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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
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Gymnosophisten

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Gymnosophist)

Die Gymnosophisten (griech. Γυμνοσοφισται, nackter Weiser) waren nach der Darstellung mancher hellenistischer Berichterstatter nackte oder „luftbekleidete“ indische Asketen, die sich durch hohe Weisheit und überragende mystsiche Kräfte auszeichneten. Da sie oft als Eremiten im Wald lebten, wurden sie von den Griechen auch als Hylobioi bezeichnet.

Plutarch prägte den Ausdruck in seiner Lebensbeschreibung Alexanders des Großen, der den Gymnosophisten auf seinem Indien-Feldzug begegnet war. Der 83-jährige Gymnosophist Kalanos, der eigentlich Sphines hieß, aber von den Griechen nach der indischen Grussformel «Kale» Kalanos genannt wurde, begleitete der Alexander auf der Rückkehr von seinem Eroberungszug von Taxila am Indus. Nach dem er seine Lebenskraft schwinden sah, ließ er sich in völliger Gemütsruhe (vermutlich) zu Susa angesichts des Königs und des ganzen versammelten makedonischen Heers auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Den drei Monate später erfolgten Tod Alexanders hatte er zuvor vorhergesagt.

Auch Apollonios von Tyana begegnete auf seinen ausgedehnten Reisen den Gymnosophisten.