Lithosphäre

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Die äußeren Schichten der Erde mit den auf der plastischen Asthenosphäre schwimmenden Lithosphärenplatten.
Die Lithosphärenplatten der Erde

Die Lithosphäre (von griech. λίθος líthos, „Stein“ und σφαίρα sphära, „Kugel“) bildet als feste, mechanisch elastische mineralische Gesteinshülle die äußerste Schicht der physischen Erde und besteht aus der Wikipedia:Erdkruste und dem äußersten Teil des äußeren Erdmantels. Dieser lithosphärische Mantel ist von der Erdkruste durch die seismologisch nachweisbare Mohorovičić-Diskontinuität (kurz: Moho) getrennt. Die Lithosphäre gliedert sich in sieben große und eine Reihe kleinerer Lithosphärenplatten, die gleichsam auf der darunterliegenden dichteren und plastisch fließenden Asthenosphäre (von griech. a + sthenos „ohne Festigkeit“) schwimmen und sich gemäß dem Modell der Plattentektonik durch die endogene Dynamik der Erde gegeneinander bewegen. Die Lithosphärenplatten bestehen teils aus kontinentalen und teils aus ozeanischen Anteilen.

An den mittelozeanischen Rücken beträgt die Mächtigkeit der Lithosphäre nur wenige Kilometer und erreicht bei den Kontinenten eine Tiefe von 100 km bis 200 km.

Lithosphärenplatten

Die sieben großen Lithosphärenplatten, die auch als tektonische Platten oder Kontinentalplatten bezeichnet werden, sind:

Kleinerer Platten sind z. B. die Nazca-Platte, die Indische Platte, die Philippinische Platte, die Arabische Platte, die Karibische Platte, die Cocosplatte, die Scotia-Platte sowie noch weitere, teilweise noch hypothetisch angenommene Mikroplatten, deren genaue Abgrenzung noch wenig erforscht sind.