Armut

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Armut bezeichnet im materiellen Sinn als Gegenbegriff zu Reichtum primär die mangelnde Befriedigung der Grundbedürfnisse nach Kleidung, Nahrung, Wohnung und Erhaltung des Lebens. Da in diesem Sinne von Armut betroffenen Menschen in der Regel die (beispielsweise finanziellen) Mittel fehlen, um die entsprechenden Grundbedürfnisse zu befriedigen, wird synonym bisweilen auch der Begriff Mittellosigkeit verwendet.

Im weiteren und übertragenen Sinn beschreibt Armut einen Mangel. Der Inhalt des ins Allgemeine übertragenen Begriffes variiert je nach historischem, kulturellem oder soziologischem Kontext und basiert teilweise auf subjektiven und zum Teil emotionalen oder kulturell geprägten Wertvorstellungen.

In Deutschland gilt gegenwärtig als arm, wer (derzeit) weniger als 1067 € monatlich an baren und unbaren Mitteln zur Verfügung hat.

Die von der Armut betroffene gesellschaftliche Schicht, wird soziologisch auch Prekariat genannt.


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