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Echte Feige: Unterschied zwischen den Versionen

Aus AnthroWiki
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(Weiterleitung nach Echte Feige (Ficus cariva) erstellt)
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[[Datei:Feigenbaum.JPG|thumb|400px|Feigenbaum im Frühjahr]]
#REDIRECT [[Echte Feige (Ficus cariva)]]
[[Datei:Brooklyn Museum - The Accursed Fig Tree (Le figuier maudit) - James Tissot.jpg|mini|400px|[[Wikipedia:James Tissot|James Tissot]]: ''[[Verfluchung des Feigenbaums|Der verfluchte Feigenbaum]]'' (zwischen 1886 und 1894)]]
 
Der '''Feigenbaum''' ({{HeS|תְּאֵנָה|t<sup>e</sup>enâh}}), genauer die '''Echte Feige''' (''Ficus carica'') mit ihren charakteristischen süßen [[Wikipedia:Scheinfrucht|Scheinfrüchten]], den '''Feigen''', ist die bekannteste [[Wikipedia:Art (Biologie)|Art]] aus der [[Wikipedia:Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Wikipedia:Feigen|Feigen]], die zur [[Wikipedia:Familie (Biologie)|Familie]] der [[Wikipedia:Maulbeergewächse|Maulbeergewächse]] aus der [[Wikipedia:Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Wikipedia:Rosenartige|Rosenartige]]n zählen. Der Feigenbaum steht nach [[Rudolf Steiner]] in enger Beziehung zu den Kräften des alten, naturhaften [[Hellsehen]]s, ebenso wie auch der verwandte [[Bodhibaum]], unter dem der [[Buddha]] seine [[Erleuchtung]] erfuhr, der allerdings eine andere Feigenart, nämlich den [[Pappel-Feige]]n (''Ficus religiosa'') angehört.
 
== Beschreibung ==
Die Echte Feige wächst als sommergrüner, laubabwerfender [[Wikipedia:Strauch|Strauch]] oder auch als kleiner [[Baum]] mit wechselständig angeordneten, drei- bis fünflappigen, an den Rändern unregelmäßig gezähnten [[Wikipedia:Blatt (Pflanze)|Laubblättern]], den [[Feigenblatt|Feigenblättern]]. Die Rinde ist hellgrau und glatt, der Stamm meist knorrig gedreht oder gebogen. Die ganze Pflanze ist von [[Wikipedia:Milchsaft|Milchsaft]] durchzogen. Jährlich bilden sich drei Generationen von Blütenständen; die erste im Februar oder März, dann im Mai und Juni und die letzte im August und September. Die männlichen Blüten haben vier bis fünf Kelchzähne und meist drei, selten ein, vier oder fünf [[Wikipedia:Staubblätter|Staubblätter]]. Die weiblichen Blüten treten in zwei Erscheinungsformen auf, nämlich als ''sterile'' „Gallblüten“ mit kurzem [[Wikipedia:Griffel (Botanik)|Griffel]] oder als ''[[Wikipedia:Sterilität|fertile]]'' Blüten mit langem Griffel. Diese drei Blütenformen sind auf zwei [[Wikipedia:Varietät (Biologie)|Varietäten]] der Kulturfeige verteilt, die beide für den Befruchtungsvorgang zusammenwirken müssen.
 
* Die Haus- oder Essfeige (var ''domestica''), die die essbaren Früchte trägt, verfügt nur über die langgriffeligen weiblichen Blüten und kann sich mangels männlicher Blüten nicht eigenständig vermehren.
* Die [[Wikipedia:Monözie|einhäusige]] Holz- oder Bocksfeige (var. ''caprificus'') trägt männliche und kurzgriffelige, sterile weibliche Blüten.
 
Innerhalb von drei bis fünf Monaten nach der Bestäubung, die durch die [[Wikipedia:Feigenwespen|Feigenwespen]] erfolgt, die sich in den unfruchtbaren Gallblüten aus den dort abgelegten Wespeneiern entwickeln, reifen die grün bis dunkelviolett gefärbten, kugel- oder birnenförmigen Feigen heran. Die Feige ist eine [[Wikipedia:Scheinfrucht|Scheinfrucht]], die aus einem ganzen [[Wikipedia:Steinfruchtverband|Steinfruchtverband]] besteht. Die [[Wikipedia:Steinfrucht|Steinfrüchte]] machen sich als kleine harte linsenförmige Kerne in der Feige bemerkbar.
 
