Fotografie und Metalle (Chemie): Unterschied zwischen den Seiten

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[[Datei:View from the Window at Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce.jpg|mini|hochkant=1.4|Die [[Blick aus dem Arbeitszimmer|erste bekannte Fotografie]] ([[Joseph Nicéphore Niépce|Nicéphore Niépce]] 1826, retuschierte Fassung)]]
<gallery class="float-right" mode="packed" widths="220px" heights="220px" style="margin-left:10px; background-color:white; border:1px solid #CCC;">
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0000530 003 Fotograf.jpg|mini|hochkant=1.4|Fotograf bei der Arbeit (Foto: [[Roger Rössing]] 1948)]]
Gallium1 640x480.jpg|Kristall aus 99,999 % reinem [[w:Gallium|Gallium]]
[[Datei:Die Gartenlaube (1874) b 527.jpg|mini|hochkant=1.4|Faszination der Fotografie, Die Gartenlaube (1874)]]
GoldNugget.jpg|15 cm großer Gold-Nugget (National Museum of Natural History)
'''Fotografie''' oder '''Photographie''' (aus {{grcS|φῶς}} ''phōs'', im Genitiv {{lang|grc|φωτός}} ''photós'' ‚Licht‘ und {{lang|grc|γράφειν}} ''graphein'' ‚schreiben‘, ‚malen‘, ‚zeichnen‘, also „zeichnen mit Licht“) bezeichnet:
Cu-Scheibe.JPG|Kupferscheibe nach dem [[w:Stranggießen|Strang&shy;guss&shy;ver&shy;fahren]] her&shy;gestellt, ge&shy;ätzt, Reinheit ≥99,95 %, Ø≈10&nbsp;cm
* eine [[Bildgebendes Verfahren|bildgebende Methode]],<ref>Gottfried Jäger, Fotografie als generatives System, Bielefeld: Verl. für Druckgrafik Gieselmann, 2007, Orig.-Ausg.</ref> bei der mit Hilfe von [[Optik|optischen]] Verfahren ein [[Lichtbild]] auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort direkt und dauerhaft gespeichert ([[Analogfotografie|analoges Verfahren]]) oder in elektronische Daten gewandelt und gespeichert wird (digitales Verfahren).
</gallery>
* das dauerhafte Lichtbild ([[Diapositiv]], [[35-mm-Film|Filmbild]] oder [[Fotopapier|Papierbild]]; kurz ''Bild'', umgangssprachlich auch ''Foto'' genannt), das durch [[Edeldruckverfahren|fotografische Verfahren]] hergestellt wird; dabei kann es sich entweder um ein [[Positiv (Fotografie)|Positiv]] oder ein [[Negativfilm|Negativ]] auf Film, Folie, Papier oder anderen fotografischen Trägern handeln. Fotografische Aufnahmen werden als [[#Der Abzug|Abzug]], [[Vergrößerung (Fotografie)|Vergrößerung]], [[Filmkopie]] oder als [[Ausbelichtung]] bzw. [[Druck (Reproduktionstechnik)|Druck]] von digitalen Bild-Dateien vervielfältigt. Der entsprechende Beruf ist der [[Fotograf]].
* Bilder, die für das Kino aufgenommen werden. Beliebig viele fotografische Bilder werden in Reihen von Einzelbildern auf [[Fotografischer Film|Film]] aufgenommen, die später mit einem Filmprojektor als bewegte Bilder (Laufbilder) vorgeführt werden können ''(siehe [[Film]])''.


== Begriff ==
'''Metalle''' (von {{elS|μέταλλον}} ''metallon'') bilden diejenigen [[Chemisches Element|chemischen Elemente]], die sich im [[Periodensystem der Elemente]] links und unterhalb einer Trennungslinie von [[Bor]] bis [[w:Astat|Astat]] befinden. Das sind etwa 80 Prozent der chemischen Elemente, wobei der Übergang zu den [[Nichtmetalle]]n über die [[Halbmetalle]] fließend ist und viele davon Modifikationen mit metallischer und atomarer Bindung bilden können.
Der Begriff ''Photographie'' wurde erstmals (noch vor englischen oder französischen Veröffentlichungen) am 25. Februar 1839 vom [[Astronom]]en [[Johann Heinrich von Mädler]] in der [[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]] verwendet.<ref>[[Erich Stenger]]: ''Der Ursprung des Wortes „Photographie“.'' In: [[der freie lichtbildner]] (offizielles Organ des [[Arbeiter-Lichtbild-Bund]]es), Jg. 2, Nr. 2, 15. Februar 1933, S. 14f.</ref> Bis ins 20. Jahrhundert bezeichnete Fotografie alle Bilder, welche rein durch Licht auf einer Oberfläche entstehen.


== Schreibweise ==
Der Begriff wird auch für [[Legierung]]en und einige [[w:intermetallische Phase|intermetallische Phase]]n verwendet; er gilt für alle Materialien, die in fester oder flüssiger Form die folgenden vier charakteristischen metallischen [[Stoffeigenschaft]]en aufweisen:
Bereits mit der deutschen [[Rechtschreibreform]] 1901 wurde die Schreibweise „Fotografie“ empfohlen, was sich jedoch bis heute noch nicht ganz durchsetzen konnte. Auch der [[Duden]] empfiehlt „Fotografie“. Die Kurzform „Foto“ und das Verb „fotografieren“ gelten als vollständig in die [[deutsche Sprache]] integriert und sollen seit der deutschen Rechtschreibreform 1996 nicht mehr mit „ph“ geschrieben werden. Gemischte Schreibungen wie „Fotographie“ oder „Photografie“ sowie daraus abgewandelte Adjektive oder Substantive waren jedoch zu jeder Zeit falsche Schreibweisen.
# hohe [[elektrische Leitfähigkeit]], die mit steigender Temperatur abnimmt,
# hohe [[Wärmeleitfähigkeit]],
# [[Duktilität]] (Verformbarkeit)
# metallischer Glanz (Spiegelglanz).


== Allgemeines ==
Alle diese Eigenschaften beruhen darauf, dass der Zusammenhalt der betreffenden [[Atom]]e mit der [[Metallische Bindung|metallischen Bindung]] erfolgt, deren wichtigstes Merkmal die im Gitter frei beweglichen Elektronen sind.
Die ''Fotografie'' ist ein [[Medium (Kommunikation)|Medium]], das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird. Fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem ([[künstlerische Fotografie]])<ref>[http://www.folkwang-uni.de/home/gestaltung/studiengaenge/fotografie/lehre/kuenstlerische-fotografie/ Künstlerische Fotografie: Folkwang Universität der Künste].</ref> oder primär kommerziellem Charakter sein (Industriefotografie, [[Werbefotografie|Werbe-]] und [[Modefotografie]]). Die Fotografie kann unter künstlerischen, technischen ([[Fototechnik]]), ökonomischen ([[Fotowirtschaft]]) und gesellschaftlich-sozialen ([[Amateurfotografie|Amateur-]], [[Arbeiterfotografie|Arbeiter-]] und [[Dokumentarfotografie]]) Aspekten betrachtet werden. Des Weiteren werden Fotografien im [[Fotojournalismus|Journalismus]] und in der Medizin verwendet.


Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand der Forschung und Lehre in der [[Kunstgeschichte]] und der noch jungen [[Bildwissenschaft]]. Der mögliche Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten, ist jedoch seit der fotografischen Stilrichtung des [[Pictorialismus]] um die Wende zum 20. Jahrhundert letztlich nicht mehr bestritten. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der [[Medienwissenschaft|Medien-]] oder [[Kommunikationswissenschaft]] zu, auch diese Zuordnung ist umstritten.
Ein einzelnes Atom dieser Elemente hat keine metallischen Eigenschaften; es ist kein Metall. Erst wenn mehrere solcher Atome miteinander wechselwirken und zwischen ihnen eine metallische Bindung besteht, zeigen solche Atomgruppen ({{lang|en|''cluster''}}) metallische Eigenschaften.<ref>Uwe Kreibig: ''Wann ist Gold ein Metall?'' In: ''Physik-Journal.'' Bd. 1, Nr. 1, 2002, {{ISSN|1617-9439}}, S. 20–21, [http://www.pro-physik.de/details/physikjournalIssue/1089837/Issue_1_2002.html online (PDF; 461&nbsp;KB)].</ref>


Im Zuge der technologischen Weiterentwicklung fand zu Beginn des 21. Jahrhunderts allmählich der Wandel von der klassischen [[Analogfotografie|analogen (Silber-)Fotografie]] hin zur [[Digitalfotografie]] statt.
Atome dieser Elemente können sich bei extrem schneller Abkühlung auch amorph zusammenlagern, ohne ein [[Kristallgitter]] zu bilden – siehe [[w:Metallisches Glas|Metallisches Glas]].
Der weltweite Zusammenbruch der damit in Zusammenhang stehenden Industrie für [[Analogkamera|analoge Kameras]] aber auch für Verbrauchsmaterialien (Filme, Fotopapier, Fotochemie, Laborgeräte) führt dazu, dass die Fotografie mehr und mehr auch unter [[kulturwissenschaft]]licher und [[Kulturgeschichte|kulturhistorischer]] Sicht erforscht wird.
Allgemein kulturelle Aspekte in der Forschung sind z.&nbsp;B. Betrachtungen über den Erhalt und die Dokumentation der praktischen Kenntnis der fotografischen Verfahren für Aufnahme und Verarbeitung aber auch der Wandel im Umgang mit der Fotografie im Alltag.
Zunehmend kulturhistorisch interessant werden die [[Archiv]]ierungs- und Erhaltungstechniken für analoge Aufnahmen aber auch die systemunabhängige langfristige digitale [[Datenspeicher]]ung.


Die Fotografie unterliegt dem komplexen und vielschichtigen [[Fotorecht]]; bei der Nutzung von vorhandenen Fotografien sind die [[Bildrechte]] zu beachten.
Andererseits können auch Atome anderer Elemente unter extremen Bedingungen (Druck) metallische Bindungen eingehen und somit die genannten metallischen Eigenschaften annehmen – siehe [[metallischer Wasserstoff]].


