23

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23

Die Zahl 23 stellt ein (verschwörungstheoretisches) Synonym dar für Verderbnis und für das Böse. Sie setzt sich zusammen aus den Zahlen 2 und 3, die addiert 5 ergeben (ein Pentagram besitzt bekantlich 5 Ecken). Zwei geteilt durch drei wiederum ergiebt 0,666.

Betrachtet man die Dualität von Gut und Böse oder Weiß und Schwarz kann man feststellen, dass sich auf einer Klaviatur, arbeitet man nur nur mit einer Oktave, 7 weiße Tasten, sowie 2 und 3 schwarze Tasten befinden. Spielt man eine ionische Skala auf C (also die normale C-Dur Tonleiter) klingt erst einmal jede hinzugegebene schwarze Taste dissonant, falsch; sie verdirbt den Klang, führt man sie nicht in ein System zurück. Es lassen sich allein auf den weißen Tasten die 7 verschiedenen Kirchentonarten bilden (auf C die ionische, auf D die dorische, E: die phrygische, F: die lydische, G: die mixolydische, A: die äolische, H: die lokrische). Diese weiteren Charakteristika in den Tonfolgen, diese Skalen, die mehr und mehr einen "fremden", "unreinen" oder jazzigen Klangcharakter mit sich bringen, lassen sich selbstverständlich auch auf jedem beliebigen anderen Ton der chromatischen Tonleiter bilden. Bildet man diese Skalen auf den Ton C z.B., werden selbstverständlich die schwarzen Tasten miteinbezogen, deren "schwarzer" Klangcharakter allerdings auch in einer Tonfolge nur weißer Tasten enthalten ist. So lässt sich an dem Beispiel der Tonwelt die Verschränkung des dualen Prinzips beobachten, in dem sich auch die Zahl 23 finden lässt.

Die Zahlenfolge des Datums: "09.11.2001" ergiebt, addiert man die einzelnen Zahlen (11 muss man ganz lassen) auch eine 23.

Tatsächlich geht die Zahl 23 auf den Roman Illuminatus! (Trilogie) von Robert Shea und Robert A. Wilson zurück. Seither grassieren Verschwörungstheorien um diese Zahl.

Literatur

  • Thomas Grüter: Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer: Wie Verschwörungstheorien funktionieren, Fischer TB, Frankfurt a. M. 2011
  • Ernst Bindel: Die geistigen Grundlagen der Zahlen, Vlg. Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, z.B. S. 48 - 49

Weblinks