Sinneszelle

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Eine Sinneszelle oder Rezeptorzelle (von lat. recipere „aufnehmen, empfangen“), kurz auch Rezeptor oder Sensor genannt, dient der inneren körperlichen oder der äußeren sinnlichen Wahrnehmung. Sie wandelt je nach ihrem spezifischen Bau bestimmte physikalische und chemische Reize in elektrische Impulse um, die über das Nervensystem weitergeleitet werden. Sie treten in dieser Form nur bei mehrzelligen Lebewesen auf, die mit einem Nervengewebe ausgestattet sind. Teilweise sind die Rezeptoren einzeln über die Körperoberfläche oder über das Körperinnere verstreut, wie etwa die Mechano- oder Thermorezeptoren der Haut, teilweise sind sie auch zu lokalisierten Sinnesorganen gebündelt, wie es etwa bei dem Auge mit seiner lichtempfindlichen Netzhaut der Fall ist.

  • Exterorezeptoren (von lat. externus „äußerlich“) sind an der Peripherie des Körpers gelegen und empfangen Reize aus der äußeren Umgebung des Organismus.
  • Interorezeptoren (von lat. internus „innerlich, im Inneren“) vermitteln Reize aus dem Körperinneren.

Chemorezeptoren

Chemorezeptoren bzw. Chemosensoren sind auf die Wahrnehmung gelöster oder durch die Luft übertragener chemischer Stoffe spezialisiert und damit von zentraler Bedeutung für den Geschmacks- und Geruchssinn.

Siehe auch