Gesetz der multiplen Proportionen

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Das Gesetz der multiplen Proportionen besagt, dass wenn zwei chemische Elemente mehrere verschiedene chemische Verbindungen bilden können, die Massen des einen Elements, das sich mit einer gleichbleibenden Masse des anderen Elements verbindet, zueinander im Verhältnis kleiner ganzer Zahlen stehen.

Dieses Gesetz wurde 1808 von John Dalton (1766-1844) formuliert und baut auf dem 1797 von Joseph-Louis Proust (1754-1826) aufgefundenen Gesetz der konstanten Proportionen auf und bildete die Grundlage der von Dalton entwickelten Atomhypothese.

Bespiele

Schwefeloxide

32 g Schwefel (S) verbinden sich mit 32 g Sauerstoff (O) zu 64 g Schwefeldioxid (SO2) bzw. 32 g Schwefel und 48 g Sauerstoff zu 80 g Schwefeltrioxid (SO3). Der Schwefelanteil in den beiden Verbindungen verhält sich demnach wie 32/48 = 2*16/3*16 = 2/3 (nach Kürzung durch 16).