Glashaus (Goetheanum): Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Glashaus''' oder '''Glasatelier''' wurde 1914 als Nebengebäude zum Schleifen der Glasfenster des [[Erstes Goetheanum|ersten Goetheanums]] errichtet. Es ist das älteste noch erhaltene Bauwerk, das nach dem unmittelbaren Entwurf [[Rudolf Steiner]]s gestaltet wurde. Nach der 2007 abgeschlossenen umfangreichen Sanierung durch den [[Baukreis Glashaus]] wurde das Gebäude mittlerweile, bei weiterhin bestehender Nutzungsfreiheit, vom Kantonalen Amt für Denkmalpflege und Archäologie (Solothurn) unter Denkmalschutz gestellt.  
 
Das '''Glashaus''' oder '''Glasatelier''' wurde 1914 als Nebengebäude zum Schleifen der Glasfenster des [[Erstes Goetheanum|ersten Goetheanums]] errichtet. Es ist das älteste noch erhaltene Bauwerk, das nach dem unmittelbaren Entwurf [[Rudolf Steiner]]s gestaltet wurde. Nach der 2007 abgeschlossenen umfangreichen Sanierung durch den [[Baukreis Glashaus]] wurde das Gebäude mittlerweile, bei weiterhin bestehender Nutzungsfreiheit, vom Kantonalen Amt für Denkmalpflege und Archäologie (Solothurn) unter Denkmalschutz gestellt.  
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Im Zuge des Umbaus wurden im Untergeschoß Forschungslabors eingerichtet, darüber Büros für wissenschaftliche Mitarbeiter, weiters eine Werkstatt, die Bibliothek in der Ostkuppel und ein Seminarraum in der Westkuppel; die Kuppeln wurden zu diesem Zweck an der Nordseite mit großen dreiteiligen Fenstern versehen. Das ganze Gebäude wurde mit einer dem Stand der Technik entsprechenden Wärme- und Schallisolierung ausgestattet und die Treppen und Flure den gegenwärtigen Sicherheitsvorschriften angepasst.
  
 
Heute wird das Glashaus von der [[Naturwissenschaftliche Sektion|Naturwissenschaftlichen Sektion]] und der [[Sektion für Landwirtschaft]] der [[Freie Hochschule für Geisteswissenschaft|Freien Hochschule für Geisteswissenschaft]] genutzt.
 
Heute wird das Glashaus von der [[Naturwissenschaftliche Sektion|Naturwissenschaftlichen Sektion]] und der [[Sektion für Landwirtschaft]] der [[Freie Hochschule für Geisteswissenschaft|Freien Hochschule für Geisteswissenschaft]] genutzt.

Version vom 11. Februar 2008, 07:41 Uhr

Das Glashaus nach der 2007 abgeschlossenen Sanierung
Das Glashaus vor der Sanierung

Das Glashaus oder Glasatelier wurde 1914 als Nebengebäude zum Schleifen der Glasfenster des ersten Goetheanums errichtet. Es ist das älteste noch erhaltene Bauwerk, das nach dem unmittelbaren Entwurf Rudolf Steiners gestaltet wurde. Nach der 2007 abgeschlossenen umfangreichen Sanierung durch den Baukreis Glashaus wurde das Gebäude mittlerweile, bei weiterhin bestehender Nutzungsfreiheit, vom Kantonalen Amt für Denkmalpflege und Archäologie (Solothurn) unter Denkmalschutz gestellt.

Im Zuge des Umbaus wurden im Untergeschoß Forschungslabors eingerichtet, darüber Büros für wissenschaftliche Mitarbeiter, weiters eine Werkstatt, die Bibliothek in der Ostkuppel und ein Seminarraum in der Westkuppel; die Kuppeln wurden zu diesem Zweck an der Nordseite mit großen dreiteiligen Fenstern versehen. Das ganze Gebäude wurde mit einer dem Stand der Technik entsprechenden Wärme- und Schallisolierung ausgestattet und die Treppen und Flure den gegenwärtigen Sicherheitsvorschriften angepasst.

Heute wird das Glashaus von der Naturwissenschaftlichen Sektion und der Sektion für Landwirtschaft der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft genutzt.

Weblinks

  1. http://www.goetheanum.org/glashaus.html