Die Echte Feige wird im ganzen Mittelmeerraum angebaut und zählt zu den ältesten domestizierten [[Pflanze]]n und ist auch die erste Pflanze, die in der [[Wikipedia:Bibel|Bibel]] - im Zusammenhang mit dem [[Sündenfall]] - namentlich genannt wird: Nachdem [[Adam und Eva]], von [[Luzifer]] verführt, vom [[Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen]] gegessen hatten, erkannten sie, dass sie [[nackt]] waren und bedeckten ihre Blöße mit einem [[Feigenblatt]] {{Bibel|1 Mos|3|7|LUT}}.
 
=== Siehe auch ===
* {{WikipediaDE|Echte Feige}}
 
== Veredlung der wilden Feigen ==
[[File:Malaga 25-9-2007a.JPG|thumb|250px|Ficus carica (Malaga)]]
[[Datei:Fig tree.jpg|thumb|250px|Echter Feigenbaum mit Blättern und Früchten]]
[[Datei:Ficus carica leaf 01 by Line1.jpg|thumb|250px|Typisches Laubblatt der Echten Feige]]
[[Datei:Ficus carica Panascè.jpg|thumb|250px|Feige bicolor]]
[[Datei:Reife Feigen.JPG|thumb|250px|Reife blaue und weiße Feigen]]
[[Datei:Feige-Schnitt.jpg|thumb|250px|Die reife Scheinfrucht im Längsschnitt]]
 
<div style="margin-left:20px">
"In südlicheren Gegenden, namentlich in Griechenland, spielt die Feigenzucht
eine große Rolle. Nun gibt es sogenannte wilde Feigen, die zwar
etwas süß sind, aber sie sind so, daß manche Menschen eine noch leckerere
Zunge haben und noch süßere Feigen haben möchten, als die wilden
Feigen eben Süßigkeit haben. Was tun nun diese Leute?
 
[[Datei:GA351_206.gif|center|250px|Feigenbaum]]
 
Nun denken Sie sich, da wäre ein wilder Feigenbaum. Dieser wilde
Feigenbaum, der wird ganz besonders geliebt von einer bestimmten
Wespenart, die da ihre Eier drinnen ablegt (siehe Zeichnung). Stellen wir
uns also vor: Da wäre der wilde Feigenbaum, auf dem Ast eine solche
wilde Feige, in die die Wespe ihr Ei ablegt.
 
Nun, der Feigenzüchter, der ist eigentlich in seiner Art ein ganz
schlauer Kerl. Er läßt diese Wespen in den wilden Feigenbäumen, die er
besonders dazu anzüchtet, ihre Eier ablegen. Nachher nimmt der Bursche
zwei solche Feigen zunächst herunter in dem Zeitpunkte, wo die
Wespenlarven drinnen noch nicht bis zu Ende sind, so daß die Wespen
also noch lange nicht reif zum Ausschlüpfen sind, aber eine Zeit ihrer
Entwickelung schon durchgemacht haben. Nun, was tut er weiter? Er
nimmt einen Binsenhalm und bindet diese zwei Feigen, in denen er diese
Wespenlarven nicht ganz zur Reife hat kommen lassen, mit diesem Binsenhalm
zusammen, so daß sie halten. Jetzt geht er an einen Feigenbaum,
bei dem er die Feigen veredeln will und hängt die zwei Feigen, die
er mit dem Binsenhalm verbunden hat und worin die Wespen genistet
haben, ihre Eier abgelegt haben, an den Feigenbaum an, den er veredeln
will. Was geschieht nun?
 
[[Datei:GA351_207.gif|center|250px|veredelter Feigenbaum]]
 
Da geschieht folgendes: Die Wespen, die spüren das, weil diese Feigen,
die er abgerissen hat, die nicht mehr auf dem Feigenbaum darauf
sind, jetzt trocken werden; die trocknen aus, die haben nicht mehr den
Saft vom Baum. Das spürt innerlich schon die noch gar nicht entwickelte
Wespe. Selbst das Ei spürt das. Und die Folge davon ist, daß sich die
Wespe mit ihrem Auskriechen furchtbar beeilt. So daß also der Züchter
im Frühling anfängt, diese Prozedur zu machen: Er läßt zuerst die
Wespe ihre Eier ablegen. Flugs, wenn es so zum Mai kommt, nimmt er
diese zwei Feigen herunter und macht damit diese Prozedur. Donnerwetter,
denkt sich das Tier, das da drinnen ist, jetzt muß ich mich beeilen!
Jetzt kommt ja schon die Zeit, wo die Feige wieder trocken wird! -
Das Tier beeilt sich furchtbar, schlüpft viel früher aus, als es sonst ausgeschlüpft
wäre. Wäre die Feige hängengeblieben, wäre es im Spätsommer
ausgeschlüpft. So muß es im Frühsommer ausschlüpfen. Die Folge aber
ist, daß das Tier, weil es im Frühsommer ausschlüpft, eine zweite Brut
machen muß, und es legt noch im Sommer Eier, während es sonst erst im
Frühjahr gelegt hätte.
 
