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Felsenbein

Aus AnthroWiki
Schläfenbein (links) des Menschen, zu dem auch das Felsenbein gehört

Das Felsenbein oder die Felsenbeinpyramide (Pars petrosa [ossis temporalis], Petrosum, veraltet auch Pyramis) ist der härteste Knochen des Säugetier- und Menschenschädels und ein Abschnitt des Schläfenbeins (Os temporale). Es umgibt das Innenohr (Labyrinth).

Manchmal, vor allem im tieranatomischen Bereich, werden die Pars tympanica, die das Mittelohr umgibt, und die Pars mastoidea des Schläfenbeins ebenfalls zur Felsenbeinpyramide gezählt.

Durch die Felsenbeinpyramide ziehen unter anderem der Nervus facialis und der Nervus tympanicus. An der Vorderfläche (bei Tieren Innenfläche) liegt eine seichte Grube für das Ganglion trigeminale.

Anatomie

Felsenbeinpyramide des Menschen (grün markiert)

Das Felsenbein besitzt drei wichtige Zugänge:

Eine Spalte (Fissura petrotympanica) zwischen Felsenbein und Paukenteil (Pars tympanica) des Schläfenbeins dient dem Austritt der Paukensaite (Chorda tympani).

Bei einigen Säugetieren (z. B. Mensch, Pferd, Rind) ist das Zungenbein am Griffelfortsatz (Processus styloideus) des Felsenbeins ligamentär befestigt.

Siehe auch

Weblinks

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:  Wiktionary: Felsenbein – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Felsenbein aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.