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Ungarische Sprache und Laniakea: Unterschied zwischen den Seiten

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Die '''ungarische Sprache''' ('''Ungarisch''', ''{{lang|hu|magyar nyelv}}'') gehört zum [[Wikipedia:Ugrische Sprachen|ugrischen Zweig]] der [[Finno-ugrische Sprachen|finno-ugrischen Sprachen]] innerhalb der [[Wikipedia:Uralische Sprachen|uralischen Sprachfamilie]].
[[Datei:Laniakea.gif|mini|hochkant=1.2|Karte von Supergalaxienhaufen und Voids innerhalb einer Entfernung von einer Milliarde Lichtjahren von der Milchstraße, Laniakea in Gelb]]
Bei '''Laniakea''' handelt es sich um den lokalen Groß-[[Superhaufen|Supergalaxienhaufen]]. Er umfasst etwa 100.000 [[Galaxie]]n, darunter die [[Milchstraße]].<ref name="SPON">{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/milchstrasse-laniakea-superhaufen-ist-kosmische-heimat-a-989633.html|datum=2014-09-03|werk=Spiegel Online|titel=Lage der Milchstraße im Universum korrigiert: Unser wunderbarer Sternenhaufen|zugriff=2016-04-29}}</ref> Seine Ausdehnung beträgt 520 Millionen [[Lichtjahr]]e bzw. 160 [[Parsec|Megaparsec]].<ref name="spektrum">{{Internetquelle|url=http://www.spektrum.de/news/gestatten-der-superhaufen-laniakea/1307020|titel=Kosmologie: Gestatten: Der Superhaufen Laniakea|werk=spektrum.de|datum=2014-09-03|zugriff=2016-04-29}}</ref>


Ungarisch, das somit anders als die meisten europäischen Sprachen nicht zur [[Indogermanische Sprachen|indogermanischen Sprachfamilie]] gehört, ist im südmitteleuropäischen Raum verbreitet und wird von über 13,5 Millionen Menschen gesprochen. Andere Schätzungen gehen von bis zu 15 Millionen Menschen aus. Ungarisch ist [[Wikipedia:Amtssprache|Amtssprache]] in [[Wikipedia:Ungarn|Ungarn]] und seit dem 1. Mai 2004 auch eine der Amtssprachen in der EU.  
== Definition ==
Er wurde erstmals von einem Forscherteam um R. Brent Tully von der Universität von Hawaii in einer im September 2014 publizierten Arbeit beschrieben.<ref name="nature">{{Literatur|Autor=R. Brent Tully, Hélène Courtois, Yehuda Hoffman, Daniel Pomarède|Titel=The Laniakea supercluster of galaxies|Sammelwerk=Nature|Band=513|Nummer=7516|Verlag=|Jahr=2014|Monat=09|Tag=04|Seiten=71–73|ISSN=0028-0836|Online=[http://www.nature.com/nature/journal/v513/n7516/full/nature13674.html nature.com]|DOI=10.1038/nature13674|Sprache=en}}</ref> Das Team um Tully fand einen neuen Ansatz der Definition von Supergalaxienhaufen durch eine Untersuchung der [[Pekuliargeschwindigkeit]]en von Galaxien. Aus den Galaxienbewegungen lässt sich ableiten, in welche Richtung jeweils die [[Gravitation]]skraft dominiert. Dabei wurde eine Grenze entdeckt, an der sich die Hauptbewegungsrichtung der Galaxien trennt und damit auch die Zugehörigkeit zu den Superstrukturen des Universums. Die neu gefundene Struktur rückt den [[Virgo-Superhaufen]], der bisher als der Lokale Superhaufen galt, in den Rang eines bloßen Ausläufers von Laniakea.


== Ursprung und Geschichte ==
=== Bestandteile ===
=== Sprachverwandtschaft ===
Teil von Laniakea sind:
Die vergleichende Sprachwissenschaft ordnet das Ungarische zusammen mit dem [[Wikipedia:Chantische Sprache|Chantischen]] und dem [[Wikipedia:Mansische Sprache|Mansischen]], den Sprachen zweier [[Wikipedia:Indigene Völker des russischen Nordens|indigener Völker Westsibiriens]] mit jeweils wenigen tausend Sprechern, der [[Wikipedia:Ugrische Sprachen|ugrischen Untergruppe]] der [[Finno-ugrische Sprachen|finno-ugrischen Sprachen]] zu. Die finno-ugrischen Sprachen wiederum bilden zusammen mit der kleinen Gruppe der [[Wikipedia:Samojedische Sprachen|samojedischen Sprachen]] die [[Wikipedia:Uralische Sprachen|uralische Sprachfamilie]].