Mit diesen Eiern geht die Wespe jetzt an die Feigen, die an dem
Baume sind, der veredelt werden soll. Dahinein legt sie die Eier, Späteier, die nicht bis zu ihrer Reife kommen, sich nur bis zu einem gewissen
Grade entwickeln. Und was geschieht dadurch? Diese Feigen, in die da
die zweite Brut hineingelegt ist, die werden doppelt so süß als die anderen
wilden Feigen! Das nennt man die Veredelung der Feigen, daß sie
doppelt so süß werden." {{Lit|{{G|351|206ff}}}}
</div>
 
Rudolf Steiner hat diesen Prozess<ref>Im Brockhaus Konversationslexikon von 1894 wird dieser Veredelungsprozess so beschrieben:<br>«Berühmt
ist seit alten Zeiten die Kaprifikation der Feige. Es gibt nämlich eine kleine
Gallwespe, die Feigengallwespe (Cynips psenes L.), die die Feige des wildwachsenden
Baums ansticht, um ihre Eier hineinzulegen. Infolge davon wird die wild
wachsende Feige viel größer und saftiger, auch zuckerreicher, als es sonst der Fall
sein würde. Schon im Altertum hing man deshalb angestochene wilde Feigen an
die Zweige der angebauten Feigenbäume, um deren Früchte durch die ausschlüpfenden
Wespchen ebenfalls anstechen zu lassen, ein Verfahren, das jetzt in allen
Ländern, wo man den Feigenbaum als Obstbaum anbaut, angewendet und als
Kaprifikation bezeichnet wird, weil der wilde Feigenbaum Caprificus, d. i. Geißfeige,
hieß.»</ref> mit der [[Honig]]bildung verglichen:
 
<div style="margin-left:20px">
"In südlichen
Gegenden hat man Feigenbäume. Man hat Feigenbäume, welche zunächst
wilde Feigen hervorbringen und solche Feigenbäume, die besonders
kultivierte Feigenfrüchte, süße Feigenfrüchte hervorbringen. Die
Leute sind ziemlich raffiniert im Hervorbringen der süßen Feigenfrüchte.
Sie tun das Folgende: Sie veranlassen eine gewisse Wespenart, die
Eier hineinzulegen in eine Feigenfrucht, in eine gewöhnlich gewachsene
Feigenfrucht. Dadurch wird aus dem Wespenkeim eine Wespenmade,
die sich verpuppt. Dieser Prozeß wird nun unterbrochen von den
Leuten, und es wird die junge Wespenart veranlaßt, ein zweites Mal im
Jahr Eier abzulegen. Auf diese Weise, daß ein zweites Mal Eier abgelegt
werden von der in demselben Jahr erzeugten Wespengeneration, wird
in der Feige, in die hinein von der zweiten Generation das Ei gelegt
wird, wesentliche Süßigkeit her vorgerufen. Die Leute im Süden machen das so, daß sie zunächst Feigen überhaupt, die schon nahe der
Reife sind, nehmen, indem sie so mit Bast zwei Feigen zusammenbinden,
an den Ast hängen. Also die Feige läßt man von den Wespen anstechen,
die Reife der Frucht wird dadurch, daß sie schon abgeschnitten
ist, sehr beschleunigt. Dadurch entwickelt sich auch die erste Wespengeneration
sehr schnell, geht herüber in die andere Feige, die nicht
abgepflückt ist, und die wird dadurch wesentlich versüßt.
 
Dieser Prozeß ist sehr wichtig, meine lieben Freunde, weil innerhalb
der Natur selbst, innerhalb der fortlaufenden Feigensubstanz, dasselbe
vor sich geht, zusammengezogen, was auseinandergezogen vor sich
geht, wenn die Wespe oder meinetwegen die Biene den Honigsaft aus
den Blumen nimmt, in den Stock einträgt und den Honig erzeugt. In
der Tat, das, was bei der Biene auseinandergefaltet ist im Prozeß von
den Blumen, deren Honigsaft die Bienen aufsaugen, bis zum Honigerzeugen
im Stock, spielt sich innerhalb der Feige selber ab. Dadurch, daß
der Südländer den Prozeß hervorruft, ruft er in der Feige, die er stechen
läßt durch die junge Wespengeneration, einen honigerzeugenden Prozeß
hervor. Diese Feige, die von der jungen Generation gestochen wird,
bekommt einen honigerzeugenden Prozeß in sich. Sie haben hier die
Metamorphose zweier Naturprozesse, von denen der eine auseinandergezogen
abläuft, indem von den Bienen aus den entfernten Blumen der
Honigsaft geholt und im Stock daraus Honig erzeugt wird. Der andere
läuft ab in demselben Baum, in dem die beiden Feigen eingehängt werden,
die schneller reifen, die Wespengeneration schneller entsteht, und
eine andere Feige ansticht. Indem die andern Feigen angestochen werden,
erscheinen überall süße Feigen." {{Lit|{{G|316|23f}}}}
</div>
 
