&#039;&#039;, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1982, ISBN 3-596-25511-2&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Solowjew]]: &#039;&#039;Eine kurze Erzählung vom Antichrist&#039;&#039;. Eingeleitet und kommentiert von Ingo Hoppe, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8251-7765-2&lt;br /&gt;
*[[Herbert Wimbauer]]: &#039;&#039;Die Stunde der Verführer. Vom Wesen und Wirken des dreivereinten Bösen in der Apokalypse des XX. Jahrhunderts&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: I Luzifer / II Zur Bodhisattva Frage&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: III Ahriman&#039;&#039;, Selbstverlag, 1990&lt;br /&gt;
*[[Peter Tradowsky]]: &#039;&#039;Und das Licht schien in die Finsternis...&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2008&lt;br /&gt;
*Adolf Baumann: &#039;&#039;Wörterbuch der Anthroposophie&#039;&#039;, mvg-Verlag, München 1991&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Anonymus d&#039;outre Tombe (=Valentin Tomberg): &#039;&#039;Die großen Arcana des Tarot&#039;&#039;, zwei Bände; Herder Vlg., Basel 1993, ISBN 3-906371-05-0&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]], Dornach 1988, S. 240 ff. {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Offenbarungen des Karma&#039;&#039;, [[GA 120]] (1992), ISBN 3-7274-1200-3 {{Vorträge|120}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der innere Aspekt des sozialen Rätsels. Luziferische Vergangenheit und ahrimanische Zukunft&#039;&#039;, [[GA 193]], Dornach 1989 {{Vorträge|193}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Mysterium des Bösen&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1993, ISBN 3-7725-0089-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hermetika-aorim.de/archiv/060105_marti_boese.htm Ernst Marti: Das dreifache Böse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widersacher|!101]] &lt;br /&gt;
[[en:Adversaries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625668</id>
		<title>Widersacher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625668"/>
		<updated>2026-04-16T11:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; sind [[Geistige Wesen]] die ursprünglich den [[Hierarchien]] entstammen, aber in ihrer eigenen Entwicklung teilweise zurückgeblieben, teilweise aber auch vorausgeeilt sind und sich nun dem regelrechten [[Schöpfer]]ischen Werden der Welt hemmend entgegen stellen und daher mit gewissem Recht als [[Das Böse|böse]] bezeichnet werden - sie sind es aber nicht im absoluten Sinn. Sie haben sich nicht aus [[Freier Wille|freiem Willen]] gegen [[Gott]] erhoben, sondern wurden gleichsam zu ihrer besonderen Aufgabe &#039;&#039;abkommandiert&#039;&#039;, wie es [[Rudolf Steiner]] öfter ausdrückt. Durch den Widerstand, den sie leisten, erfüllen sie auch wichtige positive Aufgaben in der [[Weltentwicklungsstufen|Weltentwicklung]] und ohne ihre Hilfe könnte der [[Mensch]] niemals zur [[Freiheit]] gelangen, zu der ihn die [[Das Gute|guten]] [[Götter]] bestimmt haben. In [[Gnosis|gnostischen]] Schriften wie der [[Pistis Sophia]] oder dem [[Apokryphon des Johannes]] wird der im [[Mensch]]en wirkende Widersacher ganz allgemein als [[antimimon pneuma]] ({{ELSalt|άντίμιμον πνεύμα}} „Gegengeist“) bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Böhlig: &#039;&#039;Mysterion und Wahrheit: Gesammelte Beiträge zur spätantiken Religionsgeschichte&#039;&#039;, E. J. Brill, Leiden 1968 [https://books.google.at/books?id=a543AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;lpg=PA162&amp;amp;dq=antimimon+pneuma&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uOLWU0AhuW&amp;amp;sig=IzMr-a2KAwjIyGZvzmlNLn8BEhA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjFyI2O-53RAhUYcVAKHaI1AZgQ6AEIMjAC#v=onepage&amp;amp;q=antimimon%20pneuma&amp;amp;f=false google]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner - Luzifer und Ahriman 1923.png|mini|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis&#039;&#039;, Pastell auf Transparentpapier, 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Widersachermächten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersachermächte werden in den verschiedensten [[Religion|religiösen]] Überlieferungen genannt, so auch in der [[Christlich]]en Tradition. Rudolf Steiner unterscheidet folgende Widersachermächte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;rote Teufel&#039;&#039; sei [[Luzifer]] (bibl. [[Schlange|die Schlange]] und [[Diabolos]]) &lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;schwarze Teufel&#039;&#039; sei [[Ahriman]], [[Mephistopheles]] (bibl. [[Satan]]) &lt;br /&gt;
*die [[Asuras]] (werden auch als die Scharen des [[Sorat]] betrachtet)&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;[[Fürst der Finsternis]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Fürst dieser Welt]]&#039;&#039; ist [[Satan]] (nach [[Rudolf Steiner|Steiner]] also [[Ahriman]], (vgl. auch: Joh. 14,30, dort ist eindeutig [[Ahriman]] gemeint)) &lt;br /&gt;
*der [[Sonnendämon]] das ist [[Sorat]], (das Tier [[666]] aus der [[Apokalypse des Johannes]]) &lt;br /&gt;
*der [[Antichrist]] das ist je nach Lesart entweder [[Sorat]] oder (seltener) auch [[Ahriman]]. (Davon abweichend konstatiert [[Hermann Keimeyer]] hier nochmals eine eigenständige Wesenheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Eingriff der Widersacher in die Menschheitsentwicklung  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DSCI0319.JPG|mini|hochkant|400px|Die drei bisherigen bösen Prinzipien]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir haben öfters zurückgeblickt in die Zeiten, die der großen atlantischen Flut vorangegangen sind, in denen unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, in den Vorfahrenleibern auf dem alten [[Atlantis|atlantischen]] Kontinent gelebt haben zwischen [[Europa]], [[Afrika]] und [[Amerika]]. Und wir haben zurückgeblickt auf jene noch älteren Zeiten, die wir als die [[Lemuria|lemurischen]] Zeiten bezeichnen, in denen die [[Seele|Menschenseelen]], die jetzt verkörpert sind, auf viel niedrigerer [[Daseinsstufe|Stufe des Daseins]] standen als heute. Auf diesen Zeitraum wollen wir heute noch einmal zurückkommen. Wir wollen uns zunächst sagen: Der Mensch hat seine heutige Stufe des [[Empfindung|Empfindungslebens]], des [[Wille|Willenslebens]], der Intelligenz, ja seine heutige Gestalt dadurch errungen, daß im Erdendasein mitgewirkt haben diejenigen geistigen Wesenheiten (siehe [[Hierarchien]]), die höher stehen im Weltenall als der Mensch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun müssen wir uns heute einmal recht deutlich vor die Seele führen, daß andere Geister und andere Wesenheiten noch eingegriffen haben als diejenigen, welche die menschliche Entwickelung vorwärtsbringen. Es haben in einer gewissen Weise geistige Wesenheiten eingegriffen, die feindlich gegenüberstehen den vorwärtsschreitenden geistigen Mächten. Und wir können für jeden dieser Zeiträume, sowohl für das lemurische wie auch für das atlantische Zeitalter, wie auch für unsere [[Nachatlantische Zeit]], in der wir leben, angeben, welche geistigen Wesenheiten sozusagen die Hemmungen gebracht haben, welche geistigen Wesenheiten feindlich gegenübertraten denjenigen, die die Menschheit bloß vorwärtsbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lemuria - luziferische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im [[Lemuria|lemurischen Zeitalter]], in dem ersten, das uns heute beschäftigt in dem Erdensein, haben in die menschliche Entwickelung die [[Luziferisch|luziferischen]] Wesenheiten eingegriffen. Sie stellen sich in einer gewissen Beziehung feindlich gegenüber denjenigen Mächten, die dazumal den Menschen bloß vorwärtsbringen wollten. In dem atlantischen Zeitalter stellten sich feindlich den vorwärtsschreitenden Mächten die Geister gegenüber, die wir als die Geister des Ahriman oder auch des Mephistopheles bezeichnen. Ahrimanische Geister, mephistophelische Geister, das sind diejenigen, die eigentlich, wenn man die Namen genau nimmt, in der mittelalterlichen Anschauung die Geister des Satans genannt wurden, der nicht zu verwechseln ist mit Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserem Zeitalter werden nach und nach noch andere geistige Wesenheiten hemmend den vorwärtsschreitenden in den Weg treten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wissen, wie der Mensch sich auf dem [[Alter Saturn|alten Saturn]] dadurch entwickelt hat, daß die [[Throne]] ausgegossen haben ihre eigene Substanz, und daß da die erste Anlage gelegt worden ist zu dem menschlichen [[Physischer Leib|physischen Leib]]. Wir wissen, daß dann die [[Geister der Weisheit]] auf der [[Alte Sonne|Sonne]] ihm den Äther- oder [[Lebensleib]], daß die [[Geister der Bewegung]] auf dem [[Alter Mond|alten Monde]] den [[Astralleib|astralischen Leib]] eingeprägt haben. Nun war es an den [[Geister der Form|Geistern der Form]], auf der [[Erde]] dem [[Mensch|Menschen]] das [[Ich]] zu geben, damit der Mensch dadurch, daß er sich von seiner Umgebung unterscheidet, in einer gewissen Weise ein selbständiges Wesen werden könne. Aber wenn der Mensch auch durch die Geister der Form ein selbständiges Wesen geworden wäre gegenüber der Außenwelt, gegenüber dem, was ihn auf der Erde umgibt, er würde durch diese Geister der Form niemals ein selbständiges Wesen ihnen selbst gegenüber geworden sein; er wäre von ihnen abhängig geblieben, er wäre an Fäden von ihnen gelenkt und geleitet worden. Daß das nicht eingetreten ist, das ist die in gewisser Beziehung sogar wohltätige Wirkung der Tatsache, daß sich in der lemurischen Zeit die luziferischen Wesenheiten entgegengestellt haben den Geistern der Form. Diese luziferischen Wesenheiten haben dem Menschen die Anwartschaft auf seine Freiheit gegeben. Allerdings haben sie dem Menschen damit auch die Möglichkeit des [[Das Böse|Bösen]] gegeben, die Möglichkeit des Verfalls in sinnliche [[Leidenschaft]] und [[Begierde]]. In was haben denn eigentlich diese luziferischen Geister eingegriffen? Sie haben eingegriffen in das, was da war, und zwar in dasjenige, was zuletzt dem Menschen gegeben worden ist, in den astralischen Leib, was damals in gewisser Beziehung des Menschen Innerstes war. Darin haben sie sich festgesetzt, davon haben sie Besitz ergriffen. Von diesem astralischen Leib hätten sonst, wenn die luziferischen Wesenheiten nicht gekommen wären, nur Besitz ergriffen die Geister der Form. Sie hätten diesem astralischen Leib jene Kräfte eingeprägt, die dem Menschen das Menschenantlitz geben, die den Menschen eben zum Ebenbild der [[Götter]], der Geister der Form machten. Das alles wäre aus dem Menschen geworden, aber der Mensch wäre abhängig geblieben von diesen Geistern der Form zeit seines Lebens, durch alle Ewigkeiten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die [[Luziferisch|luziferischen]] Geister haben dem Menschen die sinnliche Begierde gegeben; die höheren Wesenheiten haben ihre Gegenmittel ergriffen in dem Sinne, daß der Mensch nunmehr nicht unbedingt dieser Sinneswelt verfallen konnte, indem sie ins Gefolge der sinnlichen Begierden und sinnlichen Interessen [[Krankheit]] und Leiden gesetzt haben, so daß in der Welt genau ebenso viele Leiden und Schmerzen sind wie bloßes Interesse für die physische, sinnliche Welt. &#039;&#039;&#039;Beide halten sich vollständig das Gleichgewicht, von keinem ist mehr in der Welt vorhanden: ebenso viele sinnliche Begierden, ebenso viele sinnliche Leidenschaften wie Krankheit und Schmerzen.&#039;&#039;&#039; Das war die gegenseitige Aufeinanderwirkung der luziferischen Geister und der Geister der Form im lemurischen Zeitalter. Wären diese luziferischen Geister nicht gekommen, dann würde der Mensch nicht so früh in die irdische [[Sphäre]] hinuntergestiegen sein. Seine Leidenschaft, seine Begierde für die sinnliche Welt hat es auch gemacht, daß er früher seine Augen aufgeschlossen erhalten hat, daß er früher den ganzen Umkreis des sinnlichen Daseins hat sehen können. Der Mensch hätte, wenn es regelmäßig nach den fortschreitenden Geistern gegangen wäre, erst von der Mitte der atlantischen Zeit an die Umwelt gesehen. Aber er hätte sie dann geistig gesehen, nicht so wie heute, er hätte sie so gesehen, daß sie ihm überall der Ausdruck von [[Geistige Wesenheiten|geistigen Wesenheiten]] gewesen wäre. Dadurch, daß der Mensch verfrüht herunterversetzt worden ist in die irdische Sphäre, daß ihn seine irdischen Interessen und Begierden heruntergedrängt haben, dadurch kam es anders, wie es sonst gekommen wäre in der Mitte der atlantischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantis - ahrimanische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dadurch haben sich hineingemischt in das, was der Mensch hat sehen und begreifen können, die [[Ahrimanisch|ahrimanischen]] Geister, diejenigen Geister, die eben auch mit dem Namen &#039;&#039;mephistophelische Geister&#039;&#039; bezeichnet werden können. Dadurch verfiel der Mensch in Irrtum, verfiel in das, was man eigentlich erst die bewußte [[Sünde]] nennen könnte. Also von der Mitte der atlantischen Zeit an wirkt auf den Menschen die Schar der ahrimanischen Geister ein. Wozu hat nun diese Schar der ahrimanischen Geister sozusagen den Menschen verführt? Sie hat ihn dazu verführt, daß er das, was in seiner Umgebung ist, für stofflich, für materiell hält, daß er nicht durch dieses [[Stofflich|Stoffliche]] hindurchsieht auf die wahren Untergründe des Stofflichen, auf das [[Geistig|Geistige]]. Würde der Mensch in jedem [[Stein]], in jeder [[Pflanze]] und in jedem [[Tier]] das Geistige sehen, er würde niemals verfallen sein in Irrtum und damit in das Böse, sondern der Mensch würde, wenn nur die fortschreitenden Geister auf ihn gewirkt hätten, bewahrt geblieben sein vor jenen [[Illusionen]], denen er immer verfallen muß, wenn er nur auf die Aussage der Sinneswelt baut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was haben nun dagegen diejenigen geistigen Wesenheiten, welche den Menschen in seinem Fortschreiten erhalten wollen, gegen diese Verführung, gegen Irrtum und Illusion aus dem Sinnlichen unternommen? Sie haben dagegen unternommen, daß der Mensch tatsächlich nunmehr erst mit Recht - natürlich ist das langsam und allmählich gekommen, aber hier liegen die Kräfte, warum das gekommen ist - sozusagen in die Lage versetzt wird, aus der sinnlichen Welt heraus wiederum die Möglichkeit zu gewinnen, über Irrtum und Sünde und das Böse hinwegzukommen, das heißt, sie haben dem Menschen die Möglichkeit gegeben, sein [[Karma]] zu tragen und auszuwirken. Haben also diejenigen Wesenheiten, welche die Verführung der luziferischen Wesenheiten gutzumachen hatten, Leiden und Schmerzen, ja auch das, was damit zusammenhängt, den Tod in die Welt gebracht, so haben diejenigen Wesenheiten, welche auszubessern hatten, was aus dem Irrtum über die sinnliche Welt fließt, dem Menschen die Möglichkeit gegeben, &#039;&#039;&#039;durch sein Karma allen Irrtum wieder zu beseitigen&#039;&#039;&#039;, alles Böse wiederum zu verwischen, das er in der Welt angerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Zukunft - Asuras  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserer Zeit gehen wir jenem Zeitalter entgegen, in dem nun andere Wesenheiten sich an den Menschen heranmachen werden, Wesenheiten, welche immer mehr und mehr in der Menschenzukunft, die vor uns liegt, in die menschliche Entwickelung eingreifen werden. Genau ebenso wie die luziferischen Geister im lemurischen Zeitalter eingegriffen haben, die ahrimanischen Geister im atlantischen Zeitalter, so werden nach und nach auch in unserem Zeitalter Wesenheiten eingreifen. Machen wir uns einmal klar, was das für Wesenheiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Wesenheiten, die im &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeitalter&#039;&#039;&#039; eingegriffen haben, von denen mußten wir sagen: sie haben sich im &#039;&#039;&#039;astralischen Leib&#039;&#039;&#039; des Menschen festgesetzt, haben seine &#039;&#039;&#039;Interessen, seine Triebe und Begierden&#039;&#039;&#039; in die irdische Sphäre heruntergezogen. In was genauer gesagt, haben sich diese luziferischen Wesenheiten festgesetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verstehen können Sie das nur, wenn Sie jene Gliederung zugrunde legen, welche Ihnen in meinem Buche «[[Theosophie]]» gegeben ist. Da ist gezeigt, daß wir am Menschen zunächst seinen physischen Leib zu unterscheiden haben, dann seinen Äther- oder Lebensleib und seinen astralischen Leib, oder, wie ich ihn dort genannt habe, den Empfindungsleib oder Seelenleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn wir diese drei Glieder betrachten, so sind es genau die drei Glieder, die dem Menschen gegeben waren vor seiner irdischen Laufbahn. Was da genannt ist der physische Leib, das ist auf dem alten Saturn veranlagt worden, was genannt ist der Ätherleib, das ist auf der Sonne veranlagt, und dasjenige, was da genannt ist der Seelen- oder Empfindungsleib, ist auf dem alten Monde veranlagt. Jetzt sind auf der Erde nach und nach dazugekommen die [[Empfindungsseele]], die eigentlich eine unbewußte Umänderung, eine unbewußte Bearbeitung des [[Empfindungsleib|Empfindungsleibes]] ist. In der Empfindungsseele hat sich verankert [[Luzifer]]; da hinein hat er sich geschlichen, da sitzt er drinnen. Weiter ist entstanden durch die unbewußte Umarbeitung des [[Ätherleib]]es die [[Verstandesseele]]. Genaueres ist darüber gesagt in der Abhandlung über «[[Die Erziehung des Kindes]]». In diesem zweiten Glied der menschlichen Seele, der Verstandesseele, also in dem umgearbeiteten Stück des Ätherleibes, da hat sich festgesetzt [[Ahriman]]. Da ist er drinnen und führt den Menschen zu falschen Urteilen über das Materielle, führt ihn zu Irrtum und Sünde und [[Lüge]], zu allem, was eben aus der Verstandes- oder Gemütsseele kommt. In alledem zum Beispiel, daß der Mensch sich der Illusion hingibt, mit der [[Materie]] sei das Richtige gegeben, haben wir Einflüsterungen des Ahriman, des Mephistopheles zu sehen. Drittens kommt an die Reihe die [[Bewußtseinsseele]], die in einer unbewußten Umarbeitung des [[Physischer Leib|physischen Leibes]] besteht. Es ist Ihnen ja erinnerlich, wie diese Umarbeitung geschah. Gegen das Ende der atlantischen Zeit trat der Ätherleib des Kopfes ganz hinein in den physischen Kopf und gestaltete allmählich den physischen Leib so um, daß er eine selbstbewußte Wesenheit wurde. An dieser unbewußten Umarbeitung des physischen Leibes, an der Bewußtseinsseele, arbeitet der Mensch heute noch immer im Grunde genommen. Und in der Zeit, die jetzt kommen wird, werden sich hineinschleichen in diese Bewußtseinsseele und damit in das, was man das menschliche [[Ich]] nennt - denn &#039;&#039;&#039;das Ich geht auf in der Bewußtseinsseele&#039;&#039;&#039; -, diejenigen geistigen Wesenheiten, die man die [[Asuras]] nennt. Die Asuras werden mit einer viel intensiveren Kraft das Böse entwickeln als selbst die satanischen Mächte der atlantischen oder gar die luziferischen Geister der lemurischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das [[Das Böse|Böse]], das die luziferischen Geister den Menschen zugleich mit der Wohltat der [[Freiheit]] brachten, das werden sie alles im Verlaufe der Erdenzeit ganz abstreifen. Dasjenige Böse, das die ahrimanischen Geister gebracht haben, kann abgestreift werden in dem Ablauf der [[Karma|karmischen]] Gesetzmäßigkeit. Das Böse aber, das die asurischen Mächte bringen, ist nicht auf eine solche Weise zu sühnen. Haben die guten Geister dem Menschen Schmerzen und Leiden, Krankheit und Tod gegeben, damit er sich trotz der Möglichkeit des Bösen aufwärts entwickeln kann, haben die guten Geister die Möglichkeit des Karma gegenüber den ahrimanischen Mächten gegeben, um den Irrtum wieder auszugleichen - gegenüber den asurischen Geistern wird das im Verlaufe des Erdendaseins nicht so leicht sein. Denn diese asurischen Geister werden bewirken, daß das, was von ihnen ergriffen ist - und es ist ja des Menschen tiefstes Innerstes, die Bewußtseinsseele mit dem Ich -, daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde. Es wird Stück für Stück aus dem Ich herausgerissen werden, und in demselben Maße, wie sich die asurischen Geister in der Bewußtseinsseele festsetzen, in demselben Maße muß der Mensch auf der Erde zurücklassen Stücke seines Daseins. Das wird unwiederbringlich verloren sein, was den asurischen Mächten verfallen ist. Nicht, daß der ganze Mensch ihnen zu verfallen braucht, aber Stücke werden aus dem Geiste des Menschen herausgeschnitten durch die asurischen Mächte. Diese asurischen Mächte kündigen sich in unserem Zeitalter an durch den Geist, der da waltet und den wir nennen könnten den &#039;&#039;&#039;Geist des bloßen Lebens in der Sinnlichkeit und des Vergessens aller wirklichen geistigen Wesenheiten und geistigen Welten&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen: Heute ist es erst mehr theoretisch, daß die asurischen Mächte den Menschen verführen. Heute gaukeln sie ihm vielfach vor, daß sein Ich ein Ergebnis wäre der bloßen physischen Welt. Heute verführen sie ihn zu einer Art theoretischem [[Materialismus]]. Aber sie werden im weiteren Verlauf - und das kündigt sich immer mehr an durch die wüsten Leidenschaften der Sinnlichkeit, die immer mehr und mehr auf die Erde herniedersteigen - dem Menschen den Blick umdunkeln gegenüber den geistigen Wesenheiten und geistigen Mächten. Es wird der Mensch nichts wissen und nichts wissen wollen von einer geistigen Welt. Er wird immer mehr und mehr nicht nur lehren, daß die höchsten sittlichen Ideen des Menschen nur höhere Ausgestaltungen der tierischen Triebe sind, er wird nicht nur lehren, daß das menschliche Denken nur eine Umwandlung dessen ist, was auch das Tier hat, er wird nicht nur lehren, daß der Mensch nicht bloß seiner Gestalt nach mit dem Tier verwandt ist, daß er auch seiner ganzen Wesenheit nach vom Tier abstamme, sondern der Mensch wird mit dieser Anschauung Ernst machen und so leben.&amp;quot; {{Lit|{{G|107|240ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zerstörerische Wirkung der Widersacher in der Natur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern die äußere Natur etwas ist, das erst nach und nach im Zuge der irdischen Entwicklung aus dem Menschenwesen herausgesetzt wurde, ist auch diese äußere Natur durch die Folgen des [[Sündenfall]]s betroffen. Sie hat dadurch zerstörende Elemente in ihr Wesen aufgenommen. Besonders die [[Äther]]kräfte der Natur sind davon betroffen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;600px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Luzifer]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Ahriman]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Asuras]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Elektrizität]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Magnetismus]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Dritte Kraft]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Licht]] ist das [[Ätherisch]]e Bild der [[Astralwelt]]. [[Elektrizität]] ist Licht im untermateriellen Zustand, wodurch eine unterphysische Astralwelt als Reich [[Luzifer]]s entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klangäther]] ist das ätherische Bild des [[Niederes Devachan|niederen Devachans]]. [[Magnetismus]] ist in den untermateriellen Zustand gefesselter Klangäther. Dadurch entsteht ein unterphysisches niederes Devachan als Reich [[Ahriman]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensäther]] ist das ätherische Bild des [[Oberes Devachan|oberen Devachans]]. Furchtbare Vernichtungskräfte, die [[Rudolf Steiner]] zusammenfassend als die sog. [[Dritte Kraft]] ([[Atomkraft]]) bezeichnet hat, entstehen, wenn diese Kräfte durch die Asuras in den unterphysischen Bereich gebannt werden. Es entsteht ein unterphysisches oberes Devachan als Reich der [[Asuras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Kräfte werden die [[Erde (Planet)|Erde]] nach und nach zerstören. Einmal wird das sogar im positiven Sinn nötig sein, damit die Menschheit ihre weitere Entwicklung in einem geistigeren Dasein durchmachen kann. Es besteht allerdings die große Gefahr, dass diese Zerstörung zu rasch voranschreitet und an ihr Ziel gelangt, ehe die Menschheit ihr Entwicklungsziel auf Erden erreicht hat. Verhindert werden kann das nur, indem der neu belebende Christusimpuls in der Natur wirksam wird. Dass das so ist, dazu ist aber auch die bewusste Mitarbeit des Menschen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wirkung der Widersacher in der Hüllennatur des Menschen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche [[Ich]] entwickelt sich in dem Maß weiter, als es ihm gelingt, seine niederen [[Wesensglieder]] umzuarbeiten und zu vergeistigen. Dieser Arbeit des menschlichen Ichs treten die Widersacher hemmend entgegen. Jede der Widersachermächte setzt dabei den Schwerpunkt ihres Wirkens in einem ganz bestimmten Wesensglied. Das heißt keineswegs, dass die einzelnen Widersacher in den anderen Wesensgliedern nicht wirkten. Tatsächlich erstreckt sich die Wirkung &#039;&#039;aller&#039;&#039; Widersacher auf &#039;&#039;alle&#039;&#039; niederen Wesensglieder, nur hat jeder sein besonderes Zentrum, von dem aus er hauptsächlich wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Luzifer]] ergreift vor allem den [[Astralleib]] und behindert seine Umwandlung zur [[Empfindungsseele]]. &lt;br /&gt;
*[[Ahriman]] setzt sich im [[Ätherleib]] fest und hemmt seine Umarbeitung zur [[Verstandes- oder Gemütsseele]]. &lt;br /&gt;
*Die [[Asuras]] greifen primär den [[Physischer Leib|physischen Leib]] an und stören die regelrechte Entwicklung der [[Bewusstseinsseele]]. Da die Gestalt des physischen Leibes der unmittelbarste sinnliche Ausdruck des menschlichen Ichs und das zunächst wesentlichste Instrument zur Entfaltung des [[Ich-Bewusstsein]]s ist, hemmen sie zugleich am direktesten die Ich-Entwicklung. Das geht so weit, dass geradezu Teile des menschlichen Ichs abgesplittert und dauerhaft der sinnlichen Welt einverleibt werden und so für die künftige Entwicklung verlorengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der [[Bewusstseinsseele]] erwacht der Mensch zur vollbewussten moralischen Verantwortlichkeit. Durch den bewussten Willen zum Guten verbinden wir uns mit dem Christus. Zugleich kann sich aber auch durch die Bewusstseinsseele erstmals der volle bewusste Wille zum [[Das Böse|Bösen]] entfalten, durch den wir uns mit den Asuras verbünden. Die Asuras, gefallene Geister der Persönlichkeit, sind die eigentlichen Geister des [[Egoismus]]. Einmal schon trat ihr Einfluss in der Menschheitsgeschichte deutlich bei den typischen machiavellistischen Renaissancemenschen hervor, etwa bei den Borgia-Päpsten oder manchen spanischen Conquistadores. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den schlimmsten Wirkungen Luzifers und Ahrimans wird der Mensch durch göttliche Hilfe bewahrt. Luzifer verführt uns zur sinnlichen Begierde; damit wir dieser nicht vollkommen verfallen, haben uns die guten Götter [[Krankheit]], [[Leid]]en und [[Tod]] gegeben. Durch Ahriman verfällt der Mensch in Irrtum und Lüge. Der [[Christus]] ermöglicht es den Menschen, diese Fehler durch das [[Karma]] in den [[Reinkarnation|aufeinanderfolgenden Erdenleben]] wieder auszugleichen. Eine solche unmittelbare göttliche Hilfe gegenüber den Asuras kann es nicht geben. Der Mensch muss sich zuerst aus freiem Entschluss dem [[Das Gute|Guten]] zuwenden und kein Gott kann ihm dabei helfen. Ist aber der Entschluss aus freiem Willen gefasst, dann kann der Christus durch seine [[Gnade]] helfend eingreifen. Nur eine Hilfe ist für solche möglich, die aus eigener Kraft nicht mehr den Weg zum Guten finden können - die durch andere Menschen, die bereit und befähigt sind, jener Karma auf sich zu nehmen und diesen ihre eigene für das Erdenleben vorbereitete Hüllennatur für die irdische [[Inkarnation]] zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die polare Wirkung von Luzifer und Ahriman auf den Menschen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also in der Welt braucht es die luziferischen Kräfte, damit wir nicht schon mit drei Jahren Greise sind. In der Welt braucht es die ahrimanischen Kräfte, damit wir nicht fortwährend Kinder blei­ben. Diese zwei entgegengesetzten Kräfte müssen im Menschen sein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr style=&amp;quot;background:#800080; color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;ahrimanisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;luziferisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;körperlich:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verhärtung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verjüngung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verkalkung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verweichung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;seelisch:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Pedanterie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Phantastik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Philisterhaftigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Schwärmerei&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Materialismus&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Mystik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Trockener Verstand &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Theosophie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;geistig:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Aufwachen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Einschlafen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun handelt es sich darum, daß diese zwei entgegengesetzten Kräfte ausgeglichen sein müssen. Worinnen liegt nun die Ausgleichung? Es darf nichts von diesen Kräften überhand nehmen.&amp;quot; {{Lit|{{G|349|226}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umgang mit den Widersachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Keimeyer]] gab hierzu einen Ratschlag (bezogen auf alle [[Widersachermächte]]):&lt;br /&gt;
Die Widersacher können bekämpft werden, nämlich &amp;quot;[[Luzifer]] (läßt sich) bannen durch Moralität,&lt;br /&gt;
[[Ahriman]] (läßt sich) bannen durch ausgewogene Urteilskraft, [[Asuras]]-[[Sorat]] (läßt sich) bannen durch das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat&amp;quot; ([[Hermann Keimeyer]]). Das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat läßt sich erzeugen durch eine Visualisierung einer entsprechenden [[Meditation]] ([[Imagination]]). Auch der moderne [[Manichäismus]], wie er etwa durch [[Bernard Lievegoed]] dargestellt wurde, bietet Möglichkeiten dem Bösen (also den [[Widersachermächte]]n) insgesamt adäquat zu begegnen. Zur zukünftigen Bedeutung des [[Manichäismus]] zählt die Erkenntnis, &amp;quot;dass es nicht Weltaufgabe ist, das Böse ausschließlich zu vernichten, sondern daß es zu erlösen und durch Milde zu verwandeln ist&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76).&lt;br /&gt;
Dabei geht es letztlich um die &amp;quot;Verwandlung des Bösen in ein noch höheres Gutes&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76). Dies ist jedoch gegenwärtig noch Zukunftsmusik. Die manichäische Wandlung des Bösen gelingt heute allenfalls partikulär, wird aber in der Zukunft der Menschheit noch eine bedeutende Rolle spielen, spätestens ab der sechsten [[Kulturepoche]] wird man mehr davon sehen.&lt;br /&gt;
Als die erste Widersachermacht, die in diesem Sinne reif ist zu ihrer Erlösung, muss [[Luzifer]] betrachtet werden. Nach [[Sergej O. Prokofieff]] nähert sich [[Luzifer]] bereits heute dem Stadium seiner Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorträgen zu den [[GA 120|Offenbarungen des Karma]], geht Rudolf Steiner wie folgt auf die Frage des Umgangs mit [[Luzifer]] und [[Ahriman]] ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und Herr werden über die luziferischen und ahrimanischen Einflüsse können wir durch nichts anderes als durch Erkenntnis. Einmal durch Selbsterkenntnis, indem wir uns immer fähiger machen - auch im Leben zwischen Geburt und Tod -, unsere Schwachheiten in allen drei Seelenmerkmalen kennenzulernen, in Denken, Fühlen und Wollen...&lt;br /&gt;
Sodann durch Erkenntnis der Außenwelt, die sich ergänzen muß mit der Selbsterkenntnis; beide müssen zusammenwirken. Selbsterkenntnis und Erkenntnis der Außenwelt müssen wir mit unserem Wesen vereinigen.|120|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann es zur Überwindung [[Luzifer]]s und [[Ahriman]]s durch [[Liebe]] und [[Weisheit]] kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir selber Luzifer entgegenwirken sollen, wenn wir seine Angelegenheiten in der Zukunft besorgen sollen, wird es bei uns nur die Liebe sein können, die an die Stelle der Taten des Luzifer treten kann; die Liebe aber wird es sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir immer mehr diese Dunkelheit hinwegbringen (durch Weisheit), wenn sie schwindet, und wir dazu gelangen, den ahrimanischen Einfluß auf diese Weise völlig zu überwinden, dann werden wir in der Lage sein, die Welt so zu erkennen, wie sie wirklich als Erdenwelt ist.|120|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]], [[Ahriman]]; [[Ahrimanisch]], [[Luzifer]]; [[Luziferisch]], [[Sorat]], [[Asuras]], [[Satan]], [[Diabolos]], [[Mammon]], [[Antichrist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ahriman - Profil einer Weltmacht&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1996, ISBN 3-8251-7090-X&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Luzifer - Facetten eines Verführers&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7063-2&lt;br /&gt;
*Flensburger Hefte Nr. 26: &#039;&#039;Michael - Januskopf Bundesrepublik&#039;&#039;, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 1989, ISBN 3-926841-22-2&lt;br /&gt;
*Pietro Archiati: &#039;&#039;Mit Engeln und Verstorbenen leben&#039;&#039;. Die Menschheit an der Schwelle zum Geist, Archiati Vlg., Bad Liebenzell 2011, ISBN 978-3-86772-205-6&lt;br /&gt;
*Erhard Fucke: &#039;&#039;Im Spannungsfeld des Bösen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der Anthroposophie Rudolf Steiners&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1801-X&lt;br /&gt;
*Michael Heinen-Anders: &#039;&#039;Aus anthroposophischen Zusammenhängen&#039;&#039;, BOD, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3032-2&lt;br /&gt;
*Michael Kalisch: &#039;&#039;Das Böse. Polarität und Steigerung&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 3-7725-1761-7&lt;br /&gt;
*[[Anton Kimpfler]]: &#039;&#039;Mensch werden mit den Widersachermächten. Unser Weg zwischen Luzifer und Ahriman&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2010, ISBN 3-8251-7506-5&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Das Gute tun&#039;&#039;. Ankommen im 21. Jahrhundert, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7725-0021-3&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Über die Rettung der Seele&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1994, ISBN 3-7725-1455-3&lt;br /&gt;
*Hans Peter van Manen: &#039;&#039;Wiederkunft und Heimsuchung. Von der Wiederkunft Christi und dem Kommen des Antichrist&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2011, ISBN 978-3-7235-1378-1&lt;br /&gt;
*Robert Powell: &#039;&#039;Christus und der Mayakalender&#039;&#039;, Informationslücke-Vlg., Basel 2009, ISBN 978-3-9523-5211-3&lt;br /&gt;
*Sergej O. Prokofieff: &#039;&#039;Die okkulte Bedeutung des Verzeihens&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1991, ISBN 3-7725-1126-0, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Alfred Schütze: &#039;&#039;Das Rätsel des Bösen&#039;&#039;, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1982, ISBN 3-596-25511-2&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Solowjew]]: &#039;&#039;Eine kurze Erzählung vom Antichrist&#039;&#039;. Eingeleitet und kommentiert von Ingo Hoppe, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8251-7765-2&lt;br /&gt;
*[[Herbert Wimbauer]]: &#039;&#039;Die Stunde der Verführer. Vom Wesen und Wirken des dreivereinten Bösen in der Apokalypse des XX. Jahrhunderts&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: I Luzifer / II Zur Bodhisattva Frage&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: III Ahriman&#039;&#039;, Selbstverlag, 1990&lt;br /&gt;
*[[Peter Tradowsky]]: &#039;&#039;Und das Licht schien in die Finsternis...&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2008&lt;br /&gt;
*Adolf Baumann: &#039;&#039;Wörterbuch der Anthroposophie&#039;&#039;, mvg-Verlag, München 1991&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Anonymus d&#039;outre Tombe (=Valentin Tomberg): &#039;&#039;Die großen Arcana des Tarot&#039;&#039;, zwei Bände; Herder Vlg., Basel 1993, ISBN 3-906371-05-0&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]], Dornach 1988, S. 240 ff. {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Offenbarungen des Karma&#039;&#039;, [[GA 120]] (1992), ISBN 3-7274-1200-3 {{Vorträge|120}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der innere Aspekt des sozialen Rätsels. Luziferische Vergangenheit und ahrimanische Zukunft&#039;&#039;, [[GA 193]], Dornach 1989 {{Vorträge|193}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Mysterium des Bösen&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1993, ISBN 3-7725-0089-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hermetika-aorim.de/archiv/060105_marti_boese.htm Ernst Marti: Das dreifache Böse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widersacher|!101]] &lt;br /&gt;
[[en:Adversaries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625667</id>
		<title>Widersacher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Widersacher&amp;diff=625667"/>
		<updated>2026-04-16T11:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; sind [[Geistige Wesen]] die ursprünglich den [[Hierarchien]] entstammen, aber in ihrer eigenen Entwicklung teilweise zurückgeblieben, teilweise aber auch vorausgeeilt sind und sich nun dem regelrechten [[Schöpfer]]ischen Werden der Welt hemmend entgegen stellen und daher mit gewissem Recht als [[Das Böse|böse]] bezeichnet werden - sie sind es aber nicht im absoluten Sinn. Sie haben sich nicht aus [[Freier Wille|freiem Willen]] gegen [[Gott]] erhoben, sondern wurden gleichsam zu ihrer besonderen Aufgabe &#039;&#039;abkommandiert&#039;&#039;, wie es [[Rudolf Steiner]] öfter ausdrückt. Durch den Widerstand, den sie leisten, erfüllen sie auch wichtige positive Aufgaben in der [[Weltentwicklungsstufen|Weltentwicklung]] und ohne ihre Hilfe könnte der [[Mensch]] niemals zur [[Freiheit]] gelangen, zu der ihn die [[Das Gute|guten]] [[Götter]] bestimmt haben. In [[Gnosis|gnostischen]] Schriften wie der [[Pistis Sophia]] oder dem [[Apokryphon des Johannes]] wird der im [[Mensch]]en wirkende Widersacher ganz allgemein als [[antimimon pneuma]] ({{ELSalt|άντίμιμον πνεύμα}} „Gegengeist“) bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Böhlig: &#039;&#039;Mysterion und Wahrheit: Gesammelte Beiträge zur spätantiken Religionsgeschichte&#039;&#039;, E. J. Brill, Leiden 1968 [https://books.google.at/books?id=a543AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;lpg=PA162&amp;amp;dq=antimimon+pneuma&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=uOLWU0AhuW&amp;amp;sig=IzMr-a2KAwjIyGZvzmlNLn8BEhA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjFyI2O-53RAhUYcVAKHaI1AZgQ6AEIMjAC#v=onepage&amp;amp;q=antimimon%20pneuma&amp;amp;f=false google]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner - Luzifer und Ahriman 1923.png|mini|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis&#039;&#039;, Pastell auf Transparentpapier, 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Arten von Widersachermächten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Widersachermächte werden in den verschiedensten [[Religion|religiösen]] Überlieferungen genannt, so auch in der [[Christlich]]en Tradition. Rudolf Steiner unterscheidet folgende Widersachermächte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;rote Teufel&#039;&#039; sei [[Luzifer]] (bibl. [[Schlange|die Schlange]] und [[Diabolos]]) &lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;schwarze Teufel&#039;&#039; sei [[Ahriman]], [[Mephistopheles]] (bibl. [[Satan]]) &lt;br /&gt;
*die [[Asuras]] (werden auch als die Scharen des [[Sorat]] betrachtet)&lt;br /&gt;
*der &#039;&#039;[[Fürst der Finsternis]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Fürst dieser Welt]]&#039;&#039; ist [[Satan]] (nach [[Rudolf Steiner|Steiner]] also [[Ahriman]], (vgl. auch: Joh. 14,30, dort ist eindeutig [[Ahriman]] gemeint)) &lt;br /&gt;
*der [[Sonnendämon]] das ist [[Sorat]], (das Tier [[666]] aus der [[Apokalypse des Johannes]]) &lt;br /&gt;
*der [[Antichrist]] das ist je nach Lesart entweder [[Sorat]] oder (seltener) auch [[Ahriman]]. (Davon abweichend konstatiert [[Hermann Keimeyer]] hier nochmals eine eigenständige Wesenheit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Eingriff der Widersacher in die Menschheitsentwicklung  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DSCI0319.JPG|mini|hochkant|400px|Die drei bisherigen bösen Prinzipien]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wir haben öfters zurückgeblickt in die Zeiten, die der großen atlantischen Flut vorangegangen sind, in denen unsere Vorfahren, das heißt unsere eigenen Seelen, in den Vorfahrenleibern auf dem alten [[Atlantis|atlantischen]] Kontinent gelebt haben zwischen [[Europa]], [[Afrika]] und [[Amerika]]. Und wir haben zurückgeblickt auf jene noch älteren Zeiten, die wir als die [[Lemuria|lemurischen]] Zeiten bezeichnen, in denen die [[Seele|Menschenseelen]], die jetzt verkörpert sind, auf viel niedrigerer [[Daseinsstufe|Stufe des Daseins]] standen als heute. Auf diesen Zeitraum wollen wir heute noch einmal zurückkommen. Wir wollen uns zunächst sagen: Der Mensch hat seine heutige Stufe des [[Empfindung|Empfindungslebens]], des [[Wille|Willenslebens]], der Intelligenz, ja seine heutige Gestalt dadurch errungen, daß im Erdendasein mitgewirkt haben diejenigen geistigen Wesenheiten (siehe [[Hierarchien]]), die höher stehen im Weltenall als der Mensch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nun müssen wir uns heute einmal recht deutlich vor die Seele führen, daß andere Geister und andere Wesenheiten noch eingegriffen haben als diejenigen, welche die menschliche Entwickelung vorwärtsbringen. Es haben in einer gewissen Weise geistige Wesenheiten eingegriffen, die feindlich gegenüberstehen den vorwärtsschreitenden geistigen Mächten. Und wir können für jeden dieser Zeiträume, sowohl für das lemurische wie auch für das atlantische Zeitalter, wie auch für unsere [[Nachatlantische Zeit]], in der wir leben, angeben, welche geistigen Wesenheiten sozusagen die Hemmungen gebracht haben, welche geistigen Wesenheiten feindlich gegenübertraten denjenigen, die die Menschheit bloß vorwärtsbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lemuria - luziferische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im [[Lemuria|lemurischen Zeitalter]], in dem ersten, das uns heute beschäftigt in dem Erdensein, haben in die menschliche Entwickelung die [[Luziferisch|luziferischen]] Wesenheiten eingegriffen. Sie stellen sich in einer gewissen Beziehung feindlich gegenüber denjenigen Mächten, die dazumal den Menschen bloß vorwärtsbringen wollten. In dem atlantischen Zeitalter stellten sich feindlich den vorwärtsschreitenden Mächten die Geister gegenüber, die wir als die Geister des Ahriman oder auch des Mephistopheles bezeichnen. Ahrimanische Geister, mephistophelische Geister, das sind diejenigen, die eigentlich, wenn man die Namen genau nimmt, in der mittelalterlichen Anschauung die Geister des Satans genannt wurden, der nicht zu verwechseln ist mit Luzifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserem Zeitalter werden nach und nach noch andere geistige Wesenheiten hemmend den vorwärtsschreitenden in den Weg treten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wissen, wie der Mensch sich auf dem [[Alter Saturn|alten Saturn]] dadurch entwickelt hat, daß die [[Throne]] ausgegossen haben ihre eigene Substanz, und daß da die erste Anlage gelegt worden ist zu dem menschlichen [[Physischer Leib|physischen Leib]]. Wir wissen, daß dann die [[Geister der Weisheit]] auf der [[Alte Sonne|Sonne]] ihm den Äther- oder [[Lebensleib]], daß die [[Geister der Bewegung]] auf dem [[Alter Mond|alten Monde]] den [[Astralleib|astralischen Leib]] eingeprägt haben. Nun war es an den [[Geister der Form|Geistern der Form]], auf der [[Erde]] dem [[Mensch|Menschen]] das [[Ich]] zu geben, damit der Mensch dadurch, daß er sich von seiner Umgebung unterscheidet, in einer gewissen Weise ein selbständiges Wesen werden könne. Aber wenn der Mensch auch durch die Geister der Form ein selbständiges Wesen geworden wäre gegenüber der Außenwelt, gegenüber dem, was ihn auf der Erde umgibt, er würde durch diese Geister der Form niemals ein selbständiges Wesen ihnen selbst gegenüber geworden sein; er wäre von ihnen abhängig geblieben, er wäre an Fäden von ihnen gelenkt und geleitet worden. Daß das nicht eingetreten ist, das ist die in gewisser Beziehung sogar wohltätige Wirkung der Tatsache, daß sich in der lemurischen Zeit die luziferischen Wesenheiten entgegengestellt haben den Geistern der Form. Diese luziferischen Wesenheiten haben dem Menschen die Anwartschaft auf seine Freiheit gegeben. Allerdings haben sie dem Menschen damit auch die Möglichkeit des [[Das Böse|Bösen]] gegeben, die Möglichkeit des Verfalls in sinnliche [[Leidenschaft]] und [[Begierde]]. In was haben denn eigentlich diese luziferischen Geister eingegriffen? Sie haben eingegriffen in das, was da war, und zwar in dasjenige, was zuletzt dem Menschen gegeben worden ist, in den astralischen Leib, was damals in gewisser Beziehung des Menschen Innerstes war. Darin haben sie sich festgesetzt, davon haben sie Besitz ergriffen. Von diesem astralischen Leib hätten sonst, wenn die luziferischen Wesenheiten nicht gekommen wären, nur Besitz ergriffen die Geister der Form. Sie hätten diesem astralischen Leib jene Kräfte eingeprägt, die dem Menschen das Menschenantlitz geben, die den Menschen eben zum Ebenbild der [[Götter]], der Geister der Form machten. Das alles wäre aus dem Menschen geworden, aber der Mensch wäre abhängig geblieben von diesen Geistern der Form zeit seines Lebens, durch alle Ewigkeiten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die [[Luziferisch|luziferischen]] Geister haben dem Menschen die sinnliche Begierde gegeben; die höheren Wesenheiten haben ihre Gegenmittel ergriffen in dem Sinne, daß der Mensch nunmehr nicht unbedingt dieser Sinneswelt verfallen konnte, indem sie ins Gefolge der sinnlichen Begierden und sinnlichen Interessen [[Krankheit]] und Leiden gesetzt haben, so daß in der Welt genau ebenso viele Leiden und Schmerzen sind wie bloßes Interesse für die physische, sinnliche Welt. &#039;&#039;&#039;Beide halten sich vollständig das Gleichgewicht, von keinem ist mehr in der Welt vorhanden: ebenso viele sinnliche Begierden, ebenso viele sinnliche Leidenschaften wie Krankheit und Schmerzen.&#039;&#039;&#039; Das war die gegenseitige Aufeinanderwirkung der luziferischen Geister und der Geister der Form im lemurischen Zeitalter. Wären diese luziferischen Geister nicht gekommen, dann würde der Mensch nicht so früh in die irdische [[Sphäre]] hinuntergestiegen sein. Seine Leidenschaft, seine Begierde für die sinnliche Welt hat es auch gemacht, daß er früher seine Augen aufgeschlossen erhalten hat, daß er früher den ganzen Umkreis des sinnlichen Daseins hat sehen können. Der Mensch hätte, wenn es regelmäßig nach den fortschreitenden Geistern gegangen wäre, erst von der Mitte der atlantischen Zeit an die Umwelt gesehen. Aber er hätte sie dann geistig gesehen, nicht so wie heute, er hätte sie so gesehen, daß sie ihm überall der Ausdruck von [[Geistige Wesenheiten|geistigen Wesenheiten]] gewesen wäre. Dadurch, daß der Mensch verfrüht herunterversetzt worden ist in die irdische Sphäre, daß ihn seine irdischen Interessen und Begierden heruntergedrängt haben, dadurch kam es anders, wie es sonst gekommen wäre in der Mitte der atlantischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantis - ahrimanische Geister  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dadurch haben sich hineingemischt in das, was der Mensch hat sehen und begreifen können, die [[Ahrimanisch|ahrimanischen]] Geister, diejenigen Geister, die eben auch mit dem Namen &#039;&#039;mephistophelische Geister&#039;&#039; bezeichnet werden können. Dadurch verfiel der Mensch in Irrtum, verfiel in das, was man eigentlich erst die bewußte [[Sünde]] nennen könnte. Also von der Mitte der atlantischen Zeit an wirkt auf den Menschen die Schar der ahrimanischen Geister ein. Wozu hat nun diese Schar der ahrimanischen Geister sozusagen den Menschen verführt? Sie hat ihn dazu verführt, daß er das, was in seiner Umgebung ist, für stofflich, für materiell hält, daß er nicht durch dieses [[Stofflich|Stoffliche]] hindurchsieht auf die wahren Untergründe des Stofflichen, auf das [[Geistig|Geistige]]. Würde der Mensch in jedem [[Stein]], in jeder [[Pflanze]] und in jedem [[Tier]] das Geistige sehen, er würde niemals verfallen sein in Irrtum und damit in das Böse, sondern der Mensch würde, wenn nur die fortschreitenden Geister auf ihn gewirkt hätten, bewahrt geblieben sein vor jenen [[Illusionen]], denen er immer verfallen muß, wenn er nur auf die Aussage der Sinneswelt baut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was haben nun dagegen diejenigen geistigen Wesenheiten, welche den Menschen in seinem Fortschreiten erhalten wollen, gegen diese Verführung, gegen Irrtum und Illusion aus dem Sinnlichen unternommen? Sie haben dagegen unternommen, daß der Mensch tatsächlich nunmehr erst mit Recht - natürlich ist das langsam und allmählich gekommen, aber hier liegen die Kräfte, warum das gekommen ist - sozusagen in die Lage versetzt wird, aus der sinnlichen Welt heraus wiederum die Möglichkeit zu gewinnen, über Irrtum und Sünde und das Böse hinwegzukommen, das heißt, sie haben dem Menschen die Möglichkeit gegeben, sein [[Karma]] zu tragen und auszuwirken. Haben also diejenigen Wesenheiten, welche die Verführung der luziferischen Wesenheiten gutzumachen hatten, Leiden und Schmerzen, ja auch das, was damit zusammenhängt, den Tod in die Welt gebracht, so haben diejenigen Wesenheiten, welche auszubessern hatten, was aus dem Irrtum über die sinnliche Welt fließt, dem Menschen die Möglichkeit gegeben, &#039;&#039;&#039;durch sein Karma allen Irrtum wieder zu beseitigen&#039;&#039;&#039;, alles Böse wiederum zu verwischen, das er in der Welt angerichtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Zukunft - Asuras  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In unserer Zeit gehen wir jenem Zeitalter entgegen, in dem nun andere Wesenheiten sich an den Menschen heranmachen werden, Wesenheiten, welche immer mehr und mehr in der Menschenzukunft, die vor uns liegt, in die menschliche Entwickelung eingreifen werden. Genau ebenso wie die luziferischen Geister im lemurischen Zeitalter eingegriffen haben, die ahrimanischen Geister im atlantischen Zeitalter, so werden nach und nach auch in unserem Zeitalter Wesenheiten eingreifen. Machen wir uns einmal klar, was das für Wesenheiten sein werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Wesenheiten, die im &#039;&#039;&#039;lemurischen Zeitalter&#039;&#039;&#039; eingegriffen haben, von denen mußten wir sagen: sie haben sich im &#039;&#039;&#039;astralischen Leib&#039;&#039;&#039; des Menschen festgesetzt, haben seine &#039;&#039;&#039;Interessen, seine Triebe und Begierden&#039;&#039;&#039; in die irdische Sphäre heruntergezogen. In was genauer gesagt, haben sich diese luziferischen Wesenheiten festgesetzt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Verstehen können Sie das nur, wenn Sie jene Gliederung zugrunde legen, welche Ihnen in meinem Buche «[[Theosophie]]» gegeben ist. Da ist gezeigt, daß wir am Menschen zunächst seinen physischen Leib zu unterscheiden haben, dann seinen Äther- oder Lebensleib und seinen astralischen Leib, oder, wie ich ihn dort genannt habe, den Empfindungsleib oder Seelenleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wenn wir diese drei Glieder betrachten, so sind es genau die drei Glieder, die dem Menschen gegeben waren vor seiner irdischen Laufbahn. Was da genannt ist der physische Leib, das ist auf dem alten Saturn veranlagt worden, was genannt ist der Ätherleib, das ist auf der Sonne veranlagt, und dasjenige, was da genannt ist der Seelen- oder Empfindungsleib, ist auf dem alten Monde veranlagt. Jetzt sind auf der Erde nach und nach dazugekommen die [[Empfindungsseele]], die eigentlich eine unbewußte Umänderung, eine unbewußte Bearbeitung des [[Empfindungsleib|Empfindungsleibes]] ist. In der Empfindungsseele hat sich verankert [[Luzifer]]; da hinein hat er sich geschlichen, da sitzt er drinnen. Weiter ist entstanden durch die unbewußte Umarbeitung des [[Ätherleib]]es die [[Verstandesseele]]. Genaueres ist darüber gesagt in der Abhandlung über «[[Die Erziehung des Kindes]]». In diesem zweiten Glied der menschlichen Seele, der Verstandesseele, also in dem umgearbeiteten Stück des Ätherleibes, da hat sich festgesetzt [[Ahriman]]. Da ist er drinnen und führt den Menschen zu falschen Urteilen über das Materielle, führt ihn zu Irrtum und Sünde und [[Lüge]], zu allem, was eben aus der Verstandes- oder Gemütsseele kommt. In alledem zum Beispiel, daß der Mensch sich der Illusion hingibt, mit der [[Materie]] sei das Richtige gegeben, haben wir Einflüsterungen des Ahriman, des Mephistopheles zu sehen. Drittens kommt an die Reihe die [[Bewußtseinsseele]], die in einer unbewußten Umarbeitung des [[Physischer Leib|physischen Leibes]] besteht. Es ist Ihnen ja erinnerlich, wie diese Umarbeitung geschah. Gegen das Ende der atlantischen Zeit trat der Ätherleib des Kopfes ganz hinein in den physischen Kopf und gestaltete allmählich den physischen Leib so um, daß er eine selbstbewußte Wesenheit wurde. An dieser unbewußten Umarbeitung des physischen Leibes, an der Bewußtseinsseele, arbeitet der Mensch heute noch immer im Grunde genommen. Und in der Zeit, die jetzt kommen wird, werden sich hineinschleichen in diese Bewußtseinsseele und damit in das, was man das menschliche [[Ich]] nennt - denn &#039;&#039;&#039;das Ich geht auf in der Bewußtseinsseele&#039;&#039;&#039; -, diejenigen geistigen Wesenheiten, die man die [[Asuras]] nennt. Die Asuras werden mit einer viel intensiveren Kraft das Böse entwickeln als selbst die satanischen Mächte der atlantischen oder gar die luziferischen Geister der lemurischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das [[Das Böse|Böse]], das die luziferischen Geister den Menschen zugleich mit der Wohltat der [[Freiheit]] brachten, das werden sie alles im Verlaufe der Erdenzeit ganz abstreifen. Dasjenige Böse, das die ahrimanischen Geister gebracht haben, kann abgestreift werden in dem Ablauf der [[Karma|karmischen]] Gesetzmäßigkeit. Das Böse aber, das die asurischen Mächte bringen, ist nicht auf eine solche Weise zu sühnen. Haben die guten Geister dem Menschen Schmerzen und Leiden, Krankheit und Tod gegeben, damit er sich trotz der Möglichkeit des Bösen aufwärts entwickeln kann, haben die guten Geister die Möglichkeit des Karma gegenüber den ahrimanischen Mächten gegeben, um den Irrtum wieder auszugleichen - gegenüber den asurischen Geistern wird das im Verlaufe des Erdendaseins nicht so leicht sein. Denn diese asurischen Geister werden bewirken, daß das, was von ihnen ergriffen ist - und es ist ja des Menschen tiefstes Innerstes, die Bewußtseinsseele mit dem Ich -, daß das Ich sich vereinigt mit der Sinnlichkeit der Erde. Es wird Stück für Stück aus dem Ich herausgerissen werden, und in demselben Maße, wie sich die asurischen Geister in der Bewußtseinsseele festsetzen, in demselben Maße muß der Mensch auf der Erde zurücklassen Stücke seines Daseins. Das wird unwiederbringlich verloren sein, was den asurischen Mächten verfallen ist. Nicht, daß der ganze Mensch ihnen zu verfallen braucht, aber Stücke werden aus dem Geiste des Menschen herausgeschnitten durch die asurischen Mächte. Diese asurischen Mächte kündigen sich in unserem Zeitalter an durch den Geist, der da waltet und den wir nennen könnten den &#039;&#039;&#039;Geist des bloßen Lebens in der Sinnlichkeit und des Vergessens aller wirklichen geistigen Wesenheiten und geistigen Welten&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen: Heute ist es erst mehr theoretisch, daß die asurischen Mächte den Menschen verführen. Heute gaukeln sie ihm vielfach vor, daß sein Ich ein Ergebnis wäre der bloßen physischen Welt. Heute verführen sie ihn zu einer Art theoretischem [[Materialismus]]. Aber sie werden im weiteren Verlauf - und das kündigt sich immer mehr an durch die wüsten Leidenschaften der Sinnlichkeit, die immer mehr und mehr auf die Erde herniedersteigen - dem Menschen den Blick umdunkeln gegenüber den geistigen Wesenheiten und geistigen Mächten. Es wird der Mensch nichts wissen und nichts wissen wollen von einer geistigen Welt. Er wird immer mehr und mehr nicht nur lehren, daß die höchsten sittlichen Ideen des Menschen nur höhere Ausgestaltungen der tierischen Triebe sind, er wird nicht nur lehren, daß das menschliche Denken nur eine Umwandlung dessen ist, was auch das Tier hat, er wird nicht nur lehren, daß der Mensch nicht bloß seiner Gestalt nach mit dem Tier verwandt ist, daß er auch seiner ganzen Wesenheit nach vom Tier abstamme, sondern der Mensch wird mit dieser Anschauung Ernst machen und so leben.&amp;quot; {{Lit|{{G|107|240ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zerstörerische Wirkung der Widersacher in der Natur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern die äußere Natur etwas ist, das erst nach und nach im Zuge der irdischen Entwicklung aus dem Menschenwesen herausgesetzt wurde, ist auch diese äußere Natur durch die Folgen des [[Sündenfall]]s betroffen. Sie hat dadurch zerstörende Elemente in ihr Wesen aufgenommen. Besonders die [[Äther]]kräfte der Natur sind davon betroffen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;600px&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Luzifer]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Ahriman]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Asuras]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
[[Elektrizität]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Magnetismus]]&amp;lt;br&amp;gt; [[Dritte Kraft]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Licht]] ist das [[Ätherisch]]e Bild der [[Astralwelt]]. [[Elektrizität]] ist Licht im untermateriellen Zustand, wodurch eine unterphysische Astralwelt als Reich [[Luzifer]]s entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klangäther]] ist das ätherische Bild des [[Niederes Devachan|niederen Devachans]]. [[Magnetismus]] ist in den untermateriellen Zustand gefesselter Klangäther. Dadurch entsteht ein unterphysisches niederes Devachan als Reich [[Ahriman]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lebensäther]] ist das ätherische Bild des [[Oberes Devachan|oberen Devachans]]. Furchtbare Vernichtungskräfte, die [[Rudolf Steiner]] zusammenfassend als die sog. [[Dritte Kraft]] ([[Atomkraft]]) bezeichnet hat, entstehen, wenn diese Kräfte durch die Asuras in den unterphysischen Bereich gebannt werden. Es entsteht ein unterphysisches oberes Devachan als Reich der [[Asuras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Kräfte werden die [[Erde (Planet)|Erde]] nach und nach zerstören. Einmal wird das sogar im positiven Sinn nötig sein, damit die Menschheit ihre weitere Entwicklung in einem geistigeren Dasein durchmachen kann. Es besteht allerdings die große Gefahr, dass diese Zerstörung zu rasch voranschreitet und an ihr Ziel gelangt, ehe die Menschheit ihr Entwicklungsziel auf Erden erreicht hat. Verhindert werden kann das nur, indem der neu belebende Christusimpuls in der Natur wirksam wird. Dass das so ist, dazu ist aber auch die bewusste Mitarbeit des Menschen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wirkung der Widersacher in der Hüllennatur des Menschen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das menschliche [[Ich]] entwickelt sich in dem Maß weiter, als es ihm gelingt, seine niederen [[Wesensglieder]] umzuarbeiten und zu vergeistigen. Dieser Arbeit des menschlichen Ichs treten die Widersacher hemmend entgegen. Jede der Widersachermächte setzt dabei den Schwerpunkt ihres Wirkens in einem ganz bestimmten Wesensglied. Das heißt keineswegs, dass die einzelnen Widersacher in den anderen Wesensgliedern nicht wirkten. Tatsächlich erstreckt sich die Wirkung &#039;&#039;aller&#039;&#039; Widersacher auf &#039;&#039;alle&#039;&#039; niederen Wesensglieder, nur hat jeder sein besonderes Zentrum, von dem aus er hauptsächlich wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Luzifer]] ergreift vor allem den [[Astralleib]] und behindert seine Umwandlung zur [[Empfindungsseele]]. &lt;br /&gt;
*[[Ahriman]] setzt sich im [[Ätherleib]] fest und hemmt seine Umarbeitung zur [[Verstandes- oder Gemütsseele]]. &lt;br /&gt;
*Die [[Asuras]] greifen primär den [[Physischer Leib|physischen Leib]] an und stören die regelrechte Entwicklung der [[Bewusstseinsseele]]. Da die Gestalt des physischen Leibes der unmittelbarste sinnliche Ausdruck des menschlichen Ichs und das zunächst wesentlichste Instrument zur Entfaltung des [[Ich-Bewusstsein]]s ist, hemmen sie zugleich am direktesten die Ich-Entwicklung. Das geht so weit, dass geradezu Teile des menschlichen Ichs abgesplittert und dauerhaft der sinnlichen Welt einverleibt werden und so für die künftige Entwicklung verlorengehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der [[Bewusstseinsseele]] erwacht der Mensch zur vollbewussten moralischen Verantwortlichkeit. Durch den bewussten Willen zum Guten verbinden wir uns mit dem Christus. Zugleich kann sich aber auch durch die Bewusstseinsseele erstmals der volle bewusste Wille zum [[Das Böse|Bösen]] entfalten, durch den wir uns mit den Asuras verbünden. Die Asuras, gefallene Geister der Persönlichkeit, sind die eigentlichen Geister des [[Egoismus]]. Einmal schon trat ihr Einfluss in der Menschheitsgeschichte deutlich bei den typischen machiavellistischen Renaissancemenschen hervor, etwa bei den Borgia-Päpsten oder manchen spanischen Conquistadores. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den schlimmsten Wirkungen Luzifers und Ahrimans wird der Mensch durch göttliche Hilfe bewahrt. Luzifer verführt uns zur sinnlichen Begierde; damit wir dieser nicht vollkommen verfallen, haben uns die guten Götter [[Krankheit]], [[Leid]]en und [[Tod]] gegeben. Durch Ahriman verfällt der Mensch in Irrtum und Lüge. Der [[Christus]] ermöglicht es den Menschen, diese Fehler durch das [[Karma]] in den [[Reinkarnation|aufeinanderfolgenden Erdenleben]] wieder auszugleichen. Eine solche unmittelbare göttliche Hilfe gegenüber den Asuras kann es nicht geben. Der Mensch muss sich zuerst aus freiem Entschluss dem [[Das Gute|Guten]] zuwenden und kein Gott kann ihm dabei helfen. Ist aber der Entschluss aus freiem Willen gefasst, dann kann der Christus durch seine [[Gnade]] helfend eingreifen. Nur eine Hilfe ist für solche möglich, die aus eigener Kraft nicht mehr den Weg zum Guten finden können - die durch andere Menschen, die bereit und befähigt sind, jener Karma auf sich zu nehmen und diesen ihre eigene für das Erdenleben vorbereitete Hüllennatur für die irdische [[Inkarnation]] zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die polare Wirkung von Luzifer und Ahriman auf den Menschen  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also in der Welt braucht es die luziferischen Kräfte, damit wir nicht schon mit drei Jahren Greise sind. In der Welt braucht es die ahrimanischen Kräfte, damit wir nicht fortwährend Kinder blei­ben. Diese zwei entgegengesetzten Kräfte müssen im Menschen sein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr style=&amp;quot;background:#800080; color:white&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;ahrimanisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;luziferisch&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;körperlich:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verhärtung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verjüngung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verkalkung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Verweichung&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;seelisch:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Pedanterie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Phantastik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Philisterhaftigkeit&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Schwärmerei&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Materialismus&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Mystik&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Trockener Verstand &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Theosophie&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td colspan=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;geistig:&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Aufwachen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Einschlafen&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun handelt es sich darum, daß diese zwei entgegengesetzten Kräfte ausgeglichen sein müssen. Worinnen liegt nun die Ausgleichung? Es darf nichts von diesen Kräften überhand nehmen.&amp;quot; {{Lit|{{G|349|226}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umgang mit den Widersachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Keimeyer]] gab hierzu einen Ratschlag (bezogen auf alle [[Widersachermächte]]):&lt;br /&gt;
Die Widersacher können bekämpft werden, nämlich &amp;quot;[[Luzifer]] (läßt sich) bannen durch Moralität,&lt;br /&gt;
[[Ahriman]] (läßt sich) bannen durch ausgewogene Urteilskraft, [[Asuras]]-[[Sorat]] (läßt sich) bannen durch das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat&amp;quot; ([[Hermann Keimeyer]]). Das [[Michaelsschwert]] im eigenen ätherischen Rückgrat läßt sich erzeugen durch eine Visualisierung einer entsprechenden [[Meditation]] ([[Imagination]]). Auch der moderne [[Manichäismus]], wie er etwa durch [[Bernard Lievegoed]] dargestellt wurde, bietet Möglichkeiten dem Bösen (also den [[Widersachermächte]]n) insgesamt adäquat zu begegnen. Zur zukünftigen Bedeutung des [[Manichäismus]] zählt die Erkenntnis, &amp;quot;dass es nicht Weltaufgabe ist, das Böse ausschließlich zu vernichten, sondern daß es zu erlösen und durch Milde zu verwandeln ist&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76).&lt;br /&gt;
Dabei geht es letztlich um die &amp;quot;Verwandlung des Bösen in ein noch höheres Gutes&amp;quot; (Flensburger Hefte Nr. 26, S. 76). Dies ist jedoch gegenwärtig noch Zukunftsmusik. Die manichäische Wandlung des Bösen gelingt heute allenfalls partikulär, wird aber in der Zukunft der Menschheit noch eine bedeutende Rolle spielen, spätestens ab der sechsten [[Kulturepoche]] wird man mehr davon sehen.&lt;br /&gt;
Als die erste Widersachermacht, die in diesem Sinne reif ist zu ihrer Erlösung, muss [[Luzifer]] betrachtet werden. Nach [[Sergej O. Prokofieff]] nähert sich [[Luzifer]] bereits heute dem Stadium seiner Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorträgen zu den [[GA 120|Offenbarungen des Karma]], geht Rudolf Steiner wie folgt auf die Frage des Umgangs mit [[Luzifer]] und [[Ahriman]] ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und Herr werden über die luziferischen und ahrimanischen Einflüsse können wir durch nichts anderes als durch Erkenntnis. Einmal durch Selbsterkenntnis, indem wir uns immer fähiger machen - auch im Leben zwischen Geburt und Tod -, unsere Schwachheiten in allen drei Seelenmerkmalen kennenzulernen, in Denken, Fühlen und Wollen...&lt;br /&gt;
Sodann durch Erkenntnis der Außenwelt, die sich ergänzen muß mit der Selbsterkenntnis; beide müssen zusammenwirken. Selbsterkenntnis und Erkenntnis der Außenwelt müssen wir mit unserem Wesen vereinigen.|120|217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kann es zur Überwindung [[Luzifer]]s und [[Ahriman]]s durch [[Liebe]] und [[Weisheit]] kommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir selber Luzifer entgegenwirken sollen, wenn wir seine Angelegenheiten in der Zukunft besorgen sollen, wird es bei uns nur die Liebe sein können, die an die Stelle der Taten des Luzifer treten kann; die Liebe aber wird es sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir immer mehr diese Dunkelheit hinwegbringen (durch Weisheit), wenn sie schwindet, und wir dazu gelangen, den ahrimanischen Einfluß auf diese Weise völlig zu überwinden, dann werden wir in der Lage sein, die Welt so zu erkennen, wie sie wirklich als Erdenwelt ist.|120|221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Böse]], [[Ahriman]]; [[Ahrimanisch]], [[Luzifer]]; [[Luziferisch]], [[Sorat]], [[Asuras]], [[Satan]], [[Diabolos]], [[Mammon]], [[Antichrist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Ahriman - Profil einer Weltmacht&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1996, ISBN 3-8251-7090-X&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Luzifer - Facetten eines Verführers&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7063-2&lt;br /&gt;
*Flensburger Hefte Nr. 26: &#039;&#039;Michael - Januskopf Bundesrepublik&#039;&#039;, Flensburger Hefte Vlg., Flensburg 1989, ISBN 3-926841-22-2&lt;br /&gt;
*Pietro Archiati: &#039;&#039;Mit Engeln und Verstorbenen leben&#039;&#039;. Die Menschheit an der Schwelle zum Geist, Archiati Vlg., Bad Liebenzell 2011, ISBN 978-3-86772-205-6&lt;br /&gt;
*Erhard Fucke: &#039;&#039;Im Spannungsfeld des Bösen. Erkenntnisse und Perspektiven aus der Anthroposophie Rudolf Steiners&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2002, ISBN 3-7725-1801-X&lt;br /&gt;
*Michael Heinen-Anders: &#039;&#039;Aus anthroposophischen Zusammenhängen&#039;&#039;, BOD, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-3032-2&lt;br /&gt;
*Michael Kalisch: &#039;&#039;Das Böse. Polarität und Steigerung&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, ISBN 3-7725-1761-7&lt;br /&gt;
*[[Anton Kimpfler]]: &#039;&#039;Mensch werden mit den Widersachermächten. Unser Weg zwischen Luzifer und Ahriman&#039;&#039;, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2010, ISBN 3-8251-7506-5&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Das Gute tun&#039;&#039;. Ankommen im 21. Jahrhundert, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7725-0021-3&lt;br /&gt;
*Bernard Lievegoed: &#039;&#039;Über die Rettung der Seele&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1994, ISBN 3-7725-1455-3&lt;br /&gt;
*Hans Peter van Manen: &#039;&#039;Wiederkunft und Heimsuchung. Von der Wiederkunft Christi und dem Kommen des Antichrist&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2011, ISBN 978-3-7235-1378-1&lt;br /&gt;
*Robert Powell: &#039;&#039;Christus und der Mayakalender&#039;&#039;, Informationslücke-Vlg., Basel 2009, ISBN 978-3-9523-5211-3&lt;br /&gt;
*Sergej O. Prokofieff: &#039;&#039;Die okkulte Bedeutung des Verzeihens&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1991, ISBN 3-7725-1126-0, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Alfred Schütze: &#039;&#039;Das Rätsel des Bösen&#039;&#039;, Fischer TB, Frankfurt a.M. 1982, ISBN 3-596-25511-2&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Solowjew]]: &#039;&#039;Eine kurze Erzählung vom Antichrist&#039;&#039;. Eingeleitet und kommentiert von Ingo Hoppe, Urachhaus Vlg., Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8251-7765-2&lt;br /&gt;
*[[Herbert Wimbauer]]: &#039;&#039;Die Stunde der Verführer. Vom Wesen und Wirken des dreivereinten Bösen in der Apokalypse des XX. Jahrhunderts&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: I Luzifer / II Zur Bodhisattva Frage&#039;&#039;, Selbstverlag, 1980&lt;br /&gt;
*Herbert Wimbauer: &#039;&#039;Thematischer Leitfaden für das Studium der Anthroposophie: III Ahriman&#039;&#039;, Selbstverlag, 1990&lt;br /&gt;
*[[Peter Tradowsky]]: &#039;&#039;Und das Licht schien in die Finsternis...&#039;&#039;, Vlg. am Goetheanum, Dornach 2008&lt;br /&gt;
*Adolf Baumann: &#039;&#039;Wörterbuch der Anthroposophie&#039;&#039;, mvg-Verlag, München 1991&lt;br /&gt;
*Hans-Werner Schroeder: &#039;&#039;Der Mensch und das Böse&#039;&#039;. Ursprung, Wesen und Sinn der Widersachermächte, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1984, ISBN 3-87383-398-3&lt;br /&gt;
*Anonymus d&#039;outre Tombe (=Valentin Tomberg): &#039;&#039;Die großen Arcana des Tarot&#039;&#039;, zwei Bände; Herder Vlg., Basel 1993, ISBN 3-906371-05-0&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]], Dornach 1988, S. 240 ff. {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Offenbarungen des Karma&#039;&#039;, [[GA 120]] (1992), ISBN 3-7274-1200-3 {{Vorträge|120}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der innere Aspekt des sozialen Rätsels. Luziferische Vergangenheit und ahrimanische Zukunft&#039;&#039;, [[GA 193]], Dornach 1989 {{Vorträge|193}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Mysterium des Bösen&#039;&#039;, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1993, ISBN 3-7725-0089-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hermetika-aorim.de/archiv/060105_marti_boese.htm Ernst Marti: Das dreifache Böse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widersacher|!101]] &lt;br /&gt;
[[en:Adversaries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis,  5. März 1923, Pastell auf Transparentpapier&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] Luzifer und Ahriman / Licht und Finsternis,  5. März 1923, Pastell auf Transparentpapier&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] schon lange zuvor mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] um 1250 das Hellsehen vollkommen erlosch, konnten auch sie nur mehr aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Im dreizehnten Jahrhundert war für alle Menschen eine geistige Finsternis, selbst für die erleuchtetsten Geister, auch für die Eingeweihten. Alles, was damals im dreizehnten Jahrhundert gewußt wurde von geistigen Welten, das wußte man durch Überlieferung oder von schon früher Eingeweihten, die ihre Erinnerung an das, was sie damals erlebt hatten, weckten. Aber für eine kurze Zeit konnten auch diese Geister nicht unmittelbar hineinblicken in die geistige Welt. Diese kurze Zeit der Verfinsterung mußte damals sein, um das Charakteristische unseres jetzigen Zeitalters vorzubereiten: die heutige intellektuelle, verstandesmäßige Kultur. Das ist das Wichtige, daß wir das heute in der fünften nachatlantischen Kulturperiode haben. Das war nicht so in der griechischen Kulturperiode. Da war an Stelle des jetzigen verstandesmäßigen Denkens die unmittelbare Anschauung das Dominierende. Der Mensch wuchs sozusagen zusammen mit dem, was er sah und hörte, ja, auch mit dem, was er dachte, wuchs der Mensch damals zusammen. Damals wurde nicht so viel spintisiert, wie es heute geschieht und geschehen muß, denn das ist die Aufgabe der fünften nachatlantischen Kulturperiode. Damals, im dreizehnten Jahrhundert, mußten ganz besonders geeignete Persönlichkeiten für die Einweihung ausgewählt werden, und diese Einweihung selbst konnte erst geschehen nach Ablauf jener kurzen Zeit der Verfinsterung. Es ist heute noch nicht möglich, den Ort in Europa zu nennen, wo das geschehen ist, was ich jetzt sagen werde. Aber es wird in nicht ferner Zeit auch dieses geschehen können.|130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<updated>2026-04-15T09:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] schon lange zuvor mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] um 1200 das Hellsehen vollkommen erlosch, konnten auch sie nur mehr aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Im dreizehnten Jahrhundert war für alle Menschen eine geistige Finsternis, selbst für die erleuchtetsten Geister, auch für die Eingeweihten. Alles, was damals im dreizehnten Jahrhundert gewußt wurde von geistigen Welten, das wußte man durch Überlieferung oder von schon früher Eingeweihten, die ihre Erinnerung an das, was sie damals erlebt hatten, weckten. Aber für eine kurze Zeit konnten auch diese Geister nicht unmittelbar hineinblicken in die geistige Welt. Diese kurze Zeit der Verfinsterung mußte damals sein, um das Charakteristische unseres jetzigen Zeitalters vorzubereiten: die heutige intellektuelle, verstandesmäßige Kultur. Das ist das Wichtige, daß wir das heute in der fünften nachatlantischen Kulturperiode haben. Das war nicht so in der griechischen Kulturperiode. Da war an Stelle des jetzigen verstandesmäßigen Denkens die unmittelbare Anschauung das Dominierende. Der Mensch wuchs sozusagen zusammen mit dem, was er sah und hörte, ja, auch mit dem, was er dachte, wuchs der Mensch damals zusammen. Damals wurde nicht so viel spintisiert, wie es heute geschieht und geschehen muß, denn das ist die Aufgabe der fünften nachatlantischen Kulturperiode. Damals, im dreizehnten Jahrhundert, mußten ganz besonders geeignete Persönlichkeiten für die Einweihung ausgewählt werden, und diese Einweihung selbst konnte erst geschehen nach Ablauf jener kurzen Zeit der Verfinsterung. Es ist heute noch nicht möglich, den Ort in Europa zu nennen, wo das geschehen ist, was ich jetzt sagen werde. Aber es wird in nicht ferner Zeit auch dieses geschehen können.|130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] schon lange zuvor mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] um 1200 das Hellsehen vollkommen erlosch, konnten auch sie nur mehr aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Im dreizehnten Jahrhundert war für alle Menschen eine geistige Finsternis, selbst für die erleuchtetsten Geister, auch für die Eingeweihten. Alles, was damals im dreizehnten Jahrhundert gewußt wurde von geistigen Welten, das wußte man durch Überlieferung oder von schon früher Eingeweihten, die ihre Erinnerung an das, was sie damals erlebt hatten, weckten. Aber für eine kurze Zeit konnten auch diese Geister nicht unmittelbar hineinblicken in die geistige Welt. Diese kurze Zeit der Verfinsterung mußte damals sein, um das Charakteristische unseres jetzigen Zeitalters vorzubereiten: die heutige intellektuelle, verstandesmäßige Kultur. Das ist das Wichtige, daß wir das heute in der fünften nachatlantischen Kulturperiode haben. Das war nicht so in der griechischen Kulturperiode. Da war an Stelle des jetzigen verstandesmäßigen Denkens die unmittelbare Anschauung das Dominierende. Der Mensch wuchs sozusagen zusammen mit dem, was er sah und hörte, ja, auch mit dem, was er dachte, wuchs der Mensch damals zusammen. Damals wurde nicht so viel spintisiert, wie es heute geschieht und geschehen muß, denn das ist die Aufgabe der fünften nachatlantischen Kulturperiode. Damals, im dreizehnten Jahrhundert, mußten ganz besonders geeignete Persönlichkeiten für die Einweihung ausgewählt werden, und diese Einweihung selbst konnte erst geschehen nach Ablauf jener kurzen Zeit der Verfinsterung. Es ist heute noch nicht möglich, den Ort in Europa zu nennen, wo das geschehen ist, was ich jetzt sagen werde. Aber es wird in nicht ferner Zeit auch dieses geschehen können.|130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] schon lange zuvor mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] um 1200 das Hellsehen vollkommen erlosch, konnten auch sie nur mehr aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Im dreizehnten Jahrhundert war für alle Menschen eine geistige Finsternis, selbst für die erleuchtetsten Geister, auch für die Eingeweihten. Alles, was damals im dreizehnten Jahrhundert gewußt wurde von geistigen Welten, das wußte man durch Überlieferung oder von schon früher Eingeweihten, die ihre Erinnerung an das, was sie damals erlebt hatten, weckten. Aber für eine kurze Zeit konnten auch diese Geister nicht unmittelbar hineinblicken in die geistige Welt. Diese kurze Zeit der Verfinsterung mußte damals sein, um das Charakteristische unseres jetzigen Zeitalters vorzubereiten: die heutige intellektuelle, Verstandes mäßige Kultur. Das ist das Wichtige, daß wir das heute in der fünften nachatlantischen Kulturperiode haben. Das war nicht so in der griechischen Kulturperiode. Da war an Stelle des jetzigen verstandesmäßigen Denkens die unmittelbare Anschauung das Dominierende. Der Mensch wuchs sozusagen zusammen mit dem, was er sah und hörte, ja, auch mit dem, was er dachte, wuchs der Mensch damals zusammen. Damals wurde nicht so viel spintisiert, wie es heute geschieht und geschehen muß, denn das ist die Aufgabe der fünften nachatlantischen Kultur période. Damals, im dreizehnten Jahrhundert, mußten ganz besonders geeignete Persönlichkeiten für die Einweihung ausgewählt werden, und diese Einweihung selbst konnte erst geschehen nach Ablauf jener kurzen Zeit der Verfinsterung. Es ist heute noch nicht möglich, den Ort in Europa zu nennen, wo das geschehen ist, was ich jetzt sagen werde. Aber es wird in nicht ferner Zeit auch dieses geschehen können.|130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] schon lange zuvor mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] um 1200 das Hellsehen vollkommen erlosch, konnten auch sie nur mehr aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. {{GZ||130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um &#039;&#039;&#039;1250&#039;&#039;&#039; trat für eine kurze Zeit eine völlige geistige Finsternis ein, während der auch geistig höchstentwickelten Persönlichkeiten der Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt wurde, nachdem die letzten Reste des alten [[Hellsehen|Hellsehens]] bereits mit dem Beginn des [[Kali Yuga]], dessen Beginn [[Rudolf Steiner]] für das Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blavatsky&amp;quot;&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna|Krishnas]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ansetzt, bereits am Ende der [[Urpersische Zeit|Urpersischen Zeit]] für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen waren. Das Kaliyuga währte 5000 Jahre und endete somit nach Rudolf Steiner [[1899]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die höchsten [[Eingeweihter|Eingeweihten]] erlosch um 1200 das Hellsehen vollkommen und sie konnten nur aus der Überlieferung über die geistigen Zusammenhänge sprechen. Das Verhältnis des Menschen zur [[Kosmische Intelligenz|kosmischen Intelligenz]] änderte sich. Es wurde das Zeitalter des [[Intellekt]]s und eine diesem Zeitalter angemessene neue Form der [[Einweihung]], die [[Rosenkreuzer-Schulungsweg|Rosenkreuzer-Einweihung]] vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Wirkungen der höheren geistigen [[Hierarchien]] gab es einschneidende Veränderungen. Die [[Archai]], die [[Zeitgeister]] oder [[Geister der Persönlichkeit]], haben im positiven Sinne sehr stark in die irdische Entwicklung eingegriffen seit der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptisch-babylonischen Zeit]]. Ab dem Jahr [[1250]] ist das anders geworden, die Archai greifen nicht mehr so stark unmittelbar in das irdische Geschehen ein, sondern wirken mehr in den höheren Welten. Das hängt äußerlich zusammen mit einer Änderung der Stellung der Erdachse um diese Zeit, was auch die Jahreszeiten beeinflusst hat, die früher gleichmäßiger verteilt waren. Zugleich übernehmen aber seit dem [[Asuras]], böse Geister der Persönlichkeit, auch [[Geister des Egoismus]] genannt, ihren Platz und wecken in einzelnen menschlichen Persönlichkeiten den bewussten Willen zum [[Das Böse|Bösen]], wie er erst seit dem [[Bewusstseinsseelen-Zeitalter]] möglich ist. Beispiele sind etwa die  Borgia-Päpste, die Konquistatoren und überhaupt die sich unter den Herrschenden immer stärker ausbreitende macchiavellistische Gesinnung. {{GZ||130|228ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit&#039;&#039;, [[GA 130]] (1987) {{Vorträge|130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jahreszahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<title>Vorlage:EWZ/Doku</title>
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		<updated>2026-04-15T07:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Dokumentation/Dokuseite}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;  Die Vorlage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EWZ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Einwohnerzahl) ist eine Hilfsvorlage zur Ausgabe der formatierten Einwohnerzahl der Metadaten-Vorlagen zu Einwohnerzahlen. Formatiert wird mit der Vorlage:FormatNum, die u.&amp;amp;nbsp;a. erst ab {{FormatNum|10000}} Einwohner ein Tausendertrennzeichen einfügt. (Wenn – zum Beispiel in einer Tabelle – auch bei vierstelligen Einwohnerza…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Dokumentation/Dokuseite}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorlage &#039;&#039;&#039;EWZ&#039;&#039;&#039; (Einwohnerzahl) ist eine Hilfsvorlage zur Ausgabe der formatierten Einwohnerzahl der [[:Kategorie:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl|Metadaten-Vorlagen zu Einwohnerzahlen]]. Formatiert wird mit der [[Vorlage:FormatNum]], die u.&amp;amp;nbsp;a. erst ab {{FormatNum|10000}} Einwohner ein Tausendertrennzeichen einfügt. (Wenn – zum Beispiel in einer Tabelle – auch bei vierstelligen Einwohnerzahlen das Tausendertrennzeichen gesetzt werden soll, so ist das mit der [[Vorlage:EWZT]] möglich. Artikel mit Schweiz- bzw. Liechtensteinbezug: [[Vorlage:EWZ CH]] verwenden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufruf ==&lt;br /&gt;
Aufgerufen wird mit&lt;br /&gt;
:&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{EWZ|Abgrenzung|Schlüssel}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
Werden mehrere Schlüssel angegeben, so werden die Einwohnerzahlen aller mit diesen Schlüsseln bezeichneten Gebietskörperschaften aufsummiert. Dafür wird das [[Modul:Vorlage:EWZ]] aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TemplateData|&amp;lt;templatedata&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
 &amp;quot;description&amp;quot;: &amp;quot;Hilfsvorlage zur Ausgabe der formatierten Einwohnerzahl der Metadaten-Vorlagen zu Einwohnerzahlen&amp;quot;,&lt;br /&gt;
 &amp;quot;params&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
  &amp;quot;1&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
   &amp;quot;required&amp;quot;: true,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;label&amp;quot;: &amp;quot;Abgrenzung&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;string/line&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;description&amp;quot;: &amp;quot;steht für das ISO-Kürzel des Gebiets, in dem eine Einwohnerzahl abgefragt werden soll. Beispiel: AT für eine Gemeinde in Österreich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  },&lt;br /&gt;
  &amp;quot;2&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
   &amp;quot;required&amp;quot;: true,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;label&amp;quot;: &amp;quot;Schlüssel&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;string/line&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;description&amp;quot;: &amp;quot;steht für den Schlüssel der Gebietskörperschaft, die abgefragt werden soll, Beispiel: 50101 für die Einwohnerzahl in Salzburg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/templatedata&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
{{EWZ/Test}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWZT]] zur Ausgabe der Zahlen mit Tausenderpunkt auch bei vierstelligen Zahlen (v.&amp;amp;nbsp;a. in Tabellen)&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWD]] zur Ausgabe des Standes der Daten&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWDJ]] zur Ausgabe des Standes (nur) der Jahreszahl, dies ist besonders im Fließtext sinnvoll.&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWQ]] zur Ausgabe der Quelle der Daten&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWR]] ist eine Erweiterung der &#039;&#039;Vorlage:EWQ&#039;&#039; – Einzelnachweise mit der selben Quelle werden zusammengefasst dargestellt&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWZ CH]] zur Ausgabe der Zahlen in Artikeln mit Schweiz- oder Liechtensteinbezug&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:EWZF]] zur Ausgabe von Einwohner pro Quadratkilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Vorlagen Fläche&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:FL]] zur Ausgabe der Fläche selbst&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:FLdez]] zur Ausgabe der Fläche &#039;&#039;&#039;mit fixen Kommastellen&#039;&#039;&#039;, zur Verwendung in Tabellen&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:FLD]] zur Ausgabe des Standes der Fläche&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:FLQ]] zur Ausgabe der Quelle der Fläche&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:FLR]] zur Ausgabe der Quelle der Fläche (Fläche Referenz)&lt;br /&gt;
&amp;lt;includeonly&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Lua-Vorlage|Vorlage:EWZ #EinwohnerzahlSumme}} [[Modul:Vorlage:EWZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage:Metadateneinbindung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Vorlage:EWZ&amp;diff=625657</id>
		<title>Vorlage:EWZ</title>
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		<updated>2026-04-15T07:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&amp;lt;includeonly&amp;gt;{{FormatNum|{{#if:{{{3|}}}|{{#invoke:Vorlage:EWZ|EinwohnerzahlSumme}}|{{Metadaten Einwohnerzahl {{{1}}}|{{{2|}}}}}}}}}&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt; {{Dokumentation}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;&amp;lt;includeonly&amp;gt;{{FormatNum|{{#if:{{{3|}}}|{{#invoke:Vorlage:EWZ|EinwohnerzahlSumme}}|{{Metadaten Einwohnerzahl {{{1}}}|{{{2|}}}}}}}}}&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dokumentation}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<title>Astralwelt</title>
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		<updated>2026-04-14T15:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Die Wahrnehmung der astralen Welt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goetheanum1 Blaues Suedfenster.gif|thumb|[[Das blaue Südfenster des ersten Goetheanums|Das blaue Südfenster]] des [[Erstes Goetheanum|ersten Goetheanums]], das die [[Einweihung]] in die [[kosmisch]]e Astralwelt zeigt.]]&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Astralwelt&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;astrale Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astralplan&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Weltenastralität&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astrallicht&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;imaginative Welt&#039;&#039;&#039; genannt; die unteren Regionen der Astralwelt, die sich mit der [[Ätherwelt]] überschneiden, werden auch als [[elementarische Welt]] bezeichnet) sind [[Lust]] und [[Leid]], Zuneigung und [[Hass]], [[Trieb]]e und [[Begierde]]n genau so wirklich vorhanden, wie in der [[Physische Welt|physischen Welt]] die äußeren materiellen Gegenstände. Zurecht kann man von einer eigenständigen [[Seelensubstanz]] sprechen - nur darf der Begriff [[Substanz]] nicht im physisch-materiellen Sinn mißverstanden werden. Den physischen Sinnen bleibt die Seelenwelt notwendig verborgen, sie eröffnet sich nur dem [[Imagination|imaginativen Seelenblick]]. [[Sympathie und Antipathie]] sind die beiden Pole, zwischen denen sich die Seelenkräfte dynamisch entfalten. Die Gesamtheit der Seelenwelt mit allen darin lebenden seelisch-geistigen Wesenheiten bildet die [[Weltseele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird die Astralwelt auch als &#039;&#039;&#039;Astralmeer&#039;&#039;&#039; charakterisiert, da sie sich dem geistigen Erleben tatsächlich wie ein wogendes Meer seelischer Eindrücke präsentiert. Eine klare geistige Erkenntnis kann nur gewonnen werden, wenn man in seiner [[Seele]] die wogenden [[Gefühl]]e vollkommen zu besänftigen vermag. Nur wenn man in seiner Seele diese &#039;&#039;&#039;Meeresstille&#039;&#039;&#039; herstellen kann, wird sich der Himmel, d.h. die [[geistige Welt]] ungetrübt in der Seele spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist die Astralwelt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir können ganz genau sagen, was das astrale Element im Menschen&lt;br /&gt;
ist. Es ist das, was alle Menschen, die ein solches Element in&lt;br /&gt;
sich haben, dazu veranlaßt, in sich etwas geschehen zu lassen, was&lt;br /&gt;
wir im weitesten Sinne mit Lust und Unlust bezeichnen. Lust und&lt;br /&gt;
Unlust ist etwas, was in unserem Körper und in den Körpern,&lt;br /&gt;
welche in astraler Beziehung uns ähnlich sind, auftritt und was&lt;br /&gt;
nicht bewirkt werden kann durch die chemischen und physikalischen&lt;br /&gt;
Stoffe. Nehmen Sie einen Kristall oder irgendeine andere&lt;br /&gt;
aus chemischen Stoffen zusammengesetzte physische Substanz.&lt;br /&gt;
Alles kann mit ihm vorgehen, was sonst im Physischen vorgeht,&lt;br /&gt;
nicht aber Lust und Unlust. Das ist nur im Menschen selbst zu&lt;br /&gt;
finden und in denjenigen Wesen, die so wie der Mensch organisiert&lt;br /&gt;
sind. Diese Wesen sind durchsetzt von einem Elemente, welches&lt;br /&gt;
Lust und Unlust empfinden kann. Wenn Sie einen Stein stoßen, so&lt;br /&gt;
wird er weiterfliegen oder irgendwo auffallen und einen Eindruck&lt;br /&gt;
machen. Wenn Sie ein solches Naturobjekt in dieser oder in einer&lt;br /&gt;
anderen Weise beeindrucken, so können Sie das von außen sehen;&lt;br /&gt;
sie können es sogar einem Vorgang unterwerfen, der es zerstört,&lt;br /&gt;
aber es wird nie Lust oder Unlust empfinden. Lust und Unlust&lt;br /&gt;
reichen so weit, wie die astrale Welt reicht. Und genauso, wie ich&lt;br /&gt;
durch die in mir sich vollziehenden Prozesse chemischer und physikalischer&lt;br /&gt;
Art der äußeren Welt angehöre, so habe ich wirklich&lt;br /&gt;
und real alle die verschiedenen Nuancen von Lust und Unlust in&lt;br /&gt;
mir, und durch diese verschiedenen Nuancen und Erscheinungen&lt;br /&gt;
von Lust und Unlust gehöre ich einer Welt an, die unsere körperliche&lt;br /&gt;
Welt durchsetzt und durchseelt und die ebenso außer mir ist&lt;br /&gt;
wie in mir. Im Raume ist nicht nur Luft, die das körperliche physische&lt;br /&gt;
Leben unterhält, sondern der Raum ist auch durchsetzt von&lt;br /&gt;
einer astralen Welt, an der wir Menschen ebenso teilnehmen, wie&lt;br /&gt;
wir an der äußeren physischen Welt teilnehmen. Und so, wie wir&lt;br /&gt;
nicht leben könnten als physische Wesen, ohne daß wir die physische&lt;br /&gt;
Kraft durch unseren Organismus fließen lassen, ebensowenig&lt;br /&gt;
könnten wir als Lust- und Unlustwesen, als astrale Wesen leben,&lt;br /&gt;
ohne daß wir an dem teilnehmen, was in der astralen Welt vorgeht,&lt;br /&gt;
was in ihr lebt und webt und was uns fortwährend durchzieht und&lt;br /&gt;
durchgeistigt. So, wie wir in der physischen Welt durch unsere&lt;br /&gt;
Haut abgegrenzt und dadurch individualisiert sind, so sind wir&lt;br /&gt;
auch in der allgemeinen astralen Welt abgeschlossen. Wir sind innerhalb&lt;br /&gt;
derselben als einzelne astrale Wesenheiten individualisiert&lt;br /&gt;
und nehmen teil an dieser astralen Welt um uns herum.|88|24f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristische Eigenschaften der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
Auf dem Astralplan hat der [[Chemischer Äther|chemische Äther]] sein wahres [[Leben]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der sechste ist der Astralplan. Auf dem lebt der chemische Äther. Wenn man somnambul ist, nimmt man auf dem Astralplan die Eigenschaften der Chemikalien, die chemischen Eigenschaften wahr, weil auf dem Astralplan der chemische Äther wirklich sein Leben hat.|93a|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Substanz]]iell ist die Astralwelt aus den gleichen seelischen Kräften gewoben, die in unseren [[Gefühl]]en, [[Emotion]]en und [[Empfindung]]en und namentlich auch in den von uns erlebten [[Sinnesqualitäten]] walten. Nur erleben wir während unseres Erdenlebens in unseren Gefühlen und [[Wahrnehmung]]en diese astralen Kräfte nicht unmittelbar so wie sie sind, sondern nur als abgeblasstes Spiegelbild. Der [[Imagination|imaginativen Schau]] zeigt sich die Astralwelt daher vielfach wie ein Spiegelbild der Erlebnisse in der physischen Welt. Die Zahl 563 müsste beispielsweise in der Astralwelt als 365 gelesen werden. Ein Haßgefühl, das wir ausströmen, erscheint uns dort so, als wenn es uns von dem Menschen zukäme, an den wir es gesandt haben. Unsere eigenen ungebändigten tierhaften Triebe zeigen sich in der Imagination als wilde Tiere, die auf uns losstürzen. Alle Farben erscheinen in der Astralwelt als [[Komplementärfarbe]]n, dem ruhigen [[Grün]] der [[Pflanzenwelt]] entspricht etwa auf dem Astralplan die energiegeladene [[Purpur]]farbe (von [[Goethe]] auch als [[Pfirsichblüt]] bezeichnet). Was in der Seelenwelt sich als glühende [[Seelenwärme]] auslebt, erscheint uns hier als eigentümliches Kältegefühl usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was auf dem Astralplan auftritt, ist in der Regel dort wie ein&lt;br /&gt;
Spiegelbild vorhanden im Vergleich zum physischen Plan; zum Beispiel&lt;br /&gt;
die Zahl 563 ist dort 365. Ein Haßgefühl erscheint dort auch&lt;br /&gt;
so, als ob es von dem Menschen käme, dem es zugesandt wurde.&lt;br /&gt;
Diese Tatsache ist gültig für alle Dinge auf dem Astralplan. Man&lt;br /&gt;
kann das Seelische, welches vom Astralplan hereinscheint auf den&lt;br /&gt;
physischen Plan, hier mit den entgegengesetzten Eigenschaften&lt;br /&gt;
wahrnehmen. Wenn seelische Empfindungen vom Astralplan hereindringen,&lt;br /&gt;
dringen sie zum Beispiel, während sie dort Wärme sind,&lt;br /&gt;
hier als ein Spiegelbild des Astralplanes mit einem eigentümlichen&lt;br /&gt;
Kältegefühl ein. Das sind Dinge, die man sich ganz klarmachen muß.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite müssen wir uns vor Augen halten, daß die&lt;br /&gt;
Wesenheiten des astralen Planes zur Materie haben, was wir Fühlen&lt;br /&gt;
nennen. Sie kommen in diesem Gefühl zum Ausdruck. Sind diese&lt;br /&gt;
Wesenheiten noch nicht sehr stark vorhanden, so können wir sie&lt;br /&gt;
nur in dieser Weise wahrnehmen, nämlich durch eine Kälteempfindung.&lt;br /&gt;
Werden sie aber stärker, wenn sich ihre Materie steigert, so&lt;br /&gt;
werden sie als Leuchtwesen sichtbar. Dies erklärt, daß, wenn Materialisationen&lt;br /&gt;
bei spiritistischen Sitzungen sich genügend verdichten, eine&lt;br /&gt;
Lichterscheinung eintritt (Molluskenkrebs als Beispiel). Das ist ein&lt;br /&gt;
naturgemäßer Vorgang bei einer solchen Sache. Wer so etwas ohne&lt;br /&gt;
dieses Wissen betrachtet, redet da von Wunder. Ein Wunder ist nichts&lt;br /&gt;
anderes als das Eingreifen einer höheren Welt in die unsere. Es ist&lt;br /&gt;
einfach ein naturgemäßer Vorgang. So ist es, wenn andere Wesenheiten&lt;br /&gt;
von höheren Planen in das menschliche Leben eingreifen.|93a|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie sich alles in der Astralwelt in sein Spiegelbild umkehrt, läuft hier auch die [[Zeit]] rückwärts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Eine andere Erscheinung ist, daß die Zeit und die Ereignisse nach rückwärts gehen. Zum Beispiel sehen wir im Physischen zuerst die Henne und dann das Ei. Im Astralischen sieht man umgekehrt erst das Ei und dann die Henne, welche das Ei gelegt hat. Im Astralen bewegt sich die Zeit zurück; erst sieht man die Wirkung und dann die Ursache. Daher der prophetische Geist; niemand könnte künftige Ereignisse voraussehen ohne dieses Rückwärtsgehen von Zeitereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht wertlos, diese Eigentümlichkeiten der Astralwelt kennenzulernen. Viele Mythen und Sagen aller Völker haben sich mit wunderbarer Weisheit damit beschäftigt, zum Beispiel die Sage vom Herkules auf dem Scheidewege. Es wird gesagt, daß er sich einst hingestellt fühlte vor zwei weibliche Gestalten, die eine schön und verlockend ; sie versprach ihm Lust, Glück und Seligkeit, die zweite einfach und ernst, von Mühsal, schwerer Arbeit und Entsagung sprechend. Die beiden Gestalten sind das Laster und die Tugend. Diese Sage sagt uns richtig, wie im Astralen des Herkules eigene zwei Naturen vor ihn treten, die eine, die ihn zum Bösen, die andere Natur, die ihn zum Guten drängt. Und diese erscheinen im Spiegelbilde als zwei Frauengestalten mit entgegengesetzten Eigenschaften: das Laster schön, üppig, bestrickend, die Tugend häßlich und abstoßend. Ein jedes Bild erscheint im Astralen umgekehrt.|95|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Sinnesqualitäten ==&lt;br /&gt;
Die [[Sinnesqualitäten]], durch die uns die äußere physische Welt zum bewussten seelischen Erleben gebracht wird, sind ihrer wahren Natur nach ebenfalls in der Astralwelt beheimatet. Sie bilden hier einen von aller Gegenständlichkeit losgelösten Strom [[flutende_Reizbarkeit|flutender Reizbarkeit]] von [[Farben]], [[Form]]en, [[Klang|Klängen]], [[Geruch]]s- und [[Geschmack]]sempfindungen usw. Nur beseelten Wesen sind diese Sinnesqualitäten zugänglich. Rein physikalische Apparate erfahren zwar die &#039;&#039;physikalischen&#039;&#039; Wirkungen des [[Licht]]es oder des [[Schall]]s, aber sie erleben dabei keine Farben oder Töne. Unsere [[sinnliche Wahrnehmung]] beruht darauf, dass uns die rein seelischen Sinnesqualitäten durch die physische Welt bzw. durch unsere physischen Sinnesorgane in das seelische Erleben zurückgespiegelt werden (vgl. dazu -&amp;gt; [[Farbwahrnehmungsprozeß]]). Die physische Welt bzw. unsere Sinne dienen uns gleichsam als Spiegelungsapparate, die uns die Farben, Töne, Gerüche usw. erst zum Bewusstsein bringt. Die wahre seelische Natur der Sinnesqualitäten wird dadurch aber abgeschattet und verzerrt. Ihre eigentliche unverfälschte Wirklichkeit eröffnet sich nur dem imaginativen Blick. Tatsächlich sind gerade diese frei flutenden, rein seelischen Sinnesqualitäten gleichsam das &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot;, aus dem die imaginativen seelischen Bilder gewoben sind. In diesem Sinne sind beispielweise auch die Farben der menschlichen [[Aura]] zu verstehen, die sich dem hellsichtigen imaginativen Blick zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Astralwelt ist in der Hauptsache aus Formen und Farben zusammengesetzt. Solche gibt es auch in der physischen Welt; wir sind aber gewohnt, auf dem physischen Plan die Farben immer mit einem Gegenstand verbunden zu sehen. In der astralen Welt schwebt diese Farbe wie ein Flammenbild frei in der Luft. Es gibt eine Erscheinung der physischen Welt, die an diese schwebenden Farben erinnert, das ist der Regenbogen. Aber die astralischen Farbenbilder sind frei im Raum beweglich, sie vibrieren wie eine Flut von Farben, ein Farbenmeer in immer wechselnden, verschiedenartigen Linien und Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich aber kommt der Schüler dazu, eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der physischen und astralen Welt zu erkennen. Zuerst erscheint ihm diese Glut, dieses Farbenmeer sozusagen als herrenlos, es haftet nicht an Gegenständen. Dann aber treten die Farbenflocken zusammen und heften sich, zwar nicht an Gegenstände, aber an Wesenheiten. Während vorher nur eine schwebende Form gesehen wurde, offenbaren sich jetzt durch diese Farben geistige Wesenheiten, die man Götter, Devas nennt. Es sprechen sich darin geistige Wesenheiten aus. Eine Welt von Wesenheiten, die durch Farben zu uns spricht, ist die Astralwelt.|95|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Astralleib ==&lt;br /&gt;