== Fototechnik ==
Metalle finden seit Beginn der Zivilisation vielfältige Anwendungen als [[w:Werkstoffe|Werkstoffe]]. Unter dem Begriff Metallphysik oder auch [[w:Metallkunde|Metallkunde]] beschäftigen sich Physiker und Materialwissenschaftler mit allen Grundlagen, siehe unter [[w:Festkörperphysik|Festkörperphysik]], und mit Anwendungen, siehe unter [[w:Materialwissenschaft|Materialwissenschaft]]. Das [[w:Hüttenwesen|Hüttenwesen]] bzw. die [[w:Metallurgie|Metallurgie]] beschäftigen sich mit den Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung der Metalle.
[[Datei:Large format camera lens.jpg|mini|Objektiv einer [[Großformatkamera]]]]
Prinzipiell wird meist mit Hilfe eines [[Optik|optischen]] Systems, in vielen Fällen einem [[Objektiv (Optik)|Objektiv]], fotografiert. Dieses wirft das von einem Objekt ausgesendete oder reflektierte [[Licht]] auf die [[lichtempfindliche Schicht]] einer [[Fotoplatte]], eines [[Film (Foto)|Films]] oder auf einen fotoelektrischen Wandler, einen [[Bildsensor]].
{{WikipediaDE|Fototechnik}}


=== Fotografische Kameras ===
== Einteilung ==
{{WikipediaDE|Kamera}}
{| style="text-align: center; border: thin solid black; margin-left: 1em; margin-bottom: 1em; float: right; background: #DDDDDD;"
|+ '''Die Elemente, aufgeteilt in Nichtmetalle, Halbmetalle und Metalle. Letztere unterschieden nach Dichte (berechnet für Fm zu Og)<ref>Burkhard Fricke (1975), ''[https://www.researchgate.net/publication/225672062_Superheavy_elements_a_prediction_of_their_chemical_and_physical_properties Superheavy elements: a prediction of their chemical and physical properties]''</ref>'''<br />
Nichtmetall: <span style="background:#AAAABB; color:#FFFFFF;"> bis 5&nbsp;g/cm³ </span><br />
(Halb-)Metall: <span style="background:#F8F8F8">bis 5&nbsp;g/cm³</span>
<span style="background:#EEFF88">ab 5&nbsp;g/cm³</span>&nbsp;
<span style="background:#FFDD00">ab 10&nbsp;g/cm³</span>&nbsp;
<span style="background:#FF9900">'''ab 20&nbsp;g/cm³''' </span>
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Traditionell unterteilt man Metalle nach der Dichte in [[Schwermetalle]] und [[Leichtmetalle]] und nach der Reaktivität in [[Edelmetall]]e und [[unedle Metalle]], wobei Letztere gute [[w:Reduktionsmittel|Reduktionsmittel]] darstellen. ''Siehe hierzu auch den Hauptartikel'' [[w:Metallischer Werkstoff|Metallischer Werkstoff]] (sowie zur Reaktivität unter [[Redoxreaktion]]).


Der fotografischen Aufnahme dient eine [[Kamera|fotografische Apparatur]] (Kamera). Durch Manipulation des optischen Systems (unter anderem die Einstellung der [[Blendenzahl]], [[Entfernungseinstellung|Scharfstellung]], [[Farbfilter]]ung, die Wahl der [[Belichtungszeit]], der [[Brennweite|Objektivbrennweite]], der [[Beleuchtung]] und nicht zuletzt des Aufnahmematerials) stehen dem Fotografen oder Kameramann zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten offen. Als vielseitigste Fotoapparatbauform hat sich sowohl im Analog- als auch im Digitalbereich die [[Spiegelreflexkamera]] durchgesetzt. Für viele Aufgaben werden weiterhin die verschiedensten Spezialkameras benötigt und eingesetzt.
Metalle werden gebildet von den Elementen, die im [[Periodensystem der Elemente]] im Bereich links und unterhalb einer Linie vom [[Bor]] zum [[Astat]] stehen, wobei der metallische Charakter von oben nach unten bzw. von rechts nach links zunimmt. Ganz oben rechts befinden sich die [[Nichtmetalle]], dazwischen die [[Halbmetalle]]. Die [[Nebengruppe]]nelemente bilden ausnahmslos Metalle.


=== Lichtempfindliche Schicht ===
Für das chemische Verhalten ist auch die Zugehörigkeit zu Haupt- oder Nebengruppen des Periodensystems entscheidend.
Bei der filmbasierten Fotografie (z.&nbsp;B. Silber-Fotografie) ist die [[Filmempfindlichkeit|lichtempfindliche]] Schicht auf der [[Bildebene (Fotografie)|Bildebene]] eine [[Dispersion (Chemie)|Dispersion]] (im allgemeinen Sprachgebrauch [[Emulsion]]). Sie besteht aus einem [[Gel]], in dem gleichmäßig kleine Körnchen eines Silberhalogenids (zum Beispiel [[Silberbromid]]) verteilt sind. Je kleiner die Körnung ist, umso weniger lichtempfindlich ist die Schicht (''siehe'' [[ISO 5800|ISO-5800-Standard]]), umso besser ist allerdings die Auflösung („[[Korn (Foto)|Korn]]“). Dieser lichtempfindlichen Schicht wird durch einen Träger Stabilität verliehen. Trägermaterialien sind Zelluloseacetat, früher diente dazu Zellulosenitrat ([[Zelluloid]]), Kunststofffolien, Metallplatten, Glasplatten und sogar Textilien ''(siehe [[Fotoplatte]] und [[Film (Foto)|Film]])''.


Bei der Digitalfotografie besteht das Äquivalent der lichtempfindlichen Schicht aus [[Halbleiterdetektor|Chips]] wie [[CCD-Sensor|CCD-]] oder [[CMOS-Sensor|CMOS]]-Sensoren.
{{Siehe auch|Refraktärmetalle}}
 
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=== Entwicklung und Fixierung ===
Durch das [[Entwicklung (Film)|Entwickeln]] bei der filmbasierten Fotografie wird auf chemischem Wege das latente Bild sichtbar gemacht. Beim [[Fixieren (Fotografie)|Fixieren]] werden die nicht belichteten Silberhalogenid-Körnchen wasserlöslich gemacht und anschließend mit Wasser herausgewaschen, sodass ein Bild bei Tageslicht betrachtet werden kann, ohne dass es nachdunkelt.
 
Ein weiteres älteres Verfahren ist das [[Staubverfahren]], mit dem sich einbrennbare Bilder auf Glas und Porzellan herstellen lassen.
 
Mit Ausnahme von Rohdaten (RAW-Dateien) müssen digitale Bilddateien nicht entwickelt werden, um sie am Monitor betrachten oder verarbeiten zu können; sie werden elektronisch gespeichert und können anschließend mit der elektronischen [[Bildbearbeitung]] am [[Computer]] bearbeitet und bei Bedarf auf [[Fotopapier]] [[Ausbelichtung|ausbelichtet]] oder beispielsweise mit einem [[Tintenstrahldrucker]] ausgedruckt werden. Rohdaten werden vorab mittels spezieller Entwicklungssoftware oder RAW-Konvertern am Computer in nutzbare Formate (z. B. JPG, TIF) gebracht, was als digitale Entwicklung bezeichnet wird.
 
=== Der Abzug ===
[[Datei:Münzschatz Asendorf Foto Nachsuche.jpg|mini|Abzug aus den 1960er Jahren mit großflächigem Lichtschaden]]
Als '''Abzug''' bezeichnet man das Ergebnis einer ''[[Kontaktkopie]]'', einer ''[[Vergrößerung (Fotografie)|Vergrößerung]]'' oder einer ''[[Ausbelichtung]]''; dabei entsteht in der Regel ein '''Papierbild'''. Abzüge können von [[Fotografischer Film|Filmen]] ([[Negativfilm|Negativ]] oder [[Diafilm|Dia]]) oder von [[Datei]]en gefertigt werden.
 
Abzüge als [[Kontaktkopie]] haben dieselbe Größe wie die Abmessungen des [[Aufnahmeformat]]s; wird eine [[Vergrößerung (Fotografie)|Vergrößerung]] vom Negativ oder [[Positiv (Fotografie)|Positiv]] angefertigt, beträgt die Größe des entstehenden Bildes ein Vielfaches der Größe der Vorlage, dabei wird jedoch in der Regel das [[Seitenverhältnis]] beibehalten, das bei der klassischen Fotografie bei 1,5 bzw. 3:2 oder in USA 5:4 liegt.<br />Eine Ausnahme davon stellt die [[Ausschnittvergrößerung]] dar, deren Seitenverhältnis in der Bühne eines [[Vergrößerer]]s beliebig festgelegt werden kann; allerdings wird auch die Ausschnittvergrößerung in der Regel auf ein [[Papierformat]] mit bestimmten Abmessungen belichtet.
 
Der Abzug ist eine häufig gewählte Präsentationsform der [[Amateurfotografie]], die in speziellen Kassetten oder [[Fotoalbum|Alben]] gesammelt werden. Bei der Präsentationsform der [[Diaprojektion]] arbeitet man in der Regel mit dem Original-[[Diapositiv]], also einem [[Unikat]], während es sich bei Abzügen ''immer'' um Kopien handelt.
 
== Geschichte der Fotografie ==
{{WikipediaDE|Geschichte und Entwicklung der Fotografie}}
 
=== Vorläufer und Vorgeschichte ===
Der Name [[Kamera]] leitet sich vom Vorläufer der Fotografie, der [[Camera obscura]] („Dunkle Kammer“) ab, die bereits seit dem 11. Jahrhundert bekannt ist und Ende des 13. Jahrhunderts von Astronomen zur Sonnenbeobachtung eingesetzt wurde. Anstelle einer [[Linse (Optik)|Linse]] weist diese Kamera nur ein kleines Loch auf, durch das die Lichtstrahlen auf eine Projektionsfläche fallen, von der das auf dem Kopf stehende, seitenverkehrte Bild abgezeichnet werden kann. In [[Edinburgh]]<!-- [[Jerez de la Frontera]] --> und [[Greenwich (London)|Greenwich]] bei London sind begehbare, raumgroße Camerae obscurae eine Touristenattraktion. Auch das [[Deutsches Filmmuseum|Deutsche Filmmuseum]] hat eine Camera obscura, in der ein Bild des gegenüberliegenden Mainufers projiziert wird.
 
Ein Durchbruch war 1550 die Wiedererfindung der [[Linse (Optik)|Linse]], mit der hellere und gleichzeitig schärfere Bilder erzeugt werden können. 1685 wurde der Ablenkspiegel erfunden, mit dem ein Abbild auf Papier gezeichnet werden konnte.
 
Im 18. Jahrhundert kamen die [[Laterna magica]], das [[Panoramabild|Panorama]] und das [[Diorama]] auf. Chemiker wie [[Humphry Davy]] begannen bereits, lichtempfindliche Stoffe zu untersuchen und nach Fixiermitteln zu suchen.
 
=== Die frühen Verfahren ===
[[Datei:View from the Window at Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce.jpg|mini|links|Das vermutlich weltweit erste dauerhafte Foto]]
[[Datei:Studijskifotoaparat.JPG|mini|Historische Kamera]]
 
Die vermutlich erste Fotografie der Welt „[[Blick aus dem Arbeitszimmer]]“ wurde im Frühherbst 1826 durch [[Joseph Nicéphore Niépce]] im [[Heliografie]]-Verfahren angefertigt. 1837 benutzte [[Louis Jacques Mandé Daguerre]] ein besseres Verfahren, das auf der [[Entwicklung (Film)|Entwicklung]] der Fotos mit Hilfe von [[Quecksilber]]dämpfen und anschließender Fixierung in einer heißen [[Natriumchlorid|Kochsalzlösung]] oder einer normal temperierten [[Natriumthiosulfat]]lösung beruhte. Die auf diese Weise hergestellten Bilder, allesamt [[Unikat]]e auf versilberten Kupferplatten, wurden als [[Daguerreotypie]]n bezeichnet. Bereits 1835 hatte der Engländer [[William Fox Talbot]] das [[Negativ-Positiv-Verfahren]] erfunden. Auch heute werden noch manche der historischen Verfahren als [[Edeldruckverfahren]] in der Bildenden Kunst und künstlerischen Fotografie verwendet.
 
