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Einsteinsche Mannigfaltigkeit

Aus AnthroWiki

Die Einsteinsche Mannigfaltigkeit oder Einsteinmannigfaltigkeit ist ein Begriff aus dem mathematischen Teilgebiet der Differentialgeometrie sowie aus der allgemeinen Relativitätstheorie. Es handelt sich um einen Spezialfall einer (pseudo-)riemannschen Mannigfaltigkeit und wurde nach dem Physiker Albert Einstein benannt.

Definition

Eine pseudo-riemannsche Mannigfaltigkeit (M,g) heißt Einsteinmannigfaltigkeit, falls eine reelle Konstante λ existiert, so dass

Ricp(X,Y)=λgp(X,Y)

gilt. Dabei ist Ricp der (0,2)-Ricci-Tensor und X,Y∈TpM für jedes p∈M. Die pseudo-riemannsche Metrik g heißt unter diesen Gegebenheiten Einsteinmetrik.

Eigenschaften

  • Einsteinsche Mannigfaltigkeiten sind nur für Dimensionen n≥4 von eigenständigem Interesse, da sie für n=2 und n=3 mit den Räumen mit konstanter Skalarkrümmung beziehungsweise konstanter Schnittkrümmung zusammenfallen.
  • Sei n≥3. Dann ist eine n-dimensionale pseudo-riemannsche Mannigfaltigkeit einsteinsch genau dann, wenn für jedes p∈M eine Konstante λp (in Abhängigkeit von p) existiert, so dass
Ricp(X,Y)=λpgp(X,Y)
gilt. Im Unterschied zur Definition ist hier λ vom Punkt der Mannigfaltigkeit abhängig.
  • Das kartesische Produkt zweier Einsteinmannigfaltigkeiten, welche beide die gleiche Konstante λ haben, ist wieder eine Einsteinmannigfaltigkeit mit Konstante λ.
Ricp(X,Y)−12gp(X,Y)sp+gp(X,Y)Λ=0
mit der kosmologischen Konstante Λ und der Skalarkrümmung sp ist. Durch Spurbildung in der Gleichung Ricp(X,Y)=λgp(X,Y) erhält man
sp=nλ,
dabei bezeichnet n die Dimension der Mannigfaltigkeit.

Literatur

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Einsteinsche Mannigfaltigkeit aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.