Der menschliche [[Astralleib]], von [[Rudolf Steiner]] auch als [[Trieb- und Empfindungsleib]] bezeichnet, ist aus den Substanzen der astralischen Welt gewoben. Der Mensch umhüllt dadurch seinen geistigen Wesenskern mit teilweise sehr niederen Astralkräften, was aber unumgänglich notwendig für die physische [[Inkarnation]] ist. Nur durch diese auf das rein Irdische ausgerichteten Kräfte können wir überhaupt als irdischer verkörperter Mensch leben. Ohne [[Nahrungstrieb]], [[Fortpflanzungstrieb]] usw. könnten wir auf Erden nicht existieren. Allerdings müssen wir spätestens nach dem [[Tod]], wenn wir wieder in die geistigen Weltbereiche aufsteigen sollen, diese triebhafte Bindung an das irdische Dasein abstreifen. Der größte Teil unseres Astralleibes wird dadurch wieder der astralen Welt übergeben und löst sich in ihr auf. Das geschieht während der Läuterungszeit der menschlichen Seele im [[Kamaloka]] (in christlicher Terminologie als [[Fegefeuer]] bezeichnet). Welche Seelenkräfte wir dabei in die Astralwelt übergehen lassen, bessere oder schlechtere, hängt wesentlich von unserer irdischen Lebensführung ab. Wir schaffen dadurch zugleich bessere oder schlechtere Bedingungen für jene menschlichen Individualitäten, die gerade zu einer neuen irdischen Verkörperung herabsteigen - denn diese müssen die seelischen Kräfte, aus denen sie ihren Trieb- und Empfindungsleib aufbauen, aus eben dieser Astralwelt schöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7 Regionen der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwelt ist in sich mannigfaltig gestaltet und gliedert sich, beginnend mit der niedrigsten Region, nach den Angaben Rudolf Steiners in folgende Bereiche {{GZ||9|68}}, die zugleich bestimmten [[Planetensphären]] entsprechen {{Lit|{{G|141|172ff}}}}. Es handelt sich dabei um die [[Schicksalsbestimmende Planeten|schicksalsbestimmenden untersonnigen Planeten]] [[Venus]], [[Merkur]] und [[Mond]], wobei Letzterer mit den [[Vererbungskräfte]]n zusammenhängt  {{GZ||228|24ff}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td width=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
2. [[Region der fließenden Reizbarkeit]]&lt;br /&gt;
3. [[Region der Wünsche]]&lt;br /&gt;
4. [[Region von Lust und Unlust]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mondensphäre]] ([[Kamaloka]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Region des Seelenlichtes]] &lt;br /&gt;
6. [[Region der tätigen Seelenkraft]] &lt;br /&gt;
7. [[Region des Seelenlebens]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Merkursphäre]]&lt;br /&gt;
[[Venussphäre]]&lt;br /&gt;
[[Sonnensphäre]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedersten 3 Regionen der Astralwelt ([[Begierdenglut]], [[fließende Reizbarkeit]] und [[Region der Wünsche]]) überlappen sich mit den 3 obersten Bereichen der [[physisch-ätherische Welt|physisch-ätherischen Welt]] ([[Lichtäther]], [[Klangäther]] und [[Lebensäther]]) und genau hier ist das [[Kamaloka]] zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir vom physischen&lt;br /&gt;
Plan ausgehen, so haben wir hier (es wird gezeichnet) sieben Unterabteilungen des physischen Planes; dann kämen sieben Unterabteilungen&lt;br /&gt;
des Astralplanes. Von diesen fallen die drei untersten mit den drei obersten des physischen Planes zusammen. Wir müssen den Astralplan mit dem physischen Plan so zusammengeschoben betrachten, daß die drei obersten Partien des physischen Planes zugleich die drei untersten Partien des Astralplanes sind. Wir können von einer Randzone sprechen, das ist die, welche unsere Seelen nach dem Tode nicht verlassen können, wenn sie durch Begierden noch an die Erde gefesselt sind. Man nennt sie Kamaloka.|101|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;centered&amp;quot; style=&amp;quot;line-height: 170%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wärmeäther]]/[[Feuer]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Luft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wasser]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Erde (Element)|Erde]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Datei:GA_101_223.gif|center|400px]] &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Region des Seelenlebens]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der tätigen Seelenkraft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region des Seelenlichtes]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region von Lust und Unlust]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Wünsche]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der fließenden Reizbarkeit]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wahrnehmung der astralen Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Wahrnehmung der astralen Welt ist sehr ähnlich der [[Traum]]wahrnehmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Zunächst können Sie sich eine Vorstellung bilden von dem, was um Sie herum ist in der Astralwelt, wenn Sie sich den letzten Rest, den der Mensch noch von seinem früheren Hellsehen in alten Zeiten hat, das ist das Traumleben, einmal vor die Seele rufen. Sie kennen ja alle dieses Traumleben aus der Erfahrung, und Sie kennen es als eine Welt chaotischer Bilder. Woher kommt es nun, daß der Mensch überhaupt träumt? Wir wissen ja, daß während dieses Traumlebens im Bette der physische Leib und der Ätherleib liegt, während der Astralleib darüber schwebt. Beim vollen, tiefen, traumlosen Schlafe ist der Astralleib ganz aus dem Ätherleibe herausgehoben; beim Traumschlaf stecken noch Fühlfäden des Astralleibes im Ätherleib drinnen, und dadurch nimmt der Mensch dann die mehr oder weniger verworrenen Bilder der Astralwelt wahr. Die astrale Welt ist so durchlässig wie die Traumbilder, sie ist wie aus Träumen gewoben. Aber diese Träume unterscheiden sich von den gewöhnlichen Träumen dadurch, daß diese Bilder eine Wirklichkeit sind, genau so eine Wirklichkeit, wie die physische Welt. Die Art der Wahrnehmung ist sehr ähnlich der Traumwahrnehmung: sie ist nämlich auch symbolisch. Sie wissen ja alle, daß die Traumwelt symbolisch ist. Alles, was von der Außenwelt in den Schlaf aufgenommen wird, das wird im Traum symbolisiert. Ich will Ihnen einige typische Beispiele von Träumen sagen, und daran werden Sie ohne weiteres sehen können, wie sich der Traum auf Grund eines einfachen äußeren Eindruckes symbolisiert. Sie sehen zum Beispiel im Traume, wie Sie einen Laubfrosch fangen. Sie fühlen ganz genau den glitschigen Laubfrosch: beim Aufwachen fühlen Sie, daß Sie den kalten Bettlakenzipfel in der Hand halten. Oder Sie träumen, Sie wären in einem dumpfen Kellerloch voller Spinnweben; Sie wachen auf, und haben Kopfschmerzen. Oder Sie sehen im Traum Schlangen, und merken beim Aufwachen, daß Sie Schmerzen in den Därmen haben. Oder ein Akademiker träumt eine lange Geschichte von einem Duell vom Anfang der Anrempelung bis zum Schluß des Austragens in der Pistolenforderung: der Schuß fällt — da wacht er auf und merkt, daß der Stuhl umgefallen ist. Aus dem ganzen Ablauf dieses letzten Traumbildes ersehen Sie auch, daß die Zeitverhältnisse ganz andere sind. Nicht nur, daß die Zeit sozusagen nach rückwärts konstruiert wird, sondern auch, daß der ganze Zeitbegriff im Traumerlebnis seine Bedeutung verliert. Man träumt im Bruchteil einer Sekunde ein ganzes Leben, wie ja auch im Augenblick eines Absturzes oder des Ertrinkens unser ganzes Leben vor unserem Seelenauge vorüberzieht. Worauf es aber jetzt in all den angeführten Traumbildern besonders ankommt, ist eben, daß sie Bilder darstellen zu dem, was die Veranlassung dazu ist. So ist es überhaupt in der Astralwelt. Und wir haben Veranlassung, diese Bilder zu deuten. Dasselbe astrale Erlebnis erscheint auch immer als dasselbe Bild, darin ist durchaus Regelmäßigkeit und Harmonie, während die gewöhnlichen Traumbilder chaotisch sind. Man kann sich schließlich in der Astralwelt genausogut wie in der sinnlichen zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus lauter solchen Bildern ist die Astralwelt gewoben, aber diese Bilder sind der Ausdruck für seelische Wesenheiten. Alle Menschen sind nach dem Tode selbst in solche Bilder gehüllt, die zum Teil sehr farben- und formenreich sind. So ist auch, wenn ein Mensch einschläft, dessen Astralleib in flutenden und wechselnden Formen und Farben zu sehen. Alle astralen Wesenheiten erscheinen in Farben. Kann der Mensch astral schauen, so nimmt er diese astralen Wesenheiten in einem flutenden Farbenmeer wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat diese astrale Welt eine Eigentümlichkeit, die dem, der das zum ersten Male hört, eigenartig erscheint: Es ist in der Astralwelt alles wie im Spiegelbild vorhanden, und daher müssen Sie als Schüler sich erst nach und nach daran gewöhnen, richtig zu sehen. Sie sehen zum Beispiel die Zahl 365, die entspricht der Zahl 563. So ist es mit allem, was man in der Astralwelt wahrnimmt. Alles, was zum Beispiel von mir selbst ausgeht, das scheint auf mich zuzukommen. Das zu berücksichtigen, ist außerordentlich wichtig. Denn wenn zum Beispiel durch Krankheitszustände solche astralen Bilder zustande kommen, muß man wissen, was man davon zu halten hat. Im Delirium treten sehr häufig solche Bilder auf, und es können solche Menschen alle möglichen Fratzen und Bildgestalten sehen, die auf sie zukommen, da in solch krankhaften Zuständen die astrale Welt für den Menschen geöffnet ist. Diese Bilder sehen natürlich so aus, als ob die Dinge auf den Menschen zustürzten, während sie doch in Wirklichkeit von ihm ausströmen. Das müssen die Ärzte in Zukunft wissen, weil derartige Dinge durch die verdrängte religiöse Sehnsucht in der Zukunft immer häufiger sein werden. Einem solchen Astralbilderlebnis liegt auch zum Beispiel das Motiv zu dem bekannten Gemälde «Die Versuchung des heiligen Antonius» zugrunde. Wenn Sie das alles bis zum letzten Ende durchdenken, so wird es Ihnen nicht mehr drollig erscheinen, daß auch die Zeit sich in der Astralwelt umkehrt. Einen Anklang daran geben Ihnen ja schon die Erfahrungen des Traumes. Erinnern Sie sich an das eben erwähnte Beispiel des geträumten Duells. Alles läuft hier rückwärts, und so auch die Zeit. So kann man im astralen Erleben am Baum zuerst die Frucht, dann die Blüte und zurück bis zum Keim verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so verläuft auch nach dem Tode - das ist also die Zeit des Abgewöhnens - das ganze Leben durch die Astralwelt rückwärts, und Sie durchleben Ihr Leben noch einmal von rückwärts nach vorn und schließen es ab mit den ersten Eindrücken Ihrer Kindheit. Dieses geht aber wesentlich schneller als hier in der physischen Welt und dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens. Man erlebt nun da auch noch manches andere bei diesem Rückwärtsdurchlaufen des Lebens. Nehmen wir an, Sie sind mit achtzig Jahren gestorben und leben nun das Leben zurück bis zum vierzigsten Lebensjahr. Da haben Sie zum Beispiel einmal einem eine Ohrfeige gegeben, wodurch seinerzeit dieser Mensch von Ihnen einen Schmerz erfahren hat. Nun ist es so in der Astralwelt, daß auch diese Schmerzempfindung sozusagen wie im Spiegelbild auftritt; das heißt: nun erleben Sie den Schmerz, den damals der andere durch Ihre Ohrfeige erfahren hat. Und dasselbe ist natürlich auch der Fall bei allen freudigen Ereignissen. — Und dann erst, wenn der Mensch sein ganzes Leben durchlebt hat, tritt er ein in die himmlische Welt. Religiöse Urkunden sind immer wörtlich zu nehmende Wahrheiten. Wenn Sie das soeben Gesagte sich vor Augen halten, werden Sie ohne weiteres einsehen, daß der Mensch wirklich erst in die geistige Welt - und mit der geistigen Welt ist das gemeint, was in der Bibel mit «Himmelreich» oder «das Reich der Himmel» bezeichnet wird - eintreten kann, wenn er eben vorher sein ganzes Leben rückläufig durchlebt hat bis zur Kindheit. Und dieses liegt in Wahrheit dem Worte Christi zugrunde: «So ihr nicht werdet wie die Kindlein, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.» Dann nämlich, wenn der Mensch rückläufig wieder an der Stufe seiner Kindheit angekommen ist, streift er den Astralleib ab und tritt in die geistige Welt ein.|100|48ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-left.jpg|links|180px|The left panel: &#039;&#039;The Flight and Failure of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Temptation of Saint Anthony central panel by Bosch.jpeg|links|432px|The center panel: &#039;&#039;The Temptation of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-right.jpg|links|180px|The right panel: &#039;&#039;St. Anthony in Meditation&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:TriptychOfTemptationOfStAnthony(OuterWings).jpg|center|mini|400px|Rückseite der beiden äußeren Tafeln, Außenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrnehmung der physischen, astralen und devachanischen Welt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der physische Plan ist da, solange man sieht, hört, tastet, und wenn der Mensch innere Fähigkeiten entwickelt, dann werden ihm zwischen und in dem Physischen die astralen Wesen unterscheidbar. Dort, wo solche Wesen in unser Bewußtsein eintreten, die mit physischen Organen nicht wahrzunehmen sind, da beginnt der astrale Plan. Aber wann beginnt dann der devachanische Plan? Nun gibt es die Möglichkeit, Grenzen anzugeben zwischen dem astralen und devachanischen Plan, obwohl sie ineinander verschwimmen; es gibt durchaus eine äußere und eine innere Möglichkeit, den Aufstieg vom astralen zum devachanischen Plane zu erkennen. Die äußere Möglichkeit ist folgende: Wenn der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, muß er zunächst Augenblicke im Leben haben, wo er die physische Welt in gewisser Beziehung verläßt. Das ist schon ein höherer Grad menschlicher Entwickelung, wenn er sozusagen gleichzeitig die physische und dann in ihr, diese durchsetzend, die astrale Welt erblickt, also zum Beispiel das Physische eines Tieres und den astralen Leib eines Tieres sieht. Aber das kann nur erreicht werden bei einem gewissen Grade von Entwickelung, nachdem man etwas anderes durchgemacht hat, nämlich, daß man die physische Welt nicht sieht, wenn man die astrale Welt sieht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieses Hineinleben des Menschen im Beginn der Entwickelung in die astrale Welt zeigt sich dadurch, daß sich folgendes abspielt. Der Mensch ist an einem bestimmten Orte. Er hört allerlei um sich, sieht die Gegenstände, er tastet sie, er schmeckt sie. Wenn nun der Mensch sich nach und nach hellseherisch in die astrale Welt einlebt, dann ist es so, daß diese sinnlichen Eindrücke zuerst anfangen, weiter und weiter vom Menschen abzuziehen, so daß der Ton wie in weiter, weiter Ferne zu sein und dann ganz und gar zu verschwinden scheint. Ebenso ist es mit den Tastwahrnehmungen: Der Mensch wird nach und nach dasjenige, was sonst getastet wird, nicht als unmittelbar empfinden; er wird mit gewissen Gefühlen die Körper durchdringen, in sie hineintasten. Ebenso die Farbenwelt, die Lichtwelt; der Mensch breitet sich aus, er lebt sich in diese Lichtwelt hinein. So zieht dasjenige, was die sinnliche Welt ist, vom Menschen ab, und an ihre Stelle treten die Erscheinungen, wie sie vorhin besprochen worden sind. Das erste nun zunächst, was da beobachtet werden muß, ist das, daß da, wo die Astralwelt wirklich vom Menschen beschritten wird, sozusagen vollständig die Tonwahrnehmungen, die Gehörwahrnehmungen, die Schallwelt, die Tonwelt ausgelöscht sind. Das ist eine Zeitlang überhaupt in der Astralwelt nicht vorhanden. Der Mensch muß sozusagen diesen Abgrund durchmachen, in einer tonlosen Welt zu leben. Allerdings ist sie dadurch ausgezeichnet, daß sich in ihr mannigfaltige Eindrücke finden, namentlich eine differenzierte Bilderwelt. Wenn er höher steigt in der Entwickelung, lernt er etwas kennen, was ihm jetzt ganz neu ist, nämlich das, was wie ein geistiges Gegenbild zur Tonwelt zu bezeichnen ist. Er lernt zuerst innerhalb der Astralwelt kennen das, was neu auftritt als geistiges Hören. Das ist nun freilich schwer zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie nun folgendes an: Sie sehen eine leuchtende Gestalt. Eine andere kommt ihr entgegen; sie nähern sich und durchdringen sich. Eine dritte kommt, kreuzt den Weg und so weiter. Nun, was sich Ihnen darbietet, das sehen Sie nicht bloß an mit dem hellseherischen Bewußtsein, sondern das gibt Ihnen in die Seele die mannigfaltigsten Gefühle. So kann es sein, daß in Ihnen die Gefühle einer geistigen Lust entstehen, dann wieder Unlust, aber die verschiedenst differenzierten Gefühle, wenn sich die Wesen durchdringen, oder wenn sie sich annähern oder entfernen. Und so lebt sich die hellsehend werdende Seele ein, so daß das Zusammenwirken auf dem astralen Plan nach und nach durchglüht und durchsetzt wird von erhabenen oder widersprechenden Gefühlen rein geistiger Art. Das ist die geistige Musik, die wahrgenommen wird. Aber mit dem Momente, wo dies auftritt, ist man schon im Gebiete des Devachan. Also das Devachan beginnt äußerlich, wo die Tonlosigkeit beginnt aufzuhören, die zum Teile auf dem astralen Plane eine schauerliche Tonlosigkeit ist. Denn der Mensch hat keine Ahnung, was es heißt, in einer unendlichen Tonlosigkeit zu leben, die nicht nur keinen Ton darbietet, sondern die auch zeigt, daß sie keinen in sich hat. Das Gefühl der Entbehrung auf der physischen Welt ist eine Kleinigkeit gegen die Gefühle der Seele, wenn diese Unmöglichkeit empfunden wird, daß da etwas heraustönen kann aus dem unendlich sich ausbreitenden Raum. Dann kommen eben die Möglichkeiten, das Zusammenwirken der Wesenheiten, ihre Harmonie und Disharmonie wahrzunehmen, die Tonwelt beginnt. Das ist das Devachan, äußerlich in den Formen betrachtet.|108|26ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung zum Erleben des Astrallichts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Für den Lernenden, für den sich zu höherer Schaukraft, zu Hellsichtigkeit&lt;br /&gt;
Entwickelnden ist es von großer Bedeutung, wenn er&lt;br /&gt;
Übungen macht wie etwa die folgende: Er stellt sich den Raum finster&lt;br /&gt;
vor, ohne daß ein äußeres Licht auf ihn einwirkt - sei es bei&lt;br /&gt;
nächtlichem Dunkel oder durch Schließen der Augen - und sucht&lt;br /&gt;
dann nach und nach vorzudringen durch eigene innere Kraft zu der&lt;br /&gt;
Vorstellung des Lichts. Wenn der Mensch sich diese Vorstellung intensiv&lt;br /&gt;
genug bilden kann, so wird es nach und nach heller, und er&lt;br /&gt;
wird dann ein Licht sehen, das kein physisches Licht ist, sondern ein&lt;br /&gt;
Licht, das er nun sich selber schafft, das er durch innere Kraft in sich&lt;br /&gt;
erzeugt. Und das ist ein Licht, das durchstrahlt sein wird von der&lt;br /&gt;
Weisheit, in dem ihm die schaffende Weisheit erscheint. Das ist das,&lt;br /&gt;
was man Astrallicht nennt. Durch Meditation kommt der Mensch&lt;br /&gt;
dazu, durch innere Kraft Licht zu erzeugen. Dieses Licht ist ein Vorbote&lt;br /&gt;
dessen, was der Mensch dereinst - nicht mit physischen Augen,&lt;br /&gt;
sondern mit feineren Sinnesorganen - sehen wird. Es wird das Kleid&lt;br /&gt;
werden für wirklich vorhandene Geistwesen, wie es die Elohim&lt;br /&gt;
sind. Wenn der Mensch diese Übung in der richtigen Weise macht,&lt;br /&gt;
ist sie ein Mittel, zu diesen höheren Wesen in Beziehung zu kommen.&lt;br /&gt;
So haben es diejenigen gemacht, die aus eigener Erfahrung etwas&lt;br /&gt;
wissen von der geistigen Welt.|101|149f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gute und die böse Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralwelt ist in gewissem Sinn eine Doppelwelt. Die obere astrale Welt, die Welt des [[Das Gute|Guten]], liegt über dem [[Physische Welt|physischen Plan]]. Die untere astralische Welt, die Welt des [[Das Böse|Bösen]], ist hingegen unter dem Bereich der physischen Welt gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir die höheren&lt;br /&gt;
Welten genauer, als wir das früher getan haben, beschreiben wollen,&lt;br /&gt;
so müssen wir uns klar werden, daß doch noch ein anderer Unterschied&lt;br /&gt;
besteht zwischen der astralischen Welt und der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt. Unsere astralische Welt nämlich, wie wir in ihr leben und wie&lt;br /&gt;
sie unseren physischen Raum durchdringt, ist in einer gewissen Beziehung&lt;br /&gt;
eine Doppelwelt, während die devachanische Welt in einer&lt;br /&gt;
gewissen Weise eine einfache ist. Das ist etwas, was wir als eine Vorbereitung&lt;br /&gt;
heute schon erwähnen wollen. Es gibt gewissermaßen zwei&lt;br /&gt;
astrale Welten, und die beiden unterscheiden sich in der Weise, daß&lt;br /&gt;
die eine sozusagen die astralische Welt des Guten, die andere die&lt;br /&gt;
astralische Welt des Bösen ist, während es bei der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt noch unrichtig wäre, diesen Unterschied in so schroffer Weise&lt;br /&gt;
hinzustellen. Wir müssen also sagen, wenn wir die Welten von oben&lt;br /&gt;
nach unten betrachten: zuerst das höhere Devachan, dann die niedere&lt;br /&gt;
devachanische Welt, dann die astralische Welt, und dann die physische&lt;br /&gt;
Welt. Dann betrachten wir noch nicht die Gesamtheit unserer Welten,&lt;br /&gt;
sondern wir müssen noch tiefere Welten betrachten als die physische.&lt;br /&gt;
Es gibt noch eine unter unserer physischen Welt liegende&lt;br /&gt;
untere astralische Welt. Diejenige, die die gute ist, liegt über dem&lt;br /&gt;
physischen Plan, diejenige, die die böse ist, darunter, und auch diese&lt;br /&gt;
durchdringt die physische Welt praktisch. Nun gehen die verschiedensten&lt;br /&gt;
Strömungen hinüber zu den Wesen der astralischen Welt.&lt;br /&gt;
Dabei müssen wir unterscheiden, daß Strömungen von guten und&lt;br /&gt;
schlechten Eigenschaften von den Menschen ausgehen zu den astralen&lt;br /&gt;
Wesenheiten. Die, welche gute Strömungen sind, gehen auch zu einer&lt;br /&gt;
guten Wesenheit hin, und die schlechten Strömungen gehen zu einem&lt;br /&gt;
entsprechenden schlechten Wesen der astralischen Welt hin. Und&lt;br /&gt;
wenn wir die Summe aller guten und bösen Wesen der astralischen&lt;br /&gt;
Welt nehmen, haben wir in einer gewissen Weise zwei astralische&lt;br /&gt;
Welten. Wenn wir die devachanische Welt betrachten, werden wir&lt;br /&gt;
sehen, daß das bei ihr in einem gleichen Maße nicht der Fall ist. Es&lt;br /&gt;
stecken also in der astralischen Welt zwei Welten drinnen, die sich&lt;br /&gt;
gegenseitig durchdringen und die in gleicher Weise zum Menschen&lt;br /&gt;
eine Beziehung haben. Diese zwei Welten sind in bezug auf ihre Entstehungsweise&lt;br /&gt;
vor allen Dingen voneinander zu unterscheiden.|107|23f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Welt des Heiligen Geistes ==&lt;br /&gt;
In der [[christlich]]en [[Esoterik]] wird der Astralplan auch als die &#039;&#039;Welt des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]&#039;&#039; bezeichnet. {{Lit|{{G|100|205}}}}. In der [[jüdisch]]en [[Kabbala]] nennt man sie [[Briah]] oder &#039;&#039;Briyah&#039;&#039; ({{HeS|עולם בריאה|Olam Briyah}}, die &#039;&#039;Welt der Schöpfung&#039;&#039;) und sie umfasst die zweite Triade der [[Sephiroth]], nämlich [[Chesed]] ([[Freiheit]]), [[Geburah]] (Stärke) und [[Tifereth]] ([[Schönheit]]). Die Schilderungen im ersten Kapitel der [[Genesis]] beziehen sich vornehmlich auf diese [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Theosophie. Einführung in die übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung&#039;&#039;, [[GA 9]] (1904), Kapitel &#039;&#039;Die Seelenwelt&#039;&#039; {{Schriften|009}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4 {{Vorträge|088}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Grundelemente der Esoterik&#039;&#039;, [[GA 93a]] (1987) {{Vorträge|093a}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[GA 95]] (1978), Zweiter Vortrag, Stuttgart, 23. August 1906 {{Vorträge|095}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschheits-Entwickelung und Christus-Erkenntnis&#039;&#039;, [[GA 100]] (1981), Vierter Vortrag, Kassel, 19. Juni 1907 {{Vorträge|100}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole&#039;&#039;, [[GA 101]] (1992), ISBN 3-7274-1010-8 {{Vorträge|101}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]] (1988), ISBN 3-7274-1070-1 {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie&#039;&#039;, [[GA 108]] (1986), ISBN 3-7274-1081-7 {{Vorträge|108}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen&#039;&#039;, [[GA 141]] (1997), ISBN 3-7274-1410-3 {{Vorträge|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrale Welt*|*!]]&lt;br /&gt;
[[en:Astral world]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Astralwelt&amp;diff=625655</id>
		<title>Astralwelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Astralwelt&amp;diff=625655"/>
		<updated>2026-04-14T15:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goetheanum1 Blaues Suedfenster.gif|thumb|[[Das blaue Südfenster des ersten Goetheanums|Das blaue Südfenster]] des [[Erstes Goetheanum|ersten Goetheanums]], das die [[Einweihung]] in die [[kosmisch]]e Astralwelt zeigt.]]&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Astralwelt&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;astrale Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astralplan&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Weltenastralität&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astrallicht&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;imaginative Welt&#039;&#039;&#039; genannt; die unteren Regionen der Astralwelt, die sich mit der [[Ätherwelt]] überschneiden, werden auch als [[elementarische Welt]] bezeichnet) sind [[Lust]] und [[Leid]], Zuneigung und [[Hass]], [[Trieb]]e und [[Begierde]]n genau so wirklich vorhanden, wie in der [[Physische Welt|physischen Welt]] die äußeren materiellen Gegenstände. Zurecht kann man von einer eigenständigen [[Seelensubstanz]] sprechen - nur darf der Begriff [[Substanz]] nicht im physisch-materiellen Sinn mißverstanden werden. Den physischen Sinnen bleibt die Seelenwelt notwendig verborgen, sie eröffnet sich nur dem [[Imagination|imaginativen Seelenblick]]. [[Sympathie und Antipathie]] sind die beiden Pole, zwischen denen sich die Seelenkräfte dynamisch entfalten. Die Gesamtheit der Seelenwelt mit allen darin lebenden seelisch-geistigen Wesenheiten bildet die [[Weltseele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird die Astralwelt auch als &#039;&#039;&#039;Astralmeer&#039;&#039;&#039; charakterisiert, da sie sich dem geistigen Erleben tatsächlich wie ein wogendes Meer seelischer Eindrücke präsentiert. Eine klare geistige Erkenntnis kann nur gewonnen werden, wenn man in seiner [[Seele]] die wogenden [[Gefühl]]e vollkommen zu besänftigen vermag. Nur wenn man in seiner Seele diese &#039;&#039;&#039;Meeresstille&#039;&#039;&#039; herstellen kann, wird sich der Himmel, d.h. die [[geistige Welt]] ungetrübt in der Seele spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist die Astralwelt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir können ganz genau sagen, was das astrale Element im Menschen&lt;br /&gt;
ist. Es ist das, was alle Menschen, die ein solches Element in&lt;br /&gt;
sich haben, dazu veranlaßt, in sich etwas geschehen zu lassen, was&lt;br /&gt;
wir im weitesten Sinne mit Lust und Unlust bezeichnen. Lust und&lt;br /&gt;
Unlust ist etwas, was in unserem Körper und in den Körpern,&lt;br /&gt;
welche in astraler Beziehung uns ähnlich sind, auftritt und was&lt;br /&gt;
nicht bewirkt werden kann durch die chemischen und physikalischen&lt;br /&gt;
Stoffe. Nehmen Sie einen Kristall oder irgendeine andere&lt;br /&gt;
aus chemischen Stoffen zusammengesetzte physische Substanz.&lt;br /&gt;
Alles kann mit ihm vorgehen, was sonst im Physischen vorgeht,&lt;br /&gt;
nicht aber Lust und Unlust. Das ist nur im Menschen selbst zu&lt;br /&gt;
finden und in denjenigen Wesen, die so wie der Mensch organisiert&lt;br /&gt;
sind. Diese Wesen sind durchsetzt von einem Elemente, welches&lt;br /&gt;
Lust und Unlust empfinden kann. Wenn Sie einen Stein stoßen, so&lt;br /&gt;
wird er weiterfliegen oder irgendwo auffallen und einen Eindruck&lt;br /&gt;
machen. Wenn Sie ein solches Naturobjekt in dieser oder in einer&lt;br /&gt;
anderen Weise beeindrucken, so können Sie das von außen sehen;&lt;br /&gt;
sie können es sogar einem Vorgang unterwerfen, der es zerstört,&lt;br /&gt;
aber es wird nie Lust oder Unlust empfinden. Lust und Unlust&lt;br /&gt;
reichen so weit, wie die astrale Welt reicht. Und genauso, wie ich&lt;br /&gt;
durch die in mir sich vollziehenden Prozesse chemischer und physikalischer&lt;br /&gt;
Art der äußeren Welt angehöre, so habe ich wirklich&lt;br /&gt;
und real alle die verschiedenen Nuancen von Lust und Unlust in&lt;br /&gt;
mir, und durch diese verschiedenen Nuancen und Erscheinungen&lt;br /&gt;
von Lust und Unlust gehöre ich einer Welt an, die unsere körperliche&lt;br /&gt;
Welt durchsetzt und durchseelt und die ebenso außer mir ist&lt;br /&gt;
wie in mir. Im Raume ist nicht nur Luft, die das körperliche physische&lt;br /&gt;
Leben unterhält, sondern der Raum ist auch durchsetzt von&lt;br /&gt;
einer astralen Welt, an der wir Menschen ebenso teilnehmen, wie&lt;br /&gt;
wir an der äußeren physischen Welt teilnehmen. Und so, wie wir&lt;br /&gt;
nicht leben könnten als physische Wesen, ohne daß wir die physische&lt;br /&gt;
Kraft durch unseren Organismus fließen lassen, ebensowenig&lt;br /&gt;
könnten wir als Lust- und Unlustwesen, als astrale Wesen leben,&lt;br /&gt;
ohne daß wir an dem teilnehmen, was in der astralen Welt vorgeht,&lt;br /&gt;
was in ihr lebt und webt und was uns fortwährend durchzieht und&lt;br /&gt;
durchgeistigt. So, wie wir in der physischen Welt durch unsere&lt;br /&gt;
Haut abgegrenzt und dadurch individualisiert sind, so sind wir&lt;br /&gt;
auch in der allgemeinen astralen Welt abgeschlossen. Wir sind innerhalb&lt;br /&gt;
derselben als einzelne astrale Wesenheiten individualisiert&lt;br /&gt;
und nehmen teil an dieser astralen Welt um uns herum.|88|24f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristische Eigenschaften der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
Auf dem Astralplan hat der [[Chemischer Äther|chemische Äther]] sein wahres [[Leben]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der sechste ist der Astralplan. Auf dem lebt der chemische Äther. Wenn man somnambul ist, nimmt man auf dem Astralplan die Eigenschaften der Chemikalien, die chemischen Eigenschaften wahr, weil auf dem Astralplan der chemische Äther wirklich sein Leben hat.|93a|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Substanz]]iell ist die Astralwelt aus den gleichen seelischen Kräften gewoben, die in unseren [[Gefühl]]en, [[Emotion]]en und [[Empfindung]]en und namentlich auch in den von uns erlebten [[Sinnesqualitäten]] walten. Nur erleben wir während unseres Erdenlebens in unseren Gefühlen und [[Wahrnehmung]]en diese astralen Kräfte nicht unmittelbar so wie sie sind, sondern nur als abgeblasstes Spiegelbild. Der [[Imagination|imaginativen Schau]] zeigt sich die Astralwelt daher vielfach wie ein Spiegelbild der Erlebnisse in der physischen Welt. Die Zahl 563 müsste beispielsweise in der Astralwelt als 365 gelesen werden. Ein Haßgefühl, das wir ausströmen, erscheint uns dort so, als wenn es uns von dem Menschen zukäme, an den wir es gesandt haben. Unsere eigenen ungebändigten tierhaften Triebe zeigen sich in der Imagination als wilde Tiere, die auf uns losstürzen. Alle Farben erscheinen in der Astralwelt als [[Komplementärfarbe]]n, dem ruhigen [[Grün]] der [[Pflanzenwelt]] entspricht etwa auf dem Astralplan die energiegeladene [[Purpur]]farbe (von [[Goethe]] auch als [[Pfirsichblüt]] bezeichnet). Was in der Seelenwelt sich als glühende [[Seelenwärme]] auslebt, erscheint uns hier als eigentümliches Kältegefühl usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was auf dem Astralplan auftritt, ist in der Regel dort wie ein&lt;br /&gt;
Spiegelbild vorhanden im Vergleich zum physischen Plan; zum Beispiel&lt;br /&gt;
die Zahl 563 ist dort 365. Ein Haßgefühl erscheint dort auch&lt;br /&gt;
so, als ob es von dem Menschen käme, dem es zugesandt wurde.&lt;br /&gt;
Diese Tatsache ist gültig für alle Dinge auf dem Astralplan. Man&lt;br /&gt;
kann das Seelische, welches vom Astralplan hereinscheint auf den&lt;br /&gt;
physischen Plan, hier mit den entgegengesetzten Eigenschaften&lt;br /&gt;
wahrnehmen. Wenn seelische Empfindungen vom Astralplan hereindringen,&lt;br /&gt;
dringen sie zum Beispiel, während sie dort Wärme sind,&lt;br /&gt;
hier als ein Spiegelbild des Astralplanes mit einem eigentümlichen&lt;br /&gt;
Kältegefühl ein. Das sind Dinge, die man sich ganz klarmachen muß.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite müssen wir uns vor Augen halten, daß die&lt;br /&gt;
Wesenheiten des astralen Planes zur Materie haben, was wir Fühlen&lt;br /&gt;
nennen. Sie kommen in diesem Gefühl zum Ausdruck. Sind diese&lt;br /&gt;
Wesenheiten noch nicht sehr stark vorhanden, so können wir sie&lt;br /&gt;
nur in dieser Weise wahrnehmen, nämlich durch eine Kälteempfindung.&lt;br /&gt;
Werden sie aber stärker, wenn sich ihre Materie steigert, so&lt;br /&gt;
werden sie als Leuchtwesen sichtbar. Dies erklärt, daß, wenn Materialisationen&lt;br /&gt;
bei spiritistischen Sitzungen sich genügend verdichten, eine&lt;br /&gt;
Lichterscheinung eintritt (Molluskenkrebs als Beispiel). Das ist ein&lt;br /&gt;
naturgemäßer Vorgang bei einer solchen Sache. Wer so etwas ohne&lt;br /&gt;
dieses Wissen betrachtet, redet da von Wunder. Ein Wunder ist nichts&lt;br /&gt;
anderes als das Eingreifen einer höheren Welt in die unsere. Es ist&lt;br /&gt;
einfach ein naturgemäßer Vorgang. So ist es, wenn andere Wesenheiten&lt;br /&gt;
von höheren Planen in das menschliche Leben eingreifen.|93a|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie sich alles in der Astralwelt in sein Spiegelbild umkehrt, läuft hier auch die [[Zeit]] rückwärts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Eine andere Erscheinung ist, daß die Zeit und die Ereignisse nach rückwärts gehen. Zum Beispiel sehen wir im Physischen zuerst die Henne und dann das Ei. Im Astralischen sieht man umgekehrt erst das Ei und dann die Henne, welche das Ei gelegt hat. Im Astralen bewegt sich die Zeit zurück; erst sieht man die Wirkung und dann die Ursache. Daher der prophetische Geist; niemand könnte künftige Ereignisse voraussehen ohne dieses Rückwärtsgehen von Zeitereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht wertlos, diese Eigentümlichkeiten der Astralwelt kennenzulernen. Viele Mythen und Sagen aller Völker haben sich mit wunderbarer Weisheit damit beschäftigt, zum Beispiel die Sage vom Herkules auf dem Scheidewege. Es wird gesagt, daß er sich einst hingestellt fühlte vor zwei weibliche Gestalten, die eine schön und verlockend ; sie versprach ihm Lust, Glück und Seligkeit, die zweite einfach und ernst, von Mühsal, schwerer Arbeit und Entsagung sprechend. Die beiden Gestalten sind das Laster und die Tugend. Diese Sage sagt uns richtig, wie im Astralen des Herkules eigene zwei Naturen vor ihn treten, die eine, die ihn zum Bösen, die andere Natur, die ihn zum Guten drängt. Und diese erscheinen im Spiegelbilde als zwei Frauengestalten mit entgegengesetzten Eigenschaften: das Laster schön, üppig, bestrickend, die Tugend häßlich und abstoßend. Ein jedes Bild erscheint im Astralen umgekehrt.|95|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Sinnesqualitäten ==&lt;br /&gt;
Die [[Sinnesqualitäten]], durch die uns die äußere physische Welt zum bewussten seelischen Erleben gebracht wird, sind ihrer wahren Natur nach ebenfalls in der Astralwelt beheimatet. Sie bilden hier einen von aller Gegenständlichkeit losgelösten Strom [[flutende_Reizbarkeit|flutender Reizbarkeit]] von [[Farben]], [[Form]]en, [[Klang|Klängen]], [[Geruch]]s- und [[Geschmack]]sempfindungen usw. Nur beseelten Wesen sind diese Sinnesqualitäten zugänglich. Rein physikalische Apparate erfahren zwar die &#039;&#039;physikalischen&#039;&#039; Wirkungen des [[Licht]]es oder des [[Schall]]s, aber sie erleben dabei keine Farben oder Töne. Unsere [[sinnliche Wahrnehmung]] beruht darauf, dass uns die rein seelischen Sinnesqualitäten durch die physische Welt bzw. durch unsere physischen Sinnesorgane in das seelische Erleben zurückgespiegelt werden (vgl. dazu -&amp;gt; [[Farbwahrnehmungsprozeß]]). Die physische Welt bzw. unsere Sinne dienen uns gleichsam als Spiegelungsapparate, die uns die Farben, Töne, Gerüche usw. erst zum Bewusstsein bringt. Die wahre seelische Natur der Sinnesqualitäten wird dadurch aber abgeschattet und verzerrt. Ihre eigentliche unverfälschte Wirklichkeit eröffnet sich nur dem imaginativen Blick. Tatsächlich sind gerade diese frei flutenden, rein seelischen Sinnesqualitäten gleichsam das &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot;, aus dem die imaginativen seelischen Bilder gewoben sind. In diesem Sinne sind beispielweise auch die Farben der menschlichen [[Aura]] zu verstehen, die sich dem hellsichtigen imaginativen Blick zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Astralwelt ist in der Hauptsache aus Formen und Farben zusammengesetzt. Solche gibt es auch in der physischen Welt; wir sind aber gewohnt, auf dem physischen Plan die Farben immer mit einem Gegenstand verbunden zu sehen. In der astralen Welt schwebt diese Farbe wie ein Flammenbild frei in der Luft. Es gibt eine Erscheinung der physischen Welt, die an diese schwebenden Farben erinnert, das ist der Regenbogen. Aber die astralischen Farbenbilder sind frei im Raum beweglich, sie vibrieren wie eine Flut von Farben, ein Farbenmeer in immer wechselnden, verschiedenartigen Linien und Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich aber kommt der Schüler dazu, eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der physischen und astralen Welt zu erkennen. Zuerst erscheint ihm diese Glut, dieses Farbenmeer sozusagen als herrenlos, es haftet nicht an Gegenständen. Dann aber treten die Farbenflocken zusammen und heften sich, zwar nicht an Gegenstände, aber an Wesenheiten. Während vorher nur eine schwebende Form gesehen wurde, offenbaren sich jetzt durch diese Farben geistige Wesenheiten, die man Götter, Devas nennt. Es sprechen sich darin geistige Wesenheiten aus. Eine Welt von Wesenheiten, die durch Farben zu uns spricht, ist die Astralwelt.|95|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Astralleib ==&lt;br /&gt;
Der menschliche [[Astralleib]], von [[Rudolf Steiner]] auch als [[Trieb- und Empfindungsleib]] bezeichnet, ist aus den Substanzen der astralischen Welt gewoben. Der Mensch umhüllt dadurch seinen geistigen Wesenskern mit teilweise sehr niederen Astralkräften, was aber unumgänglich notwendig für die physische [[Inkarnation]] ist. Nur durch diese auf das rein Irdische ausgerichteten Kräfte können wir überhaupt als irdischer verkörperter Mensch leben. Ohne [[Nahrungstrieb]], [[Fortpflanzungstrieb]] usw. könnten wir auf Erden nicht existieren. Allerdings müssen wir spätestens nach dem [[Tod]], wenn wir wieder in die geistigen Weltbereiche aufsteigen sollen, diese triebhafte Bindung an das irdische Dasein abstreifen. Der größte Teil unseres Astralleibes wird dadurch wieder der astralen Welt übergeben und löst sich in ihr auf. Das geschieht während der Läuterungszeit der menschlichen Seele im [[Kamaloka]] (in christlicher Terminologie als [[Fegefeuer]] bezeichnet). Welche Seelenkräfte wir dabei in die Astralwelt übergehen lassen, bessere oder schlechtere, hängt wesentlich von unserer irdischen Lebensführung ab. Wir schaffen dadurch zugleich bessere oder schlechtere Bedingungen für jene menschlichen Individualitäten, die gerade zu einer neuen irdischen Verkörperung herabsteigen - denn diese müssen die seelischen Kräfte, aus denen sie ihren Trieb- und Empfindungsleib aufbauen, aus eben dieser Astralwelt schöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7 Regionen der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwelt ist in sich mannigfaltig gestaltet und gliedert sich, beginnend mit der niedrigsten Region, nach den Angaben Rudolf Steiners in folgende Bereiche {{GZ||9|68}}, die zugleich bestimmten [[Planetensphären]] entsprechen {{Lit|{{G|141|172ff}}}}. Es handelt sich dabei um die [[Schicksalsbestimmende Planeten|schicksalsbestimmenden untersonnigen Planeten]] [[Venus]], [[Merkur]] und [[Mond]], wobei Letzterer mit den [[Vererbungskräfte]]n zusammenhängt  {{GZ||228|24ff}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td width=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
2. [[Region der fließenden Reizbarkeit]]&lt;br /&gt;
3. [[Region der Wünsche]]&lt;br /&gt;
4. [[Region von Lust und Unlust]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mondensphäre]] ([[Kamaloka]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Region des Seelenlichtes]] &lt;br /&gt;
6. [[Region der tätigen Seelenkraft]] &lt;br /&gt;
7. [[Region des Seelenlebens]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Merkursphäre]]&lt;br /&gt;
[[Venussphäre]]&lt;br /&gt;
[[Sonnensphäre]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedersten 3 Regionen der Astralwelt ([[Begierdenglut]], [[fließende Reizbarkeit]] und [[Region der Wünsche]]) überlappen sich mit den 3 obersten Bereichen der [[physisch-ätherische Welt|physisch-ätherischen Welt]] ([[Lichtäther]], [[Klangäther]] und [[Lebensäther]]) und genau hier ist das [[Kamaloka]] zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir vom physischen&lt;br /&gt;
Plan ausgehen, so haben wir hier (es wird gezeichnet) sieben Unterabteilungen des physischen Planes; dann kämen sieben Unterabteilungen&lt;br /&gt;
des Astralplanes. Von diesen fallen die drei untersten mit den drei obersten des physischen Planes zusammen. Wir müssen den Astralplan mit dem physischen Plan so zusammengeschoben betrachten, daß die drei obersten Partien des physischen Planes zugleich die drei untersten Partien des Astralplanes sind. Wir können von einer Randzone sprechen, das ist die, welche unsere Seelen nach dem Tode nicht verlassen können, wenn sie durch Begierden noch an die Erde gefesselt sind. Man nennt sie Kamaloka.|101|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;centered&amp;quot; style=&amp;quot;line-height: 170%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wärmeäther]]/[[Feuer]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Luft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wasser]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Erde (Element)|Erde]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Datei:GA_101_223.gif|center|400px]] &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Region des Seelenlebens]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der tätigen Seelenkraft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region des Seelenlichtes]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region von Lust und Unlust]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Wünsche]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der fließenden Reizbarkeit]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wahrnehmung der astralen Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Wahrnehmung der astralen Welt ist sehr ähnlich der [[Traum]]wahrnehmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Zunächst können Sie sich eine Vorstellung bilden von dem, was um Sie herum ist in der Astralwelt, wenn Sie sich den letzten Rest, den der Mensch noch von seinem früheren Hellsehen in alten Zeiten hat, das ist das Traumleben, einmal vor die Seele rufen. Sie kennen ja alle dieses Traumleben aus der Erfahrung, und Sie kennen es als eine Welt chaotischer Bilder. Woher kommt es nun, daß der Mensch überhaupt träumt? Wir wissen ja, daß während dieses Traumlebens im Bette der physische Leib und der Ätherleib liegt, während der Astralleib darüber schwebt. Beim vollen, tiefen, traumlosen Schlafe ist der Astralleib ganz aus dem Ätherleibe herausgehoben; beim Traumschlaf stecken noch Fühlfäden des Astralleibes im Ätherleib drinnen, und dadurch nimmt der Mensch dann die mehr oder weniger verworrenen Bilder der Astralwelt wahr. Die astrale Welt ist so durchlässig wie die Traumbilder, sie ist wie aus Träumen gewoben. Aber diese Träume unterscheiden sich von den gewöhnlichen Träumen dadurch, daß diese Bilder eine Wirklichkeit sind, genau so eine Wirklichkeit, wie die physische Welt. Die Art der Wahrnehmung ist sehr ähnlich der Traumwahrnehmung: sie ist nämlich auch symbolisch. Sie wissen ja alle, daß die Traumwelt symbolisch ist. Alles, was von der Außenwelt in den Schlaf aufgenommen wird, das wird im Traum symbolisiert. Ich will Ihnen einige typische Beispiele von Träumen sagen, und daran werden Sie ohne weiteres sehen können, wie sich der Traum auf Grund eines einfachen äußeren Eindruckes symbolisiert. Sie sehen zum Beispiel im Traume, wie Sie einen Laubfrosch fangen. Sie fühlen ganz genau den glitschigen Laubfrosch: beim Aufwachen fühlen Sie, daß Sie den kalten Bettlakenzipfel in der Hand halten. Oder Sie träumen, Sie wären in einem dumpfen Kellerloch voller Spinnweben; Sie wachen auf, und haben Kopfschmerzen. Oder Sie sehen im Traum Schlangen, und merken beim Aufwachen, daß Sie Schmerzen in den Därmen haben. Oder ein Akademiker träumt eine lange Geschichte von einem Duell vom Anfang der Anrempelung bis zum Schluß des Austragens in der Pistolenforderung: der Schuß fällt — da wacht er auf und merkt, daß der Stuhl umgefallen ist. Aus dem ganzen Ablauf dieses letzten Traumbildes ersehen Sie auch, daß die Zeitverhältnisse ganz andere sind. Nicht nur, daß die Zeit sozusagen nach rückwärts konstruiert wird, sondern auch, daß der ganze Zeitbegriff im Traumerlebnis seine Bedeutung verliert. Man träumt im Bruchteil einer Sekunde ein ganzes Leben, wie ja auch im Augenblick eines Absturzes oder des Ertrinkens unser ganzes Leben vor unserem Seelenauge vorüberzieht. Worauf es aber jetzt in all den angeführten Traumbildern besonders ankommt, ist eben, daß sie Bilder darstellen zu dem, was die Veranlassung dazu ist. So ist es überhaupt in der Astralwelt. Und wir haben Veranlassung, diese Bilder zu deuten. Dasselbe astrale Erlebnis erscheint auch immer als dasselbe Bild, darin ist durchaus Regelmäßigkeit und Harmonie, während die gewöhnlichen Traumbilder chaotisch sind. Man kann sich schließlich in der Astralwelt genausogut wie in der sinnlichen zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus lauter solchen Bildern ist die Astralwelt gewoben, aber diese Bilder sind der Ausdruck für seelische Wesenheiten. Alle Menschen sind nach dem Tode selbst in solche Bilder gehüllt, die zum Teil sehr farben- und formenreich sind. So ist auch, wenn ein Mensch einschläft, dessen Astralleib in flutenden und wechselnden Formen und Farben zu sehen. Alle astralen Wesenheiten erscheinen in Farben. Kann der Mensch astral schauen, so nimmt er diese astralen Wesenheiten in einem flutenden Farbenmeer wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat diese astrale Welt eine Eigentümlichkeit, die dem, der das zum ersten Male hört, eigenartig erscheint: Es ist in der Astralwelt alles wie im Spiegelbild vorhanden, und daher müssen Sie als Schüler sich erst nach und nach daran gewöhnen, richtig zu sehen. Sie sehen zum Beispiel die Zahl 365, die entspricht der Zahl 563. So ist es mit allem, was man in der Astralwelt wahrnimmt. Alles, was zum Beispiel von mir selbst ausgeht, das scheint auf mich zuzukommen. Das zu berücksichtigen, ist außerordentlich wichtig. Denn wenn zum Beispiel durch Krankheitszustände solche astralen Bilder zustande kommen, muß man wissen, was man davon zu halten hat. Im Delirium treten sehr häufig solche Bilder auf, und es können solche Menschen alle möglichen Fratzen und Bildgestalten sehen, die auf sie zukommen, da in solch krankhaften Zuständen die astrale Welt für den Menschen geöffnet ist. Diese Bilder sehen natürlich so aus, als ob die Dinge auf den Menschen zustürzten, während sie doch in Wirklichkeit von ihm ausströmen. Das müssen die Ärzte in Zukunft wissen, weil derartige Dinge durch die verdrängte religiöse Sehnsucht in der Zukunft immer häufiger sein werden. Einem solchen Astralbilderlebnis liegt auch zum Beispiel das Motiv zu dem bekannten Gemälde «Die Versuchung des heiligen Antonius» zugrunde. Wenn Sie das alles bis zum letzten Ende durchdenken, so wird es Ihnen nicht mehr drollig erscheinen, daß auch die Zeit sich in der Astralwelt umkehrt. Einen Anklang daran geben Ihnen ja schon die Erfahrungen des Traumes. Erinnern Sie sich an das eben erwähnte Beispiel des geträumten Duells. Alles läuft hier rückwärts, und so auch die Zeit. So kann man im astralen Erleben am Baum zuerst die Frucht, dann die Blüte und zurück bis zum Keim verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so verläuft auch nach dem Tode - das ist also die Zeit des Abgewöhnens - das ganze Leben durch die Astralwelt rückwärts, und Sie durchleben Ihr Leben noch einmal von rückwärts nach vorn und schließen es ab mit den ersten Eindrücken Ihrer Kindheit. Dieses geht aber wesentlich schneller als hier in der physischen Welt und dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens. Man erlebt nun da auch noch manches andere bei diesem Rückwärtsdurchlaufen des Lebens. Nehmen wir an, Sie sind mit achtzig Jahren gestorben und leben nun das Leben zurück bis zum vierzigsten Lebensjahr. Da haben Sie zum Beispiel einmal einem eine Ohrfeige gegeben, wodurch seinerzeit dieser Mensch von Ihnen einen Schmerz erfahren hat. Nun ist es so in der Astralwelt, daß auch diese Schmerzempfindung sozusagen wie im Spiegelbild auftritt; das heißt: nun erleben Sie den Schmerz, den damals der andere durch Ihre Ohrfeige erfahren hat. Und dasselbe ist natürlich auch der Fall bei allen freudigen Ereignissen. — Und dann erst, wenn der Mensch sein ganzes Leben durchlebt hat, tritt er ein in die himmlische Welt. Religiöse Urkunden sind immer wörtlich zu nehmende Wahrheiten. Wenn Sie das soeben Gesagte sich vor Augen halten, werden Sie ohne weiteres einsehen, daß der Mensch wirklich erst in die geistige Welt - und mit der geistigen Welt ist das gemeint, was in der Bibel mit «Himmelreich» oder «das Reich der Himmel» bezeichnet wird - eintreten kann, wenn er eben vorher sein ganzes Leben rückläufig durchlebt hat bis zur Kindheit. Und dieses liegt in Wahrheit dem Worte Christi zugrunde: «So ihr nicht werdet wie die Kindlein, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.» Dann nämlich, wenn der Mensch rückläufig wieder an der Stufe seiner Kindheit angekommen ist, streift er den Astralleib ab und tritt in die geistige Welt ein.|100|48ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-left.jpg|links|180px|The left panel: &#039;&#039;The Flight and Failure of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Temptation of Saint Anthony central panel by Bosch.jpeg|links|432px|The center panel: &#039;&#039;The Temptation of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-right.jpg|links|180px|The right panel: &#039;&#039;St. Anthony in Meditation&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:TriptychOfTemptationOfStAnthony(OuterWings).jpg|center|mini|400px|Rückseite der beiden äußeren Tafeln, Außenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrnehmung der physischen, astralen und devachanischen Welt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der physische Plan ist da, solange man sieht, hört, tastet, und wenn der Mensch innere Fähigkeiten entwickelt, dann werden ihm zwischen und in dem Physischen die astralen Wesen unterscheidbar. Dort, wo solche Wesen in unser Bewußtsein eintreten, die mit physischen Organen nicht wahrzunehmen sind, da beginnt der astrale Plan. Aber wann beginnt dann der devachanische Plan? Nun gibt es die Möglichkeit, Grenzen anzugeben zwischen dem astralen und devachanischen Plan, obwohl sie ineinander verschwimmen; es gibt durchaus eine äußere und eine innere Möglichkeit, den Aufstieg vom astralen zum devachanischen Plane zu erkennen. Die äußere Möglichkeit ist folgende: Wenn der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, muß er zunächst Augenblicke im Leben haben, wo er die physische Welt in gewisser Beziehung verläßt. Das ist schon ein höherer Grad menschlicher Entwickelung, wenn er sozusagen gleichzeitig die physische und dann in ihr, diese durchsetzend, die astrale Welt erblickt, also zum Beispiel das Physische eines Tieres und den astralen Leib eines Tieres sieht. Aber das kann nur erreicht werden bei einem gewissen Grade von Entwickelung, nachdem man etwas anderes durchgemacht hat, nämlich, daß man die physische Welt nicht sieht, wenn man die astrale Welt sieht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieses Hineinleben des Menschen im Beginn der Entwickelung in die astrale Welt zeigt sich dadurch, daß sich folgendes abspielt. Der Mensch ist an einem bestimmten Orte. Er hört allerlei um sich, sieht die Gegenstände, er tastet sie, er schmeckt sie. Wenn nun der Mensch sich nach und nach hellseherisch in die astrale Welt einlebt, dann ist es so, daß diese sinnlichen Eindrücke zuerst anfangen, weiter und weiter vom Menschen abzuziehen, so daß der Ton wie in weiter, weiter Ferne zu sein und dann ganz und gar zu verschwinden scheint. Ebenso ist es mit den Tastwahrnehmungen: Der Mensch wird nach und nach dasjenige, was sonst getastet wird, nicht als unmittelbar empfinden; er wird mit gewissen Gefühlen die Körper durchdringen, in sie hineintasten. Ebenso die Farbenwelt, die Lichtwelt; der Mensch breitet sich aus, er lebt sich in diese Lichtwelt hinein. So zieht dasjenige, was die sinnliche Welt ist, vom Menschen ab, und an ihre Stelle treten die Erscheinungen, wie sie vorhin besprochen worden sind. Das erste nun zunächst, was da beobachtet werden muß, ist das, daß da, wo die Astralwelt wirklich vom Menschen beschritten wird, sozusagen vollständig die Tonwahrnehmungen, die Gehörwahrnehmungen, die Schallwelt, die Tonwelt ausgelöscht sind. Das ist eine Zeitlang überhaupt in der Astralwelt nicht vorhanden. Der Mensch muß sozusagen diesen Abgrund durchmachen, in einer tonlosen Welt zu leben. Allerdings ist sie dadurch ausgezeichnet, daß sich in ihr mannigfaltige Eindrücke finden, namentlich eine differenzierte Bilderwelt. Wenn er höher steigt in der Entwickelung, lernt er etwas kennen, was ihm jetzt ganz neu ist, nämlich das, was wie ein geistiges Gegenbild zur Tonwelt zu bezeichnen ist. Er lernt zuerst innerhalb der Astralwelt kennen das, was neu auftritt als geistiges Hören. Das ist nun freilich schwer zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie nun folgendes an: Sie sehen eine leuchtende Gestalt. Eine andere kommt ihr entgegen; sie nähern sich und durchdringen sich. Eine dritte kommt, kreuzt den Weg und so weiter. Nun, was sich Ihnen darbietet, das sehen Sie nicht bloß an mit dem hellseherischen Bewußtsein, sondern das gibt Ihnen in die Seele die mannigfaltigsten Gefühle. So kann es sein, daß in Ihnen die Gefühle einer geistigen Lust entstehen, dann wieder Unlust, aber die verschiedenst differenzierten Gefühle, wenn sich die Wesen durchdringen, oder wenn sie sich annähern oder entfernen. Und so lebt sich die hellsehend werdende Seele ein, so daß das Zusammenwirken auf dem astralen Plan nach und nach durchglüht und durchsetzt wird von erhabenen oder widersprechenden Gefühlen rein geistiger Art. Das ist die geistige Musik, die wahrgenommen wird. Aber mit dem Momente, wo dies auftritt, ist man schon im Gebiete des Devachan. Also das Devachan beginnt äußerlich, wo die Tonlosigkeit beginnt aufzuhören, die zum Teile auf dem astralen Plane eine schauerliche Tonlosigkeit ist. Denn der Mensch hat keine Ahnung, was es heißt, in einer unendlichen Tonlosigkeit zu leben, die nicht nur keinen Ton darbietet, sondern die auch zeigt, daß sie keinen in sich hat. Das Gefühl der Entbehrung auf der physischen Welt ist eine Kleinigkeit gegen die Gefühle der Seele, wenn diese Unmöglichkeit empfunden wird, daß da etwas heraustönen kann aus dem unendlich sich ausbreitenden Raum. Dann kommen eben die Möglichkeiten, das Zusammenwirken der Wesenheiten, ihre Harmonie und Disharmonie wahrzunehmen, die Tonwelt beginnt. Das ist das Devachan, äußerlich in den Formen betrachtet.|108|26ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung zum Erleben des Astrallichts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Für den Lernenden, für den sich zu höherer Schaukraft, zu Hellsichtigkeit&lt;br /&gt;
Entwickelnden ist es von großer Bedeutung, wenn er&lt;br /&gt;
Übungen macht wie etwa die folgende: Er stellt sich den Raum finster&lt;br /&gt;
vor, ohne daß ein äußeres Licht auf ihn einwirkt - sei es bei&lt;br /&gt;
nächtlichem Dunkel oder durch Schließen der Augen - und sucht&lt;br /&gt;
dann nach und nach vorzudringen durch eigene innere Kraft zu der&lt;br /&gt;
Vorstellung des Lichts. Wenn der Mensch sich diese Vorstellung intensiv&lt;br /&gt;
genug bilden kann, so wird es nach und nach heller, und er&lt;br /&gt;
wird dann ein Licht sehen, das kein physisches Licht ist, sondern ein&lt;br /&gt;
Licht, das er nun sich selber schafft, das er durch innere Kraft in sich&lt;br /&gt;
erzeugt. Und das ist ein Licht, das durchstrahlt sein wird von der&lt;br /&gt;
Weisheit, in dem ihm die schaffende Weisheit erscheint. Das ist das,&lt;br /&gt;
was man Astrallicht nennt. Durch Meditation kommt der Mensch&lt;br /&gt;
dazu, durch innere Kraft Licht zu erzeugen. Dieses Licht ist ein Vorbote&lt;br /&gt;
dessen, was der Mensch dereinst - nicht mit physischen Augen,&lt;br /&gt;
sondern mit feineren Sinnesorganen - sehen wird. Es wird das Kleid&lt;br /&gt;
werden für wirklich vorhandene Geistwesen, wie es die Elohim&lt;br /&gt;
sind. Wenn der Mensch diese Übung in der richtigen Weise macht,&lt;br /&gt;
ist sie ein Mittel, zu diesen höheren Wesen in Beziehung zu kommen.&lt;br /&gt;
So haben es diejenigen gemacht, die aus eigener Erfahrung etwas&lt;br /&gt;
wissen von der geistigen Welt.|101|149f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gute und die böse Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralwelt ist in gewissem Sinn eine Doppelwelt. Die obere astrale Welt, die Welt des [[Das Gute|Guten]], liegt über dem [[Physische Welt|physischen Plan]]. Die untere astralische Welt, die Welt des [[Das Böse|Bösen]], ist hingegen unter dem Bereich der physischen Welt gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir die höheren&lt;br /&gt;
Welten genauer, als wir das früher getan haben, beschreiben wollen,&lt;br /&gt;
so müssen wir uns klar werden, daß doch noch ein anderer Unterschied&lt;br /&gt;
besteht zwischen der astralischen Welt und der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt. Unsere astralische Welt nämlich, wie wir in ihr leben und wie&lt;br /&gt;
sie unseren physischen Raum durchdringt, ist in einer gewissen Beziehung&lt;br /&gt;
eine Doppelwelt, während die devachanische Welt in einer&lt;br /&gt;
gewissen Weise eine einfache ist. Das ist etwas, was wir als eine Vorbereitung&lt;br /&gt;
heute schon erwähnen wollen. Es gibt gewissermaßen zwei&lt;br /&gt;
astrale Welten, und die beiden unterscheiden sich in der Weise, daß&lt;br /&gt;
die eine sozusagen die astralische Welt des Guten, die andere die&lt;br /&gt;
astralische Welt des Bösen ist, während es bei der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt noch unrichtig wäre, diesen Unterschied in so schroffer Weise&lt;br /&gt;
hinzustellen. Wir müssen also sagen, wenn wir die Welten von oben&lt;br /&gt;
nach unten betrachten: zuerst das höhere Devachan, dann die niedere&lt;br /&gt;
devachanische Welt, dann die astralische Welt, und dann die physische&lt;br /&gt;
Welt. Dann betrachten wir noch nicht die Gesamtheit unserer Welten,&lt;br /&gt;
sondern wir müssen noch tiefere Welten betrachten als die physische.&lt;br /&gt;
Es gibt noch eine unter unserer physischen Welt liegende&lt;br /&gt;
untere astralische Welt. Diejenige, die die gute ist, liegt über dem&lt;br /&gt;
physischen Plan, diejenige, die die böse ist, darunter, und auch diese&lt;br /&gt;
durchdringt die physische Welt praktisch. Nun gehen die verschiedensten&lt;br /&gt;
Strömungen hinüber zu den Wesen der astralischen Welt.&lt;br /&gt;
Dabei müssen wir unterscheiden, daß Strömungen von guten und&lt;br /&gt;
schlechten Eigenschaften von den Menschen ausgehen zu den astralen&lt;br /&gt;
Wesenheiten. Die, welche gute Strömungen sind, gehen auch zu einer&lt;br /&gt;
guten Wesenheit hin, und die schlechten Strömungen gehen zu einem&lt;br /&gt;
entsprechenden schlechten Wesen der astralischen Welt hin. Und&lt;br /&gt;
wenn wir die Summe aller guten und bösen Wesen der astralischen&lt;br /&gt;
Welt nehmen, haben wir in einer gewissen Weise zwei astralische&lt;br /&gt;
Welten. Wenn wir die devachanische Welt betrachten, werden wir&lt;br /&gt;
sehen, daß das bei ihr in einem gleichen Maße nicht der Fall ist. Es&lt;br /&gt;
stecken also in der astralischen Welt zwei Welten drinnen, die sich&lt;br /&gt;
gegenseitig durchdringen und die in gleicher Weise zum Menschen&lt;br /&gt;
eine Beziehung haben. Diese zwei Welten sind in bezug auf ihre Entstehungsweise&lt;br /&gt;
vor allen Dingen voneinander zu unterscheiden.|107|23f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Welt des Heiligen Geistes ==&lt;br /&gt;
In der [[christlich]]en [[Esoterik]] wird der Astralplan auch als die &#039;&#039;Welt des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]&#039;&#039; bezeichnet. {{Lit|{{G|100|205}}}}. In der [[jüdisch]]en [[Kabbala]] nennt man sie [[Briah]] oder &#039;&#039;Briyah&#039;&#039; ({{HeS|עולם בריאה|Olam Briyah}}, die &#039;&#039;Welt der Schöpfung&#039;&#039;) und sie umfasst die zweite Triade der [[Sephiroth]], nämlich [[Chesed]] ([[Freiheit]]), [[Geburah]] (Stärke) und [[Tifereth]] ([[Schönheit]]). Die Schilderungen im ersten Kapitel der [[Genesis]] beziehen sich vornehmlich auf diese [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Theosophie. Einführung in die übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung&#039;&#039;, [[GA 9]] (1904), Kapitel &#039;&#039;Die Seelenwelt&#039;&#039; {{Schriften|009}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4 {{Vorträge|088}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Grundelemente der Esoterik&#039;&#039;, [[GA 93a]] (1987) {{Vorträge|093a}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[GA 95]] (1978), Zweiter Vortrag, Stuttgart, 23. August 1906 {{Vorträge|095}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschheits-Entwickelung und Christus-Erkenntnis&#039;&#039;, [[GA 100]] (1981), Vierter Vortrag, Kassel, 19. Juni 1907 {{Vorträge|100}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole&#039;&#039;, [[GA 101]] (1992), ISBN 3-7274-1010-8 {{Vorträge|101}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]] (1988), ISBN 3-7274-1070-1 {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie&#039;&#039;, [[GA 108]] (1986), ISBN 3-7274-1081-7 {{Vorträge|108}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen&#039;&#039;, [[GA 141]] (1997), ISBN 3-7274-1410-3 {{Vorträge|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrale Welt*|*!]]&lt;br /&gt;
[[en:Astral world]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Astralwelt&amp;diff=625654</id>
		<title>Astralwelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Astralwelt&amp;diff=625654"/>
		<updated>2026-04-14T14:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Die Wahrnehmung der astralen Welt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Goetheanum1 Blaues Suedfenster.gif|thumb|[[Das blaue Südfenster des ersten Goetheanums|Das blaue Südfenster]] des [[Erstes Goetheanum|ersten Goetheanums]], das die [[Einweihung]] in die [[kosmisch]]e Astralwelt zeigt.]]&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Astralwelt&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;astrale Welt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astralplan&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Weltenastralität&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Astrallicht&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;imaginative Welt&#039;&#039;&#039; genannt; die unteren Regionen der Astralwelt, die sich mit der [[Ätherwelt]] überschneiden, werden auch als [[elementarische Welt]] bezeichnet) sind [[Lust]] und [[Leid]], Zuneigung und [[Hass]], [[Trieb]]e und [[Begierde]]n genau so wirklich vorhanden, wie in der [[Physische Welt|physischen Welt]] die äußeren materiellen Gegenstände. Zurecht kann man von einer eigenständigen [[Seelensubstanz]] sprechen - nur darf der Begriff [[Substanz]] nicht im physisch-materiellen Sinn mißverstanden werden. Den physischen Sinnen bleibt die Seelenwelt notwendig verborgen, sie eröffnet sich nur dem [[Imagination|imaginativen Seelenblick]]. [[Sympathie und Antipathie]] sind die beiden Pole, zwischen denen sich die Seelenkräfte dynamisch entfalten. Die Gesamtheit der Seelenwelt mit allen darin lebenden seelisch-geistigen Wesenheiten bildet die [[Weltseele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird die Astralwelt auch als &#039;&#039;&#039;Astralmeer&#039;&#039;&#039; charakterisiert, da sie sich dem geistigen Erleben tatsächlich wie ein wogendes Meer seelischer Eindrücke präsentiert. Eine klare geistige Erkenntnis kann nur gewonnen werden, wenn man in seiner [[Seele]] die wogenden [[Gefühl]]e vollkommen zu besänftigen vermag. Nur wenn man in seiner Seele diese &#039;&#039;&#039;Meeresstille&#039;&#039;&#039; herstellen kann, wird sich der Himmel, d.h. die [[geistige Welt]] ungetrübt in der Seele spiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist die Astralwelt? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir können ganz genau sagen, was das astrale Element im Menschen&lt;br /&gt;
ist. Es ist das, was alle Menschen, die ein solches Element in&lt;br /&gt;
sich haben, dazu veranlaßt, in sich etwas geschehen zu lassen, was&lt;br /&gt;
wir im weitesten Sinne mit Lust und Unlust bezeichnen. Lust und&lt;br /&gt;
Unlust ist etwas, was in unserem Körper und in den Körpern,&lt;br /&gt;
welche in astraler Beziehung uns ähnlich sind, auftritt und was&lt;br /&gt;
nicht bewirkt werden kann durch die chemischen und physikalischen&lt;br /&gt;
Stoffe. Nehmen Sie einen Kristall oder irgendeine andere&lt;br /&gt;
aus chemischen Stoffen zusammengesetzte physische Substanz.&lt;br /&gt;
Alles kann mit ihm vorgehen, was sonst im Physischen vorgeht,&lt;br /&gt;
nicht aber Lust und Unlust. Das ist nur im Menschen selbst zu&lt;br /&gt;
finden und in denjenigen Wesen, die so wie der Mensch organisiert&lt;br /&gt;
sind. Diese Wesen sind durchsetzt von einem Elemente, welches&lt;br /&gt;
Lust und Unlust empfinden kann. Wenn Sie einen Stein stoßen, so&lt;br /&gt;
wird er weiterfliegen oder irgendwo auffallen und einen Eindruck&lt;br /&gt;
machen. Wenn Sie ein solches Naturobjekt in dieser oder in einer&lt;br /&gt;
anderen Weise beeindrucken, so können Sie das von außen sehen;&lt;br /&gt;
sie können es sogar einem Vorgang unterwerfen, der es zerstört,&lt;br /&gt;
aber es wird nie Lust oder Unlust empfinden. Lust und Unlust&lt;br /&gt;
reichen so weit, wie die astrale Welt reicht. Und genauso, wie ich&lt;br /&gt;
durch die in mir sich vollziehenden Prozesse chemischer und physikalischer&lt;br /&gt;
Art der äußeren Welt angehöre, so habe ich wirklich&lt;br /&gt;
und real alle die verschiedenen Nuancen von Lust und Unlust in&lt;br /&gt;
mir, und durch diese verschiedenen Nuancen und Erscheinungen&lt;br /&gt;
von Lust und Unlust gehöre ich einer Welt an, die unsere körperliche&lt;br /&gt;
Welt durchsetzt und durchseelt und die ebenso außer mir ist&lt;br /&gt;
wie in mir. Im Raume ist nicht nur Luft, die das körperliche physische&lt;br /&gt;
Leben unterhält, sondern der Raum ist auch durchsetzt von&lt;br /&gt;
einer astralen Welt, an der wir Menschen ebenso teilnehmen, wie&lt;br /&gt;
wir an der äußeren physischen Welt teilnehmen. Und so, wie wir&lt;br /&gt;
nicht leben könnten als physische Wesen, ohne daß wir die physische&lt;br /&gt;
Kraft durch unseren Organismus fließen lassen, ebensowenig&lt;br /&gt;
könnten wir als Lust- und Unlustwesen, als astrale Wesen leben,&lt;br /&gt;
ohne daß wir an dem teilnehmen, was in der astralen Welt vorgeht,&lt;br /&gt;
was in ihr lebt und webt und was uns fortwährend durchzieht und&lt;br /&gt;
durchgeistigt. So, wie wir in der physischen Welt durch unsere&lt;br /&gt;
Haut abgegrenzt und dadurch individualisiert sind, so sind wir&lt;br /&gt;
auch in der allgemeinen astralen Welt abgeschlossen. Wir sind innerhalb&lt;br /&gt;
derselben als einzelne astrale Wesenheiten individualisiert&lt;br /&gt;
und nehmen teil an dieser astralen Welt um uns herum.|88|24f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristische Eigenschaften der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
Auf dem Astralplan hat der [[Chemischer Äther|chemische Äther]] sein wahres [[Leben]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der sechste ist der Astralplan. Auf dem lebt der chemische Äther. Wenn man somnambul ist, nimmt man auf dem Astralplan die Eigenschaften der Chemikalien, die chemischen Eigenschaften wahr, weil auf dem Astralplan der chemische Äther wirklich sein Leben hat.|93a|46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Substanz]]iell ist die Astralwelt aus den gleichen seelischen Kräften gewoben, die in unseren [[Gefühl]]en, [[Emotion]]en und [[Empfindung]]en und namentlich auch in den von uns erlebten [[Sinnesqualitäten]] walten. Nur erleben wir während unseres Erdenlebens in unseren Gefühlen und [[Wahrnehmung]]en diese astralen Kräfte nicht unmittelbar so wie sie sind, sondern nur als abgeblasstes Spiegelbild. Der [[Imagination|imaginativen Schau]] zeigt sich die Astralwelt daher vielfach wie ein Spiegelbild der Erlebnisse in der physischen Welt. Die Zahl 563 müsste beispielsweise in der Astralwelt als 365 gelesen werden. Ein Haßgefühl, das wir ausströmen, erscheint uns dort so, als wenn es uns von dem Menschen zukäme, an den wir es gesandt haben. Unsere eigenen ungebändigten tierhaften Triebe zeigen sich in der Imagination als wilde Tiere, die auf uns losstürzen. Alle Farben erscheinen in der Astralwelt als [[Komplementärfarbe]]n, dem ruhigen [[Grün]] der [[Pflanzenwelt]] entspricht etwa auf dem Astralplan die energiegeladene [[Purpur]]farbe (von [[Goethe]] auch als [[Pfirsichblüt]] bezeichnet). Was in der Seelenwelt sich als glühende [[Seelenwärme]] auslebt, erscheint uns hier als eigentümliches Kältegefühl usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was auf dem Astralplan auftritt, ist in der Regel dort wie ein&lt;br /&gt;
Spiegelbild vorhanden im Vergleich zum physischen Plan; zum Beispiel&lt;br /&gt;
die Zahl 563 ist dort 365. Ein Haßgefühl erscheint dort auch&lt;br /&gt;
so, als ob es von dem Menschen käme, dem es zugesandt wurde.&lt;br /&gt;
Diese Tatsache ist gültig für alle Dinge auf dem Astralplan. Man&lt;br /&gt;
kann das Seelische, welches vom Astralplan hereinscheint auf den&lt;br /&gt;
physischen Plan, hier mit den entgegengesetzten Eigenschaften&lt;br /&gt;
wahrnehmen. Wenn seelische Empfindungen vom Astralplan hereindringen,&lt;br /&gt;
dringen sie zum Beispiel, während sie dort Wärme sind,&lt;br /&gt;
hier als ein Spiegelbild des Astralplanes mit einem eigentümlichen&lt;br /&gt;
Kältegefühl ein. Das sind Dinge, die man sich ganz klarmachen muß.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite müssen wir uns vor Augen halten, daß die&lt;br /&gt;
Wesenheiten des astralen Planes zur Materie haben, was wir Fühlen&lt;br /&gt;
nennen. Sie kommen in diesem Gefühl zum Ausdruck. Sind diese&lt;br /&gt;
Wesenheiten noch nicht sehr stark vorhanden, so können wir sie&lt;br /&gt;
nur in dieser Weise wahrnehmen, nämlich durch eine Kälteempfindung.&lt;br /&gt;
Werden sie aber stärker, wenn sich ihre Materie steigert, so&lt;br /&gt;
werden sie als Leuchtwesen sichtbar. Dies erklärt, daß, wenn Materialisationen&lt;br /&gt;
bei spiritistischen Sitzungen sich genügend verdichten, eine&lt;br /&gt;
Lichterscheinung eintritt (Molluskenkrebs als Beispiel). Das ist ein&lt;br /&gt;
naturgemäßer Vorgang bei einer solchen Sache. Wer so etwas ohne&lt;br /&gt;
dieses Wissen betrachtet, redet da von Wunder. Ein Wunder ist nichts&lt;br /&gt;
anderes als das Eingreifen einer höheren Welt in die unsere. Es ist&lt;br /&gt;
einfach ein naturgemäßer Vorgang. So ist es, wenn andere Wesenheiten&lt;br /&gt;
von höheren Planen in das menschliche Leben eingreifen.|93a|145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie sich alles in der Astralwelt in sein Spiegelbild umkehrt, läuft hier auch die [[Zeit]] rückwärts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Eine andere Erscheinung ist, daß die Zeit und die Ereignisse nach rückwärts gehen. Zum Beispiel sehen wir im Physischen zuerst die Henne und dann das Ei. Im Astralischen sieht man umgekehrt erst das Ei und dann die Henne, welche das Ei gelegt hat. Im Astralen bewegt sich die Zeit zurück; erst sieht man die Wirkung und dann die Ursache. Daher der prophetische Geist; niemand könnte künftige Ereignisse voraussehen ohne dieses Rückwärtsgehen von Zeitereignissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht wertlos, diese Eigentümlichkeiten der Astralwelt kennenzulernen. Viele Mythen und Sagen aller Völker haben sich mit wunderbarer Weisheit damit beschäftigt, zum Beispiel die Sage vom Herkules auf dem Scheidewege. Es wird gesagt, daß er sich einst hingestellt fühlte vor zwei weibliche Gestalten, die eine schön und verlockend ; sie versprach ihm Lust, Glück und Seligkeit, die zweite einfach und ernst, von Mühsal, schwerer Arbeit und Entsagung sprechend. Die beiden Gestalten sind das Laster und die Tugend. Diese Sage sagt uns richtig, wie im Astralen des Herkules eigene zwei Naturen vor ihn treten, die eine, die ihn zum Bösen, die andere Natur, die ihn zum Guten drängt. Und diese erscheinen im Spiegelbilde als zwei Frauengestalten mit entgegengesetzten Eigenschaften: das Laster schön, üppig, bestrickend, die Tugend häßlich und abstoßend. Ein jedes Bild erscheint im Astralen umgekehrt.|95|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Sinnesqualitäten ==&lt;br /&gt;
Die [[Sinnesqualitäten]], durch die uns die äußere physische Welt zum bewussten seelischen Erleben gebracht wird, sind ihrer wahren Natur nach ebenfalls in der Astralwelt beheimatet. Sie bilden hier einen von aller Gegenständlichkeit losgelösten Strom [[flutende_Reizbarkeit|flutender Reizbarkeit]] von [[Farben]], [[Form]]en, [[Klang|Klängen]], [[Geruch]]s- und [[Geschmack]]sempfindungen usw. Nur beseelten Wesen sind diese Sinnesqualitäten zugänglich. Rein physikalische Apparate erfahren zwar die &#039;&#039;physikalischen&#039;&#039; Wirkungen des [[Licht]]es oder des [[Schall]]s, aber sie erleben dabei keine Farben oder Töne. Unsere [[sinnliche Wahrnehmung]] beruht darauf, dass uns die rein seelischen Sinnesqualitäten durch die physische Welt bzw. durch unsere physischen Sinnesorgane in das seelische Erleben zurückgespiegelt werden (vgl. dazu -&amp;gt; [[Farbwahrnehmungsprozeß]]). Die physische Welt bzw. unsere Sinne dienen uns gleichsam als Spiegelungsapparate, die uns die Farben, Töne, Gerüche usw. erst zum Bewusstsein bringt. Die wahre seelische Natur der Sinnesqualitäten wird dadurch aber abgeschattet und verzerrt. Ihre eigentliche unverfälschte Wirklichkeit eröffnet sich nur dem imaginativen Blick. Tatsächlich sind gerade diese frei flutenden, rein seelischen Sinnesqualitäten gleichsam das &amp;quot;Rohmaterial&amp;quot;, aus dem die imaginativen seelischen Bilder gewoben sind. In diesem Sinne sind beispielweise auch die Farben der menschlichen [[Aura]] zu verstehen, die sich dem hellsichtigen imaginativen Blick zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Astralwelt ist in der Hauptsache aus Formen und Farben zusammengesetzt. Solche gibt es auch in der physischen Welt; wir sind aber gewohnt, auf dem physischen Plan die Farben immer mit einem Gegenstand verbunden zu sehen. In der astralen Welt schwebt diese Farbe wie ein Flammenbild frei in der Luft. Es gibt eine Erscheinung der physischen Welt, die an diese schwebenden Farben erinnert, das ist der Regenbogen. Aber die astralischen Farbenbilder sind frei im Raum beweglich, sie vibrieren wie eine Flut von Farben, ein Farbenmeer in immer wechselnden, verschiedenartigen Linien und Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich aber kommt der Schüler dazu, eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der physischen und astralen Welt zu erkennen. Zuerst erscheint ihm diese Glut, dieses Farbenmeer sozusagen als herrenlos, es haftet nicht an Gegenständen. Dann aber treten die Farbenflocken zusammen und heften sich, zwar nicht an Gegenstände, aber an Wesenheiten. Während vorher nur eine schwebende Form gesehen wurde, offenbaren sich jetzt durch diese Farben geistige Wesenheiten, die man Götter, Devas nennt. Es sprechen sich darin geistige Wesenheiten aus. Eine Welt von Wesenheiten, die durch Farben zu uns spricht, ist die Astralwelt.|95|24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astralwelt und Astralleib ==&lt;br /&gt;
Der menschliche [[Astralleib]], von [[Rudolf Steiner]] auch als [[Trieb- und Empfindungsleib]] bezeichnet, ist aus den Substanzen der astralischen Welt gewoben. Der Mensch umhüllt dadurch seinen geistigen Wesenskern mit teilweise sehr niederen Astralkräften, was aber unumgänglich notwendig für die physische [[Inkarnation]] ist. Nur durch diese auf das rein Irdische ausgerichteten Kräfte können wir überhaupt als irdischer verkörperter Mensch leben. Ohne [[Nahrungstrieb]], [[Fortpflanzungstrieb]] usw. könnten wir auf Erden nicht existieren. Allerdings müssen wir spätestens nach dem [[Tod]], wenn wir wieder in die geistigen Weltbereiche aufsteigen sollen, diese triebhafte Bindung an das irdische Dasein abstreifen. Der größte Teil unseres Astralleibes wird dadurch wieder der astralen Welt übergeben und löst sich in ihr auf. Das geschieht während der Läuterungszeit der menschlichen Seele im [[Kamaloka]] (in christlicher Terminologie als [[Fegefeuer]] bezeichnet). Welche Seelenkräfte wir dabei in die Astralwelt übergehen lassen, bessere oder schlechtere, hängt wesentlich von unserer irdischen Lebensführung ab. Wir schaffen dadurch zugleich bessere oder schlechtere Bedingungen für jene menschlichen Individualitäten, die gerade zu einer neuen irdischen Verkörperung herabsteigen - denn diese müssen die seelischen Kräfte, aus denen sie ihren Trieb- und Empfindungsleib aufbauen, aus eben dieser Astralwelt schöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7 Regionen der Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seelenwelt ist in sich mannigfaltig gestaltet und gliedert sich, beginnend mit der niedrigsten Region, nach den Angaben Rudolf Steiners in folgende Bereiche {{GZ||9|68}}, die zugleich bestimmten [[Planetensphären]] entsprechen {{Lit|{{G|141|172ff}}}}. Es handelt sich dabei um die [[Schicksalsbestimmende Planeten|schicksalsbestimmenden untersonnigen Planeten]] [[Venus]], [[Merkur]] und [[Mond]], wobei Letzterer mit den [[Vererbungskräfte]]n zusammenhängt  {{GZ||228|24ff}}:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td width=&amp;quot;300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
2. [[Region der fließenden Reizbarkeit]]&lt;br /&gt;
3. [[Region der Wünsche]]&lt;br /&gt;
4. [[Region von Lust und Unlust]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mondensphäre]] ([[Kamaloka]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Region des Seelenlichtes]] &lt;br /&gt;
6. [[Region der tätigen Seelenkraft]] &lt;br /&gt;
7. [[Region des Seelenlebens]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Merkursphäre]]&lt;br /&gt;
[[Venussphäre]]&lt;br /&gt;
[[Sonnensphäre]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedersten 3 Regionen der Astralwelt ([[Begierdenglut]], [[fließende Reizbarkeit]] und [[Region der Wünsche]]) überlappen sich mit den 3 obersten Bereichen der [[physisch-ätherische Welt|physisch-ätherischen Welt]] ([[Lichtäther]], [[Klangäther]] und [[Lebensäther]]) und genau hier ist das [[Kamaloka]] zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir vom physischen&lt;br /&gt;
Plan ausgehen, so haben wir hier (es wird gezeichnet) sieben Unterabteilungen des physischen Planes; dann kämen sieben Unterabteilungen&lt;br /&gt;
des Astralplanes. Von diesen fallen die drei untersten mit den drei obersten des physischen Planes zusammen. Wir müssen den Astralplan mit dem physischen Plan so zusammengeschoben betrachten, daß die drei obersten Partien des physischen Planes zugleich die drei untersten Partien des Astralplanes sind. Wir können von einer Randzone sprechen, das ist die, welche unsere Seelen nach dem Tode nicht verlassen können, wenn sie durch Begierden noch an die Erde gefesselt sind. Man nennt sie Kamaloka.|101|223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;centered&amp;quot; style=&amp;quot;line-height: 170%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Lebensäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Klangäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Lichtäther]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wärmeäther]]/[[Feuer]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Luft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Wasser]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Erde (Element)|Erde]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Datei:GA_101_223.gif|center|400px]] &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Region des Seelenlebens]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der tätigen Seelenkraft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region des Seelenlichtes]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region von Lust und Unlust]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Wünsche]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der fließenden Reizbarkeit]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Region der Begierdenglut]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wahrnehmung der astralen Welt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Wahrnehmung der astralen Welt ist sehr ähnlich der [[Traum]]wahrnehmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Zunächst können Sie sich eine Vorstellung bilden von dem, was um Sie herum ist in der Astralwelt, wenn Sie sich den letzten Rest, den der Mensch noch von seinem früheren Hellsehen in alten Zeiten hat, das ist das Traumleben, einmal vor die Seele rufen. Sie kennen ja alle dieses Traumleben aus der Erfahrung, und Sie kennen es als eine Welt chaotischer Bilder. Woher kommt es nun, daß der Mensch überhaupt träumt? Wir wissen ja, daß während dieses Traumlebens im Bette der physische Leib und der Ätherleib liegt, während der Astralleib darüber schwebt. Beim vollen, tiefen, traumlosen Schlafe ist der Astralleib ganz aus dem Ätherleibe herausgehoben; beim Traumschlaf stecken noch Fühlfäden des Astralleibes im Ätherleib drinnen, und dadurch nimmt der Mensch dann die mehr oder weniger verworrenen Bilder der Astralwelt wahr. Die astrale Welt ist so durchlässig wie die Traumbilder, sie ist wie aus Träumen gewoben. Aber diese Träume unterscheiden sich von den gewöhnlichen Träumen dadurch, daß diese Bilder eine Wirklichkeit sind, genau so eine Wirklichkeit, wie die physische Welt. Die Art der Wahrnehmung ist sehr ähnlich der Traumwahrnehmung: sie ist nämlich auch symbolisch. Sie wissen ja alle, daß die Traumwelt symbolisch ist. Alles, was von der Außenwelt in den Schlaf aufgenommen wird, das wird im Traum symbolisiert. Ich will Ihnen einige typische Beispiele von Träumen sagen, und daran werden Sie ohne weiteres sehen können, wie sich der Traum auf Grund eines einfachen äußeren Eindruckes symbolisiert. Sie sehen zum Beispiel im Traume, wie Sie einen Laubfrosch fangen. Sie fühlen ganz genau den glitschigen Laubfrosch: beim Aufwachen fühlen Sie, daß Sie den kalten Bettlakenzipfel in der Hand halten. Oder Sie träumen, Sie wären in einem dumpfen Kellerloch voller Spinnweben; Sie wachen auf, und haben Kopfschmerzen. Oder Sie sehen im Traum Schlangen, und merken beim Aufwachen, daß Sie Schmerzen in den Därmen haben. Oder ein Akademiker träumt eine lange Geschichte von einem Duell vom Anfang der Anrempelung bis zum Schluß des Austragens in der Pistolenforderung: der Schuß fällt — da wacht er auf und merkt, daß der Stuhl umgefallen ist. Aus dem ganzen Ablauf dieses letzten Traumbildes ersehen Sie auch, daß die Zeitverhältnisse ganz andere sind. Nicht nur, daß die Zeit sozusagen nach rückwärts konstruiert wird, sondern auch, daß der ganze Zeitbegriff im Traumerlebnis seine Bedeutung verliert. Man träumt im Bruchteil einer Sekunde ein ganzes Leben, wie ja auch im Augenblick eines Absturzes oder des Ertrinkens unser ganzes Leben vor unserem Seelenauge vorüberzieht. Worauf es aber jetzt in all den angeführten Traumbildern besonders ankommt, ist eben, daß sie Bilder darstellen zu dem, was die Veranlassung dazu ist. So ist es überhaupt in der Astralwelt. Und wir haben Veranlassung, diese Bilder zu deuten. Dasselbe astrale Erlebnis erscheint auch immer als dasselbe Bild, darin ist durchaus Regelmäßigkeit und Harmonie, während die gewöhnlichen Traumbilder chaotisch sind. Man kann sich schließlich in der Astralwelt genausogut wie in der sinnlichen zurechtfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus lauter solchen Bildern ist die Astralwelt gewoben, aber diese Bilder sind der Ausdruck für seelische Wesenheiten. Alle Menschen sind nach dem Tode selbst in solche Bilder gehüllt, die zum Teil sehr farben- und formenreich sind. So ist auch, wenn ein Mensch einschläft, dessen Astralleib in flutenden und wechselnden Formen und Farben zu sehen. Alle astralen Wesenheiten erscheinen in Farben. Kann der Mensch astral schauen, so nimmt er diese astralen Wesenheiten in einem flutenden Farbenmeer wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat diese astrale Welt eine Eigentümlichkeit, die dem, der das zum ersten Male hört, eigenartig erscheint: Es ist in der Astralwelt alles wie im Spiegelbild vorhanden, und daher müssen Sie als Schüler sich erst nach und nach daran gewöhnen, richtig zu sehen. Sie sehen zum Beispiel die Zahl 365, die entspricht der Zahl 563. So ist es mit allem, was man in der Astralwelt wahrnimmt. Alles, was zum Beispiel von mir selbst ausgeht, das scheint auf mich zuzukommen. Das zu berücksichtigen, ist außerordentlich wichtig. Denn wenn zum Beispiel durch Krankheitszustände solche astralen Bilder zustande kommen, muß man wissen, was man davon zu halten hat. Im Delirium treten sehr häufig solche Bilder auf, und es können solche Menschen alle möglichen Fratzen und Bildgestalten sehen, die auf sie zukommen, da in solch krankhaften Zuständen die astrale Welt für den Menschen geöffnet ist. Diese Bilder sehen natürlich so aus, als ob die Dinge auf den Menschen zustürzten, während sie doch in Wirklichkeit von ihm ausströmen. Das müssen die Ärzte in Zukunft wissen, weil derartige Dinge durch die verdrängte religiöse Sehnsucht in der Zukunft immer häufiger sein werden. Einem solchen Astralbilderlebnis liegt auch zum Beispiel das Motiv zu dem bekannten Gemälde «Die Versuchung des heiligen Antonius» zugrunde. Wenn Sie das alles bis zum letzten Ende durchdenken, so wird es Ihnen nicht mehr drollig erscheinen, daß auch die Zeit sich in der Astralwelt umkehrt. Einen Anklang daran geben Ihnen ja schon die Erfahrungen des Traumes. Erinnern Sie sich an das eben erwähnte Beispiel des geträumten Duells. Alles läuft hier rückwärts, und so auch die Zeit. So kann man im astralen Erleben am Baum zuerst die Frucht, dann die Blüte und zurück bis zum Keim verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so verläuft auch nach dem Tode - das ist also die Zeit des Abgewöhnens - das ganze Leben durch die Astralwelt rückwärts, und Sie durchleben Ihr Leben noch einmal von rückwärts nach vorn und schließen es ab mit den ersten Eindrücken Ihrer Kindheit. Dieses geht aber wesentlich schneller als hier in der physischen Welt und dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens. Man erlebt nun da auch noch manches andere bei diesem Rückwärtsdurchlaufen des Lebens. Nehmen wir an, Sie sind mit achtzig Jahren gestorben und leben nun das Leben zurück bis zum vierzigsten Lebensjahr. Da haben Sie zum Beispiel einmal einem eine Ohrfeige gegeben, wodurch seinerzeit dieser Mensch von Ihnen einen Schmerz erfahren hat. Nun ist es so in der Astralwelt, daß auch diese Schmerzempfindung sozusagen wie im Spiegelbild auftritt; das heißt: nun erleben Sie den Schmerz, den damals der andere durch Ihre Ohrfeige erfahren hat. Und dasselbe ist natürlich auch der Fall bei allen freudigen Ereignissen. — Und dann erst, wenn der Mensch sein ganzes Leben durchlebt hat, tritt er ein in die himmlische Welt. Religiöse Urkunden sind immer wörtlich zu nehmende Wahrheiten. Wenn Sie das soeben Gesagte sich vor Augen halten, werden Sie ohne weiteres einsehen, daß der Mensch wirklich erst in die geistige Welt - und mit der geistigen Welt ist das gemeint, was in der Bibel mit «Himmelreich» oder «das Reich der Himmel» bezeichnet wird - eintreten kann, wenn er eben vorher sein ganzes Leben rückläufig durchlebt hat bis zur Kindheit. Und dieses liegt in Wahrheit dem Worte Christi zugrunde: «So ihr nicht werdet wie die Kindlein, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.» Dann nämlich, wenn der Mensch rückläufig wieder an der Stufe seiner Kindheit angekommen ist, streift er den Astralleib ab und tritt in die geistige Welt ein.|100|48ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wahrnehmung der physischen, astralen und devachanischen Welt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der physische Plan ist da, solange man sieht, hört, tastet, und wenn der Mensch innere Fähigkeiten entwickelt, dann werden ihm zwischen und in dem Physischen die astralen Wesen unterscheidbar. Dort, wo solche Wesen in unser Bewußtsein eintreten, die mit physischen Organen nicht wahrzunehmen sind, da beginnt der astrale Plan. Aber wann beginnt dann der devachanische Plan? Nun gibt es die Möglichkeit, Grenzen anzugeben zwischen dem astralen und devachanischen Plan, obwohl sie ineinander verschwimmen; es gibt durchaus eine äußere und eine innere Möglichkeit, den Aufstieg vom astralen zum devachanischen Plane zu erkennen. Die äußere Möglichkeit ist folgende: Wenn der Mensch sein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, muß er zunächst Augenblicke im Leben haben, wo er die physische Welt in gewisser Beziehung verläßt. Das ist schon ein höherer Grad menschlicher Entwickelung, wenn er sozusagen gleichzeitig die physische und dann in ihr, diese durchsetzend, die astrale Welt erblickt, also zum Beispiel das Physische eines Tieres und den astralen Leib eines Tieres sieht. Aber das kann nur erreicht werden bei einem gewissen Grade von Entwickelung, nachdem man etwas anderes durchgemacht hat, nämlich, daß man die physische Welt nicht sieht, wenn man die astrale Welt sieht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieses Hineinleben des Menschen im Beginn der Entwickelung in die astrale Welt zeigt sich dadurch, daß sich folgendes abspielt. Der Mensch ist an einem bestimmten Orte. Er hört allerlei um sich, sieht die Gegenstände, er tastet sie, er schmeckt sie. Wenn nun der Mensch sich nach und nach hellseherisch in die astrale Welt einlebt, dann ist es so, daß diese sinnlichen Eindrücke zuerst anfangen, weiter und weiter vom Menschen abzuziehen, so daß der Ton wie in weiter, weiter Ferne zu sein und dann ganz und gar zu verschwinden scheint. Ebenso ist es mit den Tastwahrnehmungen: Der Mensch wird nach und nach dasjenige, was sonst getastet wird, nicht als unmittelbar empfinden; er wird mit gewissen Gefühlen die Körper durchdringen, in sie hineintasten. Ebenso die Farbenwelt, die Lichtwelt; der Mensch breitet sich aus, er lebt sich in diese Lichtwelt hinein. So zieht dasjenige, was die sinnliche Welt ist, vom Menschen ab, und an ihre Stelle treten die Erscheinungen, wie sie vorhin besprochen worden sind. Das erste nun zunächst, was da beobachtet werden muß, ist das, daß da, wo die Astralwelt wirklich vom Menschen beschritten wird, sozusagen vollständig die Tonwahrnehmungen, die Gehörwahrnehmungen, die Schallwelt, die Tonwelt ausgelöscht sind. Das ist eine Zeitlang überhaupt in der Astralwelt nicht vorhanden. Der Mensch muß sozusagen diesen Abgrund durchmachen, in einer tonlosen Welt zu leben. Allerdings ist sie dadurch ausgezeichnet, daß sich in ihr mannigfaltige Eindrücke finden, namentlich eine differenzierte Bilderwelt. Wenn er höher steigt in der Entwickelung, lernt er etwas kennen, was ihm jetzt ganz neu ist, nämlich das, was wie ein geistiges Gegenbild zur Tonwelt zu bezeichnen ist. Er lernt zuerst innerhalb der Astralwelt kennen das, was neu auftritt als geistiges Hören. Das ist nun freilich schwer zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie nun folgendes an: Sie sehen eine leuchtende Gestalt. Eine andere kommt ihr entgegen; sie nähern sich und durchdringen sich. Eine dritte kommt, kreuzt den Weg und so weiter. Nun, was sich Ihnen darbietet, das sehen Sie nicht bloß an mit dem hellseherischen Bewußtsein, sondern das gibt Ihnen in die Seele die mannigfaltigsten Gefühle. So kann es sein, daß in Ihnen die Gefühle einer geistigen Lust entstehen, dann wieder Unlust, aber die verschiedenst differenzierten Gefühle, wenn sich die Wesen durchdringen, oder wenn sie sich annähern oder entfernen. Und so lebt sich die hellsehend werdende Seele ein, so daß das Zusammenwirken auf dem astralen Plan nach und nach durchglüht und durchsetzt wird von erhabenen oder widersprechenden Gefühlen rein geistiger Art. Das ist die geistige Musik, die wahrgenommen wird. Aber mit dem Momente, wo dies auftritt, ist man schon im Gebiete des Devachan. Also das Devachan beginnt äußerlich, wo die Tonlosigkeit beginnt aufzuhören, die zum Teile auf dem astralen Plane eine schauerliche Tonlosigkeit ist. Denn der Mensch hat keine Ahnung, was es heißt, in einer unendlichen Tonlosigkeit zu leben, die nicht nur keinen Ton darbietet, sondern die auch zeigt, daß sie keinen in sich hat. Das Gefühl der Entbehrung auf der physischen Welt ist eine Kleinigkeit gegen die Gefühle der Seele, wenn diese Unmöglichkeit empfunden wird, daß da etwas heraustönen kann aus dem unendlich sich ausbreitenden Raum. Dann kommen eben die Möglichkeiten, das Zusammenwirken der Wesenheiten, ihre Harmonie und Disharmonie wahrzunehmen, die Tonwelt beginnt. Das ist das Devachan, äußerlich in den Formen betrachtet.|108|26ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|+ &#039;&#039;&#039;Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-left.jpg|links|180px|The left panel: &#039;&#039;The Flight and Failure of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Temptation of Saint Anthony central panel by Bosch.jpeg|links|432px|The center panel: &#039;&#039;The Temptation of St. Anthony&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:TemptationStAnthony-right.jpg|links|180px|The right panel: &#039;&#039;St. Anthony in Meditation&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:TriptychOfTemptationOfStAnthony(OuterWings).jpg|center|mini|400px|Rückseite der beiden äußeren Tafeln, Außenseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übung zum Erleben des Astrallichts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Für den Lernenden, für den sich zu höherer Schaukraft, zu Hellsichtigkeit&lt;br /&gt;
Entwickelnden ist es von großer Bedeutung, wenn er&lt;br /&gt;
Übungen macht wie etwa die folgende: Er stellt sich den Raum finster&lt;br /&gt;
vor, ohne daß ein äußeres Licht auf ihn einwirkt - sei es bei&lt;br /&gt;
nächtlichem Dunkel oder durch Schließen der Augen - und sucht&lt;br /&gt;
dann nach und nach vorzudringen durch eigene innere Kraft zu der&lt;br /&gt;
Vorstellung des Lichts. Wenn der Mensch sich diese Vorstellung intensiv&lt;br /&gt;
genug bilden kann, so wird es nach und nach heller, und er&lt;br /&gt;
wird dann ein Licht sehen, das kein physisches Licht ist, sondern ein&lt;br /&gt;
Licht, das er nun sich selber schafft, das er durch innere Kraft in sich&lt;br /&gt;
erzeugt. Und das ist ein Licht, das durchstrahlt sein wird von der&lt;br /&gt;
Weisheit, in dem ihm die schaffende Weisheit erscheint. Das ist das,&lt;br /&gt;
was man Astrallicht nennt. Durch Meditation kommt der Mensch&lt;br /&gt;
dazu, durch innere Kraft Licht zu erzeugen. Dieses Licht ist ein Vorbote&lt;br /&gt;
dessen, was der Mensch dereinst - nicht mit physischen Augen,&lt;br /&gt;
sondern mit feineren Sinnesorganen - sehen wird. Es wird das Kleid&lt;br /&gt;
werden für wirklich vorhandene Geistwesen, wie es die Elohim&lt;br /&gt;
sind. Wenn der Mensch diese Übung in der richtigen Weise macht,&lt;br /&gt;
ist sie ein Mittel, zu diesen höheren Wesen in Beziehung zu kommen.&lt;br /&gt;
So haben es diejenigen gemacht, die aus eigener Erfahrung etwas&lt;br /&gt;
wissen von der geistigen Welt.|101|149f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die gute und die böse Astralwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralwelt ist in gewissem Sinn eine Doppelwelt. Die obere astrale Welt, die Welt des [[Das Gute|Guten]], liegt über dem [[Physische Welt|physischen Plan]]. Die untere astralische Welt, die Welt des [[Das Böse|Bösen]], ist hingegen unter dem Bereich der physischen Welt gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir die höheren&lt;br /&gt;
Welten genauer, als wir das früher getan haben, beschreiben wollen,&lt;br /&gt;
so müssen wir uns klar werden, daß doch noch ein anderer Unterschied&lt;br /&gt;
besteht zwischen der astralischen Welt und der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt. Unsere astralische Welt nämlich, wie wir in ihr leben und wie&lt;br /&gt;
sie unseren physischen Raum durchdringt, ist in einer gewissen Beziehung&lt;br /&gt;
eine Doppelwelt, während die devachanische Welt in einer&lt;br /&gt;
gewissen Weise eine einfache ist. Das ist etwas, was wir als eine Vorbereitung&lt;br /&gt;
heute schon erwähnen wollen. Es gibt gewissermaßen zwei&lt;br /&gt;
astrale Welten, und die beiden unterscheiden sich in der Weise, daß&lt;br /&gt;
die eine sozusagen die astralische Welt des Guten, die andere die&lt;br /&gt;
astralische Welt des Bösen ist, während es bei der devachanischen&lt;br /&gt;
Welt noch unrichtig wäre, diesen Unterschied in so schroffer Weise&lt;br /&gt;
hinzustellen. Wir müssen also sagen, wenn wir die Welten von oben&lt;br /&gt;
nach unten betrachten: zuerst das höhere Devachan, dann die niedere&lt;br /&gt;
devachanische Welt, dann die astralische Welt, und dann die physische&lt;br /&gt;
Welt. Dann betrachten wir noch nicht die Gesamtheit unserer Welten,&lt;br /&gt;
sondern wir müssen noch tiefere Welten betrachten als die physische.&lt;br /&gt;
Es gibt noch eine unter unserer physischen Welt liegende&lt;br /&gt;
untere astralische Welt. Diejenige, die die gute ist, liegt über dem&lt;br /&gt;
physischen Plan, diejenige, die die böse ist, darunter, und auch diese&lt;br /&gt;
durchdringt die physische Welt praktisch. Nun gehen die verschiedensten&lt;br /&gt;
Strömungen hinüber zu den Wesen der astralischen Welt.&lt;br /&gt;
Dabei müssen wir unterscheiden, daß Strömungen von guten und&lt;br /&gt;
schlechten Eigenschaften von den Menschen ausgehen zu den astralen&lt;br /&gt;
Wesenheiten. Die, welche gute Strömungen sind, gehen auch zu einer&lt;br /&gt;
guten Wesenheit hin, und die schlechten Strömungen gehen zu einem&lt;br /&gt;
entsprechenden schlechten Wesen der astralischen Welt hin. Und&lt;br /&gt;
wenn wir die Summe aller guten und bösen Wesen der astralischen&lt;br /&gt;
Welt nehmen, haben wir in einer gewissen Weise zwei astralische&lt;br /&gt;
Welten. Wenn wir die devachanische Welt betrachten, werden wir&lt;br /&gt;
sehen, daß das bei ihr in einem gleichen Maße nicht der Fall ist. Es&lt;br /&gt;
stecken also in der astralischen Welt zwei Welten drinnen, die sich&lt;br /&gt;
gegenseitig durchdringen und die in gleicher Weise zum Menschen&lt;br /&gt;
eine Beziehung haben. Diese zwei Welten sind in bezug auf ihre Entstehungsweise&lt;br /&gt;
vor allen Dingen voneinander zu unterscheiden.|107|23f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Welt des Heiligen Geistes ==&lt;br /&gt;
In der [[christlich]]en [[Esoterik]] wird der Astralplan auch als die &#039;&#039;Welt des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]&#039;&#039; bezeichnet. {{Lit|{{G|100|205}}}}. In der [[jüdisch]]en [[Kabbala]] nennt man sie [[Briah]] oder &#039;&#039;Briyah&#039;&#039; ({{HeS|עולם בריאה|Olam Briyah}}, die &#039;&#039;Welt der Schöpfung&#039;&#039;) und sie umfasst die zweite Triade der [[Sephiroth]], nämlich [[Chesed]] ([[Freiheit]]), [[Geburah]] (Stärke) und [[Tifereth]] ([[Schönheit]]). Die Schilderungen im ersten Kapitel der [[Genesis]] beziehen sich vornehmlich auf diese [[Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Theosophie. Einführung in die übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung&#039;&#039;, [[GA 9]] (1904), Kapitel &#039;&#039;Die Seelenwelt&#039;&#039; {{Schriften|009}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4 {{Vorträge|088}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Grundelemente der Esoterik&#039;&#039;, [[GA 93a]] (1987) {{Vorträge|093a}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vor dem Tore der Theosophie&#039;&#039;, [[GA 95]] (1978), Zweiter Vortrag, Stuttgart, 23. August 1906 {{Vorträge|095}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschheits-Entwickelung und Christus-Erkenntnis&#039;&#039;, [[GA 100]] (1981), Vierter Vortrag, Kassel, 19. Juni 1907 {{Vorträge|100}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mythen und Sagen. Okkulte Zeichen und Symbole&#039;&#039;, [[GA 101]] (1992), ISBN 3-7274-1010-8 {{Vorträge|101}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Menschenkunde&#039;&#039;, [[GA 107]] (1988), ISBN 3-7274-1070-1 {{Vorträge|107}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie&#039;&#039;, [[GA 108]] (1986), ISBN 3-7274-1081-7 {{Vorträge|108}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen&#039;&#039;, [[GA 141]] (1997), ISBN 3-7274-1410-3 {{Vorträge|141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrale Welt*|*!]]&lt;br /&gt;