Am 13. April 1839, vier Monate vor Daguerre, veröffentlichten [[Carl August von Steinheil]] und [[Franz von Kobell|Franz Ritter von Kobell]] das von ihnen entwickelte ''Steinheil-Verfahren''. Sie verwendeten dazu als lichtempfindliches Material [[Silberchlorid|Chlorsilberpapier]]. Die aufgenommenen Negative fotografierten sie nochmals ab und erhielten dadurch Positive. Ihre ersten Fotos zeigten unter anderem die [[Glyptothek (München)|Glyptothek]] und die Türme der [[Frauenkirche (München)|Frauenkirche]].<ref>Kurt Wilhelm: ''Wo Gott auf Erden leben würde'', Paul Neff Verlag, Wien 1987, ISBN 3-7014-0247-7.</ref><ref>Fotonexus: [http://fotonexus.org/geschichte_der_fotografie/papier_als_fotografischer_bildspeicher Papier als fotografischer Bildspeicher].</ref>
 
Im Jahr 1883 erschien in der bedeutenden Leipziger Wochenzeitschrift ''[[Illustrirte Zeitung]]'' zum ersten Mal in einer deutschen Publikation ein gerastertes Foto in Form einer [[Autotypie]], die [[Georg Meisenbach]] etwa 1880 erfunden hatte.
 
=== Gesellschaftliche Bedeutung der frühen Fotografie ===
Zwei Jahre nach der Erfindung der Fotografie wurden ab 1840/41 die ersten Fotoateliers eröffnet. Von [[Friedrich Wilhelm Schelling]] und [[Alexander von Humboldt]] wurden noch in deren hohem Alter Fotografien aufgenommen. Bilder von Herrschern entstanden, darunter Abraham Lincoln, Otto von Bismarck und Kaiser Wilhelm I. Sie wurden in zahllosen Kopien in privaten Wohnungen gehalten, aber erst mit dem Aufkommen der Presse als Massenartikel ab den 1880er Jahren verbreitet.<ref>Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. C. H. Beck. 2 Aufl. der Sonderausgabe 2016. ISBN 978 3 406 61481 1. S. 77</ref> Parallel entstanden dokumentarische Fotografien, etwa von Naturereignissen. Der erste deutsche Fotograf [[Hermann Biow]] fotografierte den Großbrand im Hamburger Alsterbezirk vom Mai 1842. Fotografien entstanden in allen nachfolgenden Kriegen, so im [[Krimkrieg]] (1853–1856) und im [[Amerikanischer Bürgerkrieg|amerikanischen Bürgerkrieg]] (1861–1865).<ref>Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. C. H. Beck. 2 Aufl. der Sonderausgabe 2016. ISBN 978 3 406 61481 1. S. 77</ref> Der Kunstcharakter der Fotografie stand zu Beginn hinter ihrem dokumentarischen, technisch-objektivierenden Anspruch. In den Naturwissenschaften fand die Fotografie frühen Einzug, darunter der Astronomie oder der Medizin ([[Röntgen]]). Die Arbeitswelt wurde ab den 1860er Jahren fotografiert, die Reisefotografie entstand.<ref>Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. C. H. Beck. 2 Aufl. der Sonderausgabe 2016. ISBN 978 3 406 61481 1. S. 78</ref> Die Reisefotografie brachte den Menschen bis dahin wenig bekannte Regionen der Erde in neuer Form nahe. Das achtbändige Prachtwerk „The Peoples of India“ (1865–1875) zeigte 460 Aufnahmen. Das vierbändige „Illustration of China and Its People“ (1873) dokumentierte ein damals den Europäern unbekanntes Land. Derselbe Fotograf, [[John Thomson (Fotograf)|John Thomson]] richtete später seine Kamera auf die Armen in London.<ref>Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. C. H. Beck. 2 Aufl. der Sonderausgabe 2016. ISBN 978 3 406 61481 1. S. 78</ref> In den großen Städten entstanden Fotostudios. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gehörte das Familienbild oder das Gruppenfoto am Arbeitsplatz längst zur kulturellen Grundausstattung.  Die Fotografie war in das Alltagsgeschehen vorgedrungen, dazu zählen Werbung, Propaganda und Bildpostkarte. Schließlich wurde die private Nutzung der Fotografie durch die Rollfilmkamera stark gefördert.<ref>Jürgen Osterhammel: Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. C. H. Beck. 2 Aufl. der Sonderausgabe 2016. ISBN 978 3 406 61481 1. S. 79f</ref>
 
=== 20. Jahrhundert ===
{{Mehrere Bilder
| Fußzeile =
| Breite =
| Bild1 = Rollei 35 S.jpg
| Breite1 = 127
| Untertitel1 = Kompakte Kleinbildkamera
| Bild2 = Beier Precisa (aka).jpg
| Breite2 = 133
| Untertitel2 = Faltbalgen-Kamera Beier Precisa aus dem Jahre 1952
}}
 
Fotografien konnten zunächst nur als Unikate hergestellt werden, mit der Einführung des Negativ-Positiv-Verfahrens war eine Vervielfältigung im Kontaktverfahren möglich. Die Größe des fertigen Fotos entsprach in beiden Fällen dem [[Aufnahmeformat]], was sehr große, unhandliche Kameras erforderte. Mit dem [[Rollfilm]] und insbesondere der von [[Oskar Barnack]] bei den [[Leitz (Optik)|Leitz Werken]] entwickelten und 1924 eingeführten Kleinbildkamera, die den herkömmlichen 35-mm-Kinofilm verwendete, entstanden völlig neue Möglichkeiten für eine mobile, schnelle Fotografie. Obwohl, durch das kleine Format bedingt, zusätzliche Geräte zur Vergrößerung erforderlich wurden und die Bildqualität mit den großen Formaten bei Weitem nicht mithalten konnte, setzte sich das Kleinbild in den meisten Bereichen der Fotografie als Standardformat durch.
 
== Analogfotografie ==
{{WikipediaDE|Analogfotografie}}
 
=== Begriff ===
Zur Abgrenzung gegenüber den neuen fotografischen Verfahren der [[Digitalfotografie]] tauchte zu Beginn des 21.&nbsp;Jahrhunderts<ref>[http://www.channelpartner.de/index.cfm?pid=53&pk=621481 Artikel in CP vom 6. September 2001 – im deutschen Sprachraum taucht der Begriff „analoge Fotografie“ erstmals auf].</ref> der Begriff Analogfotografie oder stattdessen auch die zu diesem Zeitpunkt bereits veraltete Schreibweise ''Photographie'' wieder auf.
 
Um der Öffentlichkeit ab 1990 die seinerzeit neue Technologie der [[Digitalsignal|digitalen]] Speicherung von Bilddateien zu erklären, verglich man sie in einigen Publikationen technisch mit der bis dahin verwendeten [[Analogsignal|analogen]] Bildspeicherung der [[Still-Video-Kamera]]. Durch Übersetzungsfehler und Fehlinterpretationen sowie durch den bis dahin noch allgemein vorherrschenden Mangel an technischem Verständnis über die digitale Kameratechnik, bezeichneten einige Journalisten danach irrtümlich auch die bisherigen klassischen Film-basierten Kamerasysteme als Analogkameras.<ref>[http://unblinkingeye.com/Articles/WAPMA/wapma.html Harvey W. Yurow Ph.D. Whither Analog Photography? (englisch)].</ref><ref>[http://www.nikonweb.com/svc/ Artikel vom Januar 1987 in der schwedischen Zeitschrift 'aktuell fotografi' (schwedisch)].</ref>
 
Der Begriff hat sich bis heute erhalten und bezeichnet nun fälschlich nicht mehr die Fotografie mittels analoger Speichertechnik in den ersten digitalen Still-Video-Kameras, sondern nur noch die Technik der Film-basierten Fotografie. Bei dieser wird aber weder digital noch analog 'gespeichert', sondern chemisch/physikalisch fixiert.


== Physikalische Eigenschaften ==
=== Allgemeines ===
=== Allgemeines ===
Eine Fotografie kann weder [[Analogsignal|analog]] noch [[Digitalsignal|digital]] sein. Lediglich die Bildinformation kann punktuell mittels [[physik]]alischer, [[Analogsignal|analog]] messbarer Signale ([[Densitometrie (Farbdichtemessung)|Densitometrie]], [[Spektroskopie]]) bestimmt und gegebenenfalls nachträglich digitalisiert werden.
[[Datei:Eisen 1.jpg|mini|Ein Stück hochreinen Eisens mit 99,97 % Reinheit]]
[[Datei:Iron bcc.png|mini|Kubisch raumzentrierte Elementarzelle eines Eisenkristalls]]


Nach der Belichtung des Films liegt die Bildinformation zunächst nur [[Entwicklung (Fotografie)#Latentes Bild und Entwicklung|latent]] vor. Gespeichert wird diese Information nicht in der [[Analogkamera]], sondern erst bei der [[Entwicklung (Fotografie)|Entwicklung]] des Films mittels [[Chemische Reaktion|chemischer Reaktion]] in einer dreidimensionalen [[Gelatine]]schicht ([[Fotografischer Film|Film]] hat mehrere übereinander liegende [[Sensibilisierung (Fotografie)|Sensibilisierungsschichten]]). Die Bildinformation liegt danach auf dem ursprünglichen Aufnahmemedium (Diapositiv oder Negativ) unmittelbar vor. Sie ist ohne weitere Hilfsmittel als Fotografie ([[Unikat]]) in Form von [[Entwicklung (Fotografie)|entwickelten]] [[Silberhalogenid]]en bzw. [[Farbkuppler]]n sichtbar. Gegebenenfalls kann aus solchen Fotografien in einem [[Fotografie#Der Abzug|zweiten chemischen Prozess]] im Fotolabor ein Papierbild erzeugt werden, bzw. kann dies nun auch durch Einscannen und Ausdrucken erfolgen.
Voraussetzung für die Bildung des metallischen Zustandes sind folgende Eigenschaften von Atomen:
* Die Zahl der [[Elektron]]en in der äußeren Schale ist gering und kleiner als die [[Koordinationszahl]]
* Die (zur Abspaltung dieser Außenelektronen nötige) [[Ionisierungsenergie]] ist klein (<&nbsp;10&nbsp;[[Elektronenvolt|eV]])


Bei der digitalen Speicherung werden die analogen Signale aus dem Kamerasensor in einer zweiten Stufe [[Digitalisierung|digitalisiert]] und werden damit elektronisch interpretier- und weiterverarbeitbar. Die digitale Bildspeicherung mittels [[Analog-Digital-Wandler]] nach Auslesen aus dem [[Bildsensor|Chip]] der [[Digitalkamera]] arbeitet (vereinfacht) mit einer lediglich zweidimensional erzeugten digitalen Interpretation der analogen Bildinformation und erzeugt eine beliebig oft (praktisch verlustfrei) kopierbare [[Datei]] in Form von differentiell ermittelten digitalen Absolutwerten. Diese Dateien werden unmittelbar nach der Aufnahme innerhalb der Kamera in [[Speicherkarte]]n abgelegt. Mittels geeigneter Bildbearbeitungssoftware können diese Dateien danach ausgelesen, weiter verarbeitet und auf einem Monitor oder Drucker als sichtbare Fotografie ausgegeben werden.
Daraus resultiert, dass diese Atome sich untereinander nicht über Atombindungen zu Molekülen oder Gittern verbinden können. Allenfalls in Metalldämpfen kommen Atombindungen vor, z.&nbsp;B. besteht [[Natrium]]dampf zu etwa 1 % aus Na<sub>2</sub>-Molekülen.


