4. Jahrhundert: Unterschied zwischen den Versionen

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(Historische Ereignisse und Entwicklungen)
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* Eine eigenständige [[Iroschottische Kirche|keltische Kirche]] entsteht und besteht bis in das [[6. Jahrhundert]] fort.
 
* Eine eigenständige [[Iroschottische Kirche|keltische Kirche]] entsteht und besteht bis in das [[6. Jahrhundert]] fort.
 
* [[312]] Bei der [[w:Schlacht an der Milvischen Brücke|Schlacht an der Milvischen Brücke]] am [[28. Oktober]] besiegte [[w:Konstantin der Große|Konstantin I.]] seinen Rivalen [[w:Maxentius|Maxentius]] und wurde damit zum alleinigen Herrscher im römischen Westreich.
 
* [[312]] Bei der [[w:Schlacht an der Milvischen Brücke|Schlacht an der Milvischen Brücke]] am [[28. Oktober]] besiegte [[w:Konstantin der Große|Konstantin I.]] seinen Rivalen [[w:Maxentius|Maxentius]] und wurde damit zum alleinigen Herrscher im römischen Westreich.
* [[313]] Das [[w:Mailänder Vereinbarung|Toleranzedikt von Mailand]] leitet die [[konstantinische Wende]] ein, durch die das [[Christentum]] zunehmend Einfluss auf das [[Römisches Reich|Römischen Reich]] gewann.
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* [[313]] Das [[w:Mailänder Vereinbarung|Toleranzedikt von Mailand]] leitet die [[w:konstantinische Wende|konstantinische Wende]] ein, durch die das [[Christentum]] zunehmend Einfluss auf das [[Römisches Reich|Römischen Reich]] gewann.
 
* Im [[Erstes Konzil von Nicäa|ersten Konzil von Nicäa]] ([[325]]) wird der [[Arianismus|arianisch]]-[[Athanasius der Große|athanasische]] Glaubensstreit zugunsten der athanasischen [[Dreifaltigkeit|Trinitätslehre]] entschieden und ein verbindliches Datum für das [[Ostern|Osterfest]] festgelegt. Auf dem [[Erstes Konzil von Konstantinopel|Ersten Konzil von Konstantinopel]] [[381]] wird der [[Arianischer Streit|arianische Streit]] endgültig beigelegt.
 
* Im [[Erstes Konzil von Nicäa|ersten Konzil von Nicäa]] ([[325]]) wird der [[Arianismus|arianisch]]-[[Athanasius der Große|athanasische]] Glaubensstreit zugunsten der athanasischen [[Dreifaltigkeit|Trinitätslehre]] entschieden und ein verbindliches Datum für das [[Ostern|Osterfest]] festgelegt. Auf dem [[Erstes Konzil von Konstantinopel|Ersten Konzil von Konstantinopel]] [[381]] wird der [[Arianischer Streit|arianische Streit]] endgültig beigelegt.
 
* Das griechische Byzantion wird [[326]] von [[w:Konstantin der Große|Konstantin]] unter dem Namen [[w:Konstantinopel|Konstantinopel]] zur Hauptstadt des römischen Reiches und zur [[w:Residenzstadt|Residenz]] erhoben. Die Verlegung der Hauptstadt bewirkt eine Hellenisierung des römischen Kaisertums, das sich entwickelnde [[w:Byzantinismus|byzantinische Hofzeremoniell]] umgibt den Kaiser mit einem göttlichen [[Heiligenschein|Nimbus]].
 
* Das griechische Byzantion wird [[326]] von [[w:Konstantin der Große|Konstantin]] unter dem Namen [[w:Konstantinopel|Konstantinopel]] zur Hauptstadt des römischen Reiches und zur [[w:Residenzstadt|Residenz]] erhoben. Die Verlegung der Hauptstadt bewirkt eine Hellenisierung des römischen Kaisertums, das sich entwickelnde [[w:Byzantinismus|byzantinische Hofzeremoniell]] umgibt den Kaiser mit einem göttlichen [[Heiligenschein|Nimbus]].
* Die [[w:Petersdom#Geschichte|Alte Peterskirche]] in [[Rom]], die bekannteste frühchristliche [[w:Basilika (Bautyp)|Basilika]], wird von Papst [[Silvester I.]] geweiht.
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* Die [[w:Petersdom#Geschichte|Alte Peterskirche]] in [[Rom]], die bekannteste frühchristliche [[w:Basilika (Bautyp)|Basilika]], wird von Papst [[w:Silvester I.|Silvester I.]] geweiht.
 