<div style="margin-left:20px">
"Was ist denn da geschehen? Da ist das geschehen, daß die Wespen, die
eben verwandte, aber andere Tiere sind als die Bienen, schon im Ei dasjenige
aus der Pflanze herausgenommen haben, was zum Honig werden
kann. Und wenn man in geschickter Weise, wie der Feigenzüchter, der
da seine zwei wilden Feigen mit den Wespeneiern drinnen mit seinem
Binsenhalm zusammenbindet und da hinaufschwingt auf den Baum,
so daß sie da drinnen hängen, wenn man sie in geschickter Weise veranlaßt,
auch wiederum in die Pflanze hineinzuweben, was sie aufgenommen
haben aus der anderen Pflanze, so läßt er sie den Honig in die Pflanze,
in die er sie gehängt hat, in diese veredelten Feigen, nun als Süßigkeit
hineingeben. In diese veredelten Feigen kommt die Süßigkeit dadurch
hinein, daß der Honig in ganz feiner Verteilung einfach durch die Wespe
hineingetan worden ist. Das ist auf dem Umweg der Natur geschehen.
 
Sie sehen also: Da haben wir aus der Natur gar nichts herausgenommen,
sondern drinnengelassen die Honignatur. Die Wespe kann den
Honig nicht so zubereiten wie die Biene, weil ihre Organisation dazu gar
nicht taugt. Aber sie kann, wenn man sie zu diesem Umwege zwingt,
von einer Feigenfrucht während ihrer Fortpflanzung in die andere Feigenfrucht
die Süßigkeit ihres Honigseims herübertragen. Dann macht sie
die zweite Feige, die veredelte, süß. Und es ist da drinnen eine Art von
Honigsubstanz. Also Sie sehen: Da kommen wir auf etwas ganz Besonderes.
Bei diesen Wespen stellt sich das heraus, daß sie einen Körper
haben, der es nicht dazu bringt, der Natur den Honigseim wegzunehmen
und ihn in ihrem eigenen Körper zu Honig umzuändern. Aber sie
können in der Natur selber das befördern, daß von einer Feige zu der
anderen hinüber eine Art Honigbildung stattfindet." {{Lit|{{G|351|208}}}}
</div>
 
== Der Feigenbaum als Symbol für das alte naturhafte Hellsehen ==
[[File:Ficus carica0.jpg|thumb|250px|Reife Feigen]]
Das alte naturhafte [[Hellsehen]], über das der [[Mensch]] in alten Zeiten verfügte, wurde durch die selben reinen [[Äther]]kräfte gespeist, die auch der [[Fortpflanzung]] zugrunde liegen. Diese Kräfte werden durch den Feigenbaum bzw. durch das [[Feigenblatt]] angedeutet. Spätestens seit der [[Wikipedia:Antike|Antike]] wurden daher die die Feigen, in denen, wie in allen Früchten, neben den Ätherkräften auch [[astral]]e Kräfte wirksam werden, immer wieder als [[Wikipedia:Aphrodisiakum|Aphrodisiakum]] angesehen. Die [[Einweihung|Eingeweihten]] der vorchristlichen Zeit konnten sich für die Geistesschau der reinen Ätherkräfte bedienen. Das wird auch im [[Johannes-Evangelium]] durch das Gespräch des [[Christus]] mit [[Nathanael]] angedeutet:
 
{{Zitat|
47 Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. 48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. 49 Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel! 50 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres als das sehen. 51 Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.|Johannesevangelium|{{B|Joh|1|47-51|LUT}}}}
 
Dazu gibt [[Rudolf Steiner]] folgende Erläuterungen:
 
<div style="margin-left:20px">
"Nun wissen wir, daß uns im Johannes-Evangelium gesagt wird,
daß unter den ersten Jüngern des Christus Jesus auch Nathanael ist.
Er wird dem Christus vorgeführt. Er ist nicht so hoch eingeweiht,
daß er den Christus zu durchschauen vermöchte. Der Christus ist
natürlich der Geist des umfassenden Wissens, der von einem Nathanael,
einem im fünften Grade Eingeweihten, nicht durchschaut werden
kann. Aber der Christus durchschaut den Nathanael. Das zeigt
sich durch zwei Tatsachen. Wie bezeichnet er selbst ihn?
 