[[en:Astral world]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Wahrnehmung&amp;diff=625653</id>
		<title>Wahrnehmung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Wahrnehmung&amp;diff=625653"/>
		<updated>2026-04-14T13:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Wahrnehmung und Sinnesempfindung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Textbox|&amp;lt;poem&amp;gt;Den Sinnen hast du dann zu trauen,&lt;br /&gt;
Kein Falsches lassen sie dich schauen&lt;br /&gt;
Wenn dein Verstand dich wach erhält.&lt;br /&gt;
Mit frischem Blick bemerke freudig,&lt;br /&gt;
Und wandle, sicher wie geschmeidig,&lt;br /&gt;
Durch Auen reichbegabter Welt.&amp;lt;/poem&amp;gt;|aus [[Goethe]]: &#039;&#039;[[s:Vermächtniß_(Goethe)|Vermächtnis]]&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Wahrnehmungen&#039;&#039;&#039; ({{ELSalt|αἴσθησις}} &#039;&#039;aísthēsis&#039;&#039;; {{EnS|perception}}, von {{laS|&#039;&#039;percipere&#039;&#039;}} „wahrnehmen, erfassen, ergreifen, vernehmen“) bezeichnet [[Rudolf Steiner]] in seiner [[Philosophie der Freiheit]] die [[Empfindung]]sobjekte, wie sie dem Menschen durch unmittelbare [[Beobachtung]] gegeben sind. Nach allgemeinem Sprachgebrauch wird aber auch die &#039;&#039;&#039;Wahrnehmungstätigkeit&#039;&#039;&#039; selbst als &#039;&#039;Wahrnehmung&#039;&#039; bezeichnet. Gemeinsam werden beide, also die Wahrnehmungstätigkeit und der dadurch [[Phänomen|phänomenal]] erlebte [[Bewusstsein]]sinhalt, das sog. [[Perzept]], auch als [[Perzeption]] ({{laS|&#039;&#039;perceptio&#039;&#039;}}) bezeichnet. Die Wahrnehmung der Außenwelt, etwa durch den [[Sehsinn]] oder den [[Hörsinn]], nennt man auch &#039;&#039;&#039;Exterozeption&#039;&#039;&#039; (von {{laS|&#039;&#039;exter&#039;&#039;}} „außen befindlich“ und &#039;&#039;recipere&#039;&#039; „aufnehmen“) und unterscheidet sie von der auf das Körperinnere gerichteten &#039;&#039;&#039;Interozeption&#039;&#039;&#039; (von {{laS|&#039;&#039;inter&#039;&#039;}} „inmitten, zwischen“), zu der die [[Propriozeption]], d.h. die Wahrnehmung der eigenen Körperlage und -bewegung und die [[Viszerozeption]], die Wahrnehmung der inneren Organtätigkeit, zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrnehmungen beschränken sich nicht alleine auf die [[sinnliche Welt]], sondern man kann in gleichem Sinn auch von [[Seele|seelischen]] und [[Geist|geistigen]] Wahrnehmungen sprechen, z.B. wenn wir unsere eigenen [[Gefühl]]e oder [[Gedanke]]n wahrnehmen. Die [[Sinneswahrnehmung]] ist nur ein spezieller Fall der Wahrnehmung überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinneswahrnehmung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sinneswahrnehmung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sinnliche Wahrnehmung löscht alle [[nichtsinnlich]]en, [[idee]]llen Inhalte aus. Diese können nur durch das [[Denken]] - und im erweiterten Sinn durch die [[Geistesschau]] - erfasst werden und geben erst zusammen mit der Wahrnehmung die ganze [[Wirklichkeit]].&lt;br /&gt;
{{Textbox|&amp;lt;poem&amp;gt;Es ist fraglich, ob die Natur überhaupt «aussieht».&lt;br /&gt;
Es ist fraglich, ob die Welt einen feststehenden&lt;br /&gt;
Aspekt bietet. Es könnte sein, daß die Augen ein&lt;br /&gt;
Netzwerk ins Dunkel auswerfen, das eine dem&lt;br /&gt;
Menschen faßbare Welt durch den Menschen&lt;br /&gt;
selbst entstehen läßt.&amp;lt;/poem&amp;gt;|[[Willi Baumeister]]: &#039;&#039;Das Unbekannte in der Kunst&#039;&#039;, S. 16}}&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Sinne sind physische Apparate. Ihre Mitteilungen über die Dinge&lt;br /&gt;
können somit nur das Physische an den Dingen betreffen.&lt;br /&gt;
Und dieses Physische in den Dingen teilt sich mir so mit,&lt;br /&gt;
daß in mir selbst ein physischer Vorgang erregt wird. Die&lt;br /&gt;
Farbe als physischer Vorgang der Außenwelt erregt einen&lt;br /&gt;
physischen Vorgang in meinem Auge und in meinem Gehirn.&lt;br /&gt;
Dadurch nehme ich die Farbe wahr. Ich kann auf diesem&lt;br /&gt;
Wege aber nur das von der Farbe wahrnehmen, was&lt;br /&gt;
an ihr physisch, sinnlich ist. Die sinnliche Wahrnehmung&lt;br /&gt;
schaltet alles Nichtsinnliche von den Dingen aus. Die Dinge&lt;br /&gt;
werden durch sie alles dessen entkleidet, was an ihnen nichtsinnlich&lt;br /&gt;
ist. Schreite ich dann zu dem geistigen, dem ideellen&lt;br /&gt;
Inhalt fort, so stelle ich nur dasjenige wieder her, was&lt;br /&gt;
die sinnliche Wahrnehmung an den Dingen ausgelöscht&lt;br /&gt;
hat. Somit zeigt mir die sinnliche Wahrnehmung nicht das&lt;br /&gt;
tiefste Wesen der Dinge; sie trennt mich vielmehr von diesem&lt;br /&gt;
Wesen. Die geistige, ideelle Erfassung verbindet mich&lt;br /&gt;
aber wieder mit diesem Wesen. Sie zeigt mir, daß die Dinge&lt;br /&gt;
in ihrem Innern genau von demselben geistigen Wesen&lt;br /&gt;
sind, wie ich selbst. Die Grenze zwischen mir und der Außenwelt&lt;br /&gt;
fällt durch die geistige Erfassung der Welt dahin.&lt;br /&gt;
Ich bin von der Außenwelt getrennt, insofern ich ein sinnliches&lt;br /&gt;
Ding unter sinnlichen Dingen bin. Mein Auge und&lt;br /&gt;
die Farbe sind zwei verschiedene Wesenheiten. Mein Gehirn&lt;br /&gt;
und die Pflanze sind zweierlei. Aber der ideelle Inhalt&lt;br /&gt;
der Pflanze und der Farbe gehören mit dem ideellen Inhalt&lt;br /&gt;
meines Gehirns und des Auges einer einheitlichen ideellen&lt;br /&gt;
Wesenheit an.|7|42f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die menschliche Sinnesorganisation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sinne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] unterscheidet [[zwölf Sinne]] des [[Mensch]]en, die ihm als [[Sinnesorganisation]] die [[Sinneswahrnehmung]] ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen [[Anthroposophische Leitsätze|anthroposophischen Leitsätzen]] spricht Rudolf Steiner deutlich aus, dass sich der Mensch durch die Wahrnehmung mit seinem geistig-seelischen Wesen an dem beteiligt, was &#039;&#039;die [[Welt]]&#039;&#039; durch seine [[Sinne]] &#039;&#039;in ihm&#039;&#039; erlebt. Die menschliche Wahrnehmung ist damit zugleich und primär ein &#039;&#039;Weltprozess&#039;&#039; in Form einer &#039;&#039;Selbstwahrnehmung&#039;&#039; der Welt, an der Mensch durch sein [[Bewusstsein]] mit beteiligt ist. Er wächst dadurch mit seinem seelisch-geistigen Wesen in diese Welt, die ihn umgibt, hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|171. Die menschliche Sinnesorganisation gehört nicht der&lt;br /&gt;
Menschen-Wesenheit an, sondern ist von der Umwelt während&lt;br /&gt;
des Erdenlebens in diese hineingebaut. Das wahrnehmende&lt;br /&gt;
Auge ist räumlich im Menschen, wesenhaft ist es &#039;&#039;in der Welt&#039;&#039;. Und der Mensch streckt sein geistig-seelisches&lt;br /&gt;
Wesen in dasjenige hinein, was die Welt durch seine Sinne&lt;br /&gt;
in ihm erlebt. Der Mensch nimmt die physische Umgebung&lt;br /&gt;
während seines Erdenlebens nicht in sich auf, sondern er&lt;br /&gt;
wächst mit seinem geistig-seelischen Wesen in diese Umgebung&lt;br /&gt;
hinein.|26|236}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung und Sinnesempfindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Bei dem Schwanken des Sprachgebrauches erscheint es mir geboten, dass ich mich mit meinem Leser über den Gebrauch eines Wortes verständige, das ich im folgenden anwenden muss. Ich werde die unmittelbaren Empfindungsobjekte, die ich oben genannt habe, insofern das bewusste Subjekt von ihnen durch Beobachtung Kenntnis nimmt, Wahrnehmungen nennen. Also nicht den Vorgang der Beobachtung, sondern das Objekt dieser Beobachtung bezeichne ich mit diesem Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wähle den Ausdruck Empfindung nicht, weil dieser in der Physiologie eine bestimmte Bedeutung hat, die enger ist als die meines Begriffes von Wahrnehmung. Ein Gefühl in mir selbst kann ich wohl als Wahrnehmung, nicht aber als Empfindung im physiologischen Sinne bezeichnen. Auch von meinem Gefühle erhalte ich dadurch Kenntnis, dass es Wahrnehmung für mich wird. Und die Art, wie wir durch Beobachtung Kenntnis von unserem Denken erhalten, ist eine solche, dass wir auch das Denken in seinem ersten Auftreten für unser Bewusstsein Wahrnehmung nennen können.|4|63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne Steiners muss man also deutlich zwischen Wahrnehmung und [[Empfindung]] ([[Sinnesempfindung]]) unterscheiden, wobei weiters zu beachten ist, dass die Wahrnehmung als [[Ganzes]] dem [[Bewusstsein]] zuerst gegeben ist; sie muss erst zergliedert werden, um zu den Empfindungen zu kommen. Primär haben wir es nämlich nicht mit einzelnen isolierten Empfindungen zu tun, sondern mit einer ganzen Gruppe miteinander verbundener Empfindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn wir einem Gegenstand gegenübertreten,&lt;br /&gt;
so ist das, was sich zuerst abspielt, die Empfindung. Wir&lt;br /&gt;
bemerken eine Farbe, einen Geschmack oder Geruch, und diesen&lt;br /&gt;
Tatbestand, der sich da zwischen Mensch und Gegenstand abspielt,&lt;br /&gt;
müssen wir zunächst als durch die Empfindung charakterisiert betrachten.&lt;br /&gt;
Was in der Aussage liegt: Etwas ist warm, kalt und so weiter,&lt;br /&gt;
ist eine Empfindung. Diese reine Empfindung haben wir aber eigentlich&lt;br /&gt;
im gewöhnlichen Leben gar nicht. Wir empfinden an einer&lt;br /&gt;
roten Rose nicht nur die rote Farbe, sondern wenn wir in Wechselwirkung&lt;br /&gt;
treten mit den Gegenständen, so haben wir immer gleich&lt;br /&gt;
eine Gruppe von Empfindungen. Die Verbindung der Empfindungen&lt;br /&gt;
«Rot, Duft, Ausdehnung, Form» nennen wir «Rose». Einzelne&lt;br /&gt;
Empfindungen haben wir eigentlich nicht, sondern nur Gruppen&lt;br /&gt;
von Empfindungen. Eine solche Gruppe kann man eine «Wahrnehmung» nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der formalen Logik muß man scharf unterscheiden zwischen&lt;br /&gt;
Wahrnehmung und Empfindung. Wahrnehmung und Empfindung&lt;br /&gt;
sind etwas durchaus Verschiedenes. Die Wahrnehmung ist das erste,&lt;br /&gt;
was uns entgegentritt, sie muß erst zergliedert werden, um eine&lt;br /&gt;
Empfindung zu haben.|108|198f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die äußere Wahrnehmung als Spiegelung am physischen Leib ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der äußeren Wahrnehmung verbindet sich das [[Ich]] mit dem draußen in der Welt Wahrgenommenen. Der Leib bringt nicht die wahrgenommene [[Farbe]], den [[Ton]] usw. hervor, sondern spiegelt diese nur in das [[Bewusstsein]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn ich eine Farbe sehe, wenn ich einen&lt;br /&gt;
Ton höre, so erlebe ich die Farbe, den Ton nicht als ein&lt;br /&gt;
Ergebnis des Leibes, sondern ich bin als selbstbewußtes Ich&lt;br /&gt;
mit der Farbe, mit dem Ton außerhalb des Leibes verbunden.&lt;br /&gt;
Der Leib hat die Aufgabe, so zu wirken, daß man&lt;br /&gt;
ihn mit einem Spiegel vergleichen kann. Wenn ich mit&lt;br /&gt;
einer Farbe im gewöhnlichen Bewußtsein nur seelisch verbunden&lt;br /&gt;
bin, so kann ich wegen der Einrichtung dieses Bewußtseins&lt;br /&gt;
nichts von der Farbe wahrnehmen. Wie ich auch&lt;br /&gt;
mein Gesicht nicht sehen kann, wenn ich vor mich hinblicke.&lt;br /&gt;
Steht aber ein Spiegel vor mir, so nehme ich dies&lt;br /&gt;
Gesicht als Körper wahr. Ohne vor dem Spiegel zu stehen,&lt;br /&gt;
bin ich der Körper, ich erlebe mich als solchen. Vor dem&lt;br /&gt;
Spiegel stehend nehme ich den Körper als Spiegelbild&lt;br /&gt;
wahr. So ist es - das selbstverständlich Ungenügende eines&lt;br /&gt;
Vergleichs muß beachtet werden - mit der Sinneswahrnehmung.&lt;br /&gt;
Ich lebe mit der Farbe außer meinem Leibe;&lt;br /&gt;
durch die Tätigkeit des Leibes (des Auges, des Nervensystems)&lt;br /&gt;
wird mir die Farbe zur bewußten Wahrnehmung&lt;br /&gt;
gemacht. Nicht ein Hervorbringer der Wahrnehmungen,&lt;br /&gt;
des Seelischen überhaupt, ist der Menschenleib, sondern&lt;br /&gt;
ein Spiegelungsapparat dessen, was außerhalb des Leibes&lt;br /&gt;
seelisch-geistig sich abspielt.|18|606f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wie kommt eigentlich&lt;br /&gt;
die äußere Wahrnehmung zustande? Nun, nicht wahr, da denken&lt;br /&gt;
die Menschen gewöhnlich - besonders Menschen, die sich sehr&lt;br /&gt;
gescheit dünken - , daß die äußere Wahrnehmung dadurch zustande&lt;br /&gt;
kommt, daß die Dinge draußen sind, der Mensch in seiner Haut&lt;br /&gt;
steckt, daß die äußeren Dinge einen Eindruck auf ihn machen, und&lt;br /&gt;
daß dadurch sein Gehirn ein Bild der äußeren Objekte und Formen&lt;br /&gt;
in seinem Innern erzeugt. Nun, es ist ganz und gar nicht so, sondern&lt;br /&gt;
es verhält sich ganz anders. In Wahrheit ist der Mensch gar nicht&lt;br /&gt;
drinnen innerhalb seiner Haut [mit seinem Geistig-Seelischen]; das&lt;br /&gt;
ist er gar nicht. Wenn der Mensch zum Beispiel dieses Rosen-Bukettchen&lt;br /&gt;
sieht, so ist er mit seinem Ich und Astralleib in der Tat da drinnen&lt;br /&gt;
in dem Bukettchen, und sein Organismus ist ein Spiegelungsapparat&lt;br /&gt;
und spiegelt ihm die Dinge zurück. Sie sind in Wahrheit immer&lt;br /&gt;
ausgebreitet über den Horizont, den Sie überschauen. Und im&lt;br /&gt;
Wachbewußtsein stecken Sie eben mit einem wesentlichen Teil Ihres&lt;br /&gt;
Ich und Astralleibes auch im physischen und ätherischen Leibe&lt;br /&gt;
drinnen. Der Vorgang ist nun wirklich so - ich habe das oft in Vorträgen&lt;br /&gt;
erwähnt - : Denken Sie sich, sie gingen in einem Zimmer herum,&lt;br /&gt;
in dem eine Anzahl von Spiegeln an den Wänden angebracht&lt;br /&gt;
wären. Sie können durch den Raum gehen. Wo Sie keinen Spiegel&lt;br /&gt;
haben, sehen Sie sich selber nicht. Sobald Sie aber an einen Spiegel&lt;br /&gt;
kommen, sehen Sie sich. Kommt eine Stelle ohne Spiegel, sehen Sie&lt;br /&gt;
sich nicht, und wenn wieder ein Spiegel da ist, sehen Sie sich wieder.&lt;br /&gt;
So ist es auch mit dem menschlichen Organismus. Er ist nicht der&lt;br /&gt;
Erzeuger der Dinge, die wir in der Seele erleben, er ist nur der Spiegelungsapparat.&lt;br /&gt;
Die Seele ist beisammen mit den Dingen da draußen,&lt;br /&gt;
zum Beispiel hier mit diesem Rosen-Bukettchen. Daß die Seele&lt;br /&gt;
das Bukettchen bewußt sieht, hängt davon ab, daß das Auge in Verbindung&lt;br /&gt;
mit dem Gehirnapparat der Seele das zurückspiegelt, womit&lt;br /&gt;
die Seele zusammenlebt. Und in der Nacht nimmt der Mensch&lt;br /&gt;
nicht wahr, weil er, wenn er schläft, Ich und Astralleib aus seinem&lt;br /&gt;
physischen und ätherischen Leib herauszieht, und diese dadurch aufhören,&lt;br /&gt;
ein Spiegelungsapparat zu sein. Das Einschlafen ist so, als ob&lt;br /&gt;
Sie einen Spiegel, den Sie vor sich hatten, wegnehmen. Solange Sie&lt;br /&gt;
in den Spiegel hineinsehen können, haben Sie Ihr eigenes Antlitz&lt;br /&gt;
vor sich; nehmen Sie den Spiegel weg, flugs ist nichts mehr da von&lt;br /&gt;
Ihrem Antlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist der Mensch in der Tat mit dem seelisch-geistigen Wesen in&lt;br /&gt;
dem Teil der Welt, den er überschaut, und er sieht ihn dadurch bewußt,&lt;br /&gt;
daß ihn sein Organismus spiegelt. Und in der Nacht wird dieser&lt;br /&gt;
Spiegelungsapparat weggezogen, da sieht er nichts mehr. Der&lt;br /&gt;
Teil der Welt, den wir sehen, der sind wir selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eines der schlimmsten Stücke der Maja, daß der Mensch&lt;br /&gt;
glaubt, er stecke mit seinem Geistig-Seelischen in seiner Haut. Das&lt;br /&gt;
tut er nicht. In Wirklichkeit steckt er in den Dingen, die er sieht.&lt;br /&gt;
Wenn ich einem Menschen gegenüberstehe, so stecke ich in ihm&lt;br /&gt;
drinnen mit meinem Ich und Astralleib. Würde ich nicht meinen&lt;br /&gt;
Organismus ihm entgegenhalten, so würde ich ihn nicht sehen. Daß&lt;br /&gt;
ich ihn sehe, daran ist mein Organismus schuld, aber mit meinem&lt;br /&gt;
Ich und Astralleib stecke ich in ihm drinnen. Daß man das nicht so&lt;br /&gt;
ansieht, das gehört eben zu den, ich möchte sagen, verhängnisvollsten&lt;br /&gt;
Dingen der Maja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verschaffen wir uns eine Art Begriff, wie das Wahrnehmen&lt;br /&gt;
und das Erleben auf dem physischen Plan ist.|156|22f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fälschlich wird zumeist angenommen, dass sich das, was wir als unser [[Ich]] bezeichnen, in unserem Körper befinde. Diesem Irrtum unterlag schon [[Descartes]], als er von der &#039;&#039;[[res cogitans]]&#039;&#039; sprach. Im Körper ist das Ich aber nicht zu finden, sondern nur dessen irreales Spiegelbild - gerade darauf gründet sich die [[Freiheit]] des [[Mensch]]en - denn ein Spiegelbild kann ihn zu nichts zwingen, hat keine [[Kausalität|kausale]] Macht. Unser wirkliches Ich lebt in der Außenwelt und ist dort unmittelbar mit den Wahrnehmungen verbunden. Darauf hat [[Rudolf Steiner]] schon in seinem 1911 gehaltenen [[Bologna-Vortrag]] hingewisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Nun glaubt eine vorurteilsvolle Psychologie, Seelenlehre, daß dieses&lt;br /&gt;
Ich eigentlich im Menschen drinnensitzt; da, wo seine Muskeln sind,&lt;br /&gt;
sein Fleisch ist, seine Knochen sind und so weiter, da sei auch das&lt;br /&gt;
Ich drinnen. Wenn man das Leben nur ein wenig überschauen würde,&lt;br /&gt;
so würde man sehr bald wahrnehmen, daß es nicht so ist. Aber es ist&lt;br /&gt;
schwer, eine solche Überlegung heute vor die Menschen hinzubringen.&lt;br /&gt;
Ich habe es im Jahre 1911 schon versucht in meinem Vortrage auf dem&lt;br /&gt;
Philosophenkongreß in Bologna. Aber diesen Vortrag hat ja bis heute&lt;br /&gt;
keiner noch verstanden. Ich habe da versucht zu zeigen, wie es eigentlich&lt;br /&gt;
mit dem Ich ist. Dieses Ich liegt eigentlich in jeder Wahrnehmung,&lt;br /&gt;
das liegt eigentlich in alldem, was Eindruck auf uns macht. Nicht dadrinnen&lt;br /&gt;
in meinem Fleische und in meinen Knochen liegt das Ich, sondern&lt;br /&gt;
in demjenigen, was ich durch meine Augen wahrnehmen kann.&lt;br /&gt;
Wenn Sie irgendwo eine rote Blume sehen: in Ihrem Ich, in Ihrem&lt;br /&gt;
ganzen Erleben, das Sie ja haben, indem Sie an das Rot hingegeben&lt;br /&gt;
sind, können Sie ja das Rot von der Blume nicht trennen. Mit alldem&lt;br /&gt;
haben Sie ja zugleich das Ich gegeben, das Ich ist ja verbunden mit&lt;br /&gt;
Ihrem Seeleninhalt. Aber Ihr Seeleninhalt, der ist doch nicht in Ihren&lt;br /&gt;
Knochen! Ihren Seeleninhalt, den breiten Sie doch aus im ganzen&lt;br /&gt;
Raume. Also dieses Ich, das ist noch weniger als die Luft in Ihnen, die&lt;br /&gt;
Sie eben einatmen, noch weniger als die Luft, die vorher in Ihnen war.&lt;br /&gt;
Dieses Ich ist ja verbunden mit jeder Wahrnehmung und mit alldem,&lt;br /&gt;
was eigentlich im Grunde genommen außer Ihnen ist. Es betätigt sich&lt;br /&gt;
nur im Inneren, weil es aus dem Wahrnehmen die Kräfte hineinschickt.&lt;br /&gt;
Und ferner ist das Ich noch verbunden mit etwas anderem: Sie brauchen&lt;br /&gt;
nur zu gehen, das heißt, Ihren Willen zu entwickeln. Da allerdings&lt;br /&gt;
geht Ihr Ich mit, beziehungsweise das Ich nimmt an der Bewegung&lt;br /&gt;
teil, und ob Sie langsam schleichen, ob Sie laufen, ob Sie im&lt;br /&gt;
Kiebitzschritt sich bewegen oder irgendwie sich drehen und dergleichen,&lt;br /&gt;
ob Sie tanzen oder springen, das Ich macht alles das mit. Alles was an&lt;br /&gt;
Betätigung von Ihnen ausgeht, macht das Ich mit. Aber das ist ja auch&lt;br /&gt;
nicht in Ihnen. Denken Sie, es nimmt Sie doch mit. Wenn Sie einen&lt;br /&gt;
Reigen tanzen - glauben Sie, der Reigen ist in Ihnen? Der hätte ja gar&lt;br /&gt;
nicht Platz in Ihnen! Wie hätte der Platz? Aber das Ich ist dabei, das&lt;br /&gt;
Ich macht den Reigen mit. Also in Ihren Wahrnehmungen und in Ihrer&lt;br /&gt;
Betätigung, da sitzt das Ich. Aber das ist eigentlich gar nie in Ihnen&lt;br /&gt;
im vollen Sinne des Wortes, etwa so, wie Ihr Magen in Ihnen ist,&lt;br /&gt;
sondern das ist eigentlich immer etwas, dieses Ich, was im Grunde&lt;br /&gt;
außerhalb Ihrer ist. Es ist ebenso außerhalb des Kopfes, wie es außerhalb&lt;br /&gt;
der Beine ist, nur daß es im Gehen sich sehr stark beteiligt an&lt;br /&gt;
den Bewegungen, welche die Beine machen. Das Ich ist wirklich sehr&lt;br /&gt;
stark beteiligt an der Bewegung, welche die Beine machen. Der Kopf&lt;br /&gt;
aber, der ist an dem Ich weniger beteiligt.|205|219f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die vermeintliche Subjektivität der Wahrnehmung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer bis heute verbreiteten Ansicht wird den als Wahrnehmung gegebenen [[Sinnesqualitäten]], den [[Qualia]], namentlich den von [[John Locke]] so genannten [[Sekundäre Sinnesqualitäten|sekundären Sinnesqualitäten]], zu denen etwa [[Farben]], [[Töne]], [[Wärme]]-, [[Geschmack]]s- und [[Geruch]]eindrücke zählen (also die Sinnesmodalitäten der klassischen fünf Sinne), jeglicher [[objektiv]]e Charakter abgesprochen. Sie seien nur [[subjektiv]]e, durch die [[Sinnesorgane]] und das [[Gehirn]] bedingte Reaktionen auf äußere Reize, die als solche keine Ähnlichkeit mit den im [[Bewusstsein]] erlebten Sinnesqualitäten hätten. Untermauert wurde diese Ansicht wesentlich durch das von dem [[Biologe]]n [[Johannes Müller (Biologe)|Johannes Müller]] [[1826]] aufgrund empirischer Untersuchungen formulierte [[Gesetz der spezifischen Sinnesenergien]], wonach jedes Sinnesorgan, egal durch welche Art von Reiz es erregt wird (etwa mechanisch, durch Licht, Elektrizität usw.), stets mit der ihm eigentümlichen [[Sinnesmodalität]] antwortet. So liefert etwa das Auge, egal wie es gereizt wird, stets nur Hell/Dunkel- und Farbeindrücke, das Ohr nur Töne bzw. Geräusche usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ansicht beruht nach [[Rudolf Steiner]] auf einem grundlegenden Irrtum. Im Wesen der Sinnesorgane liege es gerade, dass sie sich in ihrem Eigenwesen so weit zurücknehmen, dass sie gleichsam völlig durchsichtig für die objektiv gegebenen Wahrnehmungen sind. Und das gilt nicht nur für das [[Auge]], sondern für alle [[Sinne]]. Es sei eben überhaupt völlig verkehrt, davon auszugehen, dass die im Bewusstsein erlebte Wahrnehmung eine bloß subjektive Reaktion auf den objektiv gegebenen Reiz sei. Vielmehr reicht die Außenwelt durch die äußeren Sinnensorgane wie durch eine Anzahl von Golfen in unseren Organismus herein. Und da die &#039;&#039;menschlichen&#039;&#039; Sinnesorgane im Prinzip wie [[physik]]alische Apparate funktionieren, wird ihre Tätigkeit auch nicht durch das innere Leibesleben gestört, wie das bei den [[Tiere]]n noch vielfach der Fall ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In den&lt;br /&gt;
Organen, die wir für die Sinne haben, ist etwas in den Menschenleib&lt;br /&gt;
hineingebaut, das von dem allgemeinen inneren&lt;br /&gt;
Leben dieses Menschenleibes bis zu einem gewissen Grade&lt;br /&gt;
ausgeschlossen ist. Symbolisch dafür können Sie das Beispiel&lt;br /&gt;
des Auges betrachten. Das Auge ist fast wie ein ganz&lt;br /&gt;
selbständiges Wesen in unseren Schädelorganismus hineingebaut,&lt;br /&gt;
hängt nur durch gewisse Organe mit dem Innern&lt;br /&gt;
des gesamten Organismus zusammen. Das Ganze könnte&lt;br /&gt;
im einzelnen geschildert werden, das ist aber für unsere&lt;br /&gt;
heutige Betrachtung nicht notwendig. Aber eine gewisse&lt;br /&gt;
Selbständigkeit liegt vor. Und solche Selbständigkeit liegt&lt;br /&gt;
in Wahrheit für alle Sinnesorgane vor. So daß, was eben&lt;br /&gt;
niemals berücksichtigt wird, bei der sinnlichen Wahrnehmung,&lt;br /&gt;
bei der sinnlichen Empfindung etwas ganz Besonderes&lt;br /&gt;
geschieht. Die sinnliche Außenwelt setzt sich durch&lt;br /&gt;
unsere Sinnesorgane in unsere eigenen Organe hinein fort.&lt;br /&gt;
Was da draußen durch Licht und Farbe geschieht, oder&lt;br /&gt;
besser gesagt, in Licht und Farbe vorgeht, das setzt sich&lt;br /&gt;
durch unser Auge so in unseren Organismus hinein fort,&lt;br /&gt;
daß das Leben unseres Organismus zunächst nicht daran&lt;br /&gt;
teilnimmt. Also Licht und Farbe kommen so in unser Auge,&lt;br /&gt;
daß das Leben des Organismus, ich möchte sagen, das Hereindringen&lt;br /&gt;
dessen, was draußen geschieht, nicht hindert.&lt;br /&gt;
Dadurch dringt wie in einer Anzahl von Golfen der Fluß&lt;br /&gt;
des äußeren Geschehens durch unsere Sinne bis zu einem&lt;br /&gt;
gewissen Teile in unseren Organismus ein. Nun nimmt an&lt;br /&gt;
dem, was da eindringt, zunächst teil die Seele, indem sie&lt;br /&gt;
das, was von außen unlebendig eindringt, selbst erst belebt.&lt;br /&gt;
Dies ist eine außerordentlich wichtige Wahrheit, die durch&lt;br /&gt;
die Geisteswissenschaft zutage tritt. Indem wir sinnlich&lt;br /&gt;
wahrnehmen, üben wir fortwährend Belebung desjenigen,&lt;br /&gt;
was aus dem Fluß der äußeren Ereignisse in unseren Leib&lt;br /&gt;
hinein sich fortsetzt. Die Sinnesempfindung ist ein wirkliches&lt;br /&gt;
lebendiges Durchdringen, ja sogar Beleben desjenigen,&lt;br /&gt;
was als Totes sich in unsere Organisation herein fortsetzt.&lt;br /&gt;
Dadurch aber habenfwir in der Sinnesempfindung wirklich&lt;br /&gt;
die objektive Welt unmittelbar in uns, und indem wir seelisch&lt;br /&gt;
sie verarbeiten, erleben wir sie. Dies ist der wirkliche&lt;br /&gt;
Vorgang, und das ist außerordentlich wichtig. Denn mit&lt;br /&gt;
Bezug auf die Sinnesempfindung läßt sich nicht sagen, daß&lt;br /&gt;
sie nur ein Eindruck ist, daß sie nur eine Wirkung von&lt;br /&gt;
außen ist; dasjenige, was äußerlich vorgeht, geht wirklich&lt;br /&gt;
bis in unser Inneres herein, leiblich, wird in die Seele aufgenommen&lt;br /&gt;
und mit Leben durchdrungen. In den Sinnesorganen&lt;br /&gt;
haben wir etwas, worinnen die Seele lebt, ohne&lt;br /&gt;
daß im Grunde unser eigener Leib darinnen unmittelbar&lt;br /&gt;
lebt. Man wird einmal auch naturwissenschaftlich den Vorstellungen,&lt;br /&gt;
die ich jetzt entwickelt habe, näher kommen,&lt;br /&gt;
wenn man vergleichend sich richtige Anschauungen bilden&lt;br /&gt;
wird über die Tatsache, daß bei gewissen Tierarten in den&lt;br /&gt;
Augen - und das wird man auf alle Sinne ausdehnen können&lt;br /&gt;
- gewisse Organe sind, die beim Menschen nicht mehr&lt;br /&gt;
sind. Das menschliche Auge ist einfacher als die Augen niederer&lt;br /&gt;
Tiere, ja sogar ihm sehr nahestehender Tiere. Wenn&lt;br /&gt;
man einmal sich fragen wird: Warum haben zum Beispiel&lt;br /&gt;
gewisse Tiere noch den sogenannten Fächer im Auge, ein&lt;br /&gt;
besonderes Organ aus Blutgefäßen, warum haben andere&lt;br /&gt;
den sogenannten Schwertfortsatz, wiederum ein Organ aus&lt;br /&gt;
Blutgefäßen? dann wird man darauf kommen, daß im tierischen&lt;br /&gt;
Organismus, indem diese Organe in die Sinne hereinragen,&lt;br /&gt;
das unmittelbare Leibesleben noch teilnimmt an&lt;br /&gt;
dem, was in den Sinnen sich abspielt als Fortsetzung der&lt;br /&gt;
Außenwelt. Daher ist die Sinneswahrnehmung des Tieres&lt;br /&gt;
durchaus nicht so, daß man sagen kann, das Seelische erlebt&lt;br /&gt;
unmittelbar die hereinragende Außenwelt. Denn das Seelische&lt;br /&gt;
in seinem Werkzeuge, dem Leib, durchdringt da noch&lt;br /&gt;
das Sinnesorgan; das leibliche Leben durchsetzt das Sinnesorgan.&lt;br /&gt;
Gerade dadurch aber, daß die menschlichen Sinne so&lt;br /&gt;
gestaltet sind, daß sie seelisch belebt werden, ist für denjenigen,&lt;br /&gt;
der die Sinnesempfindung wirklich in ihrer Wesenheit&lt;br /&gt;
erfaßt, klar, daß wir in der Sinnesempfindung äußere&lt;br /&gt;
Wirklichkeit haben. Dagegen kommt aller Kantianismus,&lt;br /&gt;
Schopenhauerianismus, alle moderne Physiologie nicht auf,&lt;br /&gt;
weil diese Wissenschaften noch gar nicht dazu geeignet sind,&lt;br /&gt;
ihre Begriffe bis zu einer regelrechten Auffassung der Sinnesempfindung&lt;br /&gt;
vordringen zu lassen. Erst indem das, was&lt;br /&gt;
sich im Sinnesorgan abspielt, in das tiefere Nervensystem,&lt;br /&gt;
das Gehirnsystem, aufgenommen wird, erst dadurch geht&lt;br /&gt;
es über in dasjenige, wo das Leibesleben unmittelbar eindringt,&lt;br /&gt;
und daher inneres Geschehen vor sich geht. So daß&lt;br /&gt;
der Mensch den Sinnenbezirk äußerlich hat, und innerhalb&lt;br /&gt;
dieses Sinnenbezirkes gleichsam die Zone gegenüber der&lt;br /&gt;
Außenwelt, wo diese Außenwelt rein an ihn herantreten&lt;br /&gt;
kann, insofern sie eben auf die Sinne wirken kann.|66|125ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung zwischen subjektiv und objektiv ist nicht durch die Wahrnehmung, sondern erst durch das Denken gegeben - und dieses zeigt, dass die Eigenart der Sinnesorgane gerade darin besteht, dass sie sich in ihrem Eigenwesen soweit ausschalten, dass sie dem Bewusstsein den Zugang zu der objektiv gegebenen Wahrnehmung eröffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LZ|Einen roten Apfel zu sehen&lt;br /&gt;
heißt nicht, irgendeine Empfindung zu haben noch einen&lt;br /&gt;
Klang zu hören oder einen Geruch zu riechen. Man hat und&lt;br /&gt;
fühlt Empfindungen in einem Teil seines Körpers, man&lt;br /&gt;
empfindet normalerweise jedoch nichts in seinen Augen,&lt;br /&gt;
wenn man etwas sieht, in seinen Ohren, wenn man etwas&lt;br /&gt;
hört, in seiner Nase, wenn man etwas riecht. Empfindungen&lt;br /&gt;
können in Wahrnehmungsorganen gehabt werden. Die&lt;br /&gt;
eigenen Augen können jucken, die eigenen Ohren wehtun –&lt;br /&gt;
diese Empfindungen gehen jedoch nicht auf die Ausübung&lt;br /&gt;
des Wahrnehmungsvermögens zurück. Es kann sein, dass&lt;br /&gt;
Empfindungen in Wahrnehmungsorganen gehabt werden&lt;br /&gt;
und von deren Gebrauch herrühren. Wenn man in ein&lt;br /&gt;
blendendes Licht schaut, hat man eine Blendungs-Empfindung und es tun einem manchmal die Augen weh;&lt;br /&gt;
wenn man ein sehr lautes Geräusch hört, hat man eine&lt;br /&gt;
Betäubungs-Empfindung. Weit entfernt davon, die&lt;br /&gt;
Wahrnehmung hervorzurufen, handelt es sich bei diesen&lt;br /&gt;
Empfindungen um Begleiterscheinungen der Wahrnehmung&lt;br /&gt;
und um Hindernisse für sie.|Bennett, Hacker 2010, S. 300f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen «[[Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften]]» ([[GA 1]]) schreibt Rudolf Steiner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was kann als «subjektiv» an der Wahrnehmung bezeichnet&lt;br /&gt;
werden? Ohne eine genaue Analyse des Begriffes «subjektiv» zu&lt;br /&gt;
haben, kann man überhaupt gar nicht vorwärts schreiten. Die&lt;br /&gt;
Subjektivität kann natürlich durch nichts anderes als durch sich&lt;br /&gt;
selbst bestimmt werden. Alles, was nicht durch das Subjekt&lt;br /&gt;
bedingt nachgewiesen werden kann, darf nicht als «subjektiv»&lt;br /&gt;
bezeichnet werden. Nun müssen wir uns fragen: Was können&lt;br /&gt;
wir als dem menschlichen Subjekte &#039;&#039;eigen&#039;&#039; bezeichnen? Das, was&lt;br /&gt;
es an sich selbst durch äußere oder innere Wahrnehmung&lt;br /&gt;
erfahren kann. Durch &#039;&#039;äußere&#039;&#039; Wahrnehmung erfassen wir die&lt;br /&gt;
körperliche Konstitution, durch &#039;&#039;innere&#039;&#039; Erfahrung unser eigenes&lt;br /&gt;
Denken, Fühlen und Wollen. Was ist nun in ersterer Hinsicht&lt;br /&gt;
als subjektiv zu bezeichnen? Die Konstitution des ganzen&lt;br /&gt;
Organismus, also auch der Sinnesorgane und des Gehirnes, die&lt;br /&gt;
wahrscheinlich bei jedem Menschen in etwas anderer&lt;br /&gt;
Modifikation erscheinen werden. Alles aber, was hier auf diesem&lt;br /&gt;
Wege nachgewiesen werden kann, ist nur eine bestimmte&lt;br /&gt;
Gestaltung in der Anordnung und Funktion der Substanzen,&lt;br /&gt;
wodurch die Empfindung vermittelt wird. Subjektiv ist also&lt;br /&gt;
eigentlich nur der Weg, den die Empfindung durchzumachen&lt;br /&gt;
hat, bevor sie &#039;&#039;meine&#039;&#039; Empfindung genannt werden kann. Unsere&lt;br /&gt;
Organisation vermittelt die Empfindung und diese&lt;br /&gt;
Vermittlungswege sind subjektiv; die Empfindung selbst aber ist&lt;br /&gt;
es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bliebe also der Weg der inneren Erfahrung. Was erfahre ich&lt;br /&gt;
in meinem Innern, wenn ich eine Empfindung als die meinige&lt;br /&gt;
bezeichne? Ich erfahre, dass ich die Beziehung auf meine&lt;br /&gt;
Individualität in meinem Denken vollziehe, dass ich mein&lt;br /&gt;
Wissensgebiet auf diese Empfindung erstrecke; aber ich bin mir&lt;br /&gt;
dessen nicht bewusst, dass ich den &#039;&#039;Inhalt&#039;&#039; der Empfindung&lt;br /&gt;
erzeuge. Nur den Bezug zu mir stelle ich fest, die Qualität der&lt;br /&gt;
Empfindung ist eine in sich begründete Tatsache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir auch anfangen, innen oder außen, wir kommen nicht&lt;br /&gt;
bis zur Stelle, wo wir sagen könnten: Hier ist der subjektive&lt;br /&gt;
Charakter der Empfindung gegeben. Auf den Inhalt der&lt;br /&gt;
Empfindung ist der Begriff &#039;&#039;«subjektiv»&#039;&#039; nicht anwendbar.|1|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiz als solcher hat mit der objektiv gegebenen Wahrnehmungsqualität unmittelbar gar nichts zu tun, sondern schafft nur die Gelegenheit, dass diese wahrgenommen werden kann. So hat etwa die auf das Auge eintreffende [[elektromagnetische Welle]] spezifischer [[Wellenlänge]] unmittelbar &#039;&#039;nichts&#039;&#039; mit der erlebten Farbqualität zu tun, aber sie bildet zusammen mit dem Auge als Sinnesorgan die notwendige Voraussetzung dafür, dass die Farbe sinnlich wahrgenommen werden kann. Diese ist nicht weniger objektiv gegeben als die elektromagnetische Welle, die dem Bewusstsein gleichsam nur den Weg bahnt, sich mit der Farbe wahrnehmend zu verbinden. Das Auge ist aber ein Wahrnehmungsorgan für die Farben und &#039;&#039;nicht&#039;&#039; für die elektromagnetische Welle, denn diese wird durch das Auge eben gerade nicht wahrgenommen, sondern vollständig ausgeblendet. Darin liegt auch die Schwierigkeit, die [[Physik]]er zumeist mit [[Goethes Farbenlehre]] haben, denn diese beschäftigt sich unmittelbar mit den [[Farben]] und nicht mit den elektromagnetischen Wellen, die in der [[Physik]] mittels geeigneter Messinstrumente untersucht werden. Es ist sogar sehr charakteristisch für den [[Mensch]]en, dass er &#039;&#039;kein&#039;&#039; unmittelbares Wahrnehmungsorgan für elektromagnetische Vorgänge hat, sondern diese nur durch entsprechende [[Messgerät]]e indirekt registrieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die angeführte Beobachtung beweist nur, daß der sinn- und geistbegabte Organismus die verschiedenartigsten Eindrücke in die Sprache der Sinne übersetzen kann, auf die sie ausgeübt werden. Nicht aber, daß der Inhalt jeder Sinnesempfindung auch nur im Innern des Organismus vorhanden ist. Bei einer Zerrung des Sehnervs entsteht eine unbestimmte, ganz allgemeine Erregung, die nichts enthält, was veranlaßt, ihren Inhalt in den Raum hinaus zu versetzen. Eine Empfindung, die durch einen wirklichen Lichteindruck entsteht, ist inhaltlich unzertrennlich verbunden mit dem Räumlich-Zeitlichen, das ihr entspricht. Die Bewegung eines Körpers und seine Farbe sind auf ganz gleiche Weise Wahmehmungsinhalt. Wenn man die Bewegung für sich vorstellt, so abstrahiert man von dem, was man noch sonst an dem Körper wahrnimmt. Wie die Bewegung, so sind alle übrigen mechanischen und mathematischen Vorstellungen der Wahrnehmungswelt entnommen. Mathematik und Mechanik entstehen dadurch, daß von dem Inhalte der Wahrnehmungswelt ein Teil ausgesondert und für sich betrachtet wird. In der Wirklichkeit gibt es keine Gegenstände oder Vorgänge, deren Inhalt erschöpft ist, wenn man das an ihnen begriffen hat, was durch Mathematik und Mechanik auszudrücken ist. Alles Mathematische und Mechanische ist an Farbe, Wärme und andere Qualitäten gebunden. Wenn der Physik nötig ist, anzunehmen, daß der Wahrnehmung einer Farbe Schwingungen im Raume entsprechen, denen eine sehr kleine Ausdehnung und eine sehr große Geschwindigkeit eigen ist, so können diese Bewegungen nur analog den Bewegungen gedacht werden, die sichtbar im Raume vorgehen. Das heißt, wenn die Körperwelt bis in ihre kleinsten Elemente bewegt gedacht wird, so muß sie auch bis in ihre kleinsten Elemente hinein mit Farbe, Wärme und andern Eigenschaften ausgestattet vorgestellt werden. Wer Farben, Wärme, Töne usw. als Qualitäten auffaßt, die als Wirkungen äußerer Vorgänge durch den vorstellenden Organismus nur im Innern desselben existieren, der muß auch alles Mathematische und Mechanische, das mit diesen Qualitäten zusammenhängt, in dieses Innere verlegen. Dann aber bleibt ihm für seine Außenwelt nichts mehr übrig. Das Rot, das ich sehe, und die Lichtschwingungen die der Physiker als diesem Rot entsprechend nachweist, sind in Wirklichkeit eine Einheit, die nur der abstrahierende Verstand voneinander trennen kann. Die Schwingungen im Raume, die der Qualität «Rot» entsprechen, würde ich als Bewegung sehen, wenn mein Auge dazu organisiert wäre. Aber ich würde verbunden mit der Bewegung den Eindruck der roten Farbe haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne Naturwissenschaft versetzt ein unwirkliches Abstraktum, ein aller Empfindungsqualitäten entkleidetes, schwingendes Substrat in den Raum und wundert sich, daß nicht begriffen werden kann, was den vorstellenden mit Nervenapparaten und Gehirn ausgestatteten Organismus veranlassen kann, diese gleichgültigen Bewegungsvorgänge in die bunte, von Wärmegraden und Tönen durchsetzte Sinnenwelt zu übersetzen. Du Bois-Reymond nimmt deshalb an, daß der Mensch wegen einer unüberschreitbaren Grenze seines Erkennens nie verstehen werde, wie die Tatsache: «ich schmecke Süßes, rieche Rosenduft, höre Orgelton, sehe Rot», zusammenhängt mit bestimmten Bewegungen kleinster Körperteile im Gehirn, welche Bewegungen wieder veranlaßt werden durch die Schwingungen der geschmack-, geruch-, ton- und farbenlosen Elemente der äußeren Körperwelt. «Es ist eben durchaus und für immer unbegreiflich, daß es einer Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff-, Sauerstoff- usw. Atomen nicht sollte gleichgültig sein, wie sie liegen und sich bewegen, wie sie lagen und sich bewegten, wie sie liegen und sich bewegen werden.» («Grenzen des Naturerkennens», Leipzig 1882, S.33f.) Es liegt aber hier durchaus keine Erkenntnisgrenze vor. Wo im Raume eine Anzahl von Atomen in einer bestimmten Bewegung ist, da ist notwendig auch eine bestimmte Qualität (z.B. Rot) vorhanden. Und umgekehrt, wo Rot auftritt, da muß die Bewegung vorhanden sein. Nur das abstrahierende Denken kann das eine von dem andern trennen. Wer die Bewegung von dem übrigen Inhalte des Vorganges, zu dem die Bewegung gehört, in der Wirklichkeit abgetrennt denkt, der kann den Übergang von dem einen zu dem andern nicht wieder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur was an einem Vorgang Bewegung ist, kann wieder von Bewegung abgeleitet werden; was dem Qualitativen der Farben- und Lichtwelt angehört, kann auch nur auf ein ebensolches Qualitatives innerhalb desselben Gebietes zurückgeführt werden. Die Mechanik führt zusammengesetzte Bewegungen auf einfache zurück, die unmittelbar begreiflich sind. Die Farbentheorie muß komplizierte Farbenerscheinungen auf einfache zurückführen, die in gleicher Weise durchschaut werden können. Ein einfacher Bewegungsvorgang ist ebenso ein Urphänomen, wie das Entstehen des Gelben aus dem Zusammenwirken von Hell und Dunkel. Goethe weiß, was die mechanischen Urphänomene für die Erklärung der unorganischen Natur leisten können. Was innerhalb der Körperwelt nicht mechanisch ist, das führt er auf Urphänomene zurück, die nicht mechanischer Art sind.|6|171ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In Anbetracht solcher Fragen wie etwa der nach der&lt;br /&gt;
«Subjektivität der Wahrnehmung», liegt in der jüngsten&lt;br /&gt;
philosophischen Entwickelung ein vielfaches Konfundieren&lt;br /&gt;
der Vorstellungen vor, ein Anhäufen von Begriffen,&lt;br /&gt;
die eher die Probleme verdunkeln und verknäueln, als&lt;br /&gt;
daß sie sie erhellen und zu einer gewissen Lösung führen&lt;br /&gt;
würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich nämlich in dem Augenblick, wo man&lt;br /&gt;
Fragen aufwerfen will, die das Verhältnis von Objekt und&lt;br /&gt;
Subjekt im Wahrnehmen vorstellend und erkenntnisgemäß&lt;br /&gt;
betreffen, immer darum, durch eine sorgfältigste Analyse&lt;br /&gt;
desjenigen, was der Tatbestand ist, darauf zu kommen,&lt;br /&gt;
wie die Fragen eigentlich gestellt werden müssen. Denn oft&lt;br /&gt;
werden schon die Fragen aus irrtümlich gerichteten Vorstellungen&lt;br /&gt;
falsch formuliert. Und so ist es vielfach mit den&lt;br /&gt;
Fragen nach der «Subjektivität der Wahrnehmung».&lt;br /&gt;
Da wurde auf die Schwierigkeit mit dem partiell Farbenblinden&lt;br /&gt;
hingedeutet, von dem vorausgesetzt ist, daß er&lt;br /&gt;
eine, sagen wir, grüne Landschaft anders sehe als der sogenannte&lt;br /&gt;
normal Sehende. In dieser Vorstellung des partiell&lt;br /&gt;
Farbenblinden liegt die Schwierigkeit vor: inwieweit&lt;br /&gt;
muß man dem, was nun auch der sogenannte normal Sehende,&lt;br /&gt;
ich sage ganz ausdrücklich: der sogenannte normal&lt;br /&gt;
Sehende, sieht, Subjektivität beimessen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, da handelt es sich darum, daß man sich zunächst&lt;br /&gt;
das ganze Problem so vor Augen führen kann, daß es richtig&lt;br /&gt;
erscheint. «Richtig» bedeutet, daß die Art, wie man die&lt;br /&gt;
Elemente, die zur Problemstellung zusammengeführt werden&lt;br /&gt;
müssen, daß man dieses Wie des Zusammenführens in&lt;br /&gt;
der rechten Weise bewirkt. Nehmen Sie nur einmal an,&lt;br /&gt;
wenn irgend jemand sagt: Ja, die Außenwelt, die mir also,&lt;br /&gt;
sagen wir, in einer grünen Landschaft mit einer grünen&lt;br /&gt;
Tingierung erscheint, gibt mir Veranlassung dazu, nachzudenken,&lt;br /&gt;
ob nun die Qualität «grün» objektiv ist, ob ich&lt;br /&gt;
sie der Welt der Objektivität zuschreiben dürfe, oder ob&lt;br /&gt;
sie als subjektiv angesprochen werden müsse. — Dann muß&lt;br /&gt;
man sich, um überhaupt zur Problemstellung zu kommen,&lt;br /&gt;
solche Dinge überlegen, wie zum Beispiel dieses: Ja, wie&lt;br /&gt;
verhält sich nun die Sache, wenn ich irgend etwas, was&lt;br /&gt;
meinetwillen weiß oder gelb ist, durch eine grüne Brille&lt;br /&gt;
ansehe? Da sehen wir es grün tingiert. Ist das nun der&lt;br /&gt;
Sphäre der Objektivität zuzuschreiben, oder hat man da&lt;br /&gt;
von Subjektivität zu sprechen? Man wird sehr bald bemerken,&lt;br /&gt;
daß man ganz gewiß nicht dem, was da draußen&lt;br /&gt;
ist, dieses Grün, das ich durch eine grüne Brille sehe, wird&lt;br /&gt;
zuschreiben dürfen. Man wird nicht von Objektivität in&lt;br /&gt;
bezug auf die äußere Umwelt sprechen können. Aber man&lt;br /&gt;
wird doch auch ganz gewiß nicht davon sprechen können,&lt;br /&gt;
daß diese grüne Tingierung, die ich da herausbekommen&lt;br /&gt;
habe durch eine grüne Brille, auf irgend etwas Subjektivem&lt;br /&gt;
beruht. Sie ist durchaus gesetzmäßig objektiv bedingt,&lt;br /&gt;
ohne daß dasjenige, was ich hier als grün bezeichne, wirklich&lt;br /&gt;
grün ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, ich stelle damit, daß ich mir eine Vorstellung&lt;br /&gt;
bilde, ich möchte sagen, das Problem in ein besonderes&lt;br /&gt;
Licht hin, wo ich dasjenige, was ganz gewiß nicht der&lt;br /&gt;
Außenwelt angehört, doch objektiv, als auf objektive Art&lt;br /&gt;
entstanden nehmen muß; denn die Brille gehört nicht zu&lt;br /&gt;
mir, kann also ganz gewiß nicht in die Sphäre der Subjektivität&lt;br /&gt;
einbezogen werden. Solche Dinge könnten sogar&lt;br /&gt;
sophistisch erscheinen. Und dennoch sind solche Sophismen&lt;br /&gt;
sogar sehr häufig das, was einen darauf bringt, die Elemente,&lt;br /&gt;
die einen darauf führen sollen, die Fragen in entsprechender&lt;br /&gt;
Weise zu stellen, auch zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird nämlich, wenn man solche scheinbaren Sophismen&lt;br /&gt;
in der richtigen Weise durchschaut, die ganze Fadenscheinigkeit&lt;br /&gt;
der Alltagsbegriffe «Subjekt» und «Objekt»,&lt;br /&gt;
die allmählich in die moderne philosophische Betrachtung&lt;br /&gt;
hineingebracht worden sind, durchschauen. Und man wird,&lt;br /&gt;
wenn man in eine richtige Fragestellung hineinkommt,&lt;br /&gt;
wohl immer mehr und mehr zu dem Weg, wie ich glaube,&lt;br /&gt;
geführt werden, den ich in meinen Schriften «Wahrheit&lt;br /&gt;
und Wissenschaft» und «Philosophie der Freiheit» eingeschlagen&lt;br /&gt;
habe, wo man überhaupt zunächst nicht den&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt nimmt von den Begriffen «Subjekt» und&lt;br /&gt;
«Objekt», sondern wo man unabhängig von diesen Begriffen&lt;br /&gt;
etwas sucht, was über die Sphäre der Subjektivität&lt;br /&gt;
und Objektivität hinaus gelegen sein muß: das ist die&lt;br /&gt;
Funktion des Denkens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion des Denkens! Wenn man die Sache unabhängig&lt;br /&gt;
durchschaut, erscheint einem das Denken eigentlich&lt;br /&gt;
über das Subjektive und Objektive durchaus hinausliegend.&lt;br /&gt;
Und damit hat man einen Ausgangspunkt gewonnen,&lt;br /&gt;
von dem aus man dann auch in entsprechender Weise&lt;br /&gt;
da geführt werden kann, wo es sich um das solche Schwierigkeiten&lt;br /&gt;
bietende Problem der «Subjektivität» und «Objektivität» handelt. Denn man wird dann dazu geführt&lt;br /&gt;
- und Sie werden diesen Weg in diesen meinen beiden&lt;br /&gt;
Büchern durchaus eingehalten finden -, nicht zu fragen:&lt;br /&gt;
Wie wirkt eine äußere «objektive» Welt auf irgendeine&lt;br /&gt;
«subjektive» Welt, für die etwa der Vermittler, sagen wir,&lt;br /&gt;
das Auge ist? - sondern man wird zu etwas ganz anderem&lt;br /&gt;
geführt. Man wird nämlich dazu geführt, sich zu fragen:&lt;br /&gt;
Wie ist denn die Tatsache der Sinne selber? Welche Wesenhaftigkeit&lt;br /&gt;
zeigt einem der Sinn? Also zum Beispiel die&lt;br /&gt;
Konstitution des Auges?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird dann finden, daß in dem Problem, das man&lt;br /&gt;
sich so stellt, etwas zutage tritt, das ich jetzt, weil ich&lt;br /&gt;
kurz sein muß - es könnte natürlich in einer stundenlangen&lt;br /&gt;
Erläuterung auch mit dem adäquaten Begriff umfaßt werden&lt;br /&gt;
-, durch einen Vergleich klarmachen will: Ich kann&lt;br /&gt;
auch durch eine Brille schauen und dennoch die Umwelt so&lt;br /&gt;
sehen, wie das naive Bewußtsein sie als wirklich empfindet,&lt;br /&gt;
mit ihren Farbentingierungen, mit allen ihren Sinnesqualitäten.&lt;br /&gt;
Ich muß nur durch eine farblos-durchsichtige&lt;br /&gt;
Brille schauen; ich darf nicht durch eine Brille schauen, die&lt;br /&gt;
mir die Außenwelt selber verändert. Und ich muß mich&lt;br /&gt;
jetzt hineinfinden in den Unterschied zwischen einer die&lt;br /&gt;
äußere Tingierung verändernden Brille und einer farblos&lt;br /&gt;
durchsichtigen Brille, die jede äußere Tingierung vermeidet.&lt;br /&gt;
Von diesem Vergleich aus - wie gesagt, es könnten&lt;br /&gt;
langatmige Überlegungen anstelle des Vergleichs gesetzt&lt;br /&gt;
werden - werde ich finden: wenn ich die Einrichtung des&lt;br /&gt;
sogenannten normalen Auges nehme, habe ich in ihm eine&lt;br /&gt;
Einrichtung gegeben, die sich gerade als durchsichtig erweist,&lt;br /&gt;
die sich vergleichen läßt mit dem durchsichtig-farblosen&lt;br /&gt;
Glase. Ich finde nichts im normalen Auge, was darauf hinweist, daß die Außenwelt qualitativ in irgendeiner&lt;br /&gt;
Weise verändert wird. Aber ich muß diese Untersuchung&lt;br /&gt;
anstellen nicht mit den gewöhnlichen Begriffen, die ich im&lt;br /&gt;
alltäglichen Bewußtsein habe, sondern mit dem imaginativen&lt;br /&gt;
Bewußtsein, das wirklich in die Einrichtungen des&lt;br /&gt;
Auges eindringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das imaginative Bewußtsein ist ein sogenanntes normales&lt;br /&gt;
Auge ein durchsichtiges Organ. Ein Auge, das partiell&lt;br /&gt;
farbenblind ist, das erweist sich für das imaginative&lt;br /&gt;
Bewußtsein als in einer gewissen Weise vergleichbar mit&lt;br /&gt;
einer farbigen Brille, als etwas, das allerdings eine Veränderung&lt;br /&gt;
vornimmt in dem «Subjekt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kommt man — indem man die Subjektivität aber in&lt;br /&gt;
einer höheren Auffassung auffaßt - gerade darauf, die&lt;br /&gt;
Sinnesapparate im weitesten Umfange als dasjenige anzusehen,&lt;br /&gt;
was sich vergleichen läßt mit dem Durchsichtigen,&lt;br /&gt;
was gerade so eingerichtet ist, daß es die eigene Produktion&lt;br /&gt;
der Sinnesqualitäten in sich aufhebt. Man lernt als&lt;br /&gt;
eine reine Phantasterei die Vorstellung erkennen, als ob&lt;br /&gt;
in diesem ideell Durchsichtigen - das gerade so eingerichtet&lt;br /&gt;
ist, daß es irgendeine Produktion der Sinnesqualitäten in&lt;br /&gt;
sich aufhebt —, in diesem ideell durchsichtigen Sinnesapparat&lt;br /&gt;
irgend etwas auftreten könnte, was Sinnesqualitäten&lt;br /&gt;
erst hervorriefe, was zu etwas anderem da wäre als den&lt;br /&gt;
Sinnesqualitäten den Durchgang zu lassen.|76|44ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem [[Wikipedia:1911|1911]] gehaltenen, richtungsweisenden [[Bologna-Vortrag]] ergänzte Rudolf Steiner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Für die Erkenntnistheorie unserer Zeit ist es immer&lt;br /&gt;
mehr zu einer Art Axiom geworden, daß in dem Bewußtseinsinhalte zunächst nur Bilder, oder gar nur «Zeichen»&lt;br /&gt;
(&#039;&#039;Helmholtz&#039;&#039;) des Transzendent-Wirklichen gegeben seien.&lt;br /&gt;
Es braucht hier nicht auseinandergesetzt zu werden, wie die&lt;br /&gt;
kritische Philosophie und die Physiologie («[[spezifische Sinnesenergien]]», Ansichten von &#039;&#039;Johannes Müller&#039;&#039; und seiner&lt;br /&gt;
Nachfolger) zusammengewirkt haben, um eine solche Vorstellung&lt;br /&gt;
zu einer scheinbar unabweislichen zu machen. Der&lt;br /&gt;
«naive Realismus», welcher in den Erscheinungen des Bewußtseinshorizontes&lt;br /&gt;
etwas anderes sieht als Repräsentanten&lt;br /&gt;
subjektiver Art für ein Objektives, galt in der philosophischen&lt;br /&gt;
Entwickelung des neunzehnten Jahrhunderts als&lt;br /&gt;
eine für alle Zeit überwundene Sache. Aus dem aber, was&lt;br /&gt;
dieser Vorstellung zu Grunde liegt, ergibt sich fast mit&lt;br /&gt;
Selbstverständlichkeit die Ablehnung des theosophischen&lt;br /&gt;
Gesichtspunktes. Dieser kann ja für den kritischen Standpunkt&lt;br /&gt;
nur als ein unmögliches Überspringen der im Wesen&lt;br /&gt;
des Bewußtseins liegenden Grenzen angesehen werden.&lt;br /&gt;
Wenn man eine unermeßlich große, scharfsinnige Ausprägung&lt;br /&gt;
von kritischer Erkenntnistheorie auf eine einfache&lt;br /&gt;
Formel bringen will, so kann man etwa sagen: Der kritische&lt;br /&gt;
Philosoph sieht in den Tatsachen des Bewußtseinshorizontes&lt;br /&gt;
zunächst Vorstellungen, Bilder oder Zeichen,&lt;br /&gt;
und eine mögliche Beziehung zu einem Transzendent-Äußeren&lt;br /&gt;
könne nur &#039;&#039;innerhalb&#039;&#039; des denkenden Bewußtseins&lt;br /&gt;
gefunden werden. Das Bewußtsein könne sich eben nicht&lt;br /&gt;
selber überspringen, könne nicht aus sich heraus, um in ein&lt;br /&gt;
Transzendentes unterzutauchen. Solch eine Vorstellung hat&lt;br /&gt;
in der Tat etwas an sich, was wie eine Selbstverständlichkeit&lt;br /&gt;
erscheint. Und dennoch - sie beruht auf einer Voraussetzung,&lt;br /&gt;
die man nur zu durchschauen braucht, um sie abzuweisen.&lt;br /&gt;
Es klingt ja fast paradox, wenn man dem subjektiven Idealismus, der sich in der gekennzeichneten Vorstellung&lt;br /&gt;
ausspricht, einen versteckten Materialismus vorwirft.&lt;br /&gt;
Und doch kann man nicht anders. Es möge, was hier&lt;br /&gt;
gesagt werden kann, durch einen Vergleich veranschaulicht&lt;br /&gt;
werden. Man nehme Siegellack und drücke darin mit einem&lt;br /&gt;
Petschaft einen Namen ab. Der Name ist mit allem, worauf&lt;br /&gt;
es bei ihm ankommt, von dem Petschaft in den Siegellack&lt;br /&gt;
übergegangen. Was nicht aus dem Petschaft in das&lt;br /&gt;
Siegellack hinüberwandern kann, ist das Metall des Petschafts.&lt;br /&gt;
Man setze statt Siegellack das Seelenleben des Menschen&lt;br /&gt;
und statt Petschaft das Transzendente. Es wird dann&lt;br /&gt;
sofort ersichtlich, daß man von einer Unmöglichkeit des&lt;br /&gt;
Herüberwanderns des Transzendenten in die Vorstellung&lt;br /&gt;
nur sprechen kann, wenn man sich den objektiven Inhalt&lt;br /&gt;
des Transzendenten nicht spirituell denkt, was dann in&lt;br /&gt;
Analogie mit dem vollkommen in das Siegellack herübergenommenen&lt;br /&gt;
Namen zu denken wäre. Man muß vielmehr&lt;br /&gt;
die Voraussetzung zum Behufe des kritischen Idealismus&lt;br /&gt;
machen, daß der Inhalt des Transzendenten in Analogie zu&lt;br /&gt;
denken sei zum Metall des Petschaftes. Das aber kann gar&lt;br /&gt;
nicht anders geschehen, als wenn man die versteckte materialistische&lt;br /&gt;
Voraussetzung macht, das Transzendente müsse&lt;br /&gt;
durch ein materiell gedachtes Herüberfließen in die Vorstellung&lt;br /&gt;
von dieser aufgenommen werden. In dem Falle,&lt;br /&gt;
daß das Transzendente ein spirituelles ist, ist der Gedanke&lt;br /&gt;
eines Aufnehmens desselben von der Vorstellung absolut&lt;br /&gt;
möglich.|35|136f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|&#039;&#039;[[Wikipedia:Hermann von Helmholtz|Helmholtz]]&#039;&#039; sagt: Was der Mensch&lt;br /&gt;
vor sich hat, ist aus seiner Organisation herausgesponnen. Was wir&lt;br /&gt;
von dem Ding wahrnehmen, ist nicht einmal ein Bild, sondern nur&lt;br /&gt;
ein Zeichen. Das Auge macht nur Wahrnehmungen an der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Der Mensch ist ganz in seine Subjektivität eingesponnen. Das&lt;br /&gt;
Ding an sich bleibt unbekannt. - So mußte es werden. Der Nominalismus hat das Geistige hinter der Oberfläche verloren. Das menschliche&lt;br /&gt;
Innere ist entkräftet worden. Das innere Arbeiten wird rein&lt;br /&gt;
formal. Wenn der Mensch hinter die Wirklichkeit dringen will, so&lt;br /&gt;
gibt ihm sein Inneres keine Antwort. Das ganze philosophische&lt;br /&gt;
Denken des 19. Jahrhunderts findet sich da nicht heraus. &#039;&#039;[[Eduard von Hartmann|Hartmann]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
zum Beispiel kommt über die Vorstellung nicht hinaus. Ein einfacher&lt;br /&gt;
Vergleich kann darüber aufklären. Ein Petschaft enthält den&lt;br /&gt;
Namen Müller. Es kann nichts, auch nicht das kleinste Stoffliche&lt;br /&gt;
vom Messing des Petschafts in den Siegellack kommen. Folglich&lt;br /&gt;
kann nichts Objektives aus dem Petschaft hinüberkommen; der Name&lt;br /&gt;
Müller muß sich aus dem Siegellack bilden. Der Denker ist der&lt;br /&gt;
Siegellack. Nichts geht über vom Objekt auf den Denker. Und doch&lt;br /&gt;
ist der Name Müller im Siegellack. So nehmen wir den Inhalt aus&lt;br /&gt;
der objektiven Welt heraus, dennoch ist es der wahre Inhalt, den wir&lt;br /&gt;
herausnehmen. Wenn man bloß das Materielle nimmt, ist es richtig:&lt;br /&gt;
es kommt nichts vom Siegellack ins Petschaft und umgekehrt. Sobald&lt;br /&gt;
man aber den Geist sieht, das höhere Prinzip, der das Objektive&lt;br /&gt;
und Subjektive umfassen kann, da geht der Geist ein und aus ins&lt;br /&gt;
Subjektive und Objektive. Der Geist trägt herüber alles aus der Objektivität&lt;br /&gt;
in die Subjektivität. Das Ich ist objektiv und subjektiv in&lt;br /&gt;
sich selbst. Das hat Fichte gezeigt.|108|194f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine Wahrnehmung ==&lt;br /&gt;
=== «Das unmittelbar gegebene Weltbild» ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;reine Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; ist nur solange gegeben, als sich der Mensch des [[Denken]]s enthält. Die Welt erscheint dann als zusammenhangloses Aggregat von [[Empfindungsobjekte]]n. Alles, die sinnliche Welt und ebenso seelische und geistige Erlebnisse, ja alle Träume, Visionen und Halluzinationen, sind uns zunächst als Wahrnehmung gegeben. Das nennt Steiner &#039;&#039;&#039;das unmittelbar gegebene Weltbild&#039;&#039;&#039;. In welchem Verhältnis sie zur Wirklichkeit stehen, ob wir es mit einem realen [[Sein]] oder bloßem Schein zu tun haben, darüber kann uns erst das [[Denken]] aufklären. Erst indem wir die Wahrnehmung denkend mit dem zugehörigen [[Begriff]] durchdringen, stoßen wir zur [[Wirklichkeit]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Ein solcher Anfang kann aber nur mit dem unmittelbar gegebenen Weltbilde gemacht werden, d.i. jenem Weltbilde, das dem Menschen vorliegt, bevor er es in irgendeiner Weise dem Erkenntnisprozesse unterworfen hat, also bevor er auch nur die allergeringste Aussage über dasselbe gemacht, die allergeringste gedankliche Bestimmung mit demselben vorgenommen hat. Was da an uns vorüberzieht, und woran wir vorüberziehen, dieses zusammenhanglose und doch auch nicht in individuelle Einzelheiten gesonderte (1) Weltbild, in dem nichts voneinander unterschieden, nichts aufeinander bezogen ist, nichts durch ein anderes bestimmt erscheint: das ist das unmittelbar Gegebene. Auf dieser Stufe des Daseins - wenn wir diesen Ausdruck gebrauchen dürfen - ist kein Gegenstand, kein Geschehnis wichtiger, bedeutungsvoller als ein anderer bzw. ein anderes. Das rudimentäre Organ des Tieres, das vielleicht für eine spätere, schon durch das Erkennen erhellte Stufe des Daseins ohne alle Bedeutung für die Entwicklung und das Leben desselben ist, steht gerade mit demselben Anspruch auf Beachtung da, wie der edelste, notwendigste Teil des Organismus. Vor aller erkennenden Tätigkeit stellt sich im Weltbilde nichts als Substanz, nichts als Akzidenz, nichts als Ursache oder Wirkung dar; die Gegensätze von Materie und Geist, von Leib und Seele sind noch nicht geschaffen. Aber auch jedes andere Prädikat müssen wir von dem auf dieser Stufe festgehaltenen Weltbilde fernhalten. Es kann weder als Wirklichkeit noch als Schein, weder als subjektiv noch als objektiv, weder als zufällig noch als notwendig aufgefasst werden; ob es «Ding an sich» oder bloße Vorstellung ist, darüber ist auf dieser Stufe nicht zu entscheiden. Denn dass die Erkenntnisse der Physik und Physiologie, die zur Subsummierung des Gegebenen unter eine der obigen Kategorien verleiten, nicht an die Spitze der Erkenntnistheorie gestellt werden dürfen, haben wir bereits gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Wesen mit vollentwickelter, menschlicher Intelligenz plötzlich aus dem Nichts geschaffen würde und der Welt gegenüberträte, so wäre der erste Eindruck, den letztere auf seine Sinne und sein Denken machte, etwa das, was wir mit dem unmittelbar gegebenen Weltbilde bezeichnen. Dem Menschen liegt dasselbe allerdings in keinem Augenblicke seines Lebens in dieser Gestalt wirklich vor; es ist in seiner Entwicklung nirgends eine Grenze zwischen reinem, passiven Hinauswenden zum unmittelbar Gegebenen und dem denkenden Erkennen desselben vorhanden. Dieser Umstand könnte Bedenken gegen unsere Aufstellung eines Anfangs der Erkenntnistheorie erregen.|3|49ff|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem unmittelbar Gegebenen rechnet Rudolf Steiner auch [[Vorstellung]]en, [[Begriff]]e und [[Ideen]]. Sie existieren zwar grundsätzlich nur als Ergebnis eines [[Erkenntnis]]prozesses, erscheinen aber als gegeben, insofern sie nicht bewusst durch das &#039;&#039;eigene&#039;&#039; [[Denken]] [[aktuell]] hervorgebracht, sondern fertig dem [[Gedächtnis]] entnommen werden. Tatsächlich ist praktisch alles, was uns alltägliches als [[Gegebenes]] erscheint, ohne dass uns das bewusst wird, bereits reichlich mit Begriffen und Ideen durchsetzt, die wir uns im Lauf unseres Lebens erworben haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch alle [[Illusion]]en und [[Halluzination]]en sind zunächst unmittbar gegeben; ihr wahrer Charakter enthüllt sich erst durch das Denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In diesem unmittelbar gegebenen Weltinhalt ist nun alles&lt;br /&gt;
eingeschlossen, was überhaupt innerhalb des Horizontes&lt;br /&gt;
unserer Erlebnisse im weitesten Sinne auftauchen kann:&lt;br /&gt;
Empfindungen, Wahrnehmungen, Anschauungen, Gefühle,&lt;br /&gt;
Willensakte, Traum- und Phantasiegebilde, Vorstellungen,&lt;br /&gt;
Begriffe und Ideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Illusionen und Halluzinationen stehen auf dieser&lt;br /&gt;
Stufe ganz gleichberechtigt da mit anderen Teilen des&lt;br /&gt;
Weltinhalts. Denn welches Verhältnis dieselben zu anderen&lt;br /&gt;
Wahrnehmungen haben, das kann erst die erkennende&lt;br /&gt;
Betrachtung lehren.|3|55|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen dem Gegebenen und dem Erkannten ist nach dem eben Gesagten nicht von vornherein fertig gegeben, sondern muss künstlich immer wieder neu gezogen werden. Wenn wir etwa einen Stein, ein Rose, einen Hund usw. als &#039;&#039;Stein&#039;&#039;, &#039;&#039;Rose&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Hund&#039;&#039; wahrnehmen, so ist diese Wahrnehmung bereits mit den entspreche Begriffen durchsetzt. Diese Begriffe müssen wir erst aussondern, um zu dem der sinnlichen Wahrnehmung unmittelbar Gegebenen zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Grenze zwischen Gegebenem und&lt;br /&gt;
Erkanntem wird überhaupt mit keinem Augenblicke der menschlichen Entwicklung&lt;br /&gt;
zusammenfallen, sondern sie muß künstlich gezogen werden. Dies aber kann auf&lt;br /&gt;
jeder Entwicklungsstufe geschehen, wenn wir nur den Schnitt zwischen dem, was ohne&lt;br /&gt;
gedankliche Bestimmung vor dem Erkennen an uns herantritt, und dem, was durch&lt;br /&gt;
letzteres erst daraus gemacht wird, richtig führen.|3|48f|31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir müssen uns vorstellen, dass ein Wesen mit vollkommen entwickelter menschlicher Intelligenz aus dem Nichts entstehe und der Welt gegenübertrete. Was es da gewahr würde, bevor es das Denken in Tätigkeit bringt, das ist der reine Beobachtungsinhalt. Die Welt zeigte dann diesem Wesen nur das bloße zusammenhanglose Aggregat von Empfindungsobjekten: Farben, Töne, Druck-, Wärme-, Geschmacks- und Geruchsempfindungen; dann Lust- und Unlustgefühle. Dieses Aggregat ist der Inhalt der reinen, gedankenlosen Beobachtung. Ihm gegenüber steht das Denken, das bereit ist, seine Tätigkeit zu entfalten, wenn sich ein Angriffspunkt dazu findet.|4|62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Gabriel erläutert dazu weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LZ|Der Schnitt zwischen&lt;br /&gt;
dem, was als Gegebenes bzw. Selbst-Hervorgebrachtes&lt;br /&gt;
erscheint, ist also relativ und&lt;br /&gt;
hängt von dem Grad des methodischen Bewusstseins&lt;br /&gt;
und dem Definitionsbereich des&lt;br /&gt;
jeweiligen Kontextes ab. Was hier als gegebene&lt;br /&gt;
Einzelheit erscheint, kann anderswo&lt;br /&gt;
als komplexes, theoriebeladenes Gebilde&lt;br /&gt;
aus Wahrnehmungen und Begriffen analysiert&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiners zweiter Schritt, die &#039;&#039;radikale Analyse des Wahrnehmungsfeldes&#039;&#039;, zeigt weiterhin,&lt;br /&gt;
dass jede Gestalt in unserem Bewusstseinshorizont&lt;br /&gt;
künstlich in zahllose&lt;br /&gt;
Einzelheiten dekonstruiert werden kann,&lt;br /&gt;
wenn man die begrifflichen Bestimmungen&lt;br /&gt;
zurückhält... Eine vollständige Dekonstruktion&lt;br /&gt;
der Wirklichkeit würde sich&lt;br /&gt;
ohne begriffliche Anteile und Zusammenhänge&lt;br /&gt;
als »zusammenhangloses Aggregat«&lt;br /&gt;
bzw. chaotische Mannigfaltigkeit zeigen...|W. Gabriel, in: P. Heusser, J. Weinzirl, 2013, S. 233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaap Sijmons weist auf die Problematik dieses Begriffs des „unmittelbar Gegebenen“ hin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LZ|Indem Steiner den Anfang machen will mit der realen Voraussetzung&lt;br /&gt;
der Erkenntnis im Bewusstsein (Erfahrung vor der Erkenntnis), verfehlt er gerade&lt;br /&gt;
den Punkt, dass dies nicht ohne theoretische Voraussetzung möglich ist. Sieht man die&lt;br /&gt;
Beispiele und Bestimmungen an, die Steiner gebraucht, angeblich nicht, um zu charakterisieren,&lt;br /&gt;
sondern nur, um den Blick zu jener Grenze zu lenken, „wo sich das Erkennen&lt;br /&gt;
an seinen Anfang gestellt sieht“ (GA 3\48), aber in Wirklichkeit doch den bestimmten&lt;br /&gt;
Grenzbegriff des Unmittelbaren aufstellend, so ist klar, dass mit dem Unmittelbaren&lt;br /&gt;
nicht der einmalige Anfang alles Erkennens gemeint ist, sondern die durchgehende,&lt;br /&gt;
sich immer wieder zur weiteren Bestimmung aufdrängende Erfahrungsgrundlage, die&lt;br /&gt;
im Erkennen schon bearbeitet wird, jedoch deshalb darin nicht etwa verschwindet. Die&lt;br /&gt;
Empfindung von etwas ,Rotem‘ macht nicht einfach dem Begriff ,rot‘ Platz, als ob die&lt;br /&gt;
Erkenntnis der Farben uns zwar wissend, aber dennoch gleichsam farbenblind machen&lt;br /&gt;
würde. Die farbigen Eindrücke erhalten durch die Erkenntnis einen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
Uns werden die Verhältnisse und gesetzmäßigen Modifikationen an ihnen klar usw.&lt;br /&gt;
Innerhalb des Erkennens kann man unterscheiden zwischen dem begrifflichen Teil&lt;br /&gt;
und dem nicht-begrifflichen, sobald man sich über die Begriffe im Klaren ist. Aus&lt;br /&gt;
den immer weiter vollziehbaren Erkenntnisakten, wobei jedes mal ein Etwas in Subjektstellung,&lt;br /&gt;
wenn auch schon von Begriffen durchsetzt, dem Denken entgegengesetzt&lt;br /&gt;
und zum Gegen-Stand weiterer Bestimmung gemacht wird, können wir ableiten, wie&lt;br /&gt;
das relative Verhältnis vom unmittelbar Gegebenen und der vermittelten Bestimmung&lt;br /&gt;
beschaffen ist. Dieses relative Verhältnis kann man extrapolieren. Aber man kann nicht&lt;br /&gt;
umgekehrt außerhalb seiner Erkenntnis einen Standort einnehmen. So ist der Realitätsgehalt&lt;br /&gt;
des Steiner&#039;schen Begriffs des ,unmittelbar Gegebenen‘ zu erhärten durch&lt;br /&gt;
eine methodische Umkehrung, die schon im „künstlichen“ Gewinnen des Begriffs&lt;br /&gt;
des Unmittelbaren angelegt worden ist. Dadurch versetzen wir uns nicht an einen&lt;br /&gt;
Ort außerhalb des Erkennens, wohl aber an ,den voraussetzungslosesten Standpunkt‘&lt;br /&gt;
(Rickert). Denn dort hebt das Erkennen immer aufs Neue an, und dort wird es — wie&lt;br /&gt;
zu zeigen sein wird — geprüft.|Sijmons, S. 293f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hartmut Traub&amp;lt;ref name=&amp;quot;Traub&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; kritisch anmerkt, lässt Steiner die Frage offen, ob nicht bereits die Wahrnehmung selbst ein mehr oder weniger unbewusstes &#039;&#039;vorbegriffliches Erkenntnisvermögen&#039;&#039; darstellt. Für Steiner stellt sich allerdings &#039;&#039;diese&#039;&#039; Frage im Sinne seiner &#039;&#039;bewusstseins-phänomenologischen&#039;&#039; Methode nicht - und das zu Recht. &#039;&#039;Vorbewusste&#039;&#039; oder &#039;&#039;vorbegriffliche&#039;&#039; Prozesse &#039;&#039;als solche&#039;&#039; fallen für Steiner eben gerade &#039;&#039;nicht&#039;&#039; in den Bereich der eigentlichen [[Erkenntnis]] - hier liegt eine wesentliche Differenz Steiners zu Kant. Eine Erkenntnis &#039;&#039;derartiger&#039;&#039; Prozesse ist, wie Steiner klar gezeigt hat, ebenfalls nur durch die gedankliche Durchdringung entsprechender [[sinnlich]]er und [[seelisch]]er [[Beobachtung]]en (z.B. der neurophysiologischen und psychologischen Grundlagen der Sinneswahrnehmung) möglich, aber &#039;&#039;keinesfalls&#039;&#039; durch rein [[philosophisch]]e Erwägungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Ich habe Ihnen gesprochen von der Konzeption meiner «Philosophie&lt;br /&gt;
der Freiheit». Diese «Philosophie der Freiheit» ist wirklich ein&lt;br /&gt;
Versuch, in bescheidener Weise es bis zum reinen Denken zu treiben,&lt;br /&gt;
bis zu jenem reinen Denken, in dem das Ich leben kann, in dem das&lt;br /&gt;
Ich sich halten kann. Dann kann man, wenn man dieses reine Denken&lt;br /&gt;
auf diese Weise erfaßt hat, ein anderes anstreben. Man kann dann dieses&lt;br /&gt;
Denken, das man jetzt dem Ich läßt, dem sich frei und unabhängig in&lt;br /&gt;
freier Geistigkeit fühlenden Ich überläßt, man kann dann dieses reine&lt;br /&gt;
Denken von dem Wahrnehmungsprozesse ausschalten, und man kann&lt;br /&gt;
gewissermaßen, während man sonst im gewöhnlichen Leben, sagen&lt;br /&gt;
wir, die Farbe sieht, indem man sie zugleich mit dem Vorstellen durchdringt,&lt;br /&gt;
man kann die Vorstellungen herausheben aus dem ganzen Verarbeitungsprozeß&lt;br /&gt;
der Wahrnehmungen und kann die Wahrnehmungen&lt;br /&gt;
selber direkt in unsere Leiblichkeit hineinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe war schon auf dem Wege. Er hat schon die ersten Schritte&lt;br /&gt;
gemacht. Man lese im letzten Kapitel seiner Farbenlehre: «Die sinnlich-&lt;br /&gt;
sittliche Wirkung der Farbe», wie er bei jeder Wirkung etwas&lt;br /&gt;
empfindet, das zugleich tief sich vereinigt nicht bloß mit dem Wahrnehmungsvermögen,&lt;br /&gt;
sondern mit dem ganzen Menschen, wie er das&lt;br /&gt;
Gelbe, das Rote als attackierende Farbe empfindet, die gewissermaßen&lt;br /&gt;
ganz durch ihn durchdringt, ihn mit Wärme erfüllt, wie er ansieht das&lt;br /&gt;
Blaue und das Violette als diejenigen Farben, die einen gewissermaßen&lt;br /&gt;
aus sich selber herausreißen, als die kalten Farben. Der ganze Mensch&lt;br /&gt;
erlebt etwas bei der Sinneswahrnehmung. Die Sinneswahrnehmung&lt;br /&gt;
mit ihrem Inhalte geht unter in die Leiblichkeit und es bleibt gewissermaßen&lt;br /&gt;
darüber schweben das Ich mit dem reinen Gedankeninhalt.&lt;br /&gt;
Wir schalten das Denken aus, indem wir also intensiver als sonst, wo&lt;br /&gt;
wir den Wahrnehmungsinhalt durch die Vorstellungen abschwächen,&lt;br /&gt;
nun den ganzen Wahrnehmungsinhalt hereinnehmen und uns mit ihm&lt;br /&gt;
erfüllen. Wir erziehen uns in besonderer Weise zu einem solchen Erfüllen&lt;br /&gt;
unserer selbst mit dem Wahrnehmungsinhalte, wenn wir dasjenige,&lt;br /&gt;
wozu als zu einer Entartung der Orientale gekommen ist, das&lt;br /&gt;
symbolische Vorstellen, das bildliche Vorstellen, wenn wir das systematisch&lt;br /&gt;
treiben, wenn wir, statt daß wir im reinen Gedanken, im gesetzmäßig&lt;br /&gt;
logischen Gedanken den Wahrnehmungsinhalt auffassen,&lt;br /&gt;
nunmehr diesen Wahrnehmungsinhalt in Symbolen, in Bildern auffassen&lt;br /&gt;
und dadurch ihn gewissermaßen mit Umgehung der Gedanken&lt;br /&gt;
in uns hineinströmen lassen, wenn wir uns durchdringen mit all&lt;br /&gt;
der Sattheit der Farben, der Sattheit des Tones dadurch, daß wir nicht&lt;br /&gt;
begrifflich, daß wir symbolisch, bildlich zu unserer Schulung die Vorstellungen&lt;br /&gt;
innerlich erleben. Dadurch, daß wir nicht mit dem Gedankeninhalt,&lt;br /&gt;
wie es die Assoziations-Psychologie machen will, unser&lt;br /&gt;
Inneres durchstrahlen, sondern daß wir es durchstrahlen mit diesem&lt;br /&gt;
durch Symbole und Bilder angedeuteten Wahrnehmungsinhalt, dadurch&lt;br /&gt;
strömt uns von innen entgegen dasjenige, was in uns als ätherischer&lt;br /&gt;
Leib, astralischer Leib lebendig ist, dadurch lernen wir die Tiefe&lt;br /&gt;
unseres Bewußtseins und unserer Seele kennen. Man lernt wirklich das&lt;br /&gt;
Innere des Menschen auf diese Weise kennen, nicht durch jene schwafelnde&lt;br /&gt;
Mystik, die oftmals von nebulosen Geistern als ein Weg zum&lt;br /&gt;
inneren Gotte angegeben wird, die aber zu nichts anderem führt als&lt;br /&gt;
zu einer äußerlichen Abstraktion, bei der man doch, wenn man ein&lt;br /&gt;
ganzer, voller Mensch sein will, nicht stehenbleiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man den Menschen wirklich physiologisch erforschen, dann&lt;br /&gt;
muß man mit Ausschaltung des Denkens auf diese Weise das bildhafte&lt;br /&gt;
Vorstellen nach innen treiben, so daß die Leiblichkeit des Menschen&lt;br /&gt;
in Imaginationen darauf reagiert. Dies ist allerdings ein Weg,&lt;br /&gt;
der in der abendländischen Entwickelung erst im Beginne ist, aber es&lt;br /&gt;
ist der Weg, der eingeschlagen werden muß, wenn demjenigen, was&lt;br /&gt;
vom Oriente herüberströmt und was in die Dekadenz führen würde,&lt;br /&gt;
wenn es allein Geltung hätte, wenn dem etwas, das ihm gewachsen&lt;br /&gt;
ist, entgegengestellt werden soll, so daß wir zu einem Aufstieg und&lt;br /&gt;
nicht zu einem Niederstieg unserer Zivilisation kommen sollen.|322|104f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung und Vorstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der objektiven Wahrnehmung streng zu unterscheiden ist die subjektiv gebildete [[Vorstellung]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was ist also die Wahrnehmung? Diese Frage ist, im allgemeinen gestellt, absurd. Die Wahrnehmung tritt immer als eine ganz bestimmte, als konkreter Inhalt auf. Dieser Inhalt ist unmittelbar gegeben, und erschöpft sich in dem Gegebenen. Man kann in bezug auf dieses Gegebene nur fragen, was es außerhalb der Wahrnehmung, das ist: für das Denken ist. Die Frage nach dem «Was» einer Wahrnehmung kann also nur auf die begriffliche Intuition gehen, die ihr entspricht. Unter diesem Gesichtspunkte kann die Frage nach der Subjektivität der Wahrnehmung im Sinne des kritischen Idealismus gar nicht aufgeworfen werden. Als subjektiv darf nur bezeichnet werden, was als zum Subjekte gehörig wahrgenommen wird. Das Band zu bilden zwischen Subjektivem und Objektivem kommt keinem im naiven Sinn realen Prozess, das heißt einem wahrnehmbaren Geschehen zu, sondern allein dem Denken. Es ist also für uns objektiv, was sich für die Wahrnehmung als außerhalb des Wahrnehmungssubjektes gelegen darstellt. Mein Wahrnehmungssubjekt bleibt für mich wahrnehmbar, wenn der Tisch, der soeben vor mir steht, aus dem Kreise meiner Beobachtung verschwunden sein wird. Die Beobachtung des Tisches hat eine, ebenfalls bleibende, Veränderung in mir hervorgerufen. Ich behalte die Fähigkeit zurück, ein Bild des Tisches später wieder zu erzeugen. Diese Fähigkeit der Hervorbringung eines Bildes bleibt mit mir verbunden. Die Psychologie bezeichnet dieses Bild als Erinnerungsvorstellung. Es ist aber dasjenige, was allein mit Recht Vorstellung des Tisches genannt werden kann. Es entspricht dies nämlich der wahrnehmbaren Veränderung meines eigenen Zustandes durch die Anwesenheit des Tisches in meinem Gesichtsfelde. Und zwar bedeutet sie nicht die Veränderung irgendeines hinter dem Wahrnehmungssubjekte stehenden «Ich an sich», sondern die Veränderung des wahrnehmbaren Subjektes selbst. Die Vorstellung ist also eine subjektive Wahrnehmung im Gegensatz zur objektiven Wahrnehmung bei Anwesenheit des Gegenstandes im Wahrnehmungshorizonte. Das Zusammenwerfen jener subjektiven mit dieser objektiven Wahrnehmung führt zu dem Missverständnisse des Idealismus: die Welt ist meine Vorstellung.|4|98ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahrnehmung, Erinnerung, Vorstellung und Meditation ===&lt;br /&gt;
Der Mensch wendet sein Wahrnehmungsvermögen an, um die Natur zu erfassen. Die Wahrnehmungen sind lebhaft und intensiv, während die [[Vorstellung|Vorstellungen]], die aus den Wahrnehmungen entstehen, weniger lebendig und viel schattenhafter sind. Diese Abschwächung der Vorstellung ist wichtig für die [[Gedächtnisbildung]], da sie ermöglicht, vergangene Wahrnehmungen gedanklich zu bewahren und als Vorstellung wieder zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geistesforscher muss ein spezielles Denkvermögen entwickeln, das über gewöhnliches Denken hinausgeht. Dies erfordert Selbsterkenntnis über den Wahrnehmungsprozess und die Unterscheidung zwischen dem Denken &#039;&#039;während&#039;&#039; der Wahrnehmung und dem erinnernden Denken, das die Vorstellung hervorruft. Durch Übung kann das Denken intensiviert werden, ohne an Klarheit zu verlieren, was zum [[Meditieren]] führt. Meditieren ist ein lebhaftes, inhaltsreiches Denken, das &#039;&#039;nicht&#039;&#039; in die Erinnerung übergeht, sondern durch innere Seelenübung verstärkt wird, so lebhaft und inhaltsreich wird wie eine Wahrnehmung.{{GZ|Diejenigen Fähigkeiten, die der Mensch anwendet, wenn er sich der Natur zukehrt, können wir fassen als Wahrnehmungsvermögen. Wir machen Wahrnehmungen, indem wir uns der Natur zukehren, und dann erhalten wir durch sie Vorstellung. Wir wissen also, wenn wir Wahrnehmungen haben, so ist die Wahrnehmung lebhaft, intensiv, sie nimmt uns ganz in Anspruch, als lebe in uns die Außenwelt durch die Wahrnehmung herein, wir wissen aber auch, wenn wir von der Wahrnehmung uns abkehren und das Wahrgenommene vorstellen, dass dann diese Vorstellung der Wahrnehmung gegenüber weniger lebendig ist, weniger intensiv ist, dass sie schattenhafter ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat das im Leben des Menschen einen Sinn, sehr verehrte Anwesende, dass wenn wir uns von der Wahrnehmung abkehren, die Vorstellung schattenhafter wird? Ja, damit hängt die Anlage zusammen, dass wir Erinnerung haben. Wollen wir Wahrnehmung haben, dann müssen wir einen Bezug zu dem Ding, das die Wahrnehmungen hervorruft, zurück [her]stellen, müssen in aller Lebendigkeit mit dem Ding zusammenleben, bleibt uns aber [eine] Vorstellung von dem Ding, so ist dieses lebendige Zusammenleben abgeschwächter, und das, was abgeschwächt ist, ist die Kraft, die die Erinnerung hervorruft. Bitte das zu berücksichtigen. Weil wir nicht bloß wahrnehmen, sondern auch denken, vorstellen gegenüber der äußeren, sinnlichen Wirklichkeit, können wir Erinnerungen bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun muss der Geistesforscher ein anderes Vorstellungs-, ein anderes Denkvermögen entwickeln als das gewöhnliche. Dieses Denkvermögen, das er entwickeln muss, kann er nur entwickeln, wenn er in wirklicher Selbsterkenntnis gewahr wird, worinnen die Wahrnehmung eigentlich besteht. Wir nehmen niemals bloß wahr, wir denken immer beim Wahrnehmen, nur richten wir die Aufmerksamkeit nicht auf den Denkprozess, sondern auf Wahrnehmung. Und gerade dieses Denken, das wir mit Wahrnehmen entwickeln, das müssen wir unterscheiden von dem Denken, das wir nachher aus der Erinnerung entwickeln, von dem Denken, das bloß vorstellt. Und dann, wenn man dazu gelangt ist, zu erkennen, wie man mit seiner Denkkraft im Bewusstsein drinnen ist, dann gelangt man auch dazu, das Denken selbst durch Übung – und die Übung selbst [ist] in den [genannten] Büchern beschrieben – zu verstärken, lebendig zu machen. Man verschärft das bloße Denken, ohne dass man ihm seine Klarheit nimmt, zum Meditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Meditieren? Das Meditieren ist ein Denken, das nicht in die Erinnerung übergeht, sondern das so durch innere Seelenübung erkraftet wird, dass es so lebhaft verläuft wie sonst nur das Bewusstsein [Wahrnehmen]. Ein so innerlich von Inhalt erfülltes Denken, ein Zum-Bilde-Werden des Denkens, das ist das Meditieren.|71b|586ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Kategorie:Wahrnehmung}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Wahrnehmung}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinneslehre Rudolf Steiners}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinn (Wahrnehmung)}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Kategorie:Sinnesorgan}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinnesorgan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Kienle]], [[Herbert Hensel]], Karl-Ernst Schäfer: &#039;&#039;Wissenschaft und Anthroposophie&#039;&#039;, Urachhaus-Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 978-3878386094&lt;br /&gt;
* Marek B. Majorek: &#039;&#039;Rudolf Steiners Geisteswissenschaft: Mythisches Denken oder Wissenschaft?&#039;&#039;, 2 Bände, Verlag Narr Francke Attempto, Tübingen 2015, ISBN 978-3772085635, eBook: ASIN B0714F4N5R&lt;br /&gt;
*[[Peter Heusser]]: &#039;&#039;Anthroposophie und Wissenschaft: Eine Einführung. Erkenntniswissenschaft, Physik, Chemie, Genetik, Biologie, Neurobiologie, Psychologie, Philosophie des Geistes, Anthropologie, Anthroposophie, Medizin&#039;&#039;, Verlag am Goetheanum, Dornach 2016, ISBN 978-3723515686&lt;br /&gt;
*Johannes Weinzirl (Hrsg.), Peter Heusser (Hrsg.): &#039;&#039;Was ist Geist?&#039;&#039;, Wittener Kolloquium für Humanismus, Medizin und Philosophie, Band 2, Königshausen u. Neumann 2014, ISBN 978-3826052224&lt;br /&gt;
*Peter Heusser, Johannes Weinzirl: &#039;&#039;Rudolf Steiner: Seine Bedeutung für Wissenschaft und Leben heute&#039;&#039;, Schattauer Verlag 2013, ISBN 978-3794529476, eBook {{ASIN|B07N91XPKK}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften&#039;&#039;, [[GA 1]] (1987), ISBN 3-7274-0011-0 {{Schriften|001}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Wahrheit und Wissenschaft&#039;&#039;, [[GA 3]] (1980), ISBN 3-7274-0030-7 {{Schriften|003}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Philosophie der Freiheit&#039;&#039;, [[GA 4]] (1995) {{Schriften|004}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Goethes Weltanschauung&#039;&#039;, [[GA 6]] (1990), ISBN 3-7274-0060-9 {{Schriften|006}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung&#039;&#039;, [[GA 7]] (1990), ISBN 3-7274-0070-6 {{Schriften|007}}&lt;br /&gt;
*Steiner, Rudolf: &#039;&#039;Schriften. Kritische Ausgabe (SKA)&#039;&#039;. Band 5: Schriften über Mystik, Mysterienwesen und Religionsgeschichte&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zur modernen Weltanschauung&#039;&#039; – &#039;&#039;Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums&#039;&#039;. Herausgegeben und kommentiert von [[Christian Clement]]. Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7728-2635-1&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Rätsel der Philosophie in ihrer Geschichte als Umriß dargestellt&#039;&#039;, [[GA 18]] (1985), ISBN 3-7274-0180-X {{Schriften|018}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Anthroposophische Leitsätze&#039;&#039;, [[GA 26]] (1998), ISBN 3-7274-0260-1 {{Schriften|026}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Philosophie und Anthroposophie&#039;&#039;, [[GA 35]] (1984), ISBN 3-7274-0350-0 {{Vorträge|035}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der Mensch als Geist- und Seelenwesen&#039;&#039;, [[GA 71b]] (2023), ISBN 978-3-7274-0715-4&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die befruchtende Wirkung der Anthroposophie auf die Fachwissenschaften&#039;&#039;, [[GA 76]] (1977), ISBN 3-7274-0760-3 {{Vorträge|076}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie&#039;&#039;, [[GA 108]] (1986), ISBN 3-7274-1081-7 {{Vorträge|108}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Okkultes Lesen und okkultes Hören&#039;&#039;, [[GA 156]] (2003), ISBN 3-7274-1561-4 {{Vorträge|156}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschenwerden, Weltenseele und Weltengeist – Erster Teil&#039;&#039;, [[GA 205]] (1987), ISBN 3-7274-2050-2 {{Vorträge|205}}&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Grenzen der Naturerkenntnis&#039;&#039;, [[GA 322]] (1981), ISBN 3-7274-3220-9 {{Vorträge|322}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Kallert: &#039;&#039;Die Erkenntnistheorie Rudolf Steiners. Der Erkenntnisbegriff des objektiven Idealismus&#039;&#039;, Verlag freies Geistesleben, Stuttgart 1960, ISBN 978-3-7725-0612-3&lt;br /&gt;
* Gerhard Hahn: &#039;&#039;Die Freiheit der Philosophie. Eine Fundamentalkritik der Anthroposophie&#039;&#039;, Licet Verlag Göttingen 1995, ISBN 978-3980422505&lt;br /&gt;
* Hartmut Traub: &#039;&#039;Philosophie und Anthroposophie. Die philosophische Weltanschauung Rudolf Steiners - Grundlegung und Kritik&#039;&#039;, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2011, ISBN 9783170220195&lt;br /&gt;
* Jaap Gerhard Sijmons: &#039;&#039;Phänomenologie und Idealismus: Struktur und Methode der Philosophie Rudolf Steiners&#039;&#039;, Schwabe Verlag, Basel 2008, ISBN 978-3796522635&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Traub&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Steiner ist es offenbar gänzlich entgangen, dass die Wahrnehmung ein vorbegriffliches Erkenntnisvermögen ist, das nach eigenen Gesetzen, den Wahrnehmungsgesetzen, Gestalten und Beziehungen in Raum und Zeit organisiert. Für Kant ist die Wahrnehmung deshalb eben auch ein Vermögen der Synthesis. Ihr vorgelagert liegen die noch elementareren „Synopsen&amp;quot; der Sinne. Nur stehen diese Syntheseleistungen, insbesondere die der Wahrnehmung, nicht unmittelbar unter der Einheit des Verstandes, das heißt der transzendentalen [[Apperzeption]], sondern unter der Einheit der Formen sinnlicher Anschauung. In ihnen durchläuft die Einbildungskraft das „Mannigfaltige der Anschauung“ und fasst es in „[[Apprehension]]ssynthesen“ zu sinnlichen Gestalten und Vorstelllungen zusammen ([http://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/aa04/076.html AA IV, 76]). Es ist Steiners bleibendes und für seine Erkenntnistheorie verhängnisvolles Missverständnis, zu glauben, dass sich jenseits der Welt tätigen Denkens und Erkennens unmittelbar der gähnende Abgrund des unvermittelten und jede Unterscheidung verschlingenden Chaos auftue. Verhängnisvoll ist dieses Missverständnis deshalb, weil durch die Unkenntnis dieser in sich differenzierten und komplexen Theorie der Wahrnehmung den begrifflichen Synthese- und Konstitutionsleistungen einerseits eine Erklärungslast im Hinblick auf Erkenntnisse aufgetragen wird, die ihre Möglichkeiten bei weitem überschreitet, und die lichtvolle und durchaus geordnete Welt sinnlicher Wahrnehmung in Raum und Zeit andererseits in der differenzlosen Nacht eines undurchdringlichen Tohuwabohus versinkt.&amp;quot; {{Lit|Traub [2011], S 75f}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinne|501]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologischer Prozess]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=%C3%84gyptisch-Chald%C3%A4ische_Kultur&amp;diff=625652</id>
		<title>Ägyptisch-Chaldäische Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=%C3%84gyptisch-Chald%C3%A4ische_Kultur&amp;diff=625652"/>
		<updated>2026-04-14T09:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Alchemie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Anthro.world|Ägyptisch-Chaldäische Kultur}}{{Navigationsleiste Kulturepochen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner Der aegyptische Mensch.jpg|thumb|300px|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der ägyptische Mensch&#039;&#039;, Pastell 1914]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;ägyptisch-chaldäische Kultur&#039;&#039;&#039; (2907 - 747 v. Chr.), ausführlicher gesagt die &#039;&#039;&#039;assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische Kultur&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Stier-Zeitalter&#039;&#039;&#039;, war die &#039;&#039;&#039;dritte nachatlantische [[Kulturepoche]]&#039;&#039;&#039; und diente vor allem der Ausbildung der [[Empfindungsseele]]; sie kann daher auch als &#039;&#039;&#039;Empfindungsseelenkultur&#039;&#039;&#039; bezeichnet werden. In dieser Zeit blühten die ersten [[Hochkulturen]] auf, wie etwa die [[Altes Ägypten|Ägyptische Kultur]] am [[Nil]], die [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Reiche im [[Fruchtbarer Halbmond|fruchtbaren Halbmond]] zwischen [[Euphrat]] und [[Tigris]], die [[Wikipedia:Chinesische Kultur|chinesische Kultur]] am [[Wikipedia:Gelber Fluss|Gelben Fluss]], die [[Wikipedia:Oasenkultur|Oasenkultur]] am [[Wikipedia:Oxus|Oxus]] in [[Zentralasien]] und die [[Wikipedia:Indus-Kultur|Harappa-Kultur]] am [[Wikipedia:Indus|Indus]]. Ab etwa 3000 v. Chr. blühte die Kultur der [[Maya]] in [[Mittelamerika]] auf. Der [[Frühlingspunkt]] stand damals im Zeichen des [[Stier (Sternbild)|Stiers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mysterienwesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, laut [[Rudolf Steiner]] im Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=Blavatsky&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna]]s.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brach das [[Kali Yuga]] ([[Sanskrit]], n., कलियुग, &#039;&#039;kaliyuga&#039;&#039; „Zeitalter der [[Kali (Göttin)|Kali]]“) an, das finstere Zeitalter, mit dem die letzten Reste des alten naturgegebenen [[Hellsehen]]s am Ende der [[Urpersische Kultur|Urpersischen Zeit]] (5067 - 2907 v. Chr.) für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen. Um die Verbindung mit der [[Geistige Welt|geistige Welt]] nicht zu verlieren, entfaltete sich nun ein reiches, vielgestaltiges, den verschiedenen [[Volk|Völkern]] angemessenes [[Mysterienwesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die nördlichen chaldäischen Mysterien und die südlichen ägyptischen Mysterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Da haben wir eine merkwürdige&lt;br /&gt;
Erscheinung in dieser chaldäisch-ägyptischen Zeit. Nicht umsonst&lt;br /&gt;
benennen wir sie mit zwei Namen. Wir haben nämlich auf der&lt;br /&gt;
einen Seite während dieser Kulturepoche drüben in Asien Angehörige&lt;br /&gt;
der nördlichen Völkerströmung, das ist das chaldäische Element; und&lt;br /&gt;
der anderen Strömung gehört das ägyptische Element an, der Völkerströmung,&lt;br /&gt;
die auf dem südlichen Wege gezogen ist. Da haben wir eine&lt;br /&gt;
Epoche, wo zwei Völkerströmungen zusammenstoßen. Und wenn Sie&lt;br /&gt;
sich erinnern, daß die nördliche Strömung vorzugsweise den Blick nach&lt;br /&gt;
außen entwickelte, das Suchen nach jenen Wesenheiten, die hinter dem&lt;br /&gt;
Teppich der Sinnenwelt standen, und daß das ägyptische Volk diejenigen&lt;br /&gt;
Geister suchte, die man auf dem Weg nach innen findet, so werden&lt;br /&gt;
Sie begreifen, wie hier zwei Strömungen zusammenwirkten. Also da&lt;br /&gt;
stoßen der Weg nach außen bei den Chaldäern und der Weg nach innen&lt;br /&gt;
bei den Ägyptern zusammen. Das empfanden die Griechen auch in einer&lt;br /&gt;
ganz richtigen Weise, wenn sie die chaldäischen Götter verglichen mit&lt;br /&gt;
ihrem apollinischen Reiche. Sie suchten dasjenige, was ihnen von den&lt;br /&gt;
Chaldäern zukam, in ihren apollinischen Mysterien auf ihre Art. Wenn&lt;br /&gt;
sie aber von Osiris sprachen und von demjenigen, was dazu gehörte,&lt;br /&gt;
dann suchten sie das in entsprechender Weise bei sich in ihren dionysischen&lt;br /&gt;
Mysterien.|113|166f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|[[Zarathustra]] sah überhaupt nicht zuerst&lt;br /&gt;
die physische Sonne, sondern Zarathustra sah an der Stelle, wo wir&lt;br /&gt;
heute durch das gewöhnliche Bewußtsein die physische Sonne sehen,&lt;br /&gt;
einen großen umfassenden Weltengeist. Und dieser Weltengeist, der&lt;br /&gt;
übte auf eine spirituelle Art seinen Einfluß auf Zarathustra aus. Und&lt;br /&gt;
Zarathustra wußte dadurch, wie mit dem Schein, mit dem Glanz der&lt;br /&gt;
Sonne, mit den Strahlen der Sonne auf die Erde auch die göttlichgeistigen&lt;br /&gt;
Gnadenstrahlen kommen, welche in der Seele, in dem Geist&lt;br /&gt;
des Menschen entzünden den höheren Menschen, zu dem sich der gewöhnliche&lt;br /&gt;
Mensch hinaufringen soll. Und da man in jenen alten Zeiten&lt;br /&gt;
die Initiierten nicht mit äußeren Namen nannte, sondern mit denjenigen&lt;br /&gt;
Namen, die ihnen zukamen durch das, was sie wußten, so&lt;br /&gt;
wurde dieser große Eingeweihte von seinen Schülern genannt und so&lt;br /&gt;
nannte er sich: Zarathustra, Zoroaster, der strahlende Stern [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam eine spätere Zeit, in der man nicht mehr so tief&lt;br /&gt;
hineindringen konnte in die Weltengeheimnisse. Es war diejenige Zeit,&lt;br /&gt;
die ich in meiner «[[GA 13|Geheimwissenschaft]]» die chaldäisch-ägyptische&lt;br /&gt;
Menschheitskultur nannte. Auch da blickte man noch hinauf zur&lt;br /&gt;
Sonne, aber man sah jetzt die Sonne nicht mehr als die strahlende,&lt;br /&gt;
man sah das bloß Leuchtende, das bloß Glänzende. Und Ra, dessen&lt;br /&gt;
irdischer Repräsentant Osiris war, erschien als die eigentlich um die&lt;br /&gt;
Erde sich bewegende Sonne, die da glänzte. So waren gewisse Geheimnisse&lt;br /&gt;
dadurch verlorengegangen, daß man nicht mehr als Initiierter&lt;br /&gt;
der alten Zeit in vollständiger innerer Klarheit den strahlenden&lt;br /&gt;
Weltengott sehen konnte, sondern daß man jetzt nur dasjenige sehen&lt;br /&gt;
konnte, was mehr aus Urkräften heraus, aus astralischen Kräften&lt;br /&gt;
heraus von der Sonne kommt. Zarathustra sah in der Sonne noch ein&lt;br /&gt;
Wesen; er konnte zu jener Zeit noch in der Sonne ein Wesen sehen.&lt;br /&gt;
Die ägyptischen, die chaldäischen Initiierten, sie sahen in der Sonne&lt;br /&gt;
nur die Kräfte, welche als Lichtkräfte, welche als Bewegungskräfte&lt;br /&gt;
von der Sonne nach der Erde kamen. Sie sahen schon nurmehr etwas&lt;br /&gt;
niedrigeres als ein geistiges Wesen: sie sahen geistige Taten, aber nicht&lt;br /&gt;
ein geistiges Wesen. Und als denjenigen, der auf der Erde das repräsentiert,&lt;br /&gt;
was man von den Kräften der Sonne als Mensch in sich&lt;br /&gt;
trägt, bezeichneten diese alten ägyptischen Eingeweihten den Osiris.|211|180f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In Chaldäa lebten die Menschen mehr in&lt;br /&gt;
einer äußerlichen Anschaulichkeit. Sie erfanden Werkzeuge wie ihre&lt;br /&gt;
wunderbaren Wasseruhren, die aus der Bildlichkeit ihrer Seelenart&lt;br /&gt;
kamen. Sie lebten so stark in der Bildlichkeit, daß sie die Zeit in wandelnden&lt;br /&gt;
Bildern erblickten. Da war die Bildlichkeit mehr ein äußeres&lt;br /&gt;
Element, in dem der Mensch lebte. Bei den Ägyptern war die Bildhaftigkeit&lt;br /&gt;
etwas, was im Innersten des Menschen ergriffen wurde,&lt;br /&gt;
was so erfaßt wurde, daß es sogar in seinen Traumgestalten studiert&lt;br /&gt;
wurde, kurz, wir sehen da einen Zeitraum, in dem der Mensch nicht&lt;br /&gt;
mehr sich bloß als ein Glied der ganzen Welt fühlte, sondern in dem&lt;br /&gt;
der Mensch sich heraushob aus der Welt, herausindividualisierte, auf die&lt;br /&gt;
zwei Weisen, auf die chaldäische und auf die ägyptische. Und wir sehen&lt;br /&gt;
den Umschwung in dem Auftreten der bildhaften Anschauung des instinktiven&lt;br /&gt;
Imaginativen, das in der zweifachen Weise uns entgegentritt:&lt;br /&gt;
in der einen Art drüben in Chaldäa, anders dann in Ägypten herüben.&lt;br /&gt;
Und wir sehen, wie in dem Beginne des [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramidenbaues]], der ja in&lt;br /&gt;
seinen Maßen und geometrischen Verhältnissen auf Anschauung der&lt;br /&gt;
Maße in der Entwickelung des Menschen, auf der Entwickelung der&lt;br /&gt;
inneren Kraft und auf dem Erfühlen dieser inneren Kraft beruht,&lt;br /&gt;
wir sehen, wie da sich eine dritte Kulturepoche ergibt, eine Kulturepoche,&lt;br /&gt;
in der das instinktive Imaginieren eine besondere Nuance für&lt;br /&gt;
die Menschheitsentwickelung abgibt [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil der Mensch in seinem Innersten&lt;br /&gt;
ergriffen wird, weil dieses instinktive Ergreifen des Menschen in&lt;br /&gt;
bezug auf sich selbst nicht anders auftreten kann als im Emotionellen,&lt;br /&gt;
im Willensartigen, erzeugen sich im Menschen jene Machtimpulse,&lt;br /&gt;
die sich in den grotesk großen Pyramidenbauten ausleben, die Totenstätten&lt;br /&gt;
sind und die zu gleicher Zeit Zeugnisse sein sollen für die&lt;br /&gt;
äußere Macht derjenigen, die regieren. Wir sehen, wie das Machtbewußtsein&lt;br /&gt;
auftaucht, aber auch, wie jetzt aus anderen Gegenden her&lt;br /&gt;
sich fremde Völkerschaften einmischen, wie diese anderes Blut hineinbringen&lt;br /&gt;
in dasjenige, was da als Imaginatives, Instinktives auch in den&lt;br /&gt;
sozialen Zuständen sich auslebt; wir sehen, wie solche Völkerschaften&lt;br /&gt;
mehr aus dem Inneren Asiens herkommen und sich unter die anderen&lt;br /&gt;
mischen. Dasjenige, was sie hineinbringen, das hängt zusammen mit&lt;br /&gt;
diesem Sich-mehr-nun-als-Mensch-Fühlen, abgesondert von der Umwelt&lt;br /&gt;
sich als Mensch fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Ägypter steigert sich das in einem bestimmten Zeitalter&lt;br /&gt;
so, daß er sich als göttlichen Menschen ansah; er fühlte so stark sein&lt;br /&gt;
Selbstbewußtsein, daß er die anderen alle als Barbaren anschaute und&lt;br /&gt;
nur diejenigen, die in inneren Bildern leben konnten, als Menschen&lt;br /&gt;
gelten ließ [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die [[w:Codex Hammurapi|Gesetze]] des &#039;&#039;[[w:Hammurapi I. (Babylon)|Hammurabi]]&#039;&#039; [Anm.: † 1750 v. Chr.] studieren, dann finden wir,&lt;br /&gt;
daß er unter den gezähmten Haustieren noch nicht das [[Pferd]] anführt.&lt;br /&gt;
Es trat im Kulturleben aber gleich nachher auf. Allerdings, Hammurabi&lt;br /&gt;
führt an Esel und Rinder, und etwas nach seiner Zeit wird das&lt;br /&gt;
Pferd zuerst in den Dokumenten der «Esel des Berglandes» genannt.&lt;br /&gt;
Das Pferd wird der Esel des Berglandes genannt, weil es von dem&lt;br /&gt;
gebirgigen Osten herübergebracht worden ist. Völker, die aus Asien&lt;br /&gt;
sich hineingeschoben haben in das Chaldäische, haben das Pferd mitgebracht,&lt;br /&gt;
und damit ist dann das kriegerische Element aufgetreten.&lt;br /&gt;
Wir sehen zuerst dieses kriegerische Element in einer älteren Zeit&lt;br /&gt;
geboren; aber wir sehen es weiter ausgebildet, als zu den anderen&lt;br /&gt;
Tieren auch das Pferd hinzu gezähmt wird. Und auch das hängt mit&lt;br /&gt;
der Seelenverfassung des damaligen Menschen zusammen. Man kann&lt;br /&gt;
sagen, der Mensch hat sich nicht früher auf das Pferd gesetzt und&lt;br /&gt;
sich gewissermaßen verstärkt als Individualität dadurch, daß er ein&lt;br /&gt;
Tier an sich kettete in seiner eigenen Bewegung, als bis er zu diesem&lt;br /&gt;
Grade des Selbstbewußtseins erwacht war, wie es sich ausdrückte als&lt;br /&gt;
das bildhafte Vorstellen der Chaldäer, wie es innerlich in dem traumhaften&lt;br /&gt;
Leben der Ägypter ausgedrückt war. So innig hängen die&lt;br /&gt;
äußeren Verhältnisse der Menschheitsentwickelung mit dem, was die&lt;br /&gt;
Metamorphose der Seelenverfassung in den aufeinanderfolgenden&lt;br /&gt;
Epochen ist, zusammen, daß man sagen kann: auf der einen Seite der&lt;br /&gt;
Bau der Pyramiden und auf der anderen die Zähmung des Pferdes;&lt;br /&gt;
sie drücken aus, äußerlich angesehen, die dritte Kulturepoche, die&lt;br /&gt;
chaldäisch-ägyptische, und innerlich hängt diese zusammen mit dem&lt;br /&gt;
Entstehen des instinktiven imaginativen Erlebens.|325|211ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alchemie ===&lt;br /&gt;
Als menschliche Kunstfertigkeit hatte die Alchemie ihren Ursprung in Ägypten und wurzelt in dem praktischen handwerklichen Umgehen mit den Stoffen, das die Ägypter bereits in der Frühzeit der Ägyptisch-Chaldäischen Kultur meisterhaft beherrschten, geleitet durch die hohen [[Eingeweihter|Eingeweihten]], die durch ihre [[Schulungsweg|geistige Schulung]] die in der Stoffeswelt wirkenden [[Elementarwesen]] noch [[Hellsehen|hellsichtig]] zu schauen vermochten.  Als ihr erster und oberster Lehrer und Inaugurator der ägyptischen Kultur gilt [[Hermes Trismegistos]], der laut Steiner in einer früheren [[Inkarnation]] Schüler des [[Zarathustra]] gewesen war. Die bekannteste Schrift, die unmittelbar Hermes zugeschrieben wird, obgleich sich ihre äußere historische Spur gesichert nur bis ins [[Mittelalter]] zurückverfolgen läßt, ist die [[Tabula Smaragdina]], die den [[Alchemist|Alchemisten]] vielfach als &#039;&#039;der&#039;&#039; Schlüssel zur Bereitung des [[Stein der Weisen|Steins der Weisen]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenhang mit dem vom Christus durchseelten nathanischen Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vorstufen zum Mysterium von Golgatha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das ganze [[Menschenwesen]] hatte in der [[Lemurische Zeit|lemurischen Zeit]] den [[Sündenfall]] und den damit verbundenen Sturz in die Erdentiefen mitgemacht, sondern ein Teil des göttlichen Menschenwesens, die [[Schwesterseele Adams]], war zurückbehalten worden in den [[Geistige Welt|geistigen Welten]] und lebte hier als ein [[erzengel]]artiges bzw. [[engel]]artiges Geistwesen, das aber enge Verbindung mit der irdischen Menschheit hielt. Erst viel später sollte sich dieses Wesen zum allerersten Mal auf Erden als der [[Nathanischer Jesus|nathanische Jesusknabe]] inkarnieren. Mit dieser Wesenheit verband sich der von der [[Sonnensphäre]] durch die [[Venussphäre|Venus]]-, [[Merkursphäre|Merkur]]- und [[Mondensphäre]] herabsteigende [[Christus]] dreimal, ehe er mit der [[Jordan-Taufe]] in die [[Leibeshüllen]] des [[Jesus von Nazareth]] einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die dritte nachatlantische Kulturperiode, die wir als die ägyptisch-chaldäische bezeichnen, sie entstand zu einem Teil dadurch,&lt;br /&gt;
daß sich in die Seelen hereinspiegelten, daß die Seelen innerlich&lt;br /&gt;
noch erlebten die Wirkungen, die dadurch entstanden waren, daß&lt;br /&gt;
der Sonnengeist durchzogen, durchseelt hatte das Wesen, das dann&lt;br /&gt;
der nathanische Jesus geworden ist, während es seinen Rundgang&lt;br /&gt;
durch die Planeten nahm. Dadurch entstand jene Wissenschaft von&lt;br /&gt;
den planetarischen Wirksamkeiten, die wir in der chaldäischen&lt;br /&gt;
Astrologie vor uns haben, von der heute die Menschen nur mehr&lt;br /&gt;
wenige Begriffe haben. In der dritten nachatlantischen Kulturperiode,&lt;br /&gt;
also bei den ägyptisch-chaldäischen Völkern, entwickelte&lt;br /&gt;
sich jener Sternendienst, der ja äußerlich, exoterisch bekannt ist.|149|53f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinde von Pergamon in der Apokalypse des Johannes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Apokalypse des Johannes]] wird in dem [[Sendschreiben]] an die Gemeinde von [[Pergamon]] auf die ägyptisch-chaldäische Zeit hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und in der dritten Epoche kommt der Mensch noch näher der&lt;br /&gt;
äußeren sinnlichen Wirklichkeit. Da ist sie ihm nicht mehr eine&lt;br /&gt;
bloß feindliche Macht, die er zu überwinden hat. Der Inder hat&lt;br /&gt;
hinaufgeschaut zu den Sternen und sich gesagt: Ach, alles was da&lt;br /&gt;
ist, was ich mit äußeren Augen sehen kann, ist doch nur Maja,&lt;br /&gt;
Täuschung. — Die chaldäischen Priester sahen den Lauf, die Stellungen&lt;br /&gt;
der Sterne und sagten sich: Indem ich die Stellungen der&lt;br /&gt;
Sterne sehe und ihren Lauf verfolge, wird mir das zu einer Schrift,&lt;br /&gt;