== Digitalfotografie ==
Solche Atome ordnen sich vielmehr zu einem [[Metallgitter]], der aus positiv geladenen [[Metallische Bindung|Atomrümpfen]] besteht, während die [[Valenzelektron]]en über das ganze Gitter verteilt sind; keines dieser Elektronen gehört mehr zu einem bestimmten Kern. Diese frei beweglichen Elektronen kann man sich als Teilchen eines [[Gas]]es vorstellen, das den Platz zwischen den Atomrümpfen ausfüllt. Da dieses [[Elektronengas]] unter anderem die gute [[elektrische Leitfähigkeit]] der Metalle bewirkt, wird das Energieniveau, auf dem sich die freien Elektronen befinden, als „[[Leitungsband]]“ bezeichnet. Die genauen energetischen Gegebenheiten beschreibt das [[Bändermodell]] auf Basis des [[Orbitalmodell]]s.
{{WikipediaDE|Digitalfotografie}}


[[Datei:Nikon D200 front (aka).jpg|mini|Digitale Spiegelreflexkamera]]
Aus dieser Bindungsart und diesem [[Kristallstruktur|Gitteraufbau]] resultieren folgende typische Eigenschaften der Metalle:
Die erste [[CCD-Sensor|CCD]] (Charge-coupled Device) Still-Video-Kamera wurde 1970 von [[Bell Laboratories|Bell]] konstruiert und 1972 meldet [[Texas Instruments]] das erste Patent auf eine filmlose Kamera an, welche einen Fernsehbildschirm als Sucher verwendet.
* Glanz (Spiegelglanz): Die frei beweglichen Elektronen können fast die gesamte auftreffende elektromagnetische Strahlung bis zu Wellenlängen der Röntgenstrahlung wieder emittieren; so entstehen der Glanz und [[Reflexion (Physik)|Reflexion]]; aus glatten Metallflächen werden deshalb [[Spiegel]] angefertigt.
* Undurchsichtigkeit: Die vorbeschriebene, an der Metalloberfläche stattfindende Reflexion und die Absorption des nicht reflektierten Anteiles bewirken, dass zum Beispiel Licht kaum in Metall eintreten kann. Metalle sind deshalb nur in dünnsten Schichten etwas lichtdurchlässig und erscheinen in der Durchsicht grau oder blau.
* Gute [[elektrische Leitfähigkeit]]: Die Wanderung der frei beweglichen Elektronen in eine Richtung ist der [[Elektrischer Strom|elektrische Strom]].
* Gute [[thermische Leitfähigkeit]]: Die leicht verschiebbaren Elektronen nehmen an der Wärmebewegung teil. Sie übertragen zudem die thermische Eigenbewegung der Atomrümpfe (Schwingungen) und tragen so zum Wärmetransport bei, vgl. [[Wärmeleitung#Mechanismen|Wärmeleitung]].
* Gute Verformbarkeit ([[Duktilität]]): Im Metall befinden sich [[Korngrenze]]n und [[Versetzung (Materialwissenschaft)|Versetzungen]], die sich schon bei einer Dehnung unterhalb der [[Bruchdehnung]] bewegen können, das heißt, ohne dass der Zusammenhalt verloren geht; je nach Gittertyp verformt sich also ein Metall, bevor es bricht.
* Relativ hoher [[Schmelzpunkt]]: Er resultiert aus den allseitig gerichteten Bindungskräften zwischen den Kationen und den frei beweglichen Elektronen, ein jedoch weniger starker Effekt als die elektrostatischen Anziehungskräfte zwischen Ionen in Salzkristallen.


1973 produzierte ''Fairchild Imaging'' das erste kommerzielle CCD mit einer Auflösung von 100&nbsp;×&nbsp;100 [[Pixel]].
=== Schmelz- und Siedetemperaturen ===
Als ''hochschmelzend'' bezeichnet man Metalle, deren Schmelzpunkt T<sub>E</sub> über 2000&nbsp;K bzw. über dem Schmelzpunkt von [[Platin]] (T<sub>E</sub>-Platin&nbsp;=&nbsp;2045&nbsp;K&nbsp;=&nbsp;1772&nbsp;°C) liegt.
Dazu gehören die Edelmetalle [[Ruthenium]], [[Rhodium]], [[Osmium]] und [[Iridium]] und Metalle der Gruppen [[Titangruppe|IVB]] ([[Zirconium]], [[Hafnium]]), [[Vanadiumgruppe|VB]] ([[Vanadium]], [[Niob]], [[Tantal]]), [[Chromgruppe|VIB]] ([[Chrom]], [[Molybdän]], [[Wolfram]]) und [[Mangangruppe|VIIB]] ([[Technetium]], [[Rhenium]]).


Dieses CCD wurde 1975 in der ersten funktionstüchtigen digitalen Kamera von [[Kodak]] benutzt. Entwickelt hat sie der Erfinder [[Steven Sasson]]. Diese Kamera wog 3,6 [[Kilogramm]], war größer als ein Toaster und benötigte noch 23 Sekunden, um ein Schwarz-Weiß-Bild mit 100×100 Pixeln Auflösung auf eine digitale Magnetbandkassette zu übertragen; um das Bild auf einem Bildschirm sichtbar zu machen, bedurfte es weiterer 23&nbsp;Sekunden.
=== Wärmeleiteigenschaften ===
Die für die Wärmeleitung relevanten Eigenschaften wie [[Dichte]], [[Wärmekapazität]], [[Wärmeleitfähigkeit]] und [[Temperaturleitfähigkeit]] variieren stark. So hat etwa Silber mit 427&nbsp;W/(m·K) eine ca. 50-fach höhere Wärmeleitfähigkeit als Mangan, siehe [[Wärmeleitfähigkeit|Liste mit Werten]].


1986 stellte [[Canon]] mit der RC-701 die erste kommerziell erhältliche Still-Video-Kamera mit magnetischer Aufzeichnung der Bilddaten vor, [[Konica Minolta|Minolta]] präsentierte den [[Still Video Back]] SB-90/SB-90S für die [[Minolta 9000]]; durch Austausch der Rückwand der Kleinbild-Spiegelreflexkamera wurde aus der Minolta 9000 eine digitale Spiegelreflexkamera; gespeichert wurden die Bilddaten auf 2-Zoll-[[Diskette]]n.
== Chemische Eigenschaften ==
In Verbindung mit Nichtmetallen treten die Metalle im Allgemeinen als [[Kation]]en auf, d.&nbsp;h., die äußeren Elektronen werden vollständig an die Nichtmetallatome abgegeben und es bildet sich eine Ionenverbindung ([[Salze|Salz]]). In einem [[Ionengitter]] werden die Ionen nur durch [[Elektrostatische Kraft|elektrostatische Kräfte]] zusammengehalten.


1987 folgten weitere Modelle der RC-Serie von Canon sowie digitale Kameras von [[Fujifilm]] (ES-1), [[Konica]] (KC-400) und [[Sony]] (MVC-A7AF). 1988 folgte [[Nikon]] mit der QV-1000C und 1990 sowie 1991 [[Kodak]] mit dem DCS ''(Digital Camera System)'' sowie [[Rollei]] mit dem ''Digital Scan Pack''. Ab Anfang der 1990er Jahre kann die Digitalfotografie im kommerziellen Bildproduktionsbereich als eingeführt betrachtet werden.
Bei Verbindungen mit [[Übergangsmetalle]]n und bei größeren [[Anion]]en (wie dem [[Sulfide|Sulfid-Ion]]) können alle Übergangsstufen zur Atombindung vorkommen.


Die digitale Fotografie revolutionierte die Möglichkeiten der [[Digitale Kunst|digitalen Kunst]], erleichtert insbesondere aber auch [[Fotomanipulation]]en.
Mit Nichtmetallen wie [[Wasserstoff]], [[Kohlenstoff]] und [[Stickstoff]] werden auch [[Einlagerungsmischkristall|Einlagerungsverbindungen]] gebildet, wobei sich die Nichtmetallatome in Lücken des Metallgitters befinden, ohne dieses wesentlich zu verändern. Diese Einlagerungsverbindungen behalten die typischen Metalleigenschaften wie die [[Elektrische Leitfähigkeit]].


Die [[Photokina]] 2006 zeigte, dass die Zeit der filmbasierten Kamera endgültig vorbei ist.<ref name="SPON-439164">{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/analog-am-ende-die-haupttrends-der-photokina-2006-a-439164.html |titel=Die Haupttrends der Photokina 2006 |autor=Richard Meusers |werk=Spiegel Online |datum=2006-09-26|zugriff=2014-12-10}}</ref> Im Jahr 2007 waren weltweit 91&nbsp;Prozent aller verkauften Fotokameras digital,<ref name="golem-56349">{{Internetquelle | url=http://www.golem.de/0712/56349.html | titel=2007 sieben Millionen digitale Spiegelreflexkameras verkauft | autor=Andreas Donath | werk=golem.de | datum=2007-12-04 |zugriff=2014-12-10}}</ref> die herkömmliche Fotografie auf Filmen schrumpfte auf Nischenbereiche zusammen. Im Jahr 2011 besaßen rund 45,4 Millionen Personen in Deutschland einen digitalen Fotoapparat im Haushalt und im gleichen Jahr wurden in Deutschland rund 8,57 Millionen Digitalkameras verkauft.<ref>[http://www.img-load.de/digitalefotografie.html Digitale Fotografie] Abgerufen am 29. Dezember 2012.</ref>
Metallkationen, v.&nbsp;a. die der Nebengruppenmetalle, bilden mit [[Base (Chemie)|Basen]] ([[Wasser]], [[Ammoniak]], [[Halogenide]]n, [[Cyanide]]n u.&nbsp;v.&nbsp;a.) [[Komplexverbindung]]en, deren Stabilität nicht allein durch die elektrostatische Anziehung erklärt werden kann.


{{WikipediaDE|Chronologie der Fotografie|Geschichte und Entwicklung der Fotografie}}
Metalle in höheren [[Oxidationszahl|Oxidationsstufen]] bilden auch Komplexanionen, z.&nbsp;B.:
:<math>\mathrm{CrO_3 + 2 \ KOH \longrightarrow K_2CrO_4 + H_2O}</math>
: <small>[[Chromtrioxid]] löst sich in [[Kalilauge]] unter Bildung von [[Kaliumchromat]] und Wasser.</small>


== Fotografie als Kunst ==
== Legierungen ==
[[Datei:Durieu 5.jpg|mini|[[Eugène Durieu]]: Sitzender weiblicher Akt, Entwurfsvorlage für das nachstehende Gemälde von Delacroix]]
[[Datei:Eugène Delacroix - Odalisque - WGA6225.jpg|mini|Eugène Delacroix: Odalisque]]
Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten; zugespitzt formuliert der Kunsttheoretiker [[Karl Pawek]] in seinem Buch ''„Das optische Zeitalter“'' (Olten/Freiburg i.&nbsp;Br. 1963, S. 58): ''„Der Künstler erschafft die Wirklichkeit, der Fotograf sieht sie.“''


Diese Auffassung betrachtet die Fotografie nur als ein technisches, standardisiertes Verfahren, mit dem eine Wirklichkeit auf eine objektive, quasi „natürliche“ Weise abgebildet wird, ohne dass dabei gestalterische und damit künstlerische Aspekte zum Tragen kommen: ''„die Erfindung eines Apparates zum Zwecke der Produktion … (perspektivischer) Bilder hat ironischerweise die Überzeugung … verstärkt, dass es sich hierbei um die natürliche Repräsentationsform handele. Offenbar ist etwas natürlich, wenn wir eine Maschine bauen können, die es für uns erledigt.“''<ref>W.J.T. Mitchell: ''Bildtheorie''. Frankfurt am Main 2008, S.&nbsp;63.</ref> Fotografien dienten gleichwohl aber schon bald als Unterrichtsmittel bzw. Vorlage in der Ausbildung bildender Künstler ([[Études d’après nature]]).
Mischungen aus einem Metall und einem oder mehreren anderen Elementen die metallisch oder nicht-metallisch sein können heißen [[Legierung]]en wenn diese Mischung die typischen metallischen Eigenschaften aufweist (Verformbarkeit, elektrische Leitfähigkeit, ...), wenn also weiterhin eine metallische Bindung vorliegt.