Die Verwandtschaft zwischen den verschiedenen dieser Familie angehörigen Sprachen lässt sich vielfach vor allem über die Sprachstruktur nachweisen, während der Wortschatz zuweilen nur noch wenige Ähnlichkeiten aufweist. So sind die Urformen des [[Finnische Sprache|Finnischen]] und Ungarischen schon seit vielen Jahrtausenden getrennt, und die Verwandtschaft ist nicht näher als die Beziehung verschiedener [[Indogermanische Sprachen|indogermanischer Sprachen]] wie etwa [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und [[Wikipedia:Persische Sprache|Persisch]].
* [[Virgo-Superhaufen]]
* [[Wikipedia:Hydra-Centaurus-Superhaufen|Hydra-Centaurus-Superhaufen]]
* [[Wikipedia:Pavo-Indus-Superhaufen|Pavo-Indus-Superhaufen]]
* [[Wikipedia:Südlicher-SuperhaufenSüdlicher-Superhaufen]]


=== Entwicklung ===
== Umgebung ==
Bis zu ihrer Landnahme an der Donau im 9. Jahrhundert lebten die [[Magyaren]] mehrere Jahrhunderte in intensivem Kulturkontakt mit den benachbarten turksprachigen Ethnien ([[Chasaren]], [[Wolgabulgaren]]). Ein Einfluss auf die Sprachentwicklung erscheint daher möglich. Die Fremdbezeichnung „Ungar“ wird gelegentlich mit dem Namen einer hunno-bulgarischen Stammesföderation „[[Onoguren|Onogur]]“ mit der Bedeutung „zehn Pfeile“ in Verbindung gebracht. Während des Aufenthalts in der „Zwischenheimat“ in den Steppengebieten nördlich des Schwarzen Meeres ''{{lang|hu|([[Etelköz]])}}'' im 9. Jahrhundert können zudem Kultur- und Sprachkontakte mit den [[Krimgoten]] angenommen werden.
Die Laniakea benachbarten Supergalaxienhaufen sind der [[Shapley-Superhaufen]], der [[Herkules-Superhaufen]], der [[Coma-Superhaufen]] und der [[Perseus-Pisces-Superhaufen]]. Die genaue Ausdehnung und die Grenzen dieser Supergalaxienhaufen sind gegenwärtig nur annähernd bekannt.<ref name=Reuters-2014-09-03>{{Internetquelle |url=http://www.reuters.com/article/idUSKBN0GY2C820140903 |autor=Irene Klotz |titel=New map shows Milky Way lives in Laniakea galaxy complex |hrsg=Reuters |sprache=en |datum=2014-09-03 |zugriff=2016-10-24}}</ref>


Erste Inschriften des Ungarischen sollen aus dem 9. Jahrhundert stammen, als sich die Magyaren noch der [[Altungarische Schrift|ungarischen Runenschrift]] bedienten. Die Datierung und Relevanz der ungarischen Runen ist allerdings umstritten. Mit der [[Christianisierung]] unter König [[Stephan I. (Ungarn)|Stephan I.]] kam das [[Latein]]ische als Quelle für zahlreiche Entlehnungen hinzu.
Laniakea scheint sich in Richtung des [[Shapley-Superhaufen]]s zu erstrecken, sodass die Vermutung naheliegt, dass sowohl Shapley als auch Laniakea gemeinsam Teil einer noch größeren Struktur sind.<ref name=S&T-2014-09-03>{{Internetquelle|url=http://www.skyandtelescope.com/astronomy-news/laniakea-home-supercluster-09032014/|hrsg=Sky & Telescope|titel=Laniakea: Our Home Supercluster|datum=2014-09-03|werk=skyandtelescope.com|sprache=en-US|zugriff=2016-04-29}}</ref>


Als erstes Schriftdenkmal des Ungarischen gilt die Stiftungsurkunde der [[Benediktiner]]abtei von [[Tihany]] aus dem Jahre 1055. Das Schriftstück enthält in einem überwiegend lateinischen Text mehrere ungarische Wortverbindungen. Der früheste erhaltene Text in ungarischer Sprache ist die „Leichenrede“ ''{{lang|hu|(halotti beszéd)}}'' vom Ende des 12. Jahrhunderts.
== Bezeichnung ==
 