aus der ich den Willen der göttlich-geistigen Wesen erkenne. Ich&lt;br /&gt;
erkenne das, was die Götter wollen, in dem, was sie getan haben. -&lt;br /&gt;
Nicht mehr Maja war ihnen die physisch-sinnliche Welt, sondern&lt;br /&gt;
wie die Schrift des Menschen der Ausdruck seines Willens ist, so&lt;br /&gt;
war ihnen das, was in den Sternen am Himmel steht, was in den&lt;br /&gt;
Kräften der Natur lebt, eine Götterschrift. Und mit Liebe begannen&lt;br /&gt;
sie zu entziffern die Schrift der Natur. So entsteht jene wunderbare&lt;br /&gt;
Sternenkunde, die die Menschen heute kaum mehr kennen.&lt;br /&gt;
Denn was man heute als Astrologie kennt, ist durch ein Mißverstehen&lt;br /&gt;
der Tatsachen entstanden. Tiefe Weisheit in der Sternenschrift&lt;br /&gt;
ist es, was dem alten Chaldäerpriester als Astrologie geoffenbart&lt;br /&gt;
wurde, als die Geheimnisse dessen, was er mit Augen sah. Das&lt;br /&gt;
betrachtete er als Offenbarung eines Inneren, Durchgeistigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wurde die Erde für den Ägypter? Wir brauchen nur&lt;br /&gt;
auf die Erfindung der Geometrie hinzudeuten, wo der Mensch&lt;br /&gt;
lernte die Erde einzuteilen nach den Gesetzen des Raumes, nach&lt;br /&gt;
den Regeln der Geometrie. Da wurden die Gesetze in der Maja&lt;br /&gt;
erforscht. In der uralt persischen Kultur hat man die Erde umgeackert,&lt;br /&gt;
jetzt lernte man sie einteilen nach den Gesetzen des Raumes.&lt;br /&gt;
Die Gesetze beginnt man zu erforschen und man tut noch&lt;br /&gt;
mehr. Man sagt sich: Nicht umsonst haben die Götter in den Sternen&lt;br /&gt;
uns eine Schrift hinterlassen, nicht umsonst haben die Götter uns&lt;br /&gt;
ihren Willen kundgegeben in den Naturgesetzen. Wenn der Mensch&lt;br /&gt;
durch sein eigenes Arbeiten das Heil bewirken will, dann muß er&lt;br /&gt;
in den Einrichtungen, die er hier macht, eine Nachbildung schaffen&lt;br /&gt;
dessen, was er aus den Sternen erforschen kann. — Oh, könnten&lt;br /&gt;
Sie zurücksehen in die Arbeitskammern der ägyptischen Eingeweihten!&lt;br /&gt;
Das war ein anderes Arbeiten als heute auf dem Gebiete der&lt;br /&gt;
Wissenschaft. Da waren die Eingeweihten die Wissenschafter. Sie&lt;br /&gt;
erforschten den Gang der Sterne und erkannten die Regelmäßigkeit&lt;br /&gt;
in dem Stand und Lauf der Sterne und in der Einwirkung ihrer&lt;br /&gt;
Stellungen auf das, was unten auf der Erde sich vollzog. Sie sagten&lt;br /&gt;
sich: Wenn diese oder jene Konstellation am Himmel ist, so muß&lt;br /&gt;
unten dieses oder jenes vor sich gehen im Staatsleben, und wenn&lt;br /&gt;
eine andere Konstellation kommt, muß auch etwas anderes geschehen.&lt;br /&gt;
Nach einem Jahrhundert werden gewisse Konstellationen&lt;br /&gt;
da sein, sagten sie, und dann muß ein dem Entsprechendes vor sich&lt;br /&gt;
gehen. — Und für Jahrtausende hinaus wurde vorausbestimmt, was&lt;br /&gt;
zu tun ist. So entstand das, was man als die Sibyllinischen Bücher&lt;br /&gt;
bezeichnet. Was darinnensteht, ist kein Wahn. Nach sorgfältigen&lt;br /&gt;
Beobachtungen haben die Eingeweihten niedergeschrieben, was für&lt;br /&gt;
Jahrtausende hinaus zu geschehen hat, und ihre Nachfolger wußten:&lt;br /&gt;
Das ist einzuhalten. Und sie taten nichts, was nicht in diesen&lt;br /&gt;
Büchern für die Jahrtausende hinaus nach dem Lauf der Sterne vorgezeichnet&lt;br /&gt;
war. Sagen wir, es habe sich darum gehandelt, irgendein&lt;br /&gt;
Gesetz zu machen. Da hat man nicht abgestimmt wie bei uns, da&lt;br /&gt;
holte man Rat bei den heiligen Büchern, in denen aufgeschrieben&lt;br /&gt;
war, was hier auf der Erde geschehen muß, damit es ein Spiegel&lt;br /&gt;
dessen sei, was in den Sternen geschrieben ist, und was in den&lt;br /&gt;
Büchern stand, das führte man aus. Der ägyptische Priester wußte,&lt;br /&gt;
als er diese Bücher schrieb: Meine Nachfolger werden ausführen,&lt;br /&gt;
was darinnensteht. — Von der Notwendigkeit der Gesetzmäßigkeit&lt;br /&gt;
waren sie überzeugt.|104|71ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtebau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Auch die alten vorchristlichen orientalischen Kulturen haben, wie Sie wissen, große Städte hervorgebracht. Wir können zurückblicken auf weit ausgebreitete orientalische Kulturen, die auch große Städte hervorgebracht haben. Aber diese großen Städte der alten Kulturen, die hatten eine gewisse Gesinnung neben sich. Alle orientalischen Kulturen hatten das Eigentümliche, daß sie ausbildeten mit dem Leben in den Großstädten die Anschauung, daß eigentlich, wenn der Mensch nicht durchdringt über das Physische zum Überphysischen, er im Leeren, im Nichtigen lebt. Und so konnten sich wirklich die großen Städte Babylon, Ninive und so weiter entwickeln, weil der Mensch durch diese Städte nicht dazu gekommen ist, das, was diese Städte hervorgebracht haben, als das eigentlich Wirkliche anzusehen, sondern dasjenige, was erst hinter alledem ist. Es ist erst in Rom so geworden, daß man die Städtekultur zu einem Regulativ der Wirklichkeitsanschauung gemacht hat. Die griechischen Städte sind undenkbar ohne das sie umgebende Land; sie nähren sich von dem sie umgebenden Land. Wäre unsere Geschichte nicht so sehr eine Fable convenue, wie sie es ist, sondern würde sie die wirkliche Gestalt der früheren Zeiten neu herauf bringen, so würde sie zeigen, wie die griechische Stadt im Land wurzelt. Rom wurzelte nicht mehr im Lande, sondern die Geschichte Roms besteht eigentlich darinnen, eine imaginäre Welt zu einer wirklichen zu machen, eine Welt, die nicht wirklich ist, zu einer wirklichen zu machen. In Rom wurde eigentlich der Bürger erfunden, der Bürger, dieses fürchterliche Karikaturgebilde neben dem Wesen Mensch. Denn der Mensch ist Mensch; und daß er außerdem noch ein Bürger ist, ist eine imaginäre Sache. Daß er ein Bürger ist, das steht irgendwo in den Kirchenbüchern oder in den Rechtsbüchern oder dergleichen. Daß er, außer dem, daß er Mensch ist und als Mensch gewisse Fähigkeiten hat, auch noch einen eingetragenen Besitz hat, einen grundbuchlich eingetragenen Besitz, das ist etwas Imaginäres neben der Wirklichkeit. Das alles aber ist römisch. Ja, Rom hat noch viel mehr zustande gebracht. Rom hat verstanden, alles dasjenige, was sich ergibt aus der Loslösung der Städte vom Lande, vom wirklichen Lande, zu einer Wirklichkeit umzufälschen. Rom hat zum Beispiel verstanden, in die religiösen Begriffe der Alten die römischen Rechtsbegriffe einzuführen. Derjenige, welcher der Wahrhaftigkeit gemäß zu den alten religiösen Begriffen zurückgeht, der findet nicht in diesen alten religiösen Begriffen die römischen Rechtsbegriffe. Römische Jurisprudenz ist eigentlich hineingegangen in die religiöse Ethik. Es ist im Grunde genommen in der religiösen Ethik - durch dasjenige, was Rom daraus gemacht hat - so, als wenn in der übersinnlichen Welt solche Richter dasäßen, wie sie auf unseren Richterstühlen römischer Prägung sitzen und über die menschlichen Handlungen richteten. Ja, wir erleben es sogar, weil die römischen Rechtsbegriffe noch nachwirken, daß da, wo vom Karma die Rede ist, die meisten Menschen, die heute sich zum Karma bekennen, sich die Auswirkung dieses Karma so vorstellen, als wenn irgendeine jenseitige Gerechtigkeit da wäre, welche nach den irdischen Begriffen das, was einer getan hat, belegt mit dieser oder jener Belohnung, dieser oder jener Strafe, ganz nach römischen Rechtsbegriffen. Alle Heiligen und alle überirdischen Wesenheiten leben eigentlich so in diesen Vorstellungen, daß römisch-juristische Begriffe sich in diese überirdische Welt hineingeschlichen haben.|191|79f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ägyptisch-chaldäische Kultur als bewusste Wiederholung der lemurischen Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In der nachatlantischen Entwickelung haben zunächst die Völker,&lt;br /&gt;
die vorzugsweise jenem menschlichen Entwickelungszustande angehörten,&lt;br /&gt;
den wir die ägyptisch-chaldäische Kultur nennen, die Aufgabe,&lt;br /&gt;
zu wiederholen, was in der alten lemurischen Zeit für die&lt;br /&gt;
Menschheit geschehen ist, aber das mit Bewußtsein zu durchdringen.&lt;br /&gt;
Ganz unbewußt lernt der Mensch ein aufrechtes Wesen zu sein in der&lt;br /&gt;
lemurischen Zeit, lernt er ein sprechendes Wesen zu sein in der atlantischen&lt;br /&gt;
Zeit. Ganz unbewußt nimmt er, weil seine Denkkraft noch&lt;br /&gt;
nicht erwacht war in dieser Zeit, den Christus-Impuls auf. Langsam&lt;br /&gt;
sollte er hingeführt werden in der nachatlantischen Zeit, zu verstehen,&lt;br /&gt;
was er in der Vorzeit unbewußt aufgenommen hatte. Was ihn aufrecht&lt;br /&gt;
hinausschauen ließ in kosmische Höhen, das war der Christus-Impuls.&lt;br /&gt;
Er erlebte dies unbewußt, wie er es erleben mußte in der lemurischen&lt;br /&gt;
Zeit. Dann sollten, noch nicht vollbewußt, aber doch wie in einer&lt;br /&gt;
Vorbereitung zum vollen Bewußtsein, die Völker Ägyptens hingeführt&lt;br /&gt;
werden, zu verehren dasjenige, was in der Aufrichtekraft des Menschen&lt;br /&gt;
lebt. Daß sie es verehren lernten, dafür sorgten die Eingeweihten,&lt;br /&gt;
welche die ägyptische Kultur zu beeinflussen hatten, dadurch, daß sie&lt;br /&gt;
die Menschen aufrichten ließen die Pyramiden, die von der Erde in&lt;br /&gt;
den Kosmos hinausragen. Jetzt noch haben wir zu bewundern, wie&lt;br /&gt;
durch das Hereinwirken der kosmischen Kräfte in die ganze Form und&lt;br /&gt;
Lage des Baues der Pyramiden diese Aufrichtekraft zum Ausdruck&lt;br /&gt;
gebracht wurde. Die Obelisken sollten hingestellt werden, damit der&lt;br /&gt;
Mensch anfängt einzudringen in dasjenige, was Aufrichtekraft ist. Die&lt;br /&gt;
wunderbaren Hieroglyphen in den Pyramiden und an den Obelisken,&lt;br /&gt;
die auf den Christus hindeuten sollten, erweckten die überirdischen&lt;br /&gt;
Kräfte aus der lemurischen Zeit. Aber selbst zu einem solchen dunkeln&lt;br /&gt;
Verständnis, wie die Ägypter kommen konnten bezüglich der Aufrichtekraft,&lt;br /&gt;
konnten sie nicht kommen bezüglich der Sprachkraft. Da&lt;br /&gt;
sollte erst ihr Gemüt die richtige Schulung für die Empfindung erlangen,&lt;br /&gt;
damit in späteren Zeiten man einsehen könne das Rätsel, wie&lt;br /&gt;
der Christus lebt in der Wortbegabung des Menschen. Das sollte aufgenommen&lt;br /&gt;
werden mit der heiligsten Scheu in der reifenden Menschenseele.&lt;br /&gt;
Dafür sorgten in wunderbarer Art die Hierophanten, die&lt;br /&gt;
Eingeweihten der ägyptischen Kultur, indem sie hinstellten die rätselhafte&lt;br /&gt;
Sphinx mit ihrer stummen, höchstens für die damalige menschliche&lt;br /&gt;
Erhebung unter dem Einflüsse des Kosmos tönenden, ehernen&lt;br /&gt;
Gestalt. Im Anblicke der stummen, nur vom Kosmos herein unter&lt;br /&gt;
gewissen Voraussetzungen und Beziehungen durch die aufgehende&lt;br /&gt;
Sonne tönend werdenden Sphinx, bildete sich heraus jene heilige&lt;br /&gt;
Scheu der Seele, durch welche die Seele vorbereitet wurde zu verstehen&lt;br /&gt;
die Sprache, die gesprochen werden mußte in der Zeit, als zu&lt;br /&gt;
höherem Bewußtsein gebracht werden sollte, wie der Christus-Impuls&lt;br /&gt;
nach und nach in die irdische Menschheitsentwickelung hereinkommt.&lt;br /&gt;
Was die Sphingen noch nicht sagen konnten, wozu sie aber vorbereiteten,&lt;br /&gt;
das sollte der Menschheit gesagt werden. In der Bildung der&lt;br /&gt;
Wortbewegung liegt der Christus-Impuls. Dies wurde der Menschheit&lt;br /&gt;
gesagt in den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort,&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott,&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
Dort war es, wo alles entstanden ist,&lt;br /&gt;
Und nichts ist entstanden&lt;br /&gt;
Außer durch das Wort.&lt;br /&gt;
Im Worte war das Leben,&lt;br /&gt;
Und das Leben war&lt;br /&gt;
Das Licht der Menschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;|152|110f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Altes Ägypten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Förster: &#039;&#039;Die Anfänge von Weihnachten und Epiphanias. Eine Anfrage an die Entstehungshypothesen&#039;&#039; (= &#039;&#039;Studien und Texte zu Antike und Christentum.&#039;&#039; Bd. 46). Mohr Siebeck, Tübingen 2007, ISBN 3-16-149399-0&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Wikipedia:Alexandra von Lieven|Alexandra von Lieven]] | Titel=Grundriss des Laufes der Sterne | TitelErg=Das sogenannte Nutbuch | Reihe=The Carsten Niebuhr Institute of Ancient Eastern Studies publications | Nummer=31 | Verlag=Museum Tusculanum Press | Ort=Kopenhagen | Jahr=2007 | ISBN=978-87-635-0406-5 }}&lt;br /&gt;
* Alexandra von Lieven: &#039;&#039;Wein, Weib und Gesang. Rituale für die Gefährliche Göttin.&#039;&#039; In: Carola Metzner-Nebelsick (Hrsg.): &#039;&#039;Rituale in der Vorgeschichte, Antike und Gegenwart. Studien zur Vorderasiatischen, Prähistorischen und Klassischen Archäologie, Ägyptologie, Alten Geschichte, Theologie und Religionswissenschaft. Interdisziplinäre Tagung vom 1. bis 2. Februar 2002 an der Freien Universität Berlin.&#039;&#039; Leidorf, Rahden 2003, ISBN 3-89646-434-5, S. 47–55.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[GA 13]] (1989), ISBN 3-7274-0130-3 {{Schriften|013}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Apokalypse des Johannes&#039;&#039;, [[GA 104]] (1985), ISBN 3-7274-1040-X {{Vorträge|104}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der Orient im Lichte des Okzidents&#039;&#039;, [[GA 113]] (1982), ISBN 3-7274-1130-9 {{Vorträge|113}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vorstufen zum Mysterium von Golgatha &#039;&#039;, [[GA 152]] (1990), ISBN 3-7274-1520-7 {{Vorträge|152}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Soziales Verständnis aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis&#039;&#039;, [[GA 191]] (1989), ISBN 3-7274-1910-5 {{Vorträge|191}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Sonnenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung&#039;&#039;, [[GA 211]] (1986), ISBN 3-7274-2110-X {{Vorträge|211}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Naturwissenschaft und die weltgeschichtliche Entwickelung der Menschheit seit dem Altertum&#039;&#039;, [[GA 325]] (1989), ISBN 3-7274-3250-0 {{Vorträge|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audioartikel|Aegypten-Chaldaea.ogg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Egyptian-Chaldean culture]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=%C3%84gyptisch-Chald%C3%A4ische_Kultur&amp;diff=625651</id>
		<title>Ägyptisch-Chaldäische Kultur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=%C3%84gyptisch-Chald%C3%A4ische_Kultur&amp;diff=625651"/>
		<updated>2026-04-14T09:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Die nördlichen chaldäischen Mysterien und die südlichen ägyptischen Mysterien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Anthro.world|Ägyptisch-Chaldäische Kultur}}{{Navigationsleiste Kulturepochen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner Der aegyptische Mensch.jpg|thumb|300px|[[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der ägyptische Mensch&#039;&#039;, Pastell 1914]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;ägyptisch-chaldäische Kultur&#039;&#039;&#039; (2907 - 747 v. Chr.), ausführlicher gesagt die &#039;&#039;&#039;assyrisch-babylonisch-chaldäisch-ägyptisch-jüdische Kultur&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;Stier-Zeitalter&#039;&#039;&#039;, war die &#039;&#039;&#039;dritte nachatlantische [[Kulturepoche]]&#039;&#039;&#039; und diente vor allem der Ausbildung der [[Empfindungsseele]]; sie kann daher auch als &#039;&#039;&#039;Empfindungsseelenkultur&#039;&#039;&#039; bezeichnet werden. In dieser Zeit blühten die ersten [[Hochkulturen]] auf, wie etwa die [[Altes Ägypten|Ägyptische Kultur]] am [[Nil]], die [[Mesopotamien|mesopotamischen]] Reiche im [[Fruchtbarer Halbmond|fruchtbaren Halbmond]] zwischen [[Euphrat]] und [[Tigris]], die [[Wikipedia:Chinesische Kultur|chinesische Kultur]] am [[Wikipedia:Gelber Fluss|Gelben Fluss]], die [[Wikipedia:Oasenkultur|Oasenkultur]] am [[Wikipedia:Oxus|Oxus]] in [[Zentralasien]] und die [[Wikipedia:Indus-Kultur|Harappa-Kultur]] am [[Wikipedia:Indus|Indus]]. Ab etwa 3000 v. Chr. blühte die Kultur der [[Maya]] in [[Mittelamerika]] auf. Der [[Frühlingspunkt]] stand damals im Zeichen des [[Stier (Sternbild)|Stiers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mysterienwesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, laut [[Rudolf Steiner]] im Jahr 3101 v. Chr.&amp;lt;ref name=Blavatsky&amp;gt;Nach [[H. P. Blavatsky]] und auch nach [[Hinduismus|hinduistischer]] Tradition begann das finstere Zeitalter schon am 18. Februar 3102 v. Chr. mit dem Tode [[Krishna]]s.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brach das [[Kali Yuga]] ([[Sanskrit]], n., कलियुग, &#039;&#039;kaliyuga&#039;&#039; „Zeitalter der [[Kali (Göttin)|Kali]]“) an, das finstere Zeitalter, mit dem die letzten Reste des alten naturgegebenen [[Hellsehen]]s am Ende der [[Urpersische Kultur|Urpersischen Zeit]] (5067 - 2907 v. Chr.) für den weitaus größten Teil der [[Menschheit]] schlagartig erloschen. Um die Verbindung mit der [[Geistige Welt|geistige Welt]] nicht zu verlieren, entfaltete sich nun ein reiches, vielgestaltiges, den verschiedenen [[Volk|Völkern]] angemessenes [[Mysterienwesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die nördlichen chaldäischen Mysterien und die südlichen ägyptischen Mysterien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Da haben wir eine merkwürdige&lt;br /&gt;
Erscheinung in dieser chaldäisch-ägyptischen Zeit. Nicht umsonst&lt;br /&gt;
benennen wir sie mit zwei Namen. Wir haben nämlich auf der&lt;br /&gt;
einen Seite während dieser Kulturepoche drüben in Asien Angehörige&lt;br /&gt;
der nördlichen Völkerströmung, das ist das chaldäische Element; und&lt;br /&gt;
der anderen Strömung gehört das ägyptische Element an, der Völkerströmung,&lt;br /&gt;
die auf dem südlichen Wege gezogen ist. Da haben wir eine&lt;br /&gt;
Epoche, wo zwei Völkerströmungen zusammenstoßen. Und wenn Sie&lt;br /&gt;
sich erinnern, daß die nördliche Strömung vorzugsweise den Blick nach&lt;br /&gt;
außen entwickelte, das Suchen nach jenen Wesenheiten, die hinter dem&lt;br /&gt;
Teppich der Sinnenwelt standen, und daß das ägyptische Volk diejenigen&lt;br /&gt;
Geister suchte, die man auf dem Weg nach innen findet, so werden&lt;br /&gt;
Sie begreifen, wie hier zwei Strömungen zusammenwirkten. Also da&lt;br /&gt;
stoßen der Weg nach außen bei den Chaldäern und der Weg nach innen&lt;br /&gt;
bei den Ägyptern zusammen. Das empfanden die Griechen auch in einer&lt;br /&gt;
ganz richtigen Weise, wenn sie die chaldäischen Götter verglichen mit&lt;br /&gt;
ihrem apollinischen Reiche. Sie suchten dasjenige, was ihnen von den&lt;br /&gt;
Chaldäern zukam, in ihren apollinischen Mysterien auf ihre Art. Wenn&lt;br /&gt;
sie aber von Osiris sprachen und von demjenigen, was dazu gehörte,&lt;br /&gt;
dann suchten sie das in entsprechender Weise bei sich in ihren dionysischen&lt;br /&gt;
Mysterien.|113|166f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|[[Zarathustra]] sah überhaupt nicht zuerst&lt;br /&gt;
die physische Sonne, sondern Zarathustra sah an der Stelle, wo wir&lt;br /&gt;
heute durch das gewöhnliche Bewußtsein die physische Sonne sehen,&lt;br /&gt;
einen großen umfassenden Weltengeist. Und dieser Weltengeist, der&lt;br /&gt;
übte auf eine spirituelle Art seinen Einfluß auf Zarathustra aus. Und&lt;br /&gt;
Zarathustra wußte dadurch, wie mit dem Schein, mit dem Glanz der&lt;br /&gt;
Sonne, mit den Strahlen der Sonne auf die Erde auch die göttlichgeistigen&lt;br /&gt;
Gnadenstrahlen kommen, welche in der Seele, in dem Geist&lt;br /&gt;
des Menschen entzünden den höheren Menschen, zu dem sich der gewöhnliche&lt;br /&gt;
Mensch hinaufringen soll. Und da man in jenen alten Zeiten&lt;br /&gt;
die Initiierten nicht mit äußeren Namen nannte, sondern mit denjenigen&lt;br /&gt;
Namen, die ihnen zukamen durch das, was sie wußten, so&lt;br /&gt;
wurde dieser große Eingeweihte von seinen Schülern genannt und so&lt;br /&gt;
nannte er sich: Zarathustra, Zoroaster, der strahlende Stern [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kam eine spätere Zeit, in der man nicht mehr so tief&lt;br /&gt;
hineindringen konnte in die Weltengeheimnisse. Es war diejenige Zeit,&lt;br /&gt;
die ich in meiner «[[GA 13|Geheimwissenschaft]]» die chaldäisch-ägyptische&lt;br /&gt;
Menschheitskultur nannte. Auch da blickte man noch hinauf zur&lt;br /&gt;
Sonne, aber man sah jetzt die Sonne nicht mehr als die strahlende,&lt;br /&gt;
man sah das bloß Leuchtende, das bloß Glänzende. Und Ra, dessen&lt;br /&gt;
irdischer Repräsentant Osiris war, erschien als die eigentlich um die&lt;br /&gt;
Erde sich bewegende Sonne, die da glänzte. So waren gewisse Geheimnisse&lt;br /&gt;
dadurch verlorengegangen, daß man nicht mehr als Initiierter&lt;br /&gt;
der alten Zeit in vollständiger innerer Klarheit den strahlenden&lt;br /&gt;
Weltengott sehen konnte, sondern daß man jetzt nur dasjenige sehen&lt;br /&gt;
konnte, was mehr aus Urkräften heraus, aus astralischen Kräften&lt;br /&gt;
heraus von der Sonne kommt. Zarathustra sah in der Sonne noch ein&lt;br /&gt;
Wesen; er konnte zu jener Zeit noch in der Sonne ein Wesen sehen.&lt;br /&gt;
Die ägyptischen, die chaldäischen Initiierten, sie sahen in der Sonne&lt;br /&gt;
nur die Kräfte, welche als Lichtkräfte, welche als Bewegungskräfte&lt;br /&gt;
von der Sonne nach der Erde kamen. Sie sahen schon nurmehr etwas&lt;br /&gt;
niedrigeres als ein geistiges Wesen: sie sahen geistige Taten, aber nicht&lt;br /&gt;
ein geistiges Wesen. Und als denjenigen, der auf der Erde das repräsentiert,&lt;br /&gt;
was man von den Kräften der Sonne als Mensch in sich&lt;br /&gt;
trägt, bezeichneten diese alten ägyptischen Eingeweihten den Osiris.|211|180f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In Chaldäa lebten die Menschen mehr in&lt;br /&gt;
einer äußerlichen Anschaulichkeit. Sie erfanden Werkzeuge wie ihre&lt;br /&gt;
wunderbaren Wasseruhren, die aus der Bildlichkeit ihrer Seelenart&lt;br /&gt;
kamen. Sie lebten so stark in der Bildlichkeit, daß sie die Zeit in wandelnden&lt;br /&gt;
Bildern erblickten. Da war die Bildlichkeit mehr ein äußeres&lt;br /&gt;
Element, in dem der Mensch lebte. Bei den Ägyptern war die Bildhaftigkeit&lt;br /&gt;
etwas, was im Innersten des Menschen ergriffen wurde,&lt;br /&gt;
was so erfaßt wurde, daß es sogar in seinen Traumgestalten studiert&lt;br /&gt;
wurde, kurz, wir sehen da einen Zeitraum, in dem der Mensch nicht&lt;br /&gt;
mehr sich bloß als ein Glied der ganzen Welt fühlte, sondern in dem&lt;br /&gt;
der Mensch sich heraushob aus der Welt, herausindividualisierte, auf die&lt;br /&gt;
zwei Weisen, auf die chaldäische und auf die ägyptische. Und wir sehen&lt;br /&gt;
den Umschwung in dem Auftreten der bildhaften Anschauung des instinktiven&lt;br /&gt;
Imaginativen, das in der zweifachen Weise uns entgegentritt:&lt;br /&gt;
in der einen Art drüben in Chaldäa, anders dann in Ägypten herüben.&lt;br /&gt;
Und wir sehen, wie in dem Beginne des [[Pyramide (Bauwerk)|Pyramidenbaues]], der ja in&lt;br /&gt;
seinen Maßen und geometrischen Verhältnissen auf Anschauung der&lt;br /&gt;
Maße in der Entwickelung des Menschen, auf der Entwickelung der&lt;br /&gt;
inneren Kraft und auf dem Erfühlen dieser inneren Kraft beruht,&lt;br /&gt;
wir sehen, wie da sich eine dritte Kulturepoche ergibt, eine Kulturepoche,&lt;br /&gt;
in der das instinktive Imaginieren eine besondere Nuance für&lt;br /&gt;
die Menschheitsentwickelung abgibt [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil der Mensch in seinem Innersten&lt;br /&gt;
ergriffen wird, weil dieses instinktive Ergreifen des Menschen in&lt;br /&gt;
bezug auf sich selbst nicht anders auftreten kann als im Emotionellen,&lt;br /&gt;
im Willensartigen, erzeugen sich im Menschen jene Machtimpulse,&lt;br /&gt;
die sich in den grotesk großen Pyramidenbauten ausleben, die Totenstätten&lt;br /&gt;
sind und die zu gleicher Zeit Zeugnisse sein sollen für die&lt;br /&gt;
äußere Macht derjenigen, die regieren. Wir sehen, wie das Machtbewußtsein&lt;br /&gt;
auftaucht, aber auch, wie jetzt aus anderen Gegenden her&lt;br /&gt;
sich fremde Völkerschaften einmischen, wie diese anderes Blut hineinbringen&lt;br /&gt;
in dasjenige, was da als Imaginatives, Instinktives auch in den&lt;br /&gt;
sozialen Zuständen sich auslebt; wir sehen, wie solche Völkerschaften&lt;br /&gt;
mehr aus dem Inneren Asiens herkommen und sich unter die anderen&lt;br /&gt;
mischen. Dasjenige, was sie hineinbringen, das hängt zusammen mit&lt;br /&gt;
diesem Sich-mehr-nun-als-Mensch-Fühlen, abgesondert von der Umwelt&lt;br /&gt;
sich als Mensch fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Ägypter steigert sich das in einem bestimmten Zeitalter&lt;br /&gt;
so, daß er sich als göttlichen Menschen ansah; er fühlte so stark sein&lt;br /&gt;
Selbstbewußtsein, daß er die anderen alle als Barbaren anschaute und&lt;br /&gt;
nur diejenigen, die in inneren Bildern leben konnten, als Menschen&lt;br /&gt;
gelten ließ [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die [[w:Codex Hammurapi|Gesetze]] des &#039;&#039;[[w:Hammurapi I. (Babylon)|Hammurabi]]&#039;&#039; [Anm.: † 1750 v. Chr.] studieren, dann finden wir,&lt;br /&gt;
daß er unter den gezähmten Haustieren noch nicht das [[Pferd]] anführt.&lt;br /&gt;
Es trat im Kulturleben aber gleich nachher auf. Allerdings, Hammurabi&lt;br /&gt;
führt an Esel und Rinder, und etwas nach seiner Zeit wird das&lt;br /&gt;
Pferd zuerst in den Dokumenten der «Esel des Berglandes» genannt.&lt;br /&gt;
Das Pferd wird der Esel des Berglandes genannt, weil es von dem&lt;br /&gt;
gebirgigen Osten herübergebracht worden ist. Völker, die aus Asien&lt;br /&gt;
sich hineingeschoben haben in das Chaldäische, haben das Pferd mitgebracht,&lt;br /&gt;
und damit ist dann das kriegerische Element aufgetreten.&lt;br /&gt;
Wir sehen zuerst dieses kriegerische Element in einer älteren Zeit&lt;br /&gt;
geboren; aber wir sehen es weiter ausgebildet, als zu den anderen&lt;br /&gt;
Tieren auch das Pferd hinzu gezähmt wird. Und auch das hängt mit&lt;br /&gt;
der Seelenverfassung des damaligen Menschen zusammen. Man kann&lt;br /&gt;
sagen, der Mensch hat sich nicht früher auf das Pferd gesetzt und&lt;br /&gt;
sich gewissermaßen verstärkt als Individualität dadurch, daß er ein&lt;br /&gt;
Tier an sich kettete in seiner eigenen Bewegung, als bis er zu diesem&lt;br /&gt;
Grade des Selbstbewußtseins erwacht war, wie es sich ausdrückte als&lt;br /&gt;
das bildhafte Vorstellen der Chaldäer, wie es innerlich in dem traumhaften&lt;br /&gt;
Leben der Ägypter ausgedrückt war. So innig hängen die&lt;br /&gt;
äußeren Verhältnisse der Menschheitsentwickelung mit dem, was die&lt;br /&gt;
Metamorphose der Seelenverfassung in den aufeinanderfolgenden&lt;br /&gt;
Epochen ist, zusammen, daß man sagen kann: auf der einen Seite der&lt;br /&gt;
Bau der Pyramiden und auf der anderen die Zähmung des Pferdes;&lt;br /&gt;
sie drücken aus, äußerlich angesehen, die dritte Kulturepoche, die&lt;br /&gt;
chaldäisch-ägyptische, und innerlich hängt diese zusammen mit dem&lt;br /&gt;
Entstehen des instinktiven imaginativen Erlebens.|325|211ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alchemie ===&lt;br /&gt;
Als menschliche Kunstfertigkeit hatte die Alchemie ihren Ursprung in Ägypten und wurzelt in dem praktischen handwerklichen Umgehen mit den Stoffen, das die Ägypter bereits in der Frühzeit der Ägyptisch-Chaldäischen Kultur meisterhaft beherrschten, geleitet durch die hohen [[Eingeweihter|Eingeweihten]], die durch ihre [[Schulungsweg|geistige Schulung]] die in der Stoffeswelt wirkenden [[Elementarwesen]] noch [[Hellsehen|hellsichtig]] zu schauen vermochten.  Als ihr erster und oberster Lehrer und Inaugurator der [[Ägyptisch-Chaldäische Kultur|ägyptischen Kultur]] gilt [[Hermes Trismegistos]], der laut Steiner in einer früheren [[Inkarnation]] Schüler des [[Zarathustra]] gewesen war. Die bekannteste Schrift, die unmittelbar Hermes zugeschrieben wird, obgleich sich ihre äußere historische Spur gesichert nur bis ins [[Mittelalter]] zurückverfolgen läßt, ist die [[Tabula Smaragdina]], die den [[Alchemist|Alchemisten]] vielfach als &#039;&#039;der&#039;&#039; Schlüssel zur Bereitung des [[Stein der Weisen|Steins der Weisen]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenhang mit dem vom Christus durchseelten nathanischen Jesus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vorstufen zum Mysterium von Golgatha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht das ganze [[Menschenwesen]] hatte in der [[Lemurische Zeit|lemurischen Zeit]] den [[Sündenfall]] und den damit verbundenen Sturz in die Erdentiefen mitgemacht, sondern ein Teil des göttlichen Menschenwesens, die [[Schwesterseele Adams]], war zurückbehalten worden in den [[Geistige Welt|geistigen Welten]] und lebte hier als ein [[erzengel]]artiges bzw. [[engel]]artiges Geistwesen, das aber enge Verbindung mit der irdischen Menschheit hielt. Erst viel später sollte sich dieses Wesen zum allerersten Mal auf Erden als der [[Nathanischer Jesus|nathanische Jesusknabe]] inkarnieren. Mit dieser Wesenheit verband sich der von der [[Sonnensphäre]] durch die [[Venussphäre|Venus]]-, [[Merkursphäre|Merkur]]- und [[Mondensphäre]] herabsteigende [[Christus]] dreimal, ehe er mit der [[Jordan-Taufe]] in die [[Leibeshüllen]] des [[Jesus von Nazareth]] einzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die dritte nachatlantische Kulturperiode, die wir als die ägyptisch-chaldäische bezeichnen, sie entstand zu einem Teil dadurch,&lt;br /&gt;
daß sich in die Seelen hereinspiegelten, daß die Seelen innerlich&lt;br /&gt;
noch erlebten die Wirkungen, die dadurch entstanden waren, daß&lt;br /&gt;
der Sonnengeist durchzogen, durchseelt hatte das Wesen, das dann&lt;br /&gt;
der nathanische Jesus geworden ist, während es seinen Rundgang&lt;br /&gt;
durch die Planeten nahm. Dadurch entstand jene Wissenschaft von&lt;br /&gt;
den planetarischen Wirksamkeiten, die wir in der chaldäischen&lt;br /&gt;
Astrologie vor uns haben, von der heute die Menschen nur mehr&lt;br /&gt;
wenige Begriffe haben. In der dritten nachatlantischen Kulturperiode,&lt;br /&gt;
also bei den ägyptisch-chaldäischen Völkern, entwickelte&lt;br /&gt;
sich jener Sternendienst, der ja äußerlich, exoterisch bekannt ist.|149|53f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinde von Pergamon in der Apokalypse des Johannes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Apokalypse des Johannes]] wird in dem [[Sendschreiben]] an die Gemeinde von [[Pergamon]] auf die ägyptisch-chaldäische Zeit hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und in der dritten Epoche kommt der Mensch noch näher der&lt;br /&gt;
äußeren sinnlichen Wirklichkeit. Da ist sie ihm nicht mehr eine&lt;br /&gt;
bloß feindliche Macht, die er zu überwinden hat. Der Inder hat&lt;br /&gt;
hinaufgeschaut zu den Sternen und sich gesagt: Ach, alles was da&lt;br /&gt;
ist, was ich mit äußeren Augen sehen kann, ist doch nur Maja,&lt;br /&gt;
Täuschung. — Die chaldäischen Priester sahen den Lauf, die Stellungen&lt;br /&gt;
der Sterne und sagten sich: Indem ich die Stellungen der&lt;br /&gt;
Sterne sehe und ihren Lauf verfolge, wird mir das zu einer Schrift,&lt;br /&gt;
aus der ich den Willen der göttlich-geistigen Wesen erkenne. Ich&lt;br /&gt;
erkenne das, was die Götter wollen, in dem, was sie getan haben. -&lt;br /&gt;
Nicht mehr Maja war ihnen die physisch-sinnliche Welt, sondern&lt;br /&gt;
wie die Schrift des Menschen der Ausdruck seines Willens ist, so&lt;br /&gt;
war ihnen das, was in den Sternen am Himmel steht, was in den&lt;br /&gt;
Kräften der Natur lebt, eine Götterschrift. Und mit Liebe begannen&lt;br /&gt;
sie zu entziffern die Schrift der Natur. So entsteht jene wunderbare&lt;br /&gt;
Sternenkunde, die die Menschen heute kaum mehr kennen.&lt;br /&gt;
Denn was man heute als Astrologie kennt, ist durch ein Mißverstehen&lt;br /&gt;
der Tatsachen entstanden. Tiefe Weisheit in der Sternenschrift&lt;br /&gt;
ist es, was dem alten Chaldäerpriester als Astrologie geoffenbart&lt;br /&gt;
wurde, als die Geheimnisse dessen, was er mit Augen sah. Das&lt;br /&gt;
betrachtete er als Offenbarung eines Inneren, Durchgeistigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wurde die Erde für den Ägypter? Wir brauchen nur&lt;br /&gt;
auf die Erfindung der Geometrie hinzudeuten, wo der Mensch&lt;br /&gt;
lernte die Erde einzuteilen nach den Gesetzen des Raumes, nach&lt;br /&gt;
den Regeln der Geometrie. Da wurden die Gesetze in der Maja&lt;br /&gt;
erforscht. In der uralt persischen Kultur hat man die Erde umgeackert,&lt;br /&gt;
jetzt lernte man sie einteilen nach den Gesetzen des Raumes.&lt;br /&gt;
Die Gesetze beginnt man zu erforschen und man tut noch&lt;br /&gt;
mehr. Man sagt sich: Nicht umsonst haben die Götter in den Sternen&lt;br /&gt;
uns eine Schrift hinterlassen, nicht umsonst haben die Götter uns&lt;br /&gt;
ihren Willen kundgegeben in den Naturgesetzen. Wenn der Mensch&lt;br /&gt;
durch sein eigenes Arbeiten das Heil bewirken will, dann muß er&lt;br /&gt;
in den Einrichtungen, die er hier macht, eine Nachbildung schaffen&lt;br /&gt;
dessen, was er aus den Sternen erforschen kann. — Oh, könnten&lt;br /&gt;
Sie zurücksehen in die Arbeitskammern der ägyptischen Eingeweihten!&lt;br /&gt;
Das war ein anderes Arbeiten als heute auf dem Gebiete der&lt;br /&gt;
Wissenschaft. Da waren die Eingeweihten die Wissenschafter. Sie&lt;br /&gt;
erforschten den Gang der Sterne und erkannten die Regelmäßigkeit&lt;br /&gt;
in dem Stand und Lauf der Sterne und in der Einwirkung ihrer&lt;br /&gt;
Stellungen auf das, was unten auf der Erde sich vollzog. Sie sagten&lt;br /&gt;
sich: Wenn diese oder jene Konstellation am Himmel ist, so muß&lt;br /&gt;
unten dieses oder jenes vor sich gehen im Staatsleben, und wenn&lt;br /&gt;
eine andere Konstellation kommt, muß auch etwas anderes geschehen.&lt;br /&gt;
Nach einem Jahrhundert werden gewisse Konstellationen&lt;br /&gt;
da sein, sagten sie, und dann muß ein dem Entsprechendes vor sich&lt;br /&gt;
gehen. — Und für Jahrtausende hinaus wurde vorausbestimmt, was&lt;br /&gt;
zu tun ist. So entstand das, was man als die Sibyllinischen Bücher&lt;br /&gt;
bezeichnet. Was darinnensteht, ist kein Wahn. Nach sorgfältigen&lt;br /&gt;
Beobachtungen haben die Eingeweihten niedergeschrieben, was für&lt;br /&gt;
Jahrtausende hinaus zu geschehen hat, und ihre Nachfolger wußten:&lt;br /&gt;
Das ist einzuhalten. Und sie taten nichts, was nicht in diesen&lt;br /&gt;
Büchern für die Jahrtausende hinaus nach dem Lauf der Sterne vorgezeichnet&lt;br /&gt;
war. Sagen wir, es habe sich darum gehandelt, irgendein&lt;br /&gt;
Gesetz zu machen. Da hat man nicht abgestimmt wie bei uns, da&lt;br /&gt;
holte man Rat bei den heiligen Büchern, in denen aufgeschrieben&lt;br /&gt;
war, was hier auf der Erde geschehen muß, damit es ein Spiegel&lt;br /&gt;
dessen sei, was in den Sternen geschrieben ist, und was in den&lt;br /&gt;
Büchern stand, das führte man aus. Der ägyptische Priester wußte,&lt;br /&gt;
als er diese Bücher schrieb: Meine Nachfolger werden ausführen,&lt;br /&gt;
was darinnensteht. — Von der Notwendigkeit der Gesetzmäßigkeit&lt;br /&gt;
waren sie überzeugt.|104|71ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtebau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Auch die alten vorchristlichen orientalischen Kulturen haben, wie Sie wissen, große Städte hervorgebracht. Wir können zurückblicken auf weit ausgebreitete orientalische Kulturen, die auch große Städte hervorgebracht haben. Aber diese großen Städte der alten Kulturen, die hatten eine gewisse Gesinnung neben sich. Alle orientalischen Kulturen hatten das Eigentümliche, daß sie ausbildeten mit dem Leben in den Großstädten die Anschauung, daß eigentlich, wenn der Mensch nicht durchdringt über das Physische zum Überphysischen, er im Leeren, im Nichtigen lebt. Und so konnten sich wirklich die großen Städte Babylon, Ninive und so weiter entwickeln, weil der Mensch durch diese Städte nicht dazu gekommen ist, das, was diese Städte hervorgebracht haben, als das eigentlich Wirkliche anzusehen, sondern dasjenige, was erst hinter alledem ist. Es ist erst in Rom so geworden, daß man die Städtekultur zu einem Regulativ der Wirklichkeitsanschauung gemacht hat. Die griechischen Städte sind undenkbar ohne das sie umgebende Land; sie nähren sich von dem sie umgebenden Land. Wäre unsere Geschichte nicht so sehr eine Fable convenue, wie sie es ist, sondern würde sie die wirkliche Gestalt der früheren Zeiten neu herauf bringen, so würde sie zeigen, wie die griechische Stadt im Land wurzelt. Rom wurzelte nicht mehr im Lande, sondern die Geschichte Roms besteht eigentlich darinnen, eine imaginäre Welt zu einer wirklichen zu machen, eine Welt, die nicht wirklich ist, zu einer wirklichen zu machen. In Rom wurde eigentlich der Bürger erfunden, der Bürger, dieses fürchterliche Karikaturgebilde neben dem Wesen Mensch. Denn der Mensch ist Mensch; und daß er außerdem noch ein Bürger ist, ist eine imaginäre Sache. Daß er ein Bürger ist, das steht irgendwo in den Kirchenbüchern oder in den Rechtsbüchern oder dergleichen. Daß er, außer dem, daß er Mensch ist und als Mensch gewisse Fähigkeiten hat, auch noch einen eingetragenen Besitz hat, einen grundbuchlich eingetragenen Besitz, das ist etwas Imaginäres neben der Wirklichkeit. Das alles aber ist römisch. Ja, Rom hat noch viel mehr zustande gebracht. Rom hat verstanden, alles dasjenige, was sich ergibt aus der Loslösung der Städte vom Lande, vom wirklichen Lande, zu einer Wirklichkeit umzufälschen. Rom hat zum Beispiel verstanden, in die religiösen Begriffe der Alten die römischen Rechtsbegriffe einzuführen. Derjenige, welcher der Wahrhaftigkeit gemäß zu den alten religiösen Begriffen zurückgeht, der findet nicht in diesen alten religiösen Begriffen die römischen Rechtsbegriffe. Römische Jurisprudenz ist eigentlich hineingegangen in die religiöse Ethik. Es ist im Grunde genommen in der religiösen Ethik - durch dasjenige, was Rom daraus gemacht hat - so, als wenn in der übersinnlichen Welt solche Richter dasäßen, wie sie auf unseren Richterstühlen römischer Prägung sitzen und über die menschlichen Handlungen richteten. Ja, wir erleben es sogar, weil die römischen Rechtsbegriffe noch nachwirken, daß da, wo vom Karma die Rede ist, die meisten Menschen, die heute sich zum Karma bekennen, sich die Auswirkung dieses Karma so vorstellen, als wenn irgendeine jenseitige Gerechtigkeit da wäre, welche nach den irdischen Begriffen das, was einer getan hat, belegt mit dieser oder jener Belohnung, dieser oder jener Strafe, ganz nach römischen Rechtsbegriffen. Alle Heiligen und alle überirdischen Wesenheiten leben eigentlich so in diesen Vorstellungen, daß römisch-juristische Begriffe sich in diese überirdische Welt hineingeschlichen haben.|191|79f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ägyptisch-chaldäische Kultur als bewusste Wiederholung der lemurischen Zeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|In der nachatlantischen Entwickelung haben zunächst die Völker,&lt;br /&gt;
die vorzugsweise jenem menschlichen Entwickelungszustande angehörten,&lt;br /&gt;
den wir die ägyptisch-chaldäische Kultur nennen, die Aufgabe,&lt;br /&gt;
zu wiederholen, was in der alten lemurischen Zeit für die&lt;br /&gt;
Menschheit geschehen ist, aber das mit Bewußtsein zu durchdringen.&lt;br /&gt;
Ganz unbewußt lernt der Mensch ein aufrechtes Wesen zu sein in der&lt;br /&gt;
lemurischen Zeit, lernt er ein sprechendes Wesen zu sein in der atlantischen&lt;br /&gt;
Zeit. Ganz unbewußt nimmt er, weil seine Denkkraft noch&lt;br /&gt;
nicht erwacht war in dieser Zeit, den Christus-Impuls auf. Langsam&lt;br /&gt;
sollte er hingeführt werden in der nachatlantischen Zeit, zu verstehen,&lt;br /&gt;
was er in der Vorzeit unbewußt aufgenommen hatte. Was ihn aufrecht&lt;br /&gt;
hinausschauen ließ in kosmische Höhen, das war der Christus-Impuls.&lt;br /&gt;
Er erlebte dies unbewußt, wie er es erleben mußte in der lemurischen&lt;br /&gt;
Zeit. Dann sollten, noch nicht vollbewußt, aber doch wie in einer&lt;br /&gt;
Vorbereitung zum vollen Bewußtsein, die Völker Ägyptens hingeführt&lt;br /&gt;
werden, zu verehren dasjenige, was in der Aufrichtekraft des Menschen&lt;br /&gt;
lebt. Daß sie es verehren lernten, dafür sorgten die Eingeweihten,&lt;br /&gt;
welche die ägyptische Kultur zu beeinflussen hatten, dadurch, daß sie&lt;br /&gt;
die Menschen aufrichten ließen die Pyramiden, die von der Erde in&lt;br /&gt;
den Kosmos hinausragen. Jetzt noch haben wir zu bewundern, wie&lt;br /&gt;
durch das Hereinwirken der kosmischen Kräfte in die ganze Form und&lt;br /&gt;
Lage des Baues der Pyramiden diese Aufrichtekraft zum Ausdruck&lt;br /&gt;
gebracht wurde. Die Obelisken sollten hingestellt werden, damit der&lt;br /&gt;
Mensch anfängt einzudringen in dasjenige, was Aufrichtekraft ist. Die&lt;br /&gt;
wunderbaren Hieroglyphen in den Pyramiden und an den Obelisken,&lt;br /&gt;
die auf den Christus hindeuten sollten, erweckten die überirdischen&lt;br /&gt;
Kräfte aus der lemurischen Zeit. Aber selbst zu einem solchen dunkeln&lt;br /&gt;
Verständnis, wie die Ägypter kommen konnten bezüglich der Aufrichtekraft,&lt;br /&gt;
konnten sie nicht kommen bezüglich der Sprachkraft. Da&lt;br /&gt;
sollte erst ihr Gemüt die richtige Schulung für die Empfindung erlangen,&lt;br /&gt;
damit in späteren Zeiten man einsehen könne das Rätsel, wie&lt;br /&gt;
der Christus lebt in der Wortbegabung des Menschen. Das sollte aufgenommen&lt;br /&gt;
werden mit der heiligsten Scheu in der reifenden Menschenseele.&lt;br /&gt;
Dafür sorgten in wunderbarer Art die Hierophanten, die&lt;br /&gt;
Eingeweihten der ägyptischen Kultur, indem sie hinstellten die rätselhafte&lt;br /&gt;
Sphinx mit ihrer stummen, höchstens für die damalige menschliche&lt;br /&gt;
Erhebung unter dem Einflüsse des Kosmos tönenden, ehernen&lt;br /&gt;
Gestalt. Im Anblicke der stummen, nur vom Kosmos herein unter&lt;br /&gt;
gewissen Voraussetzungen und Beziehungen durch die aufgehende&lt;br /&gt;
Sonne tönend werdenden Sphinx, bildete sich heraus jene heilige&lt;br /&gt;
Scheu der Seele, durch welche die Seele vorbereitet wurde zu verstehen&lt;br /&gt;
die Sprache, die gesprochen werden mußte in der Zeit, als zu&lt;br /&gt;
höherem Bewußtsein gebracht werden sollte, wie der Christus-Impuls&lt;br /&gt;
nach und nach in die irdische Menschheitsentwickelung hereinkommt.&lt;br /&gt;
Was die Sphingen noch nicht sagen konnten, wozu sie aber vorbereiteten,&lt;br /&gt;
das sollte der Menschheit gesagt werden. In der Bildung der&lt;br /&gt;
Wortbewegung liegt der Christus-Impuls. Dies wurde der Menschheit&lt;br /&gt;
gesagt in den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Urbeginne war das Wort,&lt;br /&gt;
Und das Wort war bei Gott,&lt;br /&gt;
Und ein Gott war das Wort.&lt;br /&gt;
Dieses war im Urbeginne bei Gott.&lt;br /&gt;
Dort war es, wo alles entstanden ist,&lt;br /&gt;
Und nichts ist entstanden&lt;br /&gt;
Außer durch das Wort.&lt;br /&gt;
Im Worte war das Leben,&lt;br /&gt;
Und das Leben war&lt;br /&gt;
Das Licht der Menschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;|152|110f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Altes Ägypten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans Förster: &#039;&#039;Die Anfänge von Weihnachten und Epiphanias. Eine Anfrage an die Entstehungshypothesen&#039;&#039; (= &#039;&#039;Studien und Texte zu Antike und Christentum.&#039;&#039; Bd. 46). Mohr Siebeck, Tübingen 2007, ISBN 3-16-149399-0&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Wikipedia:Alexandra von Lieven|Alexandra von Lieven]] | Titel=Grundriss des Laufes der Sterne | TitelErg=Das sogenannte Nutbuch | Reihe=The Carsten Niebuhr Institute of Ancient Eastern Studies publications | Nummer=31 | Verlag=Museum Tusculanum Press | Ort=Kopenhagen | Jahr=2007 | ISBN=978-87-635-0406-5 }}&lt;br /&gt;
* Alexandra von Lieven: &#039;&#039;Wein, Weib und Gesang. Rituale für die Gefährliche Göttin.&#039;&#039; In: Carola Metzner-Nebelsick (Hrsg.): &#039;&#039;Rituale in der Vorgeschichte, Antike und Gegenwart. Studien zur Vorderasiatischen, Prähistorischen und Klassischen Archäologie, Ägyptologie, Alten Geschichte, Theologie und Religionswissenschaft. Interdisziplinäre Tagung vom 1. bis 2. Februar 2002 an der Freien Universität Berlin.&#039;&#039; Leidorf, Rahden 2003, ISBN 3-89646-434-5, S. 47–55.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[GA 13]] (1989), ISBN 3-7274-0130-3 {{Schriften|013}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Apokalypse des Johannes&#039;&#039;, [[GA 104]] (1985), ISBN 3-7274-1040-X {{Vorträge|104}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der Orient im Lichte des Okzidents&#039;&#039;, [[GA 113]] (1982), ISBN 3-7274-1130-9 {{Vorträge|113}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vorstufen zum Mysterium von Golgatha &#039;&#039;, [[GA 152]] (1990), ISBN 3-7274-1520-7 {{Vorträge|152}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Soziales Verständnis aus geisteswissenschaftlicher Erkenntnis&#039;&#039;, [[GA 191]] (1989), ISBN 3-7274-1910-5 {{Vorträge|191}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Sonnenmysterium und das Mysterium von Tod und Auferstehung&#039;&#039;, [[GA 211]] (1986), ISBN 3-7274-2110-X {{Vorträge|211}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Naturwissenschaft und die weltgeschichtliche Entwickelung der Menschheit seit dem Altertum&#039;&#039;, [[GA 325]] (1989), ISBN 3-7274-3250-0 {{Vorträge|325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audioartikel|Aegypten-Chaldaea.ogg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Egyptian-Chaldean culture]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Geheimnis_der_Alchimie&amp;diff=625650</id>
		<title>Geheimnis der Alchimie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Geheimnis_der_Alchimie&amp;diff=625650"/>
		<updated>2026-04-14T08:56:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Cabala_mineralis_04.jpg|thumb|Der geflügelte [[Mercurius]] in einem Glaskolben.&amp;lt;br&amp;gt;Von den [[Alchemist]]en wurden die in der stofflichen Natur waltenden Kräfte noch [[wesen]]haft als [[astralisch]]e Erscheinung erlebt. Auch der [[Homunculus]] ist eine derart erlebte astrale Wesenheit.&amp;lt;br&amp;gt;Quelle: Cabala Mineralis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Geheimnis der Alchimie&#039;&#039;&#039; ist das dritte der [[sieben Lebensgeheimnisse]]. Dieses kann man beispielsweise durch die Werke von [[Paracelsus]] und [[Jakob Böhme]] begreifen. Es ist zugleich das [[Geheimnis der Wahlverwandtschaft]], durch das die beiden Grundkräfte der [[Astralwelt]] - [[Sympathie]] und [[Antipathie]] - ins richtige Gleichgewicht gebracht werden sollen. Ein [[physisch]]er Abglanz dieses Geheimnisses zeigt sich in der [[Affinität (Chemie)|chemischen Affinität]] der [[Stoff]]e. Von den sieben großen kosmischen [[Weltentwicklungsstufen]] entspricht ihm die dritte Stufe, der [[Alter Mond|Alte Mond]], auf dem der Mensch seinen [[Astralleib]] erhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Auf dem dritten Planeten entwickelte sich ein Drittes zu der Zahl hinzu: das Gesetz der Wahlverwandtschaft. Es besteht darin, daß die Menschen Sympathie und Antipathie füreinander entwickeln. Man findet dieses Gesetz in allen Reichen, zum Beispiel in der Chemie, im Mineralreich. Damit war zugleich die Möglichkeit gegeben, daß sich ein neues Reich bildete. Es bildete sich das Tierreich, das Pflanzenreich, das Mineralreich. Der Mensch, den man heute sieht, existierte damals noch nicht. Er war damals noch eine Art Tier, auf der kamischen Stufe. Der Geist war noch nicht in den Körper eingezogen.|89|145|146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Bewußtsein – Leben – Form &#039;&#039;, [[GA 89]] (2001), ISBN 3-7274-0890-1 {{Vorträge|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sieben Lebensgeheimnisse|104]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimnis der Alchemie|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alchemie]]&lt;br /&gt;
[[en:Secret of Alchemy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Schule_von_Chartres&amp;diff=625649</id>
		<title>Schule von Chartres</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Schule_von_Chartres&amp;diff=625649"/>
		<updated>2026-04-13T13:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Beginn des «goldenen Zeitalters» unter Fulbertus von Chartres */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Bild:Chartres cathedral.jpg|thumb|350px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres Cath+Gare.JPG|mini|400px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039; war etwa ab dem Jahr [[Wikipedia:1000|1000]] für rund 200 Jahre eines der bedeutendsten geistigen Zentren nördlich der Alpen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] charakterisierte das [[Wesen]] der Schule von Chartres so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Da gab es im elften, namentlich aber im zwölften&lt;br /&gt;
Jahrhundert, herüberreichend ins dreizehnte Jahrhundert, eine eigentlich wunderbare&lt;br /&gt;
Schule, in der Lehrer waren, welche durchaus wußten, wie in den vorangehenden&lt;br /&gt;
Jahrhunderten die Schüler hingeführt wurden zum Erleben des Geistigen. Es&lt;br /&gt;
war die Schule von Chartres, da war vor allen Dingen hingekommen ein Strahl der&lt;br /&gt;
noch lebendigen Weisheit des Peter von Compostella, der in Spanien gewirkt hat, der&lt;br /&gt;
ein lebendig mysterienhaftes Christentum in Spanien pflegte, das noch sprach von&lt;br /&gt;
der Helferin Christi, der Natur, das noch sprach davon, daß erst dann, wenn diese&lt;br /&gt;
Natur den Menschen eingeführt hat in die Elemente, in die Planetenwelt, in die Sternenwelt,&lt;br /&gt;
daß erst dann der Mensch reif wird, die sieben Helferinnen kennenzulernen, als lebendige Göttinnen: Grammatik, Dialektik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie,&lt;br /&gt;
Astronomie, Musik. Als göttlich-geistige Gestalten, lebendig lernten die Schüler&lt;br /&gt;
sie kennen. In dieser Schule von Chartres lehrte zum Beispiel Bernhardus Sylvestris,&lt;br /&gt;
der wie in mächtigen Schilderungen vor den Schülern entstehen ließ dasjenige, was&lt;br /&gt;
eben alte Weisheit war. Johannes von Chartres, den man auch Johannes von Salisbury nannte, entwickelte da Anschauungen, in denen er sich auseinandersetzte mit dem Aristotelismus. Und mit einer inspirierenden Kraft verpflanzte sich dasjenige, was in der Schule von Chartres gelehrt wurde nach dem Cluniacenser-Orden hin.&lt;br /&gt;
Und insbesondere war einer da, im zwölften Jahrhundert, der eigentlich alle anderen&lt;br /&gt;
überragte: Alain von Lille oder Alanus ab Insulis.|237|94ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorchristliche Mysterien in Chartres ==&lt;br /&gt;
[[Chartres]] ist durch die Kreuzung bedeutender ätherischer Kraftströme ausgezeichnet, wie das in gewissem Grad für jede Kultstätte, hier aber in ganz besonderem Maß gilt. Tatsächlich war schon für die [[Druiden]] das inmitten des damaligen Galliens gelegene spätere Chartres eine zentrale Kultstätte, wo die „virgo paritura“ – die Jungfrau, die gebären soll – verehrt wurde. In einer Grotte am Gipfel des Hügels von Chartres soll sich eine Statue der Jungfrau mit dem Kind auf dem Schoß befunden haben. Von den irisch-keltischen Kultstätten sagte ja [[Rudolf Steiner]], dass dort in geistiger Schau das [[Mysterium von Golgatha]] miterlebt wurde. Hier in Chartres wurde insbesondere die Christgeburt miterlebt und so war der Boden für die Aufnahme des Christentums bereits vorbereitet. In gewissem Sinn waren die Menschen hier schon Christen, ehe noch das Christentum äußerlich zu ihnen kam – und als es äußerlich kam, konnte es sich bruchlos mit der hier gepflegten Tradition verbinden. So gingen die druidischen Mysterienschulen unmittelbar in die römisch-christlichen Schulen über, mit vorbereitet durch [[Wikipedia:Julius Caesar|Julius Caesar]]s Gallienfeldzug, der das römische Element hierher brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die christlichen Kirchen in Chartres == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wikipedia:Karl der Kahle|Karl der Kahle]] weihte [[Wikipedia:876|876]] in Chartres eine [[Wikipedia:Kirche|Kirche]] und stiftete als heilige [[Wikipedia:Reliquie|Reliquie]] die [[Wikipedia:Tunika|Tunika]], die die [[Jungfrau Maria]] bei der Verkündigung von [[Jesus|Jesu]] Geburt durch den [[Erzengel Gabriel]] getragen haben soll. Chartres wurde das Zentrum der [[Wikipedia:Marienverehrung|Marienverehrung]] in [[Europa]] und zog große Pilgerscharen hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[Wikipedia:1000|1000]] wirkte in Chartres der große [[Fulbertus]]. Als [[Wikipedia:1020|1020]] die [[Wikipedia:Karolinger|karolingische]] Kirche durch ein Feuer vernichtet wurde, begann er noch im selben Jahr mit dem [[Wikipedia:Romanik|romanischen]] Neubau. [[Wikipedia:1134|1134]] zerstörte ein weiteres Feuer die Vorhalle und einen Turm. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 1194 wurde die romanische Kirche durch einen Stadtbrand fast vollständig zerstört. Der Bau der heutigen [[Wikipedia:Gotik|gotischen]] [[Wikipedia:Kathedrale|Kathedrale]] begann schon kurz nach [[Wikipedia:1194|1194]] und wurde mit der offizielle Weihe am [[Wikipedia:24. Oktober|24. Oktober]] [[Wikipedia:1260|1260]] vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn des «goldenen Zeitalters» unter [[Fulbertus von Chartres]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der von [[Fulbertus von Chartres]] (* um 950; † 1028) ganz im [[platon]]ischen Sinn eingerichteten „Akademie“ begann das goldene Zeitalter der [[Wikipedia:Domschule|Domschule]] von Chartres. Seinen Schülern galt er geradezu als der &amp;quot;verehrenswürdige Sokrates&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulbertus zeichnete sich vor allem auch durch seine tief innige Verehrung der [[Jungfrau Maria|Heiligen Jungfrau]] aus. Er erklärte ihren Namen als »stella maris« bzw. «maris stella», Stern des Meeres: so wie der [[Polarstern]] die Seeleute sicher durch die stürmische See leitet, so führt der Geistesstern der [[Maria]] den [[Mensch]]en auf seiner Entwicklungsbahn. In seinem berühmten &#039;&#039;Marien-Sermon&#039;&#039; erzählt er auch die &#039;&#039;Legende von Theophilus&#039;&#039;, der sich dem [[Teufel]] verschrieben hat und nur dadurch gerettet werden kann, dass er sich in inbrünstiger Reue an die Jungfrau Maria wendet – das „[[Ewig-Weibliche]]“ zieht uns hinan. Das [[Faust]]motiv wird hier ähnlich wie bei [[Goethe]] erlebt. Es geht also um die Verwandlung des [[Astralleib]]es zum wieder jungfräulich reinen [[Geistselbst]]. Nur in der jungfräulich reinen Seele kann das Geisteslicht geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Sieben Freie Künste|sieben freien Künste]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sieben Freie Künste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umbildung der Seele kann beginnen, wenn die dafür nötigen [[Bildekräfte]] frei geworden sind. Daher fängt das Schulalter mit etwa 7 Jahren an, weil nun die grundlegende Bildung des [[Physischer Leib|physischen Körpers]] abgeschlossen ist und [[ätherisch]]e Bildekräfte frei werden, um nun formend in der Seele wirken. Alle Bildung, die die menschliche Seele zur Weisheit führt, beruht letztlich darauf, dass die Ätherkräfte formend die Seele ergreifen. Dazu ist eine geordnete Siebenzahl von [[Äther]]kräften nötig, die in der Schule von Chartres durch die Pflege der „[[Sieben freie Künste|Sieben freien Künste]]“ entfaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stützte sich dabei auf die 7 hauptsächlichen ätherischen Bildekräftesphären, die den [[Planetensphären]] entsprechen und die zuerst &#039;&#039;naturhaft&#039;&#039; den [[Körper]] bilden und dann, wenn sie einmal frei geworden sind, [[Inspiration|inspirierend]] in der [[Seele]] sich bis zu [[Imagination]]en verdichten. Man musste dazu den ganzen [[Kosmos]] im Sinne des [[Geozentrisches Weltbild|geozentrischen Ptolemäischen Systems]] betrachten, dem eine Einsicht in diese geistige Realität zugrunde liegt. Das entspricht noch ganz den Anschauungen des [[Verstandesseelenzeitalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die [[Erkenntnis]] vom [[Ich]] ganz bewusst ergriffen werden kann, muss sich erst noch die [[Bewusstseinsseele]] und damit das [[Intellekt|intellektuelle]] Selbstdenken entfalten. Dieses arbeitet nicht mit den Naturätherkräften, sondern mit jenen völlig neu durch die Tätigkeit des Ichs geschaffenen [[Herzätherkräfte]]n, die durch die [[Ätherisation des Blutes]] im [[Herz]]en entstehen und in den [[Kopf]] hinaufstrahlen. Dazu musste aber das Ptolemäische System zunächst dem [[Kopernikanisches Weltbild|kopernikanischen System]] weichen, dass ganz abstrakt die [[Sonne]] in den Mittelpunkt rückt. Die geistigen [[Inspiration]]en werden ausgelöscht und weichen zunächst einer bloß äußerlichen Berechnung. Gerade dadurch wird aber die [[Freiheit]] im Denken erobert. Und nur wie ein abstrakter Meilenzeiger steht nun die Sonne im Mittelpunkt als noch unverstandener Hinweis auf die sonnenhaften [[Herz-Michael-Christuskräfte]]. Nur mit diesem freien Denken kann sich der Michael-Impuls verbinden. Davon hatten die späteren Lehrer von Chartres, namentlich [[Bernardus Sylvestris]] und [[Alanus ab Insulis]], bereits eine deutliche Vorahnung. [[Rudolf Steiner]] hat darauf sehr klar hingewiesen. Erst durch die Vereinigung des intellektuellen Selbstdenkens mit der inspirierten Gedankenwahrnehmung der geistigen Außenwelt, also des [[Aristoteles|aristotelischen]] und des [[platon]]ischen Elements, kann das eigenständige [[Geistselbst]] entfaltet werden. Dazu beizutragen, ist wesentliche Aufgabe der [[Anthroposophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege der Tradition ==&lt;br /&gt;
»Zurück zu den Alten« war geradezu das Losungswort der Schule von Chartres. Hier herrschte noch eine lebendige Tradition, die letztlich in den [[Mysterien]]schulen der [[Wikipedia:Antike|Antike]] wurzelte. Es war keine [[Wikipedia:Renaissance|Renaissance]] der Antike, keine Wiedergeburt, sondern ein letzter Nachklang. Nachahmend und nacherlebend galt es, diese lebendige Erinnerung zu pflegen und daraus auch einzelne neue Inspirationen zu schöpfen. So berichtet uns [[Johannes von Salisbury]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es sagte [[Bernardus von Chartres]], wir seien Zwerge, die sich auf die Schultern von Riesen gesetzt haben, auf dass wir mehr als jene und Entfernteres zu sehen vermöchten, nicht etwa durch die Schärfe unseres eigenen Gesichts oder die ragende Größe unseres Körpers, sondern weil wir in die Höhe emporgehoben und hinaufgeführt werden durch die Größe der Riesen ...|John of Salisbury}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metapher, die viel später auch [[Wikipedia:Isaac Newton|Isaac Newton]] gebraucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adelard von Bath]], der bedeutende Übersetzer [[Wikipedia:Arabische Sprache|arabischer]] wissenschaftlicher Texte, schildert in seinem Traktat &#039;&#039;»de eodem et diverso«&#039;&#039; (»Von Demselben und dem Anderen« - ein Hinweis auf das geistige Urbild und das sinnliche Abbild) wie er zur [[Meditation]] die Stille außerhalb [[Wikipedia:Tours|Tours]] aufsuchte, wo nur der Duft der Blumen und das Rauschen der Loire zu ihm drang. Da erschienen ihm zwei Geistgestalten: die &#039;&#039;Philokosmie&#039;&#039; mit ihrem Gefolge, nämlich dem Reichtum, der Macht, der Würde, dem Ruhm und der Lust, und die &#039;&#039;Philosophie&#039;&#039; umgeben von den [[Sieben freie Künste|sieben freien Künsten]]. Die Philokosmie will ihn zur sinnlichen Lust verführen, die Philosophie aber zeigt ihm, dass die Seele der Lichtwelt entstammt und dass die 7 freien Künste die in den Leib verstrickte Seele wieder in jene geistige Höhen zu erheben vermag, in der sie vor der Geburt lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigendenken war in der Schule von Chartres noch unwichtig, ja sogar verpönt, alles war auf die überlieferte Tradition, auf das Studium der „Alten“ gebaut. [[Berengar von Tours]] (†1088), ein Schüler des [[Fulbertus]], bei dem der [[Intellekt]] schon stark entwickelt war, hielt sich nicht daran und entfachte schon im [[Wikipedia:11. Jahrhundert|11. Jahrhundert]] einen [[Abendmahlsstreit]], indem er die [[Transsubstantiation]] leugnete. Die Kirchengeschichte nennt ihn als Ketzer, der aber stets milde behandelt wurde, weil [[Wikipedia:Papst|Papst]] [[Wikipedia:Gregor VII.|Gregor VII.]], der ehemalige Mönch Hildebrand, seine schützende Hand über ihn hielt. Tatsächlich hatte sich schon seit dem [[Wikipedia:9. Jahrhundert|9. Jahrhundert]] eine sehr [[Materialismus|materialistische]] Auffassung der [[Wandlung]] durchgesetzt. Schon auf dem [[Viertes Konzil von Konstantinopel|Konzil von Konstantinopel]] ([[869]]), das u.a. auch die Lehre von der [[Trichotomie]] verworfen hatte („den Geist abgeschafft hatte“, wie sich Rudolf Steiner öfter ausdrückt), war [[Paschasius Radbertus]] mit seiner vergröberten Lehre aufgetreten, in die recht ekelhafte „Wundergeschichten“ eingestreut waren, die etwa von der Verwandlung der Hostie in blutiges Fleisch zu berichten wussten. Gegen diese materialistische Auffassung trat Berengar zurecht auf, zugleich war ihm aber auch der Begriff von der geistigen Realität der Wandlung verlorengegangen. Sie verflüchtigte sich für ihn zu einem bloß [[symbol]]ischen Akt. Er wurde damit geradezu zu einem Vorläufer des [[Nominalismus]], der die [[geist]]ige [[Wirklichkeit]] der ([[platon]]ischen) [[Ideen]] leugnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Alanus ab Insulis]] – Höhepunkt und Ausklang der Schule von Chartres ==&lt;br /&gt;
Über das Leben des [[Alanus]] ist ein geheimnisvolles Dunkel gebreitet. Wie man heute annimmt, wurde er um [[Wikipedia:1128|1128]] in [[Wikipedia:Lille|Lille]] (&#039;&#039;Insulae&#039;&#039; = Insel) in [[Wikipedia:Flandern|Flandern]] geboren und starb um [[Wikipedia:1203|1203]]. Keine äußeren Dokumente belegen seine unmittelbare Beziehung zur Schule von Chartres und doch ist sein Schaffen so sehr in deren Geist gehalten, dass man mit Fug und Recht behaupten darf, dass mit ihm die Schule von ihren Höhepunkt erreichte – und sie fand mit ihm, wie Alanus selbst sehr deutlich empfand, auch ihren Abschluss. Ihm war klar, dass sich die ganze Weltanschauung der Menschen ändern und sich zunächst ganz auf den abstrakten Intellekt stützen müsse, ehe man wieder zu einer unmittelbaren spirituellen Erkenntnis zurückkehren könne. [[Rudolf Steiner]] spricht darüber in seinen Arnheimer Vorträgen über das [[Karma]] der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sagte Alanus ab Insulis zu einem engen Kreise seiner eingeweihten Schüler: Wir schauen heute die Welt so an, daß wir noch die Mittelpunktstellung der Erde erkennen, daß wir von der Erde aus alles beurteilen. Wenn man mit dieser irdischen Anschauung, die uns zu unseren Bildern, zu unseren Imaginationen befähigt, die folgenden Jahrhunderte allein befruchten würde, dann würde die Menschheit nicht fortschreiten können. Wir müssen ein Bündnis eingehen mit den Aristotelikern, die in die Menschheit den Intellekt hereinbringen, der dann spiritualisiert werden soll und im 20. Jahrhundert in einer neuen spirituellen Weise unter den Menschen aufleuchten soll. Wenn wir jetzt die Erde als den Mittelpunkt des Kosmos anschauen, wenn wir die Planeten als um die Erde kreisend, wenn wir den ganzen Sternenhimmel, wie er sich zunächst auch für das physische Auge darbietet, so beschreiben, als wenn er sich drehen würde um die Erde, so wird aber doch einer kommen und wird sagen: Stellen wir einmal die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltensystems! Dann aber, wenn dieser kommt, der die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltalls stellt, dann wird die Weltanschauung veröden. Die Menschen werden dann nur noch die Bahnen der Planeten ausrechnen, werden nur noch die Orte der Himmelskörper angeben. Die Menschen werden von den Himmelskörpern nur sprechen wie von Gasen oder physischen Körpern, die da brennen und brennend leuchten; sie werden nur ganz mathematischmechanisch etwas von dem Sternenhimmel wissen. Aber das, was da als öde Weltanschauung sich ausbreiten wird, das hat doch eines - ein Armseliges , aber eines hat es: Wir schauen von der Erde aus die Welt an; der, der da kommen wird, wird von der Sonne aus die Welt anschauen. Er wird sein wie einer, der nur die &amp;quot;Richtung&amp;quot; angibt, die Richtung auf einen großartig bedeutsamen, mit den wunderbarsten Ereignissen und wunderbarsten Wesenheiten ausgestalteten Weg. Aber er gibt nur die abstrakte Richtung an; damit war auf die kopernikanische Weltanschauung hingedeutet, in ihrer Öde, in ihrer Abstraktheit, aber als Richtung, denn alles das muß zuerst fort, was wir mit unseren Imaginationen vertreten, so sagte Alanus ab Insulis; das muß fort, und gewissermaßen ganz abstrakt muß das Weltbild werden, fast nur wie ein Meilenzeiger auf einem Wege mit wunderbaren Denkmälern. Denn da wird in der geistigen Welt einer sein, der diesen Meilenzeiger, der für die Erneuerung der Welt nichts anderes haben wird als Richtung, nehmen wird, damit er dann, mit dem Intellektualismus zusammen, die neue Spiritualität begründen kann, einer, der nichts wird brauchen können als diesen Meilenzeiger. Das aber wird sein, wie Alanus ab Insulis sagte, Sankt Michael! Für ihn muß das Feld frei werden; er muß den Weg mit neuen Saaten besäen. Dazu muß nichts anderes da sein als Linie, mathematische Linie.&amp;quot; {{Lit|{{G|240|155ff}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Schule von Chartres - die geistige Finsternis auf Erden um 1250 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres cathedral.jpg|mini|400px|[[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]], Gesamtansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat öfters erwähnt, dass etwa um [[1250]] das Erdenleben in eine geistige Finsternis getaucht war, wo selbst hohen [[Eingeweihter|Eingeweihten]] der unmittelbare Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt war. Gerade diese Zeit war aber höchst bedeutsam für den Übergang von der [[platon]]ischen zur [[Aristoteles|aristotelischen]] Geistesströmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was Alanus ab Insulis in den Zisterzienser-Orden hineingeleitet hat, das ging dann über an die Dominikaner, die namentlich den Intellekt, in Anknüpfung an Aristoteles, pflegten. Aber es gab da eine Zwischenzeit: Im 12. Jahrhundert blühte die Schule von Chartres, und im 13. Jahrhundert begann im Dominikaner-Orden das mächtige Wirken für die Scholastik im Sinne des Aristotelismus. Die, welche als die großen Lehrer der Schule von Chartres durch die Pforte des Todes hinaufgingen in die geistige Welt, sie waren dort noch eine Weile zusammen mit den durch die Geburt herabsteigenden Dominikanern, die dann nach ihrem Herabsteigen hier den Aristotelismus begründeten. Daher müssen wir also hinschauen auf eine Zwischenzeit, wo wie in einem großen himmlischen Konzil die letzten großen Lehrer von Chartres, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen waren, beisammen waren mit denen, die als Dominikaner den Aristotelismus pflegen sollten, bevor diese letzteren heruntergestiegen waren. Da wurde in der geistigen Welt der große &amp;quot;himmlische Vertrag&amp;quot; geschlossen. Die, welche da unter der Führung des Alanus ab Insulis hinaufgekommen waren in die geistige Welt, sie sagten den heruntersteigenden Aristotelikern: Unsere Zeit ist jetzt nicht auf der Erde; wir haben zunächst hier von der geistigen Welt aus zu wirken. Wir können gar nicht in irgendwelche Inkarnationen in der nächsten Zeit auf die Erde herabsteigen. Eure Aufgabe ist es jetzt, den Intellekt zu pflegen im aufgehenden Bewusstseinsseelen-Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kamen sie herunter, die großen Scholastiker, und führten dasjenige aus, was sie mit den letzten großen Platonikern der Schule von Chartres ausgemacht hatten. Manches Bedeutende trug sich da zu. Einer, der als einer der früheren heruntergekommen war, bekam zum Beispiel eine Botschaft durch einen anderen, der noch länger als er in der geistigen Welt bei Alanus ab Insulis geblieben war, das heißt bei derjenigen geistigen Individualität, die früher Alanus ab Insulis war. Der später Herunterkommende brachte diese Botschaft, das heißt, er wirkte zusammen mit dem Älteren, und es begann so auf der Erde die Vorbereitung für das intellektualistische Zeitalter, das ja im Dominikaner-Orden seinen Anfang genommen hat. Gerade der, welcher etwas länger bei Alanus ab Insulis in der geistigen Welt geblieben war, zog zuerst das Zisterzienser-Ordenskleid an und wechselte es erst später mit dem Dominikaner-Kleid. So wirkten also nunmehr auf der Erde diejenigen, die einstmals unter dem Einflüsse desjenigen standen, was bei Aristoteles herausgekommen war, und oben &amp;quot;wachten&amp;quot; gewissermaßen, aber im Zusammenhange mit den auf der Erde wirkenden Aristotelikern, die Platoniker, die in der Schule von Chartres waren. Die geistige Welt ging mit der physischen Welt Hand in Hand. Es war gleichsam wie ein Handreichen der Aristoteliker mit den Platonikern durch das 13., 14., 15. Jahrhundert hin. Und dann waren ja auch schon wieder viele von denen, die heruntergestiegen waren, um in Europa den Aristotelismus einzuleiten, droben bei den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weitere Entwicklung ging so vor sich, daß sowohl die, welche in der Schule von Chartres die Führer waren, wie auch die, welche im Dominikaner-Orden die führenden Stellungen hatten, sich an die Spitze derjenigen stellten, welche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in jenem mächtigen übersinnlichen Kultus, der sich in den angedeuteten Bildern entfaltete, die spätere anthroposophische Strömung vorbereiteten. Es mußten zunächst diejenigen wieder heruntersteigen, die mehr oder weniger als Aristoteliker gewirkt hatten; denn unter dem Einfluß des Intellektualismus war noch nicht die Zeit gekommen, um die Spiritualität neuerdings zu vertiefen. Aber es bestand eine unverbrüchliche Abmachung, die weiter wirkt. Und nach dieser Abmachung muß aus dem, was anthroposophische Bewegung ist, etwas hervorgehen, was seine Vollendung vor dem Ablaufe dieses Jahrhunderts finden muß. Denn über der Anthroposophischen Gesellschaft schwebt ein Schicksal: das Schicksal, daß viele von denjenigen, die heute in der Anthroposophischen Gesellschaft sind, bis zu dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts wieder herunterkommen müssen auf die Erde, dann aber vereinigt mit jenen auch, die entweder selbst führend waren in der Schule von Chartres oder die Schüler von Chartres waren. So daß vor dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts, wenn die Zivilisation nicht in die völlige Dekadenz kommen soll, auf der Erde die Platoniker von Chartres und die späteren Aristoteliker zusammenwirken müssen.|240|155ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier gingen die wesentlichen Impulse zu der im Geistigen im [[Wikipedia:15. Jahrhundert|15. Jahrhundert]] begründeten [[Michael-Schule]] und der von [[Michael]] Ende des [[Wikipedia:18. Jahrhundert|18.]] und bis in die erste Hälfte des [[Wikipedia:19. Jahrhundert|19. Jahrhundert]]s in der geistigen Welt eingerichtete himmlischen Kultus aus, durch den das [[1879]] beginnende [[Michael-Zeitalter]] vorbereitet werden sollte. Die mächtigen kosmischen Imaginationen, in denen dieser himmlische Kultus Michaels lebte, wurden später zum eigentlichen Inhalt der Anthroposophie und spiegeln sich in gedämpfter Form auch in [[Goethes Märchen]] wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die letzten Großen der Schule von Chartres waren eben in der geistigen Welt angekommen.&lt;br /&gt;
Diejenigen Individualitäten, die die Hochblüte der Scholastik einleiteten,&lt;br /&gt;
waren noch in der geistigen Welt. Und einer der wichtigsten Ideen-Austausche hinter&lt;br /&gt;
den Kulissen der menschlichen Entwickelung spielte sich ab im Beginne des dreizehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts zwischen denen, die noch den alten schauenden Platonismus&lt;br /&gt;
hinaufgetragen haben aus der Schule von Chartres in die übersinnliche Welt, und diejenigen,&lt;br /&gt;
die sich dazu bereiteten, den Aristotelismus herunterzutragen als den großen&lt;br /&gt;
Übergang für die Herbeiführung einer neuen Spiritualität, die in der Zukunft hereinfluten&lt;br /&gt;
soll in die Entwickelung der Menschheit. Da kam man überein, indem gerade&lt;br /&gt;
diese Individualitäten, die aus der Schule von Chartres herstammen, denen sagten,&lt;br /&gt;
die sich eben anschickten, herunterzusteigen in die sinnlich-physische Welt und den&lt;br /&gt;
Aristotelismus in der Scholastik als das richtige Element des Zeitalters zu pflegen: Für&lt;br /&gt;
uns ist zunächst ein Erdenwirken nicht möglich, wir bleiben hier oben. Und so blieben&lt;br /&gt;
denn, ohne daß sie in maßgeblichen Erdeninkarnationen bisher eintraten, die Geister&lt;br /&gt;
von Chartres in der übersinnlichen Welt. Aber sie wirkten mächtig mit bei der Gestaltung&lt;br /&gt;
jener grandiosen Imagination, die gestaltet wurde in der ersten Hälfte des neunzehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts.|237|98f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Schule von Orléans]] ==&lt;br /&gt;
Um 1200 hatte die Schule von Chartres ihren Gipfelpunkt überschritten und [[Wikipedia:Paris|Paris]] trat als Zentrum der [[Scholastik]] immer mehr hervor. In Paris reifte die intellektuelle dialektische Denkmethode heran, während sich manches von dem in Chartres gepflegten Geist noch in der [[Schule von Orléans]] bewahrte, worauf auch [[Rudolf Steiner]] hingewiesen hat. Diesen Gegensatz von Paris und [[Wikipedia:Orléans|Orléans]] greift auch [[Henri d’Andeli]] [[Wikipedia:1230|1230]] in seinem bedeutsamen Gedicht »[[La bataille des VII arts]]« auf. Der Kampf wogt zwischen Paris und Orléans, zwischen der Dialectica (Logica) und der Grammatica, zwischen der Logik und der Urkraft des Wortes. Am Ende siegt die Logica und die Dialectica muss sich in die Gegend zwischen Orléans und Blois zurückziehen. So werden die Dinge 30 Jahre lang bleiben, schreibt d’Andeli, Nichtigkeit und Hohlheit werden herrschen, dann aber werden neue Menschen kommen, die sich wieder der Grammatik, dem Wort, zuwenden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Schule von Chartres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Teichmann: &#039;&#039;Der Mensch und sein Tempel, Bd. 4: Chartres - Schule und Kathedrale&#039;&#039;, Urachhaus Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 978-3878386889&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge III&#039;&#039;, [[GA 237]] (1991) {{Vorträge|237}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge VI&#039;&#039;, [[GA 240]] (1986), {{Vorträge|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_01/Europaer_03_1997.pdf#page=7&amp;amp;view=Fit Santiago de Compostela, die Schule von Chartres und das Ende des 20. Jahrhunderts] in [[Der Europäer]], Jg. 1/Nr.3 Januar 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule von Chartres|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Schule_von_Chartres&amp;diff=625648</id>
		<title>Schule von Chartres</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Schule_von_Chartres&amp;diff=625648"/>
		<updated>2026-04-13T13:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Bild:Chartres cathedral.jpg|thumb|350px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres Cath+Gare.JPG|mini|400px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039; war etwa ab dem Jahr [[Wikipedia:1000|1000]] für rund 200 Jahre eines der bedeutendsten geistigen Zentren nördlich der Alpen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] charakterisierte das [[Wesen]] der Schule von Chartres so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Da gab es im elften, namentlich aber im zwölften&lt;br /&gt;
Jahrhundert, herüberreichend ins dreizehnte Jahrhundert, eine eigentlich wunderbare&lt;br /&gt;
Schule, in der Lehrer waren, welche durchaus wußten, wie in den vorangehenden&lt;br /&gt;
Jahrhunderten die Schüler hingeführt wurden zum Erleben des Geistigen. Es&lt;br /&gt;
war die Schule von Chartres, da war vor allen Dingen hingekommen ein Strahl der&lt;br /&gt;
noch lebendigen Weisheit des Peter von Compostella, der in Spanien gewirkt hat, der&lt;br /&gt;
ein lebendig mysterienhaftes Christentum in Spanien pflegte, das noch sprach von&lt;br /&gt;
der Helferin Christi, der Natur, das noch sprach davon, daß erst dann, wenn diese&lt;br /&gt;
Natur den Menschen eingeführt hat in die Elemente, in die Planetenwelt, in die Sternenwelt,&lt;br /&gt;
daß erst dann der Mensch reif wird, die sieben Helferinnen kennenzulernen, als lebendige Göttinnen: Grammatik, Dialektik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie,&lt;br /&gt;
Astronomie, Musik. Als göttlich-geistige Gestalten, lebendig lernten die Schüler&lt;br /&gt;
sie kennen. In dieser Schule von Chartres lehrte zum Beispiel Bernhardus Sylvestris,&lt;br /&gt;
der wie in mächtigen Schilderungen vor den Schülern entstehen ließ dasjenige, was&lt;br /&gt;
eben alte Weisheit war. Johannes von Chartres, den man auch Johannes von Salisbury nannte, entwickelte da Anschauungen, in denen er sich auseinandersetzte mit dem Aristotelismus. Und mit einer inspirierenden Kraft verpflanzte sich dasjenige, was in der Schule von Chartres gelehrt wurde nach dem Cluniacenser-Orden hin.&lt;br /&gt;
Und insbesondere war einer da, im zwölften Jahrhundert, der eigentlich alle anderen&lt;br /&gt;
überragte: Alain von Lille oder Alanus ab Insulis.|237|94ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorchristliche Mysterien in Chartres ==&lt;br /&gt;
[[Chartres]] ist durch die Kreuzung bedeutender ätherischer Kraftströme ausgezeichnet, wie das in gewissem Grad für jede Kultstätte, hier aber in ganz besonderem Maß gilt. Tatsächlich war schon für die [[Druiden]] das inmitten des damaligen Galliens gelegene spätere Chartres eine zentrale Kultstätte, wo die „virgo paritura“ – die Jungfrau, die gebären soll – verehrt wurde. In einer Grotte am Gipfel des Hügels von Chartres soll sich eine Statue der Jungfrau mit dem Kind auf dem Schoß befunden haben. Von den irisch-keltischen Kultstätten sagte ja [[Rudolf Steiner]], dass dort in geistiger Schau das [[Mysterium von Golgatha]] miterlebt wurde. Hier in Chartres wurde insbesondere die Christgeburt miterlebt und so war der Boden für die Aufnahme des Christentums bereits vorbereitet. In gewissem Sinn waren die Menschen hier schon Christen, ehe noch das Christentum äußerlich zu ihnen kam – und als es äußerlich kam, konnte es sich bruchlos mit der hier gepflegten Tradition verbinden. So gingen die druidischen Mysterienschulen unmittelbar in die römisch-christlichen Schulen über, mit vorbereitet durch [[Wikipedia:Julius Caesar|Julius Caesar]]s Gallienfeldzug, der das römische Element hierher brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die christlichen Kirchen in Chartres == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wikipedia:Karl der Kahle|Karl der Kahle]] weihte [[Wikipedia:876|876]] in Chartres eine [[Wikipedia:Kirche|Kirche]] und stiftete als heilige [[Wikipedia:Reliquie|Reliquie]] die [[Wikipedia:Tunika|Tunika]], die die [[Jungfrau Maria]] bei der Verkündigung von [[Jesus|Jesu]] Geburt durch den [[Erzengel Gabriel]] getragen haben soll. Chartres wurde das Zentrum der [[Wikipedia:Marienverehrung|Marienverehrung]] in [[Europa]] und zog große Pilgerscharen hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[Wikipedia:1000|1000]] wirkte in Chartres der große [[Fulbertus]]. Als [[Wikipedia:1020|1020]] die [[Wikipedia:Karolinger|karolingische]] Kirche durch ein Feuer vernichtet wurde, begann er noch im selben Jahr mit dem [[Wikipedia:Romanik|romanischen]] Neubau. [[Wikipedia:1134|1134]] zerstörte ein weiteres Feuer die Vorhalle und einen Turm. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 1194 wurde die romanische Kirche durch einen Stadtbrand fast vollständig zerstört. Der Bau der heutigen [[Wikipedia:Gotik|gotischen]] [[Wikipedia:Kathedrale|Kathedrale]] begann schon kurz nach [[Wikipedia:1194|1194]] und wurde mit der offizielle Weihe am [[Wikipedia:24. Oktober|24. Oktober]] [[Wikipedia:1260|1260]] vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn des «goldenen Zeitalters» unter [[Fulbertus von Chartres]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der von [[Fulbertus von Chartres]] (* um 950; † 1028) ganz im [[platon]]ischen Sinn eingerichteten „Akademie“ begann das goldene Zeitalter der [[Wikipedia:Domschule|Domschule]] von Chartres. Seinen Schülern galt er geradezu als der &amp;quot;verehrenswürdige Sokrates&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulbertus zeichnete sich vor allem auch durch seine tief innige Verehrung der [[Jungfrau Maria|Heiligen Jungfrau]] aus. Er erklärte ihren Namen als »stella maris« bzw. «maris stella», Stern des Meeres: so wie der [[Wikipedia:Polarstern|Polarstern]] die Seeleute sicher durch die stürmische See leitet, so führt der Geistesstern der [[Maria]] den [[Mensch]]en auf seiner Entwicklungsbahn. In seinem berühmten &#039;&#039;Marien-Sermon&#039;&#039; erzählt er auch die &#039;&#039;Legende von Theophilus&#039;&#039;, der sich dem [[Teufel]] verschrieben hat und nur dadurch gerettet werden kann, dass er sich in inbrünstiger Reue an die Jungfrau Maria wendet – das „[[Ewig-Weibliche]]“ zieht uns hinan. Das [[Faust]]motiv wird hier ähnlich wie bei [[Goethe]] erlebt. Es geht also um die Verwandlung des [[Astralleib]]es zum wieder jungfräulich reinen [[Geistselbst]]. Nur in der jungfräulich reinen Seele kann das Geisteslicht geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Sieben Freie Künste|sieben freien Künste]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sieben Freie Künste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umbildung der Seele kann beginnen, wenn die dafür nötigen [[Bildekräfte]] frei geworden sind. Daher fängt das Schulalter mit etwa 7 Jahren an, weil nun die grundlegende Bildung des [[Physischer Leib|physischen Körpers]] abgeschlossen ist und [[ätherisch]]e Bildekräfte frei werden, um nun formend in der Seele wirken. Alle Bildung, die die menschliche Seele zur Weisheit führt, beruht letztlich darauf, dass die Ätherkräfte formend die Seele ergreifen. Dazu ist eine geordnete Siebenzahl von [[Äther]]kräften nötig, die in der Schule von Chartres durch die Pflege der „[[Sieben freie Künste|Sieben freien Künste]]“ entfaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stützte sich dabei auf die 7 hauptsächlichen ätherischen Bildekräftesphären, die den [[Planetensphären]] entsprechen und die zuerst &#039;&#039;naturhaft&#039;&#039; den [[Körper]] bilden und dann, wenn sie einmal frei geworden sind, [[Inspiration|inspirierend]] in der [[Seele]] sich bis zu [[Imagination]]en verdichten. Man musste dazu den ganzen [[Kosmos]] im Sinne des [[Geozentrisches Weltbild|geozentrischen Ptolemäischen Systems]] betrachten, dem eine Einsicht in diese geistige Realität zugrunde liegt. Das entspricht noch ganz den Anschauungen des [[Verstandesseelenzeitalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die [[Erkenntnis]] vom [[Ich]] ganz bewusst ergriffen werden kann, muss sich erst noch die [[Bewusstseinsseele]] und damit das [[Intellekt|intellektuelle]] Selbstdenken entfalten. Dieses arbeitet nicht mit den Naturätherkräften, sondern mit jenen völlig neu durch die Tätigkeit des Ichs geschaffenen [[Herzätherkräfte]]n, die durch die [[Ätherisation des Blutes]] im [[Herz]]en entstehen und in den [[Kopf]] hinaufstrahlen. Dazu musste aber das Ptolemäische System zunächst dem [[Kopernikanisches Weltbild|kopernikanischen System]] weichen, dass ganz abstrakt die [[Sonne]] in den Mittelpunkt rückt. Die geistigen [[Inspiration]]en werden ausgelöscht und weichen zunächst einer bloß äußerlichen Berechnung. Gerade dadurch wird aber die [[Freiheit]] im Denken erobert. Und nur wie ein abstrakter Meilenzeiger steht nun die Sonne im Mittelpunkt als noch unverstandener Hinweis auf die sonnenhaften [[Herz-Michael-Christuskräfte]]. Nur mit diesem freien Denken kann sich der Michael-Impuls verbinden. Davon hatten die späteren Lehrer von Chartres, namentlich [[Bernardus Sylvestris]] und [[Alanus ab Insulis]], bereits eine deutliche Vorahnung. [[Rudolf Steiner]] hat darauf sehr klar hingewiesen. Erst durch die Vereinigung des intellektuellen Selbstdenkens mit der inspirierten Gedankenwahrnehmung der geistigen Außenwelt, also des [[Aristoteles|aristotelischen]] und des [[platon]]ischen Elements, kann das eigenständige [[Geistselbst]] entfaltet werden. Dazu beizutragen, ist wesentliche Aufgabe der [[Anthroposophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege der Tradition ==&lt;br /&gt;
»Zurück zu den Alten« war geradezu das Losungswort der Schule von Chartres. Hier herrschte noch eine lebendige Tradition, die letztlich in den [[Mysterien]]schulen der [[Wikipedia:Antike|Antike]] wurzelte. Es war keine [[Wikipedia:Renaissance|Renaissance]] der Antike, keine Wiedergeburt, sondern ein letzter Nachklang. Nachahmend und nacherlebend galt es, diese lebendige Erinnerung zu pflegen und daraus auch einzelne neue Inspirationen zu schöpfen. So berichtet uns [[Johannes von Salisbury]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es sagte [[Bernardus von Chartres]], wir seien Zwerge, die sich auf die Schultern von Riesen gesetzt haben, auf dass wir mehr als jene und Entfernteres zu sehen vermöchten, nicht etwa durch die Schärfe unseres eigenen Gesichts oder die ragende Größe unseres Körpers, sondern weil wir in die Höhe emporgehoben und hinaufgeführt werden durch die Größe der Riesen ...|John of Salisbury}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metapher, die viel später auch [[Wikipedia:Isaac Newton|Isaac Newton]] gebraucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adelard von Bath]], der bedeutende Übersetzer [[Wikipedia:Arabische Sprache|arabischer]] wissenschaftlicher Texte, schildert in seinem Traktat &#039;&#039;»de eodem et diverso«&#039;&#039; (»Von Demselben und dem Anderen« - ein Hinweis auf das geistige Urbild und das sinnliche Abbild) wie er zur [[Meditation]] die Stille außerhalb [[Wikipedia:Tours|Tours]] aufsuchte, wo nur der Duft der Blumen und das Rauschen der Loire zu ihm drang. Da erschienen ihm zwei Geistgestalten: die &#039;&#039;Philokosmie&#039;&#039; mit ihrem Gefolge, nämlich dem Reichtum, der Macht, der Würde, dem Ruhm und der Lust, und die &#039;&#039;Philosophie&#039;&#039; umgeben von den [[Sieben freie Künste|sieben freien Künsten]]. Die Philokosmie will ihn zur sinnlichen Lust verführen, die Philosophie aber zeigt ihm, dass die Seele der Lichtwelt entstammt und dass die 7 freien Künste die in den Leib verstrickte Seele wieder in jene geistige Höhen zu erheben vermag, in der sie vor der Geburt lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigendenken war in der Schule von Chartres noch unwichtig, ja sogar verpönt, alles war auf die überlieferte Tradition, auf das Studium der „Alten“ gebaut. [[Berengar von Tours]] (†1088), ein Schüler des [[Fulbertus]], bei dem der [[Intellekt]] schon stark entwickelt war, hielt sich nicht daran und entfachte schon im [[Wikipedia:11. Jahrhundert|11. Jahrhundert]] einen [[Abendmahlsstreit]], indem er die [[Transsubstantiation]] leugnete. Die Kirchengeschichte nennt ihn als Ketzer, der aber stets milde behandelt wurde, weil [[Wikipedia:Papst|Papst]] [[Wikipedia:Gregor VII.|Gregor VII.]], der ehemalige Mönch Hildebrand, seine schützende Hand über ihn hielt. Tatsächlich hatte sich schon seit dem [[Wikipedia:9. Jahrhundert|9. Jahrhundert]] eine sehr [[Materialismus|materialistische]] Auffassung der [[Wandlung]] durchgesetzt. Schon auf dem [[Viertes Konzil von Konstantinopel|Konzil von Konstantinopel]] ([[869]]), das u.a. auch die Lehre von der [[Trichotomie]] verworfen hatte („den Geist abgeschafft hatte“, wie sich Rudolf Steiner öfter ausdrückt), war [[Paschasius Radbertus]] mit seiner vergröberten Lehre aufgetreten, in die recht ekelhafte „Wundergeschichten“ eingestreut waren, die etwa von der Verwandlung der Hostie in blutiges Fleisch zu berichten wussten. Gegen diese materialistische Auffassung trat Berengar zurecht auf, zugleich war ihm aber auch der Begriff von der geistigen Realität der Wandlung verlorengegangen. Sie verflüchtigte sich für ihn zu einem bloß [[symbol]]ischen Akt. Er wurde damit geradezu zu einem Vorläufer des [[Nominalismus]], der die [[geist]]ige [[Wirklichkeit]] der ([[platon]]ischen) [[Ideen]] leugnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Alanus ab Insulis]] – Höhepunkt und Ausklang der Schule von Chartres ==&lt;br /&gt;
Über das Leben des [[Alanus]] ist ein geheimnisvolles Dunkel gebreitet. Wie man heute annimmt, wurde er um [[Wikipedia:1128|1128]] in [[Wikipedia:Lille|Lille]] (&#039;&#039;Insulae&#039;&#039; = Insel) in [[Wikipedia:Flandern|Flandern]] geboren und starb um [[Wikipedia:1203|1203]]. Keine äußeren Dokumente belegen seine unmittelbare Beziehung zur Schule von Chartres und doch ist sein Schaffen so sehr in deren Geist gehalten, dass man mit Fug und Recht behaupten darf, dass mit ihm die Schule von ihren Höhepunkt erreichte – und sie fand mit ihm, wie Alanus selbst sehr deutlich empfand, auch ihren Abschluss. Ihm war klar, dass sich die ganze Weltanschauung der Menschen ändern und sich zunächst ganz auf den abstrakten Intellekt stützen müsse, ehe man wieder zu einer unmittelbaren spirituellen Erkenntnis zurückkehren könne. [[Rudolf Steiner]] spricht darüber in seinen Arnheimer Vorträgen über das [[Karma]] der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sagte Alanus ab Insulis zu einem engen Kreise seiner eingeweihten Schüler: Wir schauen heute die Welt so an, daß wir noch die Mittelpunktstellung der Erde erkennen, daß wir von der Erde aus alles beurteilen. Wenn man mit dieser irdischen Anschauung, die uns zu unseren Bildern, zu unseren Imaginationen befähigt, die folgenden Jahrhunderte allein befruchten würde, dann würde die Menschheit nicht fortschreiten können. Wir müssen ein Bündnis eingehen mit den Aristotelikern, die in die Menschheit den Intellekt hereinbringen, der dann spiritualisiert werden soll und im 20. Jahrhundert in einer neuen spirituellen Weise unter den Menschen aufleuchten soll. Wenn wir jetzt die Erde als den Mittelpunkt des Kosmos anschauen, wenn wir die Planeten als um die Erde kreisend, wenn wir den ganzen Sternenhimmel, wie er sich zunächst auch für das physische Auge darbietet, so beschreiben, als wenn er sich drehen würde um die Erde, so wird aber doch einer kommen und wird sagen: Stellen wir einmal die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltensystems! Dann aber, wenn dieser kommt, der die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltalls stellt, dann wird die Weltanschauung veröden. Die Menschen werden dann nur noch die Bahnen der Planeten ausrechnen, werden nur noch die Orte der Himmelskörper angeben. Die Menschen werden von den Himmelskörpern nur sprechen wie von Gasen oder physischen Körpern, die da brennen und brennend leuchten; sie werden nur ganz mathematischmechanisch etwas von dem Sternenhimmel wissen. Aber das, was da als öde Weltanschauung sich ausbreiten wird, das hat doch eines - ein Armseliges , aber eines hat es: Wir schauen von der Erde aus die Welt an; der, der da kommen wird, wird von der Sonne aus die Welt anschauen. Er wird sein wie einer, der nur die &amp;quot;Richtung&amp;quot; angibt, die Richtung auf einen großartig bedeutsamen, mit den wunderbarsten Ereignissen und wunderbarsten Wesenheiten ausgestalteten Weg. Aber er gibt nur die abstrakte Richtung an; damit war auf die kopernikanische Weltanschauung hingedeutet, in ihrer Öde, in ihrer Abstraktheit, aber als Richtung, denn alles das muß zuerst fort, was wir mit unseren Imaginationen vertreten, so sagte Alanus ab Insulis; das muß fort, und gewissermaßen ganz abstrakt muß das Weltbild werden, fast nur wie ein Meilenzeiger auf einem Wege mit wunderbaren Denkmälern. Denn da wird in der geistigen Welt einer sein, der diesen Meilenzeiger, der für die Erneuerung der Welt nichts anderes haben wird als Richtung, nehmen wird, damit er dann, mit dem Intellektualismus zusammen, die neue Spiritualität begründen kann, einer, der nichts wird brauchen können als diesen Meilenzeiger. Das aber wird sein, wie Alanus ab Insulis sagte, Sankt Michael! Für ihn muß das Feld frei werden; er muß den Weg mit neuen Saaten besäen. Dazu muß nichts anderes da sein als Linie, mathematische Linie.&amp;quot; {{Lit|{{G|240|155ff}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Schule von Chartres - die geistige Finsternis auf Erden um 1250 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres cathedral.jpg|mini|400px|[[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]], Gesamtansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat öfters erwähnt, dass etwa um [[1250]] das Erdenleben in eine geistige Finsternis getaucht war, wo selbst hohen [[Eingeweihter|Eingeweihten]] der unmittelbare Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt war. Gerade diese Zeit war aber höchst bedeutsam für den Übergang von der [[platon]]ischen zur [[Aristoteles|aristotelischen]] Geistesströmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was Alanus ab Insulis in den Zisterzienser-Orden hineingeleitet hat, das ging dann über an die Dominikaner, die namentlich den Intellekt, in Anknüpfung an Aristoteles, pflegten. Aber es gab da eine Zwischenzeit: Im 12. Jahrhundert blühte die Schule von Chartres, und im 13. Jahrhundert begann im Dominikaner-Orden das mächtige Wirken für die Scholastik im Sinne des Aristotelismus. Die, welche als die großen Lehrer der Schule von Chartres durch die Pforte des Todes hinaufgingen in die geistige Welt, sie waren dort noch eine Weile zusammen mit den durch die Geburt herabsteigenden Dominikanern, die dann nach ihrem Herabsteigen hier den Aristotelismus begründeten. Daher müssen wir also hinschauen auf eine Zwischenzeit, wo wie in einem großen himmlischen Konzil die letzten großen Lehrer von Chartres, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen waren, beisammen waren mit denen, die als Dominikaner den Aristotelismus pflegen sollten, bevor diese letzteren heruntergestiegen waren. Da wurde in der geistigen Welt der große &amp;quot;himmlische Vertrag&amp;quot; geschlossen. Die, welche da unter der Führung des Alanus ab Insulis hinaufgekommen waren in die geistige Welt, sie sagten den heruntersteigenden Aristotelikern: Unsere Zeit ist jetzt nicht auf der Erde; wir haben zunächst hier von der geistigen Welt aus zu wirken. Wir können gar nicht in irgendwelche Inkarnationen in der nächsten Zeit auf die Erde herabsteigen. Eure Aufgabe ist es jetzt, den Intellekt zu pflegen im aufgehenden Bewusstseinsseelen-Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kamen sie herunter, die großen Scholastiker, und führten dasjenige aus, was sie mit den letzten großen Platonikern der Schule von Chartres ausgemacht hatten. Manches Bedeutende trug sich da zu. Einer, der als einer der früheren heruntergekommen war, bekam zum Beispiel eine Botschaft durch einen anderen, der noch länger als er in der geistigen Welt bei Alanus ab Insulis geblieben war, das heißt bei derjenigen geistigen Individualität, die früher Alanus ab Insulis war. Der später Herunterkommende brachte diese Botschaft, das heißt, er wirkte zusammen mit dem Älteren, und es begann so auf der Erde die Vorbereitung für das intellektualistische Zeitalter, das ja im Dominikaner-Orden seinen Anfang genommen hat. Gerade der, welcher etwas länger bei Alanus ab Insulis in der geistigen Welt geblieben war, zog zuerst das Zisterzienser-Ordenskleid an und wechselte es erst später mit dem Dominikaner-Kleid. So wirkten also nunmehr auf der Erde diejenigen, die einstmals unter dem Einflüsse desjenigen standen, was bei Aristoteles herausgekommen war, und oben &amp;quot;wachten&amp;quot; gewissermaßen, aber im Zusammenhange mit den auf der Erde wirkenden Aristotelikern, die Platoniker, die in der Schule von Chartres waren. Die geistige Welt ging mit der physischen Welt Hand in Hand. Es war gleichsam wie ein Handreichen der Aristoteliker mit den Platonikern durch das 13., 14., 15. Jahrhundert hin. Und dann waren ja auch schon wieder viele von denen, die heruntergestiegen waren, um in Europa den Aristotelismus einzuleiten, droben bei den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weitere Entwicklung ging so vor sich, daß sowohl die, welche in der Schule von Chartres die Führer waren, wie auch die, welche im Dominikaner-Orden die führenden Stellungen hatten, sich an die Spitze derjenigen stellten, welche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in jenem mächtigen übersinnlichen Kultus, der sich in den angedeuteten Bildern entfaltete, die spätere anthroposophische Strömung vorbereiteten. Es mußten zunächst diejenigen wieder heruntersteigen, die mehr oder weniger als Aristoteliker gewirkt hatten; denn unter dem Einfluß des Intellektualismus war noch nicht die Zeit gekommen, um die Spiritualität neuerdings zu vertiefen. Aber es bestand eine unverbrüchliche Abmachung, die weiter wirkt. Und nach dieser Abmachung muß aus dem, was anthroposophische Bewegung ist, etwas hervorgehen, was seine Vollendung vor dem Ablaufe dieses Jahrhunderts finden muß. Denn über der Anthroposophischen Gesellschaft schwebt ein Schicksal: das Schicksal, daß viele von denjenigen, die heute in der Anthroposophischen Gesellschaft sind, bis zu dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts wieder herunterkommen müssen auf die Erde, dann aber vereinigt mit jenen auch, die entweder selbst führend waren in der Schule von Chartres oder die Schüler von Chartres waren. So daß vor dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts, wenn die Zivilisation nicht in die völlige Dekadenz kommen soll, auf der Erde die Platoniker von Chartres und die späteren Aristoteliker zusammenwirken müssen.|240|155ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier gingen die wesentlichen Impulse zu der im Geistigen im [[Wikipedia:15. Jahrhundert|15. Jahrhundert]] begründeten [[Michael-Schule]] und der von [[Michael]] Ende des [[Wikipedia:18. Jahrhundert|18.]] und bis in die erste Hälfte des [[Wikipedia:19. Jahrhundert|19. Jahrhundert]]s in der geistigen Welt eingerichtete himmlischen Kultus aus, durch den das [[1879]] beginnende [[Michael-Zeitalter]] vorbereitet werden sollte. Die mächtigen kosmischen Imaginationen, in denen dieser himmlische Kultus Michaels lebte, wurden später zum eigentlichen Inhalt der Anthroposophie und spiegeln sich in gedämpfter Form auch in [[Goethes Märchen]] wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die letzten Großen der Schule von Chartres waren eben in der geistigen Welt angekommen.&lt;br /&gt;
Diejenigen Individualitäten, die die Hochblüte der Scholastik einleiteten,&lt;br /&gt;
waren noch in der geistigen Welt. Und einer der wichtigsten Ideen-Austausche hinter&lt;br /&gt;
den Kulissen der menschlichen Entwickelung spielte sich ab im Beginne des dreizehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts zwischen denen, die noch den alten schauenden Platonismus&lt;br /&gt;
hinaufgetragen haben aus der Schule von Chartres in die übersinnliche Welt, und diejenigen,&lt;br /&gt;
die sich dazu bereiteten, den Aristotelismus herunterzutragen als den großen&lt;br /&gt;
Übergang für die Herbeiführung einer neuen Spiritualität, die in der Zukunft hereinfluten&lt;br /&gt;
soll in die Entwickelung der Menschheit. Da kam man überein, indem gerade&lt;br /&gt;
diese Individualitäten, die aus der Schule von Chartres herstammen, denen sagten,&lt;br /&gt;
die sich eben anschickten, herunterzusteigen in die sinnlich-physische Welt und den&lt;br /&gt;
Aristotelismus in der Scholastik als das richtige Element des Zeitalters zu pflegen: Für&lt;br /&gt;
uns ist zunächst ein Erdenwirken nicht möglich, wir bleiben hier oben. Und so blieben&lt;br /&gt;
denn, ohne daß sie in maßgeblichen Erdeninkarnationen bisher eintraten, die Geister&lt;br /&gt;
von Chartres in der übersinnlichen Welt. Aber sie wirkten mächtig mit bei der Gestaltung&lt;br /&gt;
jener grandiosen Imagination, die gestaltet wurde in der ersten Hälfte des neunzehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts.|237|98f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Schule von Orléans]] ==&lt;br /&gt;
Um 1200 hatte die Schule von Chartres ihren Gipfelpunkt überschritten und [[Wikipedia:Paris|Paris]] trat als Zentrum der [[Scholastik]] immer mehr hervor. In Paris reifte die intellektuelle dialektische Denkmethode heran, während sich manches von dem in Chartres gepflegten Geist noch in der [[Schule von Orléans]] bewahrte, worauf auch [[Rudolf Steiner]] hingewiesen hat. Diesen Gegensatz von Paris und [[Wikipedia:Orléans|Orléans]] greift auch [[Henri d’Andeli]] [[Wikipedia:1230|1230]] in seinem bedeutsamen Gedicht »[[La bataille des VII arts]]« auf. Der Kampf wogt zwischen Paris und Orléans, zwischen der Dialectica (Logica) und der Grammatica, zwischen der Logik und der Urkraft des Wortes. Am Ende siegt die Logica und die Dialectica muss sich in die Gegend zwischen Orléans und Blois zurückziehen. So werden die Dinge 30 Jahre lang bleiben, schreibt d’Andeli, Nichtigkeit und Hohlheit werden herrschen, dann aber werden neue Menschen kommen, die sich wieder der Grammatik, dem Wort, zuwenden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Schule von Chartres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Teichmann: &#039;&#039;Der Mensch und sein Tempel, Bd. 4: Chartres - Schule und Kathedrale&#039;&#039;, Urachhaus Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 978-3878386889&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge III&#039;&#039;, [[GA 237]] (1991) {{Vorträge|237}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge VI&#039;&#039;, [[GA 240]] (1986), {{Vorträge|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_01/Europaer_03_1997.pdf#page=7&amp;amp;view=Fit Santiago de Compostela, die Schule von Chartres und das Ende des 20. Jahrhunderts] in [[Der Europäer]], Jg. 1/Nr.3 Januar 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule von Chartres|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Schule_von_Chartres&amp;diff=625647</id>
		<title>Schule von Chartres</title>