«Das ist ein rechter Israeliter!» (1, 47)
 
Da haben Sie die Bezeichnung nach dem Namen des Volkes. Wie man
bei den Persern einen im fünften Grade Eingeweihten einen «Perser»
nannte, so nannte man einen solchen bei den Israeliten einen «Israeliter». Daher nennt Christus den Nathanael einen «Israeliter». Und
dann sagt er ihm:
 
«Ehe denn dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaum warest,
sah ich dich!» (1, 48)
 
Das ist eine symbolische Bezeichnung für einen Eingeweihten, geradeso
wie das Sitzen [[Buddha]]s unter dem [[Bodhi-Baum]]. Der Feigenbaum
ist ein Symbol der ägyptisch-chaldäischen Einweihung. Er will
ihm damit sagen: Oh, ich weiß wohl, daß du ein in gewissem Sinne
Eingeweihter bist und gewisse Dinge durchschauen kannst, denn ich
sah dich. Und nun erkennt ihn Nathanael:
 
«Nathanael antwortet und spricht zu ihm: < Meister, du bist Gottes
Sohn und ein König in Israel. >» (1, 49)
 
Das Wort «König» bedeutet in dieser Zusammensetzung: Du bist
ein Höherer als ich, denn sonst könntest du nicht sagen: «Da du
unter dem Feigenbaum saßest, sah ich dich.» Und der Christus antwortet
darauf:
 
«Du glaubest mir, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen
habe unter dem Feigenbaum; du wirst noch Größeres denn das
sehen.» (1, 50)
 
Die Worte «wahrlich, wahrlich» werden wir noch zu besprechen
haben. Dann sagt er:
 
«Ich sage euch, ihr werdet die Engel des Himmels auf den Menschensohn
auf- und niedersteigen sehen!» (1, 51)
 
Größeres, als sie schon gesehen haben, werden die noch sehen, die
Christus zu erkennen vermögen." {{Lit|{{G|103|86f}}}}
</div>
 
<div style="margin-left:20px">
"Einer der ersten, die dem Christus Jesus zugeführt wurden im Sinne
des Johannes-Evangeliums, war Nathanael. Die anderen, welche schon
Bekenner des Christus Jesus sind, sagen nun dem Nathanael: «Wir
haben den Meister gefunden, den, der in Jesus von Nazareth wohnt!»,
worauf ihnen Nathanael antwortet: «Was kann von Nazareth Gutes
kommen?» Als man aber dem Christus den Nathanael entgegenführt,
da sagt der Christus zu ihm; «Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem
kein Falsch ist!»
 
Ein rechter Israeliter, in dem die Wahrheit wohnt! Er sagt es, weil
er weiß, in welchem Grade Nathanael eingeweiht ist. Und da erkennt
Nathanael, daß er es zu tun hat mit einem, der ebensoviel weiß wie
er, ja der ihn überschaut, der mehr weiß als er. Und der Christus sagt
ihm, um noch anzudeuten, daß es sich wirklich um die Einweihung
handelt: «Ich sah dich nicht erst, als du an mich herankämest, sondern
ehe denn dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaume wärest,
sähe ich dich!» (1, 41 ff.)
 
Und das Wort «Feigenbaum» ist hier ganz in demselben Sinne
gebraucht wie bei Buddha: der Feigenbaum ist der Bodhi-Baum. Das
ist das Zeichen für die Einweihung. Der Christus sagt ihm: Ich erkenne
dich als einen im fünften Grade Eingeweihten! Daraus sehen
Sie, wie der Schreiber des Johannes-Evangeliums andeutet, daß der
Christus überschaut einen solchen, der bis zum fünften Grade eingeweiht
ist. Ganz stufenweise führt uns der Schreiber des Johannes-
Evangeliums, indem er zeigt, daß in dem Jesus von Nazareth-Leibe
einer wohnt, der einen im fünften Grade Eingeweihten überschaut." {{Lit|{{G|112|190}}}}
</div>
 
<div style="margin-left:20px">
"Den Eingeweihten des fünften Grades nannte man in allen Geheimschulen
mit dem Namen des Volkes, dem er angehörte, denn sein Bewußtsein
hatte sich so erweitert, daß es das ganze Volk umfaßte. Er
empfand alles Leid des Volkes als sein eigenes. Sein Bewußtsein war
geläutert und erweitert zum allgemeinen Volksbewußtsein. Bei den
Juden nannte man den Eingeweihten dieser Stufe einen Israeliten. Erst
wenn wir diese Tatsache kennen, verstehen wir das Gespräch des Christus
mit Nathanael (Kap. 1, 47-49). Dieser war ein Eingeweihter der
fünften Stufe. Die auffallende Antwort des Christus, er habe den Nathanael
unter dem Feigenbaum gesehen, deutet auf einen besonderen
Vorgang der Initiation hin, nämlich auf das Empfangen der [[Bewusstseinsseele|Bewußtseinsseele]]." {{Lit|{{G|100|229}}}}
</div>
 
