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Bilokation

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Der Heilige Josef von Copertino (1603 - 1663) soll die Gaben der Levitation und Bilokation besessen haben.

Bilokation bezeichnet die Fähigkeit einer Person, an zwei Orten gleichzeitig zu erscheinen.

Nach Auffassung der katholischen Kirche kann die Fähigkeit der Levitation ebenso wie die Fähigkeit zur Bilokation ein Indiz für die Heiligkeit einer Person sein. Dabei wird erklärt, dass diese Personen den Wunsch Gutes zu tun so stark fühlten, dass sie gleichzeitig an einem Ort ihre Pflicht erfüllten und an einem anderen Ort ihrer Bestimmung nachgingen.

Einer der ältesten und bekanntesten Fälle war der des peruanischen Dominikaners Martin de Porres, der seine Aufgaben im Kloster erfüllte (kehren) und gleichzeitig im Krankenhaus bei der Pflege der Ärmsten gesehen worden sein soll. Auch dem italienischen Mystiker und Kapuziner Pater Pio, dem Heiligen Josef von Copertino und dem Heiligen Antonius von Padua wurde diese Gabe nachgesagt.

In der Paranormologie wird auch von Bilokation gesprochen. So beschrieb Robert Dale Owen den Fall der französischen Lehrerin Emilie Sagée.

Auch der schwedische Theosoph und Mystiker Emanuel Swedenborg und der indischen Guru Sathya Sai Baba soll, neben einigen anderen Wundertaten, die Fähigkeit zur Bilokation besessen haben.

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