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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

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Autopoiesis

Aus AnthroWiki

Als Autopoiesis (griech., aus αὐτός „selbst“ und ποιέω „schaffen, bauen“) hat der chilenische Neurobiologe Humberto Maturana den Prozess der Selbsterschaffung, Selbsterhaltung und Selbstreproduktion bezeichnet, wie er für lebende Systeme typisch ist. Die Struktur autopoetischer Systeme ist im wesentlichen nicht von außen her bestimmt, sondern ein Ergebnis ihrer eigenen inneren Organisation. Sie sind in diesem Sinn selbstbezüglich, also rekursiv organisiert. Vom Toten unterscheiden sich autopoetische Systeme dadurch, "dass das Produkt ihrer Organisation sie selbst sind, das heißt, es gibt keine Trennung zwischen Erzeuger und Erzeugnis. Das Sein und das Tun einer autopoietischen Einheit sind untrennbar, und dies bildet ihre spezifische Art von Organisation." [1]

Der spätere Systembegriff Niklas Luhmanns ab seinem Werk Soziale Systeme (1984) basiert auf diesen Auffassungen von Maturana und Varela (vgl. Autopoiesis#Der Autopoiesisbegriff in der Soziologie (Niklas Luhmann)).

Siehe auch

Weblinks

Autopoiesis - Artikel in der deutschen Wikipedia

Einzelnachweise

  1. ↑ Maturana, H. R. / Varela, F. J.: Der Baum der Erkenntnis (Die biologischen Wurzeln menschlichen Erkennens), Goldmann Taschenbuch, Bern München 1987, S 56