<div style="margin-left:20px">
"Wenn der esoterische Schüler der christlichen Schule sein Wesen
erkennen wollte, so mußte er auf dieses Bild hinblicken, daß
der Mensch gestaltet ist gleich einem Baume, der in dem Geistigen
wurzelt. Das verstand man mit dem Sitzen unter dem Feigenbaume
oder des Buddha unter dem Bodhibaume. Wenn Jesus
zu Nathanael sagte: «Als du unter dem Feigenbaume saßest, habe
ich dich erkannt», so bedeutet das, daß Nathanael in solche Beziehung
zur Umwelt sich gesetzt hatte. Auch [[Yggdrasil]], die
Weltesche in der altnordischen Mythologie, ist eine Darstellung
dieses Baumes." {{Lit|{{G|266a|407f}}}}
</div>
 
Der Feigenbaum oder [[Bodhibaum]], wie er in der [[Imagination]] erscheint, ist dabei das [[astral]]e Spiegelbild des menschlichen [[Nervensystem]]s:
 
<div style="margin-left:20px">
"Wenn nun der Mensch den fünften Grad der Einweihung erlangt
hat, dann sieht er immer ein Bild auf dem astralen Plan, das er früher
nicht gesehen hat, nämlich das Bild eines Baumes, das Bild eines sich
verästelnden weißen Baumes. Man nennt dieses Bild auf dem astralen
Plan, das Sie als ein Sinnbild für die Einweihungsstufe des fünften
Grades der Einweihung nehmen wollen, den Lebensbaum. Von
dem, der es erreicht hat, wird gesagt, daß er unter dem Lebensbaume
saß. So saß auch der Buddha unter dem Bodhibaum und Nathanael
unter dem Feigenbaum. Das sind Ausdrücke für die Bilder auf dem
astralen Plan. Das, was da gesehen werden kann, sind Spiegelungen
für innere, jetzt auch körperlich innere Dinge. Dieser Bodhibaum ist
nichts anderes als das astrale Spiegelbild des menschlichen Nervensystems.
Der Mensch, der den Blick nach innen zu richten vermag
durch die Einweihung, der sieht in die astrale Außenwelt sein Innenleben
bis auf das Körperliche hineingespiegelt. Sie sehen, was
hier gesagt werden soll, in diesem Kapitel des Johannes-Evangeliums:
Nathanael soll angeredet werden als ein Sachverständiger. Es
soll darauf hingewiesen werden: wir verstehen uns. «Jesus spricht zu
ihm: Ehe denn dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaum
warst, sah ich dich.» Das heißt: Wir sind Brüder des fünften Einweihungsgrades.
Es ist eine Erkennungsszene der Eingeweihten.
«Nathanael spricht zu ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der
König von Israel.» Sie sehen, die Erkennung ist vollzogen. Jesus
antwortet ihm gleich darauf, daß er sich erweisen werde nicht nur im
fünften Grade eingeweiht, sondern noch als ein anderer. Er sagt:
«Du glaubest, weil ich dir gesagt habe, daß ich dich gesehen habe
unter dem Feigenbaum; du wirst noch Größeres denn das sehen!»" {{Lit|{{G|094|211f}}}}
</div>
 
=== Der verdorrte Feigenbaum ===
[[Bild:Albrecht Duerer Adam und Eva.jpg|thumb|250px|[[Adam und Eva]], [[Wikipedia:Albrecht Dürer|Albrecht Dürer]], 1507]]
[[Datei:Figuier.jpeg|thumb|250px|Feigenblatt]]
Durch die [[luziferisch]]e [[Versuchung]] wurden die [[Sinne]] geöffnet und die ursprünglich völlig bewusstlos erfolgende Fortpflanzung immer mehr von sinnlichen [[Begierde]]n durchsetzt. [[Augustinus]] sprach es so aus: ''ficus foliis significantur pruritus libidinis'' - „Feigenblätter bedeuten das Jucken der Sinnlichkeit“.<ref>Augustinus, PL. 38, S. 442</ref>. Durch die Sinnlichkeit wurde auch das alte Hellsehen immer mehr korrumpiert und begann dahinzuschwinden. Dafür trat der [[Egoismus]] immer mehr hervor. Zur Zeitenwende, mit dem Erdenleben des [[Christus]], hatte das alte Hellsehen seine ursprüngliche Berechtigung verloren - der Feigenbaum - als [[Symbol]] dieses atavistischen Hellsehens - sollte verdorren, wie es auch im [[Evangelium]] angedeutet wird:
 