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		<updated>2026-04-13T13:29:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Die christlichen Kirchen in Chartres */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Bild:Chartres cathedral.jpg|thumb|350px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres Cath+Gare.JPG|mini|400px|Die [[Wikipedia:Gotik|gotische]] [[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]] in ihrer heutigen Gestalt.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Schule von Chartres&#039;&#039;&#039; war etwa ab dem Jahr [[Wikipedia:1000|1000]] für rund 200 Jahre eines der bedeutendsten geistigen Zentren nördlich der Alpen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Steiner]] charakterisierte das [[Wesen]] der Schule von Chartres so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da gab es im elften, namentlich aber im zwölften&lt;br /&gt;
Jahrhundert, herüberreichend ins dreizehnte Jahrhundert, eine eigentlich wunderbare&lt;br /&gt;
Schule, in der Lehrer waren, welche durchaus wußten, wie in den vorangehenden&lt;br /&gt;
Jahrhunderten die Schüler hingeführt wurden zum Erleben des Geistigen. Es&lt;br /&gt;
war die Schule von Chartres, da war vor allen Dingen hingekommen ein Strahl der&lt;br /&gt;
noch lebendigen Weisheit des Peter von Compostella, der in Spanien gewirkt hat, der&lt;br /&gt;
ein lebendig mysterienhaftes Christentum in Spanien pflegte, das noch sprach von&lt;br /&gt;
der Helferin Christi, der Natur, das noch sprach davon, daß erst dann, wenn diese&lt;br /&gt;
Natur den Menschen eingeführt hat in die Elemente, in die Planetenwelt, in die Sternenwelt,&lt;br /&gt;
daß erst dann der Mensch reif wird, die sieben Helferinnen kennenzulernen, als lebendige Göttinnen: Grammatik, Dialektik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie,&lt;br /&gt;
Astronomie, Musik. Als göttlich-geistige Gestalten, lebendig lernten die Schüler&lt;br /&gt;
sie kennen. In dieser Schule von Chartres lehrte zum Beispiel Bernhardus Sylvestris,&lt;br /&gt;
der wie in mächtigen Schilderungen vor den Schülern entstehen ließ dasjenige, was&lt;br /&gt;
eben alte Weisheit war. Johannes von Chartres, den man auch Johannes von Salisbury nannte, entwickelte da Anschauungen, in denen er sich auseinandersetzte mit dem Aristotelismus. Und mit einer inspirierenden Kraft verpflanzte sich dasjenige, was in der Schule von Chartres gelehrt wurde nach dem Cluniacenser-Orden hin.&lt;br /&gt;
Und insbesondere war einer da, im zwölften Jahrhundert, der eigentlich alle anderen&lt;br /&gt;
überragte: Alain von Lille oder Alanus ab Insulis&amp;quot;. {{Lit|{{G|237|94ff}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorchristliche Mysterien in Chartres ==&lt;br /&gt;
[[Chartres]] ist durch die Kreuzung bedeutender ätherischer Kraftströme ausgezeichnet, wie das in gewissem Grad für jede Kultstätte, hier aber in ganz besonderem Maß gilt. Tatsächlich war schon für die [[Druiden]] das inmitten des damaligen Galliens gelegene spätere Chartres eine zentrale Kultstätte, wo die „virgo paritura“ – die Jungfrau, die gebären soll – verehrt wurde. In einer Grotte am Gipfel des Hügels von Chartres soll sich eine Statue der Jungfrau mit dem Kind auf dem Schoß befunden haben. Von den irisch-keltischen Kultstätten sagte ja [[Rudolf Steiner]], dass dort in geistiger Schau das [[Mysterium von Golgatha]] miterlebt wurde. Hier in Chartres wurde insbesondere die Christgeburt miterlebt und so war der Boden für die Aufnahme des Christentums bereits vorbereitet. In gewissem Sinn waren die Menschen hier schon Christen, ehe noch das Christentum äußerlich zu ihnen kam – und als es äußerlich kam, konnte es sich bruchlos mit der hier gepflegten Tradition verbinden. So gingen die druidischen Mysterienschulen unmittelbar in die römisch-christlichen Schulen über, mit vorbereitet durch [[Wikipedia:Julius Caesar|Julius Caesar]]s Gallienfeldzug, der das römische Element hierher brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die christlichen Kirchen in Chartres == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wikipedia:Karl der Kahle|Karl der Kahle]] weihte [[Wikipedia:876|876]] in Chartres eine [[Wikipedia:Kirche|Kirche]] und stiftete als heilige [[Wikipedia:Reliquie|Reliquie]] die [[Wikipedia:Tunika|Tunika]], die die [[Jungfrau Maria]] bei der Verkündigung von [[Jesus|Jesu]] Geburt durch den [[Erzengel Gabriel]] getragen haben soll. Chartres wurde das Zentrum der [[Wikipedia:Marienverehrung|Marienverehrung]] in [[Europa]] und zog große Pilgerscharen hierher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[Wikipedia:1000|1000]] wirkte in Chartres der große [[Fulbertus]]. Als [[Wikipedia:1020|1020]] die [[Wikipedia:Karolinger|karolingische]] Kirche durch ein Feuer vernichtet wurde, begann er noch im selben Jahr mit dem [[Wikipedia:Romanik|romanischen]] Neubau. [[Wikipedia:1134|1134]] zerstörte ein weiteres Feuer die Vorhalle und einen Turm. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 1194 wurde die romanische Kirche durch einen Stadtbrand fast vollständig zerstört. Der Bau der heutigen [[Wikipedia:Gotik|gotischen]] [[Wikipedia:Kathedrale|Kathedrale]] begann schon kurz nach [[Wikipedia:1194|1194]] und wurde mit der offizielle Weihe am [[Wikipedia:24. Oktober|24. Oktober]] [[Wikipedia:1260|1260]] vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn des «goldenen Zeitalters» unter [[Fulbertus von Chartres]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der von [[Fulbertus von Chartres]] (* um 950; † 1028) ganz im [[platon]]ischen Sinn eingerichteten „Akademie“ begann das goldene Zeitalter der [[Wikipedia:Domschule|Domschule]] von Chartres. Seinen Schülern galt er geradezu als der &amp;quot;verehrenswürdige Sokrates&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fulbertus zeichnete sich vor allem auch durch seine tief innige Verehrung der [[Jungfrau Maria|Heiligen Jungfrau]] aus. Er erklärte ihren Namen als »stella maris« bzw. «maris stella», Stern des Meeres: so wie der [[Wikipedia:Polarstern|Polarstern]] die Seeleute sicher durch die stürmische See leitet, so führt der Geistesstern der [[Maria]] den [[Mensch]]en auf seiner Entwicklungsbahn. In seinem berühmten &#039;&#039;Marien-Sermon&#039;&#039; erzählt er auch die &#039;&#039;Legende von Theophilus&#039;&#039;, der sich dem [[Teufel]] verschrieben hat und nur dadurch gerettet werden kann, dass er sich in inbrünstiger Reue an die Jungfrau Maria wendet – das „[[Ewig-Weibliche]]“ zieht uns hinan. Das [[Faust]]motiv wird hier ähnlich wie bei [[Goethe]] erlebt. Es geht also um die Verwandlung des [[Astralleib]]es zum wieder jungfräulich reinen [[Geistselbst]]. Nur in der jungfräulich reinen Seele kann das Geisteslicht geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Sieben Freie Künste|sieben freien Künste]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sieben Freie Künste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umbildung der Seele kann beginnen, wenn die dafür nötigen [[Bildekräfte]] frei geworden sind. Daher fängt das Schulalter mit etwa 7 Jahren an, weil nun die grundlegende Bildung des [[Physischer Leib|physischen Körpers]] abgeschlossen ist und [[ätherisch]]e Bildekräfte frei werden, um nun formend in der Seele wirken. Alle Bildung, die die menschliche Seele zur Weisheit führt, beruht letztlich darauf, dass die Ätherkräfte formend die Seele ergreifen. Dazu ist eine geordnete Siebenzahl von [[Äther]]kräften nötig, die in der Schule von Chartres durch die Pflege der „[[Sieben freie Künste|Sieben freien Künste]]“ entfaltet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stützte sich dabei auf die 7 hauptsächlichen ätherischen Bildekräftesphären, die den [[Planetensphären]] entsprechen und die zuerst &#039;&#039;naturhaft&#039;&#039; den [[Körper]] bilden und dann, wenn sie einmal frei geworden sind, [[Inspiration|inspirierend]] in der [[Seele]] sich bis zu [[Imagination]]en verdichten. Man musste dazu den ganzen [[Kosmos]] im Sinne des [[Geozentrisches Weltbild|geozentrischen Ptolemäischen Systems]] betrachten, dem eine Einsicht in diese geistige Realität zugrunde liegt. Das entspricht noch ganz den Anschauungen des [[Verstandesseelenzeitalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die [[Erkenntnis]] vom [[Ich]] ganz bewusst ergriffen werden kann, muss sich erst noch die [[Bewusstseinsseele]] und damit das [[Intellekt|intellektuelle]] Selbstdenken entfalten. Dieses arbeitet nicht mit den Naturätherkräften, sondern mit jenen völlig neu durch die Tätigkeit des Ichs geschaffenen [[Herzätherkräfte]]n, die durch die [[Ätherisation des Blutes]] im [[Herz]]en entstehen und in den [[Kopf]] hinaufstrahlen. Dazu musste aber das Ptolemäische System zunächst dem [[Kopernikanisches Weltbild|kopernikanischen System]] weichen, dass ganz abstrakt die [[Sonne]] in den Mittelpunkt rückt. Die geistigen [[Inspiration]]en werden ausgelöscht und weichen zunächst einer bloß äußerlichen Berechnung. Gerade dadurch wird aber die [[Freiheit]] im Denken erobert. Und nur wie ein abstrakter Meilenzeiger steht nun die Sonne im Mittelpunkt als noch unverstandener Hinweis auf die sonnenhaften [[Herz-Michael-Christuskräfte]]. Nur mit diesem freien Denken kann sich der Michael-Impuls verbinden. Davon hatten die späteren Lehrer von Chartres, namentlich [[Bernardus Sylvestris]] und [[Alanus ab Insulis]], bereits eine deutliche Vorahnung. [[Rudolf Steiner]] hat darauf sehr klar hingewiesen. Erst durch die Vereinigung des intellektuellen Selbstdenkens mit der inspirierten Gedankenwahrnehmung der geistigen Außenwelt, also des [[Aristoteles|aristotelischen]] und des [[platon]]ischen Elements, kann das eigenständige [[Geistselbst]] entfaltet werden. Dazu beizutragen, ist wesentliche Aufgabe der [[Anthroposophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege der Tradition ==&lt;br /&gt;
»Zurück zu den Alten« war geradezu das Losungswort der Schule von Chartres. Hier herrschte noch eine lebendige Tradition, die letztlich in den [[Mysterien]]schulen der [[Wikipedia:Antike|Antike]] wurzelte. Es war keine [[Wikipedia:Renaissance|Renaissance]] der Antike, keine Wiedergeburt, sondern ein letzter Nachklang. Nachahmend und nacherlebend galt es, diese lebendige Erinnerung zu pflegen und daraus auch einzelne neue Inspirationen zu schöpfen. So berichtet uns [[Johannes von Salisbury]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Es sagte [[Bernardus von Chartres]], wir seien Zwerge, die sich auf die Schultern von Riesen gesetzt haben, auf dass wir mehr als jene und Entfernteres zu sehen vermöchten, nicht etwa durch die Schärfe unseres eigenen Gesichts oder die ragende Größe unseres Körpers, sondern weil wir in die Höhe emporgehoben und hinaufgeführt werden durch die Größe der Riesen ...|John of Salisbury}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Metapher, die viel später auch [[Wikipedia:Isaac Newton|Isaac Newton]] gebraucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adelard von Bath]], der bedeutende Übersetzer [[Wikipedia:Arabische Sprache|arabischer]] wissenschaftlicher Texte, schildert in seinem Traktat &#039;&#039;»de eodem et diverso«&#039;&#039; (»Von Demselben und dem Anderen« - ein Hinweis auf das geistige Urbild und das sinnliche Abbild) wie er zur [[Meditation]] die Stille außerhalb [[Wikipedia:Tours|Tours]] aufsuchte, wo nur der Duft der Blumen und das Rauschen der Loire zu ihm drang. Da erschienen ihm zwei Geistgestalten: die &#039;&#039;Philokosmie&#039;&#039; mit ihrem Gefolge, nämlich dem Reichtum, der Macht, der Würde, dem Ruhm und der Lust, und die &#039;&#039;Philosophie&#039;&#039; umgeben von den [[Sieben freie Künste|sieben freien Künsten]]. Die Philokosmie will ihn zur sinnlichen Lust verführen, die Philosophie aber zeigt ihm, dass die Seele der Lichtwelt entstammt und dass die 7 freien Künste die in den Leib verstrickte Seele wieder in jene geistige Höhen zu erheben vermag, in der sie vor der Geburt lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eigendenken war in der Schule von Chartres noch unwichtig, ja sogar verpönt, alles war auf die überlieferte Tradition, auf das Studium der „Alten“ gebaut. [[Berengar von Tours]] (†1088), ein Schüler des [[Fulbertus]], bei dem der [[Intellekt]] schon stark entwickelt war, hielt sich nicht daran und entfachte schon im [[Wikipedia:11. Jahrhundert|11. Jahrhundert]] einen [[Abendmahlsstreit]], indem er die [[Transsubstantiation]] leugnete. Die Kirchengeschichte nennt ihn als Ketzer, der aber stets milde behandelt wurde, weil [[Wikipedia:Papst|Papst]] [[Wikipedia:Gregor VII.|Gregor VII.]], der ehemalige Mönch Hildebrand, seine schützende Hand über ihn hielt. Tatsächlich hatte sich schon seit dem [[Wikipedia:9. Jahrhundert|9. Jahrhundert]] eine sehr [[Materialismus|materialistische]] Auffassung der [[Wandlung]] durchgesetzt. Schon auf dem [[Viertes Konzil von Konstantinopel|Konzil von Konstantinopel]] ([[869]]), das u.a. auch die Lehre von der [[Trichotomie]] verworfen hatte („den Geist abgeschafft hatte“, wie sich Rudolf Steiner öfter ausdrückt), war [[Paschasius Radbertus]] mit seiner vergröberten Lehre aufgetreten, in die recht ekelhafte „Wundergeschichten“ eingestreut waren, die etwa von der Verwandlung der Hostie in blutiges Fleisch zu berichten wussten. Gegen diese materialistische Auffassung trat Berengar zurecht auf, zugleich war ihm aber auch der Begriff von der geistigen Realität der Wandlung verlorengegangen. Sie verflüchtigte sich für ihn zu einem bloß [[symbol]]ischen Akt. Er wurde damit geradezu zu einem Vorläufer des [[Nominalismus]], der die [[geist]]ige [[Wirklichkeit]] der ([[platon]]ischen) [[Ideen]] leugnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Alanus ab Insulis]] – Höhepunkt und Ausklang der Schule von Chartres ==&lt;br /&gt;
Über das Leben des [[Alanus]] ist ein geheimnisvolles Dunkel gebreitet. Wie man heute annimmt, wurde er um [[Wikipedia:1128|1128]] in [[Wikipedia:Lille|Lille]] (&#039;&#039;Insulae&#039;&#039; = Insel) in [[Wikipedia:Flandern|Flandern]] geboren und starb um [[Wikipedia:1203|1203]]. Keine äußeren Dokumente belegen seine unmittelbare Beziehung zur Schule von Chartres und doch ist sein Schaffen so sehr in deren Geist gehalten, dass man mit Fug und Recht behaupten darf, dass mit ihm die Schule von ihren Höhepunkt erreichte – und sie fand mit ihm, wie Alanus selbst sehr deutlich empfand, auch ihren Abschluss. Ihm war klar, dass sich die ganze Weltanschauung der Menschen ändern und sich zunächst ganz auf den abstrakten Intellekt stützen müsse, ehe man wieder zu einer unmittelbaren spirituellen Erkenntnis zurückkehren könne. [[Rudolf Steiner]] spricht darüber in seinen Arnheimer Vorträgen über das [[Karma]] der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sagte Alanus ab Insulis zu einem engen Kreise seiner eingeweihten Schüler: Wir schauen heute die Welt so an, daß wir noch die Mittelpunktstellung der Erde erkennen, daß wir von der Erde aus alles beurteilen. Wenn man mit dieser irdischen Anschauung, die uns zu unseren Bildern, zu unseren Imaginationen befähigt, die folgenden Jahrhunderte allein befruchten würde, dann würde die Menschheit nicht fortschreiten können. Wir müssen ein Bündnis eingehen mit den Aristotelikern, die in die Menschheit den Intellekt hereinbringen, der dann spiritualisiert werden soll und im 20. Jahrhundert in einer neuen spirituellen Weise unter den Menschen aufleuchten soll. Wenn wir jetzt die Erde als den Mittelpunkt des Kosmos anschauen, wenn wir die Planeten als um die Erde kreisend, wenn wir den ganzen Sternenhimmel, wie er sich zunächst auch für das physische Auge darbietet, so beschreiben, als wenn er sich drehen würde um die Erde, so wird aber doch einer kommen und wird sagen: Stellen wir einmal die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltensystems! Dann aber, wenn dieser kommt, der die Sonne räumlich in den Mittelpunkt des Weltalls stellt, dann wird die Weltanschauung veröden. Die Menschen werden dann nur noch die Bahnen der Planeten ausrechnen, werden nur noch die Orte der Himmelskörper angeben. Die Menschen werden von den Himmelskörpern nur sprechen wie von Gasen oder physischen Körpern, die da brennen und brennend leuchten; sie werden nur ganz mathematischmechanisch etwas von dem Sternenhimmel wissen. Aber das, was da als öde Weltanschauung sich ausbreiten wird, das hat doch eines - ein Armseliges , aber eines hat es: Wir schauen von der Erde aus die Welt an; der, der da kommen wird, wird von der Sonne aus die Welt anschauen. Er wird sein wie einer, der nur die &amp;quot;Richtung&amp;quot; angibt, die Richtung auf einen großartig bedeutsamen, mit den wunderbarsten Ereignissen und wunderbarsten Wesenheiten ausgestalteten Weg. Aber er gibt nur die abstrakte Richtung an; damit war auf die kopernikanische Weltanschauung hingedeutet, in ihrer Öde, in ihrer Abstraktheit, aber als Richtung, denn alles das muß zuerst fort, was wir mit unseren Imaginationen vertreten, so sagte Alanus ab Insulis; das muß fort, und gewissermaßen ganz abstrakt muß das Weltbild werden, fast nur wie ein Meilenzeiger auf einem Wege mit wunderbaren Denkmälern. Denn da wird in der geistigen Welt einer sein, der diesen Meilenzeiger, der für die Erneuerung der Welt nichts anderes haben wird als Richtung, nehmen wird, damit er dann, mit dem Intellektualismus zusammen, die neue Spiritualität begründen kann, einer, der nichts wird brauchen können als diesen Meilenzeiger. Das aber wird sein, wie Alanus ab Insulis sagte, Sankt Michael! Für ihn muß das Feld frei werden; er muß den Weg mit neuen Saaten besäen. Dazu muß nichts anderes da sein als Linie, mathematische Linie.&amp;quot; {{Lit|{{G|240|155ff}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Schule von Chartres - die geistige Finsternis auf Erden um 1250 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chartres cathedral.jpg|mini|400px|[[Wikipedia:Kathedrale von Chartres|Kathedrale von Chartres]], Gesamtansicht von Süden]]&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner hat öfters erwähnt, dass etwa um [[1250]] das Erdenleben in eine geistige Finsternis getaucht war, wo selbst hohen [[Eingeweihter|Eingeweihten]] der unmittelbare Einblick in die [[geistige Welt]] verwehrt war. Gerade diese Zeit war aber höchst bedeutsam für den Übergang von der [[platon]]ischen zur [[Aristoteles|aristotelischen]] Geistesströmung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was Alanus ab Insulis in den Zisterzienser-Orden hineingeleitet hat, das ging dann über an die Dominikaner, die namentlich den Intellekt, in Anknüpfung an Aristoteles, pflegten. Aber es gab da eine Zwischenzeit: Im 12. Jahrhundert blühte die Schule von Chartres, und im 13. Jahrhundert begann im Dominikaner-Orden das mächtige Wirken für die Scholastik im Sinne des Aristotelismus. Die, welche als die großen Lehrer der Schule von Chartres durch die Pforte des Todes hinaufgingen in die geistige Welt, sie waren dort noch eine Weile zusammen mit den durch die Geburt herabsteigenden Dominikanern, die dann nach ihrem Herabsteigen hier den Aristotelismus begründeten. Daher müssen wir also hinschauen auf eine Zwischenzeit, wo wie in einem großen himmlischen Konzil die letzten großen Lehrer von Chartres, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen waren, beisammen waren mit denen, die als Dominikaner den Aristotelismus pflegen sollten, bevor diese letzteren heruntergestiegen waren. Da wurde in der geistigen Welt der große &amp;quot;himmlische Vertrag&amp;quot; geschlossen. Die, welche da unter der Führung des Alanus ab Insulis hinaufgekommen waren in die geistige Welt, sie sagten den heruntersteigenden Aristotelikern: Unsere Zeit ist jetzt nicht auf der Erde; wir haben zunächst hier von der geistigen Welt aus zu wirken. Wir können gar nicht in irgendwelche Inkarnationen in der nächsten Zeit auf die Erde herabsteigen. Eure Aufgabe ist es jetzt, den Intellekt zu pflegen im aufgehenden Bewusstseinsseelen-Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kamen sie herunter, die großen Scholastiker, und führten dasjenige aus, was sie mit den letzten großen Platonikern der Schule von Chartres ausgemacht hatten. Manches Bedeutende trug sich da zu. Einer, der als einer der früheren heruntergekommen war, bekam zum Beispiel eine Botschaft durch einen anderen, der noch länger als er in der geistigen Welt bei Alanus ab Insulis geblieben war, das heißt bei derjenigen geistigen Individualität, die früher Alanus ab Insulis war. Der später Herunterkommende brachte diese Botschaft, das heißt, er wirkte zusammen mit dem Älteren, und es begann so auf der Erde die Vorbereitung für das intellektualistische Zeitalter, das ja im Dominikaner-Orden seinen Anfang genommen hat. Gerade der, welcher etwas länger bei Alanus ab Insulis in der geistigen Welt geblieben war, zog zuerst das Zisterzienser-Ordenskleid an und wechselte es erst später mit dem Dominikaner-Kleid. So wirkten also nunmehr auf der Erde diejenigen, die einstmals unter dem Einflüsse desjenigen standen, was bei Aristoteles herausgekommen war, und oben &amp;quot;wachten&amp;quot; gewissermaßen, aber im Zusammenhange mit den auf der Erde wirkenden Aristotelikern, die Platoniker, die in der Schule von Chartres waren. Die geistige Welt ging mit der physischen Welt Hand in Hand. Es war gleichsam wie ein Handreichen der Aristoteliker mit den Platonikern durch das 13., 14., 15. Jahrhundert hin. Und dann waren ja auch schon wieder viele von denen, die heruntergestiegen waren, um in Europa den Aristotelismus einzuleiten, droben bei den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die weitere Entwicklung ging so vor sich, daß sowohl die, welche in der Schule von Chartres die Führer waren, wie auch die, welche im Dominikaner-Orden die führenden Stellungen hatten, sich an die Spitze derjenigen stellten, welche in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in jenem mächtigen übersinnlichen Kultus, der sich in den angedeuteten Bildern entfaltete, die spätere anthroposophische Strömung vorbereiteten. Es mußten zunächst diejenigen wieder heruntersteigen, die mehr oder weniger als Aristoteliker gewirkt hatten; denn unter dem Einfluß des Intellektualismus war noch nicht die Zeit gekommen, um die Spiritualität neuerdings zu vertiefen. Aber es bestand eine unverbrüchliche Abmachung, die weiter wirkt. Und nach dieser Abmachung muß aus dem, was anthroposophische Bewegung ist, etwas hervorgehen, was seine Vollendung vor dem Ablaufe dieses Jahrhunderts finden muß. Denn über der Anthroposophischen Gesellschaft schwebt ein Schicksal: das Schicksal, daß viele von denjenigen, die heute in der Anthroposophischen Gesellschaft sind, bis zu dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts wieder herunterkommen müssen auf die Erde, dann aber vereinigt mit jenen auch, die entweder selbst führend waren in der Schule von Chartres oder die Schüler von Chartres waren. So daß vor dem Ablaufe des 20. Jahrhunderts, wenn die Zivilisation nicht in die völlige Dekadenz kommen soll, auf der Erde die Platoniker von Chartres und die späteren Aristoteliker zusammenwirken müssen.|240|155ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier gingen die wesentlichen Impulse zu der im Geistigen im [[Wikipedia:15. Jahrhundert|15. Jahrhundert]] begründeten [[Michael-Schule]] und der von [[Michael]] Ende des [[Wikipedia:18. Jahrhundert|18.]] und bis in die erste Hälfte des [[Wikipedia:19. Jahrhundert|19. Jahrhundert]]s in der geistigen Welt eingerichtete himmlischen Kultus aus, durch den das [[1879]] beginnende [[Michael-Zeitalter]] vorbereitet werden sollte. Die mächtigen kosmischen Imaginationen, in denen dieser himmlische Kultus Michaels lebte, wurden später zum eigentlichen Inhalt der Anthroposophie und spiegeln sich in gedämpfter Form auch in [[Goethes Märchen]] wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die letzten Großen der Schule von Chartres waren eben in der geistigen Welt angekommen.&lt;br /&gt;
Diejenigen Individualitäten, die die Hochblüte der Scholastik einleiteten,&lt;br /&gt;
waren noch in der geistigen Welt. Und einer der wichtigsten Ideen-Austausche hinter&lt;br /&gt;
den Kulissen der menschlichen Entwickelung spielte sich ab im Beginne des dreizehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts zwischen denen, die noch den alten schauenden Platonismus&lt;br /&gt;
hinaufgetragen haben aus der Schule von Chartres in die übersinnliche Welt, und diejenigen,&lt;br /&gt;
die sich dazu bereiteten, den Aristotelismus herunterzutragen als den großen&lt;br /&gt;
Übergang für die Herbeiführung einer neuen Spiritualität, die in der Zukunft hereinfluten&lt;br /&gt;
soll in die Entwickelung der Menschheit. Da kam man überein, indem gerade&lt;br /&gt;
diese Individualitäten, die aus der Schule von Chartres herstammen, denen sagten,&lt;br /&gt;
die sich eben anschickten, herunterzusteigen in die sinnlich-physische Welt und den&lt;br /&gt;
Aristotelismus in der Scholastik als das richtige Element des Zeitalters zu pflegen: Für&lt;br /&gt;
uns ist zunächst ein Erdenwirken nicht möglich, wir bleiben hier oben. Und so blieben&lt;br /&gt;
denn, ohne daß sie in maßgeblichen Erdeninkarnationen bisher eintraten, die Geister&lt;br /&gt;
von Chartres in der übersinnlichen Welt. Aber sie wirkten mächtig mit bei der Gestaltung&lt;br /&gt;
jener grandiosen Imagination, die gestaltet wurde in der ersten Hälfte des neunzehnten&lt;br /&gt;
Jahrhunderts.|237|98f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die [[Schule von Orléans]] ==&lt;br /&gt;
Um 1200 hatte die Schule von Chartres ihren Gipfelpunkt überschritten und [[Wikipedia:Paris|Paris]] trat als Zentrum der [[Scholastik]] immer mehr hervor. In Paris reifte die intellektuelle dialektische Denkmethode heran, während sich manches von dem in Chartres gepflegten Geist noch in der [[Schule von Orléans]] bewahrte, worauf auch [[Rudolf Steiner]] hingewiesen hat. Diesen Gegensatz von Paris und [[Wikipedia:Orléans|Orléans]] greift auch [[Henri d’Andeli]] [[Wikipedia:1230|1230]] in seinem bedeutsamen Gedicht »[[La bataille des VII arts]]« auf. Der Kampf wogt zwischen Paris und Orléans, zwischen der Dialectica (Logica) und der Grammatica, zwischen der Logik und der Urkraft des Wortes. Am Ende siegt die Logica und die Dialectica muss sich in die Gegend zwischen Orléans und Blois zurückziehen. So werden die Dinge 30 Jahre lang bleiben, schreibt d’Andeli, Nichtigkeit und Hohlheit werden herrschen, dann aber werden neue Menschen kommen, die sich wieder der Grammatik, dem Wort, zuwenden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Schule von Chartres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Teichmann: &#039;&#039;Der Mensch und sein Tempel, Bd. 4: Chartres - Schule und Kathedrale&#039;&#039;, Urachhaus Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 978-3878386889&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge III&#039;&#039;, [[GA 237]] (1991) {{Vorträge|237}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge VI&#039;&#039;, [[GA 240]] (1986), {{Vorträge|240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.ch/PDF-Europaer/JG_01/Europaer_03_1997.pdf#page=7&amp;amp;view=Fit Santiago de Compostela, die Schule von Chartres und das Ende des 20. Jahrhunderts] in [[Der Europäer]], Jg. 1/Nr.3 Januar 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule von Chartres|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Rudolf_Steiner_Gesamtausgabe&amp;diff=625646</id>
		<title>Rudolf Steiner Gesamtausgabe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Rudolf_Steiner_Gesamtausgabe&amp;diff=625646"/>
		<updated>2026-04-13T13:14:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Freie Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:RSV GV 2018.jpg|mini|Gesamtverzeichnis des Rudolf Steiner Verlags 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner Gesamtausgabe&#039;&#039;&#039; ([[GA]]), die vom [[Rudolf Steiner Verlag]] schrittweise seit den frühen 60-iger Jahren herausgegeben wird, umfasst die Schriften [[Rudolf Steiner]]s, das gesamte Vortragswerk, das nach derzeitigem Wissensstand 5611 Vorträge umfasst, soweit dazu Unterlagen vorhanden sind, und das künstlerische Werk Steiners in Form von hochwertigen Reproduktionen, darunter die mehr als 1000 erhaltenen [[Wandtafelzeichnungen]]. Ergänzend dazu wird eine umfangreiche Dokumentation zum Werk Steiners erstellt. Bisher sind bereits mehr als 350 Bände der Gesamtausgabe erscheinen. Rund ein Drittel der Bände der Schriften und Vorträge sind auch als Taschenbuchausgabe ([[Tb]]) erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Lesen geisteswissenschaftlicher Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Zu den wesentlichsten&lt;br /&gt;
Bedingungen eines Buches, das aus der Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
herausgewachsen ist, gehört es, daß man nicht nur den Inhalt eines&lt;br /&gt;
solchen Buches aufnimmt, das ist das allerwenigste. Es gehört dazu,&lt;br /&gt;
daß man, wenn man dieses Buch in sich aufgenommen hat, in einer&lt;br /&gt;
gewissen Weise die Art, wie man denkt und fühlt und empfindet, geändert&lt;br /&gt;
hat; daß man vorwärtsgekommen ist gegenüber den Maßstäben&lt;br /&gt;
und Urteilsarten, die man sonst in der gewöhnlichen Welt anwendet.&lt;br /&gt;
Das ist die Schwierigkeit, die dem Verständnis geisteswissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Werke heute noch entgegensteht, daß die Menschen&lt;br /&gt;
sie lesen wie andere Schriften und glauben, den Inhalt aufnehmen zu&lt;br /&gt;
können wie bei andern Schriften; während es in der Tat so ist, daß&lt;br /&gt;
etwas in einem verwandelt sein muß, wenn man ein okkultes Buch,&lt;br /&gt;
ein echtes okkultes Buch wirklich durchverstanden hat.|156|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rudolf Steiner Verlag GA}}&lt;br /&gt;
{{Rudolf Steiner Gesamtausgabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;A.&#039;&#039;&#039; &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Schriften&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;Bibl.Nr. (GA)&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;I.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Werke 1884-1925|Werke 1884-1925]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;1 - 28&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;II.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Gesammelte Aufsätze|Gesammelte Aufsätze]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;29 - 37&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Veröffentlichungen aus dem Nachlass|Veröffentlichungen aus dem Nachlass]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;I.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Öffentliche Vorträge|Einführende Vorträge]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;51 -&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; 86&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;II.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge zur allgemeinen Anthroposophie]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;87 - 270&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;III.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;Vorträge und Kurse zu einzelnen Lebensgebieten &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;271 - 354&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge über Kunst|Vorträge über Kunst]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;271 - 292&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge über Erziehung|Vorträge über Erziehung]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;293 - 311&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge über Medizin|Vorträge über Medizin]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;312 - 319&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge über Naturwissenschaft|Vorträge über Naturwissenschaft]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;320 - 327&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge über das soziale Leben und die Dreigliederung des sozialen Organismus|Vorträge über das soziale Leben und die Dreigliederung des sozialen Organismus]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;328 - 341&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken|Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;342 - 346&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;[[Rudolf Steiner, Vorträge für die Arbeiter am Goetheanum|Vorträge für die Arbeiter am Goetheanum]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;347 - 354&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;C.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Reproduktionen und Veröffentlichungen aus dem Künstlerischen Werk&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;D.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vortragsnachschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die grundsätzliche Problematik der Vortragsnachschriften hat [[Rudolf Steiner]] schon in einem am 28. Dezember 1914 in [[Wikipedia:Dornach (SO)|Dornach]] gehaltenen Vortrag hingewiesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was nun die Geisteswissenschaft insbesondere zu wollen hat, das&lt;br /&gt;
ist, daß der Mensch nicht schlafend und träumend hindurchgehe&lt;br /&gt;
durch das, was das Weltenkarma über ihn verhängt. Aber schlafend&lt;br /&gt;
und träumend gehen die Menschen, die nichts wissen wollen von der&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft, durch alle die Einflüsse des ahrimanischen und&lt;br /&gt;
luziferischen Lebens hindurch. Sie sind diesen Einflüssen und Wirkungen&lt;br /&gt;
ausgesetzt, auch wenn sie selber nichts davon wissen. So läßt&lt;br /&gt;
sich aber nicht weiterleben, denn weiterleben läßt es sich nur bewußt,&lt;br /&gt;
und dazu ist die Geisteswissenschaft da, daß die Menschen nicht&lt;br /&gt;
schlafend und träumend durch die Welt gehen, sondern erkennen, in&lt;br /&gt;
welcher Umgebung sie leben. Dazu aber gehört, daß wir uns wirklich&lt;br /&gt;
auf die Intimitäten, möchte ich sagen, des geisteswissenschaftlichen&lt;br /&gt;
Betriebes - verzeihen Sie das Wort - einlassen. Solche Intimitäten&lt;br /&gt;
werden oftmals nicht beachtet, und ich kann dies finden, wenn ich&lt;br /&gt;
Nachschriften lese von Vorträgen, die ich gehalten habe. Ich kann da&lt;br /&gt;
finden, daß das, was mir oftmals wichtig sein muß, in den Nachschriften&lt;br /&gt;
nicht erscheint. Nehmen Sie nur zwei Dinge von dem, was&lt;br /&gt;
ich eben gesagt habe. Ich habe vorhin einen Satz gebraucht und gesagt,&lt;br /&gt;
daß die Geisteswissenschaft nicht etwas will, sondern wollen soll oder&lt;br /&gt;
zu wollen hat. Das ist eine gewisse Redewendung, die sich auf ganz&lt;br /&gt;
natürlich-naive Weise dem ergibt, der aus dem Geiste der Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
heraus redet, denn die Geisteswissenschaft führt ganz&lt;br /&gt;
selbstverständlich zu einem unpersönlicheren Ergreifen der Wahrheiten&lt;br /&gt;
des geistigen Lebens als die andern Wissenschaften. Im Stile&lt;br /&gt;
der andern Wissenschaften gesprochen, würde man sagen: Die&lt;br /&gt;
Geisteswissenschaft will etwas. - Sie sagt aber: Wie sie wollen soll&lt;br /&gt;
oder wollen muß. - Und ich sage: Wie ich mich ausdrücken muß -&lt;br /&gt;
und nicht: Wie ich mich ausdrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade auf solche Intimitäten kommt vieles an; die darf man nicht&lt;br /&gt;
überhören. Wir müssen vielmehr beginnen, daran zu glauben, daß es&lt;br /&gt;
darauf ankommt, daß die Geisteswissenschaft bis in das Innerste die&lt;br /&gt;
menschlichen Seelenkräfte ergreift und sie auch umzuformen in der&lt;br /&gt;
Lage ist, und daher geht es nicht an, daß man mit derselben Art zu&lt;br /&gt;
denken auch an die Geisteswissenschaft herangeht, die man in der&lt;br /&gt;
Gewohnheit hat vom äußeren Leben her.|275|29f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachlassverwaltung war auf Initiative [[Marie Steiner]]s bemüht, die Schriften und Vorträge Rudolf Steiners noch vor Ablauf der [[urheberrecht]]lichen Schutzfrist möglichst vollständig zu veröffentlichen und dadurch dem interessierten Publikum als Lesetext zugänglich zu machen. Testamentarisch setze Marie Steiner den Nachlassverein zu ihrem Universalerben ein, wobei sie in dem «Übereignungsvertrag» vom 1. Dezember 1947 verfügte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das gesamte noch unveröffentlichte Werk Rudolf Steiners soll möglichst vor Ablauf der Schutzfrist veröffentlicht werden, wodurch am besten vermieden wird, daß Fälschungen an die Öffentlichkeit gelangen. Gekürzte oder schlechte Nachschriften müssen bearbeitet und in eine bessere Form gebracht werden, da gerade durch sie der gute Name Rudolf Steiners als Stilist geschädigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Rudolf Steiner selbst geschriebenen und als Bücher erschienenen Werke sollen wenn immer möglich zu einer schönen Gesamtausgabe vereinigt werden. Das in Vorträgen und Notizen enthaltene Werk Rudolf Steiners ist zu einem geordneten, chronologisch, fachlich und einheitlich gegliederten Ganzen zu vereinigen und auch äußerlich in die bestmögliche Form zu bringen und als eine zweite Kategorie in die Gesamtausgabe der Werke einzureihen; als weitere Kategorien die noch nicht gedruckten, gekürzten Nachschriften oder Aufzeichnungen, die im Dornacher Archiv vorhanden sind, ferner die unvollständigen oder gekürzten Nachschriften und Notizen aus den Jahren 1902–1912.“&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: http://www.steinerverlag.com/rudolf-steiner-gesamtausgabe/ueber-die-gesamtausgabe.html, abgerufen am 28.12.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den folgenden Jahrzehnten mit großem idealistischen Einsatz betriebene Herausgabe konnte allerdings aufgrund der beschränkten personellen und finanziellen Ressourcen nicht immer jene editorische Qualität erreichen, die heutigen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Zu beachten ist insbesondere, dass die Vorträge Rudolf Steiners, die aus den noch vorhandenen Originalstenogrammen, Klartextübertragungen und Mitschriften rekonstruiert werden konnten, von den Herausgebern in der Vergangenheit in einer oft nur schwer nachvollziehbaren Weise redigiert und beträchtlich erweitert wurden und daher keine wort- und auch nicht immer eine sinngetreue Wiedergabe des von Rudolf Steiner gesprochenen Originalwortlautes sind. Sie bilden damit keine verlässliche Grundlage für die allgemeine und wissenschaftliche Diskussion, können aber dessen ungeachtet dem interessierten und klar denkenden Leser dennoch sehr wertvolle Anregungen für sein geistiges Streben geben. Für künftige Ausgaben wird eine den gegenwärtigen editorischen Standards entsprechende Übertragung angestrebt und damit der Übergang von den bisherigen Leseausgaben zu Studienausgaben begonnen werden. Auch sollen die erhaltenen Originalunterlagen ab einem nicht näher genannten Zeitpunkt über die Website des [[Rudolf Steiner Archiv]]s öffentlich zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Fehler gibt es natürlich in vielen Bänden der Gesamtausgabe,&lt;br /&gt;
hauptsächlich bei den Vorträgen, wo Stenogrammentzifferungs- und Stenogrammübertragungsfehler&lt;br /&gt;
oder Fehler in der Redaktion vorgekommen sind. Alles, was uns&lt;br /&gt;
in dieser Richtung mitgeteilt wird, wird von uns sorgfältig abgelegt und bei einer&lt;br /&gt;
Neuauflage begutachtet. Wir sind dafür sehr dankbar! Allerdings muss man&lt;br /&gt;
zwei Qualitäten der Gesamtausgabe unterscheiden. Auf allen Bänden steht zwar&lt;br /&gt;
‹Rudolf Steiner› als Autor. Aber im engeren Sinne gilt dies vor allem für seine&lt;br /&gt;
Schriften. Rudolf Steiner hat ja nie ein Buch ‹Eurythmie als sichtbarer Gesang›&lt;br /&gt;
(GA 278) geschrieben oder herausgegeben. Das Buch, wie es als Gesamtausgabeband&lt;br /&gt;
vorliegt, ist ein Werk der Herausgeber. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtausgabe ist während 60 Jahren entstanden und immer&lt;br /&gt;
noch nicht abgeschlossen. Editionsintention war früher: so schnell wie möglich&lt;br /&gt;
die jeweiligen Bände bereitzustellen. Außerdem sollten es gut lesbare Ausgaben&lt;br /&gt;
sein, deshalb hat man die Vortragstexte zum Teil stark glättend redigiert und&lt;br /&gt;
manchmal leider auch in die geschriebenen Werke, Aufsätze und Briefe eingegriffen.&lt;br /&gt;
Früher war die Gesamtausgabe eine reine Leseausgabe, seit einiger&lt;br /&gt;
Zeit erscheinen einzelne Bände als Studienausgabe mit Materialien und Anhang&lt;br /&gt;
betreffend die Textkonstitution.|David Marc Hoffmann|&#039;&#039;DAS GOETHEANUM&#039;&#039; Nr. 50 · 11. Dezember 2015, S. 6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Laie denkt oft: Je älter ein Band der Gesamtausgabe,&lt;br /&gt;
desto authentischer. Es ist jedoch umgekehrt, da man sich zum einen heute&lt;br /&gt;
mehr Zeit nimmt, die Quellen zu prüfen, zum anderen die Texte weniger stark&lt;br /&gt;
überarbeitet als in früheren Zeiten, sodass sie dichter am originalen Wortlaut&lt;br /&gt;
sind. Rudolf Steiner wies Adolf Arenson als einen seiner ersten Editoren&lt;br /&gt;
an, den mündlichen in schriftlichen Stil umzuwandeln, indem zum Beispiel&lt;br /&gt;
Wendungen wie «Meine lieben Freunde» und Wiederholungen gestrichen,&lt;br /&gt;
lange Sätze gekürzt wurden. Jeder solche editorische Eingriff ist aber immer eine&lt;br /&gt;
persönliche Interpretation. Heute rechnet&lt;br /&gt;
man mit dem mündigen Leser, der an einer&lt;br /&gt;
möglichst authentischen Überlieferung interessiert&lt;br /&gt;
ist und und dafür auch holprige&lt;br /&gt;
Textstellen in Kauf nimmt. Umso wichtiger&lt;br /&gt;
ist ein guter Hinweisapparat für eine adäquate Einordnung.|Martina Maria Sam|&#039;&#039;DAS GOETHEANUM&#039;&#039; Nr. 50 · 11. Dezember 2015, S. 6f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektronische Gesamtausgabe auf HDD ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Verlag wurde eine [http://www.steinerverlag.com/elektronische-gesamtausgabe.html elektronische Rudolf Steiner Gesamtausgabe auf externem HDD-Speicher] (Hard Disk Drive) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Prokofieff&amp;quot;&amp;gt;Siehe dazu die kritische Betrachtung von [http://wfgw.diemorgengab.at/WfGWmblB20.htm Sergej O. Prokofieff: &#039;&#039;Zusammengepresst. Wesenzüge von Internet und HDD.&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; angeboten, die alle Bände von GA 1–354 (ca. 95.000 Buchseiten) umfasste. Aktuell (Stand März 2020) ist diese allerdings nicht verfügbar und wird auch nicht mehr neu herausgegeben. Die elektronische Gesamtausgabe war auch noch in einer erweiterten Version erhältlich, die sämtliche [[Beiträge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe]] enthält. Man konnte unbeschränkt in den Bänden blättern und jede beliebige Anzahl von Seiten konnte – natürlich nur zum privaten Gebrauch – ausgedruckt werden. Darüber hinaus bot die elektronische Gesamtausgabe auch eine umfassende und komfortable Volltextsuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner Gesamtausgabe online ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner Gesamtausgabe online 12M.jpg|thumb|{{RSV-Link|https://www.steinerverlag.com/ch/ga-online/}}|link=https://www.steinerverlag.com/ch/ga-online/]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GA-offline.jpg|mini|{{RSV-Link|https://www.steinerverlag.com/de/ga-offline/rudolf-steiner-gesamtausgabe-offline}}|link=https://www.steinerverlag.com/de/ga-offline/rudolf-steiner-gesamtausgabe-offline]]&lt;br /&gt;
Durch den Fortschritt der digitalen Technik kann der [[Rudolf Steiner Verlag]] mittlerweile eine digitale Gesamtausgabe zur Verfügung stellen, die auf Abonnementbasis den Zugang zum Gesamtwerk Rudolf Steiners ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 besteht die Ausgabe aus zwei Abteilungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A) Die zuverlässige digitale Version der Rudolf Steiner Gesamtausgabe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Bände der gedruckten Rudolf Steiner Gesamtausgabe werden digital dargestellt. Neuerscheinungen, bis zum geplanten Abschluss der Gesamtausgabe im Jahre 2025, werden laufend nach der Publikation als Buch auch in die digitale Version aufgenommen. Ebenfalls alle Neuauflagen. Die vorgängige Auflage wird nicht gelöscht, sondern in der Hierarchie eine Ebene nach unten versetzt, so dass allfällige Notizen und andere Eintragungen nicht verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;B) Die digitale Edition der Notizbücher und Notizzettel, eGA 47/48&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In dieser Abteilung werden kontinuierlich die Notizbücher und Notizzettel Rudolf Steiners digital publiziert (eGA 47/48). Sie sind als Vollfaksimile abgebildet, transkribiert und ediert. Halbjährlich werden mindestens 30 Notizbücher und mindestens 100 Notizzettel dazu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der GA-online steht ein Werkzeug zur Verfügung, das Autorinnen und Autoren, Dozierende wie Studierende sowie alle Interessierten zu intensiver Beschäftigung im Kosmos der GA einlädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kern der digitalen Gesamtausgabe ist die Suchfunktion, die eine genaue und ungenaue Suche sowie Filteroptionen bietet. Suchanfragen werden in einem Verlauf protokolliert und können für den späteren Aufruf gespeichert werden. Die Fundstellen werden auf den Seitenabbildungen hervorgehoben. Seiten lassen sich einzeln und doppelseitig anzeigen, durchblättern, als Lesezeichen speichern und ausdrucken. Text kann ausgewählt, kopiert, als Highlight markiert und mit Notizen hinterlegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner Gesamtausgabe offline ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zu einem GA-online-Jahresabonnement bietet der [[Rudolf Steiner Verlag]] die «GA-offline» an. Die GA-offline richtet sich an diejenigen, die auch ohne Internetzugang auf die Gesamtausgabe Zugriff haben möchten. (Betrifft nicht die Abteilung mit den Notizbüchern und -zetteln.) Nach dem Herunterladen sind die Werke als PDF-Dateien jederzeit ohne Internetzugang verfügbar, da sie lokal auf dem jeweiligen Computer abgespeichert werden. Einzig für das Herunterladen der Dateien braucht es jedoch eine Internetverbindung. Die Organisation und die Ablage der heruntergeladenen PDFs obliegt dann dem jeweiligen Nutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine offizielle frei zugängliche Online-Gesamtausgabe des Rudolf Steiner Verlags gibt es vorerst nicht. Mittlerweile sind aber einige Websites online, deren Betreiber es als geistige Forderung der Zeit ansehen, das Gesamtwerk Rudolf Steiners frei der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und denen das Internet – trotz aller möglichen Vorbehalte, die man gegen dieses &#039;&#039;„[[ahrimanisch]]e“&#039;&#039; Medium haben mag&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prokofieff&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; – dafür als geeignetes Mittel erscheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.anthroposophie.net/searchhelper_steiner.php?q= Volltextsuche]&#039;&#039;&#039; in den derzeit verfügbaren Online-Ausgaben der [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe]] (&#039;&#039;Google Custom Search&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die von &#039;&#039;Ole Blente&#039;&#039; begründete private Initiative «[https://steiner.wiki/Die_Rudolf_Steiner_Gesamtausgabe Freie Verwaltung des Nachlasses Rudolf Steiners]» (fvn-rs.net) hat im Juli 2023 ihren Betrieb eingestellt. Die Daten wurden uns übergeben und werden in Kürze wieder vollständig über unsere Website https://steiner.wiki abrufbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nahezu sämtliche Schriften und Aufsätze und ausgewählte Vorträge Rudolf Steiners in teilweise bereits hoher editorischer Qualität finden Sie auch im [http://anthroposophie.byu.edu Rudolf Steiner Online Archiv] – mit [http://anthroposophie.byu.edu/suche.html Volltextsuche] im Gesamtwerk (&#039;&#039;[[Christian Clement]]&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolf-steiner.online/ Rudolf-Steiner.online] – [https://www.rudolf-steiner.online/ Digitale Studienausgabe sämtlicher Schriften Rudolf Steiners] (Mark Lichtenstein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroweb.info/rudolf-steiner-werke.html Grundlegende Werke Rudolf Steiners] auf [http://www.anthroweb.info anthroweb.info] ([[Lorenzo Ravagli]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Rudolf+Steiner%22&amp;amp;sort=titleSorter Sämtliche Schriften und Vorträge Rudolf Steiners] auf [http://archive.org archive.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine [https://www.dreigliederung.de/steiner/onlinegesamtwerk Sozialwissenschaftliche Ausgabe (SWA)] mit vielen Texten Steiners zur [[a:Soziale_Dreigliederung|sozialen Dreigliederung]], Philosophie und Anthroposophie wird vom [http://www.dreigliederung.de/ Institut für soziale Dreigliederung] angeboten (&#039;&#039;Sylvain Coiplet&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bibliothek:Rudolf Steiner|Online-Bibliothek]] – ausgewählte Werke Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://bdn-steiner.ru/modules.php?name=Ga Russische Webseite mit nahezu allen GA-Ausgaben deutsch &amp;amp; russisch im PDF- und/oder DOC-Format], siehe auch: http://www.predela.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Steiner.wiki.png|120px|left|steiner.wiki|link=https://steiner.wiki]]&lt;br /&gt;
|Auf unserem [https://steiner.wiki/Hauptseite steiner.wiki] wird seit Ende Juli 2023 eine umfangreiche Datenbank zum Gesamtwerk Rudolf Steiners aufgebaut. Sie beruht auf den Daten des Vereins Uranos e.V, die an uns übergeben wurden, weil der Server des Vereins seinen Betrieb einstellen musste. Wir bemühen uns, so schnell als möglich alle Daten in neuer Form wieder zugänglich zu machen, die bislang über folgende Websites abrufbar waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fvn-rs.net Freie Verwaltung des Nachlasses von Rudolf Steiner.&lt;br /&gt;
* steinerdatenbank.de – bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen verfügbaren Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
* steiner-klartext.net – ein privates Rudolf Steiner-Archiv.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übersetzungen in andere Sprachen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://cw.aelzina.com/Rudolf_Steiner_Complete_Works.php Index to the Complete Works of Rudolf Steiner] – [https://www.aelzina.com Aelzina Books]&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolfsteinerweb.com/Rudolf_Steiner_Complete_Works.php Rudolf Steiner&#039;s Complete Works] – Complete list by Volume Number and a full list of known English translations (Daniel Hindes).&lt;br /&gt;
*[http://www.rsarchive.org/ Rudolf Steiner Archive] – &#039;&#039;books, lectures and articles&#039;&#039; by Rudolf Steiner (englisch) (Jim  Stewart/Karin &amp;amp; Christopher Wietrzykowski).&lt;br /&gt;
* [https://steinerlibrary.org/ Steiner Online Library] – Spiritual Science for Human Evolution (Karin &amp;amp; Christopher Wietrzykowski)&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolfsteinerpress.com Rudolf Steiner Press] – Publishers of books by Rudolf Steiner and related authors (englisch, UK).&lt;br /&gt;
*[https://steinerbooks.org STEINERBOOKS] (englisch, USA).&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20100420075744/http://www.upasika.com/rudolfsteiner.html Biblioteca Upasika] – Spanische und portugiesische Übersetzung einiger Werke Steiners.&lt;br /&gt;
* [http://www.nb.no/ Nasjonalbiblioteket i Norge] har nå lagt noen verk av Rudolf Steiner ut på nett: http://www.nb.no/sok/search.jsf?query=steiner+rudolf (Digitalisierte Ausgabe mehrerer Werke Steiners in norwegischer Übersetzung).&lt;br /&gt;
* [http://bdn-steiner.ru BDN-Steiner.ru] Библиотека духовной науки - Русский архив GA – Russische Übersetzung zahlreicher Texte Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/bulg/bulg.html Електронна библиотека на български език] – Übertragungen ins Bulgarische&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hilfsmittel zur Recherche in der Gesamtausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sehr nützlich zur Recherche ist &#039;&#039;Christian Karls&#039;&#039; bewährtes [http://www.rudolf-steiner-handbuch.de Handbuch zum Werk Rudolf Steiner], das zum kostenfreien Download als [http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html PDF] bereitgestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.anthrolexus.de Urs Schwendener: &#039;&#039;Anthroposophie - Die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners&#039;&#039;]. Alphabetisches Nachschlagewerk unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Rudolf Steiner. Schriften. Kritische Ausgabe (SKA)]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kritische Ausgabe ausgewählter Schriften Rudolf Steiners]] ([[SKA]]) erscheint derzeit im im [http://www.frommann-holzboog.de/site/suche/gesamtwerk.php?wid=127000000 frommann-holzboog] Verlag und wird von [[Christian Clement]] herausgegeben und kommentiert. Sie bietet erstmals eine &#039;&#039;textkritische&#039;&#039; Ausgabe, die den Werdeprozess der grundlegenden Schriften Steiners in ihrer Textentwicklung durch die verschiedenen im Druck erschienenen Neubearbeitungen hindurch verfolgt. Diese in einem nicht-anthroposophischen Verlag herausgegebene Edition hat mittlerweile viel Zustimmung, aber auch heftige Kritik ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rudolf Steiner Ausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Werk von [[Pietro Archiati]] veröffentlicht der Verlag [[Rudolf Steiner Ausgaben]] (vormals [[Archiati-Verlag]]) Schriften und Vorträge Rudolf Steiners in sehr preiswerten Ausgaben. Diese Steiner-Ausgaben zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf die Original-Klartextnachschriften zurückgehen und dem gesprochenen Wort von Rudolf Steiner so nah wie möglich kommen. Es werden in den Heften und Bänden Faksimiles und Textvergleiche der verschiedenen Fassungen gedruckt, um dem Leser eine eigene Urteilsbildung zu ermöglichen. Die vorhandenen Unterlagen im Original findet der Leser in ihrer Vollständigkeit auf der Webseite der &#039;&#039;Rudolf Steiner Ausgaben&#039;&#039;: [http://www.rudolfsteinerausgaben.de www.rudolfsteinerausgaben.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Glomer|rudolf-steiner-gesamtausgabe}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Okkultes Lesen und okkultes Hören&#039;&#039;, [[GA 156]] (2003), ISBN 3-7274-1561-4 {{Vorträge|156}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Kunst im Lichte der Mysterienweisheit&#039;&#039;, [[GA 275]] (1990), ISBN 3-7274-2750-7 {{Vorträge|275}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Gädeke]], Christward Kröner: &#039;&#039;Wortgetreu und unverfälscht? Haben wir in der Gesamtausgabe Texte Rudolf Steiners?&#039;&#039;, [[Flensburger Hefte]], Sonderband 20, 2002, ISBN 978-3-935679-05-3 &#039;&#039;(Kritik an der Editionspraxis der Rudolf-Steiner-Nachlaßverwaltung)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Michel Schweizer, David M. Hoffmann (Hrsg.): &#039;&#039;ARCHIVMAGAZIN. Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv&#039;&#039;, Nr. 6 Juni 2017, &#039;&#039;Zur Qualität der stenografischen Mitschriften von Rudolf Steiners Vorträgen&#039;&#039;, Rudolf Steiner Verlag, Dornach 2017, ISBN 978-3-7274-8206-9&lt;br /&gt;
* Friedwart Husemann: &#039;&#039;Rudolf Steiners Schriften: in 50 kurzen Porträts&#039;&#039;, Verlag am Goetheanum, Dornach 2018, ISBN 978-3-7235-1596-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachschlagewerke ===&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]], Emil Mötteli: &#039;&#039;Übersichtsbände zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe&#039;&#039;, 3 Bände, 2. erweiterte Auflage, Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1998, ISBN 978-3727440205&lt;br /&gt;
* Christian Karl: [http://www.rudolf-steiner-handbuch.de Handbuch zum Werk Rudolf Steiners] – bewährtes Standardwerk zur Orientierung im Gesamtwerk Steiners zum kostenfreien Download als PDF (68 MB); jetzt auch in englischer Version verfügbar.&lt;br /&gt;
* Urs Schwendener: [http://www.anthrolexus.de &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;] – Nachschlagewerk  unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners mit [http://www.steinerdatenbank.de/scripte/alex.ks/index Volltextsuche] ([http://www.steinerdatenbank.de Steinerdatenbank.de]).&lt;br /&gt;
* Hans Schmidt: &#039;&#039;Das Vortragswerk Rudolf Steiners: Verzeichnis der von Rudolf Steiner gehaltenen Vorträge, Ansprachen, Kurse und Zyklen&#039;&#039;, Verlag am Goetheanum, Dornach 1978, ISBN 978-3723501894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.steinerverlag.com/ Rudolf Steiner Verlag] – [http://www.steinerverlag.com/uploads/media/Gesamtverzeichnis_08_09.pdf Gesamtverzeichnis 2008/2009]&lt;br /&gt;
* [http://www.rudolf-steiner-handbuch.de Handbuch zum Werk Rudolf Steiners] (Christian Karl)&lt;br /&gt;
* [http://fvn-rs.net Initiative zur freien Verwaltung des Nachlasses Rudolf Steiners] – eine nahezu vollständigen Ausgabe der Werke Steiners.&lt;br /&gt;
* [http://www.dreigliederung.de/archiv/ Sozialwissenschaftliche Ausgabe (SWA)] – Texte Rudolf Steiners zur sozialen Dreigliederung.&lt;br /&gt;
* [http://www.steinerdatenbank.de Steinerdatenbank.de] – ausführliche Informationen zu den Werken Steiners.&lt;br /&gt;
* [http://www.uranosarchiv.de Uranos Archiv] – ein privates und freies Rudolf Steiner Archiv.&lt;br /&gt;
* [http://www.steiner-klartext.net Rudolf Steiner im Klartext] – eine Sammlung von Klartext-Nachschriften der Vorträge Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu Rudolf Steiner Online Archiv], Schriften – Aufsätze – Vorträge&lt;br /&gt;
* [[Reto Andrea Savoldelli]]: &#039;&#039;„Ist die Rudolf Steiner Gesamtausgabe das Werk Rudolf Steiners?“ Eine grundsätzliche Erörterung beim Lesen der historischen Studie von Irene Diet&#039;&#039;, 2014, das-seminar.ch, Online-Text im SeminarBlog: [http://www.das-seminar.ch/blog-3/files/bf46f689b52fbede10bc5517f47c6c9b-38.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolf Steiner Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiner Gesamtausgabe|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Planet&amp;diff=625645</id>
		<title>Planet</title>
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		<updated>2026-04-12T18:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Entstehung der physischen Planeten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:HL Tau protoplanetary disk.jpg|mini|220px|[[Wikipedia:Protoplanetare Scheibe|Protoplanetare Scheibe]] um den etwa 450 [[Wikipedia:Lichtjahr|Lichtjahr]]e entfernten jungen [[Stern]] [[Wikipedia:HL Tauri|HL Tauri]] im [[Stier (Sternbild)|Sternbild Stier]].]]&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;220&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:20px; font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Solar planets.jpg|217px|Planeten des Sonnensystems&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
circle 106 599 31 [[Neptun (Planet)|Neptun]]&lt;br /&gt;
circle 107 532 33 [[Uranus (Planet)|Uranus]]&lt;br /&gt;
circle 104 268 81 [[Jupiter (Planet)|Jupiter]]&lt;br /&gt;
circle 109 143 11 [[Mars (Planet)|Mars]]&lt;br /&gt;
circle 108 113 12 [[Erde (planet)|Erde]]&lt;br /&gt;
circle 108 83 13 [[Venus (Planet)|Venus]]&lt;br /&gt;
circle 108 53 10 [[Merkur (Planet)|Merkur]]&lt;br /&gt;
circle 101 421 74 [[Saturn (Planet)|Saturn]]&lt;br /&gt;
rect 1 325 53 414 [[Saturn (Planet)|Saturn]]&lt;br /&gt;
rect 154 433 210 527 [[Saturn (Planet)|Saturn]]&lt;br /&gt;
rect 1 0 215 17 [[Sonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
desc bottom-left&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| Maßstabsgetreue Darstellung der Planeten des Sonnensystems&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 – [[Merkur (Planet)|Merkur]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 – [[Venus (Planet)|Venus]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 – [[Erde (Planet)|Erde]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 – [[Mars (Planet)|Mars]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
5 – [[Jupiter (Planet)|Jupiter]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
6 – [[Saturn (Planet)|Saturn]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
7 – [[Uranus (Planet)|Uranus]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
8 – [[Neptun (Planet)|Neptun]]&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:OblateSpheroid.PNG|mini|220px|abgeplattetes [[Wikipedia:Rotationsellipsoid|Rotationsellipsoid]]]]&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Planet&#039;&#039;&#039; ({{ELSalt|ἀστήρ πλανήτης}} &#039;&#039;ástēr planētēs&#039;&#039; „Wandelstern“, von {{lang|grc|ἀστήρ}} &#039;&#039;ástēr&#039;&#039; „[[Stern]]“ {{lang|grc|πλανάομαι}} &#039;&#039;planáomai&#039;&#039; „umherirren, umherschweifen“) ist im [[okkult]]en Sinn mehr als der sinnlich wahrnehmbare physische Himmelskörper. Er umfasst als [[ätherisch]]e [[Planetensphäre]] den ganzen vom [[Sonnenlicht]] und [[Sonnenwind]] erfüllten Bereich, der von der [[Umlaufbahn]] des physischen Planeten begrenzt wird. Aus okkulter Sicht werden dabei [[Sonne]] und [[Mond]] zu den klassischen [[sieben Planeten]] gerechnet, die mit freiem Auge sichtbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physischer Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Lage innerhalb unseres [[Sonnensystem]]s kann man vier &#039;&#039;innere Planeten&#039;&#039; und vier &#039;&#039;äußere Planeten&#039;&#039; unterscheiden, deren [[Umlaufbahn]]en jeweils innerhalb bzw. außerhalb des [[Asteroidengürtel]]s liegen. Aus [[Anthroposophie|geisteswissenschaftlicher]] Sicht ist die tiefere [[geist]]ige Ursache für dessen Entstehung in dem sog. [[Streit am Himmel]] zu suchen, in dem das Urgeheimnis des [[Das Böse|Bösen]] begründet liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erst 1930 entdeckte [[Pluto (Planet)|Pluto]], der lange als neunter Planet galt, wird seit dem 24. August 2006 gemeinsam mit anderen ähnlich gearteten [[Himmelskörper]]n nur mehr als [[Zwergplanet]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schalenaufbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Planeten haben einen inneren &#039;&#039;&#039;Schalenaufbau&#039;&#039;&#039;, der aber bei inneren und äußeren Planeten unterschiedlich ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier &#039;&#039;&#039;inneren Planeten&#039;&#039;&#039; sind  [[Merkur (Planet)|Merkur]], [[Venus (Planet)|Venus]], [[Erde (Planet)|Erde]] und [[Mars (Planet)|Mars]]. Gemeinsam bilden sie das [[Inneres Sonnensystem|innere Sonnensystem]]. Sie sind allesamt [[Erdähnlicher Himmelskörper|erdähnliche Planeten]], also &#039;&#039;&#039;Gesteinsplaneten&#039;&#039;&#039;, die einen ähnlichen schalenförmigen [[Innerer Aufbau der Erde|inneren Aufbau]] wie die Erde haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Terrestial Planets internal de.jpg|800|Die innere Struktur der Planeten des inneren Sonnensystems neben der des Mondes im gleichen Größenverhältnis.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier &#039;&#039;&#039;äußeren Planeten&#039;&#039;&#039; [[Jupiter (Planet)|Jupiter]], [[Saturn (Planet)|Saturn]], [[Uranus (Planet)|Uranus]] und [[Neptun (Planet)|Neptun]] sind hingegen [[Gasriese]]n und bilden zusammen das [[Äußeres Sonnensystem|äußere Sonnensystem]]. Sie bestehen überwiegend aus leichten [[Gas]]en wie [[Wasserstoff]] und [[Helium]] und haben nur einen geringen Anteil an [[Gestein]] oder [[Metalle]]n. Durch ihre große [[Masse]] herrscht in ihrem Inneren ein so hoher [[Druck (Physik)|Druck]] dass diese teilweise zum [[flüssig]]en bzw. [[fest]]en [[Aggregatzustand]] verdichtet sind. Die Gasplaneten haben dadurch auch einen schalenförmigen, aber anders gearteten inneren Aufbau. Ihr Kern besteht vermutlich hauptsächlich aus [[Metallischer Wasserstoff|metallischem Wasserstoff]] und im innersten Bereich auch aus [[Gestein]] und [[Eis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Gas Giant Interiors-de.png|500|Schematischer Schalenaufbau der äußeren  Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.) im Größenvergleich mit der Erde (oben).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassergehalt der Planeten ===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wassergehalt&#039;&#039;&#039; der [[Erde (Planet)|Erde]] ist im Vergleich zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems einzigartig, insbesondere in seiner Menge und Verteilung in flüssiger Form. Die Erde ist der einzige Planet im Sonnensystem, auf dem große Mengen an Wasser in flüssiger Form an der Oberfläche vorkommen. Dies macht die Erde einzigartig und lebensfreundlich. Die anderen Planeten und Monde enthalten oft Wasser in Form von Eis oder als Wasserdampf, und einige Monde, wie [[Europa (Mond)|Europa]] und [[Enceladus (Mond)|Enceladus]], haben unterirdische Ozeane, die für das Studium der Entstehung von [[Leben]] besonders interessant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Merkur ====&lt;br /&gt;
Der Wassergehalt des [[Merkur]] ist sehr gering. Er ist ein sehr heißer Planet, der sich nahe an der [[Sonne]] befindet. Aufgrund seiner geringen Atmosphäre und der extrem hohen Temperaturen ist es unwahrscheinlich, dass es signifikante Mengen Wasser in flüssiger Form gibt. Es wurden jedoch Spuren von gefrorenem Wasser in schattigen Kratern an den Polen entdeckt, die durch ihre abgeschirmte Lage vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Venus ====&lt;br /&gt;
Die [[Venus]] besitzt nur eine extrem geringe Menge an Wasser in ihrer dichten Atmosphäre, die zum größten Teil aus [[Kohlendioxid]] besteht. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen und des starken [[Treibhauseffekt|Treibhauseffekts]] gibt es kein flüssiges Wasser auf der Oberfläche. Früher könnte Venus mehr Wasser gehabt haben, aber es verdampfte vermutlich in die Atmosphäre und wurde durch den Sonnenwind ins All getrieben, da die Venus kein starkes Magnetfeld besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erde ====&lt;br /&gt;
Auf der [[Erde (Planet)|Erde]] ist Wasser reichlich vorhanden. Etwa 71 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, und der größte Teil des Wassers existiert in flüssiger Form in den [[Ozean|Ozeanen]]. Diese große Menge an flüssigem Wasser ist einer der entscheidenden Faktoren, die die Erde für das [[Leben]] bewohnbar machen. Neben den Ozeanen gibt es auch gefrorenes Wasser an den Polen und in Gletschern sowie Wasserdampf in der Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mars ====&lt;br /&gt;
Der Wassergehalt des [[Mars]] ist moderat und liegt hauptsächlich im gefrorenen Zustand vor. Der Mars hat in der Vergangenheit wahrscheinlich flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche besessen, was durch ausgetrocknete Flusstäler, Sedimentablagerungen und Hinweise auf vergangene Ozeane nahegelegt wird. Heute gibt es jedoch fast ausschließlich gefrorenes Wasser in den Polkappen und im Boden in Form von Permafrost. Es gibt auch geringe Mengen Wasserdampf in der Atmosphäre. Der größte Teil des Wassers auf dem Mars ist fest in den polaren Eiskappen gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jupiter ====&lt;br /&gt;
[[Jupiter]] ist ein Gasriese, und Wasser kommt hauptsächlich in Form von Wasserdampf in den oberen Wolkenschichten vor. Im tiefen Inneren könnten unter den dichten Gasen auch größere Mengen Wasser existieren, aber es gibt keine klare Abgrenzung oder Wasseroberfläche, wie wir es von den erdähnlichen Planeten kennen. Eine Besonderheit sind Jupiters Monde, wie [[Europa (Mond)|Europa]], die als sehr wasserreich gelten (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Saturn ====&lt;br /&gt;
[[Saturn]] enthält, wie Jupiter, Wasserdampf in seinen Wolken. Auch Saturn ist ein Gasriese und verfügt über keine feste Oberfläche. Interessant ist jedoch der Saturnmond [[Enceladus (Mond)|Enceladus]], der unter seiner Eiskruste einen Ozean aus flüssigem Wasser verbirgt, das durch Geysire an die Oberfläche tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Uranus und Neptun ====&lt;br /&gt;
Uranus und Neptun haben große Mengen von Wasser in Form von Eis. Sie werden oft als [[Eisriese (Astronomie)|Eisriesen]] bezeichnet, weil sie große Mengen an Wasser, [[Ammoniak]] und [[Methan]] enthalten. Ein Großteil dieser Substanzen ist in fester Form, vor allem als Eis, im Planeteninneren gebunden. Wasser ist daher ein bedeutender Bestandteil dieser Planeten, aber es existiert nicht als flüssiger Ozean an der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wasserreiche Monde und Zwergplaneten ====&lt;br /&gt;
Es gibt einige Monde in unserem Sonnensystem, die als extrem wasserreich gelten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Europa (Mond)|Europa (Jupiter-Mond)]]: Unter einer Eiskruste gibt es wahrscheinlich einen riesigen Ozean aus flüssigem Wasser, der möglicherweise sogar die gesamte Menge an Wasser der Erdoberfläche übersteigt.&lt;br /&gt;
* [[Ganymed (Mond)|Ganymed (Jupiter-Mond)]]: Ebenfalls unter einer dicken Eisschicht verborgen, gibt es Hinweise auf flüssiges Wasser im Inneren.&lt;br /&gt;
* [[Enceladus (Mond)|Enceladus (Saturn-Mond)]]: Er besitzt einen unterirdischen Ozean, und durch Geysire tritt Wasserdampf aus der Oberfläche aus.&lt;br /&gt;
* [[Titan (Mond)|Titan (Saturn-Mond)]]: Neben den Kohlenwasserstoffseen gibt es Hinweise auf unterirdische Wasserreservoirs.&lt;br /&gt;
* [[Pluto]]: Es gibt Anzeichen, dass auch Pluto unter seiner eisigen Oberfläche flüssiges Wasser beherbergen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planetentransit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zieht ein Planet von einem Ort der [[Erde (Planet)|Erde]] aus gesehen als schwarzes Scheibchen an der [[Sonne]] vorbei, so spricht man von einem &#039;&#039;&#039;Plantentransit&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Planetendurchgang&#039;&#039;&#039; bzw. einer &#039;&#039;&#039;Planetenpassage&#039;&#039;&#039;. Eine solche ist nur bei den [[Innerer Planet|inneren Planeten]] [[Merkurtransit|Merkur]] und [[Venustransit|Venus]] möglich. Die Sonne, der Planet und die Erde stehenen dann exakt in einer Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätherische Planetensphären ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Planetensphären}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ätherische [[Planetensphäre]] zeigt sich der geistigen Schau als linsenförmig abgeplatteter Raum, der von feiner ätherischer [[Substanz]] ganz spezifischer Qualität erfüllt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Derjenige, der noch im&lt;br /&gt;
wahrnehmenden Sinne das ptolemäische Weltensystem vor sich hatte,&lt;br /&gt;
der sagte nicht: Der Mond steht da oben. Das sagte er eben&lt;br /&gt;
nicht, das interpretiert man nur jetzt hinein ins Weltensystem. Er&lt;br /&gt;
sagte eben nicht: Der Mond ist da oben, denn da hätte er die Erscheinung&lt;br /&gt;
bloß auf das Auge bezogen. Das tat er nicht, er bezog die&lt;br /&gt;
Erscheinung auf den ganzen Menschen und meinte das so: Hier&lt;br /&gt;
stehe ich auf der Erde, und ebenso wahr wie ich auf der Erde&lt;br /&gt;
stehe, stehe ich auch im Mond drinnen, denn der Mond, das ist das da&lt;br /&gt;
(Fig. 1, S. 254 schraffierte Fläche). Das ist die Erde und das Ganze ist&lt;br /&gt;
der Mond, der ja viel größer ist als die Erde. Der ist nämlich im Radius&lt;br /&gt;
so groß, wie dasjenige ist, was wir jetzt nennen die Entfernung des&lt;br /&gt;
Mondes, ich kann nicht sagen des Mondmittelpunktes, von dem Erdenmittelpunkt.&lt;br /&gt;
So groß ist der Mond im Sinne des ptolemäischen&lt;br /&gt;
Weltensystems, wie es ursprünglich ausgebildet worden ist. Und&lt;br /&gt;
dieser Körper, der sonst überall unsichtbar ist, der entwickelt an&lt;br /&gt;
dem einen Ende einen Vorgang, durch den dieses kleine Stückchen&lt;br /&gt;
sichtbar wird. Alles andere ist unsichtbar und ist außerdem von solcher&lt;br /&gt;
Substantialität, daß man drinnen leben kann, daß man von ihm&lt;br /&gt;
durchdrungen wird. Nur an diesem einen Ende, da wird es sichtbar.&lt;br /&gt;
Und im Verhältnis zur Erde dreht sich diese ganze Sphäre, die&lt;br /&gt;
übrigens nicht eine Sphäre ist, sondern ein Rotations-Ellipsoid, und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA323_254.gif|center|250px|Zeichnung aus GA 323, S. 254 (Fig. 1)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
damit dreht sich dasjenige, was da das sichtbare Stückchen ist, also&lt;br /&gt;
dasjenige, was der sichtbare Mond ist. Das ist nur ein Teil der vollen&lt;br /&gt;
Wirklichkeit, mit der man es hier zu tun hat.|323|253f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen ätherischen Planetensphären des [[Planetensystem]]s durchdringen sich, ohne einander zu stören. Begrenzt werden diese ätherischen Planeten durch die [[Geister der Form]], die in der Sonne ihren Wohnsitz haben, ihre innere Bewegung wird geregelt durch die [[Dynameis]] und die [[Kyriotetes]] bilden ihr niederstes Bewusstsein, vergleichbar unserem [[Astralleib]]. Die [[Throne]] sorgen für die Bewegung im Raum, die durch die [[Cherubim]] in den rechten Zusammenklang (→ [[Sphärenharmonie]]) mit dem ganzen Planetensystem gebracht wird. Durch die [[Seraphim]] kommuniziert der Planet mit anderen Himmelskörpern. Diesen Tätigkeiten der höheren Hierarchien entsprechen im mikrokosmischen Maßstab die [[mensch]]lichen [[Wesensglieder]] vom [[Physischer Leib|physischen Leib]] über [[Ätherleib]] und [[Astralleib]] bis zu den drei [[Seelische Wesensglieder|seelischen Wesensgliedern]] ([[Empfindungsseele]], [[Verstandesseele]] und [[Bewusstseinsseele]]). Die höheren [[Geistige Wesensglieder|geistigen Wesensglieder]] des Menschen - [[Manas]], [[Buddhi]] und [[Atman]] - werden im kosmischen Maßstab durch die [[Trinität]] repräsentiert, die sich im Insgesamt des [[Kosmos]] ihre äußere Hülle schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wie wir etwas Geformtes im physischen Leib des Menschen&lt;br /&gt;
als sein unterstes Glied haben, und wie in diesem Geformten, das in&lt;br /&gt;
Wahrheit, so wie es uns entgegentritt, selbstverständlich eine Maja ist,&lt;br /&gt;
aber eben das lebt, was Geist der Form ist, so ist das, was uns erscheint,&lt;br /&gt;
wenn wir den Blick hinausrichten in den Weltenraum und im Weltenraum&lt;br /&gt;
einen Planeten erblicken — Merkur, Venus, Mars, Jupiter —,&lt;br /&gt;
die äußere Form des Geistes der Form, das, was zu diesem Wesen,&lt;br /&gt;
von dem wir jetzt gesprochen haben, gehört, wie der physische Leib&lt;br /&gt;
des Menschen zu dem Menschen gehört. Wenn ein Mensch vor uns&lt;br /&gt;
steht, dann drückt uns diese Form aus, was als höhere Glieder, als&lt;br /&gt;
ätherischer Leib, astralischer Leib, Empfindungsseele und so weiter,&lt;br /&gt;
in dem Menschen lebt; wenn wir einen Planeten sehen, drückt uns&lt;br /&gt;
diese Form aus, was die Form der Geister der Form ausmacht. Und&lt;br /&gt;
wie hinter der menschlichen Form, hinter dem physischen Leib der&lt;br /&gt;
ätherische Leib, der astralische Leib, die Empfindungsseele und so&lt;br /&gt;
weiter sind, so ist hinter dem Planeten als zu ihm gehörig dasjenige,&lt;br /&gt;
was wir ansprechen als Geister der Bewegung, der Weisheit, des&lt;br /&gt;
Willens, Seraphim, Cherubim und so weiter. Wenn wir also im&lt;br /&gt;
Sinne der Geisteswissenschaft das vollständige Wesen eines Planeten&lt;br /&gt;
uns vorhalten wollen, dann müssen wir sagen: Uns begegnet&lt;br /&gt;
im Weltenraum für unsere Wahrnehmung der Planet, indem er&lt;br /&gt;
uns sein Physisches, das der Geist der Form ihm gegeben hat, entgegenleuchtet,&lt;br /&gt;
und er verbirgt, wie der Mensch seine höheren Glieder&lt;br /&gt;
dem physischen Bück verbirgt, dasjenige, was als Wesenheiten&lt;br /&gt;
der höheren Hierarchien in dem Planeten und um ihn waltet. Wir&lt;br /&gt;
stellen uns also einen solchen Planeten wie den Mars oder den Merkur&lt;br /&gt;
richtig vor, wenn wir ihn uns zunächst seiner physischen Form&lt;br /&gt;
nach vorstellen und ihn umgeben und durchdrungen denken von&lt;br /&gt;
einer geistigen Atmosphäre, die ins Endlose ausgreift, die in dem&lt;br /&gt;
physischen Planeten eben ihre physische Form, die Schöpfung der&lt;br /&gt;
Geister der Form, hat und die in ihrem geistigen Umkreis die&lt;br /&gt;
Wesenheiten der anderen Hierarchien hat.|136|90}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GGZ|Wir haben eine Vorstellung davon gewonnen, was alles an einem Planeten beteiligt ist, und wir haben gesehen, wie der Planet seine Form&lt;br /&gt;
erhält, also seine abgeschlossene Gestalt, dadurch, daß da wirken die Geister der Form. Wir haben ferner gesehen, daß das innere&lt;br /&gt;
Leben, die innere Beweglichkeit des Planeten eine Wirkung ist der Tätigkeit der Geister der Bewegung. Dasjenige, was wir das niederste&lt;br /&gt;
Bewußtsein des Planeten nennen können, das wir vergleichen können mit dem Bewußtsein, das beim Menschen in seinem astralischen Leibe vorhanden ist, das haben wir zuzuteilen den Geistern der Weisheit. Jene Impulse, durch die der Planet nicht feststehend im Raum ist, sondern im Raum seinen Ort ändert, wir haben sie zuzuteilen den Geistern des Willens oder den Thronen. Dasjenige, was den Planeten eingliedert in sein ganzes System, wodurch er sozusagen nicht seinen eigenen Weg im Raume geht, sondern so schreitet, daß seine Bewegungsimpulse im Einklang sind mit den Bewegungsimpulsen seines ganzen Planetensystems, zu dem er gehört, das, was also die Einzelbewegung eines Planeten im Zusammenhang mit dem ganzen Planetensystem regelt, das ist eine Wirkung der Cherubim. Und endlich dasjenige, was wir nennen können das innere seelische Leben des Planeten, wodurch der Planet gleichsam in Verbindung tritt mit den anderen Himmelskörpern, wie der Mensch durch seine Sprache etwa mit anderen Menschen in Verbindung tritt, das schreiben wir den Seraphim zu.|136|95}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 7 klassischen Planeten ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Sieben Planeten]]&#039;&#039;&#039; bauen nach okkulter Auffassung gemeinsam mit der [[Erde]], die das Zentrum des ganzen Systems bildet (→ [[Geozentrisches Weltbild]]), unser &#039;&#039;gegenwärtiges&#039;&#039; [[Planetensystem]] auf, das außen vom [[Tierkreis]] umgeben ist. Mit dem Übergang zum [[heliozentrisch]]en [[Kopernikanisches System|kopernikanischen Sytem]] wurde die Reihung der [[Planeten]] Venus und Merkur miteinander vertauscht, womit sich, von der Erde aus betrachtet, folgende [[Okkulte Reihenfolge der Planeten]] dieser 7 Planeten ergibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::# [[Mond]]&lt;br /&gt;
::# [[Merkur]]&lt;br /&gt;
::# [[Venus]]&lt;br /&gt;
::# [[Sonne]]&lt;br /&gt;
::# [[Mars]]&lt;br /&gt;
::# [[Jupiter]]&lt;br /&gt;
::# [[Saturn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 7 Planeten dürfen nicht mit den gleichnamigen sogenannten [[Okkulte Planeten|okkulten Planeten]] verwechselt werden, die verschiedene &#039;&#039;frühere&#039;&#039; und &#039;&#039;spätere&#039;&#039; Entwicklungsstadien (→ [[Weltentwicklungsstufen]]) unseres Planetensystems darstellen. Unser gegenwärtiges Planetensystem hat bereits drei [[Inkarnation]]en hinter sich und steht nun auf der vierten Entwicklungsstufe. Drei weitere Wiederverkörperungen werden noch folgen, ehe eine völlig neue Entwicklung beginnt, die in keiner Weise mehr [[karmisch]] ursächlich mit der gegenwärtigen verbunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung der physischen Planeten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Luziferische und reguläre Geister der Form bilden gemeinsam den physischen Planeten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am Himmel sichtbare physische Planet entsteht dadurch, dass ein [[luziferisch]]er Geist der Form von außen her dem normalen Geist der Form entgegenwirkt, wodurch sich an der Peripherie eine Einstülpung bildet, die schließlich zu einer Abschnürung führt. Der physische Planet ist eigentlich ein Loch in der ätherischen Planetensphäre, wo die ätherische Form zerbrochen und dadurch sichtbare physische [[Materie]] entstanden ist. Durch die Abschnürung verfügt der Planet über geraubtes Eigenlicht, das er seinen [[Naturreiche]]n zukommen lässt, während das ihm von der Sonne durch die [[Seraphim]] und [[Cherubim]] zugesandte [[Licht]], das er aufnehmen sollte, durch die luziferischen Geister zurückgeworfen, reflektiert wird. In dem geraubten Eigenlicht des Planeten haben die [[ahrimanisch]]en Geister ihren Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Planetenbildung.gif|rahmenlos|right|300px|Die Bildung eines physischen Planeten durch Einstülpung der ätherischen Planetensphäre.]]&lt;br /&gt;
{{GZ|Nehmen wir einmal an, wir hätten hier an diesem Punkt den Mittelpunkt des geistigen Kollegiums der Geister der Form; es würde derjenige Geist der Form, welcher auf den Saturn hin wirkt, hervorrufen diese Ätherkugel, so daß durch diesen Geist der Form eine solche abgeplattete Ätherkugel entstünde. An einem äußersten Punkt dieser Ätherkugel wirkt nun entgegen diesem Geist der Form, der aus dem Mittelpunkt der Sonne heraus wirkt, der Rebell, derjenige, der eine Art luziferischer Geist der Form ist. Der wirkt ihm von außen herein entgegen. So daß wir den normalen Geist der Form von der Sonne nach außen, zentrifugal, wirksam haben; der bewirkt den okkulten Saturn, welcher da als eine mächtige Ätherkugel mit dem Mittelpunkt in der Sonne anzusehen ist. An der Peripherie wirkt aus dem Weltenraum herein ein abnormer Geist der Form, welcher sich abgeschnürt hat von den Wesen der normalen Geister der Form, und durch das Zusammenwirken dessen,&lt;br /&gt;
was aus dem Weltenraum hereinwirkt, und dessen, was von der Sonne hinauswirkt, entsteht hier eine Einstülpung, die zuletzt zu einer wirklichen Abschnürung wird, und das ist der physische Planet Saturn. So daß wir uns vorzustellen haben, daß da, wo das Auge den physischen Planeten Saturn sieht, zwei Kräfte zusammenwirken: die eine, normale Kraft des Geistes der Form, die von der Sonne nach auswärts wirkt, und ihr entgegen in einem bestimmten Punkt der abgespaltene Geist der Form. Dadurch entsteht dort eine Einstülpung, der Äther wird eingestülpt, und diese Einstülpung, die sieht das physische Auge als den physischen Saturn. Und ebenso verhält es sich mit dem physischen Jupiter, dem physischen Mars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen hier an diesem besonderen Beispiel, wie eigentlich in den einzelnen Fällen das zustande kommt, was wir die Maja nennen, die große Illusion. In Wahrheit ist an der Stelle, wohin man in der physischen Astronomie einen Planeten versetzt, ein Zusammenwirken&lt;br /&gt;
von zwei Kräften, und nur dadurch, daß in Wahrheit eigentlich ein großer, mächtiger ätherischer Himmelskörper da ist,&lt;br /&gt;
der durch eine entgegenwirkende Kraft ein Loch bekommt, an einer Seite eingestülpt wird, dadurch entsteht der Schein des physischen&lt;br /&gt;
Planeten [...] Unsere Erde selber, insofern sie physische Massenanhäufung ist, ist ein Loch im Weltenraum, eine Einbohrung im Weltenraum.&lt;br /&gt;
Alle physische Materie kommt nämlich dadurch zustande, daß sich Kräfte begegnen, die von den Geistern der Form herrühren. So haben wir hier die Begegnung von Kräften der normalen Geister der Form und von Kräften der abnormen Geister der Form. Die prallen aufeinander. Es entsteht in Wahrheit eine Einstülpung, und damit zugleich an dieser Stelle ein Zerbrechen der Form, aber eben nur der Form. Die Form zerbricht, und es entsteht diese Einbohrung. Und zerbrochene Form, zersplitterte Form, das ist in Wahrheit Materie. Materie im physischen Sinne gibt es nur da, wo Formen zersplittert werden. So sind auch die Planeten draußen zersplitterte Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA_136_109.gif|rahmenlos|left|300px|Der Planet als Reflektor des Sonnenlichts]]&lt;br /&gt;
In unserem Planetensystem haben die Geister der Form, wie ja aus dem ganzen Geist der bisherigen Betrachtungen hervorgeht, Hilfen. Sie stellen die Grenzen her, wie wir das eben beschrieben haben. Aber über den Geistern der Form stehen die Geister der Bewegung, über diesen die Geister der Weisheit, über diesen die Geister des Willens, über ihnen die Cherubim und über den Cherubim die Seraphim. Für alle diese geistigen Wesenheiten gibt es auch solche, welche sich vergleichen lassen mit dem, was wir beschrieben haben als die iuziferischen Geister. So daß wir je am äußersten Rande, da, wo ein Planet sich bildet, nicht bloß die Geister der Form zusammenwirkend haben, sondern daß sich da immer etwas so abspielt, daß von der Sonne aus die Wirksamkeit der normalen Hierarchien geht und von außen nach innen die der abnormen, der rebellischen Hierarchien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seraphim und die Cherubim, das sind diejenigen Hierarchien, die ebenso zu dem ganzen Spiel der Kräfte hier gehören wie die Geister der Form. Die haben die Aufgabe, aus dem Mittelpunkt des Planetensystems, aus dem Sonnenmittelpunkt her nach außen zu tragen die Kraft des Lichtes. Indem die Wesenheiten der höheren Hierarchien, Cherubim und Seraphim, Träger des Lichtes werden, haben sie nun dasselbe Verhältnis zu dem Licht, wie die Kräfte der Geister der Form es zu der Äthersubstanz haben. Wie die Kräfte der normalen Geister der Form nach außen gehen und ihnen die abnormen entgegenwirken und dadurch eine Einbohrung entsteht, so wirken auch die Kräfte, weiche das Licht tragen, ausfüllend den ganzen Ätherraum, aber da wirken ihnen die abnormen entgegen, so daß der Planet das Licht aufhält. Ebenso wie er aufhält die Kräfte der Geister der Form, so hält er das Licht auf, wirft es zurück und erscheint damit als ein Reflektor, als ein Zurückwerfer des Lichtes, das ihm die Geister, die wir als Cherubim und Seraphim bezeichnen, von der Sonne aus zutragen. Daher haben&lt;br /&gt;
die Planeten auch kein Eigenlicht, weil sie die Kraft des Lichtes, die ihnen als Wesenheiten zukommen würde, wenn sie sich gegenüber&lt;br /&gt;
den normalen Cherubim und Seraphim öffnen würden, für sich in Anspruch nehmen, weil sie sich einhüllen, abschnüren von dem Ganzen. Jeder Planet hat auch solch eingeschnürtes, abgesondertes Licht. Es ist nicht richtig, daß die Planeten nur erborgtes Licht von der Sonne haben. Jeder Planet hat sein Eigenlicht, nur hat er dieses Licht abgeschnürt, hält es in sich selber verborgen, entwickelt es zu einem selbständigen inneren Lichtleben. Wir werden sehen, daß sie es nur ihren eigenen Wesenheiten der Naturreiche mitteilen, die auf dem betreffenden Planeten sind. Dasjenige Licht aber, dem sie sich öffnen sollen, das sie aufnehmen sollen von außen, das ihnen von der Sonne durch die Cherubim und Seraphim zugetragen wird, dem verschließen sie sich, das werfen sie zurück. Daher sind sie für den Weltenraum Sterne, die nicht mit eigenem Licht ausgestattet sind. Also in dem Licht, das von der Sonne hinfließt, wird gleichsam eine Einstülpung gemacht, und der Planet wirft sich entgegen dem von der Sonne hinflutenden Licht, hält es auf, wirft es zurück.|136|105ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie als zerbrochene geistige Form ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geisteswissenschaftlichen Sinn ist alle Materie, wie oben schon angedeutet, als zebrochene, zerstörte geistige [[Form]] aufzufassen; sie ist gleichsam der Trümmerhaufen des Geistes. Wenn die einige und einzige geistige Form, das [[ätherisch]]e [[Urbild]], „zerbricht“, manifestiert bzw. [[Realität|realisiert]] es sich in unzähligen einzelnen [[Raum|räumlich]] und [[zeit]]lich [[physik]]alisch fassbaren gleichartigen [[physisch]]en [[Erscheinung]]en, die alle dem selben ätherischen Bildungsgesetz gehorchen, von den noch strahlungsartigen [[Elementarteilchen]], über die [[Atom]]e, [[Molekül]]e und [[Kristall]]e hinauf bis zu den komplexeren physischen Gebilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zerbrochene Form GA 134.gif|right|300px|Materie als zerborchene geistige Form]]&lt;br /&gt;
{{GZ|Sehen Sie, wenn nämlich ein Prozeß im Weltenall fortgeschritten ist bis zur Form, die noch ganz im Geistig-Seelischen ist, die noch keine Raumesform ist, wenn der Prozeß fortgeschritten ist bis zu dieser übersinnlichen Form, dann ist der nächste Schritt nur noch möglich dadurch, daß die Form als solche zerbricht. Und das ist nämlich das, was sich dem okkulten Anblick darbietet: Wenn gewisse Formen, die unter dem Einfluß der Geister der Form geschaffen sind, sich bis zu einem gewissen Zustand entwickelt haben, dann zerbrechen die Formen. Und wenn Sie nun ins Auge fassen zerbrochene Formen, etwas, was also dadurch entsteht, daß Formen, die noch übersinnlich sind, zerbrechen, dann haben Sie den Übergang von dem Übersinnlichen in das Sinnliche des Raumes. Und das, was zerbrochene Form ist, das ist Materie. Materie, wo sie im Weltenall auftritt, ist für den Okkultisten nichts anderes als zerbrochene, zerschellte, zerborstene Form. Wenn Sie sich vorstellen könnten, diese Kreide wäre als solche unsichtbar und sie hätte diese eigentümliche parallelepipedische Form, und als solche wäre sie unsichtbar, und jetzt nehmen Sie einen Hammer und schlagen rasch das Stück Kreide an, daß es zerstiebt, daß es in lauter kleine Stücke zerbirst, dann haben Sie die Form zerbrochen. Nehmen Sie an, in diesem Augenblicke, in dem Sie die Form zerbrechen, würde das Unsichtbare sichtbar werden, dann haben Sie ein Bild für die Entstehung der Materie. Materie ist solcher Geist, der sich entwickelt hat bis zur Form und dann zerborsten, zerbrochen, in sich zusammengefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materie ist ein Trümmerhaufen des Geistes. Es ist außerordentlich wichtig, daß man gerade diese Definition ins Auge faßt, daß Materie ein Trümmerhaufen des Geistes ist. Materie ist also in Wirklichkeit Geist, aber zerbrochener Geist.|134|72f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sonderstellung des Erdplaneten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen mit der [[Erde (Planet)|Erde]] haben die anderen Planeten laut [[Rudolf Steiner]] einen weitaus &#039;&#039;[[flüssig]]eren&#039;&#039; Charakter, d.h. sie zeigen weniger [[kristall]]ine, sondern mehr [[amorph]]e [[Struktur]]en, die im [[geisteswissenschaft]]lichen Sinn dem [[Wasser]]element zugerechnet werden. Sie sind dadurch offener für die Einflüsse des ganzen Planetensystems als die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir müßten, wenn wir irgendwo in alten Schriften&lt;br /&gt;
den Ausdruck «Wasser» sehen, ihn übersetzen mit Flüssigkeit, wenn&lt;br /&gt;
wir den Ausdruck «Erde» sehen, mit festen Körpern. Nur dadurch&lt;br /&gt;
würden wir richtig die alten Schriften übersetzen. Aber darin liegt etwas&lt;br /&gt;
sehr Bedeutsames. Dadurch, daß der feste Zustand - wie gesagt,&lt;br /&gt;
wir wollen das in den nächsten Tagen aus der Sache selbst heraus finden,&lt;br /&gt;
ich will heute nur durch diesen historischen Exkurs zu ihrem Verständnis&lt;br /&gt;
den Zugang gewinnen -, dadurch, daß der feste Zustand mit&lt;br /&gt;
Erde bezeichnet wurde, drückte man insbesondere aus, daß dieser feste&lt;br /&gt;
Zustand allein gebunden ist an die Gesetzmäßigkeit unseres irdischen&lt;br /&gt;
Planeten. Man bezeichnete das Feste deshalb als Erde, weil man dadurch&lt;br /&gt;
ausdrücken wollte: Wenn ein Körper fest wird, so gerät er ganz&lt;br /&gt;
und gar unter den Einfluß der irdischen Gesetzmäßigkeit. Wenn dagegen&lt;br /&gt;
ein Körper Wasser wird, dann steht er nicht mehr bloß unter&lt;br /&gt;
dem Einfluß der irdischen Gesetzmäßigkeit, sondern unter dem Einfluß&lt;br /&gt;
des ganzen Planetensystems. Die Kräfte, die sich geltend machen&lt;br /&gt;
in einem flüssigen Körper, in dem Wasser, die sind nicht bloß von der&lt;br /&gt;
Erde herrührend, sondern von dem Planetensystem. Da wirken hinein&lt;br /&gt;
die Kräfte von Merkur, Mars und so weiter in das, was flüssig ist. Aber&lt;br /&gt;
sie wirken so, daß sie gewissermaßen von den Richtungen her, in denen&lt;br /&gt;
diese Planeten stehen, eben wirken, und eine Art Resultierende in jeder&lt;br /&gt;
Flüssigkeit werden.|321|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich unterscheidet sich die Erde durch die Gliederung in eine [[Erdkruste|kontinentale und ozeanische Kruste]] nach heutigem Wissenstand von allen anderen Planeten und [[Monde]]n unseres [[Sonnensystem]]s, die über keine kontinentale Kruste und damit auch über keine [[Plattentektonik]] verfügen. Ihre oberste Schicht gleicht weitgehend der ozeanischen Kruste der Erde. In ihrer [[mineral]]ischen Zusammensetzung entspricht die kontinentale Kruste der Erde überwiegend dem [[Granit]] bzw. dem [[Gneis]] als dessen [[Metamorphose (Geologie)|metamorphem]] Umwandlungsprodukt. Der dadurch angedeutete höhere Entwicklungsgrad der Erde dürfte eine wesentliche Voraussetzung für die Entfaltung des [[irdisch]]en [[Leben]]s gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrumpfung der Planeten durch Auflösung der Materie im Mittelpunkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seiner Entwicklung wird jeder Planet immer kleiner, indem sich seine Materie von allen Seiten dem Mittelpunkt zudrängt und dort verschwindet. Sie geht dort aus dem dreidimensionalen Raum heraus in eine andere Dimension über. Genau in demselben Maß, mit dem sie im Mittelpunkt verschwindet, tritt sie vom Umkreis her wieder in den dreidimensionalen Raum herein, allerdings so, dass jetzt alles, was der urspünglichen Materie an Formen aufgeprägt wurde, nun in die &#039;&#039;innere&#039;&#039; Struktur dieser neuen Materie hineingearbeitet ist. So gab es am Anfang der siebenstufigen Entwicklung unseres [[Planetensystem]]s, ehe noch der [[Alter Saturn|alte Saturn]] gebildet worden war, außerhalb des [[Tierkreis]]es den sog. [[Kristallhimmel]], in dem die Taten der [[Wesen]] einer vorangegangenen Evolutionsreihe enthalten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Um es ganz anschaulich zu machen: denken Sie sich, Sie hätten ein Stück Materie, das würde immer mehr und mehr in den Mittelpunkt hineingedrängt — im Mittelpunkt verschwindet es; es wird nicht nach der anderen Seite hinübergedrängt, es verschwindet tatsächlich im Mittelpunkt in nichts! So daß Sie sich vorstellen können, daß die ganze Erde einstmals, indem sich die materiellen Teile gegen den Mittelpunkt zusammendrängen, in den Mittelpunkt hinein verschwindet. Das ist aber nicht alles. In demselben Maße, wie das in den Mittelpunkt hinein verschwindet, in demselben Maße erscheint es im Umkreise. Da draußen tritt es wieder auf. An einer Stelle des Raumes verschwindet die Materie, und von außen tritt sie wieder auf. Alles, was in den Mittelpunkt hinein verschwindet, kommt vom Umkreise wiederum herein, wird herangezogen, und zwar so, daß hineingearbeitet ist jetzt in diese Materie alles das, was die Wesen, die auf dem Planeten gearbeitet haben, der Materie eingeprägt haben; natürlich nicht in seiner heutigen Form, aber in einer Form, wie sie ihm eben durch diese Umwandlung gegeben wird. Sie werden so den Kölner Dom, indem seine materiellen Teilchen in den Mittelpunkt hinein verschwinden, von der anderen Seite wieder ankommen sehen. Nichts, nichts geht verloren von dem, was gearbeitet wird auf einem Planeten, sondern es kommt wieder von der anderen Seite her.|110|157f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Planeten als Wohnorte geistiger Wesenheiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder existierende Planet, genauer gesagt die ihm zugehörige [[Planetensphäre]] (→ [[Herrschaftsgebiete der Hierarchien]]), ist von Wesenheiten bevölkert. Wurde im antiken Griechenland und im antiken Rom durch Okkultisten von einem Planeten gesprochen, war damit die Gesamheit der Geister gemeint, welche diesen bewohnt. So ist der Mond die Heimat der [[Angeloi]], der Merkur die der [[Archangeloi]], die Venus wird von den [[Archai]] bewohnt, die Sonne von den [[Gewalten]], der Mars von den [[Mächte|Mächten]] und der Jupiter von den [[Herrschaften]]. Der Begriff Saturn war identisch mit demjenigen für die Wesen, die unter anderem als [[Throne]] deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planetarische Entwicklungsstufen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planeten durchlaufen wie alle [[Wesen]] verschiedene Entwicklungsstufen und nicht alle Planeten unseres [[Sonnensystem]]s stehen auf der gleichen Entwicklungsstufe. Zwischen den einzelnen Stufen liegt ein rein [[geist]]iges Dasein, ein sog. [[Pralaya]]. Danach steigt der Planet wieder in höherer und reiferer Form durch alle [[Lebenszustände|Lebens]]- und [[Formzustände]] aus der [[geistige Welt|geistigen Welt]] über die [[Astralwelt]] bis zum [[ätherisch]]-[[physisch]]en Dasein herab. Das Prinzip der [[Reinkarnation]] ist in diesem Sinn universell und gilt nicht nur für Einzelwesen, sondern auch für ganze Welten. Unsere Erde durchschreitet im Zuge ihrer Entwicklung sieben [[Weltentwicklungsstufen|planetare Entwicklungsstufen]], von denen drei bereits in der Vergangenheit liegen. [[Rudolf Steiner]] bezeichnet diese alten [[Planeten]] als [[alter Saturn]], [[alte Sonne]] und [[alter Mond]]. Gegenwärtig steht die Erde auf ihrer vierten Entwicklungsstufe. Drei weitere Verkörperungen werden in der Zukunft noch folgen, ein [[neuer Jupiter]], eine [[neue Venus]] und der sogenannte [[Vulkan]]zustand. Die gleichnamigen Planeten unseres heutigen Planetensystems sind zwar nicht mit diesen alten Entwicklungszuständen unserer Erde identisch, stehen aber auf einer vergleichbaren Entwicklungsstufe. So steht etwa der &#039;&#039;heutige&#039;&#039; [[Saturn]] auf einer vergleichbaren Stufe wie die Erde, als sie noch als &#039;&#039;alter&#039;&#039; Saturn ganz am Anfang ihrer Entwicklung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Es verhält&lt;br /&gt;
sich der heutige Saturn zu der Erde wie ein Knabe zu einem Greis. Dieselben Lebensverhältnisse,&lt;br /&gt;
die der Saturn heute durchmacht, hat unsere Erde früher durchgemacht. Daher&lt;br /&gt;
spricht man im wirklichen Okkultismus nicht von &#039;&#039;dem&#039;&#039; Saturn, von &#039;&#039;der&#039;&#039; Sonne und so weiter,&lt;br /&gt;
sondern von &#039;&#039;einem&#039;&#039; Saturn, &#039;&#039;einer&#039;&#039; Sonne und so weiter. Unsere Erde ist ein älter gewordener&lt;br /&gt;
Saturn.|284|58}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Venus]] hingegen nimmt bereits eine Entwicklungsstufe voraus, die Erde erst später erreichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn Sie aber die heutige Venus betrachten,&lt;br /&gt;
so stellt sie uns einen Zukunftszustand der Erde dar. Die&lt;br /&gt;
Erde wird einmal in einem solchen Zustand sein. Die Venus ist nicht&lt;br /&gt;
irgendein Himmelskörper, den der Mensch einmal bewohnen wird,&lt;br /&gt;
sondern die Erde wird auch einmal Venus sein. Das sind Gattungsnamen,&lt;br /&gt;
die die betreffenden Stadien eines Planeten darstellen.|96|241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was der Entwicklung eines Planeten hinderlich ist, scheiden sie in Form der [[Monde]] aus ihrem Wesen aus. Die Monde sind gleichsam die zurückgebliebene Schlacke der planetarischen Entwicklung, sie sind die [[Leichnam]]e des Sonnensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat ein Planet einen entsprechenden Reifegrad erreicht, steigt er zum [[Fixstern]] auf. So war es auch mit unserer [[Sonne]]. Als die Erde das Stadium der [[Alte Sonne|alten Sonne]] durchlief, hatte die Sonne erst den Rang eines (fortgeschrittenen) Planeten. Heute ist sie zum Fixstern aufgestiegen und kann dadurch höheren geistigen Wesenheiten, namentlich den Wesenheiten der [[Zweite Hierarchie|zweiten Hierarchie]], den geeigneten Schauplatz für ihre Entwicklung bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch damit ist die Entwicklung noch nicht fertig. Zuletzt steigt ein [[Fixstern]] zum [[Tierkreis]] auf, also zu einem ganzen umfassenden Fixsternsytem, von dem aus die [[Cherubim]] und [[Seraphim]] unter Leitung der [[Trinität]] ein völlig neues Planetensystem [[schöpferisch]] hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn ein Planet sich zum Fixstern entwickelt, steigen auch&lt;br /&gt;
die Wesenheiten, die auf diesem Planeten verkörpert sind, höher&lt;br /&gt;
hinauf. Die besten Kräfte und Wesenheiten der früheren Sonne&lt;br /&gt;
sind zum Fixstern Sonne geworden. Wenn unsere Erde den Jupiterzustand&lt;br /&gt;
durchgemacht haben wird und als Venus schon nahezu&lt;br /&gt;
Sonne ist, dann wird auch unsere Menschenwesenheit ähnlich&lt;br /&gt;
sein den hocherhabenen Wesenheiten, die heute die Sonne bewohnen.&lt;br /&gt;
Und was wird dann aus einer Sonne? Aus einer Sonne&lt;br /&gt;
wird ein Tierkreis. Wenn eine Sonne ihren Reifezustand erreicht&lt;br /&gt;
hat, dann bildet sich das Gebilde, das wir einen Tierkreis nennen.&lt;br /&gt;
Auch ein Tierkreis entsteht und vergeht. Von einem Tierkreis&lt;br /&gt;
herunter wirken noch gewaltigere, erhabenere Wesenheiten&lt;br /&gt;
als von einer Sonne. Die Sonne, die heute auf uns herabscheint,&lt;br /&gt;
wird einstmals herunterleuchten als die Sterne eines neuen Tierkreises.&lt;br /&gt;
Schöpferische Wesen in höchster Entwicklung werden sein&lt;br /&gt;
die Geistwesen dieses neuen Tierkreises: schöpferische Seelen.|266a|208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Planeten auf den physischen Leib und den Ätherleib des Menschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sonnennahen Planeten wirken mehr auf die festen, flüssigen und luftförmigen [[physisch]]en [[Vier-Elemente-Lehre|Elemente]], während die sonnenfernen Planeten stärker auf die [[ätherisch]]en Kräfte des Menschen Einfluss nehmen. Die [[Sonne]] trennt beide Bereiche voneinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... die sonnennahen Planeten haben es mehr zu tun mit&lt;br /&gt;
demjenigen, was im Menschen physische Elemente sind: das Feste, das&lt;br /&gt;
Flüssige, das Luftförmige. Die Sonnenfernen Planeten, die haben es&lt;br /&gt;
mehr zu tun mit dem, was im Menschen Ätherelemente sind. Die&lt;br /&gt;
Sonne selbst trennt beides voneinander. Merkur-, Venus-, Mondenkräfte&lt;br /&gt;
bringen den Menschen heran an das Feste, Flüssige und Luftförmige.&lt;br /&gt;
Mars-, Jupiter-, Saturnkräfte bewahren ihn davor, daß er in&lt;br /&gt;
das Warme, in das Lichtvolle, in das Chemisch-Wirksame ausfließt. Sie&lt;br /&gt;
sehen, es sind polarische Wirkungen. Und zwischenhinein, damit die&lt;br /&gt;
beiden nicht durcheinander wirken, stellt sich das sonnenhafte Element.&lt;br /&gt;
Würden die Marskräfte ohne weiteres wirken können - die&lt;br /&gt;
Marskräfte würden ja zum Beispiel ohne weiteres auf die Mondenkräfte&lt;br /&gt;
wirken können -, würden sich nicht die Sonnenkräfte mitten hineinstellen,&lt;br /&gt;
so daß da gleichsam eine Scheidewand ist, die sie nicht einfach&lt;br /&gt;
zusammenkommen läßt, so würden die Marskräfte, die den Menschen&lt;br /&gt;
im Wärmeelement verselbständigen, ihn wohl bewahren vor&lt;br /&gt;
dem Verfließen im Wärmeelement; aber was sich da verselbständigte,&lt;br /&gt;
müßte sogleich von der Luft Besitz ergreifen, und der Mensch würde&lt;br /&gt;
ein Luftgespenst werden. Daß das beides getrennt vor sich gehen&lt;br /&gt;