Der u.a. von Tully gewählte Name „Laniakea“ stammt aus dem [[Wikipedia:Hawaiische Sprache|Hawaiischen]] und bedeutet ‚unermesslicher Himmel‘,<ref name="SPON" /> bestehend aus ''{{lang|haw|Lani}}'' für ‚Himmel‘ und ''{{lang|haw|akea}}'' für ‚unermesslich‘/‚riesig‘.
Aus der Zeit der Herrschaft der [[Habsburg]]er (1699–1867/1918) in Ungarn stammt der Einfluss der deutschen Sprache. Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|österreichisch-ungarischen Ausgleich]] von 1867 wurde in den Randgebieten (Slowakei, Kroatien, Siebenbürgen) eine Politik der intensiven [[Magyarisierung]] verfolgt, also der erzwungenen Durchsetzung des Ungarischen gegenüber den Regionalsprachen. Die Magyarisierung äußerte sich zahlenmäßig darin, dass der Anteil der magyarischen Bevölkerung im [[Königreich Ungarn]] nach offizieller Darstellung von etwa 29 % im Jahre 1780 auf 54 % im Jahre 1910 anstieg. Die aus der Magyarisierung resultierende Unzufriedenheit der nichtmagyarischen Bevölkerung des Königreichs Ungarn war 1918 eine der Hauptursachen für den Zerfall des Königreichs Ungarn.
 
Durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und die darauf folgenden Friedensverträge ([[Vertrag von Trianon]]) wurden etwa 3,2 Millionen Ungarn vom Mutterland getrennt;<ref name="Lendvai">Paul Lendvai: ''Die Ungarn. Eine tausendjährige Geschichte''. Goldmann, 2001, ISBN 3-442-15122-8, hierzu S.&nbsp;418</ref> die Hälfte davon lebte in Grenzgebieten (vor allem in der Südslowakei), die andere Hälfte im Innern der Nachbarstaaten, besonders in Nordsiebenbürgen (Rumänien) und in der Vojvodina (Nordserbien). Dadurch gibt es heute noch viele (nur) Ungarischsprechende in den genannten Ländern.
 
Nach dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstand]] 1956 wanderten viele Ungarn aus. Ihre Ziele waren vor allem Nord- und Südamerika, Australien, Österreich und die Schweiz.
 
Der große sprachliche Abstand zu den Idiomen der Nachbarvölker ([[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Rumänische Sprache|Rumänisch]], [[Slowakische Sprache|Slowakisch]], [[Kroatische Sprache|Kroatisch]], [[Serbische Sprache|Serbisch]], [[Bosnische Sprache|Bosnisch]]) gehört zu den prägenden Momenten der ungarischen nationalen Identität. Ähnlich wie die [[Protobulgaren]] sind die Magyaren Nachfahren eurasischer Steppennomaden, die relativ spät nach [[Mitteleuropa]] eingewandert sind. Anders als die erstgenannten Völker haben sie jedoch ihre Sprache dauerhaft bewahrt.


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==
* {{WikipediaDE|Ungarische Sprache}}
* {{WikipediaDE|Laniakea}}
 
== Literatur ==
 
=== Historische Wörterbücher ===
 
* Albert Szenczi Molnár: ''Dictionarium Ungarico-Latino-Germanicum''. Endter, Nürnberg 1708 ([http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/kb-70-2 Digitalisat])
 