{{Zitat|12 Und am nächsten Tag, als sie von Betanien weggingen, hungerte ihn. 13 Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da ging er hin, ob er etwas darauf fände. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit für Feigen. 14 Da fing Jesus an und sprach zu ihm: Nun esse niemand mehr eine Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten das.|Markusevangelium|{{B|Mk|11|12-14|LUT}}}}
 
Rudolf Steiner sagt dazu in seinen Vorträgen über das [[Markus-Evangelium]]:
 
<div style="margin-left:20px">
"Eine besondere Stelle, wobei man wieder das Methodisch-Künstlerische
kennenlernen kann, was das Evangelium an okkulten Tatsachen
der Menschheitsevolution birgt, ist die folgende, die wieder eine Art
von Crux für die Erklärer ist.
«Und am folgenden Tage, als sie von Bethanien ausgezogen, hungerte
ihn.
Und er sah von weitem einen Feigenbaum, der Blätter hatte,
und trat herzu, ob er etwas auf demselben finde. Und wie er
hinkam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der
Feigen.
Und er hob an und sprach zu ihm: Nie mehr in Ewigkeit soll jemand
von dir Frucht essen! Und seine Jünger hörten es.» (11, 12-14.)
 
Nun sollte doch jeder ehrlicherweise fragen: Ist es denn nach dem
Evangelium nicht doch sonderbar von einem Gotte, daß er auf einen
Feigenbaum losgeht, Feigen sucht, aber keine findet, daß man noch
dazu den Grund angibt, warum er keine gefunden hat - denn es heißt
ausdrücklich «es war nicht die Zeit der Feigen», das heißt also, daß er
zur Zeit, da es keine Feigen gibt, zum Feigenbaume hingeht, Feigen
sucht und keine findet -, und nachher sagt: «Nie mehr in Ewigkeit soll
jemand von dir Frucht essen!»? Nun nehmen Sie die Erklärungen, die
zu dieser Geschichte gewöhnlich gegeben werden, während trocken
und nüchtern nichts anderes dasteht, als daß in sonderbarer Weise der
Christus Jesus Hunger verspürt, zu einem Feigenbaume geht in einer
Zeit, in welcher keine Feigen wachsen, keine Feigen findet und den
Baum dann verflucht, daß in alle Ewigkeit keine Feigen mehr auf ihm
wachsen sollen. Ja, was ist denn dann der Feigenbaum, und warum
wird das Ganze hier erzählt? Wer okkulte Schriften lesen kann, wird
in dem «Feigenbaume » - wie der Zusammenhang im Evangelium ist,
werden wir noch sehen - zunächst dasselbe erkennen, wovon bei dem
Buddha gesprochen wird, der unter dem «Bodhibaume» saß und die
Erleuchtung zu der Predigt von Benares empfing. Unter dem «[[Bodhibaum]]e» - das heißt auch: unter dem «Feigenbaume». Weltgeschichtlich
war zur Zeit des Buddha in bezug auf das menschliche Hellsehen
noch die « Zeit der Feigen », das heißt, man bekam, wie es bei Buddha
der Fall war, unter dem Bodhibaume - unter dem Feigenbaume - die
Erleuchtung. Jetzt war das nicht mehr so. Das sollten die Jünger lernen.
Jetzt war die weltgeschichtliche Tatsache eingetreten, daß nicht
mehr an jenem Baume, unter dem der Buddha die Erleuchtung empfangen
hat, die Früchte da waren.
 
Und was in der ganzen Menschheit geschah, das spiegelte sich dazumal
in der Seele des Christus. Sehen wir einen Repräsentanten der
Menschheit in Empedokles von Sizilien, einen Repräsentanten für viele
Menschen, die ähnlich hungerten, weil ihre Seele nicht mehr fand
die Offenbarung, die ihr früher gegeben war und sich jetzt mit den
Abstraktionen des Ich begnügen mußte, so kann man von dem
hungernden Empedokles sprechen, kann sprechen von dem Hunger
nach dem Geist, den alle Menschen der heranrückenden Zeit fühlten.
Und der ganze Hunger der Menschheit lud sich ab in der Seele des
Christus Jesus, bevor heranrückte das Mysterium von Golgatha.
 
Und die Jünger sollten teilnehmen an diesem Geheimnis und davon
wissen. Der Christus führt sie hin zu dem Feigenbaum und sagt ihnen
das Geheimnis von dem Bodhibaum. Er ließ aus, weil es bedeutungslos
war, daß noch der Buddha die Früchte dieses Feigenbaumes gefunden
hat. Aber jetzt war nicht mehr die Zeit der «Feigen», die Buddha
zur Zeit der Predigt von Benares von dem Bodhibaume gehabt hat;
sondern konstatieren mußte der Christus, daß bis in alle Ewigkeit an
dem Baume, von dem heruntergeflossen ist das Licht von Benares,
nicht mehr die Erkenntnisfrüchte reifen werden, sondern daß sie jetzt
kommen werden von dem Mysterium von Golgatha.
 