Schon in Texten des 19. Jahrhunderts wurde aber auch bereits auf den Kunstcharakter der Fotografie hingewiesen, der mit einem ähnlichen Einsatz der Technik wie bei anderen anerkannten zeitgenössische grafische Verfahren ([[Aquatinta]], [[Radierung]], [[Lithografie]], …) begründet wird. Damit wird auch die Fotografie zu einem künstlerischen Verfahren, mit dem ein Fotograf eigene Bildwirklichkeiten erschafft.<ref>vgl. [[Wolfgang Kemp]]: ''Theorie der Fotografie''. München 2006.</ref>
Legierungen haben oft völlig andere physikalische und chemische Eigenschaften als die reinen Metalle. Vor allem die [[Härte]] und die [[Festigkeit]] sind teilweise um Größenordnungen höher. Ebenso kann sich die [[Korrosion (Chemie)|Korrosionsbeständigkeit]] deutlich erhöhen. Der Schmelzpunkt von Legierungen liegt dagegen oft unter dem der reinen Metalle; bei einer bestimmten Zusammensetzung wird der tiefste Schmelzpunkt erreicht, das [[Eutektikum]].


Auch zahlreiche Maler des 19. Jahrhunderts, wie etwa [[Eugène Delacroix]], erkannten dies und nutzten Fotografien als Mittel zur Bildfindung und Gestaltung, als künstlerisches Entwurfsinstrument für malerische Werke, allerdings weiterhin ohne ihr einen eigenständigen künstlerischen Wert zuzusprechen.
Als erste gezielt hergestellte Legierung der Menschheitsgeschichte wurde die [[Bronze]] genutzt, eine Legierung aus überwiegend Kupfer und 5 bis 20 % Zinn. Heute stellt der [[Stahl]] die am häufigsten verwendete Legierung dar eine Legierung aus Eisen mit Anteilen von Kohlenstoff und teils weiteren Elementen.


Der Fotograf [[Henri Cartier-Bresson]], selbst als [[Malerei|Maler]] ausgebildet, wollte die Fotografie ebenfalls nicht als Kunstform, sondern als [[Handwerk]] betrachtet wissen: ''„Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen.“'' Gleichzeitig nahm er aber für sich auch das Bildfindungskonzept des ''entscheidenden Augenblickes'' in Anspruch, das ursprünglich von [[Gotthold Ephraim Lessing]] dramenpoetologisch ausgearbeitet wurde. Damit bezieht er sich unmittelbar auf ein künstlerisches Verfahren zur Produktion von Kunstwerken. Cartier-Bressons Argumentation diente also einerseits der poetologischen Nobilitierung, andererseits der handwerklichen Immunisierung gegenüber einer Kritik, die die künstlerische Qualität seiner Werke anzweifeln könnte. So wurden gerade Cartier-Bressons Fotografien sehr früh in Museen und Kunstausstellungen gezeigt, so zum Beispiel in der [[Museum of Modern Art|MoMa]]-Retrospektive (1947) und der [[Louvre]]-Ausstellung (1955).
== Vorkommen ==
Der [[Erdkern]] besteht zum größten Teil aus [[Eisen]], da es erstens in sehr großen Mengen vorkommt, weil es das [[Kernfusion#Energiebilanz|kernphysikalisch]] stabilste Element ist, und zweitens aufgrund seiner hohen Dichte.


Fotografie wurde bereits früh als Kunst betrieben ([[Julia Margaret Cameron]], [[Lewis Carroll]] und [[Oscar Gustave Rejlander]] in den 1860ern). Der entscheidende Schritt zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform ist den Bemühungen von [[Alfred Stieglitz]] (1864–1946) zu verdanken, der mit seinem Magazin ''[[Camera Work]]'' den Durchbruch vorbereitete.
In der [[Erdkruste]] dagegen überwiegen die Nichtmetalle, relativ häufige Metalle sind [[Aluminium]], [[Eisen]], [[Mangan]], [[Titan (Element)|Titan]], [[Calcium]], [[Magnesium]], [[Natrium]] und [[Kalium]]. Viele seltene Metalle treten aber in ihren Abbaustätten stark angereichert auf. [[Gestein]]e, die nutzbare Metalle in abbauwürdigen Konzentrationen enthalten, werden [[Erz]]e genannt. Zu den wichtigsten Erzen gehören:
* [[Oxide]]
* [[Sulfide]]
* [[Carbonate]]


Erstmals trat die Fotografie in Deutschland in der [[Deutscher Werkbund|Werkbund]]-Ausstellung 1929 in Stuttgart in beachtenswertem Umfang mit internationalen Künstlern wie [[Edward Weston]], [[Imogen Cunningham]] und [[Man Ray]] an die Öffentlichkeit; spätestens seit den [[Museum of Modern Art|MoMA]]-Ausstellungen von [[Edward Steichen]] (''[[The Family of Man]]'', 1955) und [[John Szarkowski]] (1960er) ist Fotografie als Kunst von einem breiten Publikum anerkannt, wobei gleichzeitig der Trend zur Gebrauchskunst begann.
Die Metalle werden aus den jeweiligen Erzen [[Metallurgie|metallurgisch]] gewonnen.


Im Jahr 1977 stellte die [[documenta 6]] in [[Kassel]] erstmals als international bedeutende Ausstellung in der berühmten ''Abteilung Fotografie'' die Arbeiten von historischen und zeitgenössischen Fotografen aus der gesamten Geschichte der Fotografie in den vergleichenden Kontext zur zeitgenössischen Kunst im Zusammenhang mit den in diesem Jahr begangenen ''„150 Jahren Fotografie“''.
Manche Edelmetalle, v.&nbsp;a. [[Gold]], kommen auch [[gediegen]], d.&nbsp;h. in reiner Form und nicht als Verbindung (Erz oder [[Mineral]]) vor.


Heute ist Fotografie als vollwertige Kunstform akzeptiert. Indikatoren dafür sind die wachsende Anzahl von Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen für Fotografie, die Zunahme der Professuren für Fotografie sowie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien in Kunstauktionen und Sammlerkreisen. Zahlreiche Gebiete haben sich entwickelt, so die Landschafts-, Akt-, Industrie-, Theaterfotografie und andere mehr, die innerhalb der Fotografie eigene Wirkungsfelder entfaltet haben. Daneben entwickelt sich die künstlerische Fotomontage zu einem der malenden Kunst gleichwertigen Kunstobjekt. Neben der steigenden Anzahl von Fotoausstellungen und deren Besucherzahlen wird die Popularität moderner Fotografie auch in den erzielten Verkaufspreisen auf Kunstauktionen sichtbar. Fünf der zehn Höchstgebote für moderne Fotografie wurden seit 2010 auf Auktionen erzielt. Die aktuell teuerste Fotografie „Phantom“ von [[Peter Lik]] wurde nach Presseberichten im Dezember 2014 für 6,5 Millionen Dollar verkauft.<ref>Meldung im Forbes Magazine: [http://www.forbes.com/sites/rachelhennessey/2014/12/12/peter-lik-phantom-worlds-most-expensive-photograph-arizona-antelope-canyon/ ''A Shot in the Dark: Peter Lik's $6.5 Million 'Phantom' Now the World's Most Expensive Photograph'']. In: ''[[Forbes Magazine]]'', 12. Dezember 2014. Abgerufen am 14. Dezember 2014.</ref> Neuere Diskussionen innerhalb der Foto- und Kunstwissenschaften verweisen indes auf eine zunehmende Beliebigkeit bei der Kategorisierung von Fotografie. Zunehmend werde demnach von der Kunst und ihren Institutionen absorbiert, was einst ausschließlich in die angewandten Bereiche der Fotografie gehört habe.
== Verwendung ==
[[Datei:Eichbaum.jpg|mini|226px|Silbermünze „Eichbaum“<br />Fünf Reichsmark (1927–1933)]]
[[Datei:Copper Roof Dresden 20070114.JPG|mini|226px|Kupferdach in Dresden]]
[[Datei:Metallpreise.png|mini|460px|Preise für Metalle]]


== Urheberrecht ==
Viele Metalle sind wichtige Werkstoffe. Die moderne Welt wäre ohne Metalle unmöglich. Nicht ohne Grund werden Phasen der Menschheitsentwicklung nach den verwendeten Werkstoffen als [[Steinzeit]], [[Bronzezeit]], [[Eisenzeit]] bezeichnet.
Ein Foto kann urheberrechtlichen Schutz genießen, wenn es als [[Lichtbild]]werk im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG anzusehen ist. Dies erfordert eine persönliche geistige Schöpfung (§ 2 Abs. 2 UrhG), d.&nbsp;h. das Foto bedarf einer gewissen Gestaltungshöhe. Die Gestaltungshöhe kann durch die Auswahl des Aufnahmeorts, eines bestimmten Objektivs oder durch die Wahl von Blende und Zeit eintreten. Fehlt die Gestaltungshöhe, kann der Fotograf statt eines urheberrechtlichen Schutzes einen Leistungsschutz nach § 72 UrhG genießen. Durch § 72 UrhG sind die Vorschriften für Lichtbildwerke auch auf die Lichtbilder anwendbar.


Ab dem Jahr 1909 mussten die Fotografen, die den Kaiser und die [[Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#S.C3.B6hne_und_Tochter|kaiserliche Familie]] fotografiert hatten, die Rechte an diesen Fotografien an diese abtreten.<ref>„Der deutsche Kaiser gegen die Verbreitung seiner Photographien“, in: ''Österreichische Photographen-Zeitung'', Heft 7, 1909, S. 119.</ref>
Reine Metalle werden zur Herstellung elektrischer Leitungen genutzt, da sie die größte Leitfähigkeit besitzen. Dafür wird vor allem unlegiertes [[Kupfer]] und [[Aluminium]] und selten auch [[Gold]] verwendet. Ansonsten werden reine Metalle praktisch nie eingesetzt.