kann, daß der Mensch sowohl von seinem luftförmig-organisch Gestalteten&lt;br /&gt;
Besitz ergreifen kann, aber auf der anderen Seite auch wiederum&lt;br /&gt;
im Wärmeelement selbständig leben kann, dazu müssen die&lt;br /&gt;
beiden voneinander getrennt sein. Und da ist das Sonnenhafte dazwischen.&amp;quot; {{Lit|{{G|213|60f}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Merkur]]kräfte kann der [[Mensch]] Besitz ergreifen vom [[Erde (Element)|Festen]] seines [[Körper]]s, durch die [[Venus]]kräfte vom [[Flüssig]]en und durch die [[Mond]]enkräfte vom [[Luft]]förmigen. Die [[Mars]]kräfte bewahren uns vor dem Verfließen im Wärmeelement, die [[Jupiter]]kräfte vor dem Verfließen im [[Licht]]element und die [[Saturn]]kräfte vor dem Verfließen im [[Klangäther|chemischen Äther]] (vgl. {{G|213|57ff}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Planet}}&lt;br /&gt;
* [[Sieben Planeten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft&#039;&#039;, [[GA 96]] (1989), ISBN 3-7274-0961-4 {{Vorträge|096}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt&#039;&#039;, [[GA 110]] (1981), Zehnter Vortrag, Düsseldorf, 18. April 1909, abends {{Vorträge|110}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen&#039;&#039;, [[GA 136]] (1984) {{Vorträge|136}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschenfragen und Weltenantworten&#039;&#039;, [[GA 213]] (1987), ISBN 3-7274-2130-4 {{Vorträge|213}} {{Vorträge|213}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band I: 1904 – 1909&#039;&#039;, [[GA 266/1]] (1995), ISBN 3-7274-2661-6 {{Schule|266a}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Bilder okkulter Siegel und Säulen. Der Münchner Kongreß Pfingsten 1907 und seine Auswirkungen.&#039;&#039;, [[GA 284]] (1993), ISBN 3-7274-2840-6 {{Vorträge|284}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geisteswissenschaftliche Impulse zur Entwickelung der Physik, II&#039;&#039;, [[GA 321]] (2000), ISBN 3-7274-3210-1 {{Vorträge|321}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Verhältnis der verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebiete zur Astronomie&#039;&#039;, [[GA 323]] (1997), ISBN 3-7274-3230-6 {{Vorträge|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroposophie.net/steiner/ga/bib_steiner_ga_110.htm GA 110: Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt] - Der gesamte Vortragszyklus online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sonnensystem}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnensystem]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planeten|!101]]&lt;br /&gt;
[[en:Planet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Sinnesorgane&amp;diff=625644</id>
		<title>Sinnesorgane</title>
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		<updated>2026-04-12T18:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Die Sinnesorgane als physikalische Apparate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Sinnesorgan&#039;&#039;&#039; ist ein spezialisiertes [[Organ]], das der [[Wahrnehmung]] der [[Sinnliche Welt|sinnlichen Welt]] dient. [[Rudolf Steiner]] unterscheidet [[zwölf]] [[Sinne]] des [[Mensch]]en. Die Sinnesorgane gleichen [[physik]]alischen bzw. physikalisch-[[Chemie|chemischen]] Apparaten. Durch spezifisch gebaute [[Sinneszelle]]n sind sie für ganz bestimmte [[physik]]alische und [[Chemie|chemische]] [[Reiz]]e aus der Umgebung oder dem Inneren des [[Körper]]s empfänglich und wandeln diese in [[Elektrizität|elektrische Impulse]] um, die über das [[Nervensystem]] weitergeleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sinnesorgane als physikalische Apparate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Das erste aber, was sich uns mit besonderer Deutlichkeit ergibt,&lt;br /&gt;
wenn wir den ganzen Hergang der Menschenentwickelung beachten,&lt;br /&gt;
das ist, daß diese Sinnesorgane als solche zu tun haben mit dem,&lt;br /&gt;
was wir nennen können, physikalische Wirkungen. Auf dem alten&lt;br /&gt;
Saturn ist ja schon die erste Anlage der Sinnesorgane als eine bloß&lt;br /&gt;
physikalische Anlage entstanden, und immer wieder und wieder&lt;br /&gt;
schreitet die Entwickelung der Sinnesorgane des Menschen dadurch&lt;br /&gt;
fort, daß physikalisches Geschehen sich eingliedert in dasjenige, was&lt;br /&gt;
sich sonst beim Menschen ausbildet; so daß also im wesentlichen die&lt;br /&gt;
Sinnesorgane, wie sie heute sind, physikalische Organe sind. Es wird&lt;br /&gt;
Ihnen ja unschwer auffallen können, daß die Augen physikalische&lt;br /&gt;
Organe sind, daß die Ohren physikalische Organe sind und so weiter.&lt;br /&gt;
Gewiß, die niederen Sinne sind wie chemische Organe, aber&lt;br /&gt;
trotzdem hat das alles mit dem Physikalisch-Chemischen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So müssen wir die Sache auffassen, daß gewissermaßen als das äußerste&lt;br /&gt;
seiner Entwickelungsglieder der Mensch in die Welt hinein&lt;br /&gt;
dasjenige vorstreckt, was man nennen kann sein Physikalisches.|162|263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Alle Sinneswerkzeuge, alle physikalischen Apparate am&lt;br /&gt;
Menschen haben nur die Stufe eines [[Mineral]]s erreicht. Sie folgen&lt;br /&gt;
ganz denselben Gesetzen wie die Mineralien. [[Auge]] und [[Ohr]] gehören&lt;br /&gt;
zu den mineralischen Einschlüssen; auch im Gehirn sind noch&lt;br /&gt;
solche Teile.|98|137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Bei den andern Sinnen ist es zwar ebenso, aber die Sache tritt für die&lt;br /&gt;
äußere Beobachtung nicht mit derselben Schärfe zutage, nicht so&lt;br /&gt;
scharf, wie wenn man das, was eigentlich hier gemeint ist, für den&lt;br /&gt;
Sinn des Gesichts, für das Auge in Betracht zieht. Bedenken Sie, dieses&lt;br /&gt;
Auge als ein physikalischer Apparat liegt ja eigentlich als ein ziemlich&lt;br /&gt;
selbständiges Organ im menschlichen Schädel drinnen und ist eigentlich&lt;br /&gt;
nur durch die Anhänge, die Anhänge der Blutadern, die Anhänge&lt;br /&gt;
der Nerven, nach rückwärts in den menschlichen Leib hinein verlängert.&lt;br /&gt;
Man kann sagen: Dieses ist das menschliche Auge, hier ist die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA180 091.gif|center|300px|Zeichnung aus GA 180, S. 91]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerung (siehe Zeichnung); aber als Auge liegt es hier in der&lt;br /&gt;
knöcherigen Schädelhöhle mit einer großen Selbständigkeit drinnen,&lt;br /&gt;
insoweit es physikalischer Apparat ist, hier die Linse, der Einfall der&lt;br /&gt;
Lichtstrahlen, der Glaskörper, also alles das, was physikalischer Apparat&lt;br /&gt;
ist, ist eigentlich sehr selbständig. Nur durch den Sehnerv, die&lt;br /&gt;
Aderhaut, die sich hinein nach dem Leibe verlängert, verlängert sich&lt;br /&gt;
eben das Auge selbst nach dem Leibe, so daß man sagen kann, dieses&lt;br /&gt;
Auge als physikalischer Apparat, also insofern es aufnimmt die äußere&lt;br /&gt;
Sinneswelt in ihrer Sichtbarkeit, ist ein selbständiger Organismus, bis&lt;br /&gt;
zu einem gewissen Grade wenigstens.|180|91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist jedes Sinnesorgan nichts anderes ist als ein abgeändertes kleines [[Gehirn]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Was ist das Auge? Das Auge ist ein kleines Gehirn, das von unserem&lt;br /&gt;
Geiste so bearbeitet ist, daß der eigentliche Nervenapparat zurückgeschoben&lt;br /&gt;
ist an die hintere Wand, wo sie zur Netzhaut des&lt;br /&gt;
Auges geworden ist. So arbeiten die Baumeister der Natur, die Bildner&lt;br /&gt;
der Formen. So formen sie. Im Grunde genommen herrscht ein Bauplan&lt;br /&gt;
in allen menschlichen Organen, der nur im einzelnen, je nach&lt;br /&gt;
Bedarf, abgeändert wird. Wenn ich wochenlang sprechen könnte,&lt;br /&gt;
würde ich Ihnen zeigen, wie jedes Sinnesorgan nichts anderes ist als&lt;br /&gt;
ein abgeändertes kleines Gehirn, und das Gehirn wiederum ein Sinnesorgan&lt;br /&gt;
auf einer höheren Stufe. Aus dem Geiste heraus ist der ganze&lt;br /&gt;
menschliche Organismus aufgebaut.“ {{Lit|{{G|115|66}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Sehen und das Leuchten der Sterne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wir haben immer nur sagen hören, wenn die Frage entstanden&lt;br /&gt;
war: Was ist das [[Licht]]? Licht ist die Ursache des Leuchtens&lt;br /&gt;
der Körper. - Nun sehen Sie, damit ist selbstverständlich etwas riesig&lt;br /&gt;
«Gewaltiges» gesagt über das Licht, wenn man sagt: Licht ist die&lt;br /&gt;
Ursache des Leuchtens der Körper. Aber im Grunde ist es nicht&lt;br /&gt;
viel mehr, wenn die heutige materialistische Physik sagt: Man sieht&lt;br /&gt;
eben die Weltkörper, wenn sie Licht ausstrahlen. Es ist im Grunde&lt;br /&gt;
ganz dasselbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun habe ich bei einer anderen Gelegenheit schon erwähnt, daß&lt;br /&gt;
es für die materialistischen Physiker recht sehr überraschend sein&lt;br /&gt;
würde, wenn sie nach der Sonne fahren könnten und dort nachsehen&lt;br /&gt;
könnten, was die Sonne eigentlich ist. Das habe ich gesagt,&lt;br /&gt;
weil in der Tat dort gar nichts ist, wo die Sonne ist. Sondern das,&lt;br /&gt;
was man finden würde, würde ein Zusammenhang von rein geistigen&lt;br /&gt;
Wesenheiten und Kräften sein; etwas Materielles ist dort überhaupt&lt;br /&gt;
nicht. Nun, wenn man mit diesem hellseherischen Bewußtsein&lt;br /&gt;
die Sterne untersucht und nach dem Grunde ihres Leuchtens&lt;br /&gt;
fragt, dann findet man, daß das, was da eigentlich vorhanden ist&lt;br /&gt;
und von uns als ihr Leuchten bezeichnet wird, eigentlich in der&lt;br /&gt;
Wahrnehmungsfähigkeit, in der mehr oder weniger groben, wie es&lt;br /&gt;
bei den Erdenmenschen ist, oder feiner gestalteten Wahrnehmungsfähigkeit&lt;br /&gt;
von Wesen besteht. Und wenn irgendein Wesen auf Venus&lt;br /&gt;
oder Mars auf die Erde herunterschauen würde, so würde dieses&lt;br /&gt;
Wesen, wenn es die Erde leuchten sähe, sich sagen müssen:&lt;br /&gt;
diese Erde leuchtet, nicht weil da Sonnenstrahlen zurückgeworfen&lt;br /&gt;
werden, sondern weil auf der Erde Menschen sind, die durch ihre&lt;br /&gt;
Augen wahrnehmen. Dieser Vorgang des Sehens bedeutet nicht nur&lt;br /&gt;
etwas für unser Bewußtsein, sondern er strahlt hinaus in den ganzen&lt;br /&gt;
Weltenraum, und was die Menschen tun, indem sie sehen, ist&lt;br /&gt;
das Licht des betreffenden Weltkörpers. Wir sehen nicht nur, damit&lt;br /&gt;
wir mit unserem Bewußtsein die Resultate des Gesehenen aufnehmen,&lt;br /&gt;
sondern wir sehen, damit durch unseren Prozeß des Sehens&lt;br /&gt;
die Erde hinausleuchte in den Weltenraum. So hat in der Tat jedes&lt;br /&gt;
unserer Sinnesorgane die Aufgabe, nicht nur das zu sein, was es für&lt;br /&gt;
uns ist, sondern hat außerdem eine Weltaufgabe. Der Mensch ist&lt;br /&gt;
durch seine sinnliche Wahrnehmung ein Weltenwesen. Er ist nicht&lt;br /&gt;
nur das Wesen, das er durch sein Bewußtsein als Erdenmensch ist,&lt;br /&gt;
er ist ein Weltenwesen.|157|295f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Kategorie:Wahrnehmung}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Wahrnehmung}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinneslehre Rudolf Steiners}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinn (Wahrnehmung)}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Kategorie:Sinnesorgan}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Sinnesorgan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Natur- und Geistwesen – ihr Wirken in unserer sichtbaren Welt&#039;&#039;, [[GA 98]] (1996), ISBN 3-7274-0980-0 {{Vorträge|098}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Anthroposophie – Psychosophie – Pneumatosophie&#039;&#039;, [[GA 115]] (2001), ISBN 3-7274-1150-3 {{Vorträge|115}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Menschenschicksale und Völkerschicksale&#039;&#039;, [[GA 157]] (1981), ISBN 3-7274-1571-1 {{Vorträge|157}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Kunst- und Lebensfragen im Lichte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;, [[GA 162]] (2000), ISBN 3-7274-1620-3 {{Vorträge|162}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mysterienwahrheiten und Weihnachtsimpulse. Alte Mythen und ihre Bedeutung&#039;&#039;, [[GA 180]] (1980), ISBN 3-7274-1800-1 {{Vorträge|180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinnesorgane|!]] [[Kategorie:Sinne|301]] [[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
[[en:Sense organ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Onyx&amp;diff=625643</id>
		<title>Onyx</title>
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		<updated>2026-04-12T18:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Erronea onyx 01.JPG|thumb|250px|Onyx]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Crazy Lace Agate - Macro Panorama.jpg|mini|200px|Achatscheibe mit großen Zonen von Onyxbänderung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Onyx Mainzer Becken.jpg|mini|200px|Gebänderter Onyx aus Sandgrube im Mainzer Becken (Größe ca. 2,5 cm)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkiger brauner Karneol.JPG|mini|200px|Polierter brauner &#039;&#039;&#039;Sardonyx&#039;&#039;&#039; aus [[w:Madagaskar|Madagaskar]] mit weißen, wolkenförmigen Flecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Onyx Mainzerbecken.jpg|mini|200px|Natürlich abgeschliffener Onyx mit Achtbänderung aus dem Mainzer Becken (Größe ca. 2 cm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Onyx&#039;&#039;&#039; (von [[Griechische Sprache|griech.]] ὄνυξ; &#039;&#039;Kralle&#039;&#039;, &#039;&#039;Fingernagel&#039;&#039;; {{HeS|שוהם|Schoham}}) ist ein [[Quarz]]-[[Mineral]], ein faserige, dunkelbräunlich bis schwarz-weiß geschichtete, undurchsichtige bis schwach durchscheinende  [[Varietät]] des [[Chalcedon|Chalcedons]]. Er ist verwandt dem [[Achat]], der eine vielfarbig gebänderte Varietät des mineralischen Quarzes ist. In Abgrenzung dazu werden einheitlich braune sowie gelbrote bis rote Chalcedone als &#039;&#039;[[Karneol]]&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;[[Sarder]]&#039;&#039; und schwarz-weiß-rot bis rotbraun gebänderte Chalcedone (Achate) als &#039;&#039;&#039;Sardonyx&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|... der Onyx ist das Symbol der&lt;br /&gt;
Materie, die am tiefsten heruntergeht. Der Onyx ist das Symbol&lt;br /&gt;
dafür, wie sich das Lebendige verwandeln muß, bevor es in das&lt;br /&gt;
höhere Prinzip aufgenommen werden kann. Das Lebendige, das&lt;br /&gt;
[[Prana]], muß durchgehen durch einen Läuterungszustand; diesen&lt;br /&gt;
bezeichnet man als den Onyx-Zustand. Auch in Goethes «Märchen» findet man die Verwandlung des Mopses in einen Onyx.|88|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Goethes Märchen]] stirbt der Mops, weil er das von den [[Irrlicht]]en abgeschüttelte, gemünzte [[Gold]] gefressen hat. Der Alte kann in zwar mit seiner Lampe nicht wiederbeleben, aber er verwandelt ihn in einen Onyx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der Alte mit der Lampe kommt zurück zur Hütte. Die&lt;br /&gt;
Irrlichter sind inzwischen dagewesen. Er findet sein Weib in&lt;br /&gt;
großer Betrübnis, denn die Irrlichter haben sich gegen sie&lt;br /&gt;
unziemlich benommen und haben dann alles Gold, das die&lt;br /&gt;
Wände seit uralten Zeiten bedeckte, heruntergeleckt. Sie&lt;br /&gt;
haben sie im Mutwillen ihre Königin genannt, haben dann&lt;br /&gt;
das von den Wänden geleckte Gold wieder abgeschüttelt.&lt;br /&gt;
Der Mops hat davon gefressen, und nun liegt er tot da. Die&lt;br /&gt;
Irrlichter sind die Repräsentanten der niederen, begierdevollen&lt;br /&gt;
Persönlichkeit; sie nehmen alles Gold der Erkenntnis&lt;br /&gt;
auf, wo immer sie es finden, aber in eitler, selbstgefälliger,&lt;br /&gt;
eigennütziger Seelenhaltung. Sie können dadurch den tiefen&lt;br /&gt;
Wert des Goldes auch nicht erkennen; sie achten es nicht&lt;br /&gt;
und werfen es wieder von sich. Dem Fährmann streuen sie&lt;br /&gt;
ihr abgeschütteltes Gold hin. Der Fährmann erschrickt vor&lt;br /&gt;
diesem Gold, an dem die begierdevolle Persönlichkeit beteiligt&lt;br /&gt;
ist. Er sagt: der Strom - die reine kosmische Astralität -&lt;br /&gt;
kann das nicht brauchen; er schäumt wild auf davon. Die&lt;br /&gt;
Schlange aber verwandelt das Gold; es dient ihr zu ihrem&lt;br /&gt;
suchenden Streben. Sie fühlt, daß sie ihr Haupt zur Erde&lt;br /&gt;
biegen muß, um von der Stelle zu kommen. Die Irrlichter&lt;br /&gt;
haben durch das Gold wohl Ideen und Begriffe, aber diese &lt;br /&gt;
sind Abstraktionen, sind starr; die Irrlichter selber sind&lt;br /&gt;
unproduktiv. Die Schlange macht das Gold wertvoll; sie&lt;br /&gt;
wird davon von innen heraus leuchtend. Sie macht das Gold&lt;br /&gt;
fruchtbar; durch das Gold wird ihr Denken ein solches,&lt;br /&gt;
durch das sie in das Wesen der Dinge eindringen kann. Bei&lt;br /&gt;
den Irrlichtern führt es bloß zur Vertikallinie, zu der Seelenverfassung,&lt;br /&gt;
die flackerhaft, ohne inneres Leben die Verwandtschaft&lt;br /&gt;
mit dem, was unten ist, verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier, der Mops, kann keine Weisheit aufnehmen; er&lt;br /&gt;
wird davon getötet. An ihm erprobt sich jetzt die Wirkung&lt;br /&gt;
der Lampe. Solange er lebte, hatte die Lampe nicht die&lt;br /&gt;
Fähigkeit, ihn hinaufzuführen zu Gott; nur durch das Abtöten&lt;br /&gt;
der niederen Eigenschaften ist das möglich. Der Alte mit&lt;br /&gt;
der Lampe kann das Unlebendige, den Mops, wohl verwandeln&lt;br /&gt;
in einen schönen Onyx. Die Abwechslung der braunen&lt;br /&gt;
und schwarzen Farbe des kostbaren Gesteins macht ihn zum&lt;br /&gt;
seltenen Kunstwerk - aber beleben kann er ihn nicht. Die&lt;br /&gt;
Weisheit allein kann nicht selbst Leben geben; dazu müssen&lt;br /&gt;
noch andere Kräfte kommen. Der Mops kann nur Leben&lt;br /&gt;
bekommen, wenn er durch den Tod hindurchgegangen ist.&lt;br /&gt;
Tod bedeutet Abtötung alles dessen, was ungöttlicher Natur&lt;br /&gt;
ist, aller niederen Begierden. So weist Goethe darauf hin,&lt;br /&gt;
daß auch das Tier in einer Hinaufentwickelung begriffen ist,&lt;br /&gt;
wenn auch nicht das einzelne Tier; die Tiergattung ist zur&lt;br /&gt;
Vervollkommnung bestimmt.|53|358f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Onyx steht laut [[Rudolf Steiner]] in [[okkult]]er Beziehung zum [[Gehör]]organ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|So gibt es eine Beziehung&lt;br /&gt;
zum Gehörorgan beim Onyx. Er steht in einem merkwürdigen Verhältnis&lt;br /&gt;
zu den Schwingungen des Ich-Lebens im Menschen. Die&lt;br /&gt;
Okkultisten haben ihn immer dazu in Beziehung gebracht. Er stellt&lt;br /&gt;
zum Beispiel das Leben dar, das aus dem Tode hervorgeht. So wird&lt;br /&gt;
in Goethes «Märchen» der tote Hund durch die Lampe des Alten in &lt;br /&gt;
einen Onyx verwandelt. In dieser Intuition Goethes liegt das Ergebnis&lt;br /&gt;
eines okkulten Wissens. Damit hängt die Beziehung des Onyx&lt;br /&gt;
zum Gehörorgan zusammen.|96|160f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Früher als die Gesichtsanlage entstand die Anlage zum Hören.&lt;br /&gt;
Da wurde im keuschen Steinreich das Hören als Onyx vorgebildet.&lt;br /&gt;
Nun hängt der Sinn des Gehörs am nächsten mit der reinsten Materie&lt;br /&gt;
zusammen. Wo Tonwellen den Raum durchfluten, da ist der&lt;br /&gt;
feinste Klangäther, auch Zahlenäther oder chemischer Äther genannt.&lt;br /&gt;
Es gibt noch den Wärme-, Licht- und Lebensäther. Der feine&lt;br /&gt;
Klangäther war die Veranlassung zum Gehör und zur Bildung der&lt;br /&gt;
Anlage zum Onyx. Ich erinnere Sie hierbei an den Alten mit der&lt;br /&gt;
Lampe in Goethes «Märchen von der grünen Schlange». Seine Lampe&lt;br /&gt;
verwandelte alles Holz in Silber, tote Tiere in Edelsteine, den Mops,&lt;br /&gt;
den toten Hund, in Onyx.|97|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Ursprung und Ziel des Menschen&#039;&#039;, [[GA 53]] (1981), ISBN 3-7274-0532-5 {{Vorträge|053}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft&#039;&#039;, [[GA 96]] (1989), ISBN 3-7274-0961-4 {{Vorträge|096}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;, [[GA 97]] (1998), ISBN 3-7274-0970-3 {{Vorträge|097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelsteine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Onyx&amp;diff=625642</id>
		<title>Onyx</title>
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		<updated>2026-04-12T17:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Erronea onyx 01.JPG|thumb|250px|Onyx]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Crazy Lace Agate - Macro Panorama.jpg|mini|200px|Achatscheibe mit großen Zonen von Onyxbänderung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Onyx Mainzer Becken.jpg|mini|200px|Gebänderter Onyx aus Sandgrube im Mainzer Becken (Größe ca. 2,5 cm)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkiger brauner Karneol.JPG|mini|200px|Polierter brauner &#039;&#039;&#039;Sardonyx&#039;&#039;&#039; aus [[w:Madagaskar|Madagaskar]] mit weißen, wolkenförmigen Flecken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Onyx&#039;&#039;&#039; (von [[Griechische Sprache|griech.]] ὄνυξ; &#039;&#039;Kralle&#039;&#039;, &#039;&#039;Fingernagel&#039;&#039;; {{HeS|שוהם|Schoham}}) ist ein [[Quarz]]-[[Mineral]], ein faserige, dunkelbräunlich bis schwarz-weiß geschichtete, undurchsichtige bis schwach durchscheinende  [[Varietät]] des [[Chalcedon|Chalcedons]]. Er ist verwandt dem [[Achat]], der eine vielfarbig gebänderte Varietät des mineralischen Quarzes ist. In Abgrenzung dazu werden einheitlich braune sowie gelbrote bis rote Chalcedone als &#039;&#039;[[Karneol]]&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;[[Sarder]]&#039;&#039; und schwarz-weiß-rot bis rotbraun gebänderte Chalcedone (Achate) als &#039;&#039;&#039;Sardonyx&#039;&#039;&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|... der Onyx ist das Symbol der&lt;br /&gt;
Materie, die am tiefsten heruntergeht. Der Onyx ist das Symbol&lt;br /&gt;
dafür, wie sich das Lebendige verwandeln muß, bevor es in das&lt;br /&gt;
höhere Prinzip aufgenommen werden kann. Das Lebendige, das&lt;br /&gt;
[[Prana]], muß durchgehen durch einen Läuterungszustand; diesen&lt;br /&gt;
bezeichnet man als den Onyx-Zustand. Auch in Goethes «Märchen» findet man die Verwandlung des Mopses in einen Onyx.|88|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Goethes Märchen]] stirbt der Mops, weil er das von den [[Irrlicht]]en abgeschüttelte, gemünzte [[Gold]] gefressen hat. Der Alte kann in zwar mit seiner Lampe nicht wiederbeleben, aber er verwandelt ihn in einen Onyx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Der Alte mit der Lampe kommt zurück zur Hütte. Die&lt;br /&gt;
Irrlichter sind inzwischen dagewesen. Er findet sein Weib in&lt;br /&gt;
großer Betrübnis, denn die Irrlichter haben sich gegen sie&lt;br /&gt;
unziemlich benommen und haben dann alles Gold, das die&lt;br /&gt;
Wände seit uralten Zeiten bedeckte, heruntergeleckt. Sie&lt;br /&gt;
haben sie im Mutwillen ihre Königin genannt, haben dann&lt;br /&gt;
das von den Wänden geleckte Gold wieder abgeschüttelt.&lt;br /&gt;
Der Mops hat davon gefressen, und nun liegt er tot da. Die&lt;br /&gt;
Irrlichter sind die Repräsentanten der niederen, begierdevollen&lt;br /&gt;
Persönlichkeit; sie nehmen alles Gold der Erkenntnis&lt;br /&gt;
auf, wo immer sie es finden, aber in eitler, selbstgefälliger,&lt;br /&gt;
eigennütziger Seelenhaltung. Sie können dadurch den tiefen&lt;br /&gt;
Wert des Goldes auch nicht erkennen; sie achten es nicht&lt;br /&gt;
und werfen es wieder von sich. Dem Fährmann streuen sie&lt;br /&gt;
ihr abgeschütteltes Gold hin. Der Fährmann erschrickt vor&lt;br /&gt;
diesem Gold, an dem die begierdevolle Persönlichkeit beteiligt&lt;br /&gt;
ist. Er sagt: der Strom - die reine kosmische Astralität -&lt;br /&gt;
kann das nicht brauchen; er schäumt wild auf davon. Die&lt;br /&gt;
Schlange aber verwandelt das Gold; es dient ihr zu ihrem&lt;br /&gt;
suchenden Streben. Sie fühlt, daß sie ihr Haupt zur Erde&lt;br /&gt;
biegen muß, um von der Stelle zu kommen. Die Irrlichter&lt;br /&gt;
haben durch das Gold wohl Ideen und Begriffe, aber diese &lt;br /&gt;
sind Abstraktionen, sind starr; die Irrlichter selber sind&lt;br /&gt;
unproduktiv. Die Schlange macht das Gold wertvoll; sie&lt;br /&gt;
wird davon von innen heraus leuchtend. Sie macht das Gold&lt;br /&gt;
fruchtbar; durch das Gold wird ihr Denken ein solches,&lt;br /&gt;
durch das sie in das Wesen der Dinge eindringen kann. Bei&lt;br /&gt;
den Irrlichtern führt es bloß zur Vertikallinie, zu der Seelenverfassung,&lt;br /&gt;
die flackerhaft, ohne inneres Leben die Verwandtschaft&lt;br /&gt;
mit dem, was unten ist, verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tier, der Mops, kann keine Weisheit aufnehmen; er&lt;br /&gt;
wird davon getötet. An ihm erprobt sich jetzt die Wirkung&lt;br /&gt;
der Lampe. Solange er lebte, hatte die Lampe nicht die&lt;br /&gt;
Fähigkeit, ihn hinaufzuführen zu Gott; nur durch das Abtöten&lt;br /&gt;
der niederen Eigenschaften ist das möglich. Der Alte mit&lt;br /&gt;
der Lampe kann das Unlebendige, den Mops, wohl verwandeln&lt;br /&gt;
in einen schönen Onyx. Die Abwechslung der braunen&lt;br /&gt;
und schwarzen Farbe des kostbaren Gesteins macht ihn zum&lt;br /&gt;
seltenen Kunstwerk - aber beleben kann er ihn nicht. Die&lt;br /&gt;
Weisheit allein kann nicht selbst Leben geben; dazu müssen&lt;br /&gt;
noch andere Kräfte kommen. Der Mops kann nur Leben&lt;br /&gt;
bekommen, wenn er durch den Tod hindurchgegangen ist.&lt;br /&gt;
Tod bedeutet Abtötung alles dessen, was ungöttlicher Natur&lt;br /&gt;
ist, aller niederen Begierden. So weist Goethe darauf hin,&lt;br /&gt;
daß auch das Tier in einer Hinaufentwickelung begriffen ist,&lt;br /&gt;
wenn auch nicht das einzelne Tier; die Tiergattung ist zur&lt;br /&gt;
Vervollkommnung bestimmt.|53|358f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Onyx steht laut [[Rudolf Steiner]] in [[okkult]]er Beziehung zum [[Gehör]]organ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|So gibt es eine Beziehung&lt;br /&gt;
zum Gehörorgan beim Onyx. Er steht in einem merkwürdigen Verhältnis&lt;br /&gt;
zu den Schwingungen des Ich-Lebens im Menschen. Die&lt;br /&gt;
Okkultisten haben ihn immer dazu in Beziehung gebracht. Er stellt&lt;br /&gt;
zum Beispiel das Leben dar, das aus dem Tode hervorgeht. So wird&lt;br /&gt;
in Goethes «Märchen» der tote Hund durch die Lampe des Alten in &lt;br /&gt;
einen Onyx verwandelt. In dieser Intuition Goethes liegt das Ergebnis&lt;br /&gt;
eines okkulten Wissens. Damit hängt die Beziehung des Onyx&lt;br /&gt;
zum Gehörorgan zusammen.|96|160f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Früher als die Gesichtsanlage entstand die Anlage zum Hören.&lt;br /&gt;
Da wurde im keuschen Steinreich das Hören als Onyx vorgebildet.&lt;br /&gt;
Nun hängt der Sinn des Gehörs am nächsten mit der reinsten Materie&lt;br /&gt;
zusammen. Wo Tonwellen den Raum durchfluten, da ist der&lt;br /&gt;
feinste Klangäther, auch Zahlenäther oder chemischer Äther genannt.&lt;br /&gt;
Es gibt noch den Wärme-, Licht- und Lebensäther. Der feine&lt;br /&gt;
Klangäther war die Veranlassung zum Gehör und zur Bildung der&lt;br /&gt;
Anlage zum Onyx. Ich erinnere Sie hierbei an den Alten mit der&lt;br /&gt;
Lampe in Goethes «Märchen von der grünen Schlange». Seine Lampe&lt;br /&gt;
verwandelte alles Holz in Silber, tote Tiere in Edelsteine, den Mops,&lt;br /&gt;
den toten Hund, in Onyx.|97|296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Ursprung und Ziel des Menschen&#039;&#039;, [[GA 53]] (1981), ISBN 3-7274-0532-5 {{Vorträge|053}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Über die astrale Welt und das Devachan&#039;&#039;, [[GA 88]] (1999), ISBN 3-7274-0880-4&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft&#039;&#039;, [[GA 96]] (1989), ISBN 3-7274-0961-4 {{Vorträge|096}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das christliche Mysterium&#039;&#039;, [[GA 97]] (1998), ISBN 3-7274-0970-3 {{Vorträge|097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelsteine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Der_H%C3%BCter_der_Schwelle&amp;diff=625640</id>
		<title>Der Hüter der Schwelle</title>
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		<updated>2026-04-11T12:29:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Kurzinhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mysteriendramensiegel_3.gif|thumb|Siegelbild für das dritte Mysteriendrama nach dem Entwurf [[Rudolf Steiner]]s.]]&lt;br /&gt;
== Der Hüter der Schwelle ==&lt;br /&gt;
=== Seelenvorgänge in szenischen Bildern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist das dritte von [[Rudolf Steiner]] verfasste [[Mysteriendrama]]. Die Uraufführung fand am [[Wikipedia:24. August|24. August]] [[Wikipedia:1912|1912]] im &#039;&#039;Gärtnerplatz-Theater&#039;&#039; in [[Wikipedia:München|München]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzinhalt ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Mysteriendramensiegel_3.jpg|thumb|300px|Siegelbild mit der von Rudolf Steiner gegebenen Hintergrundfarbe des Bucheinbandes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Hüter der Schwelle Berlin 1912.jpg|mini|300px|Rudolf Steiner: &#039;&#039;Der Hüter der Schwelle&#039;&#039;, Philosophisch-Theosophischer Verlag, Berlin 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Hüter der Schwelle Berlin 1912 Widmung.jpg|mini|300px|Eigenhändige Widmung Rudolf Steiners für Moriz Zitter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Hüter der Schwelle.jpg|thumb|{{RSV-Link|https://steinerverlag.com/shop/autoren/rudolf-steiner/der-hueter-der-schwelle/}}]]&lt;br /&gt;
Zwölf noch ungeweihte Personen sollen ihre Kräfte mit denen des von Hilarius geleiteten Mystenbundes vereinen. Die Zeit scheint dazu reif, seit Johannes Thomasius allgemein verständliche Schriften über grundlegende geistige Wahrheiten veröffentlicht hat, die weithin großes Interesse finden. Auch Felix Balde und Strader, der durch eine neue Erfindung Technik und Geistesstreben miteinander zu versöhnen hofft, sind berufen. Straders revolutionärer Apparat soll, wie dieser hofft, &#039;&#039;„der Technik Kräfte so verteilen, dass jeder Mensch behaglich nutzen kann, was er zu seiner Arbeit nötig hat im eignen Heim, das er nach sich gestaltet“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomasius selbst steht seinem eigenen Werk kritisch gegenüber. Zwar habe er geistige Wahrheiten ausgesprochen, doch stünde er seit der Trennung von Maria unter dem immer stärker wirkenden Einfluss Luzifers, und das würde ihn und auch sein Werk letztlich verderben. Dies nicht erkannt zu haben, sei ein unverzeihlicher Fehler des Mystenbundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Marias Seelenkraft gerichtete Begierde hat Johannes zwar überwunden, doch Luzifer hat diese nun auf Theodora gelenkt, die seit sieben Jahren Straders Gattin ist. Das verzehrt Theodoras Seele so sehr, dass sie schließlich völlig entkräftet stirbt – und selbst im Jenseits könnte Johannes ihre Seele noch erreichen. Das darf niemals geschehen, ehe er nicht seine Leidenschaft für Theodora vollkommen überwunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria, die vor Luzifers Thron gelobt hat, alle Eigenliebe aus ihrem geistigen Streben zu tilgen, kann Johannes nun hilfreich zur Seite stehen. Sie führt ihn vor den Hüter der Schwelle. In der Gestalt eines edlen Greises, erfüllt von allen Seelenkräften, nach denen er sich sehnt, glaubt Johannes die Seele Theodoras jenseits der Schwelle zu erblicken. Doch dann erkennt er plötzlich – er ist es selbst! Und damit erlischt auch die Begierde nach Theodoras Seele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zweigespalten fühlt sich Johannes fortan in seinem ganzen Wesen. In einem Teil sieht er sich durch Marias und Benedictus Hilfe ganz fest und sicher auf sich selbst gestellt und was er hier sich geistig errungen hat, darf er willig andern reichen. Doch darf darin nichts von jenem andern Teil sich störend mischen, der erst ganz am Anfang wahrer Selbsterkenntnis steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strader steigt indessen in das Reich Ahrimans hinab und kann die Erinnerungen an das dort Erlebte ins wache Tagesleben mitnehmen. Dadurch lernt er Ahrimans Wirken kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er bewusst vor Luzifers Thron gestanden hat und dessen notwendiges Wirken jenseits von Gut und Böse schauen konnte, hat auch Capesius einen großen Fortschritt seiner Entwicklung gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Unvollkommenheiten sind die Geistesschüler des Benedictus damit als reif befunden, ihre geistige Arbeit zu einer höheren Einheit zu verbinden. Von nun an sollen sie die Aufgaben von Benedictus Tempelbrüdern übernehmen und so Neues zu dem Alten fügen, während jene zu höherem Wirken aufsteigen können. Und auch Felix und Felica Balde, die auf naturhafte Weise den Weg zum Geistigen gefunden haben, können ihre Kräfte mit denen der Tempelbrüder verbinden, denn die Zeichen der Zeit verkünden deutlich, dass alle geistigen Wege sich in einem neuen Mysterienwesen künftig vereinen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, Gestalten und Vorgänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistigen und seelischen Vorgänge der Menschen, welche in dieser szenischen Bilderfolge «Der Hüter der Schwelle» gezeichnet sind, stellen eine Fortsetzung derjenigen dar, welche in den früher von mir erschienenen Lebensbildern «Die Pforte der Einweihung» und «Die Prüfung der Seele» erschienen sind. Sie bilden mit diesen ein Ganzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im «Hüter der Schwelle» treten folgende Personen und Wesen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;I. Die Träger des geistigen Elements:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1. [[Benedictus]], Führer des Sonnentempels und Lehrer einer Anzahl von Personen, die im «Hüter der Schwelle&#039; vorkommen. (Der Sonnentempel wird nur in der «Pforte der Einweihung» und in der «Prüfung der Seele&#039; erwähnt.)&lt;br /&gt;
*2. [[Hilarius Gottgetreu]], Grossmeister eines Mystenbundes. (War in früherer Inkarnation in der «Prüfung der Seele» als Grossmeister einer Geistesbruderschaft dargestellt.)&lt;br /&gt;
*3. [[Johannes Thomasius]], Schüler des Benedictus&lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
;II. Die Träger des Elements der Hingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*4. [[Magnus Bellicosus]], genannt [[German]] («[[Pforte der Einweihung]]»), der Präzeptor des Mystenbundes.&lt;br /&gt;
*5. [[Albert Torquatus]], genannt [[Theodosius]] (in der «Pforte der Einweihung»), Zeremonienmeister des Mystenbundes.&lt;br /&gt;
*6. [[Professor Capesius]] 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;III. Die Träger des Willens-Elementes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*7. [[Friedrich Trautmann]], genannt [[Romanus]] (in der «Pforte der Einweihung»), Zeremonienmeister des Mystenbundes. (Wiederverkörperung des zweiten Zeremonienmeisters der Geistesbruderschaft in der «Prüfung der Seele».)&lt;br /&gt;
*8. [[Theodora (Mysteriendrama)|Theodora]], eine Seherin. (Bei ihr ist das Willens Element in naives Sehertum umgewandelt.)&lt;br /&gt;
*9. [[Doktor Strader]] 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;IV. Die Träger des seelischen Elementes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*10. [[Maria (Mysteriendrama)|Maria]], Schülerin des Benedictus&lt;br /&gt;
*11. [[Felix Balde]] 	 &lt;br /&gt;
*12. [[Felicia Balde|Frau Balde]] 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;V. Wesen aus der Geisteswelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Luzifer|Lucifer]] 	 &lt;br /&gt;
*[[Ahriman]] 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;VI. Wesen des Menschlichen Geisteselementes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Doppelgänger des Thomasius 	 &lt;br /&gt;
*Die Seele der Theodora 	 &lt;br /&gt;
*Der [[Hüter der Schwelle]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;100px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Philia (Mysteriendrama)|Philia]]&lt;br /&gt;
*[[Astrid (Mysteriendrama)|Astrid]]&lt;br /&gt;
*[[Luna (Mysteriendrama)|Luna]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die geistigen Wesenheiten, welche die Verbindung der menschlichen Seelenkräfte mit dem Kosmos vermitteln&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt; &lt;br /&gt;
	 &lt;br /&gt;
*[[Die andre Philia]], die geistige Wesenheit, welche die Verbindung der Seelenkräfte mit dem Kosmos hemmt; in &amp;quot;[[Der Seelen Erwachen]]&amp;quot; erweist sie sich als die Trägerin des Elementes der Liebe in der Welt, welcher die geistige Persönlichkeit angehört.&lt;br /&gt;
*Die Stimme des Gewissens 	 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese Geisteswesen sind nicht allegorisch oder symbolisch gemeint, sondern als Realitäten, die für Geisteserkenntnis vollkommen gleichgestellt sind physischen Personen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*1. [[Ferdinand Reinecke]] 	 &lt;br /&gt;
*2. [[Michael Edelmann]] 	 &lt;br /&gt;
*3. [[Bernhard Redlich]] 	 &lt;br /&gt;
*4. [[Franziska Demut]] 	 &lt;br /&gt;
*5. [[Maria Treufels]], tritt in &amp;quot;[[Der Seelen Erwachen]]&amp;quot; als Pflegerin des Doktor Strader auf.&lt;br /&gt;
*6. [[Luise Fürchtegott]] 	 &lt;br /&gt;
*7. [[Friedrich Geist]], tritt in &amp;quot;Der Seelen Erwachen&amp;quot; als Sekretär des Hilarius Gottgetreu auf&lt;br /&gt;
*8. [[Caspar Stürmer]] 	 &lt;br /&gt;
*9. [[Georg Wahrmund]] 	 &lt;br /&gt;
*10. [[Marie Kühne]] 	 &lt;br /&gt;
*11. [[Hermine Hauser]] 	 &lt;br /&gt;
*12. [[Katharina Ratsam]] 	 &lt;br /&gt;
  	 &lt;br /&gt;
(Dies sind Wiederverkörperungen der [[12 Bauern und Bäuerinnen]] der «Prüfung der Seele».)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgänge des »Hüters der Schwelle» spielen sich etwa dreizehn Jahre nach denjenigen der «Pforte der Einweihung» ab. Die Art der Lebenswiederholung gegenüber dem «Hüter der Schwelle» darf nicht als allgemein gültiges Gesetz aufgefasst werden, sondern als etwas, das an einem Zeitenwendepunkt geschehen kann. Daher sind auch zum Beispiel die Vorgänge des achten Bildes zwischen Strader und den zwölf Personen nur für einen solchen Zeitpunkt möglich. Die geistigen Wesenheiten, welche im «Hüter der Schwelle» spielen, sind durchaus nicht allegorisch oder symbolisch gedacht; derjenige, welcher eine geistige Welt als wirklich erkennt, darf wohl die Wesen, die ihm dort so gelten wie die physischen Menschen in der Sinnenwelt, ebenso wie diese darstellen. Wer diese Wesen für Allegorien oder Symbole hält, der verkennt die ganze Art der im «Hüter der Schwelle» gegebenen Vorgänge. Dass Geistwesen nicht menschliche Gestalt haben, wie sie in der Bühnendarstellung haben müssen, ist ja selbstverständlich. Hielte der Schreiber dieser »Seelenvorgänge in szenischen Bildern» diese Wesen für Allegorien, so würde er sie nicht so darstellen, wie er es tut. Die Gliederung der Personen in Gruppen (3 X 4) ist nicht gesucht oder der Darstellung zugrunde gelegt; sie ergibt sich - für das Denken nachträglich - aus den Vorgängen, die ganz für sich konzipiert sind und welche eine solche Gliederung von selbst gestalten. Sie ursprünglich zugrunde zu legen, wäre dem Verfasser nie eingefallen. Sie hier als Ergebnis anzuführen, kann erlaubt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Erstes Bild ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Saal in indigoblauem Grundton. Er ist als Vorsaal gedacht zu den Räumen, in denen ein Mystenbund seinen Arbeiten obliegt. In freier Unterredung sind zwölf Personen anwesend, welche in der einen oder andern Art an den Bestrebungen des Mystenbundes Interesse nehmen. Außerdem: Felix Balde und Doktor Strader. Die Bilder stellen Ereignisse dar, welche etwa dreizehn Jahre nach der Zeit liegen, in welcher die «Pforte der Einweihung» spielt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Personen, ungeweiht, aber tatkräftig im Leben stehend, sind berufen, ihre Kräfte mit denen des Mystenbundes zu vereinen, dies sei eine geistige Forderung der Zeit. Ferdinand Reinecke sieht diesem Unterfangen jedoch höchst skeptisch entgegen, ein blinder Handlanger der ihm überheblich erscheinenden Mysten will er nicht sein. Michael Edelmann hält entgegen, dass die Taten des Bundes bezeugen, dass sie aus guten Quellen schöpfen. Vorsicht scheint Bernhard Redlich hier die erste Pflicht; wenn sich der Mystenbund vernünftige Ziele setzt, könne man sich ihm anschließen. Franziska Demut setzt hinzu, dass lange schon wahres Geisteslicht von solchen Weiheorten ströme und man das Herz dafür öffnen solle. Maria Treufels sieht wohl, dass sich in diesen Tagen vieles wandeln müsse, doch von den Mysten erhofft sie dafür wenig. Mehr verspricht sie sich von Menschen wie Doktor Strader, die mit Genie und Fertigkeit tatkräftig im Leben stehen. In Straders Werkstatt stünden jetzt schon im Kleinen solche Wunderdinge, die im Großen alle Technik revolutionieren würden. Strader selbst schildert nun, wie er schon fast resignierend hinnehmen wollte, dass alle technische Entwicklung sich der Geistentfaltung feindlich zeigen müsse. Doch im Laufe seiner Versuche seien ihm wie zufällig Gedanken aufgestiegen, die in eine ganz andere Richtung wiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reihte dann Versuch sich an Versuch, &lt;br /&gt;
bis endlich der Zusammenklang von Kräften &lt;br /&gt;
auf meinem Arbeitstische sich ergab, &lt;br /&gt;
der einst in seiner vollen Ausgestaltung &lt;br /&gt;
rein technisch jene Freiheit bringen wird, &lt;br /&gt;
in welcher Seelen sich entfalten können. &lt;br /&gt;
Nicht weiter wird man Menschen zwingen müssen, &lt;br /&gt;
in enger Arbeitsstätte würdelos &lt;br /&gt;
ihr Dasein pflanzenähnlich zu verträumen. &lt;br /&gt;
Man wird der Technik Kräfte so verteilen, &lt;br /&gt;
dass jeder Mensch behaglich nutzen kann, &lt;br /&gt;
was er zu seiner Arbeit nötig hat &lt;br /&gt;
im eignen Heim, das er nach sich gestaltet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sei auch der Grund, warum er dem Ruf der Bruderschaft der Rosenkreuzer folgen wolle. Auch Felix Balde, der in Einsamkeit und Beschaulichkeit der Mystik Schüler geworden ist, will sich gerne dem Mystenbund anschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Fürchtegott merkt an, dass man sich jedenfalls ganz auf das eigene Urteil stützen müsse und nicht blindem Glauben verfallen dürfe, und Friedrich Geist setzt hinzu, dass jeder Mensch den Trieb verspüren solle, die Wege der Mysten wirklich zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Reinecke gemahnt, dass sie alle nicht ohne Grund hier zusammengerufen worden wären. Thomasius, einst selbst Geistesschüler, fände nun selbst bei manch ernsten Forschern Beifall für Schriften, die den Schein der Logik borgen und doch nur Mystenschwärmerei enthalten. Die Mysten würde nun bloß fürchten, dass Thomasius ihnen den Rang streitig macht. Und Caspar Stürmer ist überhaupt empört, dass diese Mystenschule immer noch so kühn die Menschenführung fordern wolle, gerade an Thomasius könne man doch klar sehen, wie wenig all diese Mystenkunst tauge und bedrückend sei es, dass selbst ein so heller Kopf wie Doktor Strader dem Mystenwahn geneigt sich zeigen kann. Georg Wahrmund schmerzen solche Worte, denn immer schon sei alles Wahrheitslicht von solchen Weiheorten geflossen und die Zeit fordere, dass dies nun in neuer Art geschehe – Thomasius sei ein großes Werk gelungen. Und Maria Kühne fügt kritisch hinzu, dass Thomasius volle Anerkennung gebühre, weil er dem Denken jene Freiheit gegeben habe, die Mystenschulen ihm verwehren wollen. Hermine Hauser setzt noch hinzu, dass Thomasius einst als Überwinder dieser alten Mystenströmung gelten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strader betont, dass er den Mysten voll vertraue, denn auch ohne eingeweiht zu sein, könne er deutlich fühlen, dass in den Weiheorten Götterseelen den Menschenseelen liebend sich erschließen. Katherina Ratsam kann diesen Worten nur beipflichten; die Mysten hielten längst nicht mehr ihr ganzes Weisheitslicht streng verborgen und viele Menschen könnten schon fühlen, wie dieses Licht in ihren Seelen Kräfte weckt, die früher unbewusst im Innern schliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimaliges Klopfen verkündet das Nahen der Herren des Weiheortes und Felix Balde ist überzeugt, dass die kraftvolle Wirkung der Eingeweihten nun deutlich für sich selber sprechen werde, worauf Reinecke nur meint, dass viele schon auf manch mystisches Getue hereingefallen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder klopft es dreimal, dann tritt der Grossmeister des Mystenbundes, Hilarius Gottgetreu, ein. Ihm folgen Magnus Bellicosus, der zweite Präzeptor, Albert Torquatus, der erste Zeremonienmeister, und Friedrich Trautmann, der zweite Zeremonienmeister.&lt;br /&gt;
Friedrich Trautmann begrüßt die Anwesenden. Die Zeit sei reif, dass Mystenpfade sich mit allgemeinem Menschensinn verbinden. Möglich sei dies geworden, weil nun ein Mensch gekommen sei, der das Wissen, das auf Vernunft und Sinn allein gegründet ist, in solche Formen brachte, die vermögend sind, die Geisteswelten wirklich zu begreifen. Eben dieses sei Johannes Thomasius gelungen und dadurch könne ein Band echten Verständnisses zwischen Geweihten und Ungeweihten geknüpft werden. Magnus Bellicosus fügt hinzu, dass Thomasius dafür im Dienst der Menschheit sein Künstlerdasein geopfert habe. Dann ergreift Großmeister Hillarius Gottgetreu das Wort. Der Gnade hoher Geistesmächte seien die Weisheitsschätze zu verdanken, die jeder wahre Mystenbund treu bewahre. Nun sollen diese Schätze auch den hier versammelten ungeweihten Menschen zugänglich gemacht werden, worauf Ferdinand Reinecke nur entgegenhält:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr holt aus fernen Welten eure Gründe, &lt;br /&gt;
die uns beweisen sollen, dass wir uns &lt;br /&gt;
mit euch verbinden und dadurch dem Werke, &lt;br /&gt;
das von Thomasius der Welt geschenkt, &lt;br /&gt;
die rechte Wirkung erst verleihen sollen. &lt;br /&gt;
Wie schön auch klingen mag, was ihr gesprochen, &lt;br /&gt;
es kann in schlichten Menschenherzen nicht &lt;br /&gt;
die Meinung übertönen, dass dies Werk &lt;br /&gt;
durch eigne Kraft sich wirksam zeigen werde, &lt;br /&gt;
wenn es enthält, was Menschenseelen brauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Derselbe Raum wie im vorigen Bilde. Er ist von den Personen,die zu Anfang in ihm versammelt waren, verlassen. Anwesend sind: Hilarius Gottgetreu, der Großmeister, Magnus Bellicosus, der zweite Präzeptor, Albert Torquatus, der erste Zeremonienmeister, Friedrich Trautmann, der zweite Zeremonienmeister, Maria, Johannes Thomasius; von den zu Anfang versammelten Personen sind nur geblieben: Felix Balde, Doktor Strader.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges habe Thomasius durch sein Werk geleistet, meinen die Ordensmeister, und durch den Orden solle es nun „fruchtbar werden in allen Welten, die des Menschen Kraft dem Weltenwerden dienstbar machen können.“ Eine Meinung, die auch Felix Balde und Strader vollauf teilen. Doch Thomasius gebietet ihren Lobreden Einhalt. Ahriman habe ihm die Augen geöffnet über den wahren Wert seiner Schöpfung. Luzifer habe er sich gewidmet, ehe er sein Werk begann, und während ihn dieser mit den schönsten Bildern aus dem Geistgebiet begabte, ließ er unbemerkt in ihm die wildesten Triebe reifen. Noch schliefen sie in unbewussten Tiefen, doch die Zeit werde kommen, wo sie unausweichlich sein ganzes Wesen ergreifen. Zwar läge in seinem Werk viel Wahres, das überzeugend zur Vernunft sprechen könne, doch eben darin liege die größte Gefahr, denn man kann das Werk nicht von seinem Schöpfer trennen und er selbst werde es künftig verderben durch die bösen Kräfte, die Luzifer in ihm wachsen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Trautmann scheint es unbegreiflich, wie Johannes das alles wissen könne und dennoch glauben könne, dass er dem Schlechten nicht entrinnen werde. Mutig müsse er vernichten, was ihm schädlich werden könnte. Doch das zeigt Johannes nur, dass die Ordensbrüder nicht nach den wahren Weltgesetzen urteilen. Jetzt könne er noch widerstehen, doch das was Luzifer in ihn gelegt hat, würde zu solch überwältigender Stärke anwachsen und ihm das Geisteslicht verdunkeln, dass er sein Werk mit Freuden Ahriman hinopfern werde. Dies nicht erkannt zu haben, sei ein schwerer Irrtum des Ordens, der noch viel schwerwiegendere Folgen hätte für die ganze Welt als seine persönliche Verfehlung, die durch das Karma seinen Ausgleich finden könne. Das habe dem Bund das Recht genommen, das er haben muss, wenn er die Weihedienste leiten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilarius Gottgetreu mit Bellicosus, Torquatus und Trautmann verlassen daraufhin den Saal, ebenso Doktor Strader und Felix Balde. Es bleiben nur Maria und Thomasius an ihren Plätzen. Nach einer kurzen Pause treten die drei Geistgestalten Philia, Astrid und Luna in einer Lichtwolke auf und gruppieren sich so, dass sie zunächst Maria verdecken. Im Geisterlebnis vernimmt Thomasius ihre Worte und sie gehen über in die Worte, die dann Maria auch äußerlich spricht. Nun dürfe sie wieder als Gefährtin seiner Seele an seiner Seite stehen. Was Johannes bisher an geistigen Einsichten gewonnen habe, er müsse es verlieren, um es in neuer Art wiederzugewinnen. Oft schon sei er an den strengen Hüter der Schwelle herangekommen, doch noch nie an ihm vorbeigekommen. Johannes müsse erwarten, was sich ihm offenbaren werde, wenn er an ihrer Seite die Schwelle nicht nur betreten, sondern auch überschreiten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drittes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Reiche des Lucifer. Ein Raum, der nicht durch künstliche Wände begrenzt ist, sondern durch pflanzen- und tierähnliche und sonstige Phantasieformen. Links der Thron des Lucifer. Zuerst sind anwesend: Die Seele des Capesius und Maria. Nach einiger Zeit erscheint Lucifer. Später treten auf Benedictus, Thomasius mit seinem ätherischen Ebenbilde (Doppelgänger), dann Theodora.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Reich Luzifers begegnet Maria der Seele des Capesius, der sich im irdischen Leib wie in einem Kerker fühlt, der ihm den freien Blick in die Geisteswelt verdunkelt. Maria hält ihm entgegen, dass der Mensch nur im Erdenleib die Kraft zum wesenhaften «Ich» erfühlen könne, um dadurch Keime zu pflanzen, die einst im Weltenwerden zu Blüten und zu Früchten werden müssen. Doch Capesius gemahnt sie nur daran, dass sie ihm durch ihr Karma vieles schulde und von Luzifer erbitten möge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
dass er, der hohe Lichtesträger, &lt;br /&gt;
dich Capesius auf Erden schützen lasse. &lt;br /&gt;
Du wirst durch deine Weisheit gut erkennen, &lt;br /&gt;
was du ihm leisten kannst, dass er dir auch &lt;br /&gt;
im spätern Erdenleben zugeführt, &lt;br /&gt;
und dann die Schuld durch dich getilgt kann werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Capesius abgegangen ist erscheint Luzifer. Johannes habe sich von Benedictus losgesagt und seiner Führung anvertraut. Noch habe Johannes sein wahres Wesen nicht erkannt, aber durch ihn werde er die Seherkraft erlangen, und kein Wort dürfe Maria hier sprechen, das sich auf Johannes beziehe. Hier, wo Worte Taten sind, müssten Luzifer solche Worte brennen. „Du musst sie hören“, wirft ihm Benedictus entgegen, denn „getan ist schon, was Lucifer bezwingt.“ Maria sei seine wahre Geistesschülerin und sie werde Johannes durch ihre heilenden Liebekräfte wieder in ihren Bereich ziehen. Und so erzwingt Maria, dass Johannes mit seinem ätherischen Doppelgänger vor dem Thron Luzifers erscheinen kann. Was Johannes selbst noch nicht schauen kann, müsse Luzifer nun dem Doppelgänger offenbaren und dieser würde Johannes belehren. Durch das reine Denken, das sich Johannes errungen hat, hat sich der Doppelgänger mittlerweile gewandelt. Johannes habe seine Leidenschaft überwunden und gefahrlos könne er Maria wieder nahen. Doch das will Luzifer nicht zulassen, denn nur kaltes Wissen würde dann Johannes entwickeln und alles warme Eigensein in ihm unfühlend, wesensleer, wie tot erscheinen. Die Leidenschaft für Maria sei überwunden, doch lieben werde er, prophezeit Luzifer, mit all der Kraft und Leidenschaft, mit der er sie einst liebte. Und mit diesen Worten wird Theodora hervorgerufen und ihre Nähe entflammt den Doppelgänger zu heftiger Leidenschaft - und diese werde auch Johannes ganz ergreifen.&lt;br /&gt;
Nur der hohe Opferwille Marias kann dem entgegenwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wisse, in dem Herzen, das Maria &lt;br /&gt;
in dieser Stunde dir entgegenstellt, &lt;br /&gt;
hat Geistesschülerschaft die Kraft belebt, &lt;br /&gt;
von allem Wissen stets die Eigenliebe &lt;br /&gt;
entfernt zu halten. Niemals will ich künftig &lt;br /&gt;
von jener Seligkeit mich finden lassen, &lt;br /&gt;
die Menschen fühlen, wenn Gedanken reifen. &lt;br /&gt;
Zum Opferdienst will ich das Herz mir rüsten, &lt;br /&gt;
dass stets mein Geist nur denken kann, um denkend &lt;br /&gt;
des Wissens Früchte Göttern hinzuopfern.&lt;br /&gt;
Erkenntnis wird mir dann zum Weihedienst.&lt;br /&gt;
Und was ich so in meinem Innern wirke,&lt;br /&gt;
Es strömt dann auf Johannes kraftvoll über.&lt;br /&gt;
Und wenn in seinem Herzen künftig oft&lt;br /&gt;
Die Worte tönen, die von dir ihm kommen:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Sein Menschenwesen soll in Liebe finden,&lt;br /&gt;
Was seiner Eigenart die Stärke gibt»&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
So wird dies Herz dir machtvoll Antwort geben:&lt;br /&gt;
Du wurdest einst im Erdenurbeginn&lt;br /&gt;
Erhört, als du der &#039;&#039;Weisheit&#039;&#039; Früchte zeigtest,&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Liebe&#039;&#039; Früchte sollen Menschen nur&lt;br /&gt;
Aus Götterreichen sich gewähren lassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann in ihrem Innern wirke, könne kraftvoll auf Johannes überströmen. Weisheit konnte Luzifer dem Menschen bringen, die Liebe müsse ihm aus Götterreichen fließen. „Ich werde kämpfen“, schleudert ihr Luzifer entgegen. „Und kämpfend Göttern dienen“, setzt Benedictus hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Viertes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Zimmer in rosenrotem Grundton. Es gehört zum Heim Straders und Theodoras, die Straders Gattin ist. Man sieht der Einrichtung an, daß Theodora und Strader hier im gemeinsamen Raume verschiedenartige Arbeiten verrichten. Auf seinem Tische finden sich Modelle von Mechanismen, auf dem ihren mancherlei auf Mystik Bezügliches. Die beiden sind in einem Gespräch, das eine Art gemeinsame Versenkung am siebenten Jahrestage ihrer Ehe darstellt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Begegnung mit Theodora hatte Strader gezeigt, wie sich der Geist in einem Menschen über solche Dinge zu offenbaren sucht, die seinem eigenen Erkenntnisstreben verschlossen bleiben mussten. An Thomas konnte er die Früchte der Geistesschülerschaft erleben. Doch all dies raubte ihm den Glauben an Vernunft und Wissenschaft und so wandte er sich der Technik zu, um sich zu betäuben. Aus diesem zerquälten Dasein wurde er erst durch die zweite Begegnung mit Theodora gerissen. Durch Felix Baldes weise Führung waren ihre Seherkräfte damals zu hoher Kraft gereift. Dass ihm diese lichte Geistesbotin, vom Schicksal als Gefährtin vorbestimmt sein könnte, ahnte er da noch nicht, doch als es ihm Gewissheit wurde, ergoss sich helles Licht in seine Seele, das seine Arbeit bedeutsam befruchtete – selbst dann noch, als ihre Offenbarungen schließlich nicht mehr kamen. Sorge bereitet ihm nur, dass der Verlust der Seherkraft Theodora tiefe Schmerzen bereiten könnte. Doch das konnte Theodora gelassen auf sich nehmen - aber nun seien diese Kräfte auf neue, schmerzvolle Weise wieder erwacht, begleitet von Furcht, die sie beherrscht, und hassen müsse sie nun alles, was sich offenbart. Und während sie in abgerissenen Worten weiterspricht, tritt ihr beängstigend das Bild Thomasius vor die Seele und Strader erinnert sich schmerzlich der Worte, die dieser im Mystenbund über Ahriman gesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünftes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Zimmer in jenem Waldhäuschen, das in der «Prüfung der Seele» als Baldes Heim angegeben ist. Frau Balde, Felix Balde, Capesius, Strader, später die Seele Theodoras.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unberechtigte Begierde, mit der Thomasius Theodora bedrängte und dadurch immer brennendere Furcht in ihre Seele goss, hat sie so geschwächt, dass sie gestorben ist. Gemeinsam mit Strader gedenken Capesius und die Baldes ihrer. Capesius schildert, dass Theodora wie brennendes Feuer in ihrer Seele miterlebt habe, wie Luzifer durch falsche Liebesmacht Thomasius an sie gebunden hatte und wie das ihr Leben aufgezehrt hätte. Strader schmerzen diese Worte – und wie grausam, wenn dies Wahrheit wäre. Da erscheint Theodoras Seele. Sie bestätigt Capesius Worte und setzt hinzu, dass Thomasius nicht fallen dürfe. Maria habe in ihrem starken Herzen schon die Opferkraft entzündet, die ihn retten könne, doch dürfe Johannes durch seine bereits entwickelten Seherkräfte Theodora nicht in den Geisterreichen wiederfinden, ehe seine falsche Begierde nach ihr vollkommen überwunden sei. Dazu bittet sie um Straders Hilfe - und auf Capesius deutend verschwindet sie. Dieser gibt nun weitere Aufklärung. Mit Thomasius Hilfe wolle Luzifer das Geisteslicht, das sich Theodora offenbare, für sich erbeuten und dadurch die Wissenschaft, die sich Thomasius durch Erdenkräfte hat erwerben können, für immer in sein Reich bannen. Die Früchte dieser Wissenschaft gingen dann der geistigen Welt verloren. Strader könne dies aber verhindern, wenn es ihm gelänge, das Erdenwissen geistig so zu verwandeln, dass es sich dem Götterwissen nähern könne – doch dazu müsse Strader Geistesschüler des Benedictus werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechstes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ein Raum, der nicht von künstlichen Wänden begrenzt, sondern von baumartig geformten sich verschlingenden Gewächsen und Gebilden eingeschlossen ist, die sich ausweiten und Ausläufer ins Innere senden. Das Ganze durch Naturvorgänge wild bewegt und zuweilen stürmisch erfüllt. Capesius und Maria sind auf der Szene, wenn der Vorhang aufgeht. Dann kommen Benedictes, Philia, Astrid, Luna, die andre Philia, Lucifer, Ahriman und die tanzartig sich bewegenden Wesen, welche Gedanken darstellen, zuletzt Frau Baldes Seele.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Erleben, losgelöst vom Sinnesleib, vernehmen Capesius und Maria die Stimme Benedictus: „In deinem Denken leben Weltgedanken.“ Unverständlich erscheinen Capesius diese Worte, obwohl er sie im irdischen Erleben schon aus dem Lebensbuch des Benedictus kennt, doch ihren wahren Sinn hier zu erleben vermag er nicht. Und unverständlich sind ihm auch die nächsten Worte: „In deinem Fühlen weben Weltenkräfte.“ Maria hingegen begreift, dass sie lernen muss, die Weltenschrift zu lesen. Das „wird, wenn ich zum Erdensein mich wende, Gedanke sein, der mir im Nach-Erdenken im Seelen-Innern als Erkenntnis leuchtet.“ Capesius vermag noch nicht gedankenfrei im Geistgebiet zu schauen und kommt darum nicht an die wahre Wesenheit heran. Er muss jetzt lernen, das eigene Denken außer sich zu schauen. Philia, Astrid und Luna geben den Anstoß, dass die Gedanken sich zu Bildern formen. Luzifer und Ahriman erscheinen, umgeben von Wesen, die mit tanzartigen Bewegungen ihre Gedankenformen darstellen. Sie verschwinden wieder und während die drei Seelenschwestern das Erlebte in Worte fassen, beginnt Capesius zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Seele, sie erlebt sich innerlich;&lt;br /&gt;
Sie glaubt zu denken, weil sie nicht Gedanken&lt;br /&gt;
Im Raume vor sich hingestellt erschaut.&lt;br /&gt;
Zu fühlen glaubt sie, weil Gefühle nicht&lt;br /&gt;
Wie Blitze aus den Wolken zuckend leuchten;&lt;br /&gt;
[…]&lt;br /&gt;
Sie sieht nicht Lucifer, aus dem Gedanken&lt;br /&gt;
Entsprießen und Gefühle sich ergießen -&lt;br /&gt;
So kann sie sich allein mit ihnen glauben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capesius schaudert vor dieser Einsicht – doch nicht von dir ... von Lucifer... Doch mehr noch schauert ihm vor der Tiefe, auf die ihn nun Maria verweist, denn dort … droht die finstre ... Furcht – Ahriman. Luzifer konnte für andere stets nur Vorbild, aber niemals ein Herrscher über Wesen sein. Ahriman sollte den Menschen Stärke geben, doch nicht zu viel, und wurde darum in Abgrundtiefen verbannt. Was Capesius als seine Eigenheit sich träumte, das schaut er nun außer sich und der Weg ist geöffnet, auf dem er sich selbst finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich jetzt suchen, weil ich mich&lt;br /&gt;
Im Weltendenken schauend leben darf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Balde schließt daran ein Märchenbild: Es war einmal ein helles Götterkind, das wuchs, gepflegt vom Wahrheitvater, und blickte oft voll Mitgefühl zur Erde, wo die Menschen nach der Wahrheit dürsten. Und da der Wahrheitvater den Menschen, die atmend auf der Erde leben, selbst sein Wahrheitslicht nicht geben konnte, so sandte er sein helles Götterkind, die Phantasie der Menschen zu beflügeln. Doch eines Tages traf das Wesen einen Mann, der sprach: „Du webst in Menschengeistern nur wilde Träume und betrügst die Seelen.“ Und seit dieser Zeit verleumden viele Menschen dieses Wesen, das Licht in Atemseelen bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt erscheinen in einer Lichtwolke Philia, Astrid und Luna und die andre Philia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siebentes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Landschaft aus Phantasieformen. Majestätisch in ihrer Zusammensetzung aus wirbelnden Wassermassen, die sich zu Gestalten formen auf der einen Seite, aus lodernden Feuerwirbeln auf der andern Seite. In der Mitte ein Erdschlund, aus dem Feuer sprüht, das sich wie zu einem Tore auftürmt, welches sich vor einem aus Feuer und Wasser sich gestaltenden gebirgsartigen Gebilde befindet. Der Hüter, Thomasius, Maria, später Lucifer, dann die andre Philia.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungestümes Wünschen stürmender Menschenseelen ruft den Hüter der Schwelle herbei, denn unreife Seelen muss er zur Erde zurück verweisen. Begleitet von Maria erscheint Thomasius. An dem Hüter vorbei will er sich zu Theodora drängen, die er jenseits der Schwelle weiß, doch dieser hält ihn zurück: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du mußt dich trennen erst von vielen Kräften,&lt;br /&gt;
Die du im Erdenleibe dir erworben.&lt;br /&gt;
Behalten kannst du doch von ihnen nur,&lt;br /&gt;
Was sich in geistig reinem Streben dir&lt;br /&gt;
Erschlossen und auch rein verblieben ist.&lt;br /&gt;
Doch dieses hast du selbst von dir geworfen&lt;br /&gt;
Und Ahriman als Eigentum gegeben.&lt;br /&gt;
Was dir jetzt noch erhalten, das hat dir&lt;br /&gt;
Für Geisteswelten Lucifer verdorben.&lt;br /&gt;
Ich muß es an der Schwelle dir benehmen,&lt;br /&gt;
Wenn du gerecht sie überschreiten willst.&lt;br /&gt;
So bleibt dir nichts; - ein wesenloses Wesen,&lt;br /&gt;
Das wirst du sein, wenn du dich geistig findest.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Doch werd&#039; ich sein und Theodora finden“, entgegnet Thomasius. Maria tritt ihm hilfreich zur Seite. Durch ihre Opfertat und Liebe wird sie Johannes die Kraft verleihen, dass ihm die Erkenntnis, die von Luzifer in Menschenseelen strömt, nicht schaden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schaut Johannes einen würdevollen Greis. In jungen Jahren war dieser ein tapferer Krieger gewesen, ruhmbegierig und voll Ehrgeiz, wohl oft auch grausam und unerbittlich, bis sich das Kriegsglück von ihm gewendet hatte und er schmachbeladen in seine Heimat geflohen war. Und nachdem er Stolz und Ruhmbegierde endlich überwunden hatte, schloss er sich, schon im Greisenalter, einem kleinen Schülerkreis an, den ein weiser Lehrer um sich gebildet hatte. Voll warmer Liebe fühlt sich Johannes der Seele dieses Greises zugetan. „Was sich hier an diesem Orte jetzt offenbart, ist Prüfung deiner Seele“, eröffnet ihm der Hüter: „Erkenne, wer die Menschenseele ist, zu der du dich in heißer Liebe neigst, und die den Leib bewohnte, den du schaust.“ Auch Luzifer tritt nun hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes vermeint zu erkennen, dass es Theodora war, die sich ihm im Bild des Greises offenbaren wollte. Und damit öffnet ihm der Hüter den Weg über die Schwelle: „Ich kann dir nicht verwehren, was du mußt.“ Nur die andre Philia warnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
O höre nicht den strengen Hüter,&lt;br /&gt;
Er führet dich in Lebensöden&lt;br /&gt;
Und raubet dir die Seelenwärme;&lt;br /&gt;
Er kann nur Geisteswesen schauen&lt;br /&gt;
Und kennt nicht Menschenleiden,&lt;br /&gt;
Die Seelen nur ertragen,&lt;br /&gt;
Wenn Erdenliebe sie bewahrt&lt;br /&gt;
Vor kalten Weltenweiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Achtes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Reich Ahrimans. Dunkler schluchtartiger Raum, begrenzt von Gebirgen, die aus schwarzen Gesteinsmassen in phantastischen Formen aufgetürmt sind und überall Gerippe zeigen, die wie aus der Gebirgsmasse, aber weiß, herauskristallisieren. Ahriman an einem Abhang. Hilarius, Friedrich Trautmann; dann die zwölf im ersten Vorgang versammelten Personen, dann Strader, später Thomasius und Maria; der Hüter und zuletzt der Doppelgänger des Thomasius.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trautmann und Hilarius erscheinen im Reich Ahrimans. Trautmann graut vor dieser Welt des Todes, die er schon oft betreten hat. Doch wenn der Mystenbund Keime für die Zukunft pflanzen wolle, setzt Hilarius hinzu, so müsse er dazu Samen aus dem Toten holen, denn was sich im Erdenleben abgebraucht hat, wird hier zu neuem Sein gewandelt. Da wird mit verstellter Stimme Ahriman hörbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihr Thomasius verloren glaubt,&lt;br /&gt;
So scheint euch Strader nun der rechte Mensch,&lt;br /&gt;
Der für den Mystenbund euch dienen soll.&lt;br /&gt;
Was er aus Kräften, die natürlich wirken,&lt;br /&gt;
Dem Menschenfortschritt hat erobern dürfen,&lt;br /&gt;
Er dankt es mir; denn ich gebiete da,&lt;br /&gt;
Wo Kräfte, die mechanisch brauchbar sind,&lt;br /&gt;
Aus Schöpferquellen Stärke sich erwerben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trautmann zweifelt, ob daraus Gutes fließen kann, und nicht weniger zweifelt er an der klaren Einsicht seines Meisters Hilarius. Und nachdem die beiden abgegangen sind, höhnt Ahriman:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sehen mich und kennen mich doch nicht;&lt;br /&gt;
Denn wüßten sie, wer hier Gebieter ist,&lt;br /&gt;
Sie wären, Weisung suchend, wahrlich nicht&lt;br /&gt;
Hierher gekommen;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es treten nun die zwölf Personen auf, die im ersten Bild des Dramas im Vorsaal des Mystenbundes versammelt waren, doch wird deutlich, dass sie das Reich Ahriman nur blind betreten. Was sie sprechen, sind Worte, die zwar in ihrer Seele leben, von denen sie aber doch nichts wissen. Sie erleben unbewusste Träume im Schlafe, die in Ahrimans Reich hörbar werden. Strader jedoch, der ebenfalls kommt, ist halbbewusst in Bezug auf alles, was er erlebt, so dass er sich später wird daran erinnern können. Verwundert sieht er sich in diesem Todesreich, in das ihn der Wink Benedictus geführt hat. Während die schlafenden Seelen sprechen, kommentiert Ahriman ihre Worte und Strader wird klar, in welchen Graden sie Ahriman verfallen sind. Ahriman setzt noch hinzu: „Von zwölfen brauch&#039; ich sieben stets für mich und gebe fünf dem Bruder Luzifer.“ Doch das ist nicht die ganze Wahrheit, denn während er Strader die Ohren zuhält, muss Ahriman bekennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis jetzt ist mir ja nichts davon gelungen,&lt;br /&gt;
Die Erde wollte sich mir nicht ergeben.&lt;br /&gt;
Doch will ich streben durch die Ewigkeiten,&lt;br /&gt;
Bis mir der Sieg - vielleicht gelingen wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Ahriman, wie dieser sagt, den Menschen Stärke gibt, ohne die sie sich im Erdensein verlieren müssten, muss Strader zugeben, doch erkennt er zugleich, dass es Wahrheit nur hier ist und Irrtum wird für die Erdenwelt. Hier gilt kein Menschendenken. Bis ins Innerste fühlt Strader den Schmerz in Ahrimans rauhen Worten: „Ich kann, - betracht&#039; ich dich - nur - klagen, weinen.“ Dann geht er schnell ab.&lt;br /&gt;
Maria und Thomasius treten auf, beide vollbewusst, so dass sie alles, was vorgeht, hören und bewusst sprechen können. Thomasius spürt die schreckliche Kälte des Ortes und fühlt sich wie zusammengepresst, doch Maria gibt ihm Kraft. Thomasius fühlt, dass er freudlos hier die Seele schauen soll, die zu schauen er so heiß begehrt. Und Ahriman setzt hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wunsch beglückt nur, wenn die Seelenwärme&lt;br /&gt;
Ihn pflegen kann; doch hier erfrieren Wünsche&lt;br /&gt;
Und müssen so sich noch in Kälte leben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der strenge Hüter muss nun Johannes Thomasius das Licht der Wahrheit bringen. Wieder sieht Thomasius den würdevollen Greis: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es muß, es darf nur Theodora sein.&lt;br /&gt;
O schon erschaffet sich die Wirklichkeit&lt;br /&gt;
Aus erst verhülltem Bildesleben - Theo ... ich selbst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit diesen letzten Worten, die Johannes erschüttert spricht, erscheint sein Doppelgänger: „Erkenne mich - und schaue dich in mir.“ Und mit Donnerrollen hüllt sich die Szene in Finsternis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuntes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine freundlich-sonnige Morgenlandschaft, im Hintergrunde eine Stadt mit vielen Fabrikgebäuden. Es besprechen sich, in freier Art auf und ab gehend: Benedictus, Capesius, Maria, Thomasius, Strader.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der Ort, wo sich Benedictus oft seinen Schülern widmet. Durch Capesius und der andern freie Tat soll sich „ein Knoten künftig lösen aus den Fäden, die Karma spinnt im Menschen-Erdenwerden.“ Thomasius und Strader vermögen, vereint mit Capesius, in Zukunft viel zu schaffen, um das Menschenheil im rechten Sinn zu fördern. Capesius fühlt, wie sich ihm wahre Lebensziele erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Benedictus schildert Strader seine Erlebnisse im Reich Ahrimans, an die er sich nun, aus dumpfem Schmerz erwachend, erinnert und wie er von Ahriman erfahren konnte, dass alles Denken dort zum Stillstand kommt. Erkannt hat Strader auch, dass die zwölf Menschen, die zu dem Mystenbund gestoßen sind, ihm karmisch durch das frühere Erdenleben verbunden sind und dass Ahriman dieses Band benutzen will, um sie auch für weitere Leben an ihn zu binden. Nach Maß und Zahl der kosmischen Ordnung wollte Ahriman ihre Seelenart an die Straders binden, um die Früchte seiner Arbeit für sich zu gewinnen, ergänzt Benedictus. Und Strader setzt hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ich den Sinn von Zahl und Maß erkannt,&lt;br /&gt;
So wird mir auch gelingen, meine Leistung&lt;br /&gt;
Aus Ahrimans Bereich herauszuführen&lt;br /&gt;
Und Erdengöttern wirksam darzubringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die beiden abgehen, kommen von der anderen Seite Maria und Johannes. Dass sich der Mensch nicht aus Eigenliebe in schwärmenden Gedanken verlieren darf, die sich als Wissensdurst gebärden wollen und doch nur traumhaft im Leibe leben, hat Johannes erkannt. Und Maria fügt hinzu, dass sich nur der dem Menschenwerden wirksam widmen kann, der sich den Mächten anvertraut, die Maß und Zahl in Ordnung und in Wirrnis bringen. Als Zweiheit fühlt Johannes sein Wesen nun. In einem Teil sieht er sich durch Marias und Benedictus Hilfe ganz fest und sicher auf sich selbst gestellt. Was er in diesem Teil sich geistig errungen hat, darf er willig andern reichen. Doch darf in diesen Menschen nichts vom andern sich störend mischen, der am Anfang erst der wahren Selbsterkenntnis sich erahnt und erst in Zukunft durch eigene Kraft und mit Marias und Benedictus Hilfe sein Ziel erreichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zehntes Bild ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel des im ersten und zweiten Bilde aufgetretenen Mystenbundes. Es stehen zuerst im Osten Benedictus und Hilarius, im Süden Bellicosus und Torquatus, im Westen Trautmann; dann treten ein Thomasius, Capesius, Strader, dann Maria, Felix Balde, Frau Balde, ferner die Seele Theodoras und zuletzt die vier Seelenkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedictus` Geistesschüler sollen, was sie sich errungen haben, ein jeder für den andern fruchtbar machen. Dies kann nur geschehen, wenn ihre Kräfte sich am Weiheort, nach Maß und Zahl geordnet, zu höherer Einheit verbinden. Von nun an sollen sie die Aufgaben von Benedictus` Tempelbrüdern übernehmen und so Neues zu dem Alten fügen, während jene zu höherem Wirken aufsteigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun treten Thomasius, Capesius, Maria, Felix Balde, Frau Balde und Strader auf ein Klopfen des Hilarius in den Tempel. Trautmann und Torquatus  führen die Eintretenden so, daß Thomasius vor Benedictus und Hilarius, Capesius vor Bellicosus und Torquatus, Strader vor Trautmann, Maria mit Felix und Frau Balde in der Tempelmitte zu stehen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomasius ist sich bewusst, dass er noch fern von höchsten Seelenzielen ist, doch durch den zweiten Menschen, den er mit Benedictus und Marias Hilfe in sich entwickelt hat, will er in Demut die ihm übertragene Aufgabe übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er bewusst vor Luzifers Thron gestanden hat und sein notwendiges Wirken jenseits von Gut und Böse schauen konnte, wird auch Capesius als reif befunden, seine Aufgabe im Tempel zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria soll ihre Kräfte gemeinsam mit den beiden anderen vereinen „mit allem, was nach Weltgesetzen hier in edler Dreiheit sich dem Geiste weihet.“ Sie weiß, dass der Mensch die Schönheit Luzifers erschauen soll, doch niemals darf er seiner Macht verfallen, so dass er ihm im Innern wirken kann; nur mit der Kraft des Christus darf sich der Mensch auch ganz im Innersten durchdringen und so der Erde Liebeziel erreichen, das aus den Worten spricht: „Nicht ich, der Christus lebt in meinem Sein.“ So wird sich auch der Schicksalsknoten lösen, in den sie sich verstrickte, weil sie Capesius und Thomasius im früheren Erdenleben als Vater und Sohn einander entzweite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichen der Zeit verkünden deutlich, dass alle geistigen Wege sich vereinen sollen. Und so muss sich der Tempel auch mit jenen Seelen verbinden, die sich, wie Felix und Felicia Balde, nicht durch seine Art, sondern auf naturhafte Weise dem Geiste nahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strader kann dem Tempel durch seine Erlebnisse im Reich Ahrimans dienen. Er hat erfahren, dass das Denken nie sich selbst ergründen könnte, wenn Ahriman ihm nicht entgegenstünde. Doch durfte er auch durch volle sieben Jahre sich mit dem Geisteslicht Theodoras durchdringen, die nun als Geistwesen an seiner Seite sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt erscheinen Philia, Astrid, Luna und die andre Philia in einer glimmenden Lichtwolke, um das hier Errungene mit dem Kosmos zu verweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Vier Mysteriendramen&#039;&#039;, [[GA 14]] (1998), ISBN 3-7274-0140-0 {{Vorträge|14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Bild:adobepdf_small.gif]] http://anthroposophie.byu.edu/schriften/014c.pdf - Der Hüter der Schwelle als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mysteriendramen von Rudolf Steiner|204]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der Hüter der Schwelle|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Bellicosus&amp;diff=625639</id>
		<title>Bellicosus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Bellicosus&amp;diff=625639"/>
		<updated>2026-04-11T12:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Weiterleitungsziel von Magnus Bellicosus nach German geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[German]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
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		<title>Bellicosus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Bellicosus&amp;diff=625638"/>
		<updated>2026-04-11T12:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Weiterleitung nach Magnus Bellicosus erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Magnus Bellicosus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Heiliger_Gral&amp;diff=625632</id>
		<title>Heiliger Gral</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Heiliger_Gral&amp;diff=625632"/>
		<updated>2026-04-10T06:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Orientalische Elemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Tafelrunde.jpg|miniatur|Der Gral in der Mitte von Artus’ [[Tafelrunde]], französische [[Wikipedia:Manuskript|Handschrift]] des 14. Jhs.]]&lt;br /&gt;
Die Legende vom &#039;&#039;&#039;Heiligen Gral&#039;&#039;&#039; erscheint im späten [[Wikipedia:12. Jahrhundert|12. Jahrhundert]] in vielgestaltiger Form in der mittelalterlichen Erzählliteratur im Umkreis der [[Artus]]sage. Ihren geistigen Hintergund bildet die von [[Rudolf Steiner]] geschilderte [[Grals-Imagination]], die sich durch den geistigen Rückblick auf den [[Ätherleib]] des [[Mensch]]en enthüllt. In einem überlieferten Gespräch mit [[Johanna Gräfin Keyserlingk]] zeigt Steiner auch die Verbindung der [[Gralsburg]] zum dem in der [[Apokalypse des Johannes]] als Zukunftsvision geschilderten [[Neues Jerusalem|Neuen Jerusalem]] auf: Die Gralsburg existiere wirklich in der ätherischen Welt. Das neue Jerusalem sei das Urbild, wie es in Zukunft&lt;br /&gt;
sein werde.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Koberwitz 1924&#039;&#039;, herausgegeben v. Adalbert Graf Keyserlingk Stuttgart 1974, S 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes &#039;&#039;Gral&#039;&#039; ist nicht restlos geklärt: Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus [[Wikipedia:Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &#039;&#039;grazal&#039;&#039;, altfranzösisch &#039;&#039;graal&#039;&#039; „Gefäß, Schüssel“, das vermutlich [[Wikipedia:Etymologie|etymologisch]] auf griechisch &#039;&#039;[[Wikipedia:Krater (Gefäß)|krater]]&#039;&#039; „Mischgefäß“ (über [[latein]]isch &#039;&#039;cratalis/gradalis&#039;&#039;) zurückgeht. Im Altspanischen ist &#039;&#039;grial&#039;&#039; ebenso wie im Altportugiesischen &#039;&#039;gral&#039;&#039; ein gängiger Begriff für einen &#039;&#039;[[Wikipedia:Mörser (Werkzeug)|Mörser]]&#039;&#039; oder ein &#039;&#039;mörserförmiges Trinkgefäß&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Heilige Gral und der Edelstein aus der Krone Luzifers ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Edelstein, der aus der Krone [[Luzifer]]s entfiel, und in gewisser Beziehung nichts anderes ist als die volle Kraft des menschlichen [[Ich]]s, wurde der Heilige Gral. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Eine wunderbare,&lt;br /&gt;
herrliche Sage der Menschheit spricht davon, daß dem Luzifer,&lt;br /&gt;
als er vom Himmel auf die Erde herunterstürzte, ein Edelstein aus&lt;br /&gt;
seiner Krone fiel. Aus diesem Edelstein - so sagt uns die Sage - wurde&lt;br /&gt;
jenes Gefäß, in welchem der Christus Jesus mit seinen Jüngern das&lt;br /&gt;
Abendmahl genommen hat; jenes Gefäß, in dem aufgefangen worden&lt;br /&gt;
ist das Blut Christi, das vom Kreuze floß; jenes Gefäß, das von Engeln&lt;br /&gt;
in die westliche Welt gebracht worden ist und in der westlichen Welt&lt;br /&gt;
von denen aufgenommen wird, welche zum wahren Verständnis des&lt;br /&gt;
Christus-Prinzips vordringen wollen. Es wurde aus dem Stein, der&lt;br /&gt;
entfiel der Krone Luzifers, der heilige Gral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist der heilige Gral? Sie alle wissen, daß der Mensch, so wie er&lt;br /&gt;
heute ist, viergliedrig ist, den physischen, ätherischen, astralischen Leib&lt;br /&gt;
und das Ich hat, daß dieses Ich im Verlaufe des menschlichen Fortschrittes&lt;br /&gt;
entgegenschreiten muß einer immer mehr und mehr es erfüllenden&lt;br /&gt;
Vollkommenheit, daß es immer höher und höher steigen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luzifer, dem im Orient herrschenden, gefallenen, ihm entfiel der Edelstein&lt;br /&gt;
aus der Krone; jener Edelstein ist in gewisser Beziehung nichts&lt;br /&gt;
anderes als &#039;&#039;die volle Kraft&#039;&#039; des menschlichen Ichs. Dieses menschliche&lt;br /&gt;
Ich muß erst in der Finsternis vorbereitet werden, um in einer neuen&lt;br /&gt;
würdigen Art den Stern Luzifers innerhalb des Christus-Lichtes erglänzen&lt;br /&gt;
zu sehen. Dieses Ich mußte sich hinauferziehen an dem Christus-&lt;br /&gt;
Prinzipe, heranreifen zu dem Edelstein, der nun nicht mehr dem Luzif er&lt;br /&gt;
gehört, der seiner Krone entfallen ist; das heißt, es mußte heranreifen&lt;br /&gt;
durch Weisheit, um wieder die Fähigkeit zu haben, das Licht, das uns&lt;br /&gt;
nicht von außen zufließt, das uns dann scheint, wenn wir selbst das&lt;br /&gt;
Nötige dazu tun können, zu ertragen. So ist geisteswissenschaftliche Arbeit&lt;br /&gt;
die Arbeit am menschlichen Ich, um es zum Gefäß zu machen, das&lt;br /&gt;
wiederum fähig ist, das Licht zu empfangen, das da ist, wo heute für&lt;br /&gt;
die äußeren Augen, für den äußeren menschlichen Verstand Finsternis&lt;br /&gt;
und Nacht ist. Eine alte Sage sagt, daß die Nacht die ursprüngliche&lt;br /&gt;
Herrscherin war. Diese Nacht ist aber wieder da; sie ist in allem, was&lt;br /&gt;
heute von Finsternis erfüllt ist. Erfüllen wir uns aber selbst mit jenem&lt;br /&gt;
Lichte, das uns aufgehen kann, wenn wir begreifen den Stern, den der&lt;br /&gt;
Lichtträger, der andere Geist, Luzif er verloren hat; dann wird uns jene&lt;br /&gt;
Nacht zum Tage. Die Augen hören auf zu schauen, wenn das äußere&lt;br /&gt;
Licht die Gegenstände nicht beleuchtet; der Verstand versagt, wenn es&lt;br /&gt;
sich darum handelt, hinter die äußere Natur der Dinge zu dringen; der&lt;br /&gt;
Stern, der uns wird, wenn die zugleich klare und gutgesinnte Forschung&lt;br /&gt;
spricht, der erleuchtet uns das, was nur scheinbar Nacht ist, macht es&lt;br /&gt;
uns zum Tage. Das aber ist es auch, was uns alle ertötenden und lähmenden&lt;br /&gt;
Zweifel nimmt.|113|21f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonne, Erde, Gral und Herz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Mit dem Ereignis auf Golgatha, als das Blut floß aus den Wunden&lt;br /&gt;
des großen Erlösers, als das kosmische Herzensblut die Erde durchdrang&lt;br /&gt;
und seine Kräfte sich bis in den Mittelpunkt ergossen, da wurde&lt;br /&gt;
die Erde leuchtend, von innen heraus strahlte Licht aus in ihre Umgebung.&lt;br /&gt;
Da wurde auch die Möglichkeit gegeben für jede menschliche&lt;br /&gt;
Individualität, in sich selber dieses Licht zu erleben. Als die&lt;br /&gt;
Erde der Leib des großen Sonnengeistes wurde, indem er sie mit seinen&lt;br /&gt;
Geisteskräften durchdrang, da wurden alle Wesen auf Erden&lt;br /&gt;
ebenso mit diesen Kräften begabt. Es war der Keim gelegt zur Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
von Sonne und Erde. Der physische Leib des Jesus&lt;br /&gt;
von Nazareth war der Vermittler, durch welchen die Kräfte aus dem&lt;br /&gt;
Kosmos sich mit der Erdenaura verbanden. Und als das Blut aus diesem&lt;br /&gt;
Leibe floß auf Golgatha, da wurde die Erde wieder in die Sonnenkraft&lt;br /&gt;
aufgenommen. Seitdem strahlt diese Christus-Kraft von&lt;br /&gt;
ihrem Mittelpunkte in die Umgebung hinaus, und aus der Sonne&lt;br /&gt;
strahlt die Christus-Kraft in die Erde hinein. Der Mensch kann diese&lt;br /&gt;
Kraft, dieses Licht erleben in sich selber als Erdenmensch, wenn er&lt;br /&gt;
sich erkennt als einen Teil der Erde, die als physischer Leib des&lt;br /&gt;
Christus durchdrungen ist von seiner Wesenheit. Dann leuchtet in&lt;br /&gt;
ihm das weiße Licht aus seinem Innern entgegen, wie es aus dem&lt;br /&gt;
Mittelpunkt der Erde herausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann der Mensch die Christus-Kraft und das Christus-Licht&lt;br /&gt;
auch so erleben, wie es von außen herantretend ihn bestrahlt und&lt;br /&gt;
durchdringt mit höherem Leben. Dann umgibt und durchdringt es&lt;br /&gt;
ihn, wie es, aus der Sonne hineinstrahlend, die Erde durchlebt. Dann&lt;br /&gt;
fühlt sich der Mensch im Geiste vereint mit dieser Sonnenkraft, er&lt;br /&gt;
empfindet sich wie von seinem Herzen heraus zusammenwachsend&lt;br /&gt;
mit dem großen kosmischen Herzen. Als ein höheres Wesen, lebend&lt;br /&gt;
in dieser geistigen Sonne, erkennt er sein wahres Selbst, so verbunden&lt;br /&gt;
mit ihr, wie er als Erdenmensch mit der Erde selber verbunden&lt;br /&gt;
ist. Und wie die Sonnenkräfte die Erde durchleuchten und beleben,&lt;br /&gt;
so durchleuchtet und durchlebt dieses höhere Wesen den Erdenmenschen&lt;br /&gt;
mit seinen Kräften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Tempel des menschlichen Leibes befindet sich ein Heiligstes&lt;br /&gt;
vom Heiligen. Viele Menschen leben in dem Tempel, ohne etwas&lt;br /&gt;
davon zu wissen. Aber die, welche es ahnen, erhalten dadurch&lt;br /&gt;
die Kraft, sich so zu läutern, daß sie in dieses Heiligste hineingehen&lt;br /&gt;
dürfen. Da befindet sich das heilige Gefäß, welches durch Zeitepochen&lt;br /&gt;
hindurch vorbereitet wurde, auf daß, wenn die Zeit käme, es&lt;br /&gt;
fähig sein könne, das Christus-Blut, das Christus-Leben in sich zu&lt;br /&gt;
enthalten. Wenn der Mensch hineingegangen ist, so hat er auch den&lt;br /&gt;
Weg gefunden zu dem Allerheiligsten in dem großen Erdentempel.&lt;br /&gt;
Auch da leben viele auf der Erde, ohne davon zu wissen; aber wenn&lt;br /&gt;
der Mensch in seinem innersten Heiligtum sich gefunden hat, so&lt;br /&gt;
wird er auch da hineintreten dürfen und finden den Heiligen Gral.&lt;br /&gt;
Wie aus wunderbar glitzernden Kristallen geschliffen, welche Symbole&lt;br /&gt;
und Buchstaben formen, wird sich ihm das Gefäß zunächst zeigen,&lt;br /&gt;
bis er allmählich den heiligen Inhalt empfindet, so daß er für&lt;br /&gt;
ihn leuchtet im goldenen Glanze. In die Mysterienstätte seines eigenen&lt;br /&gt;
Herzens steigt ein Mensch hinein, dann geht ein göttliches&lt;br /&gt;
Wesen aus dieser Stätte hervor und verbindet sich mit dem Gott&lt;br /&gt;
draußen, mit dem Christus-Wesen. Es lebt in dem geistigen Lichte,&lt;br /&gt;
welches hineinstrahlt in das Gefäß und dieses dadurch heiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Mensch so lebt als zweifaches Wesen, kann er die geistige&lt;br /&gt;
Sonnenkraft in die Erde hineingießen und ein Bindeglied sein zwischen&lt;br /&gt;
Sonne und Erde. Wie aus dem Lebenszentrum, dem Herzen&lt;br /&gt;
heraus, das belebende Blut fließt und sich ergießt durch den ganzen&lt;br /&gt;
physischen Organismus bis in das Knochensystem hinein, welches&lt;br /&gt;
man - als äußere Verfestigung und Erstarrung im Organismus - als&lt;br /&gt;
Gegensatz auffassen kann des lebendigen, immer regsamen Herzens,&lt;br /&gt;
so muß eine jede menschliche Individualität werden ein Kanal für&lt;br /&gt;
das aus dem kosmischen Lebenszentrum fließende Blut, das die verfestigte&lt;br /&gt;
Erde mit Leben durchdringt. Wie ein kosmisches Knochensystem&lt;br /&gt;
kann die Erde gedacht werden. Sie würde ganz und gar verknöchert&lt;br /&gt;
und vertrocknet sein, wenn nicht das kosmische Herz&lt;br /&gt;
durch einen menschlichen Leib sein Lebensblut ausgeströmt und sie&lt;br /&gt;
dadurch auf das neue belebt hätte.|265|417f|418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legende der Gralssuche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfram von Eschenbach3.jpg|miniatur|hochkant|Der Burggraf von Patelamunt reitet Gahmuret, den er am Wappen erkannt hat, entgegen (UB Heidelberg, [[Wikipedia:Codex Palatinus Germanicus|Cod. Pal. germ.]] 339, Blatt 34r)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfram von Eschenbach2.jpg|miniatur|hochkant|Gahmuret verlässt seine Heimat mit einem Begleiter (UB Heidelberg, Cod. Pal. germ. 339, Blatt 5v)]]&lt;br /&gt;
Es gibt keine einheitliche oder originale Fassung der Gralslegende, aber die Überlieferungen haben viele gemeinsame Elemente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Überlieferungen ist gemeinsam, dass sie den Gral als ein wundertätiges [[Wikipedia:Gefäß (Behälter)|Gefäß]] in Form einer [[Wikipedia:Schale (Gefäß)|Schale]], eines [[Wikipedia:Kelch (Gefäß)|Kelchs]] oder eines Steines (&#039;&#039;lapis&#039;&#039;) beschreiben. Zusammen mit einer rätselhaften blutenden [[Wikipedia:Lanze|Lanze]] wird er in einer unzugänglichen Burg von Gralskönig und Gralsrittern bewacht. Er soll Glückseligkeit, ewige Jugend und Speisen in unendlicher Fülle bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses wunderkräftige und heilige Gefäß, das ewige Lebenskraft spendet, ist jedoch umgeben von einer Gemeinschaft, die unter einem Mangel leidet. Dieser Mangel drückt sich in verschiedenen Bildern aus: dem Siechtum des Königs, der Unfruchtbarkeit des Reiches (Motiv der &#039;&#039;terre gaste&#039;&#039;, des „Öden Lands“), der Sterilität der Gralsgemeinschaft. Daher wartet die Gralsgemeinschaft auf einen Helden, der den Gralskönig erlösen und ablösen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Held, [[Parzival]] (auch: Perceval Peredur, Perlesvaus), [[Gawain]], [[W:Galahad|Galahad]] oder [[W:Bors (Artussage)|Bors]], der in sich größten Heldenmut und eine [[Wikipedia:unschuld|unschuld]]ige Reinheit vereint, wächst abseits der Welt auf. Ihm fehlt der Sinn für die Wirklichkeit, ein Fehler, den er jedoch durch seine Unschuld oder Naivität wieder ausgleicht, weshalb er auch „tumber Tor“ oder „großer Narr“ genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Held verlässt sein behütetes Zuhause und wünscht sich, der bedeutendste [[Wikipedia:Ritter|Ritter]] seiner Zeit zu werden. Am Hof von König [[Artus]] wird schließlich seine Bestimmung erkannt, und obwohl er sich häufig als dummer Narr erweist, wird er zum Ritter geschlagen und in die Gemeinschaft der [[Tafelrunde]] aufgenommen. Der Held erwirbt sich Ansehen, erst durch seinen tollkühnen Umgang mit Waffen und dann durch seine naive Art, als er sich einfach auf den „Platz der Gefahr“ setzt, der als [[Wikipedia:tabu|tabu]] gilt und stets für den [[Wikipedia:Auserwählter|Auserwählten]] freigehalten wurde. Damit wird deutlich, dass es sich bei dem Narren nur um den erwarteten Auserwählten handeln kann. In der Artus-Sage ist dieser &#039;&#039;Platz der Gefahr&#039;&#039; ein Ort im Wald, an dem ein Amboss steht, in dem ein Schwert steckt, das nur vom legitimen Thronerben des Königs herausgezogen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlungsstränge einzelner Gralslegenden gehen nun etwas auseinander: Entweder reitet der Held alleine los, um sich auf die Suche zu begeben, oder der Heilige Gral erscheint als strahlende [[Erscheinung|Vision]] am Tisch der [[Tafelrunde]], so dass sich alle Ritter bereit erklären, gemeinsam auf die Suche nach dessen Geheimnis zu gehen. Im Folgenden werden in diversen Variationen die Abenteuer der Ritter geschildert, die verschiedene Aufgaben lösen müssen. Der Held muss sich immer wieder neuen [[Wikipedia:Rätsel|Rätsel]]n stellen, beispielsweise die richtige Frage stellen, sich selbst treu bleiben, eine Burg erobern oder Unrecht rächen. Da in einigen Gralslegenden der Zauberer [[Merlin|Merlin]] als eigentlicher Initiator der Suche nach dem Gral angesehen wird, erscheint er jeweils um helfend einzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter, die mit einem Makel behaftet sind, scheitern bei der Gralssuche. Der Held verändert sich während der Gralssuche, er erwirbt sich zu seinem Mut und seiner Unschuld auch Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt gelingt es den Rittern gemeinsam oder dem Helden allein, das Geheimnis des Heiligen Grals zu enthüllen. Durch die Taten des Helden wird der Hüter des Grals, der verletzt oder krank ist, geheilt, und das zerstörte Land erblüht wieder zu einem Paradies. Der Held wird der Nachfolger des Gralshüters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge und Elemente der Legende ==&lt;br /&gt;
Im Gralsmythos laufen verschiedene Traditionen zusammen. Es handelt sich um eine Mischung aus [[Wikipedia:Kelten|keltischen]], [[Christentum|christlichen]] und [[Orient|orientalischen]] Sagen und Mythen. Im hochmittelalterlichen Gralsmythos vermischen sich Anliegen des Laienchristentums und des Feudaladels sowie Versatzstücke der christlichen [[Wikipedia:Liturgie|Liturgie]] ([[Wikipedia:Abendmahlskelch|Abendmahlskelch]]) und des Reliquienkultes ([[Heilige Lanze]]) mit den archetypischen Bildern und generationenlangen mündlichen Überlieferungen keltischer und orientalischer Herkunft (z.B. der Kessel der [[Ceridwen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordfrankreich war über mehrere Jahrhunderte hin ein Schmelztiegel gallisch-keltischer, romanischer, fränkischer und normannischer Bevölkerungsgruppen und ihrer Traditionen. In diesem Umfeld entstand die [[Artus]]-Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pilger- und Kriegszüge ins [[Wikipedia:Heiliges Land|Heilige Land]], die dort gesuchten Reliquien und Orte der Passionsgeschichte, die ständige Gefährdung der christlichen Herrschaft in [[Wikipedia:Königreich Jerusalem|Jerusalem]], die Gründung von Ritterorden wie den [[Wikipedia:Templerorden|Templern]] zum Schutz dieser Herrschaft trugen Stoff zu der Legende bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christliche Elemente ===&lt;br /&gt;
Außerhalb der Gralsromane gibt es eine kirchliche Überlieferung, die [[Josef von Arimathäa]] mit dem Kelch in Verbindung bringt. Diese geht auf den Bischof [[W:Amalarius|Amalarius von Metz]] zurück († um 850), der anfing, die Abendmahlsfeier [[Allegorie|allegorisch]] zu interpretieren. Der Altar wird hier das Grab Christi, das Altartuch das Leichentuch etc. Fassbar wird diese Überlieferung in Theologen des 12. und 13. Jahrhunderts wie [[Wikipedia:Rupert von Deutz|Rupert von Deutz]], [[Wikipedia:Hildebert von Tours|Hildebert von Tours]] und [[Wikipedia:William Durand|William Durand]]. Von diesen wiederum hat [[Wikipedia:Robert de Boron|Robert de Boron]] sein Gralsmaterial übernommen (vgl. Allen Cabaniss: &#039;&#039;Studies in English&#039;&#039;, 1963). In der Figur des Josef von Arimathäa kommt eine christliche Strömung zum Ausdruck, die abseits der offiziellen Glaubensrichtung steht. Er repräsentiert ein fernes Echo des [[Urchristentum]]s, das ohne Amtskirche auskam, und das im Bild der Gralsgemeinde und ihrer Kulthandlung um das Gralsgefäß weiterlebt. Um seine Person herum verkörperte sich die neu aufkommende Strömung der [[Wikipedia:Mysterienfrömmigkeit|Mysterienfrömmigkeit]] (etwa seit dem [[Wikipedia:8. Jahrhundert|8. Jahrhundert]]), die erst zur Zeit ihrer Unterdrückung durch die offizielle Kirche in die literarischen Zeugnisse eingegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr früh verband sich der Gral mit der christlichen Tradition der [[Eucharistie]]: Der Gral wurde als der [[Kelch (Gefäß)|Kelch]] verstanden, den Christus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern benutzt hat und in dem Josef von Arimathäa das Blut Christi unter dessen Kreuz aufgefangen hat, wie schon früh in [[Wikipedia:apokryphen|apokryphen]] [[Wikipedia:Evangelium (Buch)|Evangelientexten]] erzählt wurde. Der Gral stellt sich damit als eine der zahlreichen mittelalterlichen Blut-Christi-[[Wikipedia:Reliquie|Reliquie]]n dar ([[Heilige Lanze|Longinuslanze]], [[Wikipedia:Turiner Grabtuch|Turiner Grabtuch]], [[Wikipedia:Schweißtuch der Veronika|Schweißtuch der Veronika]], [[Wikipedia:Eucharistiewunder von Lanciano|Eucharistie-Wunder]] von [[Wikipedia:Lanciano|Lanciano]], Blutwunder des [[Wikipedia:Januarius|Januarius]] in [[Wikipedia:Neapel|Neapel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie diese Traditionen gehört die Entstehung der Gralslegende [[Wikipedia:Mentalitätsgeschichte|mentalitätsgeschichtlich]] in die Entwicklung der zunehmenden Abendsmahlsfrömmigkeit des 12./13. Jahrhunderts. In dieselbe Zeit fallen auch die Formulierung und [[Wikipedia:Dogma|Dogma]]tisierung der [[Transsubstantiationslehre]] auf dem [[Wikipedia:Viertes Laterankonzil|Vierten Laterankonzil]] (1215), die Entstehung des [[W:Fronleichnam|Fronleichnamfestes]] (1264 von Papst Urban IV. zum Fest der Gesamtkirche erhoben) und die Verdrängung der [[Kelchkommunion]] durch Laien (verboten erst 1415 auf dem Konzil von Konstanz, aber schon im Mittelalter zunehmend den Priestern vorbehalten, um die Gefahr versehentlichen Verschüttens des Blutes Christi zu vermeiden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Gralslegende, Transsubstantiationslehre, Fronleichnam (Fest der leibhaften Gegenwart Christi im Altarsakrament) und Priesterkelch sich ausdrückende Vorstellung von der substanzhaften Gegenwart des Blutes Christi im Abendmahl und seiner Heilswirkung ist geistesgeschichtlich von der [[Scholastik|scholastischen]] Hauptkontroverse im Streit zwischen „Realismus“ und „Nominalismus“ bestimmt, dem sog. „[[Universalienproblem|Universalienstreit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keltische Elemente ===&lt;br /&gt;
Wie in die [[Artus]]romane sind auch in die Gralslegende alte keltische Motive eingeflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine enge Verbindung zwischen dem Mythos des Heiligen Grals und den verschiedenen Legenden, die sich um König [[Artus]] und die [[Wikipedia:Ritter|Ritter]] der [[Tafelrunde]] ranken. Die Geschichte um das verlorene Paradies und die folgende Gralssuche als der Versuch, das Paradies wieder zu erlangen, stehen häufig im Mittelpunkt der Artuslegenden. Sie bilden oft den Hintergrund für zahlreiche andere Legenden, so z. B. auch für die Geschichte des Zauberers [[Merlin|Merlin]], die Lebensgeschichte [[W:Lancelot|Lancelots]] oder die Erzählungen von der Fraueninsel [[Avalon|Avalon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Speisewunder des Grals wird auf Vorstellungen von einem magischen Trink- oder [[Wikipedia:Füllhorn|Füllhorn]] in der [[Wikipedia:Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orientalische Elemente ===&lt;br /&gt;
Die Vorstellung von [[Wolfram von Eschenbach]], der im Gral einen heiligen Stein sieht, lässt sich an orientalische [[Wikipedia:Steinkult|Steinkult]]e anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Phönix|Phönix]]-ähnliche Wiedergeburt ist ein orientalisches Legendenmotiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Gral in der mittelalterlichen Dichtung ==&lt;br /&gt;
Das Motiv des Gral taucht in der europäischen Literatur erstmals zu Ende des 12. Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chrétien de Troyes ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Gralserzählung ist der unvollendete mystisch-religiöse [[Wikipedia:Li Contes del Graal|Perceval]]-Versroman (&#039;&#039;Le Conte du Graal&#039;&#039;) des französischen Dichters [[Wikipedia:Chrétien de Troyes|Chrétien de Troyes]] (vor [[Wikipedia:1150|1150]] - um [[Wikipedia:1190|1190]]), für den Grafenhof von Flandern zwischen 1179 und 1191 abgefasst. Auf welche Vorformen der Sage er sich stützen konnte, ist unbekannt, sicher ist nur, dass sich Chretien auf eine zuvor existierende Quelle, ein &#039;&#039;Buch&#039;&#039; in der Bibliothek des Grafen von Flandern, beruft. So kann man auch nur mutmaßen, ob schon vor Chrétien der Gral mit der Figur des Perceval und der Artussage verbunden war oder ob Chrétien diese Bausteine selbständig zusammenfügte. Chrétien und seine Zeitgenossen kannten die [[Artus]]legenden, die die so genannte „Matière de Bretagne“, den britannischen [[Sagenkreis]] bildeten. Die Legenden dieses Sagenkreises waren durchwoben von Begegnungen mit dem Übernatürlichen und mit magischen und mystischen Mächten. Es wird vermutet, dass Chrétien auch die irischen &#039;&#039;echtrai&#039;&#039; oder Aventüren, die ersten von Flüchtlingen auf das europäische Festland mitgebrachten keltischen Legenden, kennenlernte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Parziv cgm19 50v.jpg|miniatur|hochkant|Der Gral wird von Repanse de Schoye auf einem Tuch präsentiert, Bildausschnitt aus einer &#039;&#039;Parzival&#039;&#039;-Handschrift des 13. Jhs.]]&lt;br /&gt;
Bei Chrétien ist der Gral eine mit kostbaren Edelsteinen verzierte Goldschale, in der dem Vater des leidenden Gralskönigs (er wird &#039;&#039;Roi Pêcheur&#039;&#039;, der &#039;&#039;[[Fischerkönig]]&#039;&#039;, genannt) in einer feierlichen Prozession eine geweihte Hostie zugetragen wird, die seine einzige Nahrung darstellt. Perceval ist die Aufgabe auferlegt, seinen Onkel, den [[Lahmer König|gelähmten Gralskönig]] zu erlösen. Er unterlässt es jedoch, die Frage zu stellen, und scheitert; der Roman bricht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Robert de Boron ===&lt;br /&gt;
Die Herkunft und Bedeutung des Grals, die bei Chrétien in mysteriösem Dunkel verbleiben, hat erstmals [[Wikipedia:Robert de Boron|Robert de Boron]] am Ende des 12. Jahrhunderts mit [[Christentum|christlichen]] Aspekten ausgestattet: Der Gral sei der Kelch, der beim letzten [[Abendmahl]] verwendet wurde und in dem [[Josef von Arimathäa]] das Blut [[Christi]] vom Kreuze aufgefangen habe, wie es im [[Nikodemus-Evangelium]] berichtet wird. Später sei er dann vor den [[Wikipedia:Römisches Reich|Römern]] mit dem Gral nach [[Wikipedia:England|England]] geflüchtet. Die Lebensdaten von Robert de Boron sowie der Zeitpunkt des von ihm verfassten &#039;&#039;Roman de l&#039;estoire dou Graal&#039;&#039; sind heute nicht mehr eindeutig bestimmbar. Es wird vermutet, dass er ihn annähernd gleichzeitig mit Chrétien de Troyes schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr aufschlussreich ist das ebenfalls von Robert de Boron stammende Werk &#039;&#039;Joseph d&#039;Arimathie&#039;&#039;, das Textkritiker zeitlich vor dem &#039;&#039;Roman de l&#039;estoire dou Graal&#039;&#039; setzen und das damit das erste Werk ist, das den Gral als den Abendmahlskelch festlegt. Textkritische Untersuchungen an diesem Werk zeigen, dass es auf den [[Acta Pilati]], seit dem Mittelalter oft auch als Nikodemusevangelium bezeichnet, basiert. Wahrscheinlich war der Inhalt der in Byzanz verbreiteten Acta Pilati über zitierende Quellen wie &#039;&#039;Vindicta Salvatoris&#039;&#039; oder &#039;&#039;Cura sanitatis Tiberii&#039;&#039; in den Westen gekommen.&lt;br /&gt;