* Bischof [[Wulfila]] schreibt um [[360]] im östlichen Mitteleuropa für die Goten die [[w:Wulfilabibel|Wulfilabibel]]. Diese [[Bibelübersetzung]] ist die älteste schriftliche Überlieferung einer [[Germanische Sprachen|germanischen]] Sprache, für die Wulfila statt der [[Runen]] eine neue Schrift entwickelt. Sie basiert auf griechischen und römischen Buchstaben – mit Runen für jene [[Gotische Sprache|gotischen]] Laute, die in keiner der beiden Sprachen vorkamen (beispielsweise englisches th). Von der Wulfilabibel sind aus Italien stammende Handschriften des [[6. Jahrhundert]]s erhalten ([[Neues Testament]] und Teile des Alten Testaments). Die bekannteste dieser Abschriften ist der [[Codex Argenteus]], der heute in der Universitätsbibliothek [[w:Uppsala|Uppsala]] aufbewahrt wird.
 
* Bischof [[Wulfila]] schreibt um [[360]] im östlichen Mitteleuropa für die Goten die [[w:Wulfilabibel|Wulfilabibel]]. Diese [[Bibelübersetzung]] ist die älteste schriftliche Überlieferung einer [[Germanische Sprachen|germanischen]] Sprache, für die Wulfila statt der [[Runen]] eine neue Schrift entwickelt. Sie basiert auf griechischen und römischen Buchstaben – mit Runen für jene [[Gotische Sprache|gotischen]] Laute, die in keiner der beiden Sprachen vorkamen (beispielsweise englisches th). Von der Wulfilabibel sind aus Italien stammende Handschriften des [[6. Jahrhundert]]s erhalten ([[Neues Testament]] und Teile des Alten Testaments). Die bekannteste dieser Abschriften ist der [[Codex Argenteus]], der heute in der Universitätsbibliothek [[w:Uppsala|Uppsala]] aufbewahrt wird.
 
* Aus Mittelasien wandern die [[Hunnen]] nach [[Osteuropa]] ein und gründen ein Reich. Sie verdrängen die bisher dort ansässigen Völker und setzen eine [[Völkerwanderung]] in Bewegung, die als erstes großes Volk die [[Goten]] nach [[Südeuropa]] führt.
 
* Aus Mittelasien wandern die [[Hunnen]] nach [[Osteuropa]] ein und gründen ein Reich. Sie verdrängen die bisher dort ansässigen Völker und setzen eine [[Völkerwanderung]] in Bewegung, die als erstes großes Volk die [[Goten]] nach [[Südeuropa]] führt.

Version vom 12. Mai 2019, 08:39 Uhr

Das 4. Jahrhundert, das zur Epoche der Spätantike zählt, begann am 1. Januar 301 und endete am 31. Dezember 400.

Geistiger Hintergrund

Bis etwa zum 4. Jahrhundert n. Chr. waren die Exusiai, die Geister der Form, die in der Genesis als Elohim bezeichnet werden, die Träger der kosmischen Intelligenz. Dann ging diese Aufgabe auf die Archai, die Geister der Persönlichkeit über. Dieser Übergabeprozess begann schon in vorchristlicher Zeit und vollendete sich erst im 14. Jahrhundert. Dadurch wurde auch der Zugang des Menschen zur Gedankenwelt ein anderer. Empfing man früher die Gedanken von außen wie die Sinneswahrnehmungen, so traten sie nun immer mehr im Inneren auf und kamen dadurch zunehmend in den Besitz der Persönlichkeit. (Lit.:GA 222, S. 46ff) Hemmend steht dem der Einfluss zurückgebliebener Geister der Form entgegen. (Lit.:GA 222, S. 60ff)

Historische Ereignisse und Entwicklungen

Literatur

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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.

Weblinks

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