== Fotografen ==
Die folgende Liste enthält die wichtigsten Metalle und [[Legierung]]sbestandteile, keine Verbindungen:
[[Datei:Photographer1850s.png|mini|hochkant|Fotograf im Studio (um 1850)]]
* [[Aluminium]]: Leichtmetall; [[Alufolie|Aluminiumfolie]], [[Behälter]], Leitermaterial ([[Elektrotechnik]])
Die Fotografie als Objekt der [[Kunstwissenschaft]] wurde geprägt durch herausragende Fotografen wie beispielsweise&nbsp;– ohne Wertung quer durch die Zeit- und Stilgeschichte der Fotografie&nbsp;– [[Tina Modotti]], [[Gerda Taro]], [[Franz Xaver Setzer]], [[Jacob Wothly]], [[William Henry Fox Talbot|W. H. Talbot]], [[Edward Curtis|E. S. Curtis]], [[August Sander]], [[Henri Cartier-Bresson]], [[Paul Wolff]], [[Ansel Adams]], vor dem Zweiten Weltkrieg, [[Marie Karoline Tschiedel]], [[Otto Steinert]], [[Richard Avedon]], [[Diane Arbus]] und unzählige andere bis hin zu „Modernen“ wie [[Helmut Newton]], [[Manfred Baumann (Fotograf)|Manfred Baumann]], [[Walter E. Lautenbacher]], [[Thomas Ruff]], [[Jeff Wall]], [[Andreas Gursky]], [[Josef H. Neumann]], [[Gerhard Vormwald]] und [[Rafael Herlich]]. Mit jedem dieser berühmten Fotografen ist eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Auffassung von Fotografie, ein persönlicher Stil&nbsp;– möglicherweise innerhalb eines bestimmten Fachgebietes der Fotografie&nbsp;– und eine eigene Thematik verbunden.
* [[Beryllium]]: Legierungen, vor allem mit Kupfer und Aluminium; [[Kernwaffe]]n ([[Neutronenreflektor]])
* [[Bismut]]: Legierungen
* [[Blei]]: Legierungen, [[Bleiakkumulator]], [[Lot (Metall)|Lote]], Korrosionsschutz, Gewicht
* [[Cadmium]]: Bestandteil von [[Akkumulator]]en
* [[Chrom]]: Legierungsbestandteil (Chrom-Vanadium-Stahl, Chrom-Nickel-Stahl, Chrom-Molybdänstahl), Überzugsmetall
* [[Eisen]]: wichtigster metallischer Werkstoff ([[Stahl]], [[Gusseisen]]), viele Legierungen
* [[Gallium]]: [[Thermometer]]
* [[Gold]]: Schmuckmetall, [[Blattgold]], Elektrotechnik, Wertanlage, Währungsabsicherung
* [[Indium]]: [[Indiumdichtung]], [[Lot (Metall)|Lote]]
* [[Iridium]]: Elektroden, Zündkerzen
* [[Kalium]]: legiert mit Natrium als [[Kühlmittel]] in [[Kernreaktor]]en
* [[Cobalt]]: Magnete
* [[Kupfer]]: Elektrotechnik (zweithöchste Leitfähigkeit nach Silber), Bronze, Messing
* [[Magnesium]]: für besonders leichte Werkstücke; Einweg-[[Blitzbirne]]n bzw. [[Blitzlichtpulver]]
* [[Mangan]]: Legierungsbestandteil (Mangan-Stahl)
* [[Molybdän]]: Legierungsbestandteil (Molybdän-Stahl) zur Erhöhung der Warmfestigkeit
* [[Natrium]]: legiert mit Kalium als [[Kühlmittel]] in [[Kernreaktor]]en
* [[Nickel]]: Legierungen (Nickel-Eisen, Nickel-Chrom, Nickel-Kupfer etc.), Legierungsbestandteil (Chrom-Nickel-Stahl), Magnete
* [[Osmium]]: früher in [[Glühlampe]]n
* [[Palladium]]: [[Katalyse]], Wasserstoffspeicherung, Schmuck
* [[Platin]]: [[Schmuck]]metall, [[Katalyse]], eines der wertvollsten Metalle
* [[Quecksilber]]: [[Thermometer]], [[Kompaktleuchtstofflampe]]n
* [[Rhodium]]: Schmuckmetall
* [[Ruthenium]]: Katalysator, Erhöhung des Härtegrades von Platin und Palladium
* [[Silber]]: Schmuckmetall, [[Fotografie]]
* [[Tantal]]: [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren]]
* [[Titan (Element)|Titan]]: für Leichtbauweise ohne Rücksicht auf die Kosten, Schmuck
* [[Uran]]: Kernreaktoren, Radioaktivität, [[Geschoss]]e
* [[Vanadium]]: Legierungsbestandteil (Chrom-Vanadium-Stahl) für wärmefeste Stähle, Katalysator zur Synthese von Schwefelsäure ([[Vanadium(V)-oxid]])
* [[Wolfram]]: [[Glühlampe]]n (höchster Schmelzpunkt aller Metalle), Spezialstähle, Kugelschreiberminen (Kugeln)
* [[Zink]]: Legierungsbestandteil (Messing), Zinkdruckgussteile ([[Zamak-Legierung]]), Verzinkung von Stahlteilen ([[Feuerverzinken]], Bandverzinken)
* [[Zinn]]: Legierungsbestandteil (Bronze), [[Lot (Metall)|Lote]] (Lötzinn), [[Weißblech]], Zinnfiguren
* [[Zirconium]]: Hülle für [[Brennstab|Brennstäbe]] im Kernkraftwerk


Einige Fotografen organisierten sich in Künstlergruppen wie [[f/64]] um [[Edward Weston]] in den USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder arbeiteten zusammen in [[Fotoagentur|Foto-]] oder [[Bildagentur]]en wie [[Magnum Photos]] oder ''Bilderberg – Archiv der Fotografen'', andere arbeiten dagegen bevorzugt alleine.
== ''Metall'' in der Astrophysik ==
In der [[Astrophysik]]  ist ''Metall'' anders definiert, siehe dazu [[Metallizität]]; hier bezeichnet es jedes chemische Element oberhalb einer bestimmten [[Ordnungszahl]] (meist höher als [[Helium]]). Das sind alle durch [[Kernfusion]] in Sternen oder durch [[Supernova]]e entstandenen Elemente, wogegen [[Wasserstoff]] und Helium (zusammen mit einigen Spuren von [[Lithium]]) als durch den [[Urknall]] entstanden gedacht werden. Die Metallizität eines Sterns hängt mit seinem Entstehungszeitpunkt zusammen (siehe [[Population (Astronomie)|Population]]).


Oft sind künstlerisch bekannte Fotografen in ihrem „Brotberuf“ eher unauffällig und durchschnittliche „Handwerker“, erst in ihren freien Arbeiten treten sie mit Ausstellungen oder durch Preisverleihungen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Als Beispiel seien der Modefotograf [[Helmut Newton]], der Werbefotograf [[Reinhart Wolf]], der Landschafts- und Architekturfotograf [[Robert Häusser]] und der deutsche Eisenbahnfotograf [[Carl Bellingrodt]] genannt. Sie wurden mit völlig anderen Sujets als denen ihrer täglichen Arbeit bekannt, nämlich [[Aktfotografie|Akt-]], Eisenbahn-, <!-- link erst setzen, wenn es mal den Artikel dazu gibt…--> Food-, <!-- link erst setzen, wenn es mal den Artikel dazu gibt…--> [[Architekturfotografie|Architektur-]] sowie mit künstlerisch eigenwilliger [[Schwarzweiß-Fotografie|Schwarz-Weiß-Fotografie]]. Die Fotografie ist jedoch keine exklusive Kunstform, sondern wird auch von zahllosen Amateurfotografen betrieben; die [[Amateurfotografie]] ist der Motor der [[Fotowirtschaft]] und Motivation für die Produktion der allermeisten Bilder, deren Zahl weltweit monatlich in die Milliarden geht.
Es wird angenommen, dass Wasserstoff im Inneren von hinreichend schweren [[Gasplanet]]en in den metallischen Zustand (im Sinne der chemischen Metalldefinition) übergehen kann; dieser [[Metallischer Wasserstoff|metallische Wasserstoff]] ist wahrscheinlich auch für das extrem starke [[Magnetismus|Magnetfeld]] des [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] verantwortlich. Metallischer Wasserstoff trägt aber nicht zur astrophysikalischen ''Metallizität'' des Objekts bei, in dem er vorkommt.


{{WikipediaDE|Liste bedeutender Fotografen}}
== ''Metall'' in der Chinesischen Philosophie ==
''Metall'' bezeichnet hier ein Element der traditionellen [[Fünf-Elemente-Lehre]].


== Rezeption ==
== Heraldik ==
=== Besondere Bilder ===
Als ''Metalle'' werden in der [[Heraldik]] die [[Tingierung|Tinkturen]] (Wappenfarben) [[Gold]] und [[Silber]] bezeichnet. Bei Wappenmalereien wird als Ersatz für Gold die Farbe [[Gelb]] und als Ersatz für Silber die Farbe [[Weiß]] verwendet.
Als „teuerstes Foto der Welt“ galt Ende 2015 ein auf fünf Millionen Dollar geschätzte [[Ferrotypie]] mit [[Billy the Kid]] beim [[Krocket]]spiel. Sie war fünf Jahre zuvor von einem Sammler bei einem Trödelmarkt zusammen mit zwei anderen für zwei Dollar erworben worden.<ref>[[Badische-zeitung.de]], 20. Oktober 2015, Jens Schmitz: [http://www.badische-zeitung.de/panorama/ein-foto-von-billy-the-kid-ist-heute-fuenf-millionen-dollar-wert--112742978.html ''Ein Foto von Billy the Kid ist heute fünf Millionen Dollar wert'']</ref>
 
=== Theorie und Praxis ===
Die Fotografie wird in zahlreichen Einzeltheorien diskutiert, eine einheitliche und umfassende „Theorie der Fotografie“ fehlt bisher. Die gestalterische Gratwanderung zwischen der fotografischen Technik und der gewünschten Bildaussage kennzeichnet die Foto-Praxis. Sie hat sich in den vergangenen rund sechzig Jahren differenziert und umfasst zahllose Bereiche.
 
=== Zitat ===
{{Zitat|Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt&nbsp;– und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann.|[[Nadar]], 1856}}
 
=== Fotografische Sammlungen ===
* Sammlung Fotografie in der Berlinischen Galerie
* Fotografie Sammlung im LVR-LandesMuseum Bonn
* Fotografische Sammlung im Museum Folkwang Essen
* Fotografische Sammlung des Ruhr Museums Essen
* Haus der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg
* Fotografie und Medien im Sprengel Museum Hannover
* Landessammlung zur Geschichte der Fotografie im Haus der Fotografie (Erdgeschoss des Turm Ungenannt) des Landesmuseums Koblenz
* Sammlung Fotografie im Museum Ludwig, Köln
* Die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, Köln
* Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum
 
=== Ausstellungen ===
* 2012/ 013: ''Die Geburtsstunde der Fotografie - Meilensteine der Gernsheim-Collection''. Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim<ref>[http://www.rem-mannheim.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/geburtsstunde-der-fotografie.html rem-mannheim.de]</ref>


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* {{WikipediaDE|Fotografie}}
* {{WikipediaDE|Kategorie:Metalle}}
* {{WikipediaDE|Metalle}}
* {{WikipediaDE|Metallurgie}}
* {{WikipediaDE|Metallische Bindung}}
* {{WikipediaDE|Periodensystem}}
* {{WikipediaDE|Festkörper}}


