Keuschheit: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Keuschheit''' (''keusch'', abgeleitet von [[Wikipedia:Latein|lat.]] ''conscius'', "bewusst") bedeutet den ''bewussten'' und ''freiwilligen'' Verzicht auf [[Sexualität|sexuelle]] Handlungen, vor allem aber auch auf entsprechende Gedanken, Gefühle und Empfindungen. Aus geistiger Sicht soll dadurch die Reinheit, die [[Jungfräulichkeit]] des [[Leib]]es, insbesondere des [[Astralleib]]es bewahrt oder wieder errungen werden. [[Sexuelle Askese]] erleichtert die geistige Entwicklung, macht sie in gewissem Sinn sogar bequemer, da dadurch störende [[Trieb]]kräfte ausgeschaltet werden, ist aber keineswegs eine unbedingt notwendige Bedingung für den geistigen Fortschritt. Jedenfall kann sich nicht als allgemeine Regel für die geistige Schulung gelten, vielmehr hat man sich gerade als Geistesschüler zu fragen, inwiefern man sich dazu die ''Berechtigung'' erworben hat, denn immerhin entzieht man sich dadurch der Aufgabe, zur weiteren [[Fortpflanzung]] der [[Menschheit]] beizutragen.
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'''Keuschheit''' (''keusch'', abgeleitet von [[lat.]] ''conscius'' „bewusst“; auch ''pudicitia'' „Schamhaftigkeit, Sittsamkeit, Keuschheit“) bedeutet den ''bewussten'' und ''freiwilligen'' Verzicht auf [[Sexualität|sexuelle]] Handlungen, vor allem aber auch auf entsprechende Gedanken, Gefühle und Empfindungen. Aus geistiger Sicht soll dadurch die Reinheit, die [[Jungfräulichkeit]] des [[Leib]]es, insbesondere des [[Astralleib]]es bewahrt oder wieder errungen werden. [[Sexuelle Askese]] erleichtert die geistige Entwicklung, macht sie in gewissem Sinn sogar bequemer, da dadurch störende [[Trieb]]kräfte ausgeschaltet werden, ist aber keineswegs eine unbedingt notwendige Bedingung für den geistigen Fortschritt. Jedenfall kann sich nicht als allgemeine Regel für die geistige Schulung gelten, vielmehr hat man sich gerade als Geistesschüler zu fragen, inwiefern man sich dazu die ''Berechtigung'' erworben hat, denn immerhin entzieht man sich dadurch der Aufgabe, zur weiteren [[Fortpflanzung]] der [[Menschheit]] beizutragen.
  
 
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Aktuelle Version vom 22. Mai 2018, 13:33 Uhr

Keuschheit (keusch, abgeleitet von lat. conscius „bewusst“; auch pudicitia „Schamhaftigkeit, Sittsamkeit, Keuschheit“) bedeutet den bewussten und freiwilligen Verzicht auf sexuelle Handlungen, vor allem aber auch auf entsprechende Gedanken, Gefühle und Empfindungen. Aus geistiger Sicht soll dadurch die Reinheit, die Jungfräulichkeit des Leibes, insbesondere des Astralleibes bewahrt oder wieder errungen werden. Sexuelle Askese erleichtert die geistige Entwicklung, macht sie in gewissem Sinn sogar bequemer, da dadurch störende Triebkräfte ausgeschaltet werden, ist aber keineswegs eine unbedingt notwendige Bedingung für den geistigen Fortschritt. Jedenfall kann sich nicht als allgemeine Regel für die geistige Schulung gelten, vielmehr hat man sich gerade als Geistesschüler zu fragen, inwiefern man sich dazu die Berechtigung erworben hat, denn immerhin entzieht man sich dadurch der Aufgabe, zur weiteren Fortpflanzung der Menschheit beizutragen.

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