Leib: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Leib''' ist jenes [[Wesensglied]], durch das der [[Mensch]] in lebendigen Kontakt mit der [[Sinnliche Welt|irdisch-sinnlichen Welt]] tritt.
 
Der '''Leib''' ist jenes [[Wesensglied]], durch das der [[Mensch]] in lebendigen Kontakt mit der [[Sinnliche Welt|irdisch-sinnlichen Welt]] tritt.
  
Wenn man vom Leib spricht, meint man in der Regel nicht bloss den physischen Körper, denn der vom Leben verlassene Körper ist der Leichnam, sondern man meint den lebendigen Leib, also die Verbindung von [[Physischer Leib|physischem Leib]] und [[Ätherleib]], die während des Erdenlebens des Menschen niemals vollständig gelöst wird. In einem weiteren Sinn muss man auch den [[Astralleib]], den Träger der irdischen [[Trieb]]e, [[Begierde]]n und [[Empfindung]]en, zum leiblichen Dasein hinzurechnen. Gemeinsam bilden diese drei Wesensglieder die [[irdisch]]e '''Leibeshülle''' für die höheren [[seelisch]]en und [[geist]]igen Wesensglieder des Menschen. Damit das [[Ich]] verwandelnd in die leibliche Organisation eingreifen kann, bedarf es allerdings des [[Ich-Träger]]s, welcher der äußere Ausdruck für das Ich ist. Der Ich-Träger erscheint dem [[Hellseher]] als etwa länglich verformte bläuliche Kugel an der Nasenwurzel hinter der Stirne.
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Wenn man vom Leib spricht, meint man in der Regel nicht bloss den physischen Körper, denn der vom Leben verlassene Körper ist der Leichnam, sondern man meint den lebendigen Leib, also die Verbindung von [[Physischer Leib|physischem Leib]] und [[Ätherleib]], die während des Erdenlebens des Menschen niemals vollständig gelöst wird. In einem weiteren Sinn muss man auch den [[Astralleib]], den Träger der irdischen [[Trieb]]e, [[Begierde]]n und [[Empfindung]]en, zum leiblichen Dasein hinzurechnen. Gemeinsam bilden diese drei Wesensglieder die [[irdisch]]e '''Leibeshülle''' für die höheren [[seelisch]]en und [[geist]]igen Wesensglieder des Menschen. Damit das [[Ich]] verwandelnd in die leibliche Organisation eingreifen kann, bedarf es allerdings des [[Ich-Träger]]s, welcher der äußere Ausdruck für das Ich ist. Der Ich-Träger erscheint dem [[Hellseher]] in der menschlichen [[Aura]] als etwa länglich verformte bläuliche Kugel an der Nasenwurzel hinter der Stirne.
  
 
Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod auf: Der physisch-stoffliche Leib wird den Elementen übergeben, der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein grosser Teil des Astralleibes geht nach einer längeren [[Läuterung]]sphase der menschlichen [[Seele]] in die [[Astralwelt]] über.
 
Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod auf: Der physisch-stoffliche Leib wird den Elementen übergeben, der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein grosser Teil des Astralleibes geht nach einer längeren [[Läuterung]]sphase der menschlichen [[Seele]] in die [[Astralwelt]] über.

Version vom 23. September 2013, 19:46 Uhr

Der Leib ist jenes Wesensglied, durch das der Mensch in lebendigen Kontakt mit der irdisch-sinnlichen Welt tritt.

Wenn man vom Leib spricht, meint man in der Regel nicht bloss den physischen Körper, denn der vom Leben verlassene Körper ist der Leichnam, sondern man meint den lebendigen Leib, also die Verbindung von physischem Leib und Ätherleib, die während des Erdenlebens des Menschen niemals vollständig gelöst wird. In einem weiteren Sinn muss man auch den Astralleib, den Träger der irdischen Triebe, Begierden und Empfindungen, zum leiblichen Dasein hinzurechnen. Gemeinsam bilden diese drei Wesensglieder die irdische Leibeshülle für die höheren seelischen und geistigen Wesensglieder des Menschen. Damit das Ich verwandelnd in die leibliche Organisation eingreifen kann, bedarf es allerdings des Ich-Trägers, welcher der äußere Ausdruck für das Ich ist. Der Ich-Träger erscheint dem Hellseher in der menschlichen Aura als etwa länglich verformte bläuliche Kugel an der Nasenwurzel hinter der Stirne.

Der Leib ist vergänglich und löst sich nach dem Tod auf: Der physisch-stoffliche Leib wird den Elementen übergeben, der Ätherleib löst sich wenige Tage nach dem Tod in der Ätherwelt auf, und ein grosser Teil des Astralleibes geht nach einer längeren Läuterungsphase der menschlichen Seele in die Astralwelt über.

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Theosophie, GA 9 (2002), Kapitel Die leibliche Wesenheit des Menschen, ISBN 3-7274-0090-0
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
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