== Literatur ==
== Literatur ==
=== Fototechnik, Gestaltung und Fotopraxis ===
;Zur Geschichte der Metalle
* Ansel Adams: ''Die Kamera.'' Christian 2002, ISBN 3-88472-070-8.
* Karl Otto Henseling: ''Bronze, Eisen, Stahl. Bedeutung der Metalle in der Geschichte'' (= ''Rororo. rororo-Sachbuch'' 7706 = ''Kulturgeschichte der Naturwissenschaften und der Technik.'' Bd. 6). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-17706-4.
* Ansel Adams: ''Das Negativ.'' Christian 1998, ISBN 3-88472-071-6.
* Franz Zippe: ''Geschichte der Metalle.'' Wien 1857; Neudruck Wiesbaden 1967.
* Ansel Adams: ''Das Positiv.'' Christian 1998, ISBN 3-88472-072-4.
* Adelbert Rössing: ''Geschichte der Metalle.'' Berlin 1901.
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* Andreas Feininger: ''Die hohe Schule der Fotografie.'' Heyne Verlag, München 2009, ISBN 978-3-453-41219-4.
* Harald Mante: ''Das Foto.'' Verlag Photographie 2010, ISBN 978-3-933131-79-9.
* Jost J. Marchesi: ''Handbuch der Fotografie.'' Band 1–3 im Schuber. Gilchingen: Verlag Photographie, Januar 2006, ISBN 3-933131-77-4.
* Christian Haasz: ''Fotoschule - Bildgestaltung und Aufnahmetechniken für Digital-Fotografen.'' Francis Verlag GmbH, 2009, ISBN 978-3-7723-7566-8.
* Claus Militz/Urs Tillmanns: ''Leica Fotoschule.'' Verlag Photographie, ISBN 3-7231-6300-9.
* Cora Banek & Georg Banek: ''Digitale Fotopraxis - Menschen und Porträt.'' Galileo Press, Bonn 2008, ISBN 978-3-8362-1126-0.
* Willy Puchner: ''Gestaltung mit Licht, Form und Farbe.'' München 1981, ISBN 3-87467-207-7.
* Julien Calder: John Garret: ''Handbuch der Spiegelreflexpraxis.'' Verlag Laterna Magica, München 1981, ISBN 3-87467-195-X.
* Tom! Striewisch: ''Der große Humboldt Fotolehrgang.'' 5. Auflage. Humboldt-Verlag Mai 2008, ISBN 978-3-89994-179-1.
* Josef Scheibel: Robert Scheibel: ''Digitalfotografie verstehen und anwenden.'' Vfv Verlag, 2010, ISBN 978-3-88955-192-4.
* Ernst A. Weber: ''Fotopraktikum.'' Birkhäuser Verlag, 2004, ISBN 3-7643-6689-3.
* John Hedgecoe: ''Foto-Handbuch, Technik Ausrüstung Bildgestaltung.'' Buchclub Ex Libris, Zürich, 1985.
* Klaus Kindermann: ''Fotografieren für Fortgeschrittene - Foto-, Licht- und Aufnahmetechnik optimal einsetzen.'' Franzis Verlag GmbH, Poing 2008, ISBN 978-3-7723-6777-9.
 
=== Geschichte, Chronologie ===
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* Wolfgang Kemp: ''Foto-Essays: Zur Geschichte und Theorie der Fotografie.'' München (Schirmer/Mosel) 1978/2006. ISBN 3-8296-0240-5.
* Hans-Michael Koetzle: ''Das Lexikon der Fotografen: 1900 bis heute'', München (Knaur) 2002. ISBN 3-426-66479-8.
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=== Fototheorie, Kunst, Gesellschaft ===
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* Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (neben Barthes eines „der“ Standardwerke)
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* Katalog zur documenta 6: Band 1: Malerei, Plastik/Environment, Performance; Band 2: Fotografie, Film, Video; Band 3: Handzeichnungen, Utopisches Design, Bücher; Kassel 1977, ISBN 3-920453-00-X.
* Gisèle Freund, ''Photographie und Gesellschaft'', Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1993 / 2002, ISBN 3-499-17265-8.
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* Michel Frizot, ''Neue Geschichte der Fotografie.'' Köln: Könemann Verlag 1994, ISBN 3-8290-1327-2.
* Peter Geimer: ''Theorien der Fotografie zur Einführung'', Hamburg: Junius, 4. Auflage. 2014, ISBN 978-3-88506-666-8.
* Jörn Glasenapp: ''Die deutsche Nachkriegsfotografie: Eine Mentalitätsgeschichte in Bildern'', Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2008.
* Stefan Hartwig: ''Gestaltung und Wahrnehmung von Public Relations-Bildern. Lehren aus der Wissenschaft.'' In: www.gpra.de
* Klaus Honnef, ''150 Jahre Fotografie'' (Erweiterte Sonderausgabe von Kunstforum International: ''150 Jahre Fotografie III / Fotografie auf der documenta 6'', Band 22); Mainz, Frankfurt am Main (Zweitausendeins) 1977
* Klaus Honnef (Hrsg.), ''Die Arbeit des Fotografen'', Kunstforum International Band 16; Mainz 1976.
* Klaus Honnef (Hrsg.), ''Fotografie – Aspekte eines Mediums'', Kunstforum International Band 18; Mainz 1976.
* Wolfgang Kemp (Hrsg.), ''Theorie der Fotografie'', Gesamtausgabe in einem Band, Schirmer/Mosel 2006, ISBN 3-8296-0239-1.
* Rosalind Krauss, ''Die Originalität der Avantgarde und andere Mythen der Moderne'', hrsg. u. mit einem Vorw. von Herta Wolf, übers. v. Jörg Heininger, durchges. u. neu bearb. v. Wilfried Prantner, Amsterdam u. Dresden: Verlag der Kunst 2000, ISBN 3-86572-458-2.
* François Laruelle, „Die nichtphotographische Vision“ in: ''Herzattacke'' 4/1994, VI. Jahrgang, Doppelnummer, Band II, S. 196–228.
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* Evelyn Runge: ''Glamour des Elends: Ethik, Ästhetik und Sozialkritik bei Sebastião Salgado und Jeff Wall'', Köln: Böhlau Verlag 2012.
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* Über den Wert der Fotografie. Wissenschaftliche Kriterien für die Bewahrung von Fotosammlungen. Internationale und interdisziplinäre Tagung Aarau (Schweiz), 23-24 Mar 2012.
* Anton Holzer (Hrsg.), ''Einführung in die Fotogeschichte. Recherche, Methoden, Theorie'', [http://www.fotogeschichte.info/index.php?id=611#c1168 Zeitschrift Fotogeschichte], Heft 124, 2012.


=== Sonstige ===
;Zu den Metallen
* (Franz-Xaver Schlegel) ''Das Werk. Technische Lichtbildstudien (1931)''. Vorbemerkung von Eugen Diesel (1931). Neudruck der Erstausgabe 1931 nebst Materialien zur Editionsgeschichte. Einführender Essay von Franz-Xaver Schlegel (2002). Hrsg. von der Albertina, Wien. Königstein i. Ts. 2002 (= Die Blauen Bücher), ISBN 3-7845-3560-7.
* Erhard Hornbogen, Hans Warlimont: ''Metalle – Struktur und Eigenschaften der Metalle und Legierungen'', Springer, 6. Auflage, 2016, ISBN 978-3-662-47952-0.
* Sigrid Schneider und Stefanie Grebe: ''Wirklich wahr! Realitätsversprechen von Fotografien'', Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2004.
* Wolfgang Glöckner, Walter Jansen, Rudolf Georg Weissenhorn (Hrsg.): ''Handbuch der experimentellen Chemie. Sekundarbereich II.'' Band 5: ''Chemie der Gebrauchsmetalle.'' Aulis-Verlag Deubner, Köln 2003, ISBN 3-7614-2384-5.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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{{Wikiquote}}
* [http://www.4communication.de/html/DigitalesBildvergessen.htm Das digitale Bildvergessen&nbsp;– Thesen zur Zukunft der Fotografie]
* [http://www.riat-serra.org/graph.html Graphische Techniken, Buch in PDF-Form von M. Riat, das auch die wichtigsten fotografischen Techniken beschreibt]
* [http://www.piart-plus.de/foto/vorles/deckblat.htm Informationen und Erläuterungen über alle Grundlagen der Fotografie (Peter Rohr)] (private Seite)
* [http://www.guteaussichten.org/ Gute Aussichten: Junge Deutsche Fotografie] (private Seite)
* [http://www.happyphoton.de/ Online Magazin für zeitgenössische Fotografie]
* [http://www.photolit.de/ Photolit internationale Datenbank zur Fotoliteratur]
* [http://www.foto-studium.de/ Fotostudium in Deutschland]
* [http://www.dgph.de/ Deutsche Gesellschaft für Photographie]
* [http://www.photab.de Wissensportal rund um die digitale Spiegelreflexfotografie] (private Seite)
* [http://www.traumflieger.de Videotutorials, Fototechnik, Informationen, Objektivtests] (private Seite)


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


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Version vom 26. Februar 2019, 20:49 Uhr

Metalle (von griech. μέταλλον metallon) bilden diejenigen chemischen Elemente, die sich im Periodensystem der Elemente links und unterhalb einer Trennungslinie von Bor bis Astat befinden. Das sind etwa 80 Prozent der chemischen Elemente, wobei der Übergang zu den Nichtmetallen über die Halbmetalle fließend ist und viele davon Modifikationen mit metallischer und atomarer Bindung bilden können.

Der Begriff wird auch für Legierungen und einige intermetallische Phasen verwendet; er gilt für alle Materialien, die in fester oder flüssiger Form die folgenden vier charakteristischen metallischen Stoffeigenschaften aufweisen:

  1. hohe elektrische Leitfähigkeit, die mit steigender Temperatur abnimmt,
  2. hohe Wärmeleitfähigkeit,
  3. Duktilität (Verformbarkeit)
  4. metallischer Glanz (Spiegelglanz).

Alle diese Eigenschaften beruhen darauf, dass der Zusammenhalt der betreffenden Atome mit der metallischen Bindung erfolgt, deren wichtigstes Merkmal die im Gitter frei beweglichen Elektronen sind.

Ein einzelnes Atom dieser Elemente hat keine metallischen Eigenschaften; es ist kein Metall. Erst wenn mehrere solcher Atome miteinander wechselwirken und zwischen ihnen eine metallische Bindung besteht, zeigen solche Atomgruppen (cluster) metallische Eigenschaften.[1]

Atome dieser Elemente können sich bei extrem schneller Abkühlung auch amorph zusammenlagern, ohne ein Kristallgitter zu bilden – siehe Metallisches Glas.

Andererseits können auch Atome anderer Elemente unter extremen Bedingungen (Druck) metallische Bindungen eingehen und somit die genannten metallischen Eigenschaften annehmen – siehe metallischer Wasserstoff.

Metalle finden seit Beginn der Zivilisation vielfältige Anwendungen als Werkstoffe. Unter dem Begriff Metallphysik oder auch Metallkunde beschäftigen sich Physiker und Materialwissenschaftler mit allen Grundlagen, siehe unter Festkörperphysik, und mit Anwendungen, siehe unter Materialwissenschaft. Das Hüttenwesen bzw. die Metallurgie beschäftigen sich mit den Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung der Metalle.

Einteilung

Die Elemente, aufgeteilt in Nichtmetalle, Halbmetalle und Metalle. Letztere unterschieden nach Dichte (berechnet für Fm zu Og)[2]
Nichtmetall: bis 5 g/cm³
(Halb-)Metall: bis 5 g/cm³ ab 5 g/cm³  ab 10 g/cm³  ab 20 g/cm³
H He
Li Be B C N O F Ne
Na Mg Al Si P S Cl Ar
K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
Cs Ba La * Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn
Fr Ra Ac ** Rf Db Sg Bh Hs Mt Ds Rg Cn Nh Fl Mc Lv Ts Og
 
  * Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu
  ** Th Pa U Np Pu Am Cm Bk Cf Es Fm Md No Lr

Traditionell unterteilt man Metalle nach der Dichte in Schwermetalle und Leichtmetalle und nach der Reaktivität in Edelmetalle und unedle Metalle, wobei Letztere gute Reduktionsmittel darstellen. Siehe hierzu auch den Hauptartikel Metallischer Werkstoff (sowie zur Reaktivität unter Redoxreaktion).

Metalle werden gebildet von den Elementen, die im Periodensystem der Elemente im Bereich links und unterhalb einer Linie vom Bor zum Astat stehen, wobei der metallische Charakter von oben nach unten bzw. von rechts nach links zunimmt. Ganz oben rechts befinden sich die Nichtmetalle, dazwischen die Halbmetalle. Die Nebengruppenelemente bilden ausnahmslos Metalle.