Ein Textvergleich zeigt, dass an den Stellen, wo in den Acta Pilati ein linnenes Grabtuch erwähnt ist, de Boron dieses durch den Abendmahlskelch ersetzt hat. Insbesondere die Stelle, wo [[Joseph von Arimathia]] durch Christus besucht wird und von ihm einen Gegenstand überreicht bekommt, ist in beiden Werken mit ähnlichen Worten wiedergegeben, mit dem Unterschied, dass der Gegenstand in den Acta Pilati das [[Wikipedia:Grabtuch|Grabtuch]] und im &#039;&#039;Joseph d&#039;Arimathie&#039;&#039; der Abendmahlskelch ist. In den Acta Pilati, 15:6, wird neben dem Grabtuch auch ein Schweißtuch erwähnt, während de Boron schreibt, Joseph von Arimathia hätte durch den Kelch überlebt und wäre dann durch [[Wikipedia:Vespasian|Vespasian]] befreit worden, welchen das [[Wikipedia:Schweißtuch der Veronika|Schweißtuch der Veronika]] geheilt hätte, d.h. das Schweißtuch ist von de Boron unverändert aus den Quellen übernommen worden, das Grabtuch dagegen in den Abendmahlskelch umgewandelt worden.&lt;br /&gt;
Die etwa 1225 geschriebene &#039;&#039;Vulgate Queste&#039;&#039;, die ihrerseits eine Variante der Werke Robert de Borons ist, lässt aus dem Gral einen unbekleideten Christus erscheinen, was kaum beim Gral als Kelch, sehr wohl aber beim Gral als Grabtuch vorstellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolfram von Eschenbach ===&lt;br /&gt;
In die deutschsprachige Literatur kommt das Thema etwa zwischen 1200 und 1210 durch [[Wolfram von Eschenbach|Wolframs von Eschenbach]] Übersetzungsbearbeitung von Chrétiens Roman &#039;&#039;[[Parzival]]&#039;&#039;. Wolfram erweitert die Erzählung allerdings durch unzählige zusätzliche Quellen. Nicht nur knüpft er aus eigener Initiative und mit großem Nachdruck seinen Helden an das anglonormannische Herrscherhaus [[Wikipedia:Anjou|Anjou]] ([[Wikipedia:Plantagenet|Plantagenet]]) und zieht eine zweite Linie vom Gral zur Fürstensippe [[Wikipedia:Gottfried von Bouillon|Gottfrieds]] und [[Wikipedia:Balduin I. (Jerusalem)|Balduins von Bouillon]], sondern nennt auch, um Verwirrung zu stiften oder um eines literarischen Spiels willen, einen Dichter namens „Kyot, den Provenzalen“ (wahrscheinlich [[Wikipedia:Guiot de Provins|Guiot de Provins]], ca. 1140/50-1210) als seine Hauptquelle. Sein „Ur-Parzival“ sei auch das mysteriöse Buch in der Bibliothek des Grafen von Flandern, auf das sich Chretien de Troyes berief, der aber vieles missverstanden habe. Kyot wiederum soll in [[Wikipedia:Toledo|Toledo]] ein „heidnisches“ Manuskript entdeckt und übersetzt haben, das von einem [[Juden|jüdischen]] [[Wikipedia:Astronomie|Astronomen]] namens [[Wikipedia:Flegetanis|Flegetanis]] geschrieben worden sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Gral bei Chrétien ein Gefäß, so wird er bei Wolfram als Stein oder Steingefäß bezeichnet, das den Namen &#039;&#039;lapis exillis&#039;&#039; trägt, den Gralsrittern Speise und Trank spendet, Verbrennen und Wiedergeburt des [[Phönix|Phönix]] bewirkt, allein durch seinen Anblick eine Woche vor Tod und vor Alter schützt und Ungetauften unsichtbar ist. Seine Kräfte verdankt er einer an jedem Karfreitag von einer Taube vom Himmel gebrachten Hostie, eine eindeutig eucharistische Symbolik. Auf dem Stein erscheinen die Namen der zum Gral Berufenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Helinandus ===&lt;br /&gt;
[[W:Helinandus Frigidimontis|Helinandus Frigidimontis]] (um [[W:1160|1160]] - [[W:1229|1229]]) berichtet in seiner Chronik von vor [[1204]], dass ein in Britannien lebender Einsiedler eine Vision von dem Hüter eines Kelches, [[Joseph von Arimathia]], hatte. Mit diesem Kelch soll Joseph von Arimathia das [[Blut]] [[Christi]] am Kreuz aufgefangen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gralsburg – Identifizierungsversuche ==&lt;br /&gt;
Es gibt keinen sicheren Hinweis darauf, dass der Mythos einer Gralsburg von einer bestimmten historischen Festung ausgegangen ist. In den Legenden wird sie als versteckt und nahe einem Fluss oder See gelegen geschildert. Nach dem Eintritt der Verwüstung des Landes kann sie nur von einem Menschen reinen Herzens gesehen werden. Das Innere der Burg ist in einigen späten Versionen reich mit Juwelen und Edelsteinen geschmückt. Es existieren zahlreiche alte, als heilig geltende Orte und Gebäude, auf die die Beschreibungen zum Teil zutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gralsburg wurde und wird immer wieder von neuem als real existierende historische Stätte gesucht. Vorwiegend werden Kirchen, Türme, Burgen und Festungsruinen in [[England]] und [[W:Wales|Wales]] mit der Gralsburg in Verbindung gebracht, aber auch an einige Orte in den spanischen und französischen Pyrenäen knüpfen sich Gralssagen. Die spätere (vor allem englische) Verschmelzung von Artus- und Gralssage führt dazu, dass der Gral auch an Orten gesucht wird, zu denen Artus eine besondere Beziehung hat (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Glastonbury]], [[W:Winchester Castle|Winchester Castle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Orte werden oft genannt:&lt;br /&gt;
* Die gesamte Umgebung von [[Glastonbury]] im Südwesten Englands, wo in der [[Glastonbury Abbey|Abtei]] noch heute zur Weihnachtszeit ein wundersamer Dornenstrauch blühen soll und wo angeblich [[W:1190|1190]] die sterblichen Überreste von [[Artus]] und [[W:Guinevere|Guinevere]] entdeckt wurden. An der Stelle der im selben Ort befindlichen &#039;&#039;St. Mary&#039;s Chapel&#039;&#039; soll der Überlieferung nach von Joseph von Arimathia die erste Kirche Europas erbaut worden sein. Der [[Glastonbury Tor]] gilt heute noch als der heiligste Ort Britanniens bzw. als die Verkörperung [[Avalon (Mythologie)|Avalons]]. An seinem Fuß befindet sich der [[Chalice Well]] (Kelchbrunnen), der bekannteste aller Brunnen, die je mit dem Gral in Verbindung gebracht wurden. Dass der Brunnen seit Menschengedenken noch nie versiegt ist, soll damit zusammenhängen, dass einst der Heilige Gral in ihm versteckt wurde.&lt;br /&gt;
* Winchester Castle in Südengland, in dem heute ein runder Tisch aus dem 13. Jahrhundert gezeigt wird, der mindestens seit dem 16. Jahrhundert als derjenige der [[Tafelrunde]] König Artus&#039; galt.&lt;br /&gt;
* St. Michael&#039;s Mount in [[W:Cornwall|Cornwall]], Südengland.&lt;br /&gt;
* [[W:Burg Montségur|Montségur]] in den [[Frankreich|französischen]] [[W:Pyrenäen|Pyrenäen]], die letzte Rückzugsfestung der [[Katharer]]-Ritter, die [[1244]] im [[W:Albigenserkreuzzug|Albigenserkreuzzug]] eingenommen wurde. Es gibt ein Gerücht, dass einige der belagerten Zitadelle entfliehen und dabei „den Schatz der Katharer“ retten konnten. Tatsächlich basiert diese u.a. von [[Otto Rahn]] vertretene Hypothese aber nur auf einem schwachen etymologischen Argument, denn der unübersehbare Montségur hat nichts gemein mit der versteckten Gralsburg und galt auch den Katharern erst als Zuflucht, als Wolfram den „Parzival“ bereits geschrieben hatte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Munsalvaesche&#039;&#039; (okzitan. &#039;&#039;Montsalvasch&#039;&#039;, „Heilsberg“, oder &#039;&#039;Montsauvage&#039;&#039;, „Wilder Berg“) nennt Wolfram die Gralsburg. Es ist ungeklärt, ob dies mit einem Ort in den [[Spanien|spanischen]] Pyrenäen zu identifizieren ist. Einer anderen Spekulation zufolge könnte das Vorbild für die Gralsburg die [[W:Burg Wildenberg (Kirchzell)|Burg Wildenberg]] im [[W:Odenwald|Odenwald]] sein, an deren Kamin [[Wolfram von Eschenbach]] gerne zu Gast war und dort angeblich sogar Teile seines [[Parzival]] vorgetragen, wenn nicht gar geschrieben hat, denn er spielt an einer Stelle seiner Dichtung auf den riesigen Kamin an, der noch heute zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Felsenkloster San Juan de la Pena.jpg|thumb|San Juan de la Peña, wo laut Legende der Heilige Gral aufbewahrt wurde]]&lt;br /&gt;
* [[San Juan de la Peña]], ein Bergkloster in den spanischen Pyrenäen, das versteckt unter riesigen überhängenden Felsen am Boden eines tief eingeschnittenen Flusstales liegt und nur von Ortskundigen zu finden war. Laut den Überlieferungen und zeitgenössischen Klosterurkunden, deren älteste aus dem Jahre 1134 stammt, verehrten dort im Mittelalter Pilger die Reliquie des &#039;&#039;Santo Cáliz&#039;&#039; (heute in Valencia) als den Heiligen Gral. Wie Hans-Wilhelm Schäfer in &#039;&#039;Kelch und Stein&#039;&#039; und Michael Hesemann in &#039;&#039;Die Entdeckung des Heiligen Grals&#039;&#039; aufzeigen, gibt es tatsächlich auffällige Parallelen zwischen den Beschreibungen der Gralsburg und San Juan de la Peña, das zu Füßen des &#039;&#039;Mons Salvatoris&#039;&#039; liegt, der in der okzitanischen Landessprache Aragons auch &#039;&#039;Mont Salvatge&#039;&#039; hieß. Auch den Gralskönig &#039;&#039;Amfortas&#039;&#039; gibt es hier in Gestalt des aragonischen Königs Alfonso I. „el Batallador“, in der Landessprache &#039;&#039;Anforts&#039;&#039; genannt, der 1134 zum Sterben in das Kloster gebracht wurde. Sein treuester Gefährte war der französische Ritter &#039;&#039;Rotrou Perche de Val&#039;&#039;, den [[W:Michael Hesemann|Michael Hesemann]] als den historischen &#039;&#039;Perceval&#039;&#039; identifizierte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gral.jpg|mini|Der Santo Caliz im Dom von Valencia (linkes Seitenschiff)]]&lt;br /&gt;
* In der Kathedrale von [[W:Valencia|Valencia]] wird in einer Seitenkapelle ein Kelch aus [[Achat]] (&#039;&#039;Santo Cáliz&#039;&#039;) als Reliquie aufbewahrt, der von den Gläubigen als der Heilige Gral verehrt wird. Er trägt tatsächlich eine arabische Inschrift, die unterschiedlich interpretiert wird. Der spanische Archäologe Antonio Beltrán las &#039;&#039;li-z-zāḥira&#039;&#039;, Schäfer dagegen &#039;&#039;al-labṣit aṣ-ṣilliṣ&#039;&#039;, was mit der wolframschen Angabe „lapsit exillis“ übereinstimme. Letzteres ist allerdings vom arabischen Vokabular her sinnlos, „lapsit exillis“ ist vermutlich ein von dem des Lateinischen nicht mächtigen Wolfram korrumpiertes &#039;&#039;lapis ex coelis&#039;&#039; - „Stein aus dem Himmel“.&amp;lt;br /&amp;gt;Experten datieren den mörserförmigen Steinbecher in das 1. Jahrhundert vor Christus. Auch Hesemann trägt die Hypothese vor, der in Valencia aufbewahrte Kelch sei der Abendmahlskelch Jesu, der in frühchristlicher Zeit von den Päpsten in Rom aufbewahrt wurde und von dort nach Spanien gelangte. Bei einem Besuch [[Benedikt XVI.|Benedikts XVI.]] in Valencia im Juli 2006 wurde der „Santo Cáliz“ dem Papst präsentiert, der am nächsten Tag mit ihm vor einer Million Menschen eine hl. Messe feierte.&lt;br /&gt;
* Die spätantike [[W:Achatschale|Achatschale]], eines der beiden „unveräußerlichen Erbstücke des Hauses [[W:Habsburg|Habsburg]]“, befindet sich in der [[W:Schatzkammer (Hofburg)|Schatzkammer]] des [[W:Kunsthistorisches Museum|Kunsthistorischen Museums]] in der [[Wien]]er [[W:Hofburg|Hofburg]]. Sie wurde lange Zeit für den Heiligen Gral gehalten, da sie eine feine Äderung besitzt, die als geheimnisvolle Schrift interpretiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Gral in der Kunst ==&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Grals- und Parzivalmotive tauchen seitdem in der europäischen Literatur und Kunst in vielerlei Variationen auf. Eine der bekanntesten künstlerischen Darstellungen mit bedeutender Nachwirkung ist das 1882 als &#039;&#039;Bühnenweihfestspiel&#039;&#039; in [[W:Bayreuther Festspiele|Bayreuth]] uraufgeführte Werk [[Parsifal]] von [[Richard Wagner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen, Verweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Quellentexte ===&lt;br /&gt;
* Philippe Walter &amp;amp; Daniel Poirion (Hrsg.): &#039;&#039;Le Livre du Graal. tome I, Joseph d&#039;Arimathie – Merlin – Les Premiers Faits du roi Arthur&#039;&#039;, 2001, [[Wikipedia:Bibliothèque de la Pléiade|Bibliothèque de la Pléiade]] ISBN 2-07-011342-6&amp;lt;br /&amp;gt;(Erster von voraussichtlich drei Bänden. Außergewöhnlich gut ausgestattete Neuausgabe; ausführlich kommentiert, zweisprachig Original und Neufranzösisch)&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia:Chrétien de Troyes|Chrétien de Troyes]]: &#039;&#039;Le Roman de Perceval ou Le Conte du Graal. Der Percevalroman oder Die Erzählung vom Gral&#039;&#039;, übersetzt und herausgegeben von Felicitas Olef-Krafft, Stuttgart (Reclam) 1991, ISBN 3-15-008649-3&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia:Chrétien de Troyes|Chrétien de Troyes]]: &#039;&#039;Perceval: Altfranzösisch / Deutsch&#039;&#039;, Reclam Verlag, 1990, ISBN 978-3150086490&lt;br /&gt;
* Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): &#039;&#039;Perceval, oder die Geschichte vom Gral&#039;&#039;, 7. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1991, ISBN 978-3723508572&lt;br /&gt;
* Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): &#039;&#039;Gauwain sucht den Gral&#039;&#039; (Erste Fortsetzung des &amp;quot;Perceval&amp;quot; von Chrestien de Troyes), 4. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1986, ISBN 978-3723508541&lt;br /&gt;
* Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): &#039;&#039;Irrfahrt und Prüfung des Ritters Perceval&#039;&#039; (Zweite Fortsetzung von Chrestien de Troyes&#039; &amp;quot;Perceval&amp;quot;), Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1960&lt;br /&gt;
* Chrétien de Troyes, Konrad Sandkühler (Übers.): &#039;&#039;Perceval der Gralskönig&#039;&#039; (Ende der zweiten und dritte (Manessier-) Fortsetzung von Chrestien de Troyes&#039; Perceval), 3. Auflage, Verlag am Goetheanum, Dornach 1983, ISBN 978-3723508565&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia:Thomas Malory|Thomas Malory]]: &#039;&#039;Die Geschichte von König Artus und den Rittern seiner Tafelrunde&#039;&#039;, Übersetzung von H. Findeisen nach K. Lachmann, Frankfurt / Main 1977&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia:Wolfram von Eschenbach|Wolfram von Eschenbach]], „Parzival“, Reclam ISBN 3-15-007451-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachwissenschaftliche Literatur ===&lt;br /&gt;
* Richard Barber: &#039;&#039;Der heilige Gral. Geschichte und Mythos&#039;&#039;, Düsseldorf und Zürich 2004 ISBN 3-538-07203-5&lt;br /&gt;
* Adolf Birch-Hirschfeld: &#039;&#039;Die Sage vom Gral – Ihre Entwicklung und dichterische Ausbildung in Frankreich und Deutschland im 12. und 13. Jahrhundert, eine literarhistorische Untersuchung&#039;&#039;, Wiesbaden 1969&lt;br /&gt;
* [[W:Konrad Burdach|Konrad Burdach]]: &#039;&#039;Der Gral. Forschungen über seinen Ursprung und seinen Zusammenhang mit der Longinuslegende&#039;&#039;, Darmstadt 1974, ISBN 3-534-06808-4 (zuerst Stuttgart 1938)&lt;br /&gt;
* Roger S. Loomis: &#039;&#039;The Grail. From Celtic Myth to Christian Symbol&#039;&#039;, 1963&lt;br /&gt;
* Volker Mertens: &#039;&#039;Der Gral. Mythos und Legende&#039;&#039;, Stuttgart 2003, Reclam, ISBN 3-15-018261-1&lt;br /&gt;
* Schäfer, Hans-Wilhelm: &#039;&#039;Kelch und Stein. Untersuchungen zum Werk Wolframs von Eschenbach.&#039;&#039; Frankfurt/Main 1983.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Der Orient im Lichte des Okzidents&#039;&#039;, [[GA 113]] (1982), ISBN 3-7274-1130-9 {{Vorträge|113}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Zur Geschichte und aus den Inhalten der erkenntniskultischen Abteilung der Esoterischen Schule von 1904 bis 1914&#039;&#039;, [[GA 265]] (1987), ISBN 3-7274-2650-0 {{Vorträge|265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holy Grail|Heiliger Gral}}&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/Rub7F4BEE0E0C39429A8565089709B70C44/Doc~E0933F77EBF3241CB827812D1342565FD~ATpl~Ecommon~Scontent.html Tilman Spreckelsen: Hoffentlich wird er nie gefunden. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Mai 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mysterium von Golgatha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Insigne|401]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abendmahl Jesu]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kreuzigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger Gral|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gralskelch|!]]&lt;br /&gt;
{{Wikipedia}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Kategorie:Gestorben_1231&amp;diff=625631</id>
		<title>Kategorie:Gestorben 1231</title>
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		<title>Heilige Elisabeth von Thüringen</title>
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		<updated>2026-04-09T07:50:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:St. Elisabeth Hans Holbein d. Ä. ca1516.jpg|mini|hochkant|Typische Darstellung Elisabeths bei der Versorgung von Bedürftigen; Gemälde von [[w:Hans Holbein der Ältere|Hans Holbein, d.&amp;amp;nbsp;Ä.]], ca. 1516, vom Sebastianaltar in der Alten Pinakothek, München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Elisabeth von Thüringen,&#039;&#039;&#039; geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Landgrafen Ludwig IV., erzogen zu werden. 1221 heiratete sie Ludwig IV. Und aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Elisabeth lebte ein frommes Leben, geprägt von Frömmigkeit, Demut und einem tiefen Mitgefühl für die Armen und Kranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke der Nächstenliebe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth ist besonders bekannt für ihre tätige Nächstenliebe Punkt sie verteilte Brot und Lebensmittel an bedürftige, pflegte Kranke, kümmerte sich um Waisen und gründete ein Spital für Aussätzige. Eine berühmte Legende ist das „Rosenwunder“: als sie heimlich Brot für die Armen transportierte, sollen die Brote auf wundersame Weise zu Rosen geworden sein, als sie von ihrem Ehemann überrascht wurde. Sie scheute weder Kälte noch Hitze, um den Notleidenden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiligsprechung und Verehrung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth starb am 16. Oder 17. November 1231 in Marburg an der Lahn. Bereits 1235 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 19. November, der Tag ihrer Beisetzung, und sie wird als Patronin von Thüringen und Hessen verehrt. Auch in evangelischen und anglikanischen Kirchen wird sie gefeiert. Elisabeth gilt als Sinnbild der tätigen Nächstenliebe und ist bis heute eine der beliebtesten Heiligen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Leben zeigt die Verbindung von königlicher Herkunft und radikaler Christusnachfolge. Trotz ihres privilegierten Standes setzte sie sich für die Schwachen ein und wurde so zu einem leuchtenden Vorbild der Barmherzigkeit und des selbstlosen Dienens. Ihre Legenden, wie das Rosenwunder, und ihre karitativen Werke haben ihren Ruf als Heilige gefestigt und inspirieren bis heute Gläubige weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.heiligen-legende.de/ Heiligen-Legende Namenspatrone - Heiligen-Legende - Die Heiligen und Seligen der Katholischen Kirche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{WikipediaDE|Elisabeth von Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://katholisch.de/ Katholische Kirche in Deutschland - katholisch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1207]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1231]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:St. Elisabeth Hans Holbein d. Ä. ca1516.jpg|mini|hochkant|Typische Darstellung Elisabeths bei der Versorgung von Bedürftigen; Gemälde von [[w:Hans Holbein der Ältere|Hans Holbein, d.&amp;amp;nbsp;Ä.]], ca. 1516, vom Sebastianaltar in der Alten Pinakothek, München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Elisabeth von Thüringen,&#039;&#039;&#039; geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Landgrafen Ludwig IV., erzogen zu werden. 1221 heiratete sie Ludwig IV. Und aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Elisabeth lebte ein frommes Leben, geprägt von Frömmigkeit, Demut und einem tiefen Mitgefühl für die Armen und Kranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke der Nächstenliebe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth ist besonders bekannt für ihre tätige Nächstenliebe Punkt sie verteilte Brot und Lebensmittel an bedürftige, pflegte Kranke, kümmerte sich um Waisen und gründete ein Spital für Aussätzige. Eine berühmte Legende ist das „Rosenwunder“: als sie heimlich Brot für die Armen transportierte, sollen die Brote auf wundersame Weise zu Rosen geworden sein, als sie von ihrem Ehemann überrascht wurde. Sie scheute weder Kälte noch Hitze, um den Notleidenden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiligsprechung und Verehrung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth starb am 16. Oder 17. November 1231 in Marburg an der Lahn. Bereits 1235 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 19. November, der Tag ihrer Beisetzung, und sie wird als Patronin von Thüringen und Hessen verehrt. Auch in evangelischen und anglikanischen Kirchen wird sie gefeiert. Elisabeth gilt als Sinnbild der tätigen Nächstenliebe und ist bis heute eine der beliebtesten Heiligen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Leben zeigt die Verbindung von königlicher Herkunft und radikaler Christusnachfolge. Trotz ihres privilegierten Standes setzte sie sich für die Schwachen ein und wurde so zu einem leuchtenden Vorbild der Barmherzigkeit und des selbstlosen Dienens. Ihre Legenden, wie das Rosenwunder, und ihre karitativen Werke haben ihren Ruf als Heilige gefestigt und inspirieren bis heute Gläubige weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.heiligen-legende.de/ Heiligen-Legende Namenspatrone - Heiligen-Legende - Die Heiligen und Seligen der Katholischen Kirche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{WikipediaDE|Elisabeth von Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://katholisch.de/ Katholische Kirche in Deutschland - katholisch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Amateur&amp;diff=625627</id>
		<title>Amateur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Amateur&#039;&#039;&#039; ({{FrS|}}; [[lat.]] &#039;&#039;amator&#039;&#039; „Liebhaber“) ist eine [[Person]], die eine bestimmte [[Tätigkeit]] aus bloßer [[Liebe]] zur Sache ohne materielle [[Gewinnerzielungsabsicht]] ausübt. Über die Qualität der Tätigkeit ist damit nichts ausgesagt, sondern hängt ausschließlich von der naturgegebenen und/oder durch eine entsprechende [[Ausbildung]] erworbenen [[Befähigung]] ab. Die nicht von beruflichen Zwängen eingeengte Amateurtätigkeit kann durchaus auf höchstem [[wissenschaft]]lichen und/oder [[Kunst|künstlerischen]] Niveau betrieben werden, obwohl der Begriff „amateurhaft“ dessen ungeachtet oft auch abwertend im Sinne von „unprofessionell, stümperhaft“ gebraucht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Laie&#039;&#039;&#039; ({{ELSalt|λαός}} &#039;&#039;laós&#039;&#039; „Volk“ bzw. {{polytonisch|λαϊκός}} &#039;&#039;laikós&#039;&#039; „zum Volk gehörig“) wird gemeinhin ein Amateur bezeichnet, der über keine anerkannte fachspezifische formale Ausbildung verfügt. Seine Befähigung beruht dann auf [[Talent]] und/oder er hat sich diese als [[Autodidakt]] im [[Selbststudium]] erworben. Dafür ist auch der Begriff &#039;&#039;&#039;Dilettant&#039;&#039;&#039; ({{ItS|&#039;&#039;dilettare&#039;&#039;}} aus [[lat.]] &#039;&#039;delectare&#039;&#039; „sich erfreuen“, „ergötzen“) gebräuchlich, der umgangssprachlich heute meist abwertend gebraucht wird. Tatsächlich haben aber „Dilettanten“ wesentlich zum Fortschritt der Wissenschaften und Künste beigetragen. Die Bezeichnung hat nichts mit der Qualität der Tätigkeit zu tun, sondern nur, dass sie nicht beruflich bzw. für den Lebensunterhalt ausübt wird und an keine anerkannte einschlägige Ausbildung bzw. Prüfung gebunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Amateur}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Dilettant}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Laie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Leben]] [[Kategorie:Wissenschaft]] [[Kategorie:Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Amateur&amp;diff=625626</id>
		<title>Amateur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Amateur&#039;&#039;&#039; ({{FrS|}}; [[lat.]] &#039;&#039;amator&#039;&#039; „Liebhaber“) ist eine [[Person]], die eine bestimmte [[Tätigkeit]] aus bloßer [[Liebe]] zur Sache ohne materielle [[Gewinnerzielungsabsicht]] ausübt. Über die Qualität der Tätigkeit ist damit nichts ausgesagt, sondern hängt ausschließlich von der naturgegebenen und/oder durch eine entsprechende [[Ausbildung]] erworbenen [[Befähigung]] ab. Die nicht von beruflichen Zwängen eingeengte Amateurtätigkeit kann durchaus auf höchstem [[wissenschaft]]lichen und/oder [[Kunst|künstlerischen]] Niveau betrieben werden, obwohl der Begriff „amateurhaft“ dessen ungeachtet oft auch abwertend im Sinne von „unprofessionell, stümperhaft“ gebraucht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Laie&#039;&#039;&#039; ({{ELSalt|λαός}} &#039;&#039;laós&#039;&#039; „Volk“ bzw. {{polytonisch|λαϊκός}} &#039;&#039;laikós&#039;&#039; „zum Volk gehörig“) wird gemeinhin ein Amateur bezeichnet, der über keine anerkannte fachspezifische formale Ausbildung verfügt. Seine Befähigung beruht dann auf [[Talent]] und/oder er hat sich diese als [[Autodidakt]] im [[Selbststudium]] erworben. Dafür ist auch der Begriff &#039;&#039;&#039;Dilettant&#039;&#039;&#039; ({{ItS|&#039;&#039;dilettare&#039;&#039;}} aus [[lat.]] &#039;&#039;delectare&#039;&#039; „sich erfreuen“, „ergötzen“) gebräuchlich, der umgangssprachlich heute meist abwertend gebraucht wird. Tatsächlich haben aber „Dilettanten“ wesentlich zum Fortschritt der Wissenschaften und Künste beigetragen. Diese Bezeichnung hat nichts mit der Qualität der Tätigkeit zu tun, sondern nur, dass sie nicht beruflich bzw. für den Lebensunterhalt ausübt wird und an keine anerkannte einschlägige Ausbildung bzw. Prüfung gebunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Amateur}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Dilettant}}&lt;br /&gt;
* {{WikipediaDE|Laie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziales Leben]] [[Kategorie:Wissenschaft]] [[Kategorie:Kunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<title>Heilige Elisabeth von Thüringen</title>
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		<updated>2026-04-09T07:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Elisabeth von Thüringen,&#039;&#039;&#039; geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Landgrafen Ludwig IV., erzogen zu werden. 1221 heiratete sie Ludwig IV. Und aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Elisabeth lebte ein frommes Leben, geprägt von Frömmigkeit, Demut und einem tiefen Mitgefühl für die Armen und Kranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke der Nächstenliebe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth ist besonders bekannt für ihre tätige Nächstenliebe Punkt sie verteilte Brot und Lebensmittel an bedürftige, pflegte Kranke, kümmerte sich um Waisen und gründete ein Spital für Aussätzige. Eine berühmte Legende ist das „Rosenwunder“: als sie heimlich Brot für die Armen transportierte, sollen die Brote auf wundersame Weise zu Rosen geworden sein, als sie von ihrem Ehemann überrascht wurde. Sie scheute weder Kälte noch Hitze, um den Notleidenden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiligsprechung und Verehrung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth starb am 16. Oder 17. November 1231 in Marburg an der Lahn. Bereits 1235 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 19. November, der Tag ihrer Beisetzung, und sie wird als Patronin von Thüringen und Hessen verehrt. Auch in evangelischen und anglikanischen Kirchen wird sie gefeiert. Elisabeth gilt als Sinnbild der tätigen Nächstenliebe und ist bis heute eine der beliebtesten Heiligen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Leben zeigt die Verbindung von königlicher Herkunft und radikaler Christusnachfolge. Trotz ihres privilegierten Standes setzte sie sich für die Schwachen ein und wurde so zu einem leuchtenden Vorbild der Barmherzigkeit und des selbstlosen Dienens. Ihre Legenden, wie das Rosenwunder, und ihre karitativen Werke haben ihren Ruf als Heilige gefestigt und inspirieren bis heute Gläubige weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.heiligen-legende.de/ Heiligen-Legende Namenspatrone - Heiligen-Legende - Die Heiligen und Seligen der Katholischen Kirche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{WikipediaDE|Elisabeth von Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://katholisch.de/ Katholische Kirche in Deutschland - katholisch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Kategorie:Heilige&amp;diff=625624</id>
		<title>Kategorie:Heilige</title>
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		<updated>2026-04-09T07:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Weiterleitung nach Kategorie:Heiliger erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Kategorie:Heiliger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Heilige_Elisabeth_von_Th%C3%BCringen&amp;diff=625623</id>
		<title>Heilige Elisabeth von Thüringen</title>
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		<updated>2026-04-09T07:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth von Thüringen,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.  == Biografie ==  Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Land…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Elisabeth von Thüringen,&#039;&#039;&#039; geboren 1207 in Ungarn, ist eine der bekanntesten Heiligen Deutschlands, verehrt für ihre Nächstenliebe und karitative Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth wurde 1207 als Tochter von König Andreas II. Von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meranien geboren und erhielt den Namen Elizabeth, was „die Gottgeweihte“ bedeutet. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde sie nach Thüringen geschickt, um am Hof ihres Verlobten, des Landgrafen Ludwig IV., erzogen zu werden. 1221 heiratete sie Ludwig IV. Und aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Elisabeth lebte ein frommes Leben, geprägt von Frömmigkeit, Demut und einem tiefen Mitgefühl für die Armen und Kranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke der Nächstenliebe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth ist besonders bekannt für ihre tätige Nächstenliebe Punkt sie verteilte Brot und Lebensmittel an bedürftige, pflegte Kranke, kümmerte sich um Waisen und gründete ein Spital für Aussätzige. Eine berühmte Legende ist das „Rosenwunder“: als sie heimlich Brot für die Armen transportierte, sollen die Brote auf wundersame Weise zu Rosen geworden sein, als sie von ihrem Ehemann überrascht wurde. Sie scheute weder Kälte noch Hitze, um den Notleidenden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiligsprechung und Verehrung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth starb am 16. Oder 17. November 1231 in Marburg an der Lahn. Bereits 1235 wurde sie von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 19. November, der Tag ihrer Beisetzung, und sie wird als Patronin von Thüringen und Hessen verehrt. Auch in evangelischen und anglikanischen Kirchen wird sie gefeiert. Elisabeth gilt als Sinnbild der tätigen Nächstenliebe und ist bis heute eine der beliebtesten Heiligen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth Leben zeigt die Verbindung von königlicher Herkunft und radikaler Christusnachfolge. Trotz ihres privilegierten Standes setzte sie sich für die Schwachen ein und wurde so zu einem leuchtenden Vorbild der Barmherzigkeit und des selbstlosen Dienens. Ihre Legenden, wie das Rosenwunder, und ihre karitativen Werke haben ihren Ruf als Heilige gefestigt und inspirieren bis heute Gläubige weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.heiligen-legende.de/ Heiligen-Legende Namenspatrone - Heiligen-Legende - Die Heiligen und Seligen der Katholischen Kirche].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{WikipediaDE|Elisabeth von Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://katholisch.de/ Katholische Kirche in Deutschland - katholisch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Elisabeth_von_Th%C3%BCringen&amp;diff=625622</id>
		<title>Elisabeth von Thüringen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Elisabeth_von_Th%C3%BCringen&amp;diff=625622"/>
		<updated>2026-04-09T07:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: Weiterleitung nach Heilige Elisabeth von Thüringen erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Heilige Elisabeth von Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=625621</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=625621"/>
		<updated>2026-04-08T07:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: /* English Version */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--[[Datei:Steiner zeichen1 violett.gif|left|link=Anthroposophie|Anthroposophie]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;gt;[[Anthroposophie|„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte.“]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;([[Rudolf Steiner]], {{G|26|14}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Steiner - Joseph Rolletschek 1894 Weimar.jpg|mini|[[Rudolf Steiner]] (1861-1925), Gemälde von [[Joseph Rolletschek]], 1894 Weimar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel dieser Seiten ==&lt;br /&gt;
ist eine &#039;&#039;neutrale&#039;&#039; und &#039;&#039;sachliche&#039;&#039; enzyklopädische Darstellung der von [[Rudolf Steiner]] entwickelten [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Geisteswissenschaft]] und ihrer praktischen Anwendung in verschiedensten Lebensbereichen und ihrer Beziehung zu anderen [[Wissenschaft]]en und [[Kunst|Künsten]], sowie zur [[Mythologie]] und verschiedenen [[Spiritualismus|spirituellen]] oder [[Religion|religiösen]] Traditionen, wobei auch [[Anthroposophie-Kritik|kritischen Stimmen]] der gebührende Raum gegeben werden soll. Wir hoffen damit auf Grundlage der [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe]] ([[GA]]) eine Orientierungs- und Verständnishilfe aufzubauen, die &#039;&#039;Kritikern&#039;&#039; und &#039;&#039;Befürwortern&#039;&#039; der [[Anthroposophie]] gleichermaßen für eine offene, quellenorientierte, wissenschaftlich fundierte und fruchtbare Auseinandersetzung dienen kann. Anders als bei herkömmlichen [[Enzyklopädie|Online-Enzyklopädien]] wie etwa [[Wikipedia]] liegt bei uns der Schwerpunkt auf ausgewählten und kommentierten Zitaten aus dem Werk Rudolf Steiners. Um eine weiterführende Recherche in den Originaltexten zu erleichtern, sind die Zitate so weit als möglich direkt mit frei verfügbaren [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe#Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners|Online-Ausgaben]] der [[GA]] verlinkt. Wir wollen damit eine möglichst solide Basis für das &#039;&#039;eigene geistige Forschen&#039;&#039; und für das unerlässliche &#039;&#039;freie individuelle Weiterdenken&#039;&#039; der geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse schaffen. So lassen sich auch mögliche [[Irrtum#Irrtümer in der Geistesforschung|Irrtümer]] der Geistesforschung leichter aufdecken und korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Audio.svg|link=Kategorie:Audio|Liste der gesprochenen Artikel]] Mit diesem Symbol gekennzeichnete Artikel sind auch in [[:Kategorie:Audio|gesprochener Version]] abrufbar.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein solches Werk, das wohl niemals endgültig abschließbar ist und beständig erweitert, verbessert und vertieft werden muss, kann nur durch die freie Zusammenarbeit vieler begeisterter und sachkundiger Menschen entstehen. Unser Projekt basiert auf der [[Wiki]]-Technologie, die es grundsätzlich jedem Fachkundigen erlaubt, sich an der Weiterentwicklung dieser Seiten zu beteiligen. Wie Sie selbst aktiv bei {{SITENAME}} mitarbeiten und Artikel erstellen oder bearbeiten können, erfahren Sie &#039;&#039;&#039;[[AnthroWiki:Mitarbeiten|hier]]&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Wegweiser Herbst 2025.png|thumb|210px|link=https://www.anthroposophie.or.at/wegweiser|right|[https://www.anthroposophie.or.at/wegweiser Wegweiser Anthroposophie online]&amp;lt;br&amp;gt;[https://anthrowiki.at/images/9/96/Wegweiser2025.pdf Impressum (PDF)] ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Goetheanum1_color.jpg|thumb|210px|Das [[Erstes Goetheanum|erste Goetheanum]], das in der Silvesternacht 1922/23 durch Brandstiftung zerstört wurde.]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Goetheanum 2018 Westansicht.jpg|thumb|210px|Westansicht des [[Zweites Goetheanum|zweiten Goetheanums]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner-Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe-online-Abo-12-Monate.jpg|thumb|210px|{{RSV-Link|https://steinerverlag.com/rudolf-steiner-gesamtausgabe-digital/ga-online-einzel-abos/}}|link=https://steinerverlag.com/rudolf-steiner-gesamtausgabe-digital/ga-online-einzel-abos/]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufhänger Waldorf Resources.jpg|miniatur|210px|link=http://www.waldorf-resources.org/de/|[http://www.waldorf-resources.org/de/ Waldorf Ressourcen] - Für Fachleute: Impulse, Artikel, Veranstaltungskalender, Foren und Links zur Waldorfpädagogik. Realisiert von der [http://www.haager-kreis.org Internationalen Konferenz der waldorfpädagogischen Bewegung] in Zusammenarbeit mit der [http://www.paedagogik-goetheanum.ch Pädagogischen Sektion am Goetheanum].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erziehungskunst.png|thumb|210px|link=https://www.erziehungskunst.de|Der [[Bund der Freien Waldorfschulen e.V.]] ist Herausgeber der Zeitschrift Erziehungskunst, in der aktuelle Fragen zur Waldorfpädagogik besprochen werden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[AnthroWiki:Über AnthroWiki|AnthroWiki]] ist seit Dezember 2004 online und wird laufend weiter ausgebaut und überarbeitet. Um den steigenden Anforderungen zu genügen, ist AnthroWiki im August 2022 auf einen neuen Server umgezogen und wurde im Februar 2026 auf die Version [http://www.mediawiki.org/ MediaWiki] [[Spezial:Version|{{CURRENTVERSION}}]] aktualisiert. Um künftig regelmäßige Updates zu erleichtern und eine bessere Lesbarkeit auf Mobiltelefonen zu gewährleisten, hat AnthroWiki auch ein neues Design bekommen. Auf unsere lang vertraute „rosafarbene“ Version mussten wir schweren Herzens verzichten. &amp;lt;!--Sie bleibt zwar vorerst unter [https://old.anthrowiki.at old.anthrowiki.at] online, wird aber nicht mehr weiter gepflegt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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*[https://anthro.wiki anthro.wiki] - alternativer Server für [https://anthrowiki.at anthrowiki.at].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== English Version === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== International Versions ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Datei:Google 2015 logo.svg|mitte|80px|link=https://anthrowiki-at.translate.goog/{{ARTICLEPAGENAMEE}}?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=wapp]] &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;middle&amp;quot;|With the help of [https://anthrowiki-at.translate.goog/{{ARTICLEPAGENAMEE}}?_x_tr_sl=auto&amp;amp;_x_tr_tl=en&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=wapp Google Translate], a raw machine translation of our pages into more than 100 languages is possible. However, we have no influence on their quality and some mistranslations cannot be ruled out. Common languages may also be found on the right sidebar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SteinerWiki ===&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:10px; margin-right:10px; text-align: justify; hyphens: auto; -webkit-hyphens: auto;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiner.wiki.png|100px|left|steiner.wiki|link=https://steiner.wiki]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Auf [https://steiner.wiki/Hauptseite steiner.wiki] bauen wir seit Ende Juli 2023 eine umfangreiche Datenbank zum [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe|Gesamtwerk Rudolf Steiners]] auf. Sie beruht auf den Daten des Vereins Uranos e.V, die an uns übergeben wurden, weil der Server des Vereins seinen Betrieb einstellen musste. Wir bemühen uns, so schnell als möglich alle Daten in neuer Form wieder zugänglich zu machen, die bislang über folgende Websites abrufbar waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* fvn-rs.net Freie Verwaltung des Nachlasses von Rudolf Steiner.&lt;br /&gt;
* steinerdatenbank.de - bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen verfügbaren Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
* steiner-klartext.net - ein privates Rudolf Steiner-Archiv.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== anthro.world &amp;amp; biodyn.wiki ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;[[Datei:Rosenfenster-gelb.png|20px|link=https://de.anthro.world|anthro.world]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| [https://de.anthro.world anthro.world]  - [https://de.anthro.world/ gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen]...&amp;lt;br /&amp;gt; mit online [[Aw:Wolfgang Peter - alle Vorträge|Vorträgen]], [https://www.youtube.com/c/FrancoisHagdorn Livestreams], [[Aw:Online Lesekreise|Lesekreisen]], [[Aw:Die Nebenübungen von Rudolf Steiner in Gruppenarbeit|Übungsgruppen]]...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;[[Datei:biodyn-logo.png|20px|link=https://biodyn.wiki|biodyn.wiki]]&amp;amp;nbsp; &lt;br /&gt;
| [https://biodyn.wiki/ biodyn.wiki] - das Wiki zur  [[Biologisch-dynamische Landwirtschaft|biologisch-dynamischen Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family: &#039;KonanurKaps&#039;;&amp;gt;A&amp;lt;/span&amp;gt;nthroposophischer Seelenkalender ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Seelenkalender.jpg|80px|Rudolf Steiner - Anthroposophischer Seelenkalender]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*[[Anthroposophischer Seelenkalender]] - [https://www.anthroposophie.net/seelenkalender.php aktueller Wochenspruch]&lt;br /&gt;
*[http://seelenkalender.antrovista.com/ Anthroposophischer Seelenkalender] (Wilfried Nauta)&lt;br /&gt;
* [https://rsarchive.org/COTS/ Corresponding Verses of the Calendar of the Soul] ([https://www.rsarchive.org Rudolf Steiner Archive])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Glomer.png|25px|link=https://glomer.com|Glomer.com - alle lieferbaren Bücher]] &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage im Überblick]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
*[https://www.waldorfbuch.de Book-Shop der Pädagogischen Forschungsstelle Stuttgart] &lt;br /&gt;
*[[Bücher-Neuerscheinungen|Buchbesprechungen - Neuerscheinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pädagogik ===&lt;br /&gt;
{{Rudolf-Steiner-Themen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe]] ===&lt;br /&gt;
{{Rudolf Steiner Verlag GA}}&lt;br /&gt;
{{Rudolf Steiner Gesamtausgabe}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner. Schriften. Kritische Ausgabe (SKA)]] - Die SKA bietet eine textkritische Ausgabe, die den Werdeprozess der grundlegenden Schriften Steiners in ihrer Textentwicklung durch die verschiedenen im Druck erschienenen Neubearbeitungen hindurch verfolgt, herausgegeben von [[Christian Clement]] im [http://www.frommann-holzboog.de/site/suche/gesamtwerk.php?wid=127000000 frommann-holzboog] Verlag: [http://www.steinerkritischeausgabe.com www.steinerkritischeausgabe.com].&lt;br /&gt;
* [http://www.rudolfsteinerausgaben.com Rudolf Steiner Ausgaben] - basierend auf Original-Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen (Monika Grimm).&lt;br /&gt;
* [http://www.perseus.ch/produkt-kategorie/rudolf-steiner Perseus-Verlag] - Der [[Meditation]]sweg der [[Michaelschule]] und andere Texte Rudolf Steiners.&amp;lt;br&amp;gt;[https://perseus.ch/archive/category/europaer/europaer-aktuell Der Europäer] - Symptomatisches aus Politik, Kultur und Wirtschaft. Monatsschrift auf der Grundlage der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
* [[S:Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe|Die Rudolf Steiner Gesamtausgabe]] auf [https://steiner.wiki/Hauptseite steiner.wiki].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[http://www.steiner-klartext.net Rudolf Steiner im Klartext] - ein privates Rudolf Steiner-Archiv.&lt;br /&gt;
* [http://www.steinerdatenbank.de Steinerdatenbank.de] - bibliografische Informationen mit [http://www.steinerdatenbank.de/Titelseite/isearch.html Volltextsuche] in allen derzeit verfügbaren [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe#Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners|Online-Ausgaben der Werke Steiners]].&lt;br /&gt;
* [http://fvn-rs.net Freie Verwaltung des Nachlasses von Rudolf Steiner] mit [http://fvn-archiv.net/PDF/pdfsuche.html Volltextsuche] (Ole Blente).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroweb.info/rudolf-steiner-werke.html Grundlegende Werke Rudolf Steiners] - [http://www.anthroweb.info anthroweb.info] ([[Lorenzo Ravagli]])&lt;br /&gt;
*[http://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Rudolf+Steiner%22&amp;amp;sort=titleSorter Die Schriften und Vorträge Rudolf Steiners] auf [http://archive.org archive.org].&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu Rudolf Steiner Online Archiv] - mit [http://anthroposophie.byu.edu/suche.html Volltextsuche] im Gesamtwerk (Christian Clement).&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolf-steiner.online/ Rudolf-Steiner.online] - [https://www.rudolf-steiner.online/ Digitale Studienausgabe sämtlicher Schriften Rudolf Steiners] (Mark Lichtenstein)&lt;br /&gt;
*[https://www.dreigliederung.de/steiner/onlinegesamtwerk Institut für soziale Dreigliederung] - Texte Rudolf Steiners zur [[Soziale Dreigliederung|sozialen Dreigliederung]] (Sylvain Coiplet).&lt;br /&gt;
*[http://www.agraffenverlag.ch Archivverlag Agraffe] - Nachlässe und Werke von Pionieren/innen der Formkräfteforschung und Artverwandtes (begründet von Christoph Podak)&lt;br /&gt;
*[[Bibliothek:Hauptseite|Online-Bibliothek]] - ausgewählte Werke Rudolf Steiners und anderer Autoren.&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroposophie.net/searchhelper_steiner.php?q= Volltextsuche] in AnthroWiki und allen frei verfügbaren [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe#Online-Ausgaben der Werke Rudolf Steiners|Online-Ausgaben]] der [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Rudolf Steiner Gesamtausgabe#Übersetzungen in andere Sprachen|Übersetzungen in andere Sprachen]] ====&lt;br /&gt;
* [https://cw.aelzina.com/Rudolf_Steiner_Complete_Works.php Index to the Complete Works of Rudolf Steiner] - [https://www.aelzina.com Aelzina Books]&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolfsteinerweb.com/Rudolf_Steiner_Complete_Works.php Rudolf Steiner&#039;s Complete Works] - Complete list by Volume Number and a full list of known English translations auf [http://www.rudolfsteinerweb.com/ www.rudolfsteinerweb.com] ([http://danielhindes.com/ Daniel Hindes]). &lt;br /&gt;
* [http://www.rsarchive.org/ Rudolf Steiner Archive] - The largest online collection of Rudolf Steiner&#039;s books, lectures and articles in English (by Steiner Online Library).&lt;br /&gt;
* [https://rudolfsteinerelib.org/ Rudolf Steiner e.Lib] - a World-wide presence for the Anthroposophical Movement.&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolfsteinerpress.com Rudolf Steiner Press] - Publishers of books by Rudolf Steiner and related authors (englisch, UK).&lt;br /&gt;
* [https://steinerbooks.org STEINERBOOKS] (englisch, USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner Archiv und Goetheanum ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Dasgoetheanum logo 360.png|200px|link=https://dasgoetheanum.com]] - [https://dasgoetheanum.com/ Wochenschrift für Anthroposophie].&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* [http://www.rudolf-steiner.com Rudolf Steiner Archiv].&lt;br /&gt;
* [http://www.goetheanum.org Goetheanum] - offizielle Website des [[Goetheanum]]s.&lt;br /&gt;
* [http://www.vamg.ch Verlag am Goetheanum].&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=5DjNgdQy4sk Eine Führung durch ‹Das Goetheanum› mit Wolfgang Held] (Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.anthroposophie.or.at/wegweiser Wegweiser Anthroposophie] - Anthroposophische Aktivitäten in Österreich&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* [https://www.goetheanum-buehne.ch Goetheanum-Bühne]&lt;br /&gt;
* [https://mysteriendramen.goetheanum.org Vier Mysteriendramen am Goetheanum]&lt;br /&gt;
* [https://srmk.goetheanum.org/projekte/mysteriendramen-weltweit Mysteriendramen weltweit]&lt;br /&gt;
* [http://www.mysteriendramen.org Mysteriendramenkreis Wien]&lt;br /&gt;
* [http://www.odysseetheater.at/Veranstaltungskalender Goetheanistische Spielgemeinschaft ODYSSEE Theater]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.rudolf-steiner-2011.com/ 150 Jahre Rudolf Steiner 2011] - Online-Archiv --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; | width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hilfsmittel ==&lt;br /&gt;
*[http://www.rudolf-steiner-handbuch.de Handbuch zum Werk Rudolf  Steiners] - &#039;&#039;Christian Karls&#039;&#039; bewährtes Standardwerk zur Orientierung  im [[Gesamtausgabe|Gesamtwerk Steiners]] zum kostenfreien Download als PDF ([http://www.rudolf-steiner-handbuch.de/images/Handbuch.pdf Download] 38 MB); jetzt auch in englischer Version ([http://www.rudolf-steiner-handbuch.de/images/Handbook.pdf Download] 32 MB) verfügbar. &lt;br /&gt;
* [http://www.anthrolexus.de Urs Schwendener: &#039;&#039;Lexikon Anthroposophie&#039;&#039;] - Nachschlagewerk  unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.&lt;br /&gt;
*[https://biographien.kulturimpuls.org  Biographien bedeutender Anthroposophen] - Biographien, Bilder und  Bibliographien zu mehr als 1300 [[Anthroposoph]]en -  [http://www.kulturimpuls.org Forschungsstelle Kulturimpuls].&lt;br /&gt;
* [http://www.rudolf-steiner-exhibition.org Rudolf Steiner Ausstellung:] Der Kaspar Hauser Zweig Salem der Anthroposophischen Gesellschaft bietet Druckgraphiken in elektronischer Form für eine Ausstellung über Steiners Leben und Werk an. Sie werden interessierten Initiativen zum Drucken zur Verfügung gestellt. Der deutsche Text kann durch die Übersetzung in eine andere Sprache ersetzt werden, so dass die Ausstellung weltweit gezeigt werden kann - [http://www.rudolf-steiner-exhibition.org www.rudolf-steiner-exhibition.org]. &lt;br /&gt;
* [http://www.fontspace.com/lutz-baar Anthroposophische Schrifttypen (Fonts)] - von [http://baar.se/fonts.html Lutz Baar] zum freien Gebrauch für private, kulturelle und kommerzielle Zwecke.&lt;br /&gt;
* [http://www.waldorfschrift.de/indexdeutsch.html waldorf computerfonts] - von Joachim Frank. Preisgünstiger Download über [http://www.myfonts.com/fonts/joachim-frank/waldorf/ MyFonts.com]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemein]]&lt;br /&gt;
[[en:Main Page]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[es:{{ARTICLEPAGENAMEE}}]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Sprachen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Alter_Mond&amp;diff=625620</id>
		<title>Alter Mond</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Alter_Mond&amp;diff=625620"/>
		<updated>2026-04-06T19:03:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alter-mond2.jpg|mini|400px|Alter Mond; Gemälde von F. Heinrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Mond&#039;&#039;&#039;, nicht zu verwechseln mit unserem &#039;&#039;gegenwärtigen&#039;&#039; [[Mond]] und daher auch &#039;&#039;&#039;okkulter Mond&#039;&#039;&#039; genannt, war die dritte Verkörperung unserer [[Erde (Planet)|Erde]] bzw. unseres ganzen [[Planetensystem]]s. Er wird auch als [[Kosmos der Weisheit]] bezeichnet. Der Name leitet sich davon ab, dass man zur Erforschung dieses alten Mondenzustandes von der hellsichtigen Betrachtung des heutigen Mondes ausgehen muss. {{lit|{{G|136|140ff}}}} Dem alten Mond, auf den unsere [[Erdentwicklung]] folgte, gingen die [[Weltentwicklungsstufen]] des [[Alter Saturn|alten Saturns]] und der [[Alte Sonne|alten Sonne]] voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geister der Bewegung und der Heilige Geist als Regenten der alten Mondentwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenentwicklung wurde von den [[Geister der Bewegung|Geistern der Bewegung]] bewerkstelligt. Hier erwarben sich die [[Angeloi]] ihr [[Ich]] und machten so ihre [[Menschheitsstufe]] durch. Der höchste Mondenregent war der [[Heiliger Geist|Heilige Geist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wie uns der höchste Regent des Saturn, der Ich-Geist, als Vatergott erscheint, der höchste Regent, der höchste Gott der Sonne, der Sonnengott, als Christus, so wird uns der Regent der Mondengestalt der Erde als Heiliger Geist mit seinen Scharen erscheinen, die in der christlichen Esoterik die Boten der Gottheit, die Engel, genannt werden.|99|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mondenentwicklung wird in der okkulten Sprache auch als dritter [[Schöpfungstag]], [[Dies Lunae]] = [[Mondtag]], bezeichnet. {{GZ||99|103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltenmission des alten Mondes war es, den [[Astralleib]] des Menschen auszugestalten und die Möglichkeit des [[Denken]]s zu begründen. {{GZ||121|97}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der alte Mond als Werk der dritten Hierarchie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Saturn|alte Saturn]], der der Sonnenentwicklung vorangegangen ist, war das gemeinsame Werk der [[Erste Hierarchie|ersten Hierarchie]], also der [[Seraphim]], [[Cherubim]] und [[Throne]]. Die [[alte Sonne]] wurde durch die [[Zweite Hierarchie|zweite Hierarchie]], die [[Kyriotetes]], [[Dynamis]] und [[Exusiai]], hervorgebracht. Die [[dritte Hierarchie]], die [[Angeloi]], [[Archangeloi]] und [[Archai]], wirkten wesentlich an der Entwicklung des alten Mondes mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Nun gehen wir weiter. Die weitere Entwickelung wird nun wiederum&lt;br /&gt;
durch die Söhne der zweiten Hierarchie, durch Archai,&lt;br /&gt;
Archangeloi, Angeloi, geleitet. Diese Wesenheiten bringen ein&lt;br /&gt;
Neues in das leuchtende Element, das zunächst durch die zweite&lt;br /&gt;
Hierarchie, eingezogen ist, das seinen Schatten, die luftige Finsternis&lt;br /&gt;
nach sich gezogen hat - nicht die gleichgültige neutrale Finsternis,&lt;br /&gt;
die saturnische, die einfach Abwesenheit des Lichtes war,&lt;br /&gt;
sondern die, welche den Gegensatz des Lichtes herausgearbeitet hat.&lt;br /&gt;
Zu dieser Entwickelung hinzu bringt die dritte Hierarchie, Archai,&lt;br /&gt;
Archangeloi, Angeloi, durch ihre eigene Wesenheit ein Element&lt;br /&gt;
hinein, das ähnlich ist unserem Begehren, unseren Trieben, etwas zu&lt;br /&gt;
erlangen, nach etwas sich zu sehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch kam folgendes, dadurch kam zustande, daß, sagen wir,&lt;br /&gt;
ein Archai- oder Angeloiwesen hier hereinkam (siehe Zeichnung&lt;br /&gt;
S. 17, Punkt auf dem Lichtstrahl rechts) und auftraf auf ein Element&lt;br /&gt;
des Lichtes, ich möchte sagen, auf einen Ort des Lichtes. In diesem&lt;br /&gt;
Ort des Lichtes empfing es durch die Empfänglichkeit für dieses&lt;br /&gt;
Licht den Drang, das Begehren für die Finsternis. Es trug das Angeloiwesen&lt;br /&gt;
das Licht in die Finsternis herein, oder ein Angeloiwesen&lt;br /&gt;
trug die Finsternis in das Licht herein. Diese Wesenheiten werden&lt;br /&gt;
die Vermittler, die Boten zwischen Licht und Finsternis. Und die&lt;br /&gt;
Folge davon war, daß dann dasjenige, was früher nur im Lichte&lt;br /&gt;
erglänzte und seinen Schatten, die dunkle luftige Finsternis, nach&lt;br /&gt;
sich gezogen hat, daß das anfing in allen Farben zu schillern, daß&lt;br /&gt;
Licht in Finsternis, Finsternis in Licht erschien. Die dritte Hierarchie&lt;br /&gt;
ist es, die die Farbe hervorgezaubert hat aus Licht und Finsternis.&lt;br /&gt;
Sehen Sie, hier haben Sie auch sozusagen etwas historisch Dokumentarisches&lt;br /&gt;
vor Ihre Seele hinzustellen. In der &#039;&#039;[[Aristoteles]]&#039;&#039;-Zeit hat&lt;br /&gt;
man noch gewußt, wenn man, ich möchte sagen, innerhalb des&lt;br /&gt;
Mysteriums sich gefragt hat, woher die Farben kommen, daß damit&lt;br /&gt;
die Wesenheiten der dritten Hierarchie zu tun haben. Daher sprach&lt;br /&gt;
es Aristoteles in seiner Farbenharmonie aus, daß die Farbe ein Zusammenwirken&lt;br /&gt;
des Lichtes und der Finsternis bedeutet. Aber dieses&lt;br /&gt;
geistige Element, daß man hinter der Wärme die Wesenheiten der&lt;br /&gt;
ersten Hierarchie, hinter dem Lichte und seinem Schatten, der&lt;br /&gt;
Finsternis, die Wesenheiten der zweiten Hierarchie, hinter dem&lt;br /&gt;
farbigen Aufglitzern in einem Weitenzusammenhange die Wesenheiten&lt;br /&gt;
der dritten Hierarchie zu sehen hat, das ging verloren. Und es&lt;br /&gt;
blieb nichts anderes übrig als die unglückselige Newtonsche Farbenlehre,&lt;br /&gt;
über die bis ins 18. Jahrhundert herein die Eingeweihten&lt;br /&gt;
gelächelt haben, und die dann das Glaubensbekenntnis derjenigen&lt;br /&gt;
wurde, die eben physikalische Fachleute sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muß eben wirklich von der geistigen Welt gar nichts mehr&lt;br /&gt;
wissen, wenn man im Sinne dieser Newtonschen Farbenlehre sprechen&lt;br /&gt;
kann. Und wenn man noch innerlich aufgestachelt ist von der&lt;br /&gt;
geistigen Welt, wie es bei &#039;&#039;[[Goethe]]&#039;&#039; der Fall war, da sträubt man sich&lt;br /&gt;
dagegen. Man stellt, wie er es getan hat, das Richtige hin und&lt;br /&gt;
schimpft furchtbar. Denn Goethe hat nie so geschimpft als bei der&lt;br /&gt;
Gelegenheit, wo er über Newton zu schimpfen hatte; er schimpfte&lt;br /&gt;
furchtbar über das unsinnige Zeug. Solche Dinge kann man ja heute&lt;br /&gt;
nicht begreifen, aus dem einfachen Grunde, weil heute jemand&lt;br /&gt;
vor den Physikern ein Narr ist, der nicht die Newtonsche Farbenlehre&lt;br /&gt;
anerkennt. Aber die Dinge liegen doch nicht so, daß etwa in&lt;br /&gt;
der Goethe-Zeit Goethe ganz allein dagestanden hätte. Unter&lt;br /&gt;
denen, die nach außen diese Dinge aussprachen, stand er allein da,&lt;br /&gt;
aber die Wissenden, auch noch am Ende des 18. Jahrhunderts, sie&lt;br /&gt;
wußten eben durchaus auch, wie innerhalb des Geistigen die Farbe&lt;br /&gt;
erquillt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sehen Sie, die Luft ist der Schatten des Lichtes. Und&lt;br /&gt;
geradeso, wie, wenn das Licht ersteht, unter gewissen Bedingungen&lt;br /&gt;
der finstere Schatten da ist, so ersteht, wenn Farbe da ist und diese&lt;br /&gt;
Farbe als Realität wirkt - und das konnte sie, solange sie eindrang in&lt;br /&gt;
das luftige Element -, so entsteht, wenn die Farbe hinsprüht im&lt;br /&gt;
luftigen Elemente, wirkt im luftigen Elemente, also etwas ist, nicht&lt;br /&gt;
bloß ein Abglanz ist, nicht bloß die Reflexfarbe ist, sondern eine&lt;br /&gt;
Realität, die hinsprüht im luftigen Elemente: dann entsteht, wie&lt;br /&gt;
durch Druck Gegendruck entsteht unter gewissen Bedingungen, aus&lt;br /&gt;
dem realen Farbigen das flüssige, das wäßrige Element. Wie der&lt;br /&gt;
Schatten des Lichtes Luft ist, kosmisch gedacht, so ist das Wasser der&lt;br /&gt;
Abglanz, die Schöpfung des Farbigen im Kosmos.&lt;br /&gt;
Sie werden sagen: Das verstehe ich nicht. - Aber versuchen Sie&lt;br /&gt;
nur einmal, tatsächlich das Farbige zu fassen in seinem realen Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA233a 020.gif|center|400px|Zeichnung aus GA 233a, S 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rot - nun ja, glauben Sie, daß das Rot wirklich in seiner Wesenheit&lt;br /&gt;
nur die neutrale Fläche ist, als die man es gewöhnlich anschaut? Das&lt;br /&gt;
Rot ist doch etwas, was eine Attacke auf einen macht. Ich habe es&lt;br /&gt;
oftmals erwähnt. Man möchte davonlaufen vor dem Rot, es stößt&lt;br /&gt;
einen zurück. Das Blauviolett, man möchte ihm nachlaufen, es läuft&lt;br /&gt;
immer vor einem davon, es wird immer tiefer und tiefer. In den&lt;br /&gt;
Farben lebt ja alles. Die Farben sind eine Welt, und das seelische&lt;br /&gt;
Element fühlt sich in der Farbenwelt tatsächlich so, daß es gar nicht&lt;br /&gt;
auskommen kann ohne Bewegung, wenn es den Farben mit dem&lt;br /&gt;
seelischen Erleben folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, der Mensch glotzt heute den [[Regenbogen]] an. Wenn&lt;br /&gt;
man nur mit einiger Imagination nach dem Regenbogen hinschaut,&lt;br /&gt;
da sieht man Elementarwesen, die am Regenbogen sehr tätig sind.&lt;br /&gt;
Diese Elementarwesen zeigen sehr merkwürdige Erscheinungen.&lt;br /&gt;
Hier (bei Rot und Gelb) sieht man fortwährend aus dem Regenbogen&lt;br /&gt;
herauskommen gewisse Elementarwesen. Die bewegen sich&lt;br /&gt;
dann so herüber. In dem Augenblicke, wo sie ankommen an dem&lt;br /&gt;
unteren Ende des Grüns, werden sie angezogen. Man sieht sie hier&lt;br /&gt;
verschwinden (bei Grün und Blau). Auf der anderen Seite kommen&lt;br /&gt;
sie wieder heraus. Der ganze Regenbogen zeigt für den, der ihn mit&lt;br /&gt;
Imagination anschaut, ein Herausströmen des Geistigen, ein Verschwinden&lt;br /&gt;
des Geistigen. Er zeigt tatsächlich etwas wie eine geistige&lt;br /&gt;
Walze, wunderbar. Und zu gleicher Zeit bemerkt man an diesen&lt;br /&gt;
geistigen Wesenheiten, daß, indem sie da herauskommen, sie mit&lt;br /&gt;
einer großen Furcht herauskommen, indem sie da hineingehen,&lt;br /&gt;
gehen sie mit einem ganz unbesieglichen Mut hinein. Wenn man&lt;br /&gt;
nach dem Rotgelb hinschaut, da strömt Furcht aus, wenn man nach&lt;br /&gt;
dem Blauviolett hinschaut, bekommt man das Gefühl: Da lebt ja&lt;br /&gt;
alles wie Mut, wie Courage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun stellen Sie sich vor, daß nicht bloß der Regenbogen da ist,&lt;br /&gt;
sondern wenn ich jetzt hier einen Schnitt zeichne (siehe Zeichnung, Tafel 2&lt;br /&gt;
oben) und der Regenbogen so steht (um 90° gedreht), so kommen&lt;br /&gt;
die Wesenheiten da heraus, da verschwinden sie; hier Angst, hier&lt;br /&gt;
Mut (siehe Zeichnung S. 22). Der Mut verschwindet wiederum. So&lt;br /&gt;
wäre jetzt das Auge gerichtet, hier ist der Regenbogen, hier ist jetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GA233a 022.gif|center|400px|Zeichnung aus GA 233a, S 22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rot, Gelb und so weiter. Da bekommt der Regenbogen eine&lt;br /&gt;
Dicke. Und da werden Sie sich schon vorstellen können, daß&lt;br /&gt;
wäßriges Element daraus entsteht. Und in diesem wäßrigen Element&lt;br /&gt;
leben nun geistige Wesenheiten, die wirklich auch eine Art von&lt;br /&gt;
Abbild sind der Wesenheiten der dritten Hierarchie.&lt;br /&gt;
Man kann schon sagen: Kommt man an die Wissenden des 11.,&lt;br /&gt;
12., 13. Jahrhunderts heran, so muß man solche Dinge verstehen.&lt;br /&gt;
Sie können nicht einmal die Späteren mehr verstehen, Sie können&lt;br /&gt;
nicht den &#039;&#039;[[Albertus Magnus]]&#039;&#039; verstehen, wenn Sie ihn lesen mit dem,&lt;br /&gt;
was heute der Mensch weiß. Sie müssen ihn lesen mit einer Art von&lt;br /&gt;
Wissen, daß solches Geistiges für ihn noch eine Realität war; dann&lt;br /&gt;
verstehen Sie erst, wie er die Worte gebraucht, wie er sich ausdrückt.&lt;br /&gt;
Und auf diese Weise treten auf wie ein Abglanz der Hierarchien&lt;br /&gt;
Luft, Wasser. Indem die Hierarchien selber eindringen, dringt die&lt;br /&gt;
zweite Hierarchie ein in Form des Lichtes, die dritte Hierarchie ein in&lt;br /&gt;
Form des Farbigen. Damit aber, daß dieses sich bildet, ist das Mondendasein&lt;br /&gt;
erreicht.|233a|18ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der alte Mond als Heimat der Angeloi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin-left: 20px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wesensglieder der Angeloi&amp;lt;br&amp;gt;auf dem alten Mond&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Heiliger Geist]] ([[3. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistesmensch]] ([[Atma]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Lebensgeist]] ([[Buddhi]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistselbst]] ([[Manas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Ich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Astralleib]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Ätherleib]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Mond machten die [[Engel]] ([[Angeloi]]) ihre [[Menschheitsstufe]] durch und erwarben sich dadurch ihr [[Ich]]. Geleitet wurde die Entwicklung des alten Mondes durch jene Wesenheit, die im Christentum als [[Heiliger Geist]] bzw. im okkulten Sprachgebrauch als [[3. Logos]] bezeichnet wird und zugleich das höchstes Wesensglied der Angeloi bildete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Auf dem Monde gab es Wesenheiten, deren äußerster Leib der Ätherleib war. Sie bestanden aus Ätherleib, Astralleib, Ich, Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch und aus einem Gliede darüber, dem achten, von dem wir heute beim Menschen noch nicht reden können, dem Heiligen Geist. Wir hätten sie nur in ihrem Ätherleibe sehen können als gespensterhafte Wesenheiten. Sie hatten damals den Entwickelungswert wie heute der Mensch. Die christliche Esoterik nennt sie Engel. Es sind Wesen, die heute unmittelbar über dem Menschen stehen, weil sie sich hinaufentwickelt haben bis zur Stufe des Heiligen Geistes. Man nennt sie auch Geister des Zwielichts oder lunarische Pitri.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geister der Ichheit hatten auf dem Saturn als Anführer eine Wesenheit, die man den Vatergott nennt. Die Geister des Feuers hatten auf der Sonne als Anführer den Christus, im Sinne des Johannes-Evangeliums den Logos. Auf dem Monde war der Anführer der Geister des Zwielichts dasselbe, was im Christentum der Heilige Geist ist. Jene Wesen, die auf dem Monde ihre Menschheit durchgemacht hatten, hatten nicht nötig, hier auf der Erde bis zu der Gestalt des physischen Leibes hinabzusteigen.|99|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mondentwicklung und die Entstehung des Bösen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Mondenentwicklung wiederholte sich auf höherer Stufe die [[Alter Saturn|Saturn]]- und [[Alte Sonne|Sonnenentwicklung]]. Dann trennte sich der alte Mond von der Sonne ab und kreiste etwa dort, wo der heutige Mars seine Bahnen zieht, um die Sonne, wobei er sich während eines Rundgangs nur einmal um sich selbst drehte. Diese Sonne, die das Zentrum der alten Mondenwelt bildete, glich weder der ursprünglichen alten Sonne, aus die Mondenwelt hervorgegangen war, noch unserer heutigen Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Mond entwickelte sich aus der [[Alte Sonne|alten Sonne]] dadurch, dass die [[Geister der Bewegung]] die Masse der alten Sonne bis zur Grenze der heutigen Marsspäre zusammendrängten. Dadurch verdichtete sich die [[Luft]] teilweise zu [[Wasser]]. Zugleich verfeinerte sich aber der [[Lichtäther]], der während des alten Sonnendaseins entstanden war, teilweise zum [[Klangäther]]. Diese [[Äther]]käfte trennten sich später mit der Sonne ab und wirkten nur mehr von außen auf den Mond herein. Die fortgeschrittenen geistigen Kräfte gingen mit der Sonne, während die zurückgebliebenen Mächte auf dem Mond verblieben. Letztere wurden zu [[Luzifer|luziferischen Wesenheiten]] und es entstand die erste Anlage zum [[Egoismus]], damit aber auch zur Selbstständigkeit. Diese Entwicklung war mit heftigen Auseinandersetzungen verbunden, die in der Esoterik als [[Streit am Himmel]] bezeichnet werden, und desssen Spuren wir heute in dem Trümmerfeld der [[Wikipedia:Asteroid|Planetoiden]] zwischen der Mars- und Jupiterbahn beobachten können. Es entstand so die Möglichkeit des [[Das Böse|Bösen]] auf dem alten Mond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das weibliche Gemeinschaftsbewusstsein des alten Mondes ==&lt;br /&gt;
Der alte Mond hatte in hohem Grade ein gemeinsames Bewusstsein, das als [[weiblich]] empfunden wurde ([[Isis]]). Die von außen hereinstrahlende Sonne wurde als [[männlich]] empfunden ([[Osiris]]). Zu gewissen Zeiten, wenn der alte Mond in einer bestimmten Stellung zur Sonne war, ertönte der ganze Mond, wenn die einzelnen Wesen ihren Trieb, der eine Art Keim des Fortpflanzungstriebes war, in den [[Kosmos]] hinausschrien, aber nicht aus ihrem einzelnen Erleben heraus, sondern als kollektiver Ausdruck dieser kosmischen Konstellation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Naturreiche des alten Mondes ==&lt;br /&gt;
Der alte Mond war ein flüssiger bis zähflüssiger Weltkörper, umgeben mit einer von Feuchtigkeit durchzogenen Atmosphäre aus [[Feuerluft]]. Die Naturreiche waren sehr eigenartig gestaltet. Die Grundsubstanz glich einer Art Pflanzenbrei, der ähnlich einer innerlich halblebendig wachsenden Torfmoormasse war. Ein festes [[Mineralreich]] in unserem irdischen Sinn gabe es noch nicht, sondern das unterste Naturreich war so etwas wie ein [[Mineralpflanzenreich]], das auf einer Entwicklungsstufe stand, die zwischen unseren heutigen [[Mineral]]ien und unseren heutigen [[Pflanze]]n lag. Darüber erhob sich ein innerlich empfindsames [[Pflanzentierreich]], das entwicklungsmäßig zwischen unseren heutigen [[Tier]]en und Pflanzen stand. Als drittes Naturreich folgte, zwischen Tier und [[Mensch]] stehend, ein [[Tiermenschenreich]], dem der Mensch in seinem damaligen Entwicklungsgrad angehörte. Ursprünglich hatte es auf dem alten Mond ein Menschenreich, ein Tierreich und ein Pflanzenreich gegeben. Durch den Austritt der Sonne wurden diese jeweils um eine halbe Entwicklungsstufe gehoben, so dass die genannten Zwischenreiche entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Nicht&lt;br /&gt;
bloß während unserer Erdentwickelung, sondern vorbereitend schon&lt;br /&gt;
während der Mondentwickelung geht die Sonne einmal heraus aus dem&lt;br /&gt;
gemeinsamen Weltenkörper; so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung&lt;br /&gt;
zwei Körper haben, den Mondleib - Erde plus Mond - und&lt;br /&gt;
die Sonne, die mit den vorgeschrittensten Wesenheiten sich herausgetrennt&lt;br /&gt;
hat, weil diese Wesenheiten für ihre Weiterentwickelung einen&lt;br /&gt;
erhabeneren Schauplatz brauchten. Dadurch nun, daß die feineren&lt;br /&gt;
Kräfte und Wesenheiten hinausgingen, blieben auf der Erde die gröberen&lt;br /&gt;
zurück, und dieser Weltkörper - Erde plus Mond - erfuhr dadurch&lt;br /&gt;
sozusagen eine Verdichtung. Wir sehen also, daß schon damals in der&lt;br /&gt;
alten Mondzeit die Sonne mit ihren Wesenheiten von außen her während&lt;br /&gt;
einiger Zeit auf den zurückbleibenden Mondkörper gewirkt hat.&lt;br /&gt;
Nun wird es nötig sein, Ihnen diesen zurückbleibenden Körper ein&lt;br /&gt;
wenig näher zu beschreiben, denn wir haben ja einen Teil unserer Entwickelung&lt;br /&gt;
auf ihm durchgemacht. Auf dem [[Alter Saturn|Saturn]] gab es nur den&lt;br /&gt;
[[Physischer Leib|physischen Leib]]; der Mensch hatte den Wert eines Minerals. Auf der&lt;br /&gt;
[[Alte Sonne|Sonne]] erhob sich der Mensch zu dem Werte einer Pflanze, denn er hatte&lt;br /&gt;
physischen und [[Ätherleib]]. Nun waren aber gewisse Wesenheiten zurückgeblieben,&lt;br /&gt;
indem sie auf der alten Sonne nicht mit hinaufstiegen&lt;br /&gt;
zum Menschen-Pflanzendasein, sondern auf der Stufe des Saturn stehen&lt;br /&gt;
blieben. Das sind die Vorläufer gewisser heutiger Tiere. Sie sehen,&lt;br /&gt;
der heutige Mensch reicht in bezug auf seine Vergangenheit zurück bis&lt;br /&gt;
zu dem alten Saturn, während erst auf der Sonne die Vorläufer eines&lt;br /&gt;
Teiles unserer heutigen Tiere auftreten als ein zweites Reich neben&lt;br /&gt;
dem Menschen. Aus demselben Grunde, aus einem Zurückbleiben gewisser&lt;br /&gt;
Wesenheiten, war der Mensch, der sich auf dem Monde zu einem&lt;br /&gt;
dreigliedrigen Wesen emporgearbeitet hatte, von zwei anderen Reichen&lt;br /&gt;
umgeben: von einem Reiche, das auf dem Monde in der Stufe der&lt;br /&gt;
Pflanze zurückgeblieben war - die Vorläufer unserer heutigen Tiere -,&lt;br /&gt;
und von dem, was sich jetzt auf dem Monde noch auf der Stufe des&lt;br /&gt;
Minerals befand, die Vorläufer unserer heutigen Pflanzen. Das, was&lt;br /&gt;
heute Mineral ist, das gab es noch nicht auf dem Monde, das ist erst&lt;br /&gt;
am spätesten entstanden als eine Aussonderung der anderen Reiche. Natürlich&lt;br /&gt;
weiß derjenige, der solche Dinge behauptet, ganz genau, daß es&lt;br /&gt;
Unsinn ist, im heutigen Sinne davon zu reden, daß die Pflanzen ohne&lt;br /&gt;
die Grundlage eines Mineralreichs entstehen könnten; aber es waren&lt;br /&gt;
eben früher ganz andere Verhältnisse. In der Tat entwickelte sich auf&lt;br /&gt;
dem alten Monde der Mensch sozusagen im Tierreich, das Tier im&lt;br /&gt;
Pflanzenreich, die Pflanze im Mineralreich, und als der Mond sich von&lt;br /&gt;
der Sonne trennte, erfuhren alle Reiche eine Verschiebung, die in folgender&lt;br /&gt;
Weise geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns den alten Mond denken, dann sind zunächst die drei&lt;br /&gt;
oben genannten Reiche vorhanden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# das Menschenreich - eigentlich Tierreich, aus [[Physischer Leib|physischem]], [[Ätherleib|ätherischem]] und [[Astralleib]] bestehend;&lt;br /&gt;
# das Tierreich - eigentlich Pflanzenreich, aus physischem und ätherischem Leibe bestehend;&lt;br /&gt;
# das Pflanzenreich - eigentlich Mineralreich, weil es nur physischen Leib hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser heutiges Mineralreich also besteht noch nicht. Als nun Mond und&lt;br /&gt;
Sonne sich trennen, sind die Wesenheiten und Kräfte der Sonne ganz&lt;br /&gt;
befreit von den groben Stoffen des Mondes und können um so stärker&lt;br /&gt;
wirken. Dadurch werden nun alle drei Reiche um eine Stufe heraufgehoben.&lt;br /&gt;
Das, was menschlicher [[Astralleib]] ist, wird aus seiner innigen&lt;br /&gt;
Verbindung mit physischem und Ätherleib herausgehoben, so daß,&lt;br /&gt;
wenn Sie sich den Menschen mit seinem physischen, seinem Äther- und&lt;br /&gt;
Astralleib im Beginn des Mondendaseins denken, Sie später eine wesentliche&lt;br /&gt;
Veränderung wahrnehmen: Dadurch, daß die Sonne heraustritt&lt;br /&gt;
und von außen zu scheinen beginnt, werden der Astralleib und der&lt;br /&gt;
Ätherleib zum Teil befreit. Die Folge davon ist, daß etwas entsteht,&lt;br /&gt;
was Sie sich etwa so vorstellen müssen: Denken Sie sich einmal, der&lt;br /&gt;
heutige Mensch bestünde aus physischem Leib, Ätherleib und Astralleib,&lt;br /&gt;
und nun käme eine äußere Kraft, die den Astralleib und den Ätherleib&lt;br /&gt;
heraustriebe; dann würden für den Hellseher Ihr Astralleib und&lt;br /&gt;
Ihr Ätherleib außerhalb Ihrer vorhanden sein. Sie selbst aber würden&lt;br /&gt;
dadurch, daß diese beiden Leiber von der Schwere des physischen Leibes&lt;br /&gt;
befreit werden, um eine halbe Stufe hinaufgehoben werden. Und&lt;br /&gt;
so etwas geschah auch damals. Der Mensch wurde auch hinaufgehoben,&lt;br /&gt;
er wurde ein Wesen, welches zwischen dem heutigen Menschen und&lt;br /&gt;
dem heutigen Tiere mitten drinnen steht, welches aber in geistiger Beziehung&lt;br /&gt;
gelenkt und geleitet wurde von den erhabenen Sonnenmächten.&lt;br /&gt;
Ebenso wurden die beiden anderen Reiche um ein Stück hinaufgehoben,&lt;br /&gt;
so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung nicht unsere&lt;br /&gt;
heutigen Reiche haben, sondern Zwischenreiche: ein Tiermenschenreich,&lt;br /&gt;
ein Reich zwischen Tier und Pflanze stehend, und ein Pflanzenmineralreich.&lt;br /&gt;
Und geradeso wie unsere Mineralien den festen Boden&lt;br /&gt;
bilden, auf dem wir herumwandeln, so gingen die Wesenheiten des&lt;br /&gt;
alten Mondes herum auf dem, was das niedrigste Reich des Mondes&lt;br /&gt;
war, auf dem Pflanzenmineral. Diese Grundsubstanz des Mondes war&lt;br /&gt;
nicht wie auf der Erde heute eine mineralische Substanz, sondern eine&lt;br /&gt;
Art halblebendigen Wesens. Wenn Sie sich heute denken würden etwas&lt;br /&gt;
wie Torfmoor oder wie Kochsalat oder gekochten Spinat, einen solchen&lt;br /&gt;
Brei, aber dabei lebendig, aufbrodelnd - dann ungefähr hätten Sie eine&lt;br /&gt;
Vorstellung von dem, was damals die Grundmasse war. Und nicht&lt;br /&gt;
Felsen ragten aus dieser Masse heraus, sondern Gebilde wie etwa das&lt;br /&gt;
Holz, verdichtete Pflanzenmasse, Horngebilde, das war damals anstelle&lt;br /&gt;
der heutigen Felsen. Und für den hellseherischen Blick zeigt sich&lt;br /&gt;
das so, daß man auf einer pflanzlich-mineralischen Grundlage wandelte,&lt;br /&gt;
die eine Verdichtung erfuhr, und das sind die Gesteine. Da wachsen&lt;br /&gt;
nun heraus, mehr oder weniger festgewurzelt, die Tierpflanzen,&lt;br /&gt;
viel beweglicher als heute; aus dem zähflüssigen Element wachsen sie&lt;br /&gt;
heraus. Sie hatten eine Art von Empfindung, wenn man sie anrührte.&lt;br /&gt;
Und aus den feinsten Substanzen hob sich der Tiermensch heraus, der&lt;br /&gt;
keineswegs bis in die gröbsten Substanzen hinunterreichte, sondern seinen&lt;br /&gt;
physischen Leib aus den feinsten Substanzen hatte. Und dieser physische&lt;br /&gt;
Leib, der in fortwährender Verwandlung sich befand, sah recht&lt;br /&gt;
merkwürdig aus; einen solchen Menschenkopf, wie ihn der Mensch&lt;br /&gt;
heute hat, den kann der Hellseher nicht entdecken auf dem alten&lt;br /&gt;
Monde. Er entdeckt im physischen Leibe, wenn dieser auch noch so&lt;br /&gt;
weich und flüssig ist, nur tierähnliche Kopfformen, und was aus dieser&lt;br /&gt;
tierähnlichen Kopfform herausragt, das ist der Äther- und der&lt;br /&gt;
Astralleib. Für den physischen Blick hatten alle Tiermenschen also die&lt;br /&gt;
verschiedensten Formen, die an Tiere erinnern, aber auch nur erinnern,&lt;br /&gt;
und erst wenn man vom physischen Sehen zum astralischen Schauen&lt;br /&gt;
aufsteigt, dann erblickt man die höhere Natur dieses Mondtiermenschen.&lt;br /&gt;
So ist die Bevölkerung des alten Mondes.|105|85ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die ganze Grundmasse des Mondes&lt;br /&gt;
ist gebildet aus einer halblebendigen Substanz, die in&lt;br /&gt;
einer bald trägen, bald lebhaften Bewegung ist. Eine mineralische&lt;br /&gt;
Masse im Sinne der Gesteine und der Erdbestandteile,&lt;br /&gt;
auf denen der gegenwärtige Mensch herumwandelt,&lt;br /&gt;
ist das noch nicht. Man könnte von einem Reiche von Pflanzenmineralien&lt;br /&gt;
sprechen. Nur hat man sich vorzustellen, daß&lt;br /&gt;
der ganze Grundkörper des Mondes aus dieser Pflanzen-&lt;br /&gt;
Mineralsubstanz besteht, wie heute die Erde aus Gesteinen,&lt;br /&gt;
Ackererde usw. besteht Wie gegenwärtig sich Felsenmassen&lt;br /&gt;
auftürmen, so lagerten sich der Mondenmasse härtere Teile&lt;br /&gt;
ein, die sich mit harten Holzgebilden oder mit Formen aus&lt;br /&gt;
Horn vergleichen lassen. Und wie sich jetzt Pflanzen aus&lt;br /&gt;
dem Mineralboden erheben, so war der Mondengrund bedeckt&lt;br /&gt;
und durchdrungen von dem zweiten Reich, bestehend&lt;br /&gt;
aus einer Art von Pflanzentieren. Ihre Substanz war weicher&lt;br /&gt;
als die Grundmasse und in sich beweglicher. Wie ein&lt;br /&gt;
zähes Meer zog sich dieses Reich über das andere dahin.&lt;br /&gt;
Und der Mensch selbst kann als Tiermensch bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
Er hatte in seiner Natur die Bestandteile der andern&lt;br /&gt;
beiden Reiche. Aber seine Wesenheit war ganz durchdrungen&lt;br /&gt;
von einem Lebensleib und astralischen Leib, auf weiche&lt;br /&gt;
die von der abgeschiedenen Sonne ausgehenden Kräfte der&lt;br /&gt;
höheren Wesenheiten wirkten. So wurde seine Gestalt veredelt.&lt;br /&gt;
Während ihm die «Geister der Form» eine Gestalt&lt;br /&gt;
gaben, durch die er dem Mondenleben angepaßt war, machten&lt;br /&gt;
ihn die Sonnengeister zu einer Wesenheit, die ihn über&lt;br /&gt;
dieses Leben hinaushob. Er hatte die Kraft, mit den ihm&lt;br /&gt;
von diesen Geistern geschenkten Fähigkeiten seine eigene&lt;br /&gt;
Natur zu veredeln, ja dasjenige, das mit den niederen Reichen&lt;br /&gt;
verwandt war, auf eine höhere Stufe emporzuheben.|13|192f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Als die Erde noch in dem Zustande war, den wir den Mond&lt;br /&gt;
nennen, da gab es auf der Erde noch kein Mineralreich. Es war&lt;br /&gt;
der ganze Mond damals wie eine Art Pflanze, ähnlich wie ein&lt;br /&gt;
Torfmoor, weich und lebendig. Auf dieser pflanzenmineralischen&lt;br /&gt;
Erde lebten Pflanzen darinnen. Mineralisches war noch nicht da.&lt;br /&gt;
Nur zogen sich festere Bestandteile hindurch in der Art, wie&lt;br /&gt;
Baumstämme sind. Felsen hätte man damals nicht besteigen können;&lt;br /&gt;
die waren nicht da. Das Feste, was man damals angetroffen&lt;br /&gt;
hätte, wäre nur so gewesen wie heute das Holzige der Pflanzen.&lt;br /&gt;
In dieser lebendigen Pflanzenerde lebten solche Pflanzen, die,&lt;br /&gt;
wenn man sie angefaßt hätte, geschrien haben würden; denn sie&lt;br /&gt;
hatten Empfindung, waren Tierpflanzen. Ein Rest von diesen&lt;br /&gt;
Mondpflanzen ist die [[Mistel]], die deshalb auch nur auf anderen&lt;br /&gt;
Pflanzen, also auf Lebendigem nur gedeihen kann, weil sie sich&lt;br /&gt;
diese Natur noch vom Monde her bewahrt hat. Daher ist sie auch&lt;br /&gt;
ganz anders gestaltet und hat besondere okkulte Eigenschaften,&lt;br /&gt;
die zur Mondentwicklung in Beziehung stehen.&lt;br /&gt;
Es waren also auf dem Monde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ein Pflanzenmineralreich, das höher stand als das heutige Mineralreich;&lt;br /&gt;
# ein Tierpflanzenreich von empfindenden Pflanzen;&lt;br /&gt;
# ein Reich von Menschentieren, die höher standen als das jetzige Tierreich und tiefer als das jetzige Menschenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Monde lebten die Wesen alle in hohem Maße von&lt;br /&gt;
Stickstoff. Der Mond war von einer Stickstoffatmosphäre umgeben.&lt;br /&gt;
An einem Überfluß von Stickstoff ist der Mond zugrunde&lt;br /&gt;
gegangen. Die Pilze, die auch jetzt auf einem mehr pflanzlichen&lt;br /&gt;
Boden leben, enthalten noch sehr viel Stickstoff und sind deshalb&lt;br /&gt;
ungünstig für die okkulte Entwicklung. Sie sind noch mehr&lt;br /&gt;
eine Art Tierpflanze wie die Tierpflanzen auf dem Monde.|266a|150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie aus den Naturreichen des alten Mondes die irdischen Naturreiche entstanden ===&lt;br /&gt;
Aus den Tiermenschen des alten Mondes sind größtenteils, soweit sie sich nicht weiter fortentwickeln konnten, unsere heutigen Tiere entstanden. Ebenso aus den Pflanzentieren unsere heutigen Pflanzen und aus den Mineralpflanzen die Mineralien. In einzelnen Fällen lassen sich die Spuren dieser Entwicklung noch deutlich an den heutigen Gestaltungen ablesen; ein simples, aber vielsagendes Beispiel sind die Eisblumen an unseren winterlichen Fenstern. Die Spaltung der alten Mondennaturreiche in die heutigen irdischen Naturreiche fand statt, als sich währen der [[Erdentwicklung]] der [[Mond]] von der [[Erde (Planet)|Erde]] trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wollen wir nun die abgetrennte Erde noch einmal genauer ins Auge&lt;br /&gt;
fassen. Sie ist noch eingehüllt in einer Luftmasse, die aber ganz anders&lt;br /&gt;
aussah als unsere heutige Luft. Sie müssen sich nicht etwa denken, daß&lt;br /&gt;
diese Luft so etwas war wie ein glühender Ofen in seinem Inneren, obwohl&lt;br /&gt;
die Temperatur eine viel höhere war als heute. Es waren auch&lt;br /&gt;
viele der Stoffe, die heute fest sind, flüssig in der Erde vorhanden. Eine&lt;br /&gt;
Luft, dicht angefüllt mit Dünsten der verschiedensten Substanzen, umhüllte&lt;br /&gt;
die Erde, etwas, was man als Feuerluft etwa bezeichnen kann,&lt;br /&gt;
ein Wiederholungszustand des früheren Mondenzustandes. Als die Erde&lt;br /&gt;
nach der Trennung vom heutigen Mond selbständig geworden war, da&lt;br /&gt;
war sie von einer merkwürdigen Atmosphäre umgeben, die man als&lt;br /&gt;
Feuerluft bezeichnen könnte. Dadurch, daß sich die Erde von der Atmosphäre,&lt;br /&gt;
die mit dem Mond fortgegangen war, befreit hatte, wurden&lt;br /&gt;
die Wesen fähig, gewisse höhere Stufen zu erreichen. Innerhalb dieser&lt;br /&gt;
Atmosphäre hatten die vorgeschrittensten Tiermenschen eine höhere&lt;br /&gt;
Stufe erreicht, als sie auf dem Monde hatten, aber nur jene, welche&lt;br /&gt;
später zu Menschen geworden sind. Eine große Anzahl dieser Tiermenschen&lt;br /&gt;
blieb auf der Mondstufe stehen. Und die Folge davon war,&lt;br /&gt;
daß sie nicht bloß stehenblieben, sondern, weil jetzt ganz neue Verhältnisse eintraten — denn es konnte nur auf dem Monde noch Tiermenschen&lt;br /&gt;
geben -, sanken sie um eine halbe Stufe herunter und wurden Tiere, die&lt;br /&gt;
es damals auf dem Monde noch nicht gegeben hat. So haben wir zwei&lt;br /&gt;
Reiche: Menschen, und das zurückgebliebene Tiermenschenreich, das&lt;br /&gt;
allmählich heruntersank zu Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso war es mit den Pflanzentieren. Eine gewisse Anzahl hatte&lt;br /&gt;
sich höher entwickelt, zu Tieren; andere sind stehengeblieben und wurden&lt;br /&gt;
Pflanzen. Und das Pflanzenmineralreich hat sich eben so verteilt,&lt;br /&gt;
daß einige zu schweren Mineralien geworden sind, und andere sich zu&lt;br /&gt;
Pflanzen hinaufentwickelt haben. Es ist nicht alles nach einem Maßstabe&lt;br /&gt;
entstanden; was wir heute als Tiere kennen, ist zum Beispiel zum&lt;br /&gt;
Teil so entstanden, daß die Menschentiere sich hinunterentwickelt, und&lt;br /&gt;
zum Teil so, daß die Pflanzentiere sich hinaufentwickelt haben. Ebenso&lt;br /&gt;
haben wir im Pf lanzenreich nebeneinander Pflanzenmineralien im Aufstieg&lt;br /&gt;
und Pflanzentiere im Abstieg. Die Pflanzen, die heute vorzugsweise&lt;br /&gt;
unsere ästhetische Pflanzendecke bilden, sind jene, die entstanden&lt;br /&gt;
sind durch Hinaufentwickelung der Pflanzenmineralien des Mondes,&lt;br /&gt;
das Veilchen zum Beispiel. Dagegen ist alles, was uns wie moderig anklingt,&lt;br /&gt;
in absteigender Entwickelung, während unsere grünen Laubpflanzen&lt;br /&gt;
in der Zukunft höhere Stufen erreichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Mineralien haben sich überhaupt auf der Erde entwickelt.&lt;br /&gt;
Auf dem Monde gab es noch nichts Mineralisches, wie es heute ist. Dies&lt;br /&gt;
ist das heruntergesunkene Pflanzenmineralreich, das als feste Kruste&lt;br /&gt;
sich der Erde einlagerte. In der Zeit, in welcher die Erde den Mond&lt;br /&gt;
hinauswarf, war das, was zurückblieb und später Mineral, festes Metall&lt;br /&gt;
und so weiter wurde, selbst noch ganz und gar eine flüssige Masse. Was&lt;br /&gt;
damals schon fest war, wurde eben in den Weltenraum hinausgeschleudert,&lt;br /&gt;
weil sich die Erde nicht hätte höherentwickeln können, wenn sie&lt;br /&gt;
diese Substanzen für sich behalten hätte. Dann entstanden Einschlüsse&lt;br /&gt;
derjenigen Metalle, die am ehesten fest wurden. Merkwürdige Formen&lt;br /&gt;
hatten sie zum Teil. Was Ihnen heute als Granit, als Gneis im Gebirge&lt;br /&gt;
begegnet, zeigte damals noch ganz deutlich, daß es entstanden ist, indem&lt;br /&gt;
sich Pflanzenwesen heruntergebildet haben, Steine geworden sind.|100|133f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Menschentierreich entstanden auch die zwei Geschlechter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Auch das Reich der Menschentiere hat sich gespalten in zwei&lt;br /&gt;
Reiche, und zwar in die zwei Geschlechter.&amp;lt;ref&amp;gt;In zwei anderen, sonst gleichlautenden handschriftlichen Mitschriften heißt es:&amp;lt;br&amp;gt;«Damit entstand bei den Menschen die physische Liebe. Dadurch&lt;br /&gt;
konnte sich über das Reich der Menschen noch erheben das Reich der Götter.&lt;br /&gt;
Diese leben von der physischen Liebe der Menschen, so wie Menschen und Tiere&lt;br /&gt;
von dem Sauerstoff, den die Pflanzen ausströmen, und wie die Pflanzen von&lt;br /&gt;
dem aus der Mineralwelt zurückgestrahlten Lichte. Es wird in der griechischen&lt;br /&gt;
Sage erzählt, daß die Götter von Nektar und Ambrosia leben, das ist die männliche&lt;br /&gt;
und weibliche Liebe der Menschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Menschen vollzieht sich zunächst durch die Überwindung&lt;br /&gt;
der physischen Liebe; zweitens durch die Regelung des Atmungsprozesses, das&lt;br /&gt;
Verzichtleisten auf das Leben der Pflanze, den Sauerstoff; drittens durch Entwicklung&lt;br /&gt;
des Kundalinilichtes, das Zurückgeben des vom Mineralreich zurückgestrahlten&lt;br /&gt;
Lichtes.»&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit entstand bei&lt;br /&gt;
den Menschen die physische Liebe, welche wieder das Band zwischen den beiden Geschlechtern bildete und andererseits die&lt;br /&gt;
Möglichkeit zur Höherentwicklung, zur geistigen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
Dadurch, daß sich das Menschenreich spaltete und die physische&lt;br /&gt;
Liebe entstand, konnten die Götter sich höher entwickeln auf&lt;br /&gt;
Kosten der Menschen, da für die Götter die physische Liebe der&lt;br /&gt;
Menschen ebenso Lebensluft war, wie für den Menschen und das&lt;br /&gt;
Tier der Sauerstoff der Pflanzen, wie für die Pflanze das vom&lt;br /&gt;
Mineralreich zurückgestrahlte Licht. Es wird in der griechischen&lt;br /&gt;
Sage erzählt, daß die Götter von [[Nektar]] und [[Ambrosia]] leben.&lt;br /&gt;
Das ist die männliche und weibliche Liebe der Menschen. Zu&lt;br /&gt;
gleicher Zeit entwickelte sich in den Menschen das Herz, die&lt;br /&gt;
Lungen und das warme Blut - vorher atmeten die Menschen&lt;br /&gt;
durch Kiemen. Sie lebten in einer Atmosphäre, die man nicht&lt;br /&gt;
durch Lungen hätte einatmen können. - Nun verwandelten sich&lt;br /&gt;
die Atmungsorgane allmählich, um den Sauerstoff der Luft einatmen&lt;br /&gt;
zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg und die Fortentwicklung besteht nun darin, daß&lt;br /&gt;
die Menschen die physische Liebe überwinden. Die Trennung in&lt;br /&gt;
die beiden Geschlechter war notwendig, damit sich im Menschen&lt;br /&gt;
der Intellekt entwickeln konnte. Er wurde dadurch in eine niedere&lt;br /&gt;
und eine höhere Natur gespalten. Nun muß aber das, was&lt;br /&gt;
die beiden Geschlechter zusammen verbindet, auch wieder überwunden&lt;br /&gt;
werden. Es ist eine Stufe des Aufstiegs, wenn der Mensch&lt;br /&gt;
die Kräfte der physischen Liebe opfert und in höhere Kräfte&lt;br /&gt;
umwandelt. Dadurch, daß er diese niederen Kräfte opfert, kann&lt;br /&gt;
das Höhere in ihm zutage treten.|266a|151f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abtrennung der Sonne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Sonne von dem alten Mond abgetrennt hatte, gab es dort drei unterschiedliche typische Gattungen der Tiermenschen: [[Stiermenschen]], [[Löwenmenschen]] und [[Adlermenschen]]. Es spiegelt sich darin die dreifache Entwicklung auf [[Alter Saturn|Saturn]], [[Alte Sonne|Sonne]] und Mond wider. Ihre [[Urbild]]er hatten sie in den engelartigen Gruppenseelen, die mit der Sonne hinausgegangen waren: [[Stiergeister]], [[Löwengeister]] und [[Adlergeister]]. Sie leiteten ihre verhärteten Abbilder auf dem Mond von außen her und konnten diese am Ende der Mondenentwicklung, als sich der Mond wieder mit der Sonne vereinigte, wieder in sich aufnehmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die Tier-Menschen auf dem Monde traten&lt;br /&gt;
ganz wesentlich verschieden in drei Stufen auf, die man in der Geisteswissenschaft&lt;br /&gt;
bezeichnet als die Stufe des «Stieres», des «Löwen» und&lt;br /&gt;
des «Adlers». Das sind gleichsam typische Gestaltungen der Tierheit.&lt;br /&gt;
Es waren also auf dem alten Monde drei verschiedene Gruppierungen:&lt;br /&gt;
Stier-Menschen, Löwen-Menschen und Adler-Menschen. Wenn wir&lt;br /&gt;
auch mit diesen Namen durchaus nicht die heutigen Tiere Stier, Löwe&lt;br /&gt;
und Adler bezeichnen dürfen, so ist doch in einer gewissen Weise die&lt;br /&gt;
herabgekommene Natur jener Urmenschen, die man auf dem Monde als&lt;br /&gt;
Löwen-Menschen bezeichnen muß, in den Katzenarten ausgedrückt.&lt;br /&gt;
Und in dem Charakter der Huftiere ist ausgedrückt die herabgekommene&lt;br /&gt;
Natur derjenigen Menschen, die man als Stier-Menschen bezeichnet,&lt;br /&gt;
und so weiter. Das war die vergröberte Natur nach einer dreistufigen&lt;br /&gt;
Entwickelung. Auf der Sonne aber waren die geistigen Gegenbilder&lt;br /&gt;
davon vorhanden. Da waren auch drei Gruppen. Während die Entwickelung&lt;br /&gt;
des Astralischen auf dem Monde diese drei verschiedenen&lt;br /&gt;
Tier-Menschen bildete, entstanden die entsprechenden geistigen Menschen&lt;br /&gt;
auf der Sonne, und zwar als engelartige Wesenheiten, geistige&lt;br /&gt;
Wesenheiten, die man auch bezeichnet - jetzt aber als geistige Gegenbilder&lt;br /&gt;
- als Löwe, Adler und Stier. Wenn Sie also nach der Sonne hinblicken,&lt;br /&gt;
so haben Sie geistige Wesenheiten, von denen Sie sich sagen:&lt;br /&gt;
Sie stellen mir dar die schönen, weisheitgestalteten Urbilder! Und auf&lt;br /&gt;
dem alten Mond haben Sie etwas wie verhärtete Abbilder dessen, was&lt;br /&gt;
da oben auf der Sonne ist. Aber es gibt noch etwas, was dahinter als ein&lt;br /&gt;
Geheimnis ruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abbilder unten auf dem Mond sind nicht ohne Zusammenhang&lt;br /&gt;
mit ihren geistigen Gegenbildern auf der Sonne. Da haben wir auf dem&lt;br /&gt;
alten Mond eine Gruppe von Urmenschen, die Stier-Menschen, oben&lt;br /&gt;
auf der Sonne eine Gruppe von Geistwesen, die man als die Stier-&lt;br /&gt;
Geister bezeichnet, und es besteht ein geistiger Zusammenhang zwischen&lt;br /&gt;
Urbild und Abbild. Denn die Gruppenseele ist das Urbild und&lt;br /&gt;
wirkt als Urbild auf die Abbilder. Die Kräfte gehen von der Gruppenseele&lt;br /&gt;
aus und dirigieren unten das Abbild: der Löwen-Geist dirigiert&lt;br /&gt;
die Wesenheiten, die als Löwen-Menschen sein Abbild sind, der Adler-&lt;br /&gt;
Geist die Adler-Menschen und so weiter. Wären diese Geister, die da&lt;br /&gt;
oben sind, mit der Erde vereinigt geblieben, wären sie gebunden geblieben&lt;br /&gt;
an ihre Abbilder, hätten sie in ihren Abbildern wohnen müssen,&lt;br /&gt;
so hätten sie sich nicht rühren können, hätten die Kräfte nicht ausüben&lt;br /&gt;
können, die sie ausüben mußten zum Heil und zur Entwickelung der&lt;br /&gt;
Abbilder. Sie mußten sich sagen: Wir müssen jetzt in einem höheren&lt;br /&gt;
Stile sorgen für das, was sich auf dem Monde entwickeln muß! Der&lt;br /&gt;
Stier-Geist sagte sich: Ich muß sorgen für die Stier-Menschen. Auf dem&lt;br /&gt;
Monde unten kann ich für mein eigenes Fortkommen nicht die Bedingungen&lt;br /&gt;
finden. Dazu muß ich auf der Sonne wohnen und muß von der&lt;br /&gt;
Sonne aus meine Kräfte herunterschicken zu den Stier-Menschen. -&lt;br /&gt;
Ebenso war es mit dem Löwen-Geist und ebenso mit dem Adler-Geist.&lt;br /&gt;
So ist der Sinn der Entwickelung. Gewisse Wesenheiten brauchten&lt;br /&gt;
einen höheren Schauplatz als die Wesenheiten, die sozusagen ihr physisches&lt;br /&gt;
Abbild waren. Diese physischen Abbilder brauchten einen niederen,&lt;br /&gt;
minderen Schauplatz. Damit die geistigen Wesenheiten wirken&lt;br /&gt;
konnten, mußten sie sich die Sonne herausziehen und von außen her&lt;br /&gt;
ihre Kräfte niedersenden. So also sehen wir, wie auf der einen Seite eine&lt;br /&gt;
Entwickelung sozusagen heruntergeht, auf der anderen Seite eine Entwickelung&lt;br /&gt;
hinaufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun geht die Entwickelung des alten Mondes weiter. Dadurch, daß&lt;br /&gt;
die geistigen Wesenheiten von außen auf ihre Abbilder wirken, vergeistigen&lt;br /&gt;
sie den Mond, so daß er sich später wieder mit der Sonne vereinigen&lt;br /&gt;
kann. Die Urbilder nehmen wieder die Abbilder auf, saugen sie&lt;br /&gt;
gleichsam auf. Es bildet sich wieder ein Welten-Devachan, eine Weltennacht.&lt;br /&gt;
- Man nennt das auch ein «Pralaya», während man jene Zustände,&lt;br /&gt;
wie Saturn, Sonne, Mond, «Manvantaras» nennt. - Nach dieser&lt;br /&gt;
Weltennacht geht aus dem Dunkel des Weltenschoßes hervor unser&lt;br /&gt;
Erdenzustand, der dazu berufen ist, den Menschen so weit zu bringen,&lt;br /&gt;
daß er zu dem physischen, Äther- und astralischen Leib noch das Ich&lt;br /&gt;
oder den Ichträger hinzufügen kann.|112|55ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Geistig gesehen können die hier in Betracht kommenden&lt;br /&gt;
Vorgänge in der folgenden Art geschildert werden. Der&lt;br /&gt;
Menschenvorfahr war veredelt worden von Wesenheiten,&lt;br /&gt;
die vom Sonnenreiche abgefallen waren. Diese Veredelung&lt;br /&gt;
erstreckte sich vor allem auf alles, was im Wasserelemente&lt;br /&gt;
erlebt werden konnte. Auf dieses Element hatten die Sonnenwesen,&lt;br /&gt;
die Herrscher im Wärme- und Luftelemente waren,&lt;br /&gt;
den geringeren Einfluß. Für den Menschenvorfahren hatte&lt;br /&gt;
dies zur Folge, daß sich in seiner Organisation zweierlei&lt;br /&gt;
Wesenheiten geltend machten: der eine Teil dieser Organisation&lt;br /&gt;
war ganz durchdrungen von den Wirkungen der&lt;br /&gt;
Sonnenwesen. In dem andern wirkten die abgefallenen&lt;br /&gt;
Mondenwesen. Dadurch war der letzte Teil selbständiger&lt;br /&gt;
als der erste. Im ersten konnten nur Bewußtseinszustände&lt;br /&gt;
entstehen, in denen die Sonnenwesen lebten; in dem letzteren&lt;br /&gt;
lebte eine Art Weltbewußtsein, wie es dem Saturnzustande&lt;br /&gt;
eigen war, nur jetzt auf einer höheren Stufe. Der&lt;br /&gt;
Menschenvorfahr kam sich dadurch als «Abbild der Welt»&lt;br /&gt;
vor, während sich sein «Sonnenteil» nur als «Abbild der&lt;br /&gt;
Sonne» fühlte. — Es traten nun in der Menschennatur diese&lt;br /&gt;
beiden Wesenheiten in eine Art Kampf. Und durch den Einfluß&lt;br /&gt;
der Sonnenwesenheiten wurde für diesen Kampf ein&lt;br /&gt;
Ausgleich dadurch geschaffen, daß durch ihn die stoffliche&lt;br /&gt;
Organisation, welche das selbständige Weltbewußtsein ermöglichte,&lt;br /&gt;
gebrechlich, vergänglich gemacht wurde. Es mußte&lt;br /&gt;
nun von Zeit zu Zeit dieser Teil der Organisation ausgeschieden&lt;br /&gt;
werden. Während und einige Zeit nach der Ausscheidung&lt;br /&gt;
war der Menschenvorfahr ein bloß vom Sonneneinfluß&lt;br /&gt;
abhängiges Wesen. Sein Bewußtsein wurde unselbständiger;&lt;br /&gt;
er lebte in demselben ganz dem Sonnenleben hingegeben.&lt;br /&gt;
Dann erneuerte sich der selbständige Mondenteil&lt;br /&gt;
wieder. Nach einiger Zeit wiederholte sich stets dieser Vorgang.&lt;br /&gt;
So lebte der Menschenvorfahr auf dem Monde in&lt;br /&gt;
Wechselzuständen helleren und dumpferen Bewußtseins;&lt;br /&gt;
und der Wechsel war begleitet von einer Wandelung seines&lt;br /&gt;
Wesens in stofflicher Beziehung. Er legte von Zeit zu Zeit&lt;br /&gt;
seinen Mondenkörper ab und nahm ihn später wieder an.&lt;br /&gt;
Physisch gesehen zeigt sich in den angeführten Reichen&lt;br /&gt;
des Mondes eine große Mannigfaltigkeit Die Mineralpflanzen,&lt;br /&gt;
Pflanzentiere und Tiermenschen sind nach Gruppen&lt;br /&gt;
verschieden. Man wird das verstehen, wenn man bedenkt,&lt;br /&gt;
daß durch das Zurückbleiben der Gebilde auf jeder der früheren&lt;br /&gt;
Stufen der Entwickelung Formen in den mannigfaltigsten&lt;br /&gt;
Qualitäten verkörpert worden sind. Es sind Gebilde&lt;br /&gt;
da, welche noch die Anfangseigenschaften des Saturn zeigen,&lt;br /&gt;
solche der mittleren Epoche dieses Weltkörpers, solche vom&lt;br /&gt;
Ende. Ein Gleiches gilt für alle Entwickelungsstufen der&lt;br /&gt;
Sonne.|13|193ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Menschenwesen auf dem alten Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch bestand damals aus [[Physischer Leib|physischem Leib]], [[Ätherleib]] und [[Astralleib]]. Was heute innere Blutwärme ist, hatte der Mensch auf dem alten Mond als Atmungswärme. Er hatte eine  [[Feueratmung]], mit der er die [[Feuernebel]] der Mondenatmosphäre aufnahm. Atmung und Ernährung waren noch nicht gesondert voneinander. Einen geschlossenen Blutkreislauf hatte der Mensch damals noch nicht, aber die Feuerluft-Strömungen waren rhythmisch wechselnd einmal von dichterer, einmal von weniger dichter blutähnlicher Substanzialität durchzogen. Manchmal erschienen diese Strömungen wie ein kosmischer Nabelstrang, der sich in die Atmosphäre streckte und die Stoffe in den menschlichen Leib brachte. Es war die Arbeit der [[Engel]], die diese Blutsäfte in das Menschenwesen einfließen ließen. Sie absolvierten dabei ihre eigene Menschheitsentwicklung und bildeten ihr [[Ich]] aus. Indem die Blutströme in den Menschen einzogen, begann das Menschenwesen zum Ausdruck des kollektiven, noch nicht individuellen seelischen Erlebens von innen her zu ertönen (s.o.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Keim des Egoismus, der Absonderung, der durch die notwendig gewordene Abtrennung der Sonne in die Mondenwelt gelegt wurde, entstand auch die [[Sehnsucht]], die Sehnsucht nach Wiedervereinigung, das Heimweh nach der verlorenen Sonnenwelt. Diese Sehnsucht konnte von den Geistern der Bewegung zunächst nicht der Wirklichkeit nach befriedigt werden, sondern nur durch Bilder, die sie in das Bewusstsein der Mondmenschen legten. So entstand das [[Bilder-Bewusstsein]], der Menschenvorfahren auf dem alten Mond, bei denen erst der [[Physischer Leib|physische Leib]], der [[Ätherleib]] und der [[Astralleib]] veranlagt waren, die aber noch kein eigenständiges [[Ich]] hatten. {{lit|{{G|132|61ff}}}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem dem Menschenwesen auf dem alten Mond der Astralleib eingegliedert wurde, ist zugleich im physischen Leib das [[Nervensystem]] veranlagt worden. Der Astralleib ist der Erbauer des Nervensystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselnde Bewusstseinszustände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Aber es gab schon, wie gesagt, auf dem Monde, während der Zeit,&lt;br /&gt;
wo die Sonne draußen war, einen Bewußtseinswechsel; es gab Zeiten,&lt;br /&gt;
