gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Destruktionstrieb

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Aggressionstrieb)

Unter einem Destruktionstrieb versteht man den inneren Trieb eines Menschen, etwas oder sich selbst zerstören zu wollen.

Dazu können Selbstverstümmelungen, wie z. B. sich selbst zugefügte Schnittwunden, bis hin zum Suizid gehören. Betroffen sind bei dieser Art der Verstümmelung oft Menschen, die sich in einem Selbstfindungsprozess befinden, also vor allem Jugendliche, die als Begründung ihrer Tat oftmals angeben, sich durch den Schmerz selbst spüren zu können oder Probleme zu verarbeiten. Verwendet werden hierbei Rasierklingen, Zirkel, Schere oder auch Glasscherben. Statt Schnittwunden verbrühen sich manche Betroffene mit heißem Wasser.

Es gibt auch Menschen, die von Kind (oder von anderen Zeitpunkten) an ein starkes Bedürfnis haben, sich verschiedene Extremitäten entfernen zu lassen. Sie sehen zum Beispiel ihr rechtes Bein als eine Last an, die es nur herumzuschleppen gilt. Als letzte Tat sind Amputationen in einem solchen Fall keine Seltenheit.

Neben dem Sich-selbst-Zufügen körperlicher Schmerzen ist auch die Selbstbeibringung psychischen Leids möglich, etwa durch ein Verhalten, das zur Abwertung durch andere Menschen führt.

In der Freudschen Psychoanalyse wird der Destruktionstrieb (auch: Todestrieb) als zweiter grundlegender menschlicher Trieb neben dem Sexualtrieb (Eros) postuliert. Freud bezeichnet den Todestrieb entsprechend seiner Vorliebe für Bezeichnungen aus der griechischen Antike als Thanatos. Die dem Thanatos zugehörige psychische Energie wurde dagegen 1935 von dem italienischen Psychoanalytiker Edoardo Weiss mit dem Terminus Destrudo versehen – in Analogie zur Libido des Eros. Den Todestrieb postulierte Freud erst relativ spät in seinem Wirken. Seine Konzeption wurde insbesondere durch den Ersten Weltkrieg und durch Berichte der grausamen Stellungsschlachten beeinflusst.

Zu diskutieren ist, ob der Destruktionstrieb aktuell (Stand 2015) tatsächlich der Archeopsyche zuzuordnen ist – bei Freud gemäß seiner Strukturhypothese dem Es – oder der Exteropsyche – bei Freud dem Über-Ich.

Siehe auch

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Destruktionstrieb aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.