Diskussion:Impfung

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"Es kommt in verhältnismässig vielen Fällen zu Gesundheitsstörungen, aufgrund von Impfungen."

Wieviel sind "verhältnismäßig viele" in Prozent? Was wird hier unter "Gesundheitsstörung" verstanden? Das RKI unterscheidet bei Impfungen zwischen

Impfreaktionen
Impfkomplikationen ("Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten...")
Impfschäden
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Impfsicherheit/sicherheit_impfungen_inhalt.html (Stand: 26.02.2021, abgerufen 2021-03-04)

Alle drei kann man als "Gesundheitsstörung" bezeichnen, wovon die erste mehr oder minder beabsichtigt ist.

Wenn weiters im Artikel gesagt wird "Laut der großen, von Steuergeldern finanzierten KiGGS-Studie treten bei etwa zwei Prozent aller Impfungen schwere Nebenwirkungen auf! Bei über 40 Millionen Impfungen im Jahr wären das etwa eine Million schwerere Gesundheitsstörungen im zeitlichen Zusammenhang mit vorausgegangenen Impfungen." mit Verweis auf eine nicht-verlinkte Quelle, so ist jedenfalls anzumerken, dass bei allen in der EU zugelassenen Impfungen der Nutzen möglichen Schaden überwiegen muss:

"Die Impfstoffwirksamkeit wird durch viele Studien dokumentiert und zum Beispiel in Europa von der EMA (European Medicines Agency bzw. Europäische Arzneimittel-Agentur) werden Impfstoffe nach einer Nutzen/Risiko-Abwägung zugelassen, nachfolgend von nationalen Behörden empfohlen oder verpflichtend gegeben." ( https://de.wikipedia.org/wiki/Impfung , abgerufen 2021-03--04)

ich finde es "problematisch", nur auf die möglichen "Nebenwirkungen" (undifferenziert, welche da in welchem Umfang gemeint sind) hinzuweisen, ohne zugleich zu sagen, dass - statistisch gesehen - der Nutzen einer Impfung etwaige Schäden überwiegen muss, weil sonst so ein Impfstoff in der EU gar nicht zugelassen würde.

--Gkln (Diskussion) 01:10, 4. Mär. 2021 (UTC)

"So scheint u.a. auch ein Zusammenhang von Impfungen und anschliessendem Autismus zu bestehen."

Gibt es dazu auch belastbare Quellen (also keine graue Literatur oder dubiose Internetseiten)? Wenn ja, bitte anfügen, wenn nein, bitte löschen, da "Schein"-Behauptungen dieser Art nur zur Verunsicherung beitragen, da ohne jede Rechtfertigung der Teufel an die Wand gemalt wird.

Das Robert Koch-Institut (RKI) sagt zu diesem Gerücht in Punkt 13 zu den häufigsten Einwänden gegen das Impfen:

13: Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar.
Immer wieder ist in den vergangenen Jahren darüber gestritten worden, ob Autismus, Diabetes oder selbst Multiple Sklerose durch Impfungen ausgelöst werden könnten. Einen Nachweis dafür gibt es allerdings bis heute nicht, vielmehr sprechen die Ergebnisse zahlreicher Studien gegen einen Zusammenhang zwischen Impfungen und den genannten Krankheiten.
Ein britischer Arzt, Andrew Wakefield, hatte Ende der neunziger Jahre nach einer sehr kleinen Studie (zwölf Kinder) die Hypothese aufgestellt, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung zu Schäden im Darm und dadurch zum Eindringen neuro­toxischer Substanzen in den Organismus führen könnte. Dies behindere die geistige Entwicklung und begünstige Autismus. Es wurden größere Studien durchgeführt, um die Hypothese zu überprüfen, aber keine Untersuchung konnte den behaupteten Zusammenhang bestätigen. Dann kam heraus, dass Wakefield von Anwälten Geld erhalten hatte, die Eltern Autismus-betroffener Kinder vertraten und nach Verbindungen zwischen Autismus und Impfung suchten, um Hersteller des Impfstoffes zu verklagen. Im Jahr 2004 zogen zehn der ursprünglich 13 Autoren der eingangs erwähnten Studie ihre Interpretation offiziell zurück. Der verantwortliche Arzt verlor 2010 in Großbritannien wegen unethischen Verhaltens seine Zulassung.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html (Stand: 22.4.2016, abgerufen 2021-03-04)

--Gkln (Diskussion) 01:31, 4. Mär. 2021 (UTC)