Diskussion:Herrschaftsgebiete der Hierarchien

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Steiner hat sich vertan

Bei der Darstellung der Planetensphären in GA 110 hat Steiner sich vertan... Das stimmt so nicht, weil Merkur und Venus nie vertauscht worden sind... Ich habe sehr sehr gründlich eruiert, und auch bei Ptolomäus ist die Venus die Venus und der Mekur der Merkur... Da geibt es kein Vertun... Tatsächlichhaben zwei der Hierarchien die Hauptwohnstätten gewechselt mti Bezug auf die Erdenschöpfung, nämlich die Erzengel (jetzt Merkur) und die Archai (jettz Venus)... Also: Nicht die Planeten sind historisch vertauscht worden, sondern die Hauptwohnstätten zweier Hierarchien, nämlich der Erzengel und der Archai.. Dann machen die Wohnstätten praktisch so eine Art Schleifenbewegung im Sonnensystem...

http://joachimstiller.de/download/anthroposophie_wohnorte_der_hierarchien.pdf

Man kann es sich auch anhand von Steiners Darstellung aus GA 110 klarmachen... In korrekter Form sähe das dann "so" aus:

http://joachimstiller.de/download/anthroposophie_geozentrisches_weltbild.pdf

Gruß Joachim Stiller

Nur schade, dass wir uns hier an Steiners Angaben halten. Gewiß, ein Irrtum ist möglich - doch wenn wir Dir glauben wollen, dann hat sich Steiner zeitlebens, immer und immer wieder geirrt. Und das kann nicht sein.--Michael.heinen-anders (Diskussion) 06:21, 3. Apr. 2019 (UTC)

Merkur und Venus wurden tatsächlich nie vertauscht. Merkur war immer Merkur und Venus immer Venus. Vertauscht erscheint aber im geozentrischen System ihre Reihenfolge, die nicht durch ihren räumlichen Abstand von der Sonne oder von der Erde bestimmt wurde, sondern anhand ihrer siderischen Umlaufzeit bezüglich des Fixsternhimmels. Daraus ergibt sich die bekannte okkulte Reihenfolge der Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter, Saturn. Zur Bestimmung der Herrschaftsgebiete der Hierarchien wurde diese aus den Zeitverhältnissen, also aus den Planetenrhythmen gewonnene Reihe zur Veranschaulichung in ein räumliches Bild übersetzt. Zeichnerisch lässt sich das ja auch nicht anders darstellen. So war das von der Antike bis zum Beginn der Neuzeit üblich. Das findet man etwa auch noch in Dantes Göttlicher Komödie und darauf bezieht sich auch Steiner, ohne das allerdings näher zu erläutern. Erst mit dem kopernikanischen heliozentrischen System ging man auf die räumlichen Entfernungen über, die aber folglich mit den Herrschaftsgebieten nicht mehr zusammenstimmen. Eine Zuordnung der Herrschaftsgebiete nach den tatsächlichen äußerlichen räumlichen Verhältnissen ist nicht mehr geistgemäß. Kopernikus hat damit, ohne das er das auch nur im geringsten wollte, dem äußerlich-materialistischen Denken Vorschub geleistet. --Wolfgang Peter (Diskussion) 07:44, 3. Apr. 2019 (UTC)

Genau so war es gemeitn, nur dann stimmt Steienr vereinfachende Darstellung nicht... Besonders Pinkat wird die Sache, wenn man den mittleren Abstand zugrundelegt... Dann ist nämlich plötzlich nicht mehr die Venus, sindern wiederum der Merkur unser Nachbarplanet... Und so ist es jettz auch international festgelegt worden... Wirklich wahr... Gruß Joachim Stiller (Diskussion) 10:05, 3. Apr. 2019 (UTC)