Welche Tatsache haben wir vor uns? Die Tatsache, daß der Christus
Jesus mit seinen Jüngern von Bethanien nach Jerusalem geht und
daß bei dieser Gelegenheit in den Jüngern eine besonders starke Empfindung,
eine besonders starke Kraft hervorgerufen wird, welche in
den Seelen der Jünger hellseherische Kräfte hervorruft, so daß sie besonders
zur Imagination geneigt sind. In den Jüngern werden hellseherische,
imaginative Kräfte erweckt. Sie sehen hellseherisch den
Bodhibaum, den Feigenbaum, und der Christus Jesus bewirkt in ihnen
die Erkenntnis, daß von dem Bodhibaume nicht mehr die Früchte der
Erkenntnis kommen können; denn es ist nicht mehr die Zeit der Feigen, das heißt der alten Erkenntnis. In alle Ewigkeit wird dieser Baum
verdorrt sein, und ein neuer Baum muß erwachsen, der Baum, der aus
dem toten Holze des Kreuzes besteht, und an dem nicht die Früchte
reifen der alten Erkenntnis, sondern die Früchte, die der Menschheit
aus dem Mysterium von Golgatha reifen können, das mit dem Kreuze
von Golgatha als einem neuen Sinnbild verbunden ist. Hingestellt
hat sich an die Stelle jener Szene der Weltgeschichte, die wir sehen in
dem Sitzen des Buddha unter dem Bodhibaum, das Bild von Golgatha,
wo ein anderer Baum, der Baum des Kreuzes, erhöht ist, an dem die
lebendige Frucht des sich offenbarenden Menschengottes hing, damit
von ihm ausstrahle die neue Erkenntnis des sich nun weiter ausbildenden
Baumes, der in alle Ewigkeit die Früchte tragen soll." {{Lit|{{G|139|161ff}}}}
</div>
 
== Siehe auch ==
* {{WikipediaDE|Echte Feige}}
 
== Literatur ==
 
#Rudolf Steiner: ''Kosmogonie'', [[GA 94]] (2001), ISBN 3-7274-0940-1 {{Vorträge|094}}
#Rudolf Steiner: ''Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis'', [[GA 100]] (1981), ISBN 3-7274-1000-0 {{Vorträge|100}}
#Rudolf Steiner: ''Das Johannes-Evangelium'', [[GA 103]] (1995), ISBN 3-7274-1030-2 {{Vorträge|103}}
#Rudolf Steiner: ''Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien'', [[GA 112]] (1984), ISBN 3-7274-1120-1 {{Vorträge|112}}
#Rudolf Steiner: ''Das Markus-Evangelium'', [[GA 139]] (1985), ISBN 3-7274-1390-5 {{Vorträge|139}}
#Rudolf Steiner: ''Aus den Inhalten der esoterischen Stunden, Band I: 1904 – 1909'', [[GA 266/1]] (1995), ISBN 3-7274-2661-6 {{Schule|266a}}
#Rudolf Steiner: ''Meditative Betrachtungen und Anleitungen zur Vertiefung der Heikunst'', [[GA 316]] (2003), ISBN 3-7274-3160-1 {{Vorträge|316}}
#Rudolf Steiner: ''Mensch und Welt. Das Wirken des Geistes in der Natur. Über das Wesen der Bienen'', [[GA 351]] (1999), ISBN 3-7274-3510-0 {{Vorträge|351}}
 
{{GA}}
 
== Weblinks ==
{{Commonscat|Ficus carica|Echte Feige (''Ficus carica'')}}
{{Wikiquote|Feige}}
* [http://online-media.uni-marburg.de/biologie/nutzpflanzen/sylvia/photo.htm Blütenbiologie]
* [http://waynesword.palomar.edu/pljun99b.htm Bestäubungsmechanismus im Detail] (Englisch)
* [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/265996.html www.wissenschaft.de: Am Anfang war die Feige] - Die ersten kultivierten Pflanzen der Menschheitsgeschichte waren wahrscheinlich Feigenbäume
* [http://www.gartenakademie.rlp.de www.gartenakademie.rlp.de] Mehrere (gartenbauliche) Artikel zu ''Ficus carica''
* [http://www.ficus-carica.de www.ficus-carica.de] Sortenfibel und Pflegeanleitung für Mitteleuropa
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
[[Kategorie:Bäume]] [[Kategorie:Laubbäume]] [[Kategorie:Sträucher]] [[Kategorie:Steinfrüchte]]

Version vom 11. Februar 2019, 03:31 Uhr

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