=== Grammatiken und andere sprachwissenschaftliche Veröffentlichungen ===
 
* Szilvia Szita, Tamás Görbe: Gyakorló magyar nyelvtan / A Practical Hungarian Grammar, Akadémiai Kiadó Budapest (2009, 2010) ISBN 978-963-05-8703-7
* Pál Kövesdi: ''Elementa Linguae Hungaricae sive Grammatica Hungarica. Svccincta methodo comprehensa et perspicuis exemplis illvstrata''. Leuschoviae, 1686 ([http://mek.oszk.hu/04500/04596/ Digitalisat])
* Anselm Mansvet Riedl: ''Magyarische Grammatik''. Wien 1858 ([http://books.google.de/books?id=F6YRAAAAIAAJ Google-Digitalisat], [http://mek.oszk.hu/04600/04676/ dto. bei MEK])
* Béla Szent-Iványi: ''Der ungarische Sprachbau''. Hamburg: Buske, ³1995; ISBN 3-87548-101-1
* László Keresztes: ''Praktische ungarische Grammatik''. Debrecen: Debreceni Nyári Egyetem, 1992; ISBN 963-472-038-2
* Mária D. Mátai: ''Kleine ungarische Sprachgeschichte''. Hamburg: Buske, 2002; ISBN 3-87548-323-5
* Tamás Forgács: ''Ungarische Grammatik''. Wien: Edition Praesens, 2002 (²2004); ISBN 3-7069-0107-2
* Gyula Décsy: ''Einführung in die finnisch-ugrische Sprachwissenschaft''. Wiesbaden: Harrassowitz, 1965; ISBN 3-447-00248-4
* Harald Haarmann: ''Die finnisch-ugrischen Sprachen. Soziologische und politische Aspekte ihrer Entwicklung''. Hamburg: Buske, 1973; ISBN 3-87118-155-2
* ''Ural-altaische Jahrbücher'', hrsg. von der Societas Uralo-Altaica (SUA). Wiesbaden: Harrassowitz
* ''Finnisch-Ugrische Forschungen. Zeitschrift für finnisch-ugrische Sprach- und Volkskunde'', hrsg. von der Suomalais-Ugrilainen Seura (Finnisch-Ugrische Gesellschaft). Helsinki
* ''Philologia Fenno-Ugrica. Zeitschrift für finnisch-ugrische Philologie und diachrone Linguistik'', hrsg. von Béla Brogyanyi. Freiburg: Verlag Wissenschaft & Öffentlichkeit, Dr. Sabine Schuster, 2004; ISBN 3-930369-19-2
* József Tompa, ''Kleine ungarische Grammatik''. Akadémiai Kiadó, Budapest 1972; keine sichtbare ISBN, Vergleichlzenz Nr., LSV oder Bestnr.
 
=== Lehrbücher ===
* Szilvia Szita und Katalin Pelcz: ''MagyarOK.'' Kurs- und Übungsbuch mit [http://magyar-ok.hu/hu/home.html Online-Ergänzungsmaterial], 2013 Pécsi Tudományegyetem, ISBN 978-963-7178-68-9.
* Csilla Prileszky und József Erdős: ''Halló, itt Magyarország! I.'' (ISBN 963-05-7577-9) und ''Halló, itt Magyarország! II.'' (ISBN 963-05-8303-8), Akadémiai Kiadó, Budapest 2005.
* Ágnes Silló: ''Szituációk. Ein Ungarischwerk für Anfänger''. Hueber, Ismaning ²2002, Lehrbuch: ISBN 3-19-005161-5, Arbeitsbuch: ISBN 3-19-015161-X.
* Julianna Graetz (Unter Mitarbeit von Klaus Rackebrandt): ''Lehrbuch der ungarischen Sprache. Ein Grundkurs mit Übungen und Lösungen.'' Buske, Hamburg 1996, ISBN 3-87548-078-3.
* Haik Wenzel: ''Langenscheidts Praktisches Lehrbuch, Ungarisch''. Langenscheidt, München 1998, ISBN 3-468-26381-3.
* Károly Ginter und László Tarnói: ''Ungarisch für Ausländer''. Nemzeti Tankönyvkiadó, Budapest 1991, ISBN 963-18-3520-0.
* Andrea Seidler und Gizella Szajbély: ''Szia! Ungarisch für Anfänger''. öbvhpt, Wien, Lehrbuch: ISBN 3-209-04577-1, Arbeitsbuch: ISBN 3-209-04578-X, Audio-CDs: ISBN 3-209-04579-8.
* Georges Kassai und Tamás Szende (deutsche Bearbeitung von den Autoren in Zusammenarbeit mit Monika Klier): ''Ungarisch ohne Mühe''. ASSIMIL, Chennevières-sur-Marne 2000, ISBN 2-7005-0180-2 und ISBN 978-2-7005-0180-3.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
{{Wikiquote|Ungarische Sprichwörter}}
* [https://www.youtube.com/watch?v=rENyyRwxpHo Nature Video Laniakea: Our home supercluster] (englisch)
{{Commonscat|Hungarian language|Ungarische Sprache}}
{{Commonscat|Hungarian pronunciation|Ungarische Aussprache}}
{{Wiktionary|Ungarisch}}
* [http://wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Ungarisch.pdf Eintrag zur ungarischen Sprache in der Enzyklopädie des Europäischen Ostens] (PDF-Datei; 409 kB)
* [http://www.zeit.de/1999/42/199942.l-ungarn_.xml Ádám Nádasdy: ''Ungarisch – ein goldener Käfig? Ungarn, der Buchmesse-Schwerpunkt 1999. Warum die ungarische Sprache auf der Welt so allein ist'']; in: ''Die Zeit'', Ausgabe 42/1999<!-- oder: http://www.ispex.blaufisch.com/wp-content/uploads/file/magyar_nyelv.pdf -->
* [http://www.ungarische-sprache.de/ Andreas Kraneis: ''Die ungarische Sprache'']
* [http://dict.sztaki.hu/deutsch-ungarisch Online-Wörterbuch deutsch-ungarisch] und [http://dict.sztaki.hu/ungarisch-deutsch Online-Wörterbuch ungarisch-deutsch]
* [http://www.collegium-hungaricum.at/ Ungarisches Kulturinstitut in Wien]
* [http://www.inst.at/trans/15Nr/06_1/maraz15.htm Gabriella Maráz: ''Sprachrettung oder Sprachverrat. Zur Diskussion über die Norm des Ungarischen'']; ''Trans Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften'', Juni 2004
* [http://sites.google.com/site/tanuljmagyarul20090909/ Peter GAAL: ''Tanulj magyarul!de'' – Lerne Ungarisch!] (über die Schwierigkeiten der Sprache)
* [http://www.arndt-last.de/index.php?option=com_content&view=article&id=30&Itemid=23 Vokabeltrainer Deutsch/Ungarisch] von Arndt Last