Für das chemische Verhalten ist auch die Zugehörigkeit zu Haupt- oder Nebengruppen des Periodensystems entscheidend.


Physikalische Eigenschaften

Allgemeines

Ein Stück hochreinen Eisens mit 99,97 % Reinheit
Kubisch raumzentrierte Elementarzelle eines Eisenkristalls

Voraussetzung für die Bildung des metallischen Zustandes sind folgende Eigenschaften von Atomen:

Daraus resultiert, dass diese Atome sich untereinander nicht über Atombindungen zu Molekülen oder Gittern verbinden können. Allenfalls in Metalldämpfen kommen Atombindungen vor, z. B. besteht Natriumdampf zu etwa 1 % aus Na2-Molekülen.

Solche Atome ordnen sich vielmehr zu einem Metallgitter, der aus positiv geladenen Atomrümpfen besteht, während die Valenzelektronen über das ganze Gitter verteilt sind; keines dieser Elektronen gehört mehr zu einem bestimmten Kern. Diese frei beweglichen Elektronen kann man sich als Teilchen eines Gases vorstellen, das den Platz zwischen den Atomrümpfen ausfüllt. Da dieses Elektronengas unter anderem die gute elektrische Leitfähigkeit der Metalle bewirkt, wird das Energieniveau, auf dem sich die freien Elektronen befinden, als „Leitungsband“ bezeichnet. Die genauen energetischen Gegebenheiten beschreibt das Bändermodell auf Basis des Orbitalmodells.

Aus dieser Bindungsart und diesem Gitteraufbau resultieren folgende typische Eigenschaften der Metalle:

  • Glanz (Spiegelglanz): Die frei beweglichen Elektronen können fast die gesamte auftreffende elektromagnetische Strahlung bis zu Wellenlängen der Röntgenstrahlung wieder emittieren; so entstehen der Glanz und Reflexion; aus glatten Metallflächen werden deshalb Spiegel angefertigt.
  • Undurchsichtigkeit: Die vorbeschriebene, an der Metalloberfläche stattfindende Reflexion und die Absorption des nicht reflektierten Anteiles bewirken, dass zum Beispiel Licht kaum in Metall eintreten kann. Metalle sind deshalb nur in dünnsten Schichten etwas lichtdurchlässig und erscheinen in der Durchsicht grau oder blau.
  • Gute elektrische Leitfähigkeit: Die Wanderung der frei beweglichen Elektronen in eine Richtung ist der elektrische Strom.
  • Gute thermische Leitfähigkeit: Die leicht verschiebbaren Elektronen nehmen an der Wärmebewegung teil. Sie übertragen zudem die thermische Eigenbewegung der Atomrümpfe (Schwingungen) und tragen so zum Wärmetransport bei, vgl. Wärmeleitung.
  • Gute Verformbarkeit (Duktilität): Im Metall befinden sich Korngrenzen und Versetzungen, die sich schon bei einer Dehnung unterhalb der Bruchdehnung bewegen können, das heißt, ohne dass der Zusammenhalt verloren geht; je nach Gittertyp verformt sich also ein Metall, bevor es bricht.
  • Relativ hoher Schmelzpunkt: Er resultiert aus den allseitig gerichteten Bindungskräften zwischen den Kationen und den frei beweglichen Elektronen, ein jedoch weniger starker Effekt als die elektrostatischen Anziehungskräfte zwischen Ionen in Salzkristallen.

Schmelz- und Siedetemperaturen

Als hochschmelzend bezeichnet man Metalle, deren Schmelzpunkt TE über 2000 K bzw. über dem Schmelzpunkt von Platin (TE-Platin = 2045 K = 1772 °C) liegt. Dazu gehören die Edelmetalle Ruthenium, Rhodium, Osmium und Iridium und Metalle der Gruppen IVB (Zirconium, Hafnium), VB (Vanadium, Niob, Tantal), VIB (Chrom, Molybdän, Wolfram) und VIIB (Technetium, Rhenium).

Wärmeleiteigenschaften

Die für die Wärmeleitung relevanten Eigenschaften wie Dichte, Wärmekapazität, Wärmeleitfähigkeit und Temperaturleitfähigkeit variieren stark. So hat etwa Silber mit 427 W/(m·K) eine ca. 50-fach höhere Wärmeleitfähigkeit als Mangan, siehe Liste mit Werten.

Chemische Eigenschaften

In Verbindung mit Nichtmetallen treten die Metalle im Allgemeinen als Kationen auf, d. h., die äußeren Elektronen werden vollständig an die Nichtmetallatome abgegeben und es bildet sich eine Ionenverbindung (Salz). In einem Ionengitter werden die Ionen nur durch elektrostatische Kräfte zusammengehalten.

Bei Verbindungen mit Übergangsmetallen und bei größeren Anionen (wie dem Sulfid-Ion) können alle Übergangsstufen zur Atombindung vorkommen.

Mit Nichtmetallen wie Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff werden auch Einlagerungsverbindungen gebildet, wobei sich die Nichtmetallatome in Lücken des Metallgitters befinden, ohne dieses wesentlich zu verändern. Diese Einlagerungsverbindungen behalten die typischen Metalleigenschaften wie die Elektrische Leitfähigkeit.

Metallkationen, v. a. die der Nebengruppenmetalle, bilden mit Basen (Wasser, Ammoniak, Halogeniden, Cyaniden u. v. a.) Komplexverbindungen, deren Stabilität nicht allein durch die elektrostatische Anziehung erklärt werden kann.

Metalle in höheren Oxidationsstufen bilden auch Komplexanionen, z. B.:

Chromtrioxid löst sich in Kalilauge unter Bildung von Kaliumchromat und Wasser.

Legierungen

Mischungen aus einem Metall und einem oder mehreren anderen Elementen die metallisch oder nicht-metallisch sein können heißen Legierungen wenn diese Mischung die typischen metallischen Eigenschaften aufweist (Verformbarkeit, elektrische Leitfähigkeit, ...), wenn also weiterhin eine metallische Bindung vorliegt.

Legierungen haben oft völlig andere physikalische und chemische Eigenschaften als die reinen Metalle. Vor allem die Härte und die Festigkeit sind teilweise um Größenordnungen höher. Ebenso kann sich die Korrosionsbeständigkeit deutlich erhöhen. Der Schmelzpunkt von Legierungen liegt dagegen oft unter dem der reinen Metalle; bei einer bestimmten Zusammensetzung wird der tiefste Schmelzpunkt erreicht, das Eutektikum.

Als erste gezielt hergestellte Legierung der Menschheitsgeschichte wurde die Bronze genutzt, eine Legierung aus überwiegend Kupfer und 5 bis 20 % Zinn. Heute stellt der Stahl die am häufigsten verwendete Legierung dar eine Legierung aus Eisen mit Anteilen von Kohlenstoff und teils weiteren Elementen.

Vorkommen

Der Erdkern besteht zum größten Teil aus Eisen, da es erstens in sehr großen Mengen vorkommt, weil es das kernphysikalisch stabilste Element ist, und zweitens aufgrund seiner hohen Dichte.

In der Erdkruste dagegen überwiegen die Nichtmetalle, relativ häufige Metalle sind Aluminium, Eisen, Mangan, Titan, Calcium, Magnesium, Natrium und Kalium. Viele seltene Metalle treten aber in ihren Abbaustätten stark angereichert auf. Gesteine, die nutzbare Metalle in abbauwürdigen Konzentrationen enthalten, werden Erze genannt. Zu den wichtigsten Erzen gehören:

Die Metalle werden aus den jeweiligen Erzen metallurgisch gewonnen.

Manche Edelmetalle, v. a. Gold, kommen auch gediegen, d. h. in reiner Form und nicht als Verbindung (Erz oder Mineral) vor.

Verwendung

Silbermünze „Eichbaum“
Fünf Reichsmark (1927–1933)
Kupferdach in Dresden
Preise für Metalle

Viele Metalle sind wichtige Werkstoffe. Die moderne Welt wäre ohne Metalle unmöglich. Nicht ohne Grund werden Phasen der Menschheitsentwicklung nach den verwendeten Werkstoffen als Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit bezeichnet.

Reine Metalle werden zur Herstellung elektrischer Leitungen genutzt, da sie die größte Leitfähigkeit besitzen. Dafür wird vor allem unlegiertes Kupfer und Aluminium und selten auch Gold verwendet. Ansonsten werden reine Metalle praktisch nie eingesetzt.

Die folgende Liste enthält die wichtigsten Metalle und Legierungsbestandteile, keine Verbindungen:

Metall in der Astrophysik

In der Astrophysik ist Metall anders definiert, siehe dazu Metallizität; hier bezeichnet es jedes chemische Element oberhalb einer bestimmten Ordnungszahl (meist höher als Helium). Das sind alle durch Kernfusion in Sternen oder durch Supernovae entstandenen Elemente, wogegen Wasserstoff und Helium (zusammen mit einigen Spuren von Lithium) als durch den Urknall entstanden gedacht werden. Die Metallizität eines Sterns hängt mit seinem Entstehungszeitpunkt zusammen (siehe Population).

Es wird angenommen, dass Wasserstoff im Inneren von hinreichend schweren Gasplaneten in den metallischen Zustand (im Sinne der chemischen Metalldefinition) übergehen kann; dieser metallische Wasserstoff ist wahrscheinlich auch für das extrem starke Magnetfeld des Jupiter verantwortlich. Metallischer Wasserstoff trägt aber nicht zur astrophysikalischen Metallizität des Objekts bei, in dem er vorkommt.

Metall in der Chinesischen Philosophie

Metall bezeichnet hier ein Element der traditionellen Fünf-Elemente-Lehre.

Heraldik

Als Metalle werden in der Heraldik die Tinkturen (Wappenfarben) Gold und Silber bezeichnet. Bei Wappenmalereien wird als Ersatz für Gold die Farbe Gelb und als Ersatz für Silber die Farbe Weiß verwendet.

Siehe auch

Literatur

Zur Geschichte der Metalle
  • Karl Otto Henseling: Bronze, Eisen, Stahl. Bedeutung der Metalle in der Geschichte (= Rororo. rororo-Sachbuch 7706 = Kulturgeschichte der Naturwissenschaften und der Technik. Bd. 6). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-17706-4.
  • Franz Zippe: Geschichte der Metalle. Wien 1857; Neudruck Wiesbaden 1967.
  • Adelbert Rössing: Geschichte der Metalle. Berlin 1901.
Zu den Metallen
  • Erhard Hornbogen, Hans Warlimont: Metalle – Struktur und Eigenschaften der Metalle und Legierungen, Springer, 6. Auflage, 2016, ISBN 978-3-662-47952-0.
  • Wolfgang Glöckner, Walter Jansen, Rudolf Georg Weissenhorn (Hrsg.): Handbuch der experimentellen Chemie. Sekundarbereich II. Band 5: Chemie der Gebrauchsmetalle. Aulis-Verlag Deubner, Köln 2003, ISBN 3-7614-2384-5.

Weblinks

 Wiktionary: Metall – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Metalle - Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema

Einzelnachweise

  1. Uwe Kreibig: Wann ist Gold ein Metall? In: Physik-Journal. Bd. 1, Nr. 1, 2002, ISSN 1617-9439, S. 20–21, online (PDF; 461 KB).
  2. Burkhard Fricke (1975), Superheavy elements: a prediction of their chemical and physical properties


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