in denen das Bewußtsein lebhafter, und Zeiten, wo es dumpfer war.&lt;br /&gt;
Heute wechseln Tag- und Nachtzeiten ab. Der Mensch geht heute des&lt;br /&gt;
Morgens in seinen physischen und Ätherleib hinein; dadurch taucht&lt;br /&gt;
die Welt der äußeren Gegenstände und Wesenheiten vor ihm auf. Es&lt;br /&gt;
wird licht und hell um ihn dadurch, daß er sich seiner Sinne bedient.&lt;br /&gt;
Dann aber, wenn er abends mit seinem Ich und dem Astralleib hinausgeht,&lt;br /&gt;
dann hat er zunächst kein Werkzeug, um wahrzunehmen; es wird&lt;br /&gt;
dunkel um ihn. So wechselt das traumlose Schlafbewußtsein, das dem&lt;br /&gt;
Menschen zuerst auf der Sonne geschenkt worden ist, mit dem Wachbewußtsein,&lt;br /&gt;
mit dem Erdenbewußtsein ab. Vorbereitet hat sich das&lt;br /&gt;
schon auf dem alten Monde. Schon da waren der Ätherleib und der&lt;br /&gt;
Astralleib nicht fortwährend herausgehoben, sondern es gab Zeiten,&lt;br /&gt;
wo sie sich in den physischen Leib hineinsenkten; denn der alte Mond&lt;br /&gt;
bewegte sich schon um die Sonne herum, und diese Umdrehung bewirkte,&lt;br /&gt;
daß der Mensch zu Zeiten von der Sonne beschienen wurde, zu&lt;br /&gt;
Zeiten nicht. Dadurch geschah ein Aus- und Eintreten des Ätherleibs&lt;br /&gt;
und des Astralleibs in den physischen Leib. Freilich war der Wechsel&lt;br /&gt;
nicht von solchem Kontrast wie heute. Wenn der Mensch auf dem alten&lt;br /&gt;
Monde herausrückte, wenn er von den Kräften der Sonne beschienen&lt;br /&gt;
wurde, dann war er in einem hellen Bewußtsein, in einem geistigen Bewußtsein;&lt;br /&gt;
er nahm intensiv das Geistige wahr. Und wenn sich sein&lt;br /&gt;
Äther- und Astralleib in den physischen Leib hineinsenkten, dann verdunkelte&lt;br /&gt;
sich sein Bewußtsein - Sie sehen, es war umgekehrt wie heute.&lt;br /&gt;
So wechselten also auf dem Monde in viel, viel längeren Zeiten helle&lt;br /&gt;
und dunkle Bewußtseinszustände ab, und in den dunklen Bewußtseinszuständen&lt;br /&gt;
war es, daß, ohne daß der Mensch es wußte, dasjenige&lt;br /&gt;
vor sich ging, was man die Befruchtung nennt. Um die Fähigkeit der&lt;br /&gt;
Fortpflanzung zu entwickeln, um die Befruchtung zu bewirken, um zu&lt;br /&gt;
gebären, senkte sich die höhere Wesenheit des Menschen nieder in seinen&lt;br /&gt;
physischen Leib, und wenn der Vorgang abgeschlossen war, dann&lt;br /&gt;
ging sie wieder hinauf in die höhere Welt. Es hat sich nach und nach&lt;br /&gt;
vorbereitet, was sich auf der Erde vollständig entwickelt hat. Und dadurch,&lt;br /&gt;
daß die Sonne sich abgesondert hatte, dadurch, daß sie ihren&lt;br /&gt;
Wesenheiten stärkere Kraft gegeben hatte, konnte der Mensch, und&lt;br /&gt;
alle anderen Wesenheiten, höher entwickelt werden. Wenn nämlich die&lt;br /&gt;
Sonnenkräfte die Hemmung durch den alten Mond weiter gehabt hätten,&lt;br /&gt;
dann hätten sie nicht so kräftig wirken können. Nun waren sie&lt;br /&gt;
selbst befreit von dem Hemmnis der Mondsubstanzen, und dadurch&lt;br /&gt;
rückte der Mond mit allen seinen Wesenheiten so rasch vorwärts, daß&lt;br /&gt;
er nach einer bestimmten Zeit die Reife erlangt hatte, wieder von der&lt;br /&gt;
Sonne aufgenommen zu werden. Es trat ein Zustand ein, wo alle abgesonderten&lt;br /&gt;
Weltkörper wieder aufgenommen werden konnten, wo sie&lt;br /&gt;
gemeinsam in einen geistigen, in einen Ruhestand traten, den wir Pralaya&lt;br /&gt;
nennen. Und dann trat nach dieser Pause das wieder hervor, was&lt;br /&gt;
wir den ersten ätherischen Keim des Erdenkörpers nennen können, und&lt;br /&gt;
aus dem sich später wieder alles abgesondert hat.|105|90f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Aus der Akasha-Chronik&#039;&#039;, [[GA 11]] (1904-1908), Kapitel &#039;&#039;Das Leben auf dem Monde&#039;&#039; {{Schriften|011}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[GA 13]] (1909), Kapitel &#039;&#039;Die Weltentwicklung und der Mensch&#039;&#039; {{Schriften|013}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Theosophie des Rosenkreuzers&#039;&#039;, [[GA 99]], Zehnter Vortrag, München, 3. Juni 1907 {{Vorträge|099}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Apokalypse des Johannes&#039;&#039;, [[GA 104]] (1985) {{Vorträge|104}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Welt, Erde und Mensch &#039;&#039;, [[GA 105]] (1983), ISBN 3-7274-1050-7 {{Vorträge|105}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium&#039;&#039;, [[GA 112]] (1984) {{Vorträge|112}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Mission einzelner Volksseelen&#039;&#039;, [[GA 121]] (1982), Fünfter Vortrag, Kristiania, 11. Juni 1910 {{Vorträge|121}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Evolution vom Gesichtspunkte des Wahrhaftigen&#039;&#039;, [[GA 132]] (1987), Vierter Vortrag, Berlin, 21. November 1911 {{Vorträge|132}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mysterienstätten des Mittelalters&#039;&#039;, [[GA 233a]] (1991), ISBN 3-7274-2335-8 {{Vorträge|233a}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen&#039;&#039;, [[GA 136]] (1984), Achter Vortrag, Helsingfors, 11. April 1912 {{Vorträge|136}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band I: 1904 – 1909&#039;&#039;, [[GA 266/1]] (1995), ISBN 3-7274-2661-6 {{Schule|266a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/011.pdf GA 11: Aus der Akasha-Chronik (1904/05)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/013.pdf GA 13: Die Geheimwissenschaft im Umriss (1910)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroposophie.net/steiner/ga/bib_steiner_ga_121.htm GA 121: Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie] - Der gesamte Text online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audioartikel|Alter Mond.ogg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltentwicklungsstufen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Mond|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Alte_Sonne&amp;diff=625619</id>
		<title>Alte Sonne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Alte_Sonne&amp;diff=625619"/>
		<updated>2026-04-06T19:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alte-sonne1.jpg|mini|400px|Alte Sonne; Gemälde von F. Heinrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;alte Sonne&#039;&#039;&#039;, nicht zu verwechseln mit unserer &#039;&#039;gegenwärtigen&#039;&#039; [[Sonne]] und darum auch &#039;&#039;&#039;okkulte Sonne&#039;&#039;&#039; genannt, war die zweite Verkörperung (→ [[Weltentwicklungsstufen]]) unserer [[Erde]] bzw. unseres ganzen [[Planetensystem]]s. Der alten Sonnenwelt ging der [[Alter Saturn|alte Saturn]], eine reine [[Wärme]]welt, voran und  der [[Alter Mond|alte Mond]] folgte ihr. Die alte Sonnenwelt wird gelegentlich auch als [[Kosmos der Stärke|&#039;&#039;&#039;Kosmos der Stärke&#039;&#039;&#039;]] oder [[Kosmos der Kraft|&#039;&#039;&#039;Kosmos der Kraft&#039;&#039;&#039;]] {{lit|{{G|104|169}}}} bzw. als &#039;&#039;&#039;[[Kosmos der göttlichen Allmacht]]&#039;&#039;&#039; {{GZ||90a|29}} bezeichnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der alten Sonne wurde von den [[Geister der Weisheit|Geistern der Weisheit]] geleitet. Der höchste Regent der Sonnenentwicklung war der [[Christus]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. dazu auch: [[Lorenzo Ravagli]]: &#039;&#039;https://anthroblog.anthroweb.info/2017/christus-als-regent-der-okkulten-sonne-1907/ Christus als Regent der okkulten Sonne – 1907 (11)], abgerufen am 8. November 2022&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der alten Sonne enstand der [[Lichtäther]] und das [[Luft]]element.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltenmission der alten Sonne war es, den [[Ätherleib]] des Menschen auszugestalten, und nach innen aus dem fortströmenden Element der [[Weisheit]] das [[Gefühl]] zu ermöglichen. {{lit|{{G|121|86ff}}}}&lt;br /&gt;
Die alte Sonnenentwicklung wird auch als zweiter [[Schöpfungstag]] bezeichnet: [[Dies Solis]] = [[Sonnentag]] (= [[Sonnengott]], denn &#039;&#039;Dies&#039;&#039; und &#039;&#039;Deus&#039;&#039; sind gleichen Ursprungs). {{lit|{{G|99|93ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Licht und Gas als Substanzen der alten Sonne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Sonne ist der wiederauferstandene [[Alter Saturn|alte Saturn]] und trat mit schicksalsmäßiger Notwendigkeit deshalb in die äußere Erscheinung, weil die [[Geister der Persönlichkeit]] auf dem alten Saturn nicht alle [[Wärme-Eier]] aus eigener Kraft wieder in sich aufgenommen und in ein rein inneres Dasein geführt hatten. Jetzt differenzierte sich die Wärme, aus der der alte Saturn einzig bestanden hatte, in [[Licht]] und [[Rauch]] (→ siehe auch [[Feuerluft]], [[Ruach]]), so dass die Sonnensphäre nun innerlich aus [[Luft]], aus strömendem Gas bestand und nach außen in strahlendem Licht erglänzte. Das Licht wurde also durch das glühende Gas erzeugt. Im Sonnenleib hätte man verschiedene Gasströme gesehen, was wie ein Atemprozess angemutet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die alte Sonne als Werk der zweiten Hierarchie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Saturn|alte Saturn]], der der Sonnenentwicklung vorangegangen ist, war das gemeinsame Werk der [[Erste Hierarchie|ersten Hierarchie]], also der [[Seraphim]], [[Cherubim]] und [[Throne]]. Die alte Sonne wurde durch die [[Zweite Hierarchie|zweite Hierarchie]], die [[Kyriotetes]], [[Dynamis]] und [[Exusiai]], hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:20px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GA233a 017.gif|right|450px|Tafel 1]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Man redete so, daß man, wenn man von Elementen&lt;br /&gt;
redete, vom Elemente der Wärme, darunter eigentlich Cherubim,&lt;br /&gt;
Seraphim, Throne verstand. Und das ist das saturnische Dasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ging man weiter, und man sagte sich dann: Nur die Seraphim,&lt;br /&gt;
Cherubim, Throne haben die Macht, so etwas hervorzubringen, so&lt;br /&gt;
etwas hinzustellen in den Kosmos. Nur diese höchste Hierarchie hat&lt;br /&gt;
die Fähigkeit, so etwas hinzustellen in den Kosmos. Aber indem diese&lt;br /&gt;
höchste Hierarchie im Ausgangspunkte eines Weltenwerdens so etwas&lt;br /&gt;
hingestellt hat, konnte die Entwickelung weitergehen. Es konnten&lt;br /&gt;
gewissermaßen die Söhne der Seraphim, Cherubim und Throne&lt;br /&gt;
die Entwickelung weiterleiten. ~ Und das geschah dann auf die Weise,&lt;br /&gt;
daß wirklich die von den Seraphim, Cherubim und Thronen hervorgebrachten&lt;br /&gt;
Wesenheiten der zweiten Hierarchie, die Kyriotetes, Dynamis,&lt;br /&gt;
Exusiai, daß diese nun eindrangen in diesen Raum, sagen wir,&lt;br /&gt;
der hier durch Seraphim, Cherubim und Throne saturnisch gestaltet&lt;br /&gt;
worden war, saturnisch warm gebildet worden war. Da drangen dann&lt;br /&gt;
die jüngeren, natürlich kosmisch jüngeren Wesenheiten ein. Diese kosmisch&lt;br /&gt;
jüngeren Wesenheiten, wie wirkten sie? Wahrend die Cherubim,&lt;br /&gt;
Seraphim und Throne für sich im Elemente der Wärme sich offenbarten,&lt;br /&gt;
so offenbarten sich die Wesenheiten der zweiten Hierarchie im&lt;br /&gt;
Elemente des Lichtes. Hier (auf der Zeichnung, roter Hintergrund)&lt;br /&gt;
das Saturnische ist dunkel, liefert Wärme. Und innerhalb der dunklen&lt;br /&gt;
finsteren Welt des saturnischen Daseins ersteht dasjenige, was durch&lt;br /&gt;
die Söhne der ersten Hierarchie, durch die Exusiai, Dynamis, Kyriotetes&lt;br /&gt;
entstehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was da entsteht innerhalb dieses saturnisch Warmen, das entsteht&lt;br /&gt;
dadurch, daß das Eindringen der zweiten Hierarchie bedeutet ein&lt;br /&gt;
innerliches Durchleuchtetwerden. Dieses innerliche Durchleuchtetwerden&lt;br /&gt;
ist verknüpft mit einer Verdichtung der Wärme. Es wird aus dem&lt;br /&gt;
aus dem bloßen Wärmeelement Luft. Und wir haben auf der einen&lt;br /&gt;
Seite eindringend in der Offenbarung des Lichtes die zweite Hierarchie.&lt;br /&gt;
Aber Sie müssen sich jetzt klar vorstellen, in Wirklichkeit&lt;br /&gt;
dringen Wesenheiten ein. Für ein Wesen mit entsprechender Wahrnehmungsfähigkeit&lt;br /&gt;
dringt Licht ein. Licht ist dasjenige, was die&lt;br /&gt;
Wege dieser Wesenheiten bezeichnet. Wenn irgendwo Licht hinkommt,&lt;br /&gt;
so entsteht unter gewissen Bedingungen Schatten, Finsternis, finsterer Schatten. Durch das Eindringen der zweiten Hierarchie&lt;br /&gt;
in Form des Lichtes entstand auch Schatten. Was war dieser Schatten?&lt;br /&gt;
Die Luft. Und tatsächlich, bis ins 15., 16. Jahrhundert hat man&lt;br /&gt;
gewußt, was die Luft ist. Heute weiß man nur, die Luft besteht aus&lt;br /&gt;
Sauerstoff, Stickstoff und so weiter, womit nicht viel anderes gesagt&lt;br /&gt;
ist, als wenn einer meinetwillen von einer Uhr weiß, sie besteht aus&lt;br /&gt;
Glas und Silber, womit über die Uhr gar nichts gesagt ist. Es ist über&lt;br /&gt;
die Luft gar nichts gesagt als kosmische Erscheinung, wenn man&lt;br /&gt;
sagt, sie besteht aus Sauerstoff und Stickstoff, aber es ist viel über die&lt;br /&gt;
Luft gesagt, wenn man weiß: Aus dem Kosmos heraus ist die Luft&lt;br /&gt;
der Schatten des Lichtes. - So daß man also jetzt tatsächlich mit dem&lt;br /&gt;
Eindringen der zweiten Hierarchie in das saturnisch Warme das Eindringen des Lichtes hat (weiße Strahlen) und den Schatten des&lt;br /&gt;
Lichtes, die Luft (grüne Schlangenlinien). Und wo das entsteht, ist&lt;br /&gt;
Sonne.&amp;quot; {{Lit|{{G|233a|16ff}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die alte Sonne als Heimatplanet der Erzengel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Licht]] der alten Sonne machten die [[Erzengel]] ([[Archangeloi]]) ihre [[Menschheitsstufe]] durch, d.h. sie erwarben sich hier ihr [[Ich]]. Auch der [[Christus]], der oberste Herr der alten Sonnenentwicklung, offenbarte sich durch einen Erzengel bzw. [[Feuergeist]], dessen unterstes [[Wesensglied]] der [[Astralleib]] und dessen oberstes der [[Logos|zweite Logos]], der spätere Christus, war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin-left: 20px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wesensglieder der Archangeloi&amp;lt;br&amp;gt;auf der alten Sonne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Sohn (Trinität)|Sohn]] ([[2. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Heiliger Geist]] ([[3. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistesmensch]] ([[Atma]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Lebensgeist]] ([[Buddhi]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistselbst]] ([[Manas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Ich]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Astralleib]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Die alte Sonne war ein wunderbares Wesen im Weltenraum. So&lt;br /&gt;
arbeiteten die Menschen dazumal auf der Sonne an ihrer eigenen Körperlichkeit,&lt;br /&gt;
wie gewisse Wesen, zum Beispiel Korallen, von außen an&lt;br /&gt;
ihrem Bau arbeiten. Das geschah unter der Leitung höherer Wesen,&lt;br /&gt;
denn es gab höhere Wesenheiten in der Atmosphäre der Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Kategorie derselben müssen wir uns besonders befassen, die&lt;br /&gt;
damals auf der Stufe stand wie die Menschen heute. Auf dem Saturn&lt;br /&gt;
haben wir die Geister des Egoismus, die den Freiheits- und den Selbständigkeitssinn&lt;br /&gt;
einpflanzten und auf der Menschenstufe standen. Auf&lt;br /&gt;
der Sonne waren es andere Wesenheiten, die nicht das Ich, sondern den&lt;br /&gt;
Astralleib als unterstes Glied hatten. Sie bestanden aus Astralleib, Ich,&lt;br /&gt;
Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch und dem achten Glied, dem,&lt;br /&gt;
was die christliche Esoterik Heiliger Geist nennt, und endlich als neuntem&lt;br /&gt;
Gliede dem Sohne, dem «Wort» im Sinne des Johannes-Evangeliums.&lt;br /&gt;
Das zehnte Glied hatten sie noch nicht; dafür hatten sie unten&lt;br /&gt;
angesetzt den Astralleib. Das waren die Geister, die sich auf der Sonne&lt;br /&gt;
betätigten; sie leiteten alle astrale Arbeit. Sie unterscheiden sich von&lt;br /&gt;
dem heutigen Menschen dadurch, daß der Mensch Luft atmet, weil&lt;br /&gt;
Luft in der Umgebung der Erde ist, jene Geister aber Wärme oder&lt;br /&gt;
Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne war selbst eine Art von Luftmasse. Das, was sie umgab,&lt;br /&gt;
war jene Stofflichkeit, die früher den Saturn selbst gebildet hatte: das&lt;br /&gt;
Feuer, die Wärme. Der Teil, der sich verdichtet hatte, hatte die gasförmige&lt;br /&gt;
Sonne gebildet, und was sich nicht verdichten konnte, war ein&lt;br /&gt;
wogendes Feuermeer. Diese Wesenheiten konnten also auf der Sonne&lt;br /&gt;
so leben, daß sie Wärme, Feuer ein- und ausatmeten. Daher nennt man&lt;br /&gt;
diese Geister die Feuergeister. Sie standen auf der Sonne auf der Stufe&lt;br /&gt;
der Menschheit, und sie arbeiteten in dem Dienst der Menschheit. Sonnen-&lt;br /&gt;
oder Feuergeister nennt man diese Wesenheiten. Der Mensch war&lt;br /&gt;
damals auf der Stufe des Schlafbewußtseins. Diese Sonnen-Feuergeister&lt;br /&gt;
hatten schon das Ich-Bewußtsein. Sie haben sich seither auch weiterentwickelt&lt;br /&gt;
und höhere Bewußtseinsstufen erstiegen. Man nennt sie in&lt;br /&gt;
der christlichen Esoterik Erzengel. Und der am höchsten entwickelte&lt;br /&gt;
Geist, der auf der Sonne war als Feuergeist, der sich heute noch auf der&lt;br /&gt;
Erde betätigt, mit höchstentwickeltem Bewußtsein, dieser Sonnenoder&lt;br /&gt;
Feuergeist, das ist der Christus, ebenso wie der höchstentwickelte&lt;br /&gt;
Saturngeist der Vatergott ist. Für die christliche Esoterik war daher in&lt;br /&gt;
dem fleischlichen Leibe des Christus Jesus ein solcher Sonnen-Feuergeist&lt;br /&gt;
verkörpert, und zwar der höchste, der Regent der Sonnengeister.&lt;br /&gt;
Damit er auf die Erde kommen konnte, mußte er einen physischen Leib&lt;br /&gt;
benutzen. Er mußte unter denselben irdischen Bedingungen stehen wie&lt;br /&gt;
der Mensch, um sich hier betätigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So haben wir es zu tun auf der Sonne mit einem Sonnenleib, gleichsam&lt;br /&gt;
mit einem Leibe des Sonnenplaneten, mit Ich-Geistern, die Feuergeister&lt;br /&gt;
sind, und mit einem Regenten dieser Sonne, dem höchstentwickelten&lt;br /&gt;
Sonnengeist, dem Christus. Während die Erde Sonne war,&lt;br /&gt;
war dieser Geist der Zentralgeist der Sonne. Als die Erde Mond war,&lt;br /&gt;
war er höherentwickelt, aber er verblieb bei dem Mond. Als die Erde&lt;br /&gt;
Erde ward, war er höchstentwickelt und verblieb bei der Erde, nachdem&lt;br /&gt;
er sich mit ihr nach dem Mysterium von Golgatha vereinigt hatte.&lt;br /&gt;
Er bildet so den höchsten planetarischen Geist der Erde.|99|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem die Archangeloi das strömende Gas in ihr Wesen aufnahmen und wieder abgaben enstand ein Einatmen &#039;&#039;&#039;Sonnen-Nacht&#039;&#039;&#039; und Ausatmen &#039;&#039;&#039;Sonnen-Tag&#039;&#039;&#039;, durch den sich die alte Sonne rhythmisch wechselnd verdunkelte und wieder leuchtend erstrahlte. Dadurch unterscheidet sich auch die alte Sonne von unserer heutigen [[Sonne]], die kontinuierlich leuchtet. Die ursprünglichen Wärme-Eier gestalteten sich durch diese Vorgänge zu regelmäßigen, innerlich &#039;&#039;lebendigen&#039;&#039; Gebilden um. Die Feuergeister hatten eine besondere Vorliebe für den Sonnentag, da dieser ihnen durch das Licht das Hinauswandern und das Ausbreiten im Universium ermöglichte. In diesem Zustand fühlten sie sich sehr wohl. Das Zurückkehren zur alten Sonne in der Sonnennacht war ihnen hingegen unangenehm, sie empfanden das Dasein in der dunklen Sonnennacht als beengt und niedriger als das Aufgehen im Universum am Sonnentage. Durch den Einfluss der [[Cherubim]] wurde es ihnen möglich, ihren Aufenthalt im [[Lichtäther]] in die Länge zu ziehen. Diese waren rings um die alte Sonne verteilt und nahmen die Erzengelwesen auf. Besagter Aufenthalt war ein solcher in der geistigen Welt. Die Cherubim wirkten belebend auf die Archangeloi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn nichts anderes eintreten würde als das, was ich im letzten Vortrag und jetzt beschrieben &lt;br /&gt;
habe, dann würden die Erzengel, die da Menschen sind auf der &lt;br /&gt;
alten Sonne, in den Sonnentagen mit den Lichtstrahlen hinauseilen &lt;br /&gt;
in das Universum, würden sich verbreiten im Universum, und sie &lt;br /&gt;
müßten in den Sonnennächten wiederum zurückkehren zur Sonne. &lt;br /&gt;
Ein Aus- und Einatmen des Lichtes und damit auch der im Licht &lt;br /&gt;
webenden und wesenden Geschöpfe würde da sein. Aber so ist es &lt;br /&gt;
nicht. Und ich möchte jetzt wiederum in einer einfachen Weise, ich &lt;br /&gt;
möchte sagen, fast trivial charakterisieren das Wesen dieser Erzengel &lt;br /&gt;
oder Archangeloi. Es gefällt ihnen sozusagen zu gut, wenn sie da &lt;br /&gt;
hinausschweben in das Universum; es gefällt ihnen besser das Hinausschweben und Aufgehen in dem Geist des Universums als das Wiedersichzusammenziehen. &lt;br /&gt;
Das ist ihnen wie ein sie beengendes Dasein, &lt;br /&gt;
ein niedrigeres Dasein. Das Leben im Lichtäther gefällt ihnen also &lt;br /&gt;
besser. Nun könnten sie dieses Leben im Lichtäther nimmermehr &lt;br /&gt;
über eine gewisse Grenze hinaus ausdehnen, wenn ihnen nicht irgend &lt;br /&gt;
etwas zu Hilfe käme dabei. Wenn diese Wesenheiten auf der alten &lt;br /&gt;
Sonne allein auf sich angewiesen wären, ganz unmöglich könnten sie &lt;br /&gt;
etwas anderes tun als, sagen wir, brav wieder zurückkehren zur Sonne &lt;br /&gt;
in den Sonnennächten. Dennoch haben sie es nicht getan, sondern &lt;br /&gt;
sie haben sozusagen die Zeit ihres Verweilens in der Welt draußen &lt;br /&gt;
immer länger und länger ausgedehnt, haben sich immer mehr und &lt;br /&gt;
mehr aufgehalten in der geistigen Welt. Was kam ihnen da zu Hilfe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns vorstellen, dieser Kreis sei der alte Sonnenball, so &lt;br /&gt;
streben nach allen Seiten hinaus von diesem alten Sonnenball in den &lt;br /&gt;
Weltenraum die Erzengel, es verbreitet sich geistig das Wesen der &lt;br /&gt;
Erzengel in das Universum. Zu Hilfe kam den Erzengeln bei dieser &lt;br /&gt;
Ausbreitung der Umstand, daß ihnen Wesen aus dem Universum &lt;br /&gt;
entgegenkamen. So wie früher bei dem alten Saturn eingeströmt sind &lt;br /&gt;
aus dem Universum die Feuerelemente der Throne, so kommen jetzt &lt;br /&gt;
den Erzengeln, die da hinausgehen, andere Wesenheiten entgegen, &lt;br /&gt;
Wesenheiten, die noch höher sind als die Throne; und sie helfen &lt;br /&gt;
ihnen, so daß sie länger da draußen in der geistigen Welt bleiben &lt;br /&gt;
können, als sie es sonst hätten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wesenheiten, die den Erzengeln aus dem geistigen Raum &lt;br /&gt;
entgegengekommen sind und die Erzengel aufgenommen haben, &lt;br /&gt;
nennen wir Cherubim. Das ist eine besonders erhabene Art von &lt;br /&gt;
geistigen Wesenheiten, denn sie haben die Macht, sozusagen mit &lt;br /&gt;
offenen Armen aufzunehmen die Erzengelwesen. Wenn diese Erzengelwesen &lt;br /&gt;
hinaus sich verbreiten, kommen ihnen die Cherubim &lt;br /&gt;
aus dem Weltenall entgegen. Also wir haben rings um den alten &lt;br /&gt;
Sonnenball herum die sich nahenden Cherubim. Wie, wenn ich &lt;br /&gt;
den Vergleich gebrauchen darf, unsere Erde von ihrer Atmosphäre&lt;br /&gt;
umgeben ist, so ist die alte Sonne umgeben gewesen von dem Reich &lt;br /&gt;
der Cherubim zur Wohltat der Erzengel. Diese Erzengel schauten &lt;br /&gt;
also, wenn sie hinausgingen in den Weltenraum, sie schauten ihre &lt;br /&gt;
großen Helfer an.|110|70f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cherubim nahmen das Licht, welches der Feuermaterie entsprang, in sich auf und veredelten es. Als Ausgleich dazu wurde die erste Anlage zum Tierreich in den dunklen Rauch der Sonnennacht hineingemalt (→ &#039;&#039;Das Tierreich und die okkulte Sonne&#039;&#039;). Tritt im Universum eine Erhöhung ein, muss dieser eine Involution entgegengestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Menschheit und die okkulte Sonne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mensch]], von dem damals nur der [[Physischer Leib|physische Leib]] und der [[Ätherleib]] veranlagt waren, hatte ein traumloses [[Schlaf-Bewusstsein]], wie es heute die [[Pflanze]]n haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem dem Menschenwesen der Ätherleib verliehen wurde, ist zugleich im physischen Leib das [[Drüsensystem]] veranlagt worden. [[Drüse]]n sind vom Ätherleib umgewandelte Anlagen der [[Sinnesorgane]] vom alten Saturn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Tierreich und die okkulte Sonne ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sonnennacht, in welcher die Cherubim nicht in der Weise auf die Erzengel einwirken konnten, in der sie es am Sonnentage taten, beeinflussten sie das dunkle Gas der alten Sonne. Dadurch entwickelte sich aus dem alten Sonnennebel heraus die erste Anlage zum heutigen [[Tierreich]]. Diese war eine Spiegelung der Cherubim. Aufgrund dieses Zusammenhanges der Geister der Harmonien mit den Tieren wurden sie in der Vergangenheit auch von denjenigen, denen derselbe durch die Mysterien geläufig war, als [[Tierkreis]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Aus der Akasha-Chronik&#039;&#039;, [[GA 11]] (1904-1908), Kapitel &#039;&#039;Das Leben der Sonne&#039;&#039; {{Schriften|011}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[GA 13]] (1909), Kapitel &#039;&#039;Die Weltentwicklung und der Mensch&#039;&#039; {{Schriften|013}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Theosophie des Rosenkreuzers&#039;&#039;, [[GA 99]], Neunter Vortrag, München, 2. Juni 1907 {{Vorträge|099}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Apokalypse des Johannes&#039;&#039;, [[GA 104]] (1985) {{Vorträge|104}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt&#039;&#039;, [[GA 110]], Vierter Vortrag, Düsseldorf, 13. April 1909 {{Vorträge|110}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Mission einzelner Volksseelen&#039;&#039;, [[GA 121]] (1982), Fünfter Vortrag, Kristiania, 11. Juni 1910 {{Vorträge|121}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mysterienstätten des Mittelalters&#039;&#039;, [[GA 233a]] (1991), ISBN 3-7274-2335-8 {{Vorträge|233a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/011.pdf GA 11: Aus der Akasha-Chronik (1904/05)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/013.pdf GA 13: Die Geheimwissenschaft im Umriss (1910)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroposophie.net/steiner/ga/bib_steiner_ga_121.htm GA 121: Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie] - Der gesamte Text online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audioartikel|Alte Sonne.ogg}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltentwicklungsstufen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Sonne|!]]&lt;br /&gt;
[[en:Old Sun]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Alter_Saturn&amp;diff=625618</id>
		<title>Alter Saturn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Alter_Saturn&amp;diff=625618"/>
		<updated>2026-04-06T19:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alter-saturn1.jpg|mini|400px|Alter Saturn; Gemälde von F. Heinrich]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;alte Saturn&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;okkulter Saturn&#039;&#039;&#039; genannt, nicht zu verwechseln mit unserem &#039;&#039;gegenwärtigen&#039;&#039; [[Saturn]], war die erste Verkörperung unserer [[Erde (Planet)|Erde]] bzw. unseres ganzen [[Planetensystem]]s. Er bestand gänzlich aus [[Wärme]] und war ein reich gegliederter Wärmeorganismus. Seine Ausdehnung reichte von der heutigen Sonne bis zum gegenwärtigen Saturn, den er verschluckt hätte, er war also ein Riesenplanet. Die [[Geister des Willens]] (Throne), die die Saturnsphäre umgaben, leiteten die Saturnentwicklung. Der höchste Regent der Saturnentwicklung wird als [[Vater]] bezeichnet. Der alte Saturn entstand dadurch, dass  die Throne das ihrem [[Wesen]] innewohnende [[Wille]]ns-[[Feuer]] als äußere Wärmesubstanz hinopferten. Die Weltenmission des Saturn war es, nach außen den [[Physischer Leib|physischen Leib]] zu gestalten und nach innen die Möglichkeit des [[Wille]]ns zu geben. {{lit|{{G|121|86ff}}}} Auf den alten Saturn folgte die [[Weltentwicklungsstufe]] der [[Alte Sonne|alten Sonne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der alte Saturn als gemeinsames Werk der Seraphim, Cherubim und Throne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GA233a 015.gif|right|400px|Alter Saturn]]&lt;br /&gt;
{{GZ|Der Chor der [[Seraphim]], [[Cherubim]], [[Throne]] wirkt&lt;br /&gt;
zusammen, und zwar so wirkt er zusammen, daß die Throne einen&lt;br /&gt;
Kern begründen (siehe Zeichnung; Mitte rotlila); die Cherubim&lt;br /&gt;
lassen von diesem Kern ausströmen ihr eigenes lichtvolles Wesen&lt;br /&gt;
(gelber Ring). Die Seraphim hüllen das Ganze in einen Begeisterungsmantel,&lt;br /&gt;
der weithin in den Weltenraum strahlt (rote Umhüllung).&lt;br /&gt;
Aber das sind alles Wesenheiten in dem, was ich zeichne, in der&lt;br /&gt;
Mitte die Throne, im Umkreis die Cherubim, in dem, was im Äußersten&lt;br /&gt;
hier ist, die Seraphim. Das sind Wesenheiten, die ineinanderschweben,&lt;br /&gt;
-tun, -denken, -wollen, die ineinanderfühlen. Das sind&lt;br /&gt;
Wesenhaftigkeiten. Und wenn ein Wesen, das die entsprechende&lt;br /&gt;
Empfindungsfähigkeit gehabt hätte, nunmehr den Weg durch den &lt;br /&gt;
Raum genommen hätte, wo in dieser Weise die Throne einen Kern&lt;br /&gt;
begründet haben, die Cherubim eine Art von Umkreis, die Seraphim&lt;br /&gt;
eine Art von Abschluß nach außen, wenn ein solches Wesen in&lt;br /&gt;
den Bereich dieses Wirkens der ersten Hierarchie gekommen wäre,&lt;br /&gt;
so hätte es Wärme in verschiedener Differenzierung, an verschiedenen&lt;br /&gt;
Stellen Wärme gefühlt, da höhere Wärme, dort tiefere&lt;br /&gt;
Wärme. Alles aber seelisch-geistig, aber so seelisch-geistig, daß das&lt;br /&gt;
seelische Erlebnis auch zu gleicher Zeit in unseren Sinnen ein physisches&lt;br /&gt;
Erlebnis ist, daß also, indem das Wesen sich seelisch warm&lt;br /&gt;
fühlt, wirklich das da ist, was Sie fühlen, wenn Sie in einem geheizten&lt;br /&gt;
Raume sind. Solch eine Zusammenbauung von Wesenheiten&lt;br /&gt;
der ersten Hierarchie ist einmal im Weltenall entstanden, und das&lt;br /&gt;
bildete das saturnische Dasein. Die Wärme ist bloß der Ausdruck&lt;br /&gt;
dafür, daß diese Wesenheiten da sind. Die Wärme ist nichts, sie ist&lt;br /&gt;
bloß der Ausdruck dafür, daß diese Wesenheiten da sind.|233a|14f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwandlung der Wärme des alten Saturn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Saturnentwicklung verwandelte sich diese &#039;&#039;innere&#039;&#039; Wärme erst nach und nach zur äußerlich wahrnehmbaren Wärme. Innerhalb der Wärmemassen des Saturn war es finster; nur gegen Ende der Entwicklung begann der Saturn etwas aufzuleuchten. Will man sich eine Vorstellung von dieser Wärme respektive ihrer Negation machen, so kann man sich dafür die Farberlebnisse vor die Seele stellen, welche man bei der Betrachtung der Farben Rot und Blau empfindet. Sieht man oder stellt man sich die rote Farbe vor, so empfindet man ein warmes Gefühl, wohingegen man ein kaltes Gefühl hat, insofern man an die blaue denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Etwas, was Sie heute nur noch als Seelenwärme&lt;br /&gt;
kennen, das würde Sie überkommen haben, wenn Sie in den allerersten&lt;br /&gt;
Stadien des Saturn diese Reise gemacht hätten. Sie können sich&lt;br /&gt;
eine Vorstellung bilden der Erlebnisse, die Sie gehabt hätten, wenn&lt;br /&gt;
Sie folgendes betrachten. Sie wissen, daß ein Unterschied besteht, wenn&lt;br /&gt;
Sie eine rote oder eine blaue Fläche betrachten. Wenn Sie sich der roten&lt;br /&gt;
Farbe gegenüberstellen, so sagen Sie sich: Das gibt ein warmes Gefühl;&lt;br /&gt;
stellen Sie sich dem Blauen gegenüber, so haben Sie das Gefühl des&lt;br /&gt;
Kalten. Denken Sie sich diese Gefühle, die in der menschlichen Seele&lt;br /&gt;
ausgelöst werden durch den Eindruck des Roten, den Sie damals ja&lt;br /&gt;
nicht gehabt hätten, aber Sie hätten so etwas behaglich Warmes gefühlt,&lt;br /&gt;
wie wenn Sie sich heute dem Roten gegenüberstellen. Am Ende&lt;br /&gt;
der Saturnzeit würden Sie nicht nur diesen innerlich behaglichen Zustand&lt;br /&gt;
gefühlt haben, sondern etwas, wie wenn von außen an Sie herangetreten&lt;br /&gt;
wäre Wärme. Innerliche Wärme hätte sich allmählich verwandelt&lt;br /&gt;
in äußere Wärmewahrnehmung. Das ist der Weg, den der&lt;br /&gt;
Saturn durchmachte: von einer innerlich seelischen Wärme zu einer&lt;br /&gt;
äußerlich wahrnehmbaren Wärme, zu dem, was wir äußerliche Wärme&lt;br /&gt;
oder Feuer nennen.|110|52f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Mensch auf dem alten Saturn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige irdische [[Mensch]] verfügt über vier grundlegende [[Wesensglieder]]: [[physischer Leib]], [[Ätherleib]], [[Astralleib]] und [[Ich]]. Von diesen vier Wesensgliedern hatte der Mensch auf dem alten Saturn nur den physischen Leib in Form eines reinen Wärmeleibes. Man stelle sich nun den heutigen Menschen in einem solchen Zustand vor, in dem sich die höheren drei Wesensglieder aus dem physischen Leib herausgehoben haben, die Verbindung mit diesem aber doch noch nicht ganz gelöst ist. Auf Erden tritt dieser Zustand nur im Moment des [[Tod]]es ein und bleibt dann in der Regel für etwa dreieinhalb Tage bestehen. In einem annähernd vergleichbaren Zustand befand sich der Mensch auf dem alten Saturn. Seine höheren Wesensglieder waren damals allerdings noch ganz unselbstständig eingebettet in die den Saturn umgebende geistige Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und wenn Sie sich jetzt vorstellen,&lt;br /&gt;
daß der Mensch gestorben ist, daß auch sein Ätherkörper, verbunden&lt;br /&gt;
mit dem Astralleib und dem Ich, heraus ist, aber so, daß die&lt;br /&gt;
Verbindung doch nicht ganz gelöst ist, daß das, was heraus ist, was eingebettet&lt;br /&gt;
ist in die umliegende kosmische Masse, seine Strahlen hinuntersendet&lt;br /&gt;
und arbeitet an der physischen Leiblichkeit, dann haben Sie&lt;br /&gt;
den Zustand, den die Menschheit auf dem Saturn hatte. Unten auf der&lt;br /&gt;
Weltkugel des Saturn war nur das enthalten, was in unserer rein physischen&lt;br /&gt;
Leiblichkeit ist; umgeben war sie gleichsam von einer ätherisch-astralischen&lt;br /&gt;
Atmosphäre, in welcher eingebettet waren die Iche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen waren tatsächlich schon vorhanden auf dem Saturn,&lt;br /&gt;
aber in einem dumpfen, dumpfen Bewußtsein. Diese Seelen hatten die&lt;br /&gt;
Aufgabe, regsam und in Tätigkeit zu erhalten etwas, was drunten zu&lt;br /&gt;
ihnen gehörte. Sie arbeiteten von oben an ihrem physischen Leibe. Wie&lt;br /&gt;
eine Schnecke, die sich ihr Gehäuse bearbeitet, ebenso schaffen sie von&lt;br /&gt;
außen, wie ein Instrument, an den leiblichen Organen. Wir wollen&lt;br /&gt;
beschreiben, wie dasjenige aussah, an dem die Seelen oben arbeiteten.&lt;br /&gt;
Wir haben diesen physischen Saturn, diesen Saturn überhaupt, ein&lt;br /&gt;
wenig zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon gesagt, das, was an der physischen Leiblichkeit&lt;br /&gt;
dort ausgebildet wurde, waren die Anlagen der Sinnesorgane. Was&lt;br /&gt;
als Sinnesanlage im Menschen lebte, bearbeiteten die Seelen äußerlich&lt;br /&gt;
auf der Saturn-Oberfläche. Sie waren wirklich in dem den Saturn&lt;br /&gt;
umgebenden Weltenraum, unten war ihre Werkstätte. Da arbeiteten&lt;br /&gt;
sie die Typen für Augen und Ohren und für die anderen Sinnesorgane&lt;br /&gt;
aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war nun die Grundeigenschaft dieser Saturnmasse? Sie ist&lt;br /&gt;
schwer zu bezeichnen, weil wir in unserer Sprache kaum ein Wort haben,&lt;br /&gt;
das dazu paßt, denn unsere Worte sind ja auch ganz materialisiert;&lt;br /&gt;
sie passen nur für den physischen Plan. Es gibt aber ein Wort, das diese&lt;br /&gt;
feine Arbeit, die da geleistet wurde, ausdrücken kann. Man kann es&lt;br /&gt;
bezeichnen mit dem Ausdruck: sich spiegeln. Die Saturnmasse hatte die&lt;br /&gt;
Eigenschaft, in allen ihren Teilen das, was von außen als Licht, als&lt;br /&gt;
Ton, als Geruch, als Geschmack herankam, zu spiegeln. Alles wurde&lt;br /&gt;
wieder zurückgeworfen, man nahm es im Weltenraum gleichsam wahr&lt;br /&gt;
als ein Sich-Spiegeln im Spiegel des Saturn. Man kann es nur damit&lt;br /&gt;
vergleichen, wenn man seinem Nebenmenschen ins Auge blickt und das&lt;br /&gt;
eigene Bildchen uns daraus entgegenschaut. So nahmen sich alle Seelen&lt;br /&gt;
der Menschen wahr, aber nicht nur als Bild in Farben, sondern sie&lt;br /&gt;
schmeckten sich, sie rochen sich, sie nahmen sich in einem bestimmten&lt;br /&gt;
Wärmegefühl wahr. So war der Saturn ein spiegelnder Planet. Die in&lt;br /&gt;
der Atmosphäre lebenden Menschen warfen ihre Wesenheiten hinein,&lt;br /&gt;
und aus diesen Bildern, die da entstanden, bildeten sich die Anlagen zu&lt;br /&gt;
den Sinnesorganen, denn es waren Bilder, die schöpferisch wirkten. Man&lt;br /&gt;
denke sich vor einem Spiegel stehend, aus dem das eigene Bild einem entgegentritt,&lt;br /&gt;
und dieses Bild beginne zu schaffen, sei nicht ein totes Bild&lt;br /&gt;
wie beim heutigen leblosen Spiegel: da hat man die schöpferische Tätigkeit&lt;br /&gt;
des Saturn, da hat man die Art und Weise, wie die Menschen selbst&lt;br /&gt;
auf dem Saturn lebten und ihre Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielte sich unten auf der Kugel des Saturn ab. Oben die Seelen&lt;br /&gt;
hatten das tiefe Trancebewußtsein, von dem ich gestern gesprochen&lt;br /&gt;
habe. Sie wußten nichts von dieser Spiegelung, sie haben es nur getan.&lt;br /&gt;
In diesem dumpfen Trancebewußtsein hatten sie das ganze kosmische&lt;br /&gt;
All in sich, und so hat sich aus ihrem Wesen heraus das ganze kosmische&lt;br /&gt;
All gespiegelt. Sie selbst aber waren eingebettet in eine Grundsubstanz&lt;br /&gt;
geistiger Art. Sie waren nicht selbständig, sondern nur ein&lt;br /&gt;
Glied der den Saturn umgebenden Geistigkeit. Daher konnten sie nicht&lt;br /&gt;
geistig wahrnehmen. Höhere Geister nahmen wahr mit ihrer Hilfe. Sie&lt;br /&gt;
waren die Organe der Geister, die damals wahrnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Saturn umgab eine ganze Anzahl höherer Geister. Alles, was die&lt;br /&gt;
christliche Esoterik Boten der Gottheit, Engel, Erzengel, Urkräfte, offenbarende&lt;br /&gt;
Mächte genannt hat, alles das war enthalten in dieser&lt;br /&gt;
Saturnatmosphäre. So wie die Hand zum Organismus gehört, so gehörten&lt;br /&gt;
die Seelen zu diesen Wesenheiten, und so wenig wie die Hand ein&lt;br /&gt;
selbständiges Bewußtsein hat, so wenig hatten sie damals ein eigenes&lt;br /&gt;
Bewußtsein. Sie arbeiteten aus dem Bewußtsein höherer Geister, aus&lt;br /&gt;
dem höheren Weltenbewußtsein heraus und gestalteten so die Bilder&lt;br /&gt;
ihrer Sinnesorgane, die dann schöpferisch wurden, und sie gestalteten&lt;br /&gt;
auch die Saturnmasse. Diese Saturnmasse dürfen Sie sich nicht so dicht&lt;br /&gt;
vorstellen wie die heutige menschliche Fleischmasse. Der dichteste Zustand&lt;br /&gt;
des Saturn, den er überhaupt erlangen konnte, war nicht einmal&lt;br /&gt;
so dicht wie unsere heutige physische Luft. Der Saturn ist auch physisch&lt;br /&gt;
geworden, hat es aber nur bis zur Dichtigkeit gebracht, die man die&lt;br /&gt;
Dichte des Feuers, der Wärme nennt, der Wärme, in der die heutige&lt;br /&gt;
Physik gar keinen Stoff mehr sieht. Die Wärme ist aber für den Okkultisten&lt;br /&gt;
ein feinerer Stoff als die Gase; er hat die Eigenschaft, sich immer&lt;br /&gt;
weiter auszudehnen. Und weil der Saturn aus diesem Stoff bestand,&lt;br /&gt;
hatte er die Gabe, sich von innen auszudehnen, alles auszustrahlen, zu&lt;br /&gt;
spiegeln. Ein solcher Körper strahlt alles aus; er hat nicht das Bedürfnis,&lt;br /&gt;
alles in sich zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saturn war nicht etwa eine gleichförmige Masse, sondern so,&lt;br /&gt;
daß man darin eine Differenzierung, eine Konfiguration hätte wahrnehmen&lt;br /&gt;
können. Später rundeten sich die Organe sogar in zellenförmige&lt;br /&gt;
Kugeln, nur daß Zellen klein sind; damals aber waren es große&lt;br /&gt;
Kugeln, wie wenn Sie eine Maulbeere oder Brombeere nehmen. Sehen&lt;br /&gt;
hätten Sie noch nicht können auf dem Saturn, denn jede Spiegelung&lt;br /&gt;
warf alles, was ihr an Licht zukam, nach außen zurück. Innerhalb dieser&lt;br /&gt;
Saturnmasse war alles finster. Nur gegen Ende seiner Entwickelung&lt;br /&gt;
leuchtete der Saturn etwas auf. In der Umgebung der Atmosphäre dieser&lt;br /&gt;
Saturnmasse gab es eine Anzahl von Wesen. Nicht nur Sie selbst&lt;br /&gt;
bereiteten Ihre Sinnesorgane vor, denn des Menschen Seele war noch&lt;br /&gt;
nicht so weit entwickelt, daß sie hätte allein arbeiten können. Sie arbeitete&lt;br /&gt;
mit anderen geistigen Wesenheiten zusammen, trivial ausgedrückt,&lt;br /&gt;
unter deren Leitung.|99|93ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dauer, Zeit, Raum und Tierkreis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Saturn ist aus der Region der Dauer, der Ewigkeit, hervorgetreten, die durch den [[Tierkreis]] repräsentiert wird. Die [[Zeit]] entstand erst im Laufe der Saturnentwicklung - darum wird der Saturn in der griechischen Mythologie als [[Chronos]] bezeichnet. Auf dem alten Saturn gab es noch keinen [[Raum]] im eigentlichen Sinn, alle räumlichen Schilderungen können hier nur einen vergleichsweisen Charakter haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als helfende Geister standen den Thronen die [[Geister der Weisheit]], die [[Geister der Bewegung]] und die [[Geister der Form]] zur Seite. Umgeben war der ganze Saturn vom Reigen der [[Cherubim]] und [[Seraphim]], der sich heute in Form der [[Tierkreiswesenheiten]] zeigt. Dieser allererste [[Schöpfungstag]] (der aber nicht unmittelbar auf die in der Bibel genannten Schöpfungstage bezogen werden darf, die nur eine spätere kleinere Wiederholung der großen Schöpfungstage darstellen) heißt in der esoterischen Sprache auch: [[Dies Saturni]] = [[Saturntag]]. {{lit|{{G|99|103}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der okkulte Saturn als Heimat der Geister der Persönlichkeit == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem alten Saturn machten die [[Urengel]] (&#039;&#039;Geister der Persönlichkeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Archai&#039;&#039;) ihre [[Menschheitsstufe]] durch, d.h. sie entwickelten hier ihr [[Ich]]. Durch ihre Tätigkeit bildeten sich an der Oberfläche des Saturns „[[Wärme-Eier]]“, die in der Folge im rhythmischen Wechsel wieder aufgelöst und neu gebildet wurden. Dieser Prozess glich einem Aus- und Einatmen des Saturns. Die Archai formten diese Wärme-Kugeln durch ihre Vorstellungskraft, sie waren also magisch tätig. Allerdings handelte es sich nur um ein Formen der Eier, nicht um eine Kreation der Wärme-Substanz derselben. Diese wurde von den Geistern des Willens, auch Throne genannt, ausgegossen. Allein hätten die Geister der Persönlichkeit diese Gebilde nicht modellieren können, dafür benötigten sie die Hilfe der Exusiai, der Dynamis und der Kyriototetes. Dadurch, dass gewisse Urengel später nicht alle Wärmeeier wieder auflösten, entstand im Saturnleben allmählich eine Zweiheit aus innerer und äußerer Wärme. So gab es am Ende des Saturnlebens ein höheres und ein niederes Wärmereich. Das niedere, aus äußerer Wärme bestehende Saturnreich musste am Ende der Saturnentwicklung durch die Throne aufgelöst werden, damit der nur mehr rein übersinnlich erfassbare Ruhezustand ([[Pralaya]]) eintreten konnte, mit dem die Entwicklung zur nächsten planetarischen Verkörperung unserer Erde, nämlich zur [[Alte Sonne|alten Sonne]], hinübergeleitet werden konnte. Diese entstand, da die Throne den alten Saturn nur für eine gewisse Zeit auflösen konnten. Er wurde nach ihrem Wirken in einen niedrigeren Zustand überführt, wodurch die soeben genannte alte Sonne entstand. Durch das Zurücklassen einer bestimmten Masse von Wärme-Eiern banden sich die Geister der Persönlichkeit an die damals noch zukünftige alte Sonne, sie kreierten damit also ein Karma, dessen Inhalt war, dass sie zur neuen Inkarnation des alten Saturn zurückkehren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung der Schaffung der parallelen Existenz beider Reiche des Saturns durch die Archai fiel, damit diese ihr Ich entwickeln konnten. Letzteres ist der Zweck der Menschheitsentwicklungsstufe, wofür es eines äußeren Fremden und damit einer Zweiheit bedarf, welche die Selbstwahrnehmung ermöglicht. Man erlebt sich als unterschieden gegenüber dem anderen. Daran entzündet sich das [[Ich-Bewusstsein]] und damit auch das [[Ich-Gefühl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Sozusagen überließen&lt;br /&gt;
die Geister der Persönlichkeit einen Teil der ausgeatmeten&lt;br /&gt;
Wärme sich selber, sie ließen sie da draußen. Warum taten sie das &lt;br /&gt;
eigentlich? Das mußten sie tun; wenn sie es nicht getan hätten, dann&lt;br /&gt;
wären sie auf dem Saturn gar nicht Menschen geworden.&lt;br /&gt;
Denn was heißt Mensch werden? Das heißt: zum Ich-Bewußtsein&lt;br /&gt;
kommen. Sie können das nicht, wenn Sie sich als Ich nicht von einem&lt;br /&gt;
Äußeren unterscheiden. Nur dadurch sind Sie ein Ich. Der Blumenstrauß&lt;br /&gt;
ist hier, ich bin da, ich unterscheide mich als Ich von dem&lt;br /&gt;
Objekte. Die Geister der Persönlichkeit hätten ewig nur ihr Ich&lt;br /&gt;
ausgeströmt, wenn sie nicht etwas draußen gelassen hätten, was ihnen&lt;br /&gt;
Widerstand geleistet hätte: Das andere ist draußen, ich unterscheide&lt;br /&gt;
mich von dem objektiv gemachten Wärme-Element. Dadurch sind&lt;br /&gt;
die Geister der Persönlichkeit zu ihrem Ich, zum Selbstbewußtsein&lt;br /&gt;
gekommen, daß sie einen Teil der Saturnwesenheiten hinabgedrängt&lt;br /&gt;
haben in ein bloß äußeres Wärmedasein. Sie sagten sich: Ich muß&lt;br /&gt;
etwas von mir nach außen strömen lassen und draußen lassen, damit&lt;br /&gt;
ich mich davon unterscheiden kann, damit mein Ich-Bewußtsein sich&lt;br /&gt;
entzündet an diesem Äußeren. So hatten sie also ein Reich neben&lt;br /&gt;
sich geschaffen, sie hatten sich gleichsam ein Spiegelbild ihres Innern&lt;br /&gt;
in dem Äußeren geschaffen.|110|55f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der okkulte Saturn aus vielen Wärme-Eiern bestand, kann man ihn sich zur Veranschaulichung himbeerartig vorstellen. Die Kugeln aus Wärme oder &amp;quot;Feuer&amp;quot; im Sinne eines dünneren Aggregatzustandes als es der der gasförmigen Stoffe ist, waren die Leiber der Archai oder Urengel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Wenn Sie sich vor die Seele rufen wollen, was da&lt;br /&gt;
entstand, dann müssen Sie sich&#039;s so vorstellen: Vorerst haben wir die&lt;br /&gt;
innerliche Erwärmung der Saturnkugel; da finden die Geister der&lt;br /&gt;
Persönlichkeit die Möglichkeit, sich zuerst zu verkörpern. Während&lt;br /&gt;
sie sich verkörpern, bildet sich dasjenige, was man äußere Wärme&lt;br /&gt;
nennt. Und wenn Sie die Reise in einem späterenSaturnzustand hätten&lt;br /&gt;
machen können, so hätten Sie auch unterscheiden können zwischen&lt;br /&gt;
äußerlich warmen und kalten Stellen im Saturn. Und wenn Sie jetzt&lt;br /&gt;
das nachgezeichnet hätten, was Sie als eingeschlossene Wärmekörper&lt;br /&gt;
gefunden, dann hätte sich folgende Zeichnung ergeben: Im Umkreise&lt;br /&gt;
ist es, wie wenn lauter solche Wärme-Eier eine Oberfläche des Saturn&lt;br /&gt;
gebildet hätten. Von außen würde das ausgesehen haben, wenn man&lt;br /&gt;
es hätte sehen können, wie eine Brombeere oder Himbeere. Was&lt;br /&gt;
waren diese Eier? Es waren die Körper der Geister der Persönlichkeit,&lt;br /&gt;
und diese Geister der Persönlichkeit bildeten gerade durch ihre innere&lt;br /&gt;
Wärme die äußere Wärme dieser Saturn-Eier. Von diesem Zustande&lt;br /&gt;
kann man so recht sagen: Und die Geister brüteten über der Wärme,&lt;br /&gt;
und sie brüteten wirklich die ersten Feuerleiber aus. Vom Weltenraum&lt;br /&gt;
herein wurden die ersten Feuerleiber ausgebrütet. Wenn wir&lt;br /&gt;
den Ausdruck gebrauchen dürfen, es koagulierten im Wärmeraum die äußeren Wärme-Eier aus dem Innern heraus. Also, auf dem&lt;br /&gt;
alten Saturn waren die Geister der Persönlichkeit, die Archai, man&lt;br /&gt;
nennt sie auch Asuras, in diesen Feuerleibern verkörpert. Es bestand&lt;br /&gt;
der Saturn nur aus diesem Elemente des Feuers.|110|53f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wesensglieder der Geister der Persönlichkeit während ihrer Menschheitsstufe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die heutigen [[Urengel]] auf dem alten Saturn ihre [[Menschheitsstufe]] durchmachten, waren ihre [[Wesensglieder]] noch ganz anders geartet als heute während der [[Erdentwicklung]]. Ihr unterstes Wesensglied war damals das [[Ich]], das sie gerade entwickelten, ihr oberstes der [[Vatergott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin-left: 20px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wesensglieder der Archai&amp;lt;br&amp;gt;auf dem alten Saturn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Vater (Trinität)|Vater]] ([[1. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Sohn (Trinität)|Sohn]] ([[2. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Heiliger Geist]] ([[3. Logos]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistesmensch]] ([[Atma]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Lebensgeist]] ([[Buddhi]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Geistselbst]] ([[Manas]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-left: 20px;&amp;quot; | [[Ich]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|So selbständig, wie der heutige Mensch arbeitet, so arbeiteten auf&lt;br /&gt;
dem Saturn gewisse Wesenheiten, die dazumal auf der Menschenstufe&lt;br /&gt;
standen. Sie konnten nicht so gestaltet sein wie der heutige Mensch, da&lt;br /&gt;
Wärme die einzige Substanz des Saturn war. Sie standen aber in bezug&lt;br /&gt;
auf ihre Intelligenz, auf ihr Ichbewußtsein, auf der Stufe des heutigen&lt;br /&gt;
Menschen; doch konnten sie sich keinen physischen Leib, kein Gehirn&lt;br /&gt;
bilden. Betrachten wir sie etwas näher. Der heutige Mensch besteht aus&lt;br /&gt;
einer Vierheit: physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und das Ich, und&lt;br /&gt;
im Ich vorgebildet Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch — Manas,&lt;br /&gt;
Buddhi, Atma. Das niederste, wenn auch in seiner Art vollkommenste&lt;br /&gt;
Glied auf dem Erdenplaneten ist die physische Körperlichkeit,&lt;br /&gt;
das nächsthöhere der Ätherleib, dann der Astralleib und das Ich. Es&lt;br /&gt;
gibt nun auch Wesenheiten, die keinen physischen Leib haben, deren&lt;br /&gt;
niederstes Glied der Ätherleib ist. Sie haben den physischen Leib nicht&lt;br /&gt;
nötig, um sich in unserer sinnlichen Welt zu betätigen; dafür haben sie&lt;br /&gt;
ein Glied, das höher ist als unser siebentes. Andere Wesenheiten haben&lt;br /&gt;
als niederstes Glied den Astralleib und dafür ein neuntes, und wieder&lt;br /&gt;
andere, die als niederstes Glied das Ich haben, die haben dafür noch ein&lt;br /&gt;
zehntes Glied. Wenn wir die Wesenheiten ansehen, die das Ich als unterstes Glied haben, müssen wir sagen, sie bestehen aus dem [[Ich]], [[Geistselbst]],&lt;br /&gt;
[[Lebensgeist]], [[Geistesmensch]]. Dann kommt das achte, neunte und&lt;br /&gt;
zehnte Glied, das, was die christliche Esoterik die göttliche Dreieinigkeit&lt;br /&gt;
nennt: [[Heiliger Geist]], [[Sohn]] oder Wort, [[Vater]]. In der theosophischen&lt;br /&gt;
Literatur ist man gewohnt, sie die [[drei Logoi]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wesenheiten, deren unterstes Glied das Ich ist, waren gerade&lt;br /&gt;
diejenigen, welche bei der Saturnentwickelung besonders für uns in&lt;br /&gt;
Betracht kommen. Sie waren auf der Stufe, auf der heute die Menschen&lt;br /&gt;
stehen. Sie konnten ihr Ich betätigen unter den ganz anderen Verhältnissen,&lt;br /&gt;
die ich geschildert habe. Das waren die Vorfahren unserer heutigen&lt;br /&gt;
Menschheit, die Menschen des Saturn. Sie bestrahlten die Oberfläche&lt;br /&gt;
des Saturn mit ihrer Ichheit, ihrer äußersten Wesenheit. Sie waren&lt;br /&gt;
die Einpflanzer der Ichheit in die physische Körperlichkeit, die&lt;br /&gt;
sich auf der Saturnoberfläche bildete. So sorgten sie dafür, daß der&lt;br /&gt;
physische Leib so vorbereitet wurde, daß er später der Träger des Ich&lt;br /&gt;
werden konnte. Nur ein solcher physischer Leib, wie Sie ihn heute&lt;br /&gt;
haben, mit Füßen, Händen und Kopf und den eingegliederten Sinnesorganen,&lt;br /&gt;
konnte Ichträger werden auf der vierten Stufe, der Erde.&lt;br /&gt;
Dazu mußte ihm der Keim auf dem Saturn eingepflanzt werden. Diese&lt;br /&gt;
Ichwesen des Saturn nennt man auch die Geister des Egoismus.|99|96f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aufgaben der Herrschaften, Mächte und Gewalten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu einem neuen Weltensystem entsteht durch die göttliche [[Trinität]]. Ihre Pläne, ihre Ziele werden anschließend an die Seraphim übergeben, von der Weisheit der Cherubim ausgebaut, sodass sie ausführbar werden und von den Thronen in ihrer ersten Form realisiert, indem diese das Weltenfeuer aus sich ausströmen lassen. Letztere reichen gerade bis an die Grenze des alten Saturns heran. Die Wesenheiten der [[Zweite Hierarchie|zweiten Hierarchie]], die [[Herrschaften]], [[Mächte]] und [[Gewalten]] hielten sich zur Zeit der Existenz des alten Saturns innerhalb desselben auf, um dort ebenfalls gewisse Tätigkeiten auszuüben. Die Herrschaften oder Kyriotetes nahmen die Gabe der Throne entgegen, um sie so zu strukturieren, dass der alte Saturn zum Rest des Universums kompatibel wurde. Die Mächte oder Dynamis nahmen die Anordnungen der Herrschaften entgegen und führten sie aus. Die Gewalten oder Exusiai sorgten dafür, dass der neue Bau bestehen blieb und nicht sofort wieder zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Nun wollen wir uns einmal fragen: Wenn wir auf den alten Saturn &lt;br /&gt;
zurückblicken, wo sind denn nun, nachdem wir gesehen haben, daß &lt;br /&gt;
die erste Hierarchie im Umkreis des Saturn ist, die Wesenheiten &lt;br /&gt;
dieser zweiten Hierarchie? Wo haben wir die Herrschaften, die &lt;br /&gt;
Mächte, die Gewalten zu suchen? Wir haben sie innerhalb des alten &lt;br /&gt;
Saturn zu suchen. Wenn die Throne sozusagen gerade bis an die &lt;br /&gt;
Grenze heranreichen, so haben wir innerhalb des alten Saturn die &lt;br /&gt;
Herrschaften, Mächte und Gewalten. Also im alten Saturn, in seiner &lt;br /&gt;
Masse drinnen, wirken wiederum wie drei Reigen die Gewalten, die &lt;br /&gt;
Mächte, die Herrschaften. Sie sind innerhalb der Saturnsubstanz &lt;br /&gt;
wirkende geistige Wesenheiten.|110|83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was für eine Aufgabe haben zunächst die ersten Wesenheiten dieser &lt;br /&gt;
zweiten Hierarchie? Die Herrschaften oder Dominationes nehmen &lt;br /&gt;
dasjenige, was die Throne sozusagen aus dem Universum herunterbringen, &lt;br /&gt;
zunächst auf und ordnen es so an, daß eine Zusammenstimmung &lt;br /&gt;
stattfinden kann zwischen dem einzelnen Weltenkörper, der &lt;br /&gt;
da entsteht, zwischen dem Saturn und dem ganzen Universum. Es &lt;br /&gt;
muß ja im Innern des Saturn alles so angeordnet werden, daß drinnen &lt;br /&gt;
alles dem entspricht, was draußen ist. Es muß also das, was die Seraphim, &lt;br /&gt;
Cherubim und Throne aus der Hand Gottes herunterbringen &lt;br /&gt;
auf den Saturn, so geordnet werden, daß drinnen diese Befehle ausgeführt &lt;br /&gt;
und diese Impulse auch verwirklicht werden. Also es empfangen &lt;br /&gt;
die Herrschaften oder Kyriotetes aus dem Umfang des Saturn dasjenige, &lt;br /&gt;
was durch die Vermittelung der höchsten Hierarchie herunterkommt, &lt;br /&gt;
um es umzugestalten, daß es in den Saturn hineinpaßt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Art wird das umgearbeitet, was die Herrschaften &lt;br /&gt;
entgegennehmen, durch die Mächte, Dynamis. Und zwar geschieht &lt;br /&gt;
das so, daß, wenn die Herrschaften innerhalb des Saturn gleichsam &lt;br /&gt;
die obersten Anordnungen treffen, die Mächte nunmehr die nächste &lt;br /&gt;
Ausführung dieser Anordnungen übernehmen. Die Gewalten dagegen, &lt;br /&gt;
die sorgen dafür - wir werden noch genauer darüber sprechen, &lt;br /&gt;
wir wollen jetzt nur im großen die Sache charakterisieren -, daß &lt;br /&gt;
dasjenige, was also gebaut worden ist nach der Absicht des Universums, &lt;br /&gt;
Bestand hat, solange es notwendig ist, daß es also nicht sogleich &lt;br /&gt;
wieder zugrunde geht. Sie sind die Erhalter. So haben wir in den &lt;br /&gt;
Herrschaften die Anordner innerhalb des Saturn, in den Mächten &lt;br /&gt;
haben wir diejenigen, die diese Anordnungen zunächst ausführen, &lt;br /&gt;
und die Gewalten sind die Erhalter dessen, was die Mächte also &lt;br /&gt;
gebaut haben.|110|85f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der alte Saturn und der physische Leib des Menschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen heutigen Naturreichen gab es damals nur das [[Menschenreich]] in seiner ersten Anlage, noch keine Tiere, Pflanzen oder Mineralien. Und von allen Wesensgliedern des Menschen war erst der [[Physischer Leib|physische Leib]] ausgebildet. Die von den Geistern der Persönlichkeit erzeugten Wärme-Eier bildeten die Grundlage dieses physischen Leibes des [[Mensch]]en, der ausschließlich aus lebloser, unbeseelter äußerer mineralischer Wärme bestand; die dichteren [[Elemente]] gab es noch nicht. Zu dieser Zeit wurden auch die physischen [[Sinnesorgane]] des Menschen als spezifische Ausformungen dieses Wärmeleibes veranlagt. Der ganze Kosmos, repräsentiert durch die zwölf Tierkreiswesen, war der Erbauer dieser Sinnesorgane, von denen es deshalb genau 12 gibt. Der Mensch hatte damals ein tiefes allumfassendes [[Trance-Bewusstsein]], wie es heute die [[Mineral]]ien haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bewusstsein des Menschen auf dem alten Saturn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Und wenn Sie sich jetzt vorstellen,&lt;br /&gt;
daß der Mensch gestorben ist, daß auch sein Ätherkörper, verbunden&lt;br /&gt;
mit dem Ästralleib und dem Ich, heraus ist, aber so, daß die&lt;br /&gt;
Verbindung doch nicht ganz gelöst ist, daß das, was heraus ist, was eingebettet&lt;br /&gt;
ist in die umliegende kosmische Masse, seine Strahlen hinuntersendet&lt;br /&gt;
und arbeitet an der physischen Leiblichkeit, dann haben Sie&lt;br /&gt;
den Zustand, den die Menschheit auf dem Saturn hatte. Unten auf der&lt;br /&gt;
Weltkugel des Saturn war nur das enthalten, was in unserer rein physischen&lt;br /&gt;
Leiblichkeit ist; umgeben war sie gleichsam von einer ätherisch-astralischen&lt;br /&gt;
Atmosphäre, in welcher eingebettet waren die Iche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen waren tatsächlich schon vorhanden auf dem Saturn,&lt;br /&gt;
aber in einem dumpfen, dumpfen Bewußtsein. Diese Seelen hatten die&lt;br /&gt;
Aufgabe, regsam und in Tätigkeit zu erhalten etwas, was drunten zu&lt;br /&gt;
ihnen gehörte. Sie arbeiteten von oben an ihrem physischen Leibe. Wie&lt;br /&gt;
eine Schnecke, die sich ihr Gehäuse bearbeitet, ebenso schaffen sie von&lt;br /&gt;
außen, wie ein Instrument, an den leiblichen Organen. Wir wollen&lt;br /&gt;
beschreiben, wie dasjenige aussah, an dem die Seelen oben arbeiteten.&lt;br /&gt;
Wir haben diesen physischen Saturn, diesen Saturn überhaupt, ein&lt;br /&gt;
wenig zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon gesagt, das, was an der physischen Leiblichkeit&lt;br /&gt;
dort ausgebildet wurde, waren die Anlagen der Sinnesorgane. Was&lt;br /&gt;
als Sinnesanlage im Menschen lebte, bearbeiteten die Seelen äußerlich&lt;br /&gt;
auf der Saturn-Oberfläche. Sie waren wirklich in dem den Saturn&lt;br /&gt;
umgebenden Weltenraum, unten war ihre Werkstätte. Da arbeiteten&lt;br /&gt;
sie die Typen für Augen und Ohren und für die anderen Sinnesorgane&lt;br /&gt;
aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war nun die Grundeigenschaft dieser Saturnmasse? Sie ist&lt;br /&gt;
schwer zu bezeichnen, weil wir in unserer Sprache kaum ein Wort haben,&lt;br /&gt;
das dazu paßt, denn unsere Worte sind ja auch ganz materialisiert;&lt;br /&gt;
sie passen nur für den physischen Plan. Es gibt aber ein Wort, das diese&lt;br /&gt;
feine Arbeit, die da geleistet wurde, ausdrücken kann. Man kann es&lt;br /&gt;
bezeichnen mit dem Ausdruck: sich spiegeln. Die Saturnmasse hatte die&lt;br /&gt;
Eigenschaft, in allen ihren Teilen das, was von außen als Licht, als&lt;br /&gt;
Ton, als Geruch, als Geschmack herankam, zu spiegeln. Alles wurde&lt;br /&gt;
wieder zurückgeworfen, man nahm es im Weltenraum gleichsam wahr&lt;br /&gt;
als ein Sich-Spiegeln im Spiegel des Saturn. Man kann es nur damit&lt;br /&gt;
vergleichen, wenn man seinem Nebenmenschen ins Auge blickt und das&lt;br /&gt;
eigene Bildchen uns daraus entgegenschaut. So nahmen sich alle Seelen&lt;br /&gt;
der Menschen wahr, aber nicht nur als Bild in Farben, sondern sie&lt;br /&gt;
schmeckten sich, sie rochen sich, sie nahmen sich in einem bestimmten&lt;br /&gt;
Wärmegefühl wahr. So war der Saturn ein spiegelnder Planet. Die in&lt;br /&gt;
der Atmosphäre lebenden Menschen warfen ihre Wesenheiten hinein,&lt;br /&gt;
und aus diesen Bildern, die da entstanden, bildeten sich die Anlagen zu&lt;br /&gt;
den Sinnesorganen, denn es waren Bilder, die schöpferisch wirkten. Man&lt;br /&gt;
denke sich vor einem Spiegel stehend, aus dem das eigene Bild einem entgegentritt,&lt;br /&gt;
und dieses Bild beginne zu schaffen, sei nicht ein totes Bild&lt;br /&gt;
wie beim heutigen leblosen Spiegel: da hat man die schöpferische Tätigkeit&lt;br /&gt;
des Saturn, da hat man die Art und Weise, wie die Menschen selbst&lt;br /&gt;
auf dem Saturn lebten und ihre Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spielte sich unten auf der Kugel des Saturn ab. Oben die Seelen&lt;br /&gt;
hatten das tiefe Trancebewußtsein, von dem ich gestern gesprochen&lt;br /&gt;
habe. Sie wußten nichts von dieser Spiegelung, sie haben es nur getan.&lt;br /&gt;
In diesem dumpfen Trancebewußtsein hatten sie das ganze kosmische&lt;br /&gt;
All in sich, und so hat sich aus ihrem Wesen heraus das ganze kosmische&lt;br /&gt;
All gespiegelt. Sie selbst aber waren eingebettet in eine Grundsubstanz&lt;br /&gt;
geistiger Art. Sie waren nicht selbständig, sondern nur ein&lt;br /&gt;
Glied der den Saturn umgebenden Geistigkeit. Daher konnten sie nicht&lt;br /&gt;
geistig wahrnehmen. Höhere Geister nahmen wahr mit ihrer Hilfe. Sie&lt;br /&gt;
waren die Organe der Geister, die damals wahrnahmen.|99|93ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Aus der Akasha-Chronik&#039;&#039;, [[GA 11]] (1904-1908), Kapitel &#039;&#039;Das Leben des Saturn&#039;&#039; {{Schriften|011}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriß&#039;&#039;, [[GA 13]] (1909), Kapitel &#039;&#039;Die Weltentwicklung und der Mensch&#039;&#039; {{Schriften|013}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Theosophie des Rosenkreuzers&#039;&#039;, [[GA 99]], Neunter Vortrag, München, 2. Juni 1907 {{Vorträge|099}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt&#039;&#039;, [[GA 110]], Dritter Vortrag, Düsseldorf, 13. April 1909 {{Vorträge|110}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Mission einzelner Volksseelen&#039;&#039;, [[GA 121]] (1982), Fünfter Vortrag, Kristiania, 11. Juni 1910 {{Vorträge|121}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Mysterienstätten des Mittelalters&#039;&#039;, [[GA 233a]] (1991), ISBN 3-7274-2335-8 {{Vorträge|233a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/011.pdf GA 11: Aus der Akasha-Chronik (1904/05)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://anthroposophie.byu.edu/schriften/013.pdf GA 13: Die Geheimwissenschaft im Umriss (1910)] - Der gesamte Text als PDF-Dokument.&lt;br /&gt;
* [http://www.anthroposophie.net/steiner/ga/bib_steiner_ga_121.htm GA 121: Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie] - Der gesamte Text online.&lt;br /&gt;
{{Audioartikel|Alter Saturn.ogg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltentwicklungsstufen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Saturn|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Jom&amp;diff=625617</id>
		<title>Jom</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Jom&amp;diff=625617"/>
		<updated>2026-04-06T16:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &#039;&#039;&#039;Jom&#039;&#039;&#039; ({{HeS|יום}}, &#039;&#039;&#039;Tag&#039;&#039;&#039;) bzw. in der Mehrzahl &#039;&#039;&#039;Jamim&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Schöpfungstage&#039;&#039;&#039; werden in der [[Wikipedia:Genesis|Genesis]] die regelrecht fortgeschrittenen [[Geister der Persönlichkeit]] bezeichnet, die als Diener der [[Elohim]] im [[Licht]] weben und daher auch als &#039;&#039;&#039;[[Geister des Lichts]]&#039;&#039;&#039; aufgefasst werden können. Als [[Zeitgeister]] regeln sie den Ablauf des [[Schöpfung]]sgeschehens. In der [[Gnosis]] werden sie als [[Äonen]] bezeichnet. Ihnen stehen die vom [[Alter Saturn|alten Saturn]] herübergekommenen und in der [[Finsternis]] webenden zurückgebliebenen Urengel entgegen, die [[Laj&#039;lah]] ({{HeS|לילה}}, &#039;&#039;Nacht&#039;&#039;) genannt werden. {{lit|{{G|122|93ff}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GZ|Was bedeutet dieses Wort jom, das gewöhnlich mit «Tag» übersetzt wird?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was damit gemeint ist, können nur diejenigen ermessen, die imstande sind, mit ihrer ganzen Empfindung sich zurückzuleiten in alte Bezeichnungsweisen, in alte Nomenklaturen. Man muß ein ganz anderes Fühlen und Empfinden haben, als man es heute hat, wenn man sich in alte Nomenklaturen zurückversetzen will. Aber ich möchte Sie, damit ich Sie nicht zu stark überrasche, sozusagen Schritt für Schritt zurücklenken. Da möchte ich Sie zuerst hinlenken auf eine alte Lehre, die im Sinne der Gnostiker vorhanden ist. Da hat man gesprochen von Mächten, welche sich an der Entwickelung unseres Daseins beteiligen, die nacheinander in diese Entwickelung unseres Daseins eingreifen, und man nannte diese Mächte, diese Wesenheiten Äonen. Man sprach von den Äonen im Sinne der Gnostiker. Mit diesen Äonen sind nicht Zeiträume gemeint, sondern Wesenheiten. Das ist gemeint, daß ein erster Äon wirkt und das, was er zu wirken vermag, auswirkt, dann von einem zweiten abgelöst wird und dieser, nachdem er mit seinen Kräften gewirkt hat, wiederum abgelöst wird von einem dritten und so weiter. Solche die Entwickelung leitenden, aufeinanderfolgenden, einander abIösenden Wesenheiten meinten die Gnostiker, wenn sie von Äonen sprachen, und nur sehr spät ist der rein abstrakte Zeitbegriff mit dem verbunden worden, was das Wort Äon ursprünglich bedeutet. Äon ist etwas Wesenhaftes, etwas lebendig Wesenhaftes. Und in demselben Sinne lebendig Wesenhaftes, wie es Äon ist, ist auch das, was mit dem hebräischen Worte jom bezeichnet wird. Da hat man es nicht zu tun mit einer bloßen abstrakten Zeitbestimmung, sondern mit etwas Wesenhaftem. Jom ist eine Wesenheit. Und wenn man es mit aufeinanderfolgenden sieben solcher jamim zu tun hat, dann hat man es mit sieben einander ablösenden Wesenheiten oder meinetwillen Wesensgruppen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier dasselbe, was sich hinter einer anderen Wortähnlichkeit verbirgt. Sie haben da in den mehr [[arisch]]en Sprachen die Wortverwandtschaft von deus und dies, «Gott» und «Tag». Das ist innerlich wesensverwandt, und in älteren Zeiten hat man die Verwandtschaft von «Tag» und einer Wesenheit durchaus gefühlt, und wenn man von Wochentagen gesprochen hat, wie wir von Sonntag, Montag, Dienstag und so weiter sprechen, so hat man damit nicht nur Zeiträume gemeint, sondern es waren mit den «dies» zugleich gemeint die in Sonne, Mond, Mars wirkenden Wesensgruppen. Fassen Sie einmal das Wort jom, das da in der Genesis steht und das gewöhnlich wiedergegeben wird mit «Tag», als geistige Wesenheit auf, dann haben Sie diejenigen Wesenheiten, die in der Hierarchie um eine Stufe unter den Elohim stehen, deren die Elohim sich bedienen als untergeordnete Geister. Da, wo die Elohim durch ihre höheren, ordnenden Kräfte gewirkt hatten, daß Licht werde, da stellten sie an seinen Platz jom, die erste Wesenheit, den ersten der Zeitgeister oder Archai im Sinne dieser Urworte. So sind diese geistigen Wesenheiten, die wir Geister der Persönlichkeit oder Urbeginne nennen, dasselbe, was da als Zeiträume, als «Tag», als jom genannt wird. Es sind die dienenden Geister der Elohim, diejenigen, die gleichsam ausführen, was vom höheren Gesichtspunkte aus die Elohim anordnen. Diejenigen von Ihnen, welche meine Vorträge gehört haben, die ich vor kurzem in Christiania gehalten habe, werden sich erinnern, daß ich da die Archai auch als die Zeitgeister bezeichnet habe, daß ich da charakterisiert habe, wie noch jetzt diese geistigen Wesenheiten als die Zeitgeister wirken. Das waren die dienenden Wesenheiten der Elohim; die stellten die Elohim gleichsam an, damit sie ausführten, was sie selber in großen Linien, dem Plane nach, ordneten.|122|90f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Steiner]]: &#039;&#039;Die Geheimnisse der biblischen Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;, [[GA 122]] (1984), Sechster Vortrag, München, 21. August 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archai]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schöpfungsgeschichte]] [[Kategorie:Altes Testament]] [[Kategorie:Genesis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Odyssee</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthrowiki.at/index.php?title=Baustellenseite&amp;diff=625616</id>
		<title>Baustellenseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthrowiki.at/index.php?title=Baustellenseite&amp;diff=625616"/>
		<updated>2026-04-06T07:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite ist für berechtigte Nutzer des anthrowiki.at rein intern. Z.B. zum Experimentieren mit Quelltexten oder zur Zwischenablage von Texten, Tabellen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 6. April 2026 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner Faust --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Faust-Mephisto.jpg|left|210px|link=https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Faust_spricht_über_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2023|Faust spricht über Faust]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[aw:Faust_spricht_über_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2023|Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 27. Dezember 2023 in der anthroposophischen Landesgesellschaft in Wien.]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 90%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.at/Veranstaltungskalender Aktuelle Aufführungstermine:]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.at/Faust Johann Wolfgang von Goethe]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.at/Faust_I FAUST I: Samstag, 4. April 2026, 16&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt;]&amp;lt;br&amp;gt;[https://odysseetheater.at/Faust_II FAUST II: Sonntag, 5. April 2026, 16&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt;]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Friedrich Eymann Waldorfschule, Feldmühlgasse 26, 1130 Wien&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 75%; color: #37a; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Kartenreservierung:  [mailto:info@odysseetheater.com?subject=Kartenreservierung info@odysseetheater.com] oder Tel.: +43 (676) 9 414 616&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 5. April 2026 ===&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Herzensanthroposophie.png|800px|link=https://herzensanthroposophie.de]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Herzensanthroposophie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 30. März 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Tilo_Crass_Rudolf_Steiner_College_Canada_Biodynamic_Farming_Diploma.jpg|verweis=Https://biodyn.wiki/Biodynamic_Farming_Diploma_for_Canada,_2025_Biodynamic_Farming_Diploma_for_Canada|links|210x210px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%;&amp;quot;&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Biodynamic_Farming_Diploma_for_Canada,_2025 Biodynamic Farming Diploma for Canada]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 14. März 2026 ===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Online-Banner AnthroWiki Musiktherapie.png|800px|link=https://www.alanus.edu/de/studium/studiengaenge/detail/musiktherapie-master-of-arts]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Master Musiktherapie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablage vom 8. März 2026 ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Peter_Guttenhöfer_2026-2-19.jpg|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;Lernziel: Handeln können (Handlungspädagogik). Ein Vortrag von Dr. Peter Guttenhöfer&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 7. März 2026 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Vincent_Masson_2024-2-28.jpeg|verweis=https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/Neuigkeiten/Kurs_Vincent_Masson.pdf|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/Neuigkeiten/Kurs_Vincent_Masson.pdf PRAXIS-SEMINAR BESTE QUALITÄT VON BIODYNAMISCHEN PRÄPARATEN mit VINCENT MASSON. 2-4. März 2026 auf dem Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Logo_AKE.jpg|verweis=https://www.ak-ernaehrung.de/|links|224x224px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ak-ernaehrung.de/ ONLINE-BASISKURS 2026 anthroposophische Ernährung]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ak-ernaehrung.de/ Vorträge, Gespräche, Übungen]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ak-ernaehrung.de/ Vier Themen - Vier Abende im Februar &amp;amp; März 2026 Infos unter: www.ak-ernaehrung.de]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 21. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/AG/AG-Tagung_2026.pdf Anthroposophische Tagung in Wien]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 200%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/AG/AG-Tagung_2026.pdf Friedliches Vermitteln zwischen sozialen Gegensätzen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/AG/AG-Tagung_2026.pdf mit Anton Kimpfler, Elisabeth Rössell-Majdan und Wolfgang Peter]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/AG/AG-Tagung_2026.pdf Samstag, 21. Februar 2026, 15&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://odysseetheater.org/ftp/anthroposophie/AG/AG-Tagung_2026.pdf ORG Rudolf Steiner, Auhofstraße 78f, 1130 Wien]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Ablage vom 4. Februar 2026 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner MD4 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Der höchste Opferweise, der Schwellenhüter und Maria als Neophyt.JPG|left|200px|link=https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226/]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Der_Seelen_Erwachen Rudolf Steiner: Der Seelen Erwachen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.schloss-hohenfels.de/2024/12/mysteriendrama-der-seelen-erwachen-0226 Montag, 2. Februar bis Dienstag, 3. Februar]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Mit Einführungsvortrag und praktischen Übungen zur Sprachgestaltung&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.schloss-hohenfels.de Schloss Hohenfels], [https://www.google.com/maps/place/Schloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot/@47.8647038,9.1109906,15z/data=!4m21!1m11!3m10!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!2sSchloss+Hohenfels+-+G%C3%A4stehaus+Morgenrot!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!10e5!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs!3m8!1s0x479a5d471cf16109:0x45a4bb57c2fcaf30!5m2!4m1!1i2!8m2!3d47.8647038!4d9.1109906!16s%2Fg%2F11k3rjqcqs?entry=ttu 78355 Hohenfels, Deutschland]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner MD4 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 18. Januar  2026 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Anthroposophie_erlebbar_machen_-_anthro.world_auf_youtube_2025-9-4.jpg|verweis=https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie/videos|links|210x210px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie/videos Anthroposophie erlebbar machen.  anthro.world auf youtube: Lesekreise, Nebenübungen und interessante Vorträge]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 18. Dez 2025 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Martin_von_Mackensen_2025-11-3.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=A2ci0dcd4y8|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=A2ci0dcd4y8/ Martin von Mackensen: Biologisch-dynamischer Vortragszyklus November 2025 in der Landbauschule Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jahrestraining_Philosophie_der_Freiheit.jpg|verweis=https://philosophie-der-freiheit.de/|zentriert|550x550px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bild_vom_yt_Kanal_biodynwiki_2025-11-23.jpg|verweis=https://www.youtube.com/@biodynwiki/videos|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/@biodynwiki/videos &amp;quot;biodynwiki&amp;quot; hat einen eigenen youtub-Kanal, hier klicken für &amp;lt;u&amp;gt;hunderte hochkarätige Vorträge&amp;lt;/u&amp;gt;]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gedenken_an_Manfred_Klett_2025-5-21.jpg|verweis=https://biodyn.wiki/Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Gedenken_an_Manfred_Klett_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2025 Martin von Mackensen - Gedenken an Manfred Klett (nur Audio)]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 4. Nov 2025 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:GA95.jpg|verweis=https://anthro.world/Online-Lesekreis|links|196x196px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 210%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Online-Lesekreis|Neuer Lesekreis mit Christine zum Thema TOD. Anmeldung auf anthro.world]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|9. Staffel &amp;quot;Die Nebenübungen in Gruppenarbeit bei anthro.world&amp;quot;]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit|Neue Gruppen im September 2025. Jetzt anmelden]] &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 22. September 2025 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Vortrag Linz 2025 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:25-09-21_PETER_Vortrag.pdf|350px|center|]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Vortrag Linz 2025 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablage vom 7. September 2025 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner Bühnenkunst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Bühnenkunst-amwort-trailer-4.jpg|250px|left|trailer bühnenkunst amwort|link=https://www.youtube.com/watch?v=JqUOEZ7w2Cg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Buhnenkunst-logo,-blue.png|450px|bühnenkunst amwort|link=https://www.youtube.com/watch?v=JqUOEZ7w2Cg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://buehnenkunst-amwort.ch/ Nächster Studienbeginn am 1. September 2025!&amp;lt;br /&amp;gt;www.buehnenkunst-amwort.ch]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Bühnenkunst --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner Der Hüter der Schwelle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;780px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Der Hüter der Schwelle www.mysteriendrama.de.jpg|center|400px|link=https://mysteriendrama.de/]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Der Hüter der Schwelle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ablage vom 2. April 2025 ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Logo_AKE.jpg|verweis=https://www.ak-ernaehrung.de/|links|224x224px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ak-ernaehrung.de/ Wir bieten im Feb/März 2025 wieder unseren Basiskurs zur Anthroposophischen Ernährung an: Vorträge, Gespräche, Übungen. 4 Abende, 4 Themen. Infos unter: www.ak-ernaehrung.de]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablage vom 16. Dezember 2024 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Eurythmeum-ch-headerbild.png|750px|center|link=https://www.eurythmeum.ch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 140%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.eurythmeum.ch BEWEGE DEN WEG - ERLEBE ANTHROPOSOPHIE DURCH DICH]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LogoEurythmeumCH.png|150px|center|link=https://www.eurythmeum.ch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.eurythmeum.ch www.eurythmeum.ch]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:With-curtain-neu.gif|200px|left|bühnenkunst amwort|link=https://buehnenkunst-amwort.ch/]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Buhnenkunst-logo,-blue.png|500px|bühnenkunst amwort|link=https://buehnenkunst-amwort.ch/]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://buehnenkunst-amwort.ch/ Neuer Studiengang beginnt am 6. Januar 2025&amp;lt;br /&amp;gt;www.buehnenkunst-amwort.ch]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner 2 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner 7 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Logo Studiengang Kunsttherapie.webp|links|95px|link=https://www.studiengang-kunsttherapie.ch/]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.studiengang-kunsttherapie.ch/ Anthroposophischer Studiengang Kunsttherapie]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.studiengang-kunsttherapie.ch/ Fachrichtung Gestaltungs- und Maltherapie]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.studiengang-kunsttherapie.ch/ Der nächste modulare, dreijährige Ausbildungsgang beginnt im August 2025.]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[https://www.studiengang-kunsttherapie.ch/ www.studiengang-kunsttherapie.ch]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Stefan Dottenfelderhof 2021-1-28.jpg|links|270px|link=https://www.youtube.com/watch?v=Z-CHMMUIeac]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=Z-CHMMUIeac/ Azubi Stefan in der Biodynamischen Ausbildung | Interview am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Einblicke in das Leben zwischen Tod und neuer Geburt&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://chorforum-essen.de 24. November 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023 Faust spricht über Faust]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023 Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 27. Dezember 2023 in der anthroposophischen Landesgesellschaft in Wien.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Martin_von_Mackensen_Vortrag_Der_biologisch-dynamische_Impuls_und_seine_Gründung_im_Jahr_1924_2024-9-13.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=tkTc1tLbVg0|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=tkTc1tLbVg0/ Martin von Mackensen: Der biologisch-dynamische Impuls und seine Gründung im Jahr 1924]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Tempelritter.JPG|links|200x200px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 190%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://mysteriendramen.at/Die_Pr%C3%BCfung_der_Seele Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt; &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 130%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Sonntag, 4. Mai 2025, 20&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Bild 10 - 13, mit Einführung und anschließendem Publikumsgespräch&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 120%; color: green;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Livestream&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;: [https://holiversitaet.de/kultur/ Anmeldung auf https://holiversitaet.de/kultur/]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Ablage vom 4. September 2025 ==&amp;lt;!--Beginn Banner Biographiearbeit--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== Ablage vom 16. September 2024 ==&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Stephan_Eisenhut_Das_Menschenecht_zw_Ost_u_West_2024-5-4.jpg|verweis=https://anthro.world/Das_Menschenrecht_zwischen_Ost_und_West_-_Ein_Vortrag_von_Stephan_Eisenhut|links|330x330px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Das_Menschenrecht_zwischen_Ost_und_West_-_Ein_Vortrag_von_Stephan_Eisenhut Stephan Eisenhut] &lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=9j_5augEZ0k Neuer Vortrag: Menschenrecht zwischen Ost und West]&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Daniel Hafner Aufruf und Einladung an junge Menschen Juni 2024.jpg|links|240px|link=https://www.youtube.com/watch?v=BSC59wcpP4Y/%7C]]&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=BSC59wcpP4Y Einladung von Daniel Haffner (Priester der Christengemeinschaft): Einjährige Vollzeitbildung ANTHROPOSOPHIE in Aesch (Schweiz) ab dem 15. September 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Der_Hüter_der_Schwelle_Wolfgang_Peter_2024-7-19.jpg|verweis=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter|links|300x300px]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Ablage vom 5. September 2024 ==&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Der Hüter der Schwelle Wolfgang Peter 2024-7-19.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 180%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Der Hüter der Schwelle]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Der_H%C3%BCter_der_Schwelle_(Mysteriendramen)_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 19. Juli 2024 im Haus Freudenberg am Starnberger See.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:With-curtain-neu.gif|200px|left|bühnenkunst amwort|link=https://buehnenkunst-amwort.ch/]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Buhnenkunst-logo,-blue.png|600px|bühnenkunst amwort|link=https://buehnenkunst-amwort.ch/]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://buehnenkunst-amwort.ch/ Neuer Studiengang beginnt am 6. Januar 2025&amp;lt;br /&amp;gt;www.buehnenkunst-amwort.ch]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Neue Gentechnik - ein Gespräch mit Clara Behr vom 7. November 2023.jpg|links|400px|link= https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_7._November_2023]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_7._November_2023 NEUE GENTECHNIK]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Ablage vom 22. Juli 2024 ==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 105%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Samstag, 20. Juli, 16&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt; [https://www.hausfreudenberg.de/ Haus Freudenberg], Prinz-Karl-Straße 16, 82319 Starnberg, Deutschland → [https://mysteriendramen.at/images/9/95/Plakat_Mysteriendrama_III_Hüter_der_Schwelle_2024.pdf Infos]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Kartenreservierung:  [mailto:info@odysseetheater.com?subject=Kartenreservierung info@odysseetheater.com] oder Tel.: +43 (676) 9 414 616 → [https://mysteriendramen.at/images/2/29/Hueter_Einladung_Juni_2024.pdf Flyer alle Termine]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Goetheanum Theater-Festtage 2024.png|left|150px|link=https://www.festtage.goetheanum.ch/]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 220%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.festtage.goetheanum.ch/ Goetheanum Theater-Festtage&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 150%;&amp;quot;&amp;gt;10. - 14. Juli/July 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.festtage.goetheanum.ch/ 25 Produktionen aus aller Welt&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Einhundert Jahre Dramatischer Kurs&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Dramatic Course Centenary]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Wolfgang Peter Faust spricht über Faust 2023-12-27.jpg|left|300px|link=https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023 Faust spricht über Faust]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023 Von Dr. Wolfgang Peter am 27. Dezember 2023 in der anthroposophischen Landesgesellschaft in Wien.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin und Martin von Mackensen 2024-4-23.jpg|links|240px|link=https://www.youtube.com/watch?v=8AdvZ3gLNLk|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=8AdvZ3gLNLk Jetzt bewerben! MeLaS 2024/25 Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Ab September 2024 geht es los auf dem Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/landbauschule/jahreskurs/ Webseite Landbauschule Dottenfelderhof mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Ablage vom 9. Mai 2024==&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Stephan Eisenhut beim Vortrag Die großen Herausforderungen der Gegenwart.jpg|links|240px|link=https://www.dndunlop-institut.de/soziale-dreigliederung-frankfurt/|&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dndunlop-institut.de/soziale-dreigliederung-frankfurt  Stephan Eisenhut]]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dndunlop-institut.de/soziale-dreigliederung-frankfurt Die soziale Frage aus geografischer Perspektive – Wie kann man Osten, Westen und Mitte verstehen? Vortrag am 3. Mai 2024 um 20h in Frankfurt am Main, nähere Infos hier]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Jürgen Fritz Präparatewirkung auf Mikrobiom 2024-2-14.jpg|links|300px|link=https://www.youtube.com/watch?v=GQ_VUkwpmNo]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=GQ_VUkwpmNo]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=GQ_VUkwpmNo Wirkung biodynamischer Präparate auf das Mikrobiom - Neue Erkenntnisse aus der Forschung von Dr. Jürgen Fritz]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;Sonntag, 16. Juni, 15&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt;, [http://www.waldorf-hietzing.at/ Friedrich Eymann Waldorfschule, Feldmühlgasse 26, 1130 Wien]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Samstag, 22. Juni, 15&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt; [https://gruenes-goetheanum-lichtberg.de/ Grünes Goetheanum], Weilrod-Riedelbach, Deutschland&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Montag, 24. Juni, 15&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt; [https://www.schloss-hohenfels.de Schloss Hohenfels], 78355 Hohenfels, Deutschland&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Samstag, 20. Juli, 16&amp;lt;sup&amp;gt;h&amp;lt;/sup&amp;gt; [https://www.hausfreudenberg.de/ Haus Freudenberg], Prinz-Karl-Straße 16, 82319 Starnberg, Deutschland&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Wolfgang Peter Faust spricht über Faust 2023-12-27.jpg|left|370px|link=https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023]]&lt;br /&gt;
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[https://anthro.world/Faust_spricht_%C3%BCber_Faust_-_ein_Vortrag_von_Wolfgang_Peter_vom_27._Dezember_2023 Von Dr. Wolfgang Peter am 27. Dezember 2023 in der anthroposophischen Landesgesellschaft in Wien.]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Kunst und sprachgestaltung.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE]]&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Dr. Wolfgang Peter&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;Kunst und Sprachgestaltung]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=1WEvSo1u6JE Ein Vortrag mit anschließenden Sprachübungen&amp;lt;br&amp;gt;Anthroposophischen Tagung in Wien&amp;lt;br&amp;gt;24. Februar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Georg Meissner_Biodynamischer Weinbau_Dottenfelderhof_2023-1-25.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=kIe8GaGbBSw]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kIe8GaGbBSw Dr. Georg Meissner]&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kIe8GaGbBSw Neuerscheinung: «Biodynamischer Weinbau» - ein Vortrag am Dottenfelderhof im Januar 2023]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.demeter.at/wp-content/uploads/2024/01/202401_16_23_30_Infoblatt_Klett_online_diskutieren.pdf Der Doyen der Biodynamik: Dr. Manfred Klett]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.demeter.at/wp-content/uploads/2024/01/202401_16_23_30_Infoblatt_Klett_online_diskutieren.pdf Mit Werner Michlits (Demeter Österreich) die Videos von Klett online diskutieren. Nächster Termin 23. und 30. Januar. 18:30h - 19:30. Jetzt anmelden ...] &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Ablage vom 17. Jan 2024==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Neue Gentechnik - ein Gespräch mit Clara Behr vom 7. November 2023.jpg|links|400px|link= https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_7._November_2023]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_7._November_2023 NEUE GENTECHNIK]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_7._November_2023 Ein Gespräch mit der Expertin Clara Behr aus Brüssel über die politischen Hintergründe]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Eine freie Initiative von Menschen bei [https://anthrowiki.at anthrowiki.at], [https://de.anthro.world anthro.world], [https://biodyn.wiki biodyn.wiki] und [https://steiner.wiki/Hauptseite steiner.wiki]&amp;lt;br /&amp;gt;mit online [https://de.anthro.world/Online-Lesekreis Lesekreisen], [https://de.anthro.world/Die_Nebenübungen_von_Rudolf_Steiner_in_Gruppenarbeit Übungsgruppen], [https://de.anthro.world/Wolfgang_Peter_-_alle_Vortr%C3%A4ge Vorträgen] ...&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.forum3.de/kurs/neun-vortraege/ Neun Vorträge mit Dr. Yeshayahu Ben-Aharon&amp;lt;br&amp;gt;(Global School of Spiritual Science, Israel)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Sonntag, 24. Dezember 2023 - Montag, 1. Januar 2024]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[https://anthro.world/Biografie_Rudolf_Steiner_-_Ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen_am_17._Januar_2019 Ein Vortrag für die Landbauschüler am Dottenfelderhof]&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Glomer Jahreskatalog 2023 bis 24.jpg|links|120px|link= https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2023-24/a-10020312?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2023/2024 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Prüfung Vortrag 29-09-2023 Wien.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=oTbu6Fdg_YM]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=oTbu6Fdg_YM Die Prüfung der Seele&amp;lt;br&amp;gt;Zur Aktualität von Rudolf Steiners II Mysteriendrama]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=oTbu6Fdg_YM Vortrag von Dr. Wolfgang Peter vom 29. September 2023 in der anthroposophischen Landesgesellschaft in Wien.]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Martin von Mackensen Vortrag 12. September 2023 Christengemeinschaft Havelhöhe.jpg|left|330px|link=https://www.youtube.com/watch?v=kdHd0rJPME4]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%; color: #2a4b8d;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kdHd0rJPME4 Das Prinzip Mitte...]&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=kdHd0rJPME4 Ein Beitrag aus der Christengemeinschaft Berlin Havelhöhe. Sprecher: Martin von Mackensen]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[#footer-places| &amp;lt;!--▼--&amp;gt;ᐁ ]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David und Martin MeLaS 2023.jpg|links|280px|link=https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k|&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/david-martin-2607/f0/ Prof. Dr. med. David Martin] und [[b:Martin_von_Mackensen|Martin von Mackensen]] auf dem [https://Dottenfelderhof.de/landbauschule Dottenfelderhof] in Bad Vilbel&amp;lt;/small&amp;gt;]] &amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f4xwCSjAe4k Blick über den Tellerrand - Interessante Neuigkeit aus dem Bereich biodynamische Landwirtschaft: MeLaS - Medizinisch/ landwirtschaftliches Studienjahr. Mediziner und Landwirte lernen gemeinsam von der Natur! Jetzt bewerben für September 2023 am Dottenfelderhof]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-top:20px;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dottenfelderhof.de/fileadmin/images/landbauschule/jahreskurs/MeLaS_Flyer-8.pdf MeLaS-Flyer mit allen Infos]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Odyssee</name></author>
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		<title>Banner</title>
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		<updated>2026-04-06T07:31:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Odyssee: &lt;/p&gt;
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|[[Datei:Michael Rheinheimer 2026-2-12.jpg|links|270px|link=aw:Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|Michael Rheinheimer, Priester der Christengemeinschaft:]]&amp;lt;/span&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Kaspar_Hauser,_Ludwig_II._und_Richard_Wagner._Das_Mysterium_des_Parzival-Kultus_-_ein_Vortrag_von_Michael_Rheinheimer,_2026|&#039;&#039;„Kaspar Hauser, Ludwig II. und Richard Wagner. Das Mysterium des Parzival-Kultus“&#039;&#039;]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:David Martin 2026-1-28.jpg|links|270px|link=aw:Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - Künstliche Intelligenz und Robotik, 2026]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[[aw:Bildschirme,_künstliche_Intelligenz_und_Robotik_-_ein_Vortrag_von_David_Martin,_2026|Prof. Dr. David Martin - &amp;lt;u&amp;gt;Künstliche Intelligenz und Robotik&amp;lt;/u&amp;gt;, 2026]]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Bild von biodyn.wiki 2025-11-23.jpg|links|270px|link=https://biodyn.wiki/Hauptseite]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Hauptseite www.biodyn.wiki - frei zugängliche Informationen über die biologisch-dynamische Landwirtschaft. Filme, transkribierte Texte und Glossarsuche. Freiwillige Mitarbeit und Beiträge willkommen]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Faust-1a-2025-04-19.png|190px|Faust 1 - Teil 1|link=https://www.youtube.com/watch?v=enjJAOMFoM4]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=enjJAOMFoM4 Faust 1 - Teil 1]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Faust-1b-2025-04-19.png|190px|Faust 1 - Teil 2|link=https://www.youtube.com/watch?v=MtYMHu-UdXg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=MtYMHu-UdXg Faust 1 - Teil 2]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Faust-2a-2025-04-20.png|190px|Faust 2 - Teil 1|link=https://www.youtube.com/watch?v=tbCK7C7FBis]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=tbCK7C7FBis Faust 2 - Teil 1]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Faust-2b-2025-04-20.png|190px|Faust 2 - Teil 2|link=https://www.youtube.com/watch?v=yce73rjfUg0]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=yce73rjfUg0 Faust 2 - Teil2]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Holiversität-Kultur-2026-04-19.png|center|800px|link=https://holiversitaet.de/kultur/]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Marcel_Waldhausen_2026-3-25.jpg|verweis=https://www.youtube.com/watch?v=u2h6jBwqzuU|links|270x270px]]&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=u2h6jBwqzuU%7CMarcel Waldhausen - Die soziale Frage - der Landwirtschaftlicher Kurs als sozialer Impuls, 2026]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Lichtwurzel-Pulver-GlashausFrankfurt-de.jpg|links|300px|link=https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthrowiki.at&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;[https://glashausfrankfurt.de/de/produkt/50-g-demeter-bio-lichtwurzel-pulver-handvermahlen/?utm_source=anthrowiki.at&amp;amp;utm_medium=banner&amp;amp;utm_campaign=support-light-root/ vom Demeter Gärtner Hans-Martin Aurich]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Lichtwurzeln --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;notiz1&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Neue Gentechnische Verfahren Gespräch mit Clara Behr, Dr. Carl Vollenweider, Francois Hagdorn 2025-3-10.jpg|links|200px|link=https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_10._März_2025]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 120%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_10._März_2025 NEUE GENTECHNIK]&amp;lt;/strong&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 110%;&amp;quot;&amp;gt;[https://biodyn.wiki/Neue_Gentechnik_-_ein_Gespr%C3%A4ch_mit_Clara_Behr_vom_10._März_2025 Ein update mit der Expertin Clara Behr aus Brüssel über die politischen Hintergründe]&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ende Banner Gentechnik --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Beginn Banner Glomer --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz1 centered&amp;quot; width=&amp;quot;800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|[[Datei:Glomer Katalog 2025-2026.jpg|links|120px|link=https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2024-25_42987637_36511?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat |&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 100%;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;Unicode&amp;quot; style=&amp;quot;font-family: &#039;Baar Zeitgeist&#039;; font-size: 250%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/beliebteste-artikel/glomer-katalog-2024-25_42987637_36511?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_campaign=Glomer+Katalog%2C+Michaeli+und+Neue+Kinderb%C3%BCcher_Duplikat Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 130%;&amp;quot;&amp;gt;[https://www.glomer.com/neuerscheinungen?utm_source=anthrowiki&amp;amp;utm_medium=referral&amp;amp;utm_campaign=anthrowiki Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage]&amp;lt;br /&amp;gt;Anthroposophie, Waldorf, Jugend &amp;amp; Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Odyssee</name></author>
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