Eric Drexler: Unterschied zwischen den Versionen

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Drexler machte seine akademischen Abschlüsse am [[w:Massachusetts Institute of Technology|Massachusetts Institute of Technology]]. Ursprünglich erforschte er [[Nanometer]]-dünne [[Metalle|Metallschichten]] für die Konstruktion von [[w:Sonnensegel (Raumfahrt)|Sonnensegel]]. Seine Dissertation ''“Molecular Machinery and Manufacturing with Applications to Computation”'' von 1991 war die erste über molekulare Nanotechnologie. Schon 1985 gründete er gemeinsam mit seiner damaligen Frau [[WikipediaEN:Christine Peterson|Christine Peterson]] in [[w:Palo Alto|Palo Alto]] im [[w:Silicon Valley|Silicon Valley]] das [[w:Foresight Institute|Foresight Institute]] als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über die zukünftigen Möglichkeiten der Nanotechnologie zu informieren. Drexler schuf den Begriff ''Nanomaschine'' (auch [[Nanobot]] genannt) und entwarf die Idee von [[Assembler (Nanotechnologie)|Assemblern]]. Auch der Begriff [[Graue Schmiere]] ({{EnS}} ''gray goo'') wurde von Drexler geprägt, von dem er später selbst sagte: „Ich wünschte, ich hätte den Begriff ‚gray goo‘ nie benutzt.“<ref>{{cite journal | doi=10.1038/429591b | pmid=15190320 | title=Nanotech takes small step towards burying ‚grey goo‘ | year=2004 | last1=Giles | first1=Jim | journal=Nature | volume=429 | issue=6992 | pages=591}}</ref>.
  
 
In seinem 1986 veröffentlichten und für Leser ohne wissenschaftlichen oder technischen Hintergrund geschrieben Buch '''''Engines of Creation''''' präsentierte er seine visionären Ideen über die künftigen Möglichkeiten der [[Molekulare Nanotechnologie|molekularen Fertigung]], die auch viele Forscher auf dem Gebiet der [[Nanotechnik]] inspirierten.
 
In seinem 1986 veröffentlichten und für Leser ohne wissenschaftlichen oder technischen Hintergrund geschrieben Buch '''''Engines of Creation''''' präsentierte er seine visionären Ideen über die künftigen Möglichkeiten der [[Molekulare Nanotechnologie|molekularen Fertigung]], die auch viele Forscher auf dem Gebiet der [[Nanotechnik]] inspirierten.
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* [http://www.zyvex.com/nanotech/nanosystems.html Nanosystems], ein technisches Buch, das einen genauen Überblick über die Wissenschaft hinter Nanotechnologie liefert und auch Anwendungen wie Fertigungstechniken und molekulare Computer analysiert. 1992, ISBN 0-471-57518-6
 
* [http://www.zyvex.com/nanotech/nanosystems.html Nanosystems], ein technisches Buch, das einen genauen Überblick über die Wissenschaft hinter Nanotechnologie liefert und auch Anwendungen wie Fertigungstechniken und molekulare Computer analysiert. 1992, ISBN 0-471-57518-6
 
* [http://www.zyvex.com/nanotech/feynman.html "There's plenty of Room at the Bottom"], eine [[1959]] von Richard P. Feynman gehaltene Rede, welche die Manipulation einzelner Atome zum Thema hatte. Dieses Konzept ist eine Grundlage für Nanotechnologie.
 
* [http://www.zyvex.com/nanotech/feynman.html "There's plenty of Room at the Bottom"], eine [[1959]] von Richard P. Feynman gehaltene Rede, welche die Manipulation einzelner Atome zum Thema hatte. Dieses Konzept ist eine Grundlage für Nanotechnologie.
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Version vom 14. Juli 2019, 15:07 Uhr

Eric Drexler

Kim Eric Drexler (* 25. April 1955 in Oakland, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Ingenieur, Pionier und Visionär der molekularen Nanotechnologie und Autor.

Leben

Drexler machte seine akademischen Abschlüsse am Massachusetts Institute of Technology. Ursprünglich erforschte er Nanometer-dünne Metallschichten für die Konstruktion von Sonnensegel. Seine Dissertation “Molecular Machinery and Manufacturing with Applications to Computation” von 1991 war die erste über molekulare Nanotechnologie. Schon 1985 gründete er gemeinsam mit seiner damaligen Frau Christine Peterson in Palo Alto im Silicon Valley das Foresight Institute als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über die zukünftigen Möglichkeiten der Nanotechnologie zu informieren. Drexler schuf den Begriff Nanomaschine (auch Nanobot genannt) und entwarf die Idee von Assemblern. Auch der Begriff Graue Schmiere (eng. gray goo) wurde von Drexler geprägt, von dem er später selbst sagte: „Ich wünschte, ich hätte den Begriff ‚gray goo‘ nie benutzt.“[1].

In seinem 1986 veröffentlichten und für Leser ohne wissenschaftlichen oder technischen Hintergrund geschrieben Buch Engines of Creation präsentierte er seine visionären Ideen über die künftigen Möglichkeiten der molekularen Fertigung, die auch viele Forscher auf dem Gebiet der Nanotechnik inspirierten.

2006 heiratete Drexler Rosa Wang, eine frühere Investmentbankerin, die nun für Ashoka arbeitet.

Bibliographie

  • Molecular engineering: An approach to the development of general capabilities for molecular manipulation, in: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America Vol.78, No.9,September1981, pp.5275-5278, doi:10.1073/pnas.78.9.5275
  • Molecular Machinery and Manufacturing with Applications to Computation, Dissertation 1991 pdf
  • Engines of Creation, Anchor Books 1986
  • mit Christine Peterson, Gayle Pergamit: Experiment Zukunft : die nanotechnologische Revolution, Addison Wesley 1994
  • Nanosystems: Molecular Machinery, Manufacturing and Computation, Wiley 1992
    • Entstanden aus seiner Dissertation am MIT 1991: Molecular Machinery and Manufacturing with Applications to Computation, Dissertation MIT 1991, Online auf seiner Webseite
  • mit Chris Phoenix: Safe exponential manufacturing, in: Nanotechnology 15, August 2004, pp. 869-872 pdf
  • Radical Abundance: How a Revolution in Nanotechnology Will Change Civilization, Public Affairs 2013

Bücher und Artikel über Eric Drexler

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jim Giles: Nanotech takes small step towards burying ‚grey goo‘. In: Nature. 429, Nr. 6992, 2004, S. 591. doi:10.1038/429591b. PMID 15190320.
Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Eric Drexler aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation und der Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.