Menstruum: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 24. Dezember 2007, 01:16 Uhr

Als menstruum (lat.) wird in der Alchemie ganz allgemein ein Lösungsmittel bezeichnet, das feste Stoffe aufzulösen vermag. Hübner (1746) definiert es als einen Safft, welches ein Liquor oder Feuchtigkeit ist, vermittelst welcher ein festes Corpus aufgeschlossen wird, oder welches fähig ist, die Tugend oder Kräfte aus den Dingen zu ziehen. (Lit.: Biedermann, S 299) Man unterschied universelle Lösungsmittel, die alle Stoffe aufschliessen sollten (menstrua universale), z.B. das Alkahest, und menstrua particularia, die, wie etwa das Scheidewasser, nur bestimmte Stoffe aufzulösen vermochten.

Literatur

  1. Hans Biedermann: Lexikon der magischen Künste, VMA-Verlag, Wiesbaden 1998, ISBN 3-928127-59-4