Kirchhoffsches Strahlungsgesetz

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Kirchhoffsches Strahlungsgesetz: (a) Ein Körper, der gut absorbiert, strahlt auch gut. (b) Umgekehrter Fall.

Das kirchhoffsche Strahlungsgesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Absorption und Emission eines realen Körpers im thermischen Gleichgewicht. Es besagt, dass Strahlungsabsorption und -emission bei gegebener Wellenlänge einander entsprechen: Ein Körper, der gut absorbiert, strahlt auch gut.

Der deutsche Physiker Gustav Robert Kirchhoff formulierte das Strahlungsgesetz 1859, während er das Verfahren der Spektroskopie entwickelte. Es bildete den Grundstein der Untersuchung der Wärmestrahlung und so auch von Max Plancks Quantenhypothese.

Siehe auch

Literatur

  • H. D. Baehr, K. Stephan: Wärme- und Stoffübertragung. 4. Auflage. Springer-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-540-40130-X; Kap. 5: Wärmestrahlung


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