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


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[[Kategorie:Galaxienhaufen]]
 
[[Kategorie:Einzelsprache]]
[[Kategorie:Finno-ugrische Sprachen]]


{{Wikipedia}}
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Version vom 20. August 2018, 12:41 Uhr

Karte von Supergalaxienhaufen und Voids innerhalb einer Entfernung von einer Milliarde Lichtjahren von der Milchstraße, Laniakea in Gelb

Bei Laniakea handelt es sich um den lokalen Groß-Supergalaxienhaufen. Er umfasst etwa 100.000 Galaxien, darunter die Milchstraße.[1] Seine Ausdehnung beträgt 520 Millionen Lichtjahre bzw. 160 Megaparsec.[2]

Definition

Er wurde erstmals von einem Forscherteam um R. Brent Tully von der Universität von Hawaii in einer im September 2014 publizierten Arbeit beschrieben.[3] Das Team um Tully fand einen neuen Ansatz der Definition von Supergalaxienhaufen durch eine Untersuchung der Pekuliargeschwindigkeiten von Galaxien. Aus den Galaxienbewegungen lässt sich ableiten, in welche Richtung jeweils die Gravitationskraft dominiert. Dabei wurde eine Grenze entdeckt, an der sich die Hauptbewegungsrichtung der Galaxien trennt und damit auch die Zugehörigkeit zu den Superstrukturen des Universums. Die neu gefundene Struktur rückt den Virgo-Superhaufen, der bisher als der Lokale Superhaufen galt, in den Rang eines bloßen Ausläufers von Laniakea.

Bestandteile

Teil von Laniakea sind:

Umgebung

Die Laniakea benachbarten Supergalaxienhaufen sind der Shapley-Superhaufen, der Herkules-Superhaufen, der Coma-Superhaufen und der Perseus-Pisces-Superhaufen. Die genaue Ausdehnung und die Grenzen dieser Supergalaxienhaufen sind gegenwärtig nur annähernd bekannt.[4]

Laniakea scheint sich in Richtung des Shapley-Superhaufens zu erstrecken, sodass die Vermutung naheliegt, dass sowohl Shapley als auch Laniakea gemeinsam Teil einer noch größeren Struktur sind.[5]

Bezeichnung

Der u.a. von Tully gewählte Name „Laniakea“ stammt aus dem Hawaiischen und bedeutet ‚unermesslicher Himmel‘,[1] bestehend aus Lani für ‚Himmel‘ und akea für ‚unermesslich‘/‚riesig‘.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Lage der Milchstraße im Universum korrigiert: Unser wunderbarer Sternenhaufen. In: Spiegel Online. 3. September 2014, abgerufen am 29. April 2016.
  2. Kosmologie: Gestatten: Der Superhaufen Laniakea. In: spektrum.de. 3. September 2014, abgerufen am 29. April 2016.
  3.  R. Brent Tully, Hélène Courtois, Yehuda Hoffman, Daniel Pomarède: The Laniakea supercluster of galaxies. In: Nature. 513, Nr. 7516, 4. September 2014, ISSN 0028-0836, S. 71–73, doi:10.1038/nature13674 (nature.com).
  4. Irene Klotz: New map shows Milky Way lives in Laniakea galaxy complex. Reuters, 3. September 2014, abgerufen am 24. Oktober 2016 (english).
  5. Laniakea: Our Home Supercluster. In: skyandtelescope.com. Sky & Telescope, 3. September 2014, abgerufen am 29. April 2